Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

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ZackeZells
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

Um des schreibenswillen, oder weil du dich gerne an deinen eigenen Ergüssen berauschst :)
Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 13:56 Eine Great-White-Shark-Card kostet 15€ und bietet 1,250,000 ingame Dollar. In der Preiskategorie gibt es so einige Fahrzeuge.
Das stimmt. Aber wie du treffend festgestellt hast, gibt es auch eine Ingamewährung. Nutz die und du wirst nirgends „gemolken“.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 13:56 Und jetzt wiederhole nicht "Man kann aber auch kostenlos...", denn ja: Das wissen wir alle. Das hat weiterhin keinerlei Relevanz bei der Aussage "Die Preise sind überhöht, wenn man mit Echtgeld bezahlt.".
Das entscheidende Wort ist hier wohl „wenn“.

Dann nutz einfach kein Echtgeld und das Problem ist gelöst. Wenn dich aber schon die Tatsache stört, dass du nicht jeden Inhalt sofort hast, dann ist GTA Online einfach nichts für dich.

Hat dann aber immer noch nichts mit melken zu tun.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 13:56Dann wurde noch nie ein Spieler bei irgendeinem Spiel gemolken. Denn es ist immer ein freiwilliger Entschluss, ob man Geld ausgeben möchte, oder nicht. Zumindest ist mir kein Developer/Publisher bekannt, der Spieler mit vorgehaltener Waffe zum Kauf gezwungen hat.
Siehst du. Du verstehst es ja doch.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 13:56Ja, wir schreiben hier über Meinungen. Schade, dass du das erst jetzt bemerkst. Ob Spieler gemolken werden, oder nicht, kann nur eine Meinungsfrage sein. Betrachtet man die Faktoren, die überlicherweise zur derjenigen Meinung führen, dass ein Entwickler, die Spieler unnötig melkt, dann spielen davon in GTA:O so einige eine Rolle. Welche das unter anderem sind, habe ich ja bereits erwähnt.
Gut, dann machen wir es kurz. Meiner Meinung nach wird hier niemand gemolken, weil alle Entscheidungen freiwillig sind.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 13:56Weiterhin unterscheidet sich GTA:O durch das Ausmaß und die Art des Grindens von anderen Multiplayer-Titeln. Nicht jedes Progression-/Unlock-System ist automatisch ein Grind.
Doch. In jedem Spiel, wo du nicht alle Inhalte sofort zur Verfügung hast, musst du „grinden“. Die Frage ist natürlich die, wie viel.

Wobei ich mich dann natürlich Frage, warum spielst du das Spiel überhaupt? Sollte man ein Spiel nicht spielen, weil es einem Spaß macht? Sofern das der Fall ist, merkt man nicht wie die Zeit vergeht.

Wenn du aber nur spielst, weil du etwas freischalten willst (und die das Spiel selbst egal ist), würde ich behaupten, dass dir das Spiel eigentlich keinen Spaß macht.

Nur dann würde ich wieder die Frage stellen. Warum spielst du es?
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Jondoan
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Jondoan »

ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 15:22 Um des schreibenswillen, oder weil du dich gerne an deinen eigenen Ergüssen berauschst :)
Das sowieso :lol: dachte mir wird hier unterstellt, der bezahlte Cybertroll einer Konkurenz Firma zu sein. Scheiß Rockstar! Alles Abzocke. Ach hey, habt ihr schonmal Saints Row probiert? :ugly:
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ZackeZells
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

SR jo, ist für mich ganz okay - Stunden kann ich dort nicht versenken, da fehlt mir irgend etwas im VErgleich zu GTA *hust - kann auch sein das da zu "viel" drin ist im GTA Vergleich.
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Jondoan
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Jondoan »

SR war auch nie meins, war nur das einzige, was mir so als "Konkurenzprodukt" zu GTA eingefallen ist ;)

Kleiner Nachschlag zum Thema "Melken"

"Niemand hat die Absicht, eine Melkmaschine zu errichten"
-Strauss Zelnick, Ankündigung von GTA6

Natürlich werden Spieler nicht gemolken. :roll: Das ist absurd. Melken ist ein Prozess, bei dem Milch aus dem Euter eines Huftieres gepresst wird. Wäre ziemlicher Quatsch, zumahl der Großteil der GTA Spieler männlich sein dürfte (die Diskussion darüber verschieben wir aber, okay?) und die Milchproduktion beim Menschen ohnehin nicht genügend Gewinne abwerfen dürfte. Zumahl, wer würde denn wirklich Menschenmilch kaufen? Wobei es in Japan bestimmt ein Kassenschlager wäre ... lassen wir das!

Wollen wir die Diskussion wirklich auf dieser Ebene führen? Es sollte ja wohl klar sein, was mit "Spieler melken" gemeint ist. EA wird auch regelmäßig beschuldigt, die Spieler mit ihrem jährlichen Kaderupdate inklusive Ultimate Team Karten "zu melken". Gezwungen wird da niemand. Ein Candycrush Tripple Bubble Heart Weißnichtwas XXXXL Saga Deluxe will auch seine Spieler "melken", indem es dir nur begrenzte Leben gibt. Gezwungen wird auch hier niemand .Wenn im Spielejargon die Rede von "melken" ist, dann ist damit gemeint, dass man übertrieben oft zur Kasse gebeten wird. Niemand MUSS zur Kasse gehen, jeder darf den gewünschten Artikel auch wieder zurück ins Regal legen und gesenkten Hauptes an der Security am Eingang vorbei schleichen; wer aber den Artikel will, der soll gefälligst zahlen. Und zahlen. Und zahlen und zahlen und zahlen und ...
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von johndoe774091 »

Supermärkte melken uns! :ugly:
Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Der Staat erst. Da habe ich (im Gegensatz zu GTA Online) nicht mal eine Wahl :D
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ZackeZells
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

Jondoan hat geschrieben: 27.07.2017 15:38 SR war auch nie meins, war nur das einzige, was mir so als "Konkurenzprodukt" zu GTA eingefallen ist ;)

Kleiner Nachschlag zum Thema "Melken"

"Niemand hat die Absicht, eine Melkmaschine zu errichten"
-Strauss Zelnick, Ankündigung von GTA6

Natürlich werden Spieler nicht gemolken. :roll: Das ist absurd. Melken ist ein Prozess, bei dem Milch aus dem Euter eines Huftieres gepresst wird. Wäre ziemlicher Quatsch, zumahl der Großteil der GTA Spieler männlich sein dürfte (die Diskussion darüber verschieben wir aber, okay?) und die Milchproduktion beim Menschen ohnehin nicht genügend Gewinne abwerfen dürfte. Zumahl, wer würde denn wirklich Menschenmilch kaufen? Wobei es in Japan bestimmt ein Kassenschlager wäre ... lassen wir das!

Wollen wir die Diskussion wirklich auf dieser Ebene führen? Es sollte ja wohl klar sein, was mit "Spieler melken" gemeint ist. EA wird auch regelmäßig beschuldigt, die Spieler mit ihrem jährlichen Kaderupdate inklusive Ultimate Team Karten "zu melken". Gezwungen wird da niemand. Ein Candycrush Tripple Bubble Heart Weißnichtwas XXXXL Saga Deluxe will auch seine Spieler "melken", indem es dir nur begrenzte Leben gibt. Gezwungen wird auch hier niemand .Wenn im Spielejargon die Rede von "melken" ist, dann ist damit gemeint, dass man übertrieben oft zur Kasse gebeten wird. Niemand MUSS zur Kasse gehen, jeder darf den gewünschten Artikel auch wieder zurück ins Regal legen und gesenkten Hauptes an der Security am Eingang vorbei schleichen; wer aber den Artikel will, der soll gefälligst zahlen. Und zahlen. Und zahlen und zahlen und zahlen und ...
Mal herausgelöst aus deinem Kontext - Habe heute tatsächlich auf der Seite mit den vier Fetten LEttern gelesen das es Frauen gibt die sich selbst melken und ihr Produkt kühl Lagern und weiterverkaufen.
Glaube das wohl nicht, aber die Welt ist so verrückt, das es wiederrum stimmen könnte. Habs mal in nen Spoiler gesetzt, da es mir peinlich ist sowas zu verlinken ;)
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ZackeZells
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 15:58 Der Staat erst. Da habe ich (im Gegensatz zu GTA Online) nicht mal eine Wahl :D
ARD/ZDF und der GEZ Abzockverein E.V., die melken wirklich - brauch deren Milch garnicht.....
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Jondoan
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Jondoan »

Hahaha, hihihi. Lustige Vergleiche und so, aber wir haben schließlich über SPIELE gesprochen. Und bei Spielen ist dieses "dauernd zur Kasse gebeten werden" eben noch eine recht junge und in vielen Fällen durchaus kritisierenswerte Erscheinung. Früher lief es folgendermaßen ab: kauf das Produkt, hab Spaß damit, feddisch! Heute aber versuchen ein Großteil der Entwickler wieder und wieder abzukassieren. Was heißt aber "wieder und wieder"? Für manche ist es schon, wenn EA jedes Jahr ein neues FIFA rausbringt. Für mich ist aber eine Linie überschritten, wenn ein Spiel im Design schon darauf ausgelegt ist, mich zu weiteren Käufen zu verführen. Bei FIFA ist es der aufs Abzocken ausgelegte Ultimate Team mouds inkl. total dämlicher virtueller Panini-Sammelalben - aber hey, ist ja auch alles auf normalem Wege erspielbar!

@Zacke

Solange du nicht auf einen BILD Plus Link verweist und damit preisgibst, BILD Plus Abonennt zu sein, ist doch alles noch im verträglichen Rahmen :mrgreen: Wir alle haben schwache Momente - und btw. lustige Story, solange sie denn auch stimmt ;)
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Peter__Piper
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Peter__Piper »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 15:58 Der Staat erst. Da habe ich (im Gegensatz zu GTA Online) nicht mal eine Wahl :D
Na aber sicher hast du die.
Du kannst auswandern oder ganz klassisch aussteigen ( sprich Selbstversorger werden ).
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 15:23 Das stimmt.
Jo.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 15:23 Das entscheidende Wort ist hier wohl „wenn“.
Deswegen habe ich es so geschrieben.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 15:23 Dann nutz einfach kein Echtgeld und das Problem ist gelöst. Wenn dich aber schon die Tatsache stört, dass du nicht jeden Inhalt sofort hast, dann ist GTA Online einfach nichts für dich.
Nein, das stört mich nicht. Habe ich ebenfalls nirgends behauptet.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 15:23 Siehst du. Du verstehst es ja doch.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 15:23 Gut, dann machen wir es kurz. Meiner Meinung nach wird hier niemand gemolken, weil alle Entscheidungen freiwillig sind.
Okay, wenn deiner Meinung nach Spieler gar nicht gemolken werden können, egal welche Mittel Developer einsetzen (bis auf den bewaffneten Überfall vielleicht), dann ist das eine Einstellung, die ich so auch noch nicht gesehen habe. :mrgreen:
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 15:23 Doch. In jedem Spiel, wo du nicht alle Inhalte sofort zur Verfügung hast, musst du „grinden“. Die Frage ist natürlich die, wie viel.

Wobei ich mich dann natürlich Frage, warum spielst du das Spiel überhaupt? Sollte man ein Spiel nicht spielen, weil es einem Spaß macht? Sofern das der Fall ist, merkt man nicht wie die Zeit vergeht.
Grinden zeichnet sich durch ein (oftmals wiederholtes) Durchführen von irgendwann als langweilig empfundenen Tätigkeiten, um Dinge freizuschalten, die dann wiederum Spaß bringen. Glücklicherweise ist nicht jedes Spiel ein Grind.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 15:23 Wenn du aber nur spielst, weil du etwas freischalten willst (und die das Spiel selbst egal ist), würde ich behaupten, dass dir das Spiel eigentlich keinen Spaß macht.

Nur dann würde ich wieder die Frage stellen. Warum spielst du es?
Tue ich ja kaum noch :P Belohnungen selbst können Spaß machen, selbst wenn der Weg dahin kurzzeitig keinen mehr macht. 10 Stunden lang mache ich das für ein Auto aber nicht mit. Und mittlerweile wahrscheinlich auch nicht mehr für ein Mobile Operation Center, das anschließend nur noch mehr Grind fordert (habe ich mir sagen lassen).
Senseo1990
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

Jondoan hat geschrieben: 27.07.2017 15:38 "Niemand hat die Absicht, eine Melkmaschine zu errichten"
-Strauss Zelnick, Ankündigung von GTA6
:lol:
+1
EightySix86
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von EightySix86 »

Ob der einzelne von euch zahlt oder nicht, ist doch vollkommen egal. Ihr könnt auch gerne Stunde um Stunde. Tag um Tag, Jahr für Jahr online spielen um ja keinen Cent auszugeben - nur die meisten haben nicht so viel Zeit (zumindest nicht für ein Spiel).
R* ist das auch vollkommen egal, die sehen die Zahlen am Ende des Monats und reiben sich die dicken Bäuche. Sie bekommen auf diese Weise deutlich mehr Einnahmen als wenn die DLCs einfach einen festen Betrag kosten würden - bei GTA O gibt es nichts kostenlos, es sei denn jemand von euch hat unbegrenzte Zeit zur Verfügung...

Das selbst lässt mich völlig kalt, mich interessiert der MP nicht die Bohne. Das Ergebnis aber stört mich: Kein einziger Singleplayer DLC, (fast) keiner der neuen Gegenstände ist auch im SP erhältlich...
...und warum? Weil man im SP genug ingame Kohle hat, keiner würde da eine Cashcard kaufen, das ist der einzige Grund und somit nervt mich dieses FTP (Free-To-Play) Modell dann doch ganz massiv.
Als SP hätte ich gerne einen DLC bezahlt und wäre neu in die Welt von GTA V eingetaucht, aber ich kann nicht. Grund ist das FTP Modell des MPs, das nicht mehr funktionieren würde, wenn die Sachen wie auch immer im SP erhältlich wären.

Ich verstehe nicht warum man dieses Modell noch verteidigt, kann man tatsächlich so kurzsichtig sein, dass man es für unmöglich hält später einmal weniger Zeit zu haben (bzw. das es andere gibt die weniger Zeit haben)? Als Schüler oder Student hatte ich auch deutlich mehr Zeit. Wenn man aber arbeitet und eine Familie hat (oder einfach häufiger Freunde trifft) sieht das irgendwann anders aus und genau diese Leute werden mit den ganzen MTA und FTP Modellen zur Kasse gebeten - "Zeit ist Geld" ist selten treffender...

Wie gesagt es geht nicht um den einzelnen, aber die Masse kauft sich die Zeit und wie wertvoll der Rohstoff Zeit ist sieht man den Umsätzen der Cashcards. FTP und nichts anderes ist GTA O, ist die Weiterentwicklung von bezahl-DLCs, es wird einfach noch mehr Geld verdient. Das kann R* wohl niemand verbieten oder verdenken, aber nötig hätten Sie es eigentlich nicht - Gier ist nichts worauf man Stolz sein kann...

So genug gemeckert, hoffen wir einfach, dass sie sich auf Ihre ehemaligen Tugenden zurück besinnen und ein geniales SP Erlebnis mit RDR2 abliefern, welches sie dann auch nach der Veröffentlichung weiter unterstützen. Denn GTA V war im SP genial, nur das er nach dem Release (fast) komplett vergessen wurde ist halt schade..., (vor allem wenn man sieht was sie für geniale Ideen im MP umgesetzt haben)


PS: Eins noch FTP Modelle, hier auch irgendwie sehr passend als "Playwall" bezechnet mit normalem Fortschritt in SP-Spielen zu vergleichen ist absolut absurd. Wer da den Unterschied nicht sieht, stellt sich entweder absichtlich dumm oder hat tatsächlich den Brunnen der ewigen Jugend gefunden..., wenn Zeit keine Rolle spielt, ja dann ist es das Gleiche - wobei auch dann bleibt die deutlich repetitivere Ausrichtung der FTP-Modelle
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Imperator Palpatine
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Imperator Palpatine »

EightySix86 hat geschrieben: 27.07.2017 17:10 Ich verstehe nicht warum man dieses Modell noch verteidigt, kann man tatsächlich so kurzsichtig sein, dass man es für unmöglich hält später einmal weniger Zeit zu haben (bzw. das es andere gibt die weniger Zeit haben)? Als Schüler oder Student hatte ich auch deutlich mehr Zeit. Wenn man aber arbeitet und eine Familie hat (oder einfach häufiger Freunde trifft) sieht das irgendwann anders aus und genau diese Leute werden mit den ganzen MTA und FTP Modellen zur Kasse gebeten - "Zeit ist Geld" ist selten treffender...
Es ist - unter Umständen - nun einmal die wirtschaftliche Reaktion auf eine bestimmte Käuferschicht. Jene der " Spieler " die oftmals mit dem Produkt Videospiele aufgewachsen sind und oftmals viel Zeit in dieses Hobby investiert haben.
Jene sind diesem Hobby auch weiterhin treu geblieben aber haben aufgrund des Alters und ihrer Sozialstruktur ( und dazu zähle ich in diesem Fall Beruf, Familie, Freunde und eventuell andere Hobbies ) nun nicht mehr die Zeit aber die entsprechenden finanziellen Mittel mit denen sie die fehlende Zeit kompensieren.

Ich wäre wie bereits im Vorfeld erwähnt sehr interessiert an einer genauen Studie bezüglich der Alters und Einkommenstruktur derartiger Käufer. Und auch ihres generellen sozialen Umfeldes. Vielleicht liege ich ja auch komplett falsch.

Ach und um einmal ein in meinen Augen passendes Gegenbeispiel aufzuführen... Rocket League !
DLC Fahrzeuge sind im Grunde genommen rein kosmetischer Natur und bieten keinerlei Vorteil im Multiplayer. Gleiches gilt für Felgen, Lackierungen etc.