gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
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- sphinx2k
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Mit ein bisschen Anstrengung in diesen Bereichen kann man aber mehr Leben retten als mit Massivsten Lebens einschränkenden Sicherheitsmaßnahmen.
Wenn man die Liste mal durchgeht
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von ... l%C3%A4gen
Und sie richtig ist, ist im Verhältnis zur Einwohnerzahl von Deutschland Nichts passiert, Gar nichts. Man kann sich immer im Kreis drehen und Sagen: "Ja es ist so wenig Passiert weil es so hohe Sicherheitsauflagen gibt".
Und ich Persönlich würde bei einem Festival oder Weinachtmarkt genauso wenig mit dem Tot Rechnen wie im täglichen Straßenverkehr und das obwohl die Wahrscheinlichkeit auf dem Weg zur Arbeit um das Millionenfache höher ist als von einem Terroranschlag getroffen zu werden.
Wenn man die Liste mal durchgeht
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von ... l%C3%A4gen
Und sie richtig ist, ist im Verhältnis zur Einwohnerzahl von Deutschland Nichts passiert, Gar nichts. Man kann sich immer im Kreis drehen und Sagen: "Ja es ist so wenig Passiert weil es so hohe Sicherheitsauflagen gibt".
Und ich Persönlich würde bei einem Festival oder Weinachtmarkt genauso wenig mit dem Tot Rechnen wie im täglichen Straßenverkehr und das obwohl die Wahrscheinlichkeit auf dem Weg zur Arbeit um das Millionenfache höher ist als von einem Terroranschlag getroffen zu werden.
- RVN0516
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Da ist halt die Frage was man darunter versteht.
Wenn es um Taschenkontrollen bei Konzerten, Festivals und Clubs geht, hat sich ja die letzten 20 Jahre eigentlich nichts geändert.
Erfahrungsgemäß darf man da schon immer nicht mit rein nehmen, vielleicht wurde dies bei manchen Veranstalltern lascher gehandhabt, aber ehrlich dann war ich nie auf so einer Veranstaltung.
Das ist jetzt nicht unbedingt ein Massiver Einschnitt in den Lebensbedingungen
Und das man seine Duschgels, Salben, und was auch immer in flüssiger Gestalt nicht unbedingt im Handgepäck mitnehmen muss.
Andere Dinge sind überwachungstechnische Dinge, das diverse Bereiche wie Bahnhöfe, Flughäfen usw mittlerweile überwacht werden liegt ja nicht nur daran das man jetzt vermute könnte das da Terroranschläge stattfinden könnten, sondern weil irgendwelche Deppen
meinen sie müssten sich da kriminel austoben, in welcher Art auch immer.
- Kajetan
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Und genau DESWEGEN, weil man überhaupt keinen Einfluß darauf hat, können Politiker mit billigem Aktionismus und Erzeugen von Sicherheitsillusionen so gut punkten. In einer solchen Situation klammern sich Menschen an jeden Strohhalm, selbst wenn dieser nur in ihrem Kopf existiert. Man redet sich ein mehr Kontrolle haben, weil man den Gedanken, KEINE Kontrolle zu haben, nicht ertragen kann.
Unser Bewusstsein ist eigentlich eine tolle Sache, aber wir müssen noch viel lernen, wie man damit am besten umgeht. Entwicklungsgeschichtlich sind wir ja noch eine recht junge Spezies. Ein körperlich langes Leben ist ja toll, aber wenn das nur dazu führt, dass man statt 80 Jahre irgendwann 300 Jahre Zeit hat den eigenen Schädel mit desaströsem Hirnfick zu füllen, dann will ich das auch nicht ...
- sphinx2k
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Genauso Irrelevant wie die Paar Toten. Tut mir wirklich leid bei 81 Millionen Deutschen und ~12 Toten ist das nicht mal würdig es zu Terror aufzuspielen. Mir macht das keinen Terror. Ich wette durch die Folgen von Alkohol/Rauchen sterben jedes Jahr mehr die selbst nicht Rauchen/Trinken als durch Terror. Sei es durch Passivrauchen, einen Wohnhausbrand durch die Kippe vom Nachbarn oder einem Besoffenen der Irgend welchen murks macht.ronny_83 hat geschrieben: ↑17.07.2017 10:22Ich finde, in Bereichen wie Trinken oder Rauchen braucht man gar nichts tun, um Leben zu retten. Ob jemand trinkt oder raucht und ggf. damit seiner Gesundheit schzadett, darf und soll jeder für sich selbst entscheiden. Diesen Luxus darf man der Gesellschaft in einem verwöhnten Land wie Deutschland zumuten.
Deshalb sind diese Zahlen als Argument im Zusammenhang mit Anschlagswahrscheinlichkeiten und Todesraten irrelevant.
Ich finde wie du auch man muss da gar nichts tun und sollte es auch nicht. Auf der anderen Seite aber dann auch die Kirche im Dorf lassen weil ein paar Sterben durch irgend einen Fanatiker.
Ich bin nicht oft auf Konzerten. Aber ich hab den Ordner beim letzten auch blöd angeschaut als ich keine zugeschraubte Flasche mit rein nehmen durfte...Aufschrauben und Deckel Wegwerfen war OK....Was ein stuss.RVN0516 hat geschrieben: ↑17.07.2017 10:26
Da ist halt die Frage was man darunter versteht.
Wenn es um Taschenkontrollen bei Konzerten, Festivals und Clubs geht, hat sich ja die letzten 20 Jahre eigentlich nichts geändert.
Erfahrungsgemäß darf man da schon immer nicht mit rein nehmen, vielleicht wurde dies bei manchen Veranstalltern lascher gehandhabt, aber ehrlich dann war ich nie auf so einer Veranstaltung.
Nein muss man nicht unbedingt im Handgepäck haben. Angst davor hätte ich nicht, da ist ein Akku wenn man ihn richtig kurzschließt gefährlicher als viele Flüssigkeiten. Damit hat man aber kein Problem, oder der Flüssigkeit die ich im Akku Transportieren könnte (Genug kapazität um das Gerät einzuschalten ist nicht das Riesen Problem).Das ist jetzt nicht unbedingt ein Massiver Einschnitt in den Lebensbedingungen
Und das man seine Duschgels, Salben, und was auch immer in flüssiger Gestalt nicht unbedingt im Handgepäck mitnehmen muss.
Früher mit meinem Vater Stink und Rauchbomben gebaut..dabei richtig was gelernt. Versuch das heute mal, du kommst nicht mehr an die nötigen Grundstoffe ran.
Oder sei es Panik bei einer Nerd Messe weil jemand mit einer Replika von einer Waffe rumläuft und man es deshalb verbietet.
Ja es ist nichts was einen Tag täglich stark einschränkt. Aber insgesamt ist es eine Einschränkung nur des Einschränkens wegen. Wie ein Kopierschutz auch nur die Ehrlichen Kunden nervt und den der es Illegal gekauft / geladen hat juckt es nicht.
Das finde ich erst mal gar nicht so schlimm, wenn man aufzeichnet und es dann wieder gelöscht wird nach X Stunden. Wo es dann bedenklich wird ist wenn es direkt verarbeitet wird, Personen von Gesichtserkennung erfasst,... obwohl nichts passiert ist.Andere Dinge sind überwachungstechnische Dinge, das diverse Bereiche wie Bahnhöfe, Flughäfen usw mittlerweile überwacht werden liegt ja nicht nur daran das man jetzt vermute könnte das da Terroranschläge stattfinden könnten, sondern weil irgendwelche Deppen
meinen sie müssten sich da kriminel austoben, in welcher Art auch immer.
- sphinx2k
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Gut denken wir größer: etwas über 7.500.000.000 Menschen leben auf diesem Planeten. Dann nehmen wir von der Wikipedia Seite mit allen Terroranschlägen die Toten seit 2000. Das sind dann etwas weniger als 4000 tote Weltweit.
Immerhin wo in Deutschland von der Bevölkerung ganze 0,000017% betroffen waren sind es Weltweit immerhin 0,00053%, gut OK das in 17 Jahren (Gemittelt pro Jahr 0,000003 also noch weniger als auf Deutschland bezogen).
Und weil ich übertreiben möchte ziehe ich mal alle Terror Opfer seit dem Jahr 2000 in Europa zusammen = rund 300 und sagen wir die währen alle in diesem Jahr bei einer Bevölkerung von 743 Millionen Europäern passiert. Wahnwitzige 0,00004%.
Edit weil es mich interessiert hat, Frankreich hat am Meisten abbekommen da sind es 0,00032%
Es ist einfach nur ein Tropfen auf den Heißen Stein, es ist als Einzelschicksal absolut tragisch und ich wünsche niemand das er in diese Situation kommt da zu nah dran zu sein. Aber das man sich davon so ins Boxhorn jagen lässt ist IMO einfach nicht gerechtfertigt.
Wie viel die Bundespolizei da geschützt hat steht im Luftleeren Raum. Das ist wie Verlorene Verkäufe durch Illegale Kopien von Computerspielen.
Zuletzt geändert von sphinx2k am 17.07.2017 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
- Kajetan
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Genau das ist doch sein Argument. Dass die reinen Zahlen keine Grundlage für die vorhandene Angst und Paranoia sein können, sondern andere Ursachen wie z.B. hysterische Berichterstattung und Panikmache haben. Sprich, wir LASSEN UNS Angst vor dem Terror machen. Zum einen, weil er so selten ist, dass wir damit nicht vertraut werden und zum anderen, weil jede Tat riesengroß aufgeblasen wird. Man stelle sich vor, jede gemeldete Vergewaltigung bekommt einen 24/7-News-Ticker, Sondersendungen im TV und Debatten im Bundestag. 12 Monate später und Deutschland wäre das sicherste Land auf der Welt für Frauen!
Zuletzt geändert von Kajetan am 17.07.2017 17:29, insgesamt 1-mal geändert.
- sphinx2k
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Ich beziehe mich auf die Wikipedia Liste (so du keine bessere hast ist das meine Datenbasis). Und ja es ist erstaunlich wie wenig bei Anschlägen für Gewöhnlich sterben. Die LKW Masche ist in der Tat effektiver als alle Bomben Sachen vorher und noch dazu viel einfacher.ronny_83 hat geschrieben: ↑17.07.2017 17:16Deine Quelle kann überhaupt nicht stimmen. Allein in Frankreich sind in den letzten 24 Monaten weit über 200 Menschen gestorben.
Aber schön, dass du es rein auf Todeszahl-Statistiken herunterbrichst. Dass hier soziale und kulturelle Aspekte ebenso eine Rolle spielen, die Unwohlsein, Befangenheit und Angst schüren(können), scheint dich dabei ja auch nicht zu stören.
Genau das ist doch der Punkt auf den ich hinaus möchte es ist eine Irrationale Angst vor Terror. Wird was dagegen unternommen? Nein.
Die Sache ist so ein Anschlag ist das tollste was Passieren kann. Die Presse hat was zu berichtet, über Wochen, das alle Interessiert, die Politik kann sich Profilieren weil sie was tun kann. Und der Bürger lässt es sich gefallen weil das eigene Leben in Gefahr ist.
Das ist so schön wie das verhalten in den USA. Kinder mit dem Auto in die Schule zu fahren weil sie ja sonst von Kinderschändern geschnappt werden könnten. Das die Wahrscheinlichkeit in einem Autounfall getötet zu werden aber um ein vielfaches höher ist als das dem Kind von einem Kinderschänder etwas passiert nimmt keiner dort wahr.
Zuletzt geändert von sphinx2k am 17.07.2017 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
- greenelve
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Statistisch ist ein Flugzeugabsturz seltener als ein Tod durch Verkehrsunfall. Oder irgendwas in der Richtung. Dennoch haben die Leute mehr Angst vor dem Flugzeug. Ganz ohne hysterische Berichterstattung, ganz ohne Panikmache. Idee wäre der Kontrollverlust, in einem Flugzeug dem Schicksal ausgeliefert zu sein, während man im Straßenverkehr - zumindest gedanklich - Einfluss hat, als Autofahrer selber umsichtig fahren, als Fußgänger wegspringen zu können; mal ganz simpel gesagt.
Anders gesagt: Wie oft wurden Spiele zu Killerspiele erkoren, wie oft gab es dann entsprechende Auswirkungen. Und Gamer reagieren auch heute noch auf Politiker / Medien im Zusammenhang mit Shootern als gäbe es das Erzböse. Statistiken, Gefühle, rationales Denken. ...aber das ist ja auch ein anderes Thema und sowieso.... >.>
Anders gesagt: Wie oft wurden Spiele zu Killerspiele erkoren, wie oft gab es dann entsprechende Auswirkungen. Und Gamer reagieren auch heute noch auf Politiker / Medien im Zusammenhang mit Shootern als gäbe es das Erzböse. Statistiken, Gefühle, rationales Denken. ...aber das ist ja auch ein anderes Thema und sowieso.... >.>
- sphinx2k
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Da kommt man dann wieder in den Bereich der Waffen Lobby/Fans. Wenn alle Bewaffnet wären könnten sie ja einen Attentäter einfach erschießen und wären ihm nicht wehrlos ausgeliefert.greenelve hat geschrieben: ↑17.07.2017 17:34 Statistisch ist ein Flugzeugabsturz seltener als ein Tod durch Verkehrsunfall. Oder irgendwas in der Richtung. Dennoch haben die Leute mehr Angst vor dem Flugzeug. Ganz ohne hysterische Berichterstattung, ganz ohne Panikmache. Idee wäre der Kontrollverlust, in einem Flugzeug dem Schicksal ausgeliefert zu sein, während man im Straßenverkehr - zumindest gedanklich - Einfluss hat, als Autofahrer selber umsichtig fahren, als Fußgänger wegspringen zu können; mal ganz simpel gesagt.
P.s. Ich liebe aktuell ja Diskussionen zu selbst fahrenden Autos. Daraus habe ich gelernt das Deutsche Autofahrer so perfekt fahren das nie ein Computer mithalten wird
- Kajetan
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Nope. Über Flugzeugabstürze mit Todesfolge wird jedes Mal berichtet. Umso intensiver, falls Deutsche darin involviert sind. Gleichgültig wo er stattfindet.
Stelle Dir einfach vor, jeder Autounfall mit Todesfolge, jeder Tod wegen AIDS alleine nur in Deutschland bekommt prominenten Sendeplatz in der Tagesschau. Die Zuschauer bekämen zum ersten Mal tatsächlich einen EIndruck, wieviele Leute hier jedes Jahr sterben. Das würde NICHT spurlos an uns vorbeigehen.
- ZackeZells
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Da muss ich an NTV oder N24 Denken als ein Fussball Länderspiel zwischen Deutschland und Gegner X abgesagt wurde, weil angeblich irgend ein Anschlag geplant war.
Da stand ein "Journalisten-Team" von einem oder beiden besagten Sendern, Stundenlang vor dem Stadion und Filmte die herumstehenden Einsatzwägen bzw. deren Blaulicht. STUNDENLANG! Nichts ist passiert, nichts passierte und die haben das ganze aufgezogen als ob Das Alienmothership höchstpersönlich am landen gewesen wäre.
Das fand ich krass.....
Ein anderes Ding: In meinem Kaff gab es wohl vor gut zwei Jahren einen angeblichen Anschlag in einem Kino an irgendeinem sommerlichen Samstagnachmittagmittag.
Da ist wohl einer auf Droge durchgedreht und mit ner Schreckschusspistole in dem Gebäude herumgelaufen und hat rabatz gemacht. Klar, wenn du da aus dem Kinosaal kommst und der Typ steht vor dir ist das eine sehr angespannte Situation.
Hat der sich in einem Saal verschanzt, wurde von der Polizei erschossen und die Medien, allen Vorran N24 haben Stundenlang die gleichen Bilder in einer 5 Minuten Dauerschleife wiederholt.
Früher haben die uns mit jährlichen Vogelseuchen, Schweinegrippen und Alpecin Werbung Angst eingeflöst, heute wist dies vom "Terror" abgelöst.
Passiert einige Wochen kein Anschlag, schwingt man die Angstkeule ersatzweise mit einem Flüchtlingsthema oder Nordkorea/Russland.
Hauptsache eine sedierende Wirkung auf das Volk ausüben und sie latent im Panikmodus halten.
Da stand ein "Journalisten-Team" von einem oder beiden besagten Sendern, Stundenlang vor dem Stadion und Filmte die herumstehenden Einsatzwägen bzw. deren Blaulicht. STUNDENLANG! Nichts ist passiert, nichts passierte und die haben das ganze aufgezogen als ob Das Alienmothership höchstpersönlich am landen gewesen wäre.
Das fand ich krass.....
Ein anderes Ding: In meinem Kaff gab es wohl vor gut zwei Jahren einen angeblichen Anschlag in einem Kino an irgendeinem sommerlichen Samstagnachmittagmittag.
Da ist wohl einer auf Droge durchgedreht und mit ner Schreckschusspistole in dem Gebäude herumgelaufen und hat rabatz gemacht. Klar, wenn du da aus dem Kinosaal kommst und der Typ steht vor dir ist das eine sehr angespannte Situation.
Hat der sich in einem Saal verschanzt, wurde von der Polizei erschossen und die Medien, allen Vorran N24 haben Stundenlang die gleichen Bilder in einer 5 Minuten Dauerschleife wiederholt.
Früher haben die uns mit jährlichen Vogelseuchen, Schweinegrippen und Alpecin Werbung Angst eingeflöst, heute wist dies vom "Terror" abgelöst.
Passiert einige Wochen kein Anschlag, schwingt man die Angstkeule ersatzweise mit einem Flüchtlingsthema oder Nordkorea/Russland.
Hauptsache eine sedierende Wirkung auf das Volk ausüben und sie latent im Panikmodus halten.
- greenelve
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Das ist eben das Ding mit Statistiken und rational Denken. ...die Argumentation hier gegen Sicherheitsvorkehrungen läuft auch stark Richtung Lobbysprech...sphinx2k hat geschrieben: ↑17.07.2017 17:39 Da kommt man dann wieder in den Bereich der Waffen Lobby/Fans. Wenn alle Bewaffnet wären könnten sie ja einen Attentäter einfach erschießen und wären ihm nicht Wehrlos ausgeliefert.
P.s. Ich liebe aktuell ja Diskussionen zu selbst fahrenden Autos. Daraus habe ich gelernt das Deutsche Autofahrer so perfekt fahren das nie ein Computer mithalten wird![]()
ps: In den USA war es glaube, würde zumindest passen, gibt es neuerdings Kurse für Lehrer zum Umgang mit Waffen...eben genau für Amotkläufe wie du sie ansprichst....
Es wird mehr über Autounfälle berichtet. Und genauso hysterisch. Es gibt mehr Betroffene, die Angehörige durch Autounfälle verloren haben, die dann ebenfalls davon berichten.Kajetan hat geschrieben: ↑17.07.2017 17:39 Nope. Über Flugzeugabstürze mit Todesfolge wird jedes Mal berichtet. Umso intensiver, falls Deutsche darin involviert sind. Gleichgültig wo er stattfindet.
Stelle Dir einfach vor, jeder Autounfall mit Todesfolge, jeder Tod wegen AIDS alleine nur in Deutschland bekommt prominenten Sendeplatz in der Tagesschau. Die Zuschauer bekämen zum ersten Mal tatsächlich einen EIndruck, wieviele Leute hier jedes Jahr sterben. Das würde NICHT spurlos an uns vorbeigehen.
Aber ja, würde die tatsächliche Menge vor Augen gehalten, wäre es anders. Verbeiß dich dennoch nicht an hysterischen Medien, die Ausrede ist zu simpel für das Thema.
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Das entspringt "Hollywood" besser der Filmeschmiede dort - durch das schauen von irgendwelchen Katastrophenfilmen, lassen sich wohl zu viele Menschen sensibilisieren und fangen an es auf sich zu projezieren.greenelve hat geschrieben: ↑17.07.2017 17:34 Statistisch ist ein Flugzeugabsturz seltener als ein Tod durch Verkehrsunfall. Oder irgendwas in der Richtung. Dennoch haben die Leute mehr Angst vor dem Flugzeug. Ganz ohne hysterische Berichterstattung, ganz ohne Panikmache. Idee wäre der Kontrollverlust, in einem Flugzeug dem Schicksal ausgeliefert zu sein, während man im Straßenverkehr - zumindest gedanklich - Einfluss hat, als Autofahrer selber umsichtig fahren, als Fußgänger wegspringen zu können; mal ganz simpel gesagt.
Frag doch mal ein Junges Mädchen im alter von 10/11 Jahren wie sie sich die Liebe vorstellt, da wird man häufig zu hören bekommen: "So wie in den Filmen!"
Und umso enttäuschter sind wir, wenn ein Moment, bei dem wir dank TV/Kino gelernt haben wie er ablaufen wird, genau anders als "Vorher" gesehen abläuft. Dann kann es sein das man sich anfängt zu fragen, was habe ICH falsch gemacht - Antwort: Zuviel von Aussenbeinflussen gelassen.
Das hätte die Industrie wohl auch so am liebsten - wie wärs die Fangen erstmal an die "Geschwindigkeitszeichen" mit ner Art Chip zu versehen der mit dem Auto kommuniziert und das Auto exakt 30-50-70 km/h fahren lässt.
Zuletzt geändert von ZackeZells am 17.07.2017 17:51, insgesamt 1-mal geändert.
- greenelve
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme
Wie man es eben kennenlernt. Ja, Filme tragen auch bei, Erfahrungen werden aus diversen Quellen gesammelt, in Filmen gibts allerdings auch andere Todesarten. Schaut man sich direkte Flugangst genauer an, ist die Sachlage nicht mehr so einfach. http://www.onmeda.de/krankheiten/flugan ... 339-3.htmlZackeZells hat geschrieben: ↑17.07.2017 17:44 Das entspringt "Hollywood" besser der Filmeschmiede dort - durch das schauen von irgendwelchen Katastrophenfilmen, lassen sich wohl zu viele Menschen sensibilisieren und fangen an es auf sich zu projezieren.
Frag doch mal ein Junges Mädchen im alter von 10/11 Jahren wie sie sich die Liebe vorstellt, da wird man häufig zu hören bekommen: "So wie in den Filmen!"
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