Destiny 2 - Vorstellung des Netzwerk-Modells: Mischung aus Client/Server und Peer-to-Peer; Kampf gegen Cheater

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unknown_18
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Re: Destiny 2 - Vorstellung des Netzwerk-Modells: Mischung aus Client/Server und Peer-to-Peer; Kampf gegen Cheater

Beitrag von unknown_18 »

Achja? Ich sag nur GTA Online PC Version, da hat Rockstar inzwischen das Handtuch vor den Cheatern geworfen. ;)

Ich kriege immer noch genug mit, auch weil ich durchaus auch noch online Spiele am PC, aber halt nur noch mit bekannten Spielern, nicht mehr mit Randoms, obwohl mich das früher mehr reizte.

Und es ist doch auch ganz einfach: würde die breite Masse nicht immer ständig einen auf "ist doch egal, wechsle ich halt" etc. machen sondern sich über Cheater mehr aufregen und sich bei den Betreibern beschweren, dann würden diese auch mehr gegen Cheater machen. Aber so erweckt es ja den Eindruck das Cheater nicht so wild sind, also tun auch die Betreiber wenig gegen Cheater. Erst wenn der Umsatz wegen Cheatern nachweislich einbricht, wird was getan. Aber das ist halt die typische Spiele Community, die sich zu viel gefallen lässt anstatt mal ein Zeichen zu setzen. Und ja, mitunter bin ich da auch nicht besser. XD
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Lumilicious
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Re: Destiny 2 - Vorstellung des Netzwerk-Modells: Mischung aus Client/Server und Peer-to-Peer; Kampf gegen Cheater

Beitrag von Lumilicious »

Balmung hat geschrieben: 30.05.2017 11:55 Der PC ist nun mal ein offenes System, Jeder kann da beliebige Software installieren oder auch selbst schreiben. Das eröffnet einem zig Möglichkeiten wie man in einem Spiel cheaten kann. RAM Speicher, Spieldateien und Steuerung manipulieren sind da nur 3 Möglichkeiten, wovon nur letzteres auf der PS4 geht.
Du hast glaube Ich übersehen das Sir Richfield dir da vorhin ein Beispiel von "Cheats" gegeben hat, was momentan auf der PS4 vertreten ist. Lagswitches.

Das ganze wird momentan sogar ins extrem getrieben indem Leute die IPs der verbundenen Spieler auslesen und der, der nicht gemocht wird, wird via DDoS Attacke aus dem Spiel gekickt. Da gabs erst vor 1-2 Monaten nen riesen Aufschrei in der Overwatch PS4 Community, da es dort Menschen gibt die genau sowas machen. Wenn sie es da machen, dann passiert das auch in anderen populären Spielen.

Lagswitches sind übrigens auch ein Problem auf dem PC. Die sind so schön universell einsetzbar.
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beatnicker
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Re: Destiny 2 - Vorstellung des Netzwerk-Modells: Mischung aus Client/Server und Peer-to-Peer; Kampf gegen Cheater

Beitrag von beatnicker »

Balmung hat geschrieben: 30.05.2017 12:40 Achja? Ich sag nur GTA Online PC Version, da hat Rockstar inzwischen das Handtuch vor den Cheatern geworfen. ;)
Verdammt, mit GTA Online erwischt du mich jetzt tatsächlich am falschen Fuss. Ist ein Spiel, welches mir eher spät in den Sinn kommt, wenn ich an PC-MP denke. Jedoch natürlich von Belang, wenns ums Thema PC-Cheating geht.

Für mich persönlich macht in "meinen" Spielen cheaten keinen Sinn, da diese eher kompetitiv ausgelegt sind, mich Cheats skilltechnisch eben keinen Milimeter weiter bringen und ich auch keine Befriedigung (bzw. Ruhm oder Geld) erhalte, wenn ich einen Ladderplatz einnehme, auf den ich eigentlich nicht gehöre.

Vielleicht unterscheidet sich GTAO hierbei. Kann es sein, dass GTAO gameplaytechnisch einfach zu wenig bietet um eben auf Dauer mit reinem Gameplay zu unterhalten und sich die Spieler zwecks Fortschritt deshalb Freischaltbares erschwindeln? Muss gestehen, hab den Onlinemodus noch nie ausprobiert und auch irgendwie überhaupt keine Ahnung, worum's da jetzt eigentlich geht...
Balmung hat geschrieben: 30.05.2017 12:40[...]würde die breite Masse nicht immer ständig einen auf "ist doch egal, wechsle ich halt" etc. machen sondern sich über Cheater mehr aufregen und sich bei den Betreibern beschweren, dann würden diese auch mehr gegen Cheater machen.
Ich würde mich durchaus (wo auch immer) beschweren. Allerdings erst dann, wenn Cheats für meine Zockerei relevant werden.
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Sir Richfield
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Re: Destiny 2 - Vorstellung des Netzwerk-Modells: Mischung aus Client/Server und Peer-to-Peer; Kampf gegen Cheater

Beitrag von Sir Richfield »

Balmung hat geschrieben: 30.05.2017 12:40Und es ist doch auch ganz einfach: würde die breite Masse nicht immer ständig einen auf "ist doch egal, wechsle ich halt" etc. machen sondern sich über Cheater mehr aufregen und sich bei den Betreibern beschweren, dann würden diese auch mehr gegen Cheater machen.
Die Herausforderung hier ist, dass du doch einer dieser Masse bist, indem du auf dem PC das Handtuch geworfen hast und zur Konsole gewechselt bist.
Nur, um dir einen Eindruck zu vermitteln, wie so deine Aussenwirkung ist. (Gut, begrenzt auf MEIN Empfinden.)

Ansonsten gehe ich da mit dir konform, die User sind es im Endeffekt selber schuld, aber in meinen Augen eher dadurch, dass sie halt CoD n+1 kaufen, obschon n-1*x schon Cheaterverseuchte Kackserver hatten.
Dieselben Leute kaufen auch GTA n+1, weil GTA draufsteht, egal, wie sehr andere unter Cheatern leiden. (Oder Rockstar Kundenfeindliche, aber letztlich sinnfreie Dinge einbauen)

Solange den Publishern nicht klar wird, dass Geiz ist Geil kein Maßstab für gutes Gamedesign und saubere Technik ist, wird sich daran auch nichts ändern.
Der Wechsel zur vermeintlich sichereren Platform sendet dann auch nur das Signal, dass die Leute halt keine PC Spiele mehr wollen.
Bzw. scheint das das ankommende Signal zu sein.

Wie man dem Problem Herr werden soll, Genre spezifisch, da strecke ich allerdings auch die Waffen. Ich bin Spieler, kein Designer.
Nur weil ich denke, dass viele MMO Ökosysteme im Kern anfällig zum cheaten sind, heißt das ja nicht, dass ich eine Idee hätte, wie man das bekämpft.
Frag Kajetan, der hat afaik eine Meinung. ;)

Ich mache mir nicht die Illusion, dass man Cheater grundsätzlich in den Griff bekommt. Da könnte ich mir ja auch eine Welt ohne unlizensierte Kopien vorstellen. So tickt die Menschheit in ihrer Gesamtheit halt nicht.

[Ich habe halt nur Meinungen zu spezifischen Dingen. Die Idee, den grassierenden Handel von D2 items mit einem eigenen Auktionshaus in D3 zu begegnen, hielt ich z.B. für eine der dümmsten. Da hätte man auch gleich "Botten lohnt sich" als Untertitel wählen können. Jetzt haben Botter maximal einen riesigen Paragon Epeen, auf die sie sich - in meinen Augen - ein Eis backen können. Aber das liegt daran, dass es mir nicht wichtig ist, da auf Platz 1 in der "Ich habe zu viel Zeit" Leiter zu stehen. Andere mögen da anders drüber denken. Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber verstehen und akzeptieren.]
unknown_18
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Re: Destiny 2 - Vorstellung des Netzwerk-Modells: Mischung aus Client/Server und Peer-to-Peer; Kampf gegen Cheater

Beitrag von unknown_18 »

Lumilicious hat geschrieben: 30.05.2017 12:55
Balmung hat geschrieben: 30.05.2017 11:55 Der PC ist nun mal ein offenes System, Jeder kann da beliebige Software installieren oder auch selbst schreiben. Das eröffnet einem zig Möglichkeiten wie man in einem Spiel cheaten kann. RAM Speicher, Spieldateien und Steuerung manipulieren sind da nur 3 Möglichkeiten, wovon nur letzteres auf der PS4 geht.
Du hast glaube Ich übersehen das Sir Richfield dir da vorhin ein Beispiel von "Cheats" gegeben hat, was momentan auf der PS4 vertreten ist. Lagswitches.

Das ganze wird momentan sogar ins extrem getrieben indem Leute die IPs der verbundenen Spieler auslesen und der, der nicht gemocht wird, wird via DDoS Attacke aus dem Spiel gekickt. Da gabs erst vor 1-2 Monaten nen riesen Aufschrei in der Overwatch PS4 Community, da es dort Menschen gibt die genau sowas machen. Wenn sie es da machen, dann passiert das auch in anderen populären Spielen.

Lagswitches sind übrigens auch ein Problem auf dem PC. Die sind so schön universell einsetzbar.
Hardware und damit eine höhere Hemmschwelle. Software ist leicht installiert und mal ausprobiert ohne direkt mit der Prämisse da ran zu gehen dauerhaft cheaten zu wollen, das kann da auch erst mal nur Neugierde sein. Hardware kauft/baut man sich da aber schon eher mit der Absicht betrügen zu wollen, weil ein größerer Aufwand damit verbunden ist und auch Spieler sind nur Menschen und der Mensch ist faul.

Auch kann man auf die Art nur in bestimmten Arten von Spielen cheaten. Aber ja, schlimm das es so etwas gibt, da muss man schon ziemlich armselig sein so etwas zu nutzen. Dann müssen halt die Entwickler ran und sich da was einfallen lassen.
unknown_18
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Re: Destiny 2 - Vorstellung des Netzwerk-Modells: Mischung aus Client/Server und Peer-to-Peer; Kampf gegen Cheater

Beitrag von unknown_18 »

Sir Richfield hat geschrieben: 30.05.2017 13:35
Balmung hat geschrieben: 30.05.2017 12:40Und es ist doch auch ganz einfach: würde die breite Masse nicht immer ständig einen auf "ist doch egal, wechsle ich halt" etc. machen sondern sich über Cheater mehr aufregen und sich bei den Betreibern beschweren, dann würden diese auch mehr gegen Cheater machen.
Die Herausforderung hier ist, dass du doch einer dieser Masse bist, indem du auf dem PC das Handtuch geworfen hast und zur Konsole gewechselt bist.
Nur, um dir einen Eindruck zu vermitteln, wie so deine Aussenwirkung ist. (Gut, begrenzt auf MEIN Empfinden.)
Naja, soll ich jetzt jedem PC Spiele Entwickler schreiben wieso ich ihr Spiele nicht mehr kaufe? Das ist doch auch irgendwie bescheuert. ^^
Ansonsten gehe ich da mit dir konform, die User sind es im Endeffekt selber schuld, aber in meinen Augen eher dadurch, dass sie halt CoD n+1 kaufen, obschon n-1*x schon Cheaterverseuchte Kackserver hatten.
Dieselben Leute kaufen auch GTA n+1, weil GTA draufsteht, egal, wie sehr andere unter Cheatern leiden. (Oder Rockstar Kundenfeindliche, aber letztlich sinnfreie Dinge einbauen)
Ja, etwas mehr Konsequenz zeigen würde schon viel helfen, nur nur gegen Cheater sondern auch gegen andere Praktiken.
Solange den Publishern nicht klar wird, dass Geiz ist Geil kein Maßstab für gutes Gamedesign und saubere Technik ist, wird sich daran auch nichts ändern.
Der Wechsel zur vermeintlich sichereren Platform sendet dann auch nur das Signal, dass die Leute halt keine PC Spiele mehr wollen.
Bzw. scheint das das ankommende Signal zu sein.
Das noch dazu, es ist eben ein Signal ohne genaue Botschaft dahinter, da kann man viel hinein interpretieren und Publisher stellen sich da ganz gerne mal doof dabei an.
Wie man dem Problem Herr werden soll, Genre spezifisch, da strecke ich allerdings auch die Waffen. Ich bin Spieler, kein Designer.
Nur weil ich denke, dass viele MMO Ökosysteme im Kern anfällig zum cheaten sind, heißt das ja nicht, dass ich eine Idee hätte, wie man das bekämpft.
Da müsste ich mich auch mehr damit beschäftigen. Das Problem ist halt das Cheat Schutz nicht normale Spieler treffen sollte und das wird halt auch gerne eiskalt von den Cheatern ausgenutzt um nicht belangt zu werden. Cheater haben eben doch einige kriminelle Energie und vor allem sind sie pure Egoisten, die interessiert es absolut null was sie mit ihrem Tun anrichten so lange es ihnen Spaß einbringt.
Ich mache mir nicht die Illusion, dass man Cheater grundsätzlich in den Griff bekommt. Da könnte ich mir ja auch eine Welt ohne unlizensierte Kopien vorstellen. So tickt die Menschheit in ihrer Gesamtheit halt nicht.
Ja, wer cheaten will findet auf irgend eine Art auch einen Weg, zumindest meistens. Aber wie gesagt, auf Konsolen ist das Ganze deutlich limitierter. Ein Online Spiel wo Lagswitches und DDosen von anderen Spielern nichts bringt dürfte ziemlich Cheater frei sein, also z.B. ein KoOp Spiel, wo man nicht gegen andere Spieler antritt.
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Sir Richfield
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Re: Destiny 2 - Vorstellung des Netzwerk-Modells: Mischung aus Client/Server und Peer-to-Peer; Kampf gegen Cheater

Beitrag von Sir Richfield »

Balmung hat geschrieben: 30.05.2017 21:03Naja, soll ich jetzt jedem PC Spiele Entwickler schreiben wieso ich ihr Spiele nicht mehr kaufe? Das ist doch auch irgendwie bescheuert. ^^
Auf eine abstrakte Weise aber weniger bescheuert, als es uns zu erzählen, oder? ;)

Ansonsten stimme ich deinem letzten Post zu.

Und es ist halt ein schwieriges Thema. Nur Coop Spiele wäre ja auch langweilig (Und wie D3 zeigt, das hilft auch nicht).
Gegeneinander spielen macht halt Spaß (Gut: Mir schon lange nicht mehr, aber ich bin auch ein alter Sack und Filty Casual und finde inzwischen mehr Spaß an Factorio und ähnlichen Spielen.)
Und ja, Cheater versauen einem genau diesen Spaß. Ich verstehe de(ine)n Unmut schon.

Da ich mich aus MP grundsätzlich raushalte bin ich natürlich nicht mehr up to date, ich fürchte allerdings, dass es seit dem Auslöser, Bad Company 2, nicht besser geworden ist.
Da haben wir fast alle aufgehört, als uns bewusst wurde, dass wir nicht mal in Ruhe als Gruppe alleine spielen konnten, weil die Spiele immer offen sind und dann kommt halt so ein Clan in dein Spiel und wiped dich (weil wir alle alte Säcke und Filty Casuals sind).
Die mussten nicht mal cheaten, um uns den Spaß zu versauen.
Wenn wir etwas mehr Kontrolle gehabt hätten, wäre das nicht passiert und wir würden wahrscheinlich heute noch jedes neue CoD und BF kaufen, just for the fun of it.

Mit etwas mehr Kontrolle ließe sich (bei dieser Art Spielen) auch das Risiko minimieren. Es mag nervig sein, eine Blacklist zu pflegen, aber jedenfalls habe ich so eine Chance, mal Randos zu treffen, die der Beginn einer wunderbaren Onlinefreundschaft sein können.
unknown_18
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Re: Destiny 2 - Vorstellung des Netzwerk-Modells: Mischung aus Client/Server und Peer-to-Peer; Kampf gegen Cheater

Beitrag von unknown_18 »

Eben, das war auch früher mein Grund wieso ich gerne gegen Randoms gespielt habe, so hat man teils die interessantesten Spieler kennen gelernt. Aber mal von Cheatern abgesehen findet in Online Spielen ja auch immer weniger echte Kommunikation statt.