Richtig. Aber Text ist genauso ein valides Gestaltungselement wie Grafik, Animationen, etc. Man muss es nicht mögen, aber man sollte sich imo einfach von dem Gedanken verabschieden, dass irgnedwie eine Art Vorschrift gibt, die festlegt, dass man heute, im Jahre 2017 Handlung immer per Animation und nicht mehr per Text darstellen darf.Todesglubsch hat geschrieben: ↑17.05.2017 14:30 Das ist aber kein Buch, sondern ein Videospiel mit einer grafischen Komponente. Klar könnte man drei Seiten lang beschreiben, dass ein Charakter wild mit den armen fuchtelt - aber ebenso könnte man das Charaktermodell auch einfach wild mit den armen fuchteln lassen.
Wenn ein Entwickler gerne wie z.B. mit "Sorcery!" die Handlung lieber per Text erzählt, dann ist das halt so. Man muss es nicht mögen, aber es gibt keine Normvorschrift und Text ist auch heutzutage kein "schlechter Ersatz" mehr für fehlende Grafik-Power der Zielgeräte. Es ist ein Stilmittel und sollte imo auch als solches zumindest anerkannt werden.
Und ich glaube ich hab dir das schon mal gesagt: Du kannst mit Grafik, Animationen und visuellen Effekten natürlich z.B. eine Sumpflandschaft darstellen. Oder du deutest diese visuell nur an und beschreibst den Geruch, das Quaken und Zirpen, wie das Licht einfällt, etc. und überlässt es der Fantasie des Spielers, die visuellen Lücken mit eigenem Leben zu füllen.
Nochmal: Letzteres muss man nicht mögen, aber man sollte zumindest anerkennen können, dass das eine valide Art ist, soetwas umzusetzen.
MfG Ska
