Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschritt à la Skyrim

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monotony
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von monotony »

geleaktes ingame-bild ist aufgetaucht, dass laut eurogamer von drei verschiedenen quellen bestätigt wurde:

Bild

quelle: eurogamer
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VincentValentine
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von VincentValentine »

Laut dem Reddit Leaker soll es keine wirklichen Schiffskämpfe geben (ala AC4) sondern Schiffe und Boote sind hauptsächlich für die Fortbewegung da.
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Wigggenz
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Wigggenz »

EightySix86 hat geschrieben: 09.05.2017 11:25 Ich habe lange kein Mario mehr gespielt, aber auf dem N64 ging es u.a. darum alle Sterne zu sammeln...

Das ist weder ein Microsoft Erfindung, noch per se schlecht - es kommt halt darauf an, in wie weit man sich davon beeinflussen lässt. Bei mir hat es dafür gesorgt, dass ich mich deutlich länger mit Mario 64 beschäftigt habe, als es ohne die Sterne gewesen wäre (das gleiche bei Donkey Kong 64 mit den Bananen) - ohne das ich je alle gefunden/gewonnen hätte, ist aber ok für mich, ich lebe noch 8)

AC ist eigentlich nur ein modernes Jump n Run - bei meinem ersten Super Mario auf dem Original Game Boy ging es nur in eine Richtung und alles was man tun musste war im richtigen Moment springen (abgesehen von 2-3 Sonder Leveln in denen man tauchte oder flog). Ich habe hier schon gelesen "press X to win" - damals war es noch A..., dennoch kann ich mich nicht daran erinnern, dass sich jemand über das "simple" Gameplay beschwert hat.
Es kam rein auf das Timing an - Gameplay, Inzsenierung, Grafik, Story oder Soundtrack - alles quasi nicht vorhanden, dennoch hatten wir Spaß daran, damals.
AC bietet heute alles zusammen (gut über manche Dinge kann man streiten), man läuft springt und kämpft und das mit wenigen Befehlen.
Früher hat ein Spiel wie Super Mario seinen Reiz "nur" aus der Schwierigkeit des richtigen Timings gezogen - dies ist heute nicht mehr nötig, man kann Geschichten nun auch visuell reizvoll machen, frustrierendes immer wieder abstürzen an Abgründen ist nicht mehr nötig, um Spannung zu erzeugen.

Ich mochte damals Mario sehr, nur ist diese Zeit für mich vorbei und ich finde es nicht mehr zeitgemäß, dass meine Hauptfigur nicht über einen 1m Abgrund springt, weil ich zu spät springen drücke..., das ist etwas was mich aus der Geschichte raus reißt :wink:

Das andere, aber genau diese Art noch suchen kann ich nachvollziehen und respektieren, nur bietet sie AC nicht und will sie auch gar nicht bieten. Für mich eine geniale Reihe, die leider immer etwas unnötig aufgeblasen wurde, weniger ist manchmal mehr traf noch nie so gut zu wie hier.
Syndicate ist hier, von vielen, fast unbemerkt in die richtige Richtung gegangen, nur gefiel mir dort einfach das Setting nicht mehr so gut, als das ich es als großen Wurf bezeichnen würde.

Nur mal meine Gedanken zu AC
Äpfel und Birnen, aber mal sowas von.

AC hat NICHTS mit JnR zu tun, aber auch mal gar nichts. Zumindest nicht Teil 1 bis Brotherhood, die ich noch komplett durchgezockt habe, aber hat sich an den Forbewegungsmechaniken nachfolgend irgendetwas geändert? Du hälst einfach eine Taste gedrückt und lenkst in die Richtung und je nachdem was da gerade für Gebäude sind stehste ganz oben auf dem Dom/ der Kirche/ whatever ohne dass es im geringsten auf Timing ankommt. Klettern/Hindernisparcour auf Schienen.

Also bitte, das mit Mario zu vergleichen, ich glaub ich spinne...
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monkeybrain
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von monkeybrain »

Bachstail hat geschrieben: 08.05.2017 22:54
monkeybrain hat geschrieben: 08.05.2017 21:25Handwerklich ist es gut gemacht
Meine Frage wäre an dieser Stelle, wie man das Gameplay handwerklich bewerten möchte, um die Qualität festzustellen.

Dass das Gameplay gemäß des Spiels funktioniert und alles einwandfrei implementiert wurde, erwarte ich eigentlich bei so ziemlich jedem Videospiel, so etwas würde ich nicht als Handwerklich gut gemacht bezeichnen, sondern als Grundvorraussetzung.

Die Bewertung, wie gut sich das Ganze steuert, ist dann wieder absolut subjektiv.
Bin auch kein Fan von SSB, aber in der Lage zu erkennen, dass es sich um ordentliche Spiele handelt.
Und diese Aussage ist ein wenig Schwierig, denn auch das ist wieder nur eine Meinungsfrage.

Ich zum Beispiel empfinde Horizon : Zero Dawn als gutes Spiel, es ist nicht mein Fall und ich werde es niemals spielen, erkenne aber den Reiz dahinter und kann nachvollziehen, warum das Spiel so beliebt ist.

Es wird jedoch einige geben, welche meine Meinung nicht teilen werden und weder den Reiz erkennen, noch verstehen können, warum das Spiel so beliebt ist, da sie das Spiel in keinem Aspekt sonderlich ansprechend finden.

Zu AC erlaube ich mir kein Urteil, ich habe bezüglich dieser Reihe schlicht zu wenig Erfahrungswerte, ich finde die Reihe weder gut noch schlecht.
Entschuldige, aber du käust nur den Mist wieder, mit dem 4Players seine Clickbaitwertungen rechtfertigt.

Natürlich kann man Gameplay handwerklich berwerten, um dessen Qualität festzustellen. Was versuchen denn die Spielemagazine, wozu gibt es einen Wertungskasten?
Sprünge, Input-Verzögerung, Timing sind beispielsweise in Mario-Spielen perfekt abgestimmt. Jeder, der ein wenig Ahnung von Computerspielen hat, kann qualitativ klar zwischen einem Knack und einem Mario unterscheiden.

Ob sich ein Spiel gut oder schlecht steuert ist insofern genauso messbar. Schau dir das aktuelle Bomberman R für die Switch an. Es gab einen einhelligen Tenor, es steuere sich zu träge. Daraufhin gab es inzwischen sogar einen Patch. Natürlich mag es eine Hand voll Leute geben, die die Steuerung vor dem Patch super fanden, es gibt aber sicher auch Leute, die Daniel der Zauberer für gut halten.

Daher auch mein Vergleich. Ich kann Arcade-Racer hassen, Storykampagnen in Rennspielen als Grundbedingung ansehen, Comicgrafik verachten. Zu behaupten Mario Kart wäre ein schlechter Fun-Racer wäre dennoch schlichtweg falsch. Die richtige Aussage wäre: mir gefällt er nicht.

Wenn jemand insofern nicht nachvollziehen kann, dass Horizon ein sehr gutes Action-Adventure ist, fehlt demjenigen schlichtweg die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand zu blicken.
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Kuttelfisch
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Kuttelfisch »

CJHunter hat geschrieben: 09.05.2017 11:09 The order 1886 ist jetzt aber leider ein eher schwaches Beispiel da hier insgesamt relativ wenig gepasst hat;-).
Du sprichst es hier auch indirekt an was bei solchen Themen auch leider immer wieder gerne behauptet wird, wenn es heisst gameplay sei bei vielen spielen eher zweitrangig wenn ein spiel anderweitig glänzen kann. Dann kommt dann eben naja dann kann ich mir auch gleich einen Film anschauen:-). Das würde eventuell noch bei den telltale oder quantic dream-titeln soweit gelten. Aber ansonsten haben die anderen schon noch genug Gameplay:-). Nur halt teilweise nicht besonders herausfordernd.

Ist Bioshock infinite ein besseres Beispiel? Da ist ein unkommentiertes Long play sogar die bessere Experience um die Story zu geniessen. Diese schlechten und dröge umgesetzten Arenakämpfe konnte sich ja kein Schwein antun^^

Es kommt letztendlich einfach auf den Geschmack. Ich hab heute genug alternativen um mich von ner geilen Story Fesseln zu lassen und muss dabei nicht zwangsweise knöpfchen Drücken.

Und nein. Natürlich ist Gameplay bei Story intensiven Spielen nicht IMMER zweitrangig...aber aus meiner sicht leider oft. Naja...umso mehr glänzen die Ausnahmen ;-)


Und um auf dem Äpfel und Birnen Mario 64 gegen Assasins Creed vergleich (nicht von dir) mal einzugehen* :

Wenn du ne grosse Story mit gut gepacten Cut-scenes, tollen dialogen und etwas mehr World Building in Mario 64 eingebaut hättest, wäre das spiel noch legendärer geworden. Es war aber so schon absolut Spitze und gerade damals zurecht ein Meilenstein.

Hättest du diese Dinge aus Assassin's Creed rausgenommen wäre es von der Presse und den Spielern als spielerischen Vollflop betitelt worden.

Das meine ich letztendlich. Von einem Spiel erwarte ich zumindest für mich, dass das Fundament schon spass macht. Alles andere nehme ich aber gerne mit :-)

Heavy Rain fand ich als Spiel wieder ganz cool weil man eben mit den interessanten Entscheidungen und Konsequenzen gespielt hat. Das war das Gameplay. Beyond two souls hat dieses Gameplay wiederum beschnitten und war für mich demnach auch völliger Crap xD.

Ich Kürze meine Ansicht mal ab: Ein Spiel was gutes forderndes** Gameplay mit dem Rest vereint = Susperior. Beim Rest hab ich im Zweifelsfall lieber das das gute Gameplay zur Not auch ohne Story als das Gegenteil, dafür habe ich z.B. Netflix.

*Assassine Creed als modernes Jump n run...was für ein käse. Wenns danach geht ist die Zelda Reihe auch ne Jump n RUN franchise xD

** Fordernd muss nicht gleich schwer sein. Nur gibt es einen Unterschied zwischen einem recht leichten und einen halb automatisch ablaufenden Spiel. Sieht man ja das ersteres für den ein oder anderen plötzlich doch fordernd sein kann, während ersteres sich für jeden wie von selbst spielt.

EDIT: Ich beziehe mich bei AC auf den ersten Teil den ich (leider) gespielt habe und drauf das mich eigentlich jeder erzählt hat das die weiteren Spiele im Kern gleich sind. Nichtsdestotrotz juckt es mich ganz leicht im den Fingern Black Flag wegen den setting zu spielen. Wenn das Ägypten Setting stimmt, dann wäre ich da genauso angetan von.
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von RVN0516 »

Kuttelfisch hat geschrieben: 10.05.2017 09:37 Heavy Rain fand ich als Spiel wieder ganz cool weil man eben mit den interessanten Entscheidungen und Konsequenzen gespielt hat. Das war das Gameplay. Beyond two souls hat dieses Gameplay wiederum beschnitten und war für mich demnach auch völliger Crap xD.
Da merkt man mal wieder wei unterschiedlich die Meinungen auseinander gehen können, ich empfinde es nämlich genau anders rum.
HEavy Rain ist für mich der sinnlosests Crap, so dermaßen langweilig, und Beyond hat mir relativ gut gefallen, wobei ich finde das beide mal sogar kein Gameplay haben.
EightySix86
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von EightySix86 »

Meinen Beitrag nicht nur überfliegen, kann helfen - ist absolut nicht böse gemeint

Und sollte es doch undeutlich sein, sorry, war nicht meine Absicht:

Mir ist natürlich klar, dass AC nicht als Jump n Run gezählt wird, jedoch ist der Kern des Spiels Laufen und Springen und zwischen durch Gegner platt machen :wink:

Ich schrieb es ist für mich ein modernes Jump n Run, da es für mich eine Weiterentwicklung dieses Gameplays ist, natürlich in eine ganz andere Richtung - ich habe niemals behauptet Mario wäre mit AC zu vergleichen.
Mario wurde nur vorher angesprochen, daher habe ich es aufgegriffen. Ohne das Gameplay wäre von Mario nichts mehr übrig. AC hingegen zieht seinen Reiz aus dem drumherum, hier ist das Gameplay im Hintergrund - genau anders herum wie bei Mario halt 8)

Was ich meinte ist: AC hat es nicht nötig über perfektes Timing zu klettern und springen - das würde mMn von dem Drumherum nur ablenken, wenn man ständig den Vorsprung verpasst etc.
Andersrum hatte (der N64 war meine letzte Nintendo Konsole) es Mario nicht nötig, viel Wert auf das drumherum zu legen - das Gameplay sprach für sich.

Ich sehe es heute so: Diese Art von Gameplay ist aus meiner Sicht nicht mehr unbedingt nötig, da man heute die Mittel und Möglichkeiten hat Spannung und Langzeitmotivation durch andere Dinge zu erschaffen als das Gameplay - daher schliesst sich hier der Kreis und ich empfinde AC als eine Art Jump n Run in modern...


... niemand muss das natürlich ähnlich sehen und ob die AC Formel funktioniert ist natürlich auch sehr subjektiv, es muss sich also keiner auf den Schwanz getreten fühlen.


PS: Ich wollte Mario durch den Vergleich nicht verunglimpfen - ich habe meinen N64 damals gegen alle PS One Angriffe verteidigt und werde ihn als erste Konsole auch immer in besoderer Erinnerung behalten, genau wie meinen Ur-Gameboy :biggrin:
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Mr_v_der_Muehle
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Mr_v_der_Muehle »

Schade, dass auf dem Bild schon der erste Marker zu sehen war. Habe vor kurzem mal in WD2 reingespielt und habe dort erstmal das HUD ausgestellt. Leider bleibt der Marker für die aktive Mission aber stets aktiv und klebt im Bild rum. Ohne diesen, wären einige Nebenmissionen aber auch nicht lösbar. Z.B. können für Graffitis Häuser bestiegen werden, ohne den Marker würde man die genaue Stelle aber nicht sehen. Hier könnte man mit ein paar kleinen Änderungen im Design oder an den Dialogen noch ein paar Wunder vollbringen.

Abgesehen davon sehe ich in dem typischen “Scheiß Ubi“ Gegrunze aber auch nur Mitläufer, die sich nicht mit den Spielen beschäftigt haben. Mittlerweile hat jeder so ein Ding gespielt und weiß was er bekommt. Das man sich keine Mühe gibt, kann man dem Laden auch nicht vorwerfen. In WD2 gibt es zB noch sowas ähnliches wie Türme, den Weg nach oben zu finden ist aber meist gar nicht mehr so dumm und anspruchslos, wie immer wieder behauptet.

Klar, Story, Dialoge und Design sind noch lange keine Weltklasse, aber ein Fortschritt ist zu erkennen.

Gründe zum haten gibts natürlich trotzdem mehr als genug :ugly:

Bei AC war nun ein wenig Pause drin und man wird wohl ab der e3 einen Trailer nach dem anderen raushauen, so das man zu Release ubisoftypisch eigentlich schon alles über das Spiel weiß. Im Idealfall gibt es eine Beta und man kann vorher schon einmal schauen, ob es den in anderen Bereichen bockt, als der am Konferenztisch entstandenen “Story“. Wie zB bei Wildlands, auf das ich eigentlich Lust hatte. Nach der Beta war die mir aber schon vergangen. Das Spiel kann noch so gut sein, diese Dialoge und gesichtsbemalten Klischees hält doch kein erwachsener Mensch aus.

Spieltechnisch wird das schon mehr als okay werden, aber eine Atmosphäre wie in einem AC2 erwarte ich nicht.
EightySix86
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von EightySix86 »

Noch ein Hinweis zum neuen AC:

Morgen wird es eine neue Info dazu geben. Laut FOX wird auf der Blu-ray zu dem Filme (Release morgen) ein versteckter Hinweis auf das nächste Spiel enthalten sein
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Miep_Miep
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Miep_Miep »

Chenut? Also 5. Dynastie und keine Kleopatra ... schade :( Immerhin stehen zu dieser Zeit schon die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx.
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Bachstail
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Bachstail »

monkeybrain hat geschrieben: 10.05.2017 00:02 Natürlich kann man Gameplay handwerklich berwerten, um dessen Qualität festzustellen. Was versuchen denn die Spielemagazine, wozu gibt es einen Wertungskasten?
Die Wertungskästen sind aber auch wieder nur subjektiv von Redakteuren zusammengestellt worden.

Wenn da steht, dass zum Beispiel der Spielspaß eines Spiels 50 Prozent der Gesamtwertung ausmacht, dann ist das ein subjektiver Richtwert des jeweiligen Magazins.

Beim Gameplay gilt das nur für ganz wenige Faktoren, mir würde spontan sogar nur der Input Lag einfallen, wie gut sich das Ganze steuert, hängt dann wieder vom Spieler ab.
Sprünge, Input-Verzögerung, Timing sind beispielsweise in Mario-Spielen perfekt abgestimmt. Jeder, der ein wenig Ahnung von Computerspielen hat, kann qualitativ klar zwischen einem Knack und einem Mario unterscheiden.
Richtig, das mag objektiv bewertbar sein aber hier betone ich noch einmal, dass so etwas für mich kein Zeichen der handwerklichen Qualität sein sollte, sondern schlicht ein Standard.

Wenn ein Entwickler ein Jump 'n Run entwickelt, dann ERWARTE ich als Spieler, dass die Sprünge, der Unput Lag und das Timing perfekt funktionieren, das ist für mich schlicht eine Grundvoraussetzung innerhalb dieses Genres.
Ob sich ein Spiel gut oder schlecht steuert ist insofern genauso messbar. Schau dir das aktuelle Bomberman R für die Switch an. Es gab einen einhelligen Tenor, es steuere sich zu träge. Daraufhin gab es inzwischen sogar einen Patch.
Allein die Tatsache, dass es Leute gibt, welche es nicht so sehen und die Steuerung gut fanden, beweist, dass das nicht objektiv ist.

Ob sich etwas gut oder schlecht steuert, hängt einzig vom Spieler ab und bezüglich Bomberman R teilen eben viele Spieler die gleiche Meinung.

Ich zum Beispiel finde die Steuerung vom Witcher grauenhaft, weiß aber definitiv, dass das andere ganz anders sehen.

Und das erlebt man auch hier im Thread.

Für einige ist AC gameplaytechnisch handwerklich sehr gut gemacht, andere fanden für sich heraus, dass das Gameplay von Satan direkt erschaffen wurde, um ihre Gamerseele zu quälen.
es gibt aber sicher auch Leute, die Daniel der Zauberer für gut halten.
Und genau das bedeutet Subjektivität.

Ich finde es zum Beispiel vollkommen unverständlich, wie man einen so grauenhaften Film wie Con Air gut finden kann oder wie man überhaupt IRGEND ETWAS von Nicolas Cage gut finden kann (außer 8 mm, der war ganz gut), dennoch gibt es Menschen, welche seine Filme gut finden.
Zu behaupten Mario Kart wäre ein schlechter Fun-Racer wäre dennoch schlichtweg falsch.
Nein, wäre es nicht, weil es bei einer Meinungsfrage - und nichts anderes stellt die Frage dar, ob Mario Kart ein guter Fun Racer ist oder nicht - kein richtig oder falsch gibt.

Zumal Mario Kart ein recht schlechtes Beispiel ist, denn es ist so ziemlich der einzige Fun Racer auf dem Markt, somit ist es sowohl der beste als auch der schlechteste Fun Racer, mir fällt spontan zumindest kein vergleichbares Spiel ein.
Wenn jemand insofern nicht nachvollziehen kann, dass Horizon ein sehr gutes Action-Adventure ist, fehlt demjenigen schlichtweg die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand zu blicken.
Oder diese Person vertritt schlicht eine andere Meinung.

Bei Breath of the Wild war es ja genau die gleiche Situation, viele haben von einer Revolution des Open World-Genres gesprochen, da es Elemente einbringt, welche andere Vertreter des Open World-Genres so nicht aufbringen, andere fanden, es gab nichts, was andere Spiele nicht auch schon geschfft haben und fanden das Spiel teils sogar richtig langweilig.

Eine Person, welche Horizon vollkommen offen und ehrlich nicht gut findet, keinerlei Reiz daran erkennt und sich legitim nicht unterhalten fühlt, liegt genauso richtig und falsch wie eine Person, für welche Horizon das beste Spiel aller Zeiten ist.

Man kann ein Videospiel als Ganzes nicht objektiv bewerten, da helfen einem auch zig Awards und gute Bewertungen nichts.

An dieser Stelle habe ich aber eine Frage, um auf das eigentliche Thema zurückzukommen :

Was wäre in deinen Augen denn handwerklich gut am Gameplay von AC ?
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monkeybrain
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von monkeybrain »

Bachstail hat geschrieben: 10.05.2017 11:19 ...

Das ist wirklich ermüdend.

Hier geht es nicht um den Philosophie Grundkurs, sondern um einen Berwertungsmaßstab für Computerspiele. Willst du als nächstes diskutieren, ob wir beide die Farbe Rot als den selben Farbton wahrnehmen, oder ab wann man eine Bewegung schneller als eine andere bezeichnen darf? Dann können wir gleich anschließend auch über die quantenmechanischen Einwirkungen darauf sprechen. Alles ist relativ, dass hat Einstein lange vor dir erkannt und ist auch jedem bewusst, danke dafür.


Eben deshalb schafft der Mensch sich aber nunmal Normen und Maßstäbe. Bei Videospielen sind das andere aktuell vergleichbare Spiele. Wenn in deiner Welt nur Spiele erscheinen, die handwerklich perfekt sind: ja, dann kannst du dir sämtliche Kritiken sparen, weil es nurnoch nach dem persönlichen Gusto geht. Kleine (rethorische) Frage dazu nur: woher weißt du denn im Vorhinein was diese Vorraussetzungen erfüllt? ;)

Eine Wertung, die nicht den Anspruch hat, möglichst objektiv zu sein ist wertlos, was interessiert mich den die Privatmeinung von irgendeinem Hansel im Internet? Wenn man einen Test ließt möchte man das Spiel zum Zwecke der Kaufentscheidung einschätzen können und keinen Diskurs darüber lesen, warum Fun-Racer zu verachten sind.

Subjektivitäten möglichst aus dem Weg zu räumen, indem bspw nur mit dem Genre vertraute Tester daran gelassen werden und auch auf der anderen Seite nicht nur der Banjo-Kazooie-Irre ein Yooka-Layle Spiel testet, ist Aufgabe einer guten Redaktion. Im Optimalfall sollte nur über faktische Gegebenheiten berichtet werden, die dann eine objektives Bild ergeben.

Dank Websiten wie Metacritic fallen Clickbait- oder journalistisch schwache Reviews aber inzwischen zum Glück schnell auf.



Im Übrigen und nochmal beispielhaft erklärt:

Mario Kart ist bei weitem nicht der einzige Fun-Racer, den es gibt. Ob es ein guter Fun-Racer ist, ist keine Meinungsfrage,
sondern eine Wertung nach einem bestimmten Maßstab(es sei denn du setzt "gut" automatisch mit "gefällt mir" gleich).
Wenn jemand im Geschäft nach einem guten Fun-Racer fragt, wird man ihm wohl Mario Kart empfehlen und damit hätte der Verkäufer eben auch recht. Der Kunde wird kaum erwarten, dass der Händler seinen persönlichen Geschmack errät und ihm das, seinen Interessen entsprechend perfektes Nischenprodukt in die Hände drückt.

Du kannst dich jetzt dazustellen und dem Kunden erzählen, dass es auch ein paar Leute gibt, die das Spiel nicht gut finden. Super. :roll:
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Bachstail
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Bachstail »

monkeybrain hat geschrieben: 10.05.2017 13:46Das ist wirklich ermüdend.
Finde ich nicht, ich finde es ganz spannend.
Hier geht es nicht um den Philosophie Grundkurs, sondern um einen Berwertungsmaßstab für Computerspiele.
Der aber subjektiv ist, denn der Maßstab wird auch nur subjektiv von der Redaktion fesgelegt, dieser unterscheidet sich von Magazin zu Magazin.

Videospiele lassen sich als Ganzes nicht objektiv bewerten.
Willst du als nächstes diskutieren, ob wir beide die Farbe Rot als den selben Farbton wahrnehmen, oder ab wann man eine Bewegung schneller als eine andere bezeichnen darf?
Nein, da diese Dinge wissenschftlich feststellbar sind, bei Videospielen lassen sich effektiv nur die Grafikqualität und Bugs objektiv feststellen.

720p sind objektiv schwächer als 1080p und 30 fps sind schlechter als 60 fps, dies sind dann aber auch schon wieder die einzig objektiv bewertbaren Aspekte, der Grafikstil - wie das Ganze wirkt - ist dann wieder subjektiv.

Horizon sieht objektiv besser aus als Breath of the Wild und läuft auch flüssiger, dennoch finde ich BotW bei weitem schöner als HZD.
Eben deshalb schafft der Mensch sich aber nunmal Normen und Maßstäbe.
Richtig und genau dies ist der Knackpunkt, diese Maßstäbe und Normen sind auch nur entstanden, weil diverse Personen der Meinung waren, dass dies die Maßstäbe zu sein haben und bei Videospielen ist das nichts anderes.

Gamestar bewertet anders als 4Players, da diese Magazine ihren eigenen, subjektiven Maßstäbe zum bewerten von Spielen anwenden.
Wenn in deiner Welt nur Spiele erscheinen, die handwerklich perfekt sind:
Tun sie nicht, bestimmte Aspekte erwarte ich in bestimmten Genres aber einfach, bei einem Jump 'n Run zum Beispiel die Genauigkeit der Sprünge und dergleichen, bei einem Fighting Game erwarte ich, dass das Spiel mit 60 fps läuft und der Input Lag so gering wie möglich ausfällt, um ein reibungsloses Combo Game zu ermöglichen.
ja, dann kannst du dir sämtliche Kritiken sparen, weil es nurnoch nach dem persönlichen Gusto geht.
Es geht bei der Bewertung von Videospielen ausschließlich um die persönliche Bewertung und warum sollte man sich die Kritik sparen ?

Ich nehme eine subjektive Kritik wesentlich ernster als eine Kritik, welche mir eine nicht vorhandene Objektivität vorgaukelt und Spiele zum Beispiel in ein Testmuster zwängt, indem es den Spielspaß mit 50 Prozent bewertet, die Grafik mit 10 Prozent, den Single Player-Anteil mit 5 Prozent und so weiter.
Frage dazu nur: woher weißt du denn im Vorhinein was diese Vorraussetzungen erfüllt? ;)
In dem ich meinen persönlichen Maßstab anlege, mir viele Tests durchlese und Videos anschaue und die Ergebnisse eben jener Tests und Videos mit meinem Maßstab vergleiche und dann entscheide, ob mir das Spiel zusagt oder nicht.
Eine Wertung, die nicht den Anspruch hat, möglichst objektiv zu sein ist wertlos,
Nein, für mich ist dies die einzig richtige Art und Weise, Videospiele zu testen.
Wenn man einen Test ließt möchte man das Spiel zum Zwecke der Kaufentscheidung einschätzen können und keinen Diskurs darüber lesen, warum Fun-Racer zu verachten sind.
Und genau das kann man mit subjektiven Tests ja.

Ich bin zum Beispiel großer Dynasty Warriors-Fan und habe mir bisher jeden Teil gekauft.

Die Fachpresse ist eher nicht so angetan von dieser Reihe, die Spiele werden in der Regel unterdurchschnittlich bis schlecht bewertet, dennoch lese ich mir gerne Tests dazu durch, denn auch ein negativer Test kann mich dazu bringen, ein Spiel zu kaufen, sofern dort jene Aspekte angesprochen werden, welche mir potenziell gefallen.

Wenn ein Reviewer nun schreibt, dass er es doof findet, sich duch hunderte von gegnern zu schnetzeln und - um das zu tun - nur zwei Tasten drücken muss, dann weiß ich, dass ich mir das Spiel kaufen werde, denn MIR gefällt dieser Aspekt, ich werde damit meinen Spaß haben.

Ein anderes Beispiel ist Mass Effect Andromeda, dieses Spiel kam relativ schlecht an, ich jedoch finde es ziemlich gut, da mir Mithilfe der ganzen, negativen Tests und Videos eine Meinung bilden konnte, denn die Aspekte, welche mich bei einem Videospiel interessieren, stimmen hier, ergo ist es für mich ein gutes Spiel.
Subjektivitäten möglichst aus dem Weg zu räumen, indem bspw nur mit dem Genre vertraute Tester daran gelassen werden und auch auf der anderen Seite nicht nur der Banjo-Kazooie-Irre ein Yooka-Layle Spiel testet, ist Aufgabe einer guten Redaktion.
Das würde aber keinen Unterschied machen, denn auch diese Redakteure werden nur ihre Meinung äußern, nichts weiter.

Ein Banjo-Kazooie-Irrer, welcher Yooka Layle testet und meint, es sei das geilste Spiel seit Banjo, wird von mir genauso ernst genommen wie ein Tester, welcher mit dem Genre nicht vertraut ist und meint, dass das Spiel alles andere als gut ist, denn an meinen persönlich angelegten Maßstab ändert keine der beiden Bewertungen etwas.

Ich weiß bei beiden Tests, dass ich mir das Spiel nicht kaufen werde, da mir Spiele wie Banjo-Kazooie nicht gefallen, beide Tests haben mir bei meiner Kaufentscheidung geholfen, denn die Aspekte, welche der eine Tester lobt, gefallen mir nicht und die Aspekte, welche der andere Tester kritisiert, gefallen mir durchaus, fallen für mich aber nicht so stark ins Gewicht, dass sie für mich einen Kauf rechtfertigen.
Im Optimalfall sollte nur über faktische Gegebenheiten berichtet werden, die dann eine objektives Bild ergeben.
Man kann aber nur faktisch erfassbare Aspekte objektiv bewerten und bei Videospielen ist dies zum einen die Grafikqualität (nicht der Grafikstil), einige Teilaspekte der Steuerung und der technische Aspekt des Spiels bezogen auf Bugs und dergleichen, wobei dieser Punkt schon etwas schwieriger ist, denn nicht bei jedem Spieler tritt jeder Bug auf.

Und ein Test, welcher nur die Grafikqualität eines Spiels bewertet, wird von mir nicht gelesen, da die Grafik bei Videospielen für mich DER Aspekt ist, welcher mich gar nicht interessiert.
Dank Websiten wie Metacritic fallen Clickbait- oder journalistisch schwache Reviews aber inzwischen zum Glück schnell auf.
Nein, dadurch fällt nur auf, dass einigen das Spiel gefallen hat und anderen nicht, Metacritic ist so ziemlich das schwächste Argument, um feststellen zu wollen, ob etwas objektiv ist oder nicht, denn Metacritic fasst ausschließlich subjektive Tests zusammen und errechnet einen durchschnitt, mehr tut diese Seite nicht.

Ich persönlich werde mich bei einer Kaufentscheidung niemals auf Metacritic stützen, allgemein stütze ich mich selten auf Tests, sondern eher auf unkommentierte Videos mit dem Fokus auf das Gameplay, da dies der für mich wichtigste Aspekt eines Spiels ist.
es sei denn du setzt "gut" automatisch mit "gefällt mir" gleich
Tue ich, denn ein Spiel, welches mir gefällt, ist gut, denn es unterhält mich und das ist das Ziel von Videospielen.

Sinn und Zweck eines Videospiels ist es, zu unterhalten, ist dieser Faktor erfüllt, dann ist das Spiel gut, wenn es diesen Faktor nicht erfüllt, dann ist das Spiel nicht gut.

Und was einem gefällt und was nicht, ist natürlich subjektiv.
Wenn jemand im Geschäft nach einem guten Fun-Racer fragt, wird man ihm wohl Mario Kart empfehlen
Kommt auf den Laden und den Verkäufer an.

Ich habe in meiner Nähe einen kleinen Laden, welcher sich ausschließlich auf Videospiele spezialisiert hat, wenn ich den Verkäufer dort fragen würde, was gute Shooter sind (was ich nie tun würde, denn ich mag Shooter nicht aber ich nehme es hier mal als Beispiel), wird er mir mit Sicherheit sagen "Call of Duty schon mal nicht, das Spiel ist meiner Meinung nach nicht gut", da er kein sonderlich großer Fan dieser Reihe ist

Und wir beide wissen ja, dass Call of Duty von der Fachpresse in der Regel ziemlich gut bewertet wird, deswegen wird er mir auch sagen "Ich kann dir ja sagen, was mir nicht passt, vielleicht gefällt es dir dafür ja ganz gut".
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von EightySix86 »

Bachstail hat geschrieben: 12.05.2017 00:40 Tue ich, denn ein Spiel, welches mir gefällt, ist gut, denn es unterhält mich und das ist das Ziel von Videospielen.

Sinn und Zweck eines Videospiels ist es, zu unterhalten, ist dieser Faktor erfüllt, dann ist das Spiel gut, wenn es diesen Faktor nicht erfüllt, dann ist das Spiel nicht gut.
Das ist, sorry, eine sehr ignorante Einstellung. Man kann bzw. darf ruhig auch mal zugeben, dass Dinge die einem persönlich nicht gefallen trotzdem gut sind - kannst du das nicht wirst du es in Zukunft sehr schwer haben. Du solltest deine Einstellung dies bezüglich nochmal etwas überdenken - das soll kein persönlicher Angriff sein nur ein gut gemeinter Ratschlag.

Ich kann Forza nicht ab (falsche Konsole :mrgreen: ), muss aber zugeben, dass es ein gutes Spiel. Ich mag generell keine Horror-Spiele, muss aber auch da zugeben, dass es dort nicht nur Müll gibt.
Das ich das erkenne und respektiere, ändert nichts an meiner Meinung zu den Spielen, man muss keine Angst haben, dass sein persönliches Empfinden darunter leidet, nur weil man anerkennt, dass es mehr gibt als den eigenen Standpunkt.
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Bachstail
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Bachstail »

EightySix86 hat geschrieben: 12.05.2017 10:08Das ist, sorry, eine sehr ignorante Einstellung. Man kann bzw. darf ruhig auch mal zugeben, dass Dinge die einem persönlich nicht gefallen trotzdem gut sind - kannst du das nicht wirst du es in Zukunft sehr schwer haben. Du solltest deine Einstellung dies bezüglich nochmal etwas überdenken - das soll kein persönlicher Angriff sein nur ein gut gemeinter Ratschlag.
Ich muss nichts ändern, da ich bereits so denke, wie von dir vorgeschlagen.

Horizon ist zum Beispiel nicht mein Fall, es gefällt mir nicht, spricht mich nicht an, dennoch sehe ich den Reiz an dem Spiel und kann erkennen, warum das Spiel so vielen Leuten gefällt.

Ich behaupte sogar, dass es eines der besten Spiele des Jahres sein wird, auch wenn es mir nicht gefällt, allerdings ist das natürlich auch wieder nur eine Meinung, ich denke nicht positiv über Horizon, weil es dafür objektive Anhaltspunkte gibt, sondern weil ich subjektiv finde, dass das Spiel eine große Reizwirkung besitzt, welche viele Spieler anzieht und begeistert.

Prinzipiell ist es aber schwierig, etwas gut zu finden, was einem nicht gefällt, da man es schlicht nicht so sieht und darauf wollte ich hinaus.

Ich finde BotW zum Beispiel richtig gut, dennoch wird es Leute geben, welche das Spiel richtig schlecht finden, da kann man dann noch so oft argumentieren, dass das Spiel durch die Bank weg gut bewertet wurde oder dass es das Open World-Genre revolutioniert hat, mit diesen Argumenten wird man niemanden von seiner Meinung abbringen können.

Selbiges kann man auch für Mario Kart anbringen, da dieses Spiel hier bereits erwähnt wurde.

Man kann noch so oft argumentieren, dass Mario Kart der beste Fun Racer auf dem Markt ist, ein Spieler, welcher Mario doof findet und Nintendo im allgemein vielleicht schon ablehnt, wird das Spiel einfach nicht gut finden, dieser Spieler wird aus seiner Sicht also einfach gar nicht zugeben können, dass Mario Kart ein guter Fun Racer ist, denn er sieht es einfach komplett anders.

Wenn jemand ein Spiel, welches ich mag, tatsächlich richtig scheiße findet und das auch so sagt, dann nehme ich das so hin und finde diese Sichtweise absolut legitim.

Ich brauche keine Leute, welche mir bestätigen, dass Spiel A gut ist, denn ich weiß für mich bereits, dass es subjektiv gut ist.

Wichtig ist letztlich nur, dass man seine Meinung niemals als Fakt verkauft und nicht versucht, andere schon fast missionierend davon zu überzeugen, dass Spiel A richtig gut/richtig schlecht ist.