Liesel Weppen hat geschrieben: ↑03.05.2017 10:16
Ich stelle immer wieder fest, dass hier und in dutzenden anderen Foren, auch in durchaus einigermaßen fachspezifischen wie Heise, sehr viele Leute das "Gegenteil keinesweges persönlich" erlebt haben. Die haben schlicht gar keine Ahnung, wie Software erstellt wird, aber sowas von gar nicht und dann häufig noch gepaart mit völlig falschen Vorstellungen, da kommen dann so Aussagen, warum Entwickler nicht endlich mal ordentlich programmieren könnten und so die Software endlich mal bugfrei wird. Und die sind dann natürlich auch für solche Sätze anfällig.
Es ist ja keine Schande, etwas nicht im Detail zu kennen. Wir nutzen alle täglich Dinge, von denen wir nicht im Ansatz wissen, wie sie funktionieren. Ich könnte keinen Microwellen Ofen bauen.
Es ist nicht mal eine Schande, dann einen im Kern nicht falschen, aber uninformierten Schluss zu ziehen. "Alle Microwellen funktionieren, nur meine von CRH Ltd. nicht, was sind das für Idioten?"
Die "Schande" ist dann trotzdem noch ein Gerät von CRH Ltd zu kaufen.
Und das tut "Der Kunde" nunmal sehr gerne.
Eigentlich ist das ja auch nicht schlimm. Nur weil EA, Ubisoft oder WB auf der Packung steht, muss das ja nicht automatisch ein schlechtes Spiel sein. Man sollte Spiele schon individuell betrachten.
Der Kern des Problems ist, dass "Der Kunde" dies aber nicht tut, sondern bei Dingen, die er kennt, automatisch auf "Vorbestellen" klickt.
So wie ich mit Lego Spielen.

Papp auf dein Spiel "Batman" und die Leute kaufen das blind. Behaupte, das Spiel sei von Bioware und die Leute kaufen das blind.
Wenn "Der Kunde" halt warten würde, bis das Zeug im Laden steht und es mehr Formate wie TBs "Port Report" gäbe, dann könnte die Welt ein wenig anders aussehen.
Nicht drastisch anders. Du kannst nicht einfach ein paar Parameter ändern und glauben, dann wird alles gut.
Und alles, was mir danach einfiel hätte entweder was mit Magie zu tun oder wäre geeignet, den Markt komplett zu erwürgen.
Also höre ich an der Stelle mit dem Post einf