Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Jahre zwischen Episode 6 und 7

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Sir Richfield
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sir Richfield »

eigentlichegal hat geschrieben: 28.04.2017 20:02 Die ersten beiden sind nicht gerade durch ihre Unbeherrschtheit aufgefallen, im Gegenteil. Sie waren beide ausgenommen ruhig und kontrolliert.
Richtig, das ist aber eher Symptom ihrer Stärke. Sie kanalisieren all die negativen Emotionen.
Deshalb passen Anakin und Kylo auch in das Bild. Sie sind jung und unerfahren, die Gefühle brechen alle Nase lang aus ihnen raus.
Vader ist im Vergleich zu Anakin deutlich ruhiger, dabei geht's dem um Längen schlechter.
Zudem hat Wut mehr Facetten als nur blindlings irgendwo draufzuhauen.
Nach allem was wir laut dem neuen Kanon wissen sind Wookies eine relativ primitive Spezies. Wer weiß, wie lange sie sich an irgendwas erinnern können.
Laut dem Holiday Special sind die jetzt auch nicht dümmer als ein Mensch, haben Häuser, TV, basteln Elektronikkram.
Die sind vielleicht nicht so technisiert wie andere Planeten, aber primitiv in dem Sinne würde ich die nicht nennen.
Zudem würde das die Figur Chewbakka nur noch mehr schwächen.
Ja, ein Film kann ohne Jedi funktionieren. Aber Star Wars ohne Jedi ist eigentlich nur eine relativ beliebige Science Fiction. Die Macht und die Jedi machen Star Wars zu dem, was es so weltbekannt gemacht hat. Die ganze erste Hexalogie dreht sich ausschließlich um einen Klan von Machtnutzern. Zu glauben, dass Star Wars ohne die Macht auf Dauer funktionieren kann halte ich da für sehr blauäugig.
Wer spricht denn von "auf Dauer"? Klar ist die Macht ein wichtiges Element in dem Universum. Ich finde aber, eben dieses Universum würde auch das Gegenteil der Prequels verkraften, wo ich mir vorkam wie auf einem schlechten Rave, so viele Glowstick waren auf dem Schirm.
Allerdings haben wir ja mehr oder weniger so einen Film bereits: Rogue One.
Chewbacca ist ein großer, laufender Hund. Solange man ihm was zu fressen gibt, wird er jedermans bester Freund sein.
Ein großer laufender Hund, der nebenbei den Millenium Falcon warten und instandhalten kann.
Star Wars Episode IV die dritte?
DAS ist meine größte Sorge. VII lasse ich denen ja noch durchgehen, weil (ich wiederhole mich, aber das ist mehrere Seiten her) ich denke, dass die ganz dringend beweisen mussten, dass die noch Star Wars können.
Ich fand die "Anlehnung" stellenweise auch etwas zuviel des Guten, aber ich hasse den Film deswegen jetzt nicht.

@Raubmordkopierlink:
Angeblich: http://starwars.wikia.com/wiki/Earth_(planet)
Bin aber zu faul, jetzt genau zu lesen, wie Canon das ist.
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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Sir Richfield hat geschrieben: 28.04.2017 19:44
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27Und warum soll ein Bösewicht wütend sein müssen, Leute killen bla bla? Ich mein, ich sehe dass es dafür eine Nachfrage gibt, das finde ich auch nicht problematisch aber "muss"? Also ich denke nicht, dass die Masse immer dasselbe sehen muss, um Spaß zu haben.
Ein "Bösewicht" an sich nicht, ein Sith schon.

Wenn ich mir die Reaktionen auf Wolf of Wallstreet so ansehe, ein Fiesmatz, der nicht breit grinsend "Unschuldige" tötet, den versteht das gemeine Publikum wohl nicht. Und das nach Jahrzehnten von Filmen, in denen die Helden den deutlich höheren Killcount haben.
Ehrlich gesagt, finde ich nicht mal, dass ein Sith so sein müsste. Ich finde den Verweis auf die Verhaltensweise der Sith in den Filmen gar nicht so schlecht. Der Imperator war ein ziemlich ruhiger Bastard und hat sich nicht mal mit einer Jedi-Waffe abgegeben, selbst Vader blieb in den Kämpfen zumeist eigentlich ziemlich cool. Klar, die Charaktere sind böse, töten und foltern auch aber sich so kindisch dauerwütend verhalten sich eigentlich nur Kylo und Ani. Ich denke solange ein Sith ins Extreme geht, funktioniert er auch bspw. als Hedonist. Aber allgemein hätte ich mir für einen neuen Film was anderes als ein Anakin Revival gewünscht.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von eigentlichegal »

Sir Richfield hat geschrieben: 28.04.2017 20:56 Richtig, das ist aber eher Symptom ihrer Stärke. Sie kanalisieren all die negativen Emotionen.
In Anbetracht der Tatsache, dass wir nur diese von mir genannten Siths live erlebt haben ist das eine gewagte Behauptung. Man könnte es auch so auslegen, dass Anakin genau deswegen scheitert, weil er wütend ist und nicht beherrscht ist wie die "richtigen" Siths.
Sir Richfield hat geschrieben: 28.04.2017 20:56 Die sind vielleicht nicht so technisiert wie andere Planeten, aber primitiv in dem Sinne würde ich die nicht nennen.
Zudem würde das die Figur Chewbakka nur noch mehr schwächen.
Ich kenne die Holiday Specials nicht und weiß auch nicht, wieviel davon nun wirklich kanonisch ist. Selbstverständlich übertreibe ich mit meiner Meinung zu den Wookies. Aber ein wirklich komplexer Charakter kann zumindest Chewbacca nicht angedichtet werden, wenn man nach den Filmen geht.
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Sir Richfield
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sir Richfield »

eigentlichegal hat geschrieben: 28.04.2017 21:15In Anbetracht der Tatsache, dass wir nur diese von mir genannten Siths live erlebt haben ist das eine gewagte Behauptung. Man könnte es auch so auslegen, dass Anakin genau deswegen scheitert, weil er wütend ist und nicht beherrscht ist wie die "richtigen" Siths.
Hmm? Er ist doch ziemlich erfolgreich darin, Darth Vader zu werden.
Es ist allerdings nicht nur Wut, versteifen wir uns nicht darauf. Wie gesagt, Yoda sagt auf Dagobah alles, was man zu dem Thema wissen muss. Auch erwähnte ich, dass Wut sich nicht zwingend in Raserei äußern muss. Andere wählen dann die AfD oder so.
Anakin scheitert darin, ein Jedi zu werden, auch weil alle anderen daran scheitern, einen Teenager zu erziehen oder sich mal an die eigenen Regeln oder Vorahnungen zu halten.
Ich kenne die Holiday Specials nicht und weiß auch nicht, wieviel davon nun wirklich kanonisch ist.
Es gibt nur eines und du hast was verpasst.
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greenelve
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von greenelve »

Sir Richfield hat geschrieben: 28.04.2017 16:22 Was ich mit dem Moment meinte ist, dass ihm alle Protagonisten mal eben so alles verzeihen, was er als Darth Vader getan hat.
Inklusive Obi Wan und Yoda**, die ja noch am nächsten dran waren.
All das Leid und den Tod... schwamm drüber, du bist ja katholisch, am Ende bereuen reicht.
Will sagen, ob jemand in dem Universum stirbt oder nicht hat - in meinen Augen - sehr wenig mit dem Kampf Hell gegen Dunkel zu tun.
In dem Sinne, dass der Akt an sich, jemandem das Leben zu nehmen, kein "Grund" für irgendwas ist.
Und doch sind es Extreme. Entweder Böse oder Gut, entweder Darth Vader Superschurke oder alles ist vergeben und katholisch schwamm drüber. ;)


Der letzte Teil klingt ein wenig sehr allgemein....auf die Situation in Ep6...ja, dieses sterben ist tatsächlich entscheident für helle oder dunkle Seite der Macht...darauf baut der Film in seinem Finale hin auf...
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Sir Richfield
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sir Richfield »

greenelve hat geschrieben: 29.04.2017 08:51 Und doch sind es Extreme. Entweder Böse oder Gut, entweder Darth Vader Superschurke oder alles ist vergeben und katholisch schwamm drüber. ;)
Dies.
Subtiler hätte der Film nicht sein dürfen, denn es ist ja nicht wirklich nichts anderes als ein Märchen - in Space.
Ich meine, das Intro fängt ja nicht umsonst an mit "Vor einer langen Zeit..."

Ich finde ganz nett, dass da nicht alles komplett Schwarz & Weiß ist, die Figuren an sich decken so ziemlich das ganze Spektrum der AD&D Gesinnung ab. :)

auf die Situation in Ep6...ja, dieses sterben ist tatsächlich entscheident für helle oder dunkle Seite der Macht...darauf baut der Film in seinem Finale hin auf...
An DER Stelle ja, sehe ich auch so. Für Ben ist das das ultimative Opfer, das er der Dunklen Seite bringen kann. Alles andere ausser dem Ableben Hans würde nicht "funktionieren".
Ob die Rechnung aufgeht, ist eine andere Sache. Wenn ich die Macht richtig deute, dann funktioniert das eigentlich nur, wenn er sich für die nächste Zeit selber dafür geißelt, seinen Vater getötet zu haben, den er ja eigentlich liebt. (Teenies halt - I hate you, I hate you, I hate you!!! Can I borrow the car tomorrow?)
Womit wir dann Episode III erschlagen hätten, denn Teil von Vaders... Missmut ist ja, dass er sich für den Tod Padmes verantwortlich hält. Gut, isser ja auch, aber nicht so direkt, wie Palpatine ihm vormacht.
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Sindri
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sindri »

SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Du verallgemeinerst. Du meinst, keine Sau braucht mehr Tiefe, mehr Politik, neue Wege und wenn ich das, zumindest bei Politik, so andere Frage werden wohl viele zustimmen aber stimmen sie zu weil es tatsächlich ihre Ansicht wäre oder stimmen sie nur zu, weil die Prequeltrilogie diesen Aspekt beinhaltete und dieser schlecht war? Letzteres funktioniert als Argument nicht, denn du implizierst damit, dass weil wir "wissen was dabei rausgekommen ist", es ja immer so ist. Die Einbindung von Politik also alternativlos Episode I bis III ergeben muss. Das ist natürlich kompletter humbug.
Star Wars braucht keine Tiefe. Der moralische Kampf zwischen gut&böse reicht Star Wars aus. Die Prequels haben genau das gemacht, was Star Wars geschadet hat. Sie haben versucht Star Wars ähnlich wie Star Trek, zu erklären. Das funktioniert bei Star Wars nicht.
Ep.1-3 ist nicht nur wegen der Politik-Graben-Kämpfe so schlecht, sondern auch wegen der Charakterzeichnung von Anakin. Der Grossteil seiner Dialoge ist zum fremdschämen.
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Eine der erfolgreichsten Serien, Game of Thrones, baut stark auf Politik, genauso wie etwa House of Cards. Da kommt dann auch Tiefe (die Star Wars, wie man an der Diskussion sieht, sehr wohl besitzt und das im Original mit einem alles in allem recht plumben Schwarz-Weiß Schema).
Ja toll, als Beispiele nennst du Serien(!), deren Haupthandlung Politik/Intrigen sind. Da funktioniert das und es ist auch wichtig für die Spannung aber bei Star Wars? Bei Star Wars geht es aber nicht um komplexe Themen sondern nur darum ist jemand böse oder gut. Vielleicht noch n bissl yin yang, sprich in jedem guten steckt etwas böses und in jedem bösen steckt etwas gutes.
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Du sagst, du willst Kritik lächerlich erscheinen lassen, weil sie es ist. Das funktioniert nicht. Wenn Kritik lächerlich ist, muss man sie nicht lächerlich entscheiden. Stattdessen machst du sehr klar, dass die etwas gefällt und darum argumentierst du nicht inhaltlich, sondern greifst die Kritik als solche an.
Das funktioniert wunderbar, wenn man aufzeigt was kritisiert wird.
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 George Lucas Vorteil war es in der OT nun Mal, dass er anderen das Szepter überlassen hat und er hat das mit der PT ja auch erst versucht aber als sich niemand dafür fand, hat er es selbst gemacht und das ist der Fehler.
Er wollte aus Star Wars einen Teenie-Road-Movie machen. Aus Episode 7. Disney hat darauf hin gesagt, ne jung lass mal.
Lucas soll bloss die Finger von Star Wars lassen. Auch wenn er die Saga erschaffen hat. Er hat allerdings komplett den Bezug zu seinem Werk verloren....
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Und warum soll ein Bösewicht wütend sein müssen, Leute killen bla bla? Ich mein, ich sehe dass es dafür eine Nachfrage gibt, das finde ich auch nicht problematisch aber "muss"? Also ich denke nicht, dass die Masse immer dasselbe sehen muss, um Spaß zu haben.
SirRichfield hat es gut erklärt. Er ist ein Sith. Böse. Wütend. Extrem emotional. In Star Wars müssen die Bösewichter fies sein.
Natürlich kann in anderen Filmen ein Bösewicht wie der Heath Ledger Joker funktionieren aber diese Filme sind nicht Star Wars.
So ein Charakter würde in ein Star Wars Universum nicht passen.
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Ich verstehe dein Problem mit Licht-Schwertdiskussionen nicht. Ich will sicher nicht abstreiten, dass das Wort Realismus fällt aber sich daran zu stören, bedingt schon eine gute Portion Ignoranz gegenüber dem was man damit aussagen will. Wer einen SciFi Film sieht und dann mangelnden Realismus in irgendeinen Aspekt kritisiert, hat doch kein Problem mit fehlendem Realismus, sondern (wie schon gesagt) mit Glaubwürdigkeit. Und es sind immer noch Parierstangen, keien Lichtschwertzacken.
Dann sind das halt Lichtschwertparierstangen. Stört mich als Star Wars Fan 0. Wenn man LICHT(!)Schwerter akzeptieren kann, dann kann man auch Lichtschwertparierstangen akzeptieren.
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Mir scheint dass du dich mit Kritik einfach nicht beschäftigst, aus welchem Grund auch immer. Reys Problem ist ja schon umfassend dargelegt worden, auch bezüglich ihres siegs über Kylo Ren. Natürlich gibt es bei Fans in Millionengröße (wenn nicht zehn Millionengröße) auch Leute die sehr einfach sind und sagen, dass ein "Sith" (es ist übrigens immer noch keiner) nicht von einer Schrottsammlerin geschlagen werden darf, denen bin ich auch begegnet aber von "laut Fanbase" kann gar keine Rede sein. Und Lore ist auch wieder ein Thema für sich, es gibt nämlich mehr als eine Lore.
Ich rede von der Cinema Lore. Euer Problem mit Rey ist umfassend erklärt. Ich habe kein Problem mit dem Charakter. Ich beschäftige mich jetzt hier mit euch mit der Kritik und keiner von euch kann ein Argument bringen, daß mich überzeugt.
Denn das was ihr kritisiert, hat Georgy Boy schon versucht und er ist kläglich gescheitert. Was neues, mehr Tiefe, mehr Charakterzeichnung, komplexere Handlungen---->Prequels-->bullshit.
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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Wenn ich mir die Episoden IV bis VI anschaue, dann ist das ziemlich großartig, da steckt Tiefe drin. Schaue ich mir TFA an oder The Clone Wars die ersten Staffen oder Rebels, das oberflächlich ist und auf Copy & Paste zurückgreift, bin ich gelangweilt und anscheinend bin ich damit nicht allein. Braucht Star Wars also Tiefe? Nicht wirklich, Transformers ist ja auch ein super Beispiel dafür, Menschen springen zu Hauf auf Dinge an die so viel Tiefe wie Wasserkochen haben. Aber die Frage ist nicht, was benötigt wird um erfolgreich zusein, sondern was benötigt wird um zu gefallen und zwar nicht nur Personen wie dir, Sindri, die sich sowieso nicht sonderlich für das interessieren was sie konsumieren und sich nur berieseln lassen wollen, sondern eben auch den anderen die ein größeres Interesse zeigen und höheren Anspruch haben. Und der ist, wie ich auch schon aufgeführt habe, nicht damit zu verwechseln, dass man die Erwartungshaltung hegt etwas vom Niveau eines französischen Arthouse zusehen.

Nun sagst du, das wurde schon mal versucht und der Versuch ist schlecht ausgegangen und darum soll man das nicht machen. Das hat aber ungefähr dieselbe Qualität wie zusagen, Otto Lilienthal ist beim Versuch zu fliegen abgestürzt, ich will nicht dass man jetzt ein Flugzeug baut, ich bevorzuge die Hindenburg.

Natürlich nenne ich für meine Beispiele Serien. Die guten Autoren sind nun mal entweder in der Literatur (die Buchvorlage wischt mit Game of Thrones immer noch den Boden auf) oder im Serienbusiness zu finden. Deswegen würde ich auch lieber eine Netflix Star Wars Serie sehen als weitere Kinofilme, wo man sich von einem Soft-Reboot zum nächsten hangelt.
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Du sagst, du willst Kritik lächerlich erscheinen lassen, weil sie es ist. Das funktioniert nicht. Wenn Kritik lächerlich ist, muss man sie nicht lächerlich entscheiden. Stattdessen machst du sehr klar, dass die etwas gefällt und darum argumentierst du nicht inhaltlich, sondern greifst die Kritik als solche an.
Das funktioniert wunderbar, wenn man aufzeigt was kritisiert wird.
Du zeigst damit eigentlich nur, dass du mit Kritik nicht umgehen kannst und dich auch nicht mit ihr beschäftigen willst.
Er wollte aus Star Wars einen Teenie-Road-Movie machen. Aus Episode 7. Disney hat darauf hin gesagt, ne jung lass mal.
Lucas soll bloss die Finger von Star Wars lassen. Auch wenn er die Saga erschaffen hat. Er hat allerdings komplett den Bezug zu seinem Werk verloren....
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Und warum soll ein Bösewicht wütend sein müssen, Leute killen bla bla? Ich mein, ich sehe dass es dafür eine Nachfrage gibt, das finde ich auch nicht problematisch aber "muss"? Also ich denke nicht, dass die Masse immer dasselbe sehen muss, um Spaß zu haben.
SirRichfield hat es gut erklärt. Er ist ein Sith. Böse. Wütend. Extrem emotional. In Star Wars müssen die Bösewichter fies sein.
Natürlich kann in anderen Filmen ein Bösewicht wie der Heath Ledger Joker funktionieren aber diese Filme sind nicht Star Wars.
So ein Charakter würde in ein Star Wars Universum nicht passen.
Natürlich hat George Lucas den Bezug zu seinem Universum verloren. Wobei man sagen muss, dass er sehr wohl auf Kritik gehört hat aber er ist einfach ein beschissener Autor, der eine Story erzählen wollte, ohne Rücksicht auf bereits etablierte Elemente und auch ohne die Fähigkeit soetwas zutun.

Ich kann allerdings nicht nachvollziehen, wieso ein Antagonist oder auch Sith nicht passen soll, der anders ist als andere Sith/Antagonisten. Wenn ich den kindisch wütenden Sith sehen will, kann ich mir die PT ansehen, wenn ich mir den ruhigen Terminator Sith ansehen will, kann ich mir die OT ansehen und warum soll ich nun die ST sehen? Tut mir leid aber ich verstehe nicht das Interesse daran immer wieder dasselbe im selben Werk zusehen. Nicht dass ich es nicht im Allgemeinen verstehe, ich mag Tie-Fighter, ich mag Lichtschwerter (auch wenn PT, und Filoni das Interesse stark eingeschränkt haben), ich mag John Williams OT und PT Score, die Stilistik, das dreckige, schmutzige, das was an unsere Welt erinnert, ich mag auch die vielen Rassen und ich sehe, dass man all diese Bestandteile des Universums immer wieder sieht aber genausowenig wie ich in jedem Film oder Serie einfach ein Copy-Paste des klassischen John Williams score hören will oder alles mit Lichtschwertern zugekleistern sehen will, die als Schweizer Taschenmesser missbraucht werden, will ich jedes mal dieselben Bösewichter sehen, die einfach nur strunzböse sind, ohne jede Motivation und einfach nur existierende Charaktere kopieren. Kylo Ren ist damit genauso schlimm wie seinerseits Jango Fett. Wie gesagt, das ist ja toll dass dir rieses Medley gefällt aber was daran notwendig sein soll ist mir nicht klar.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von eigentlichegal »

Sindri hat geschrieben: 29.04.2017 14:28 Star Wars braucht keine Tiefe. Der moralische Kampf zwischen gut&böse reicht Star Wars aus.
Für mich nicht zwingend ein Widerspruch, aber na gut.
Sindri hat geschrieben: 29.04.2017 14:28 Die Prequels haben genau das gemacht, was Star Wars geschadet hat. Sie haben versucht Star Wars ähnlich wie Star Trek, zu erklären. Das funktioniert bei Star Wars nicht.
Bei aller Kritik an der PT, die meines Erachtens sowieso überzogen ist, aber den von dir genannten Kritikpunkt höre ich das erste Mal. Ja, es wurden Midichlorianer eingeführt, die aber am Ende des Tages gar nichts ändern, weil sie nur da sind, um irgendwie mit der Macht zu kommunizieren. Das entmystifiziert im Grunde gar nichts. Und auch sonst ist die gesamte PT nicht so sehr damit beschäftigt irgendwelche politischen oder anderweitigen Dinge in epischer Länge zu erklären, sondern versucht (und dabei bleibt es leider über weite Strecken) zu erläutern, wie und warum Anakin von einem Jedi zu einem Sith wurde.
Sindri hat geschrieben: 29.04.2017 14:28 Das funktioniert wunderbar, wenn man aufzeigt was kritisiert wird.
Das funktioniert überhaupt nicht, wenn man sieht, was hier kritisiert wird. Lies dir die Ausführung von Seth mal ein zweites Mal durch und du wirst sehen, dass er gut den Unterschied zwischen Luke und Rey aufzeigt und das Rey eben eine Mary Sue ist, wohingegen Luke weit davon entfernt ist. Der Witz an der Sache ist doch, dass die Eigenart, dass Rey eine Mary Sue ist den Film nicht für jeden sofort ruinieren muss. Zu leugnen, dass Rey aber alles auf Anhieb kann ist einfach nur halsstarrig.
Sindri hat geschrieben: 29.04.2017 14:28 Lucas soll bloss die Finger von Star Wars lassen. Auch wenn er die Saga erschaffen hat.
Jaja, das gute alte Lucas-Bashing. Aber soll ich dir mal was verraten? So beschissen die PT von dem ein oder anderen auch wahrgenommen wurde, so kann man wenigstens in dieser Trilogie behaupten, dass GL das Star Wars Universum erweitert hat, was man nichtmal ansatzweise von Episode 7 sagen kann.
Sindri hat geschrieben: 29.04.2017 14:28 Er ist ein Sith. Böse. Wütend. Extrem emotional.
Wat!? Wo ist den Kylo Ren ein Sith? Hab ich irgendwas wesentliches im neuen Film verpasst? Und wie du in einem meiner vorangegangenen Post lesen kannst sehe ich auch nicht, wo Sith extrem emotional sein sollen. Selbst das wütend könnte man diskutieren.
Sindri hat geschrieben: 29.04.2017 14:28 In Star Wars müssen die Bösewichter fies sein.
Das stimmt. Aber fies sein kann man auch ohne sich als comic relief an einer Konsole abzuarbeiten, sondern man könnte Fiesheit auch anders transportieren.
Sindri hat geschrieben: 29.04.2017 14:28 So ein Charakter würde in ein Star Wars Universum nicht passen.
Ach Gott.... wieder einmal dieses Argument.... Ich erinnere mich an die Zeit, als gerade die Buchreihe "New Jedi Order" erschienen ist und Chewbacca umgebracht wurde. Was wurde da lang und breit drüber gestritten, ob es überhaupt zu Star Wars passt, dass einer der alten Garde auf so eine Art und Weise sterben sollte, da Star Wars ja ein Märchen sei und dementsprechend die Protagonisten unantastbar sein sollten. Ewig wurde darüber gestritten, teilweise sogar noch bis heute, obwohl sich das seit der Kanonlöschung natürlich beruhigt hat. Aber was passiert dann auf einmal in der neuen Episode? Han wird umgebracht. Und auf einmal ist das komplette Argument vom Tisch und alle freuen sich nur über den emotionalen Moment. Also offensichtlich fressen die Leute, was man ihnen vorwirft, also werden sie auch einen Joker im Star Wars Mantel fressen.
Sindri hat geschrieben: 29.04.2017 14:28 Was neues, mehr Tiefe, mehr Charakterzeichnung, komplexere Handlungen---->Prequels-->bullshit.
Und deswegen blieb Disney natürlich nur der Reboot übrig, oder wie? Gut, GL hat es nicht geschafft mit seinen neuen Filmen das zu erreichen, was er mit seinen alten Filmen geschafft hat. Aber das soll nun die Rechtfertigung sein nichts neues mehr zu probieren?
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von flo-rida86 »

ShinmenTakezo hat geschrieben: 24.04.2017 12:52
heretikeen hat geschrieben: 24.04.2017 12:41
ShinmenTakezo hat geschrieben: 23.04.2017 18:46 Die Kampagne klingt schonmal vielversprechend!

Es ist nur Kylo Ren als spielbare Charakter in der Kampagne bestätigt aber im Satz davor wird gesagt: Oder ihr spielt Luke Skywalker mit Lichtschwert...?

[...]

Ich freue mich wie ein Schnitzel!

Gruß
Zielpublikum erreicht, alle anderen dürfen sich weiter den schmerzenden Kopf halten ob so viel Fanboy-Service.
Ich glaube du hast mich falsch verstanden, ich freue mich über die Kampagne, die ja auch vielversprechend klingt:

- Sicht des Imperiums (endlich)
- Durchgehende Story, und kein Episoden "springen" wie bei Battlefield One
- Die letzten 30 Jahre zwischen Episode VI und VII werden beleuchtet

Mit dem zweiten Satz den du zitiert hast wollte ich nur die Verwirrung des Textes zum Ausdruck bringen, erst wird gesagt man spielt Luke Skywalker und im nächsten Satz steht nur Kylo Ren ist bisher als spielbarer Held in der Kampagne bestätigt...offensichtlich sind es ja schon mindestens zwei.

Wie ein Schnitzel freue ich mich trotzdem, ich hatte viel Spaß mit Battlefront (zugegeben erst mit den DLCs) und es scheint so, dass BF2 alles besser macht als der Vorgänger, somit dürfte meine Vorfreude gerechtfertigt sein.

Gruß

das die battlefront herren immer jetzt gerne bf2 als Abkürzung nehmen.bf2 steht für battlefield 2.battlefront sollte man schon als swbf2 abkürzen oder in der Richtung.bad company 2 wurde ja auch diesbezüglich anders gekürzt(bfbc2)
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sindri »

SethSteiner hat geschrieben: 29.04.2017 17:00 Aber die Frage ist nicht, was benötigt wird um erfolgreich zusein, sondern was benötigt wird um zu gefallen und zwar nicht nur Personen wie dir, Sindri, die sich sowieso nicht sonderlich für das interessieren was sie konsumieren und sich nur berieseln lassen wollen, sondern eben auch den anderen die ein größeres Interesse zeigen und höheren Anspruch haben. Und der ist, wie ich auch schon aufgeführt habe, nicht damit zu verwechseln, dass man die Erwartungshaltung hegt etwas vom Niveau eines französischen Arthouse zusehen.
Höherer Anspruch bei Star Wars? :lol: :lach: Genau die gleichen Sprüche wie Kajetan. Wenn einem keine Argumente einfallen, ist der eigene Anspruch zu hoch. Goldig.
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Nun sagst du, das wurde schon mal versucht und der Versuch ist schlecht ausgegangen und darum soll man das nicht machen. Das hat aber ungefähr dieselbe Qualität wie zusagen, Otto Lilienthal ist beim Versuch zu fliegen abgestürzt, ich will nicht dass man jetzt ein Flugzeug baut, ich bevorzuge die Hindenburg.
Was ist das denn bitte für ein Vergleich? Du vergleichst das fliegen durch Maschinen, welche nunmal nur durch Tria&Error entwickelt werden können mit einem Film?
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Natürlich nenne ich für meine Beispiele Serien. Die guten Autoren sind nun mal entweder in der Literatur (die Buchvorlage wischt mit Game of Thrones immer noch den Boden auf) oder im Serienbusiness zu finden. Deswegen würde ich auch lieber eine Netflix Star Wars Serie sehen als weitere Kinofilme, wo man sich von einem Soft-Reboot zum nächsten hangelt.
Anderes Genre? Komplett anderes Zielpublikum? Was ist denn das für Argumentation? In Pate war etwas gut und deswegen muss man es auch bei Star Wars sehen?
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von sourcOr »

Sindri hat geschrieben: 30.04.2017 15:14Höherer Anspruch bei Star Wars? :lol: :lach: Genau die gleichen Sprüche wie Kajetan. Wenn einem keine Argumente einfallen, ist der eigene Anspruch zu hoch. Goldig.
Also ganz ehrlich: Goldig ist nur wie du immer noch überhaupt keine Argumente aufweisen kannst und permanent nur alles ins Lächerliche ziehst. Jetzt ist höherer Anspruch (der ja höher sein MUSS, oder warum soll man den Film sonst nicht gemocht haben und hier seitenweise darüber herziehen??) schon unangebracht, aha...

Du sagst immer nur "dies darf nicht, dies geht nicht, Prequels waren scheiße, deshalb so und so, SW war schon immer so" (auch wenn drölfzig mal Argumente dagegen aufgebracht wurden), "eure Argumente überzeugen mich net" (kommt von deiner Seite aber auch nix anderes dazu, wird einfach abgewatscht). Schrecklich sinnlos irgendwie.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Sindri hat geschrieben: 30.04.2017 15:14
SethSteiner hat geschrieben: 29.04.2017 17:00 Aber die Frage ist nicht, was benötigt wird um erfolgreich zusein, sondern was benötigt wird um zu gefallen und zwar nicht nur Personen wie dir, Sindri, die sich sowieso nicht sonderlich für das interessieren was sie konsumieren und sich nur berieseln lassen wollen, sondern eben auch den anderen die ein größeres Interesse zeigen und höheren Anspruch haben. Und der ist, wie ich auch schon aufgeführt habe, nicht damit zu verwechseln, dass man die Erwartungshaltung hegt etwas vom Niveau eines französischen Arthouse zusehen.
Höherer Anspruch bei Star Wars? :lol: :lach: Genau die gleichen Sprüche wie Kajetan. Wenn einem keine Argumente einfallen, ist der eigene Anspruch zu hoch. Goldig.
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Nun sagst du, das wurde schon mal versucht und der Versuch ist schlecht ausgegangen und darum soll man das nicht machen. Das hat aber ungefähr dieselbe Qualität wie zusagen, Otto Lilienthal ist beim Versuch zu fliegen abgestürzt, ich will nicht dass man jetzt ein Flugzeug baut, ich bevorzuge die Hindenburg.
Was ist das denn bitte für ein Vergleich? Du vergleichst das fliegen durch Maschinen, welche nunmal nur durch Tria&Error entwickelt werden können mit einem Film?
SethSteiner hat geschrieben: 28.04.2017 18:27 Natürlich nenne ich für meine Beispiele Serien. Die guten Autoren sind nun mal entweder in der Literatur (die Buchvorlage wischt mit Game of Thrones immer noch den Boden auf) oder im Serienbusiness zu finden. Deswegen würde ich auch lieber eine Netflix Star Wars Serie sehen als weitere Kinofilme, wo man sich von einem Soft-Reboot zum nächsten hangelt.
Anderes Genre? Komplett anderes Zielpublikum? Was ist denn das für Argumentation? In Pate war etwas gut und deswegen muss man es auch bei Star Wars sehen?
Natürlich die gleichen Sprüche wie bei Kajetan. Falls du es überlesen hast, habe ich ihm schließlich zugestimmt und gesagt, dass ich es genauso sehe. Ich denke es ist auch bereits sehr ausführlich dargelegt worden, was mit Anspruch gemeint ist. Dein Anspruch ist 90 Minuten Hirn aus, Actionfeuerwerk und weiter gehts. Was auch völlig okay ist aber für anderen ist eben auch wichtig was außer der Action zwischen dem Titel und den End Credits passiert, die nicht einfach etwas aus der Retorte sehen wollen und sich mehr mit dem was sie konsumieren beschäftigen. Und nur weil man einen höheren Anspruch befriedigt, kommt niemand zu kurz, dem dies sowieso egal ist.

Und mein Vergleich passt so ziemlich wie die Faust aufs Auge. Filme zu machen und die Bestandteile daraus sind ein Handwerk, das gilt für Schauspiel, Effekte, Licht, Ton, ganz genauso wie fürs Writing und wenn man sich darin nicht versteht, leidet darunter nun Mal das Endprodukt. Du meinst aber, nur weil jemand versagt hat, sollte man sich nicht noch ein Mal daran versuchen, weil man das Endprodukt ja bereits kennt, ignorierend dass das Endprodukt das Resultat fehlenden Könnens war und nicht etwa die Ursache im Thema lag.

Dir ist schon klar, dass Jabba the Hutt vom Paten inspiriert wurde und dass allgemein vieles aus Star Wars aus den unterschiedlichsten Genres kommt, wie bspw. die japanischen Filme von Akira Kurosawa?

Ansonsten was schon sourcOr sagt. Es kommen keine inhaltlichen Gegenargumente, es geht von einem ins andere, ein reines dagegensein um des Dagegegensein willens.
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Sindri
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sindri »

sourcOr hat geschrieben: 30.04.2017 15:35 Also ganz ehrlich: Goldig ist nur wie du immer noch überhaupt keine Argumente aufweisen kannst und permanent nur alles ins Lächerliche ziehst. Jetzt ist höherer Anspruch (der ja höher sein MUSS, oder warum soll man den Film sonst nicht gemocht haben und hier seitenweise darüber herziehen??) schon unangebracht, aha...
Wie oft denn noch? Wenn die Kritik lächerlich ist, dann ist sie es und ich zeige an Hand von Beispielen, was an der Kritik lächerlich ist und eure Antwort darauf ist, daß euer Anspruch nunmal zu hoch wäre. Das ist ja schon fast zum fremdschämen :lol:
Es geht immer noch um Star Wars! Das ist kein Anspruch, das ist Popcorn-Kino. Mehr net.
SethSteiner hat geschrieben: 30.04.2017 16:10 Natürlich die gleichen Sprüche wie bei Kajetan. Falls du es überlesen hast, habe ich ihm schließlich zugestimmt und gesagt, dass ich es genauso sehe. Ich denke es ist auch bereits sehr ausführlich dargelegt worden, was mit Anspruch gemeint ist. Dein Anspruch ist 90 Minuten Hirn aus, Actionfeuerwerk und weiter gehts.
Das ist Star Wars. Hirn aus, ins Kino rein und unterhalten werden.
sourcOr hat geschrieben: 30.04.2017 15:35 Und mein Vergleich passt so ziemlich wie die Faust aufs Auge. Filme zu machen und die Bestandteile daraus sind ein Handwerk, das gilt für Schauspiel, Effekte, Licht, Ton, ganz genauso wie fürs Writing und wenn man sich darin nicht versteht, leidet darunter nun Mal das Endprodukt. Du meinst aber, nur weil jemand versagt hat, sollte man sich nicht noch ein Mal daran versuchen, weil man das Endprodukt ja bereits kennt, ignorierend dass das Endprodukt das Resultat fehlenden Könnens war und nicht etwa die Ursache im Thema lag.
Er hatte vor eine Teenie-Road-Movie zu machen. Was muss in einem Hirn schief laufen, wenn ich ein Super erfolgreiches Konzept nehmen muss und es komplett auf den Kopf stellen möchte, ohne Sinn und Verstand?
George Lucas hat sich durch seine dämlichen unnötigen Nachbearbeitungen noch weitaus lächerlicher gemacht..
sourcOr hat geschrieben: 30.04.2017 15:35 Dir ist schon klar, dass Jabba the Hutt vom Paten inspiriert wurde und dass allgemein vieles aus Star Wars aus den unterschiedlichsten Genres kommt, wie bspw. die japanischen Filme von Akira Kurosawa?

Ansonsten was schon sourcOr sagt. Es kommen keine inhaltlichen Gegenargumente, es geht von einem ins andere, ein reines dagegensein um des Dagegegensein willens.
Das ist schön bei Jabba und macht auch Sinn. Das mit den japanischen Filmen wusste ich bereits und ist völlig klar, wenn man die ganze Dynamik um die Lichtschwerter sieht.
Nur was hat das mit meinem nicht ernst nehmen eurer Kritik zu tun.

Und du wirfst mir vor, daß ich einfach dagegen sein will um des dagegensein willens? Echt jetzt? Lies den Satz, den du selbst geschrieben hast nochmal genau durch und wir haben eure gesamte Argumentationskette erklärt.
Lächerliche Kritik um einfach gegen den Film sein zu können, weil man es einfach nicht lassen kann. Zwanghaft.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Tja, nicht jeder kann sein Gehirn einfach ausschalten und das war ursprünglich auch nicht nötig gewesen bei Star Wars um mit den Filmen große Freude zu haben, ebensowenig mit dem Rest des Star Wars Universums.
Du sagst, Kritik ist lächerlich aber du zeigst nicht auf warum sie es wäre, du präsentierst nur ein diskutiertes Thema, sagst es ist lächerlich und ganz generell, dass du anderer Meinung bist. Es kommt weder eine inhaltliche Auseinandersetzung hier in der Diskussion, noch Anzeichen dass es überhaupt eine gegeben haben könnte.

Star Wars setzt sich aus einer VIelzahl von Genre bzw. Elementen von Genres und Werken daraus zusammen. Entsprechend ist das erst mal etwas, das ganz grundsätzlich zu Star Wars passt, so dass die eigentliche Diskussionswürdigkeit sich darauf beschränkt, wie soetwas umgesetzt wird. Wenn man sich bspw. die Romanze von Anakin und Padme ansieht, dann liegt das Problem nicht etwa in der klassischen romantischen Vorlage alà Romeo & Julia, sondern dass George Lucas nicht verstanden hat, was Romeo & Julia ausmachte. Die Tragik ergab sich daraus, dass die beiden aus zwei verfeindeten Familien entstammten, sich unsterblich verliebten und schließlich selbst töteten, weil der jeweils andere die Welt verlassen hat oder daran glaubte. Bei Anakin und Padme hingegen ist alles völlig diffus, die Liebe völlig einseitig und unheimlich dargestellt, bevor bei Padme einfach der Schalter umgelegt wird. Dazu findet die ganze Romanze zwischen zig weiteren Plots statt, die auftauchen und wieder unter den Tisch fallen. Man vergleiche das dagegen mit der Romanze zwischen Han und Leia seinerzeit, die nicht nur in ihrer Darstellung glaubwürdig erscheint, sondern obendrein auch hervorragend eingebettet wurde. George Lucas Ideen in der Hand eines anderen Regisseurs und Drehbuchautoren hätten die PT nicht nur erfolgreich sondern auch deutlich beliebter machen können. Es liegt eben wie gesagt nicht an den Elementen, sondern an der Umsetzung.