Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Jahre zwischen Episode 6 und 7

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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Cheraa hat geschrieben: 25.04.2017 18:49
SethSteiner hat geschrieben: 25.04.2017 11:02 Es werden keinerlei gute Seiten gezeigt. Es folgt kein Wutausbruch, nach Finns Befehlsverweigerung, weil Kylo Ren gar nicht mitbekommt, dass er nicht schießt. Das Einzige was passiert ist, dass er allenfalls etwas spürt und daher nach dem das alles schon längst passiert ist (da sind Finns Kameraden nämlich sogar schon weggegangen) zu Finn blickt. Der steht nämlich ziemlich nichtstuend in der Gegend rum.
Kylo bekommt sehr wohl mit, das Finn sich nicht an den Befehl hält. Finn feuert sogar während des ganzen Angriffs nicht einen Schuss ab. Vader, hätte ihn für diese Befehlsverweigerung umgehend getötet.
Ich habe dir den Ablauf der Szene beschrieben und wenn du mir nicht glaubst, kannst du sie dir gern selbst noch ein Mal anschauen nein, Kylo Ren hat nichts mitbekommen. Er hat einfach nur Finn bemerkt und zu ihm gesehen und zwar nach dem das passiert ist. Man kann zwar vom Schnitt denken Kylo Ren stünde zu erst hinter ihm, wenn man sich die Exekutions-Szene genau ansieht, sieht man aber dass Finn an vierter Stelle steht, an Kylo Standort allerdings ist der vierte Stormtrooper jemand mit einem Schulterstück also ein Offizier. Das wird umso deutlicher bei der Begegnung von Finn und Kylo Ren, denn da sich Finn nicht vom Fleck bewegt hat, Kylo aber an ihm vorbeiläuft, muss er sich woanders befinden. Was man annehmen kann ist, dass Kylo Phasma beauftragt hat ihn unter die Lupe zu nehmen aber alles was darüber hinausgeht, dass Kylo Ren gewusst hätte dass Finn sich nicht aktiv beteiligt hat aber nachsichtigt gewesen wäre und deswegen im Nachhinein sauer ist, ist konstruiert, dafür gibt es im Film keine Grundlage. Übrigens auch weil Phasma direkt neben ihm stand und es dementsprechend genauso wie Kylo gesehen hätte.
Der zweite Wutausbruch erfolgte als Kylo feststellte, dass Rey aus ihrer Folterkammer entkommen ist. Auch das hatte nichts mit Nachsichtigkeit zutun, er war ja nicht freundlich zu ihr, sondern hat ein Gespräch mit Snookie geführt, der dann forderte Rey zu ihm zu bringen.
Dafür das sie mit der Macht umgehen kann, war er sehr Nachsichtig und auch Leichtsinnig. Wäre er konsequent gewesen, hätte er Rey unter starke Drogen gesetzt, damit sie erst gar nicht die Möglichkeit erhält die Macht anzuwenden. Denn auch Kylo kann, wie wir Zuschauer nicht wissen, in wie fern Rey schon mal eine Ausbildung in der Macht erhalten konnte.
Bitte, Kylo Ren entführt eine Frau und hält sie fixiert an einen Foltertisch. Wie kannst du da von Nachsichtigkeit oder Leichtsinnigkeit reden? Einerseits gibt es für Kylo keinerlei Grund auch nur anzunehmen, dass Rey Machtkräfte besitzt, wie auch sie selbst lernt sie ja erst kennen. Zu dem gibt es für irgendwelche Machtkräfteunterdrückenden Drogen weder in diesem, noch den vorangegangenen Filmen eine Präzedenz als das man sagen könnte "Oh Kylo Ren ist an der Stelle vom Sog der hellen Seite ergriffen und ist nachsichtig".
Was Rey angeht, so kann man da viel spekulieren aber ein Jedi Training macht einen trotzdem nicht zu einer Mary Sue, dafür ist Luke ein gutes beispiel. Und Lukes Stil sehe ich bei ihr auch nicht, sie kämpft mit einer Stabtechnik, die vor allem auf Stiche angelegt ist, geht also eher in Richtung Palpatine als Luke, der gern mal blank druffhaut mit seinem Lichtschwert.
Wo ist Luke da ein Beispiel? Er ist doch ebenfalls die reinste Mary Sue in den Teilen. Er ist ein einfacher Farmer Junge ohne jemals Training erhalten zu haben. Trotzdem ist er sehr zielsicher mit einem Blaster, macht Indiana Jones konkurrenz beim Seilschwingen, etc.. Nicht zu vergessen das er innerhalb von einem Jahr es schafft, einen Vader im Duell zu besiegen und das gegen DEN Sith, welcher in den vergangnen Jahren die stärksten der Jedi aufgespürt und getötet hat. Aber Padawan Luke packts natürlich.
Nein, Luke ist keine Mary Sue. Wie auch? Es gibt etliche Stellen an denen Luke ohne die Hilfe anderer nicht weiterkommt, ja sogar Gefahr läuft draufzugehen und das nicht nur in einem Film. Luke ist auch nicht sonderlich beliebt oder begehrt, schau dir mal ANH und TFA nebeneinander an und achte genau darauf die Handlungsverläufe von Luke und Rey sind. Beide leben ein einfaches Leben, Luke hat und es wird klar etabliert, Erfahrung als Pilot, das sagt nicht nur er selbst, sondern auch Obi-Wan und das Modell seines Fliegers sehen wir ebenfalls. Bei Rey dagegen gibt es keine Exposition, die es glaubwürdig erscheinen lassen würde, dass sie unproblematisch nicht nur Reparaturen vornehmen sondern auch fliegen könnte. Und bei der direkten Konfrontation mit anderen Charakteren erfährt Luke ständig Konflikt. Er hat Konflikt mit seinem Onkel, Konfliktin der Bar auf Mos Eisley, Konflikt mit Han Solo, wird von Leia nicht ernstgenommen und auch angekommen bei der Allianz ist er am Ende nur einer von vielen. Nur Obi-Wan hält Luke für etwas besonderes. Rey dagegen macht auf jeden Eindruck, Finn ist ein bisschen verknallt in sie, Han Solo will sie anheuern, Maz ihr Lukes Lichtschwert geben, Snoke will sie zu sich wissen, Kylo ihr Meister sein. Und mit der Problemlösung sieht es auch nicht anders aus, Rey schafft es sogar problemlos sich selbst aus der Gefangenschaft zu befreien.
Es ist.. irgendwie ziemlich trivial dem Zielsicherheit mit dem Blaster entgegenzustellen, abgesehen davon, dass auch das für Rey gilt, schießt in besagter Sprungszene Luke so einige Male daneben und trifft bei einem Stormtrooper zwischendurch mal den Arm (Leia nur kurze Zeit später landet einen besseren Treffer. Seilschwingen kann überdies jedes Kind oder willst du mir erzählen, man braucht als fitter 19 Jähriger Training um sich mit einem Seil von Punkt A nach B zu schwingen?

Nun noch zur zeitlichen Einordnung. Luke und Vaders Kampf findet 4 Jahre nach ANH statt. 19 Jahre vor ANH findet die große Jedi Säuberung statt, zur Zeit von ANH gilt Vader bereits als letztes Überbleibsel seiner Religion und niemand glaubt noch daran, weder hochrangige imperiale Offiziere, noch jemand der herumgekommen ist wie Han Solo. Es kann also gar keine Rede davon sein, dass Vader zum Zeitpunkt von ROTJ "in den vergangenen Jahren die stärksten der Jedi aufgepürt und getötet hat". Allein schon weil mit der Flucht vom Todesstern nur noch Yoda als Jedi übrig ist und in den vier Jahren Luke als einziger Jedi hinzukommt.

Es kann auch gar keine Rede davon sein, dass Luke mal eben als Padawan Vader besiegen würde. Abgesehen davon, dass es soetwas wie Padawane gar nicht gibt zu Zeiten der OT, bekommt Luke auf Bespin gehörig aufs Maul. Dann nach einem Jahr besiegt er tatsächlich Vader, in einem Anflug von Raserei. Das hat mit Mary Sue gar nichts zutun, stattdessen wird in TESB und ROTJ klar kommuniziert, dass Hass, Wut, Aggression einem Stärke verleiht oder zumindest schneller und verführerischer ist. Gleich danach wird Luke übrigens vom Imperator gebraten. Tolle "Mary Sue".
Rey kämpft mit einer Stichtechnik um einen Angriff zu eröffnen, welchen Kylo allerdings durchweg gut unterbindet und selber die Oberhand hält. Bis er ihr das Angebot zur Dunkel Seite macht und sie in sich geht. Im darauf folgenden Kampf nutzt sie noch mehr den von ROTJ bekannten Stil von Luke, welcher extrem offensiv ist und auch sehr emotional im Kampf. Etwas was ein üblicher Jedi der alten Republik sicher nicht verwendet hätte.

Auch sonst sehe ich bei Rey nichts, was man nicht erklären könnte. Die Macht Tricks, kann sie bereits als Kind erlernt aber gewollt oder als Trauma vergessen haben. Welche durch die aktuellen Ereignisse aber wiederkehren.

Sie wird unter Garantie sehr bewandert sein in Imperialer Technik, denn immerhin plündert sie seit Jahren imperiale Kriegsmaschinerie.

Das sie den Falken fliegen kann, nun warum nicht? Sie kann mit einem Speed fliegen, so wie schon Luke und dem nimmst du es ja ab das er ein ACE Pilot ist. ;)

Alles andere, ist halt einfach auch Hollywood. Genau so wie bei allen anderen Star Wars Filmen.

Und wenn wir alle im Dezember Episode 8 gesehen haben, werde wir sehr wahrscheinlich sogar Episode 7 mit neuem Blickwinkel betrachten können. Hier darf man halt nich vergessen das Episode 7 der erste Teil von dreien ist. Während ANH abgeschlossen geschrieben wurde, da nicht fest stand ob es überhaupt eine Fortsetzung geben wird.
Lukes "Stil" in ROTJ am Ende als er Vader niederschlägt ist einfach nur dumpfes draufhauen und im Falle von Rey kannst du nicht einfach als Argument Lukes Kampfstil anbringen, nur weil sie eventuell mal irgendwo tatsächlich draufhauen sollte... was sie übrigens tut, ist direkt nach dem sie in sich geht in Kylos Schulter zu stechen.

Es ist allgemein argumentativ äußerst schwach mit der Annahme zu argumentieren, sie könnte ja irgendwann mal das irgendwie gelernt haben und ruft es unterbewusst ab. Wenn es dafür irgendwelche Hinweise im Film geben würde, könnte man das womöglich anbringen aber eigentlich würde auch das nicht helfen. Eine Mary Sue wird nicht besser, nur weil alle ihre Fähigkeiten gut begründet sind. Zum Rest siehe oben, es gibt erhebliche Differenzen zwischen Luke und Rey. Luke fliegt den Speeder nicht, er fliegt seine T-16.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Mordender-Raubender-Bastard-Link »

Also ich kann sagen, das Kylo ein völlig ausdrucksloser Charakter war, der irgendwie reingeworfen wurde. Alles was er gemacht hat wirkte wie einer Parodie und man fragt sich wie er die Befehlsgewalt bekommen konnte.

Sieben war echt schlecht.
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Sindri
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sindri »

Meine güte, was man alles in Star-Wars rein interpretieren kann und was manche Leute von einem Star-Wars Film erwarten....
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Sir Richfield
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sir Richfield »

Sindri hat geschrieben: 26.04.2017 14:06 Meine güte, was man alles in Star-Wars rein interpretieren kann und was manche Leute von einem Star-Wars Film erwarten....
Sowas zeichnet halt einen guten Film aus.

Und was man alles in das Star Wars Universum interpretieren kann... nun, es gibt Tonnen Bücher, nicht wenig Spiele...
Ist doch super, oder?

@Seth, dass das durchaus stimmig ist, dass Luke in EP VI blindwütig auf seinen Vater einschlägt, muss ich dir gegenüber nicht erwähnen, oder?
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Sindri
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sindri »

Sir Richfield hat geschrieben: 26.04.2017 16:07 Sowas zeichnet halt einen guten Film aus.
Ja, Filme die in der Handlung komplex sind und/oder vielschichtige Charaktere haben. Star Wars? näh...

Stinknormaler Heldenepos & der klassische Kampf zwischen gut und böse. Mit viel pew pew & bzzt bzzt :D
Was ich persönlich auch unterhaltsam finde.

Aber manchmal habe ich den Eindruck man könnte den besten Star Wars Film machen und trotzdem würden die Leute sich in Rage reden und den Untergang der Kinowelt sehen, weil ja, weil halt!
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von eigentlichegal »

Sir Richfield hat geschrieben: 26.04.2017 16:07 nun, es gibt Tonnen Bücher, nicht wenig Spiele...
Ist doch super, oder?
Physisch gibt es diese Tonnen an Büchern, ja. Gemäß des Kanons spielen diese aber keinerlei Rolle mehr, weswegen gerade das gegenwärtige Star Wars noch verhältnismäßig überschaubar ist. Und auch, wenn ich mit Seth normalerweise nicht einer Meinung bin, kann ich ihm in seinen Ausführungen zu Rey nur zustimmen, genauso wie zu seiner Meinung bezüglich Kylo Ren. In diesem Bereich hat er ja sogar sinnvolle Vorschläge gemacht, wie man es hätte besser machen können, aber Disney hat sich bewusst dagegen entschieden.
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sourcOr
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von sourcOr »

Sindri hat geschrieben: 26.04.2017 16:56Aber manchmal habe ich den Eindruck man könnte den besten Star Wars Film machen und trotzdem würden die Leute sich in Rage reden und den Untergang der Kinowelt sehen, weil ja, weil halt!
Soll jetzt hoffentlich net implizieren, dass alles in Ordnung sei mit den neuen Filmen. Bei den Prequels wird noch gemeckert, hier is es dann aber plötzlich verpöhnt?
Und über die alten Filme redet sich doch auch keiner in Rage, also kann man ja anscheinend doch den besten SW-Film machen ohne dass alles zusammenbricht :D
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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Sir Richfield hat geschrieben: 26.04.2017 16:07@Seth, dass das durchaus stimmig ist, dass Luke in EP VI blindwütig auf seinen Vater einschlägt, muss ich dir gegenüber nicht erwähnen, oder?
Natürlich nicht. Ganz allgemein gehört Lukes zweite Konfrontation mit seinem Vater wohl zu den genialsten Kämpfen der Filmgeschichte. Eben nicht weil die Kampfchoreographie so athletisch wäre, sondern weil hier der Held den Kampf verweigert, sich als er doch ausbricht defensiv verhält und schließlich in Raserei verfällt als sein wunder Punkt getroffen ist, nur um dann nicht etwa seinen Gegner zu erschlagen, sondern dem Teufel persönlich seine Waffe vor die Füße zu werfen und jede Gefolgschaft zu verweigern, was schließlich dazu führt, dass das Gute über das Böse triumphiert. Nicht etwa in dem die Welt gerettet wird, der ganze Kampf ist völlig irrelevant für das Schicksal der Galaxis, sondern einzig und allein in dem die Seele von Lukes Vater Erlösung findet. Das ist mehr als stimmig und ja, das ist wohl tatsächlich mehr als plumbes Actionkino.
Sindri hat geschrieben: 26.04.2017 16:56
Sir Richfield hat geschrieben: 26.04.2017 16:07 Sowas zeichnet halt einen guten Film aus.
Ja, Filme die in der Handlung komplex sind und/oder vielschichtige Charaktere haben. Star Wars? näh...

Stinknormaler Heldenepos & der klassische Kampf zwischen gut und böse. Mit viel pew pew & bzzt bzzt :D
Was ich persönlich auch unterhaltsam finde.

Aber manchmal habe ich den Eindruck man könnte den besten Star Wars Film machen und trotzdem würden die Leute sich in Rage reden und den Untergang der Kinowelt sehen, weil ja, weil halt!
Ein guter Film muss überhaupt nicht komplex sein und braucht auch keine total vielschichtigen Charaktere. Die Kritik an neueren Star Wars Filmen ist ja nicht, dass sie kein Schindlers Liste oder Citizen Kane sind, auch die Tricktechnik oder Action wird kaum kritisiert, sondern dass ihnen etwas fehlt, was die Originale hatten und gleichzeitig mangelhafte Weiterentwicklung. Es geht meistens um Details. Wie schon angeführt, kann man einem Charakter wie Kylo Ren oder auch Direktor Krennich mehr Tiefe nur dadurch verleihen, dass sie sich atypisch zum stereotypen Bösewicht aus Samstagvormittag Trickserien verhalten. Es braucht keine tiefschürfenden Dialoge dafür, keinen gewaltigen Zeiteinsatz. Und das ist der Fall im Kleinen wie im Großen. Sowohl das Imperium als auch die Erste Ordnung sind böse aber das Imperium wirkt dennoch viel authentischer. Dafür muss man nur die Zerstörung von Alderaan parallel zur Zerstörung des Hosnian Systems stellen. Wo General Hux eine wahnsinnige Reichsparteitagsrede hält, veranlasst Tarkin den Massenmord in bürokratischer Ruhe.

Natürlich, Star Wars ist Popcornkino aber die Originaltrilogie war eben kein stinknormaler Heldenepos und auch kein klassisher Kampf zwishen gut und böse, sondern unterlief erstaunlich häufig Stereotype.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sir Richfield »

Sindri hat geschrieben: 26.04.2017 16:56
Sir Richfield hat geschrieben: 26.04.2017 16:07 Sowas zeichnet halt einen guten Film aus.
Ja, Filme die in der Handlung komplex sind und/oder vielschichtige Charaktere haben. Star Wars? näh...
Hmm, kannst du mich noch mal zitieren und in dem Zitat die Stellen markieren, in denen ich behaupte, dass Star Wars eine komplexe Handlung oder vielschichtige Charaktere hat?

Danach können wir dann drüber philosophieren, warum "nachvollziehbar" und "glaubwürdig" durchaus reicht und dass es Lücken geben muss, damit man welche selber ausfüllen kann.
Aber manchmal habe ich den Eindruck man könnte den besten Star Wars Film machen und trotzdem würden die Leute sich in Rage reden und den Untergang der Kinowelt sehen, weil ja, weil halt!
Joah. Aber das ist was anderes. Das sind halt "Fans".
Sieht man hier im Forum auch Tonnenweise. Musst du nur in den DoW3 Thread gehen.
Doof, weil nicht in de-de, doof, weil mehr als drei Farben, doof, weil zu wenig Basis, doof, weil zu viel Basis, doof weil zu Onlinezwang, doof weil...

So ist das mit Star Wars auch. Gerade Episode VII. Doof, weil zu sehr Episode IV. SW Filme, die nicht wie IV-VI waren hatten wir aber schon. Drei davon.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sir Richfield »

SethSteiner hat geschrieben: 26.04.2017 18:59Natürlich nicht. Ganz allgemein gehört Lukes zweite Konfrontation mit seinem Vater wohl zu den genialsten Kämpfen der Filmgeschichte. Eben nicht weil die Kampfchoreographie so athletisch wäre, sondern weil hier der Held den Kampf verweigert...
Und deshalb ist der Kampf gegen Darth Maul... sind ALLE Schwertkämpfe in I - III unterm Strich vollkommen banal.
Alle tanzen ganz wunderbar herum, aber es fehlt an Emotion. Auch auf Mustafar.

Maul ist in den Clone Wars deutlich glaubwürdiger, schlimmer kann man die ersten Episoden eigentlich nicht beleidigen.

Ich hoffe ja, dass die das in VIII und später etwas zurückfahren mit dem Lichtschwergefuchtel. Oder wenigstens glaubwürdig machen.

Da muss man ja schon fast Rogue One loben. Auch wenn die heftigst darauf bauen, dass das Schwert und sein Besitzer Ikonisch sind, ich glaube, das würde auch ohne Vorwissen funktionieren.
Alle machen pewpew und Explosionen und so. Und dann kommt der Maskenhannes mit einem Schwert und... stellt sich als das sprichwörtliche unstoppable object heraus.
An der Stelle muss man weder wissen, dass der mal Podrennen gefahren ist oder Sand nicht leiden kann. DAS da, meine Damen und Herren, ist der Böse. Noch Fragen?
Das hat in Epsiode IV damals genau so funktioniert.
Und wenn man eine Serie hat, dann kann man auch wunderbar später etablieren, dass der Extremgothic einen Chef hat.

Aber das ist wieder Inside Baseball. Ich hätte auf Snoke verzichten können in VII... ejal
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sindri »

SethSteiner hat geschrieben: 26.04.2017 18:59 Ein guter Film muss überhaupt nicht komplex sein und braucht auch keine total vielschichtigen Charaktere.
Die Kritik an neueren Star Wars Filmen ist ja nicht, dass sie kein Schindlers Liste oder Citizen Kane sind, auch die Tricktechnik oder Action wird kaum kritisiert, sondern dass ihnen etwas fehlt, was die Originale hatten und gleichzeitig mangelhafte Weiterentwicklung.
Was hat den bitte Star Wars 4-6 so grossartig anders gemacht als gute aktuelle SciFi Action Filme? NIX! Die Reihe kam zur einer Zeit auf den Markt, in der genau sowas gefragt war, sie wurden zum Klassiker, weil es vorher nichts Vergleichbares gab, +Darth Vader, +Lichtschwerter *bzz*bzz*.
Deswegen kann ich das Rumgeheule um Episode 7 nicht verstehen. Ich bin vorurteilsfrei in den Film rein und hab ihm mir als SciFi-Fan gegeben. Er war geil.
Aber klar wenn die Fanbasis schon Monate vorher wegen dem Aussehen des Lichtschwertes rum heult & es sei voll unlogisch.....aber ein Lichschwert ist total logisch! Oder dass Menschen mit Gedankenkraft rum geschubst werden ist völlig ok aber wehe das Schwert hat 2 Zacken..oh no! Wehe Rey kann sich mit einem Sith kloppen. Das geht mal gar nicht. Ich bitte dich.
SethSteiner hat geschrieben: 26.04.2017 18:59 Es geht meistens um Details. Wie schon angeführt, kann man einem Charakter wie Kylo Ren oder auch Direktor Krennich mehr Tiefe nur dadurch verleihen, dass sie sich atypisch zum stereotypen Bösewicht aus Samstagvormittag Trickserien verhalten.
Was hat Darth Vader ausgemacht? Sein Anzug! Und die grosse Überraschung, daß er Lukes Vater ist. Darüber können wir diskutieren, wenn die Trilogie zu Ende ist. Abgesehen davon, daß keine Sau einen 2.Vader braucht.
SethSteiner hat geschrieben: 26.04.2017 18:59 Es braucht keine tiefschürfenden Dialoge dafür, keinen gewaltigen Zeiteinsatz. Und das ist der Fall im Kleinen wie im Großen. Sowohl das Imperium als auch die Erste Ordnung sind böse aber das Imperium wirkt dennoch viel authentischer. Dafür muss man nur die Zerstörung von Alderaan parallel zur Zerstörung des Hosnian Systems stellen. Wo General Hux eine wahnsinnige Reichsparteitagsrede hält, veranlasst Tarkin den Massenmord in bürokratischer Ruhe.
Natürlich wirkt das Imperium authentischer, weil wir nix anderes aus dem Star Wars Universum kennen. Selbst in der Kotor Reihe musste man sich mit dem Imperium rum schlagen.
Erst mal abwarten was die First Order will und bezweckt. Wer ist Snoke etc.. Das muss doch erstmal aufgeklärt werden, dann kann man das Gesamtbild "Abrahms-Star Wars" kritisieren. Bis jetzt finde ich die Ausrichtung gut & 1000 mal besser als das was der bescheuerte Georgey Boy vor hatte.
SethSteiner hat geschrieben: 26.04.2017 18:59 Natürlich, Star Wars ist Popcornkino aber die Originaltrilogie war eben kein stinknormaler Heldenepos und auch kein klassisher Kampf zwishen gut und böse, sondern unterlief erstaunlich häufig Stereotype.
Also wenn Star Wars nicht der klassische Kampf zwischen gut und böse ist dann weiss ich nicht welcher Film.
Sir Richfield hat geschrieben: 26.04.2017 19:06 Hmm, kannst du mich noch mal zitieren und in dem Zitat die Stellen markieren, in denen ich behaupte, dass Star Wars eine komplexe Handlung oder vielschichtige Charaktere hat?
Habe ich gar nicht behauptet, daß du das so siehst. Ich habe die Vermutung, daß einige Fans genau das erwarten.
Sir Richfield hat geschrieben: 26.04.2017 19:06 Joah. Aber das ist was anderes. Das sind halt "Fans".
Sieht man hier im Forum auch Tonnenweise. Musst du nur in den DoW3 Thread gehen.
Doof, weil nicht in de-de, doof, weil mehr als drei Farben, doof, weil zu wenig Basis, doof, weil zu viel Basis, doof weil zu Onlinezwang, doof weil...

So ist das mit Star Wars auch. Gerade Episode VII. Doof, weil zu sehr Episode IV. SW Filme, die nicht wie IV-VI waren hatten wir aber schon. Drei davon.
*Hust*, ja der Thread ist mir bekannt. :Häschen:
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von sourcOr »

Sindri hat geschrieben: 27.04.2017 15:39
SethSteiner hat geschrieben: 26.04.2017 18:59 Ein guter Film muss überhaupt nicht komplex sein und braucht auch keine total vielschichtigen Charaktere.
Die Kritik an neueren Star Wars Filmen ist ja nicht, dass sie kein Schindlers Liste oder Citizen Kane sind, auch die Tricktechnik oder Action wird kaum kritisiert, sondern dass ihnen etwas fehlt, was die Originale hatten und gleichzeitig mangelhafte Weiterentwicklung.
Was hat den bitte Star Wars 4-6 so grossartig anders gemacht als gute aktuelle SciFi Action Filme? NIX!
Ich weiß net, warum du das jetzt auf "aktuelle Scifi-Filme" ausdehnst, wenns eigentlich nur um SW geht, aber ne Mary Sue wie Rey gabs halt schon mal nicht. Sie waren auch nicht so derbe unlogisch und haben sich nicht fast komplett bei anderen Filmen bedient, was den Plot angeht. Von Lichtschwert-Designs oder so nem Quark redet doch überhaupt niemand. Soll das die ganze Kritik lächerlich erscheinen lassen oder wie.

Das Schöne an den alten SW-Filmen ist ja auch, dass sie trotz heutzutage mangelhafter Schauwerte immer noch begeistern können. Haben einfach tolle Charaktere und den nötigen Ideenreichtum gehabt - und das sind Dinge die eben jenseits des Spektakels hängenbleiben. Abrams Filme z.B. heute dagegen sind einfach nur hauruckmäßig in your face zugeschlatscht mit Szenen, die zwar toll aussehen, aber unlogisch und dumm sind. Das wirkt beim ersten Mal vllt noch und solang es wie gesagt noch hübsch anzusehen is, aber die Faszination daran ist sehr kurzlebig und dann bleibt da eben nicht mehr so viel übrig. Star Trek: Into Darkness hat dann noch seine Charaktere, aber bei Ep7 is das halt imo größtenteils missglückt, auch wenn die Schauspieler selbst nen guten Job machen.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Ich habe denke ich schon recht umfassend erklärt was Star Wars großartig anders gemacht hat als aktuelle (SciFi) Actionfilme. Ich würde sogar behaupten, Star Wars leidet etwas unter den vielen Filmen die nachfolgend erschienen sind und sich des Rezepts bedient haben. Gutes Beispiel dafür ist eben diese ganze Thematik des scheinbaren Normalos, der durch einen Lehrmeister auf einen größeren Pfad geschickt ist. Wieviele Filme haben denn einen Protagonisten der auch tatsächlich normal ist, wie oft ist der Held ein außerwählter Chosen One der alles platt haut? Wie oft wird die ganze Welt in letzter Sekunde durch ihn gerettet? Star Wars hat in der Originaltrilogie halt Stereotype unterlaufen, teilweise im Verlauf der Saga, teilweise aber auch schon im ersten Film. Das war so mit Leia, Han Solo, Luke und ja auch den Bösewichtern. Darth Vader ist eben nicht ikonisch, weil er seinerzeit ein 0815 Bösewicht gewesen wäre. Seine Screentime war sogar ursprünglich eher moderat, er war kein strunzdämlicher Klischee-Gegner, viel eher war er obskur. Ich mein, er kämpft im ersten Film ja nicht mal mit dem Helden, sondern mit dem alten fossil von seinem Meister.

Das Rumgeheule um Episode 7 ist kein Rumgeheule. Menschen üben Kritik, du wertest Kritik mit einem emotionalisierten Begriff ab, offensichtlich weil dir der Film gefallen hat. Man sollte aber keine Kritik kommentieren, wenn man sich nicht ein Mal mit ihr beschäftigt hat. Die Kritik an Kylo Rens Schwert hat seine Basis in der Authenzität. Das ist nicht dasselbe wie Realismus, niemanden interessiert Realismus, es geht um Glaubwürdigkeit. Warum meinst du haben Schwerter keine Klingen als Parierstangen (ja, für die Zacken gibt es tatsächlich einen Begriff)? Weil man damit nun Mal Gefahr läuft sich selbst zu verletzen. Es gab noch ein paar Punkte und wenn man sich die Diskussionen tatsächlich durchlesen würde, könnte man auch ihren Inhalt verstehen. Das heisst ja nicht, dass man zustimmen müsste aber dieses Herabschauen auf inhaltliche Diskussionen stellt niemanden über diejenigen, die diese führen.

Die Rey Kritik ist zu teilen natürlich unsinnig aber es gibt völlig nachvollziehbare Kritikpunkte. Ich jedenfalls verstehe nicht, wieso Rey den Kampf gewinnen musste. Nicht weil ich finde, dass Rey gegen einen "Sith" (offiziell ist er keiner) nicht gewinnen dürfte, sondern weil es den Charakter Rey beschädigt. Für Rey gibt es überhaupt keinen Grund irgendein Training zu absolvieren, da sie alles ganz allein geschafft hat. Ich verstehe dieses Writing nicht, in dem es für den Protagonisten keine Motivation für das voranschreiten gibt. Auch hier muss man wieder Luke als Beispiel anführen, wie man es richtig macht. Dieser überlebt gerade so den Kampf gegen den Wampa und ist kurz davor in der Eiswüste von Hoth zu sterben als ihm Obi-Wan erscheint und den Auftrag gibt Yoda aufzusuchen, ehe Han ihn in so ziemlich letzter Minute rettet. Da treffen sich gleich zwei Einflüsse, einerseits der Mentor der einem sagt was man tun soll und andererseits das spirituelle Element der Vision.
Natürlich wirkt das Imperium authentischer, weil wir nix anderes aus dem Star Wars Universum kennen. Selbst in der Kotor Reihe musste man sich mit dem Imperium rum schlagen.
Erst mal abwarten was die First Order will und bezweckt. Wer ist Snoke etc.. Das muss doch erstmal aufgeklärt werden, dann kann man das Gesamtbild "Abrahms-Star Wars" kritisieren. Bis jetzt finde ich die Ausrichtung gut & 1000 mal besser als das was der bescheuerte Georgey Boy vor hatte.
Ich und andere kritisieren aber kein Gesamtbild, sondern The Force Awakens. Man kann Kritik nicht entgegnen, dass ja noch mehr kommt, für das man 15 Euro pro Ticket zahlen soll und vielleicht ist das ja alles viel besser. Wenn man etwas herausbringt, muss das auch überzeugen und wenn es das nicht tut, dann wird das eben gesagt. Und wir kennen anderes aus dem Star Wars Universum. Die Kotor Reihe hat nicht das Imperium, sondern Sith. In der Prequel-Trilogie sind es Seperatisten und nun eben die Erste Ordnung. Star Wars kennt eine ganze Reihe unterschiedlicher Fraktionen. Was die Erste Ordnung will und bezweckt, war Aufgabe von TFA. Ich kann keinen Zeitsprung machen, mir sparen Motive zu nennen und dann Kritik damit abwedeln, dass es ja noch zwei Filme geben wird. Bzw. ich kann das machen aber das beeindruckt niemanden, Kritik tatsächlich sein zu lassen.
Also wenn Star Wars nicht der klassische Kampf zwischen gut und böse ist dann weiss ich nicht welcher Film.
Herr der Ringe? Mir fällt jetzt spontan kein klassischer Kampf zwischen Gut und Böse ein, in dem der Held im großen Finale nicht nur davon absieht den Bösen zu töten, sondern obendrein der Böse den Helden beschützt.
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greenelve
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von greenelve »

Geht es noch Guter, als den Bösen zu schonen, weil der Glaube er trägt Gutes in sich? Btw. war das der Abschluss, um zu zeigen, dass Luke ein Guter geworden ist. Denn das Töten vom Bösewicht hätte ihn selber böse gemacht - das war nunmal der Plan des Imperators.
Wie die Bösen immer für Zerstörung und Tod stehen, während Gut für Bewahrung und Leben steht; was bei Sith und Jedi auch mehr als deutlich so dargestellt wird.
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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Ist Pazifismus denn ein klassisches Attribut eines Helden und des Guten? Selbst in Star Wars war Obi-Wan überzeugt Lukes Schicksal wäre es Vader zu töten, das Klischee dürfte wohl sein, dass der Held sein Schicksal erfüllt und den Antagonisten tötet. Und nicht zuletzt haben wir noch den Seitenwechsel des Bösewichts, den man auch nicht unter den Tisch fallen lassen sollte. In wievielen klassischen Kämpfen gibt es das was wir in Star Wars sehen?