Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

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Dafuh
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von Dafuh »

Er hat mit Sony sogar extra noch verallgemeinert eine Firma genannt, die als Publisher und Entwickler sich es ja noch erlauben kann größere neue Projekte zu stemmen. Squarenix muss man da nicht auch noch extra aufführen, möchte ich meinen. Trotzdem werden deren aktuelle Spiele immer wieder hier als Gegenargument zu seiner Aussage hergenommen. But why?
Sys64738
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von Sys64738 »

Cliff Bleszinsky schreibt sich übrigens Cliff Bleszinski. Ab und zu mal lesen, was man per copy/paste postet.

On Topic stimme ich Kajetan zu.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von Kajetan »

_Semper_ hat geschrieben: 24.04.2017 15:37
Kajetan hat geschrieben: 24.04.2017 14:42So halte ich Horizon New Dawn für keine Ausnahme, sondern für einen Trendsetter. AAA darf heute insgesamt riskanter sein als noch vor fünf oder zehn Jahren.
horizon ist ein actionspiel mit eingestreuten rpg-elementen, einer offenen welt mit viel sammelkram, knalliger grafik und cineastischer inszenierung. was daran ist jetzt genau riskant? oder riskanter als vor wenigen jahren?
Wir reden hier vom AAA-Bereich. Hier ist Innovation bereits der Verzicht auf eine bloße Fortsetzung bekannter Marken. Die Wahl für ein neues, frisches, unbekanntes Setting ist angesichts der hohen Kosten für ein AAA-Spiel ein nicht gerade kleines Risiko.
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MrLetiso
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von MrLetiso »

eigentlichegal hat geschrieben: 24.04.2017 14:42 Ich weiß nicht, ob du dich auf mich beziehst, aber Horizon als Beispiel zu nutzen, dass ein kleines Studio ein AAA-Titel entwickeln kann ist doch einfach nur abstrus. Wenn Sony in der Spielebranche auf einmal ein kleiner Entwickler sein soll, dann weiß ich auch nicht weiter. Und Nier, wie bereits von mir weiter oben erwähnt, geht wohl nun wirklich nicht als AAA-Titel durch. Zumindest kommt es, abgesehen vom spielerischen Inhalt, nichtmal ansatzweise an die AAA-Titel wie eben AC, FF, GTA, CoD, Fifa etc. ran.

Aber vielleicht eine kleine Erläuterung, was ich unter AAA verstehe: Ein Spiel, dass sich durch einen "medialen Rummel" auszeichnet, grafisch normalerweise zu der besseren Hälfte der aktuellen Spiele gehört und das bei erscheinen auch einen gewissen Absatz findet, sprich, im Extremfall kann für mich ein Spiel, dass alle anderen Kriterien erfüllt, aber sich nur 500.000 mal verkauft einfach kein vollwertiger AAA-Titel sein.

Kajetan: Sorry, ich hab dich vorhin einfach falsch verstanden.
Nein nein! =D Das galt Herrn Bleszinsky! Niemand würde Guerilla als kleinen Entwickler bezeichnen - das ist "AAA" in Reinkultur.

Aber wo Du gerade Deine Definition ansprichst: der kann ich persönlich nicht ansatzweise zustimmen. Sollten wir uns wirklich auf den Pfad der Erklärung eines Marketingbegriffes begeben, würde für mich der Absatz nicht im Geringsten Einfluss auf die "AAA"-Bezeichnung nehmen.

Was diese News hier wirklich zeigt, ist, dass der Begriff "Drippl-Eh" nur heiße Luft ist, ohne Aussagekraft.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von Kajetan »

eigentlichegal hat geschrieben: 24.04.2017 14:42 Kajetan: Sorry, ich hab dich vorhin einfach falsch verstanden.
Kein Ding. Mir ist Extreme-Schlauch-Stehing aus eigener Erfahrung wohlbekannt :)
eigentlichegal
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von eigentlichegal »

MrLetiso hat geschrieben: 24.04.2017 16:19 Aber wo Du gerade Deine Definition ansprichst: der kann ich persönlich nicht ansatzweise zustimmen. Sollten wir uns wirklich auf den Pfad der Erklärung eines Marketingbegriffes begeben, würde für mich der Absatz nicht im Geringsten Einfluss auf die "AAA"-Bezeichnung nehmen.
Naja, es ist halt auch schwierig über eine bestimmte Sorte Produkt zu diskutieren, worunter jeder was anderes versteht. Meistens verkommt jede Diskussion dann nur zu einem "Ach dieses Spiel soll AAA sein? Im Leben nicht", "Na was denn sonst für ein Spiel?" etc. pp. Dasselbe sehen wir doch auch regelmäßig beim Begriff Systemseller.

Es wäre auf jeden Fall mal spannend so eine Art Neue-AAA-Index zu haben. Quasi das Verhältnis von AAA-Titeln als neue IP zu der Masse an allen AAA-Titeln und wie der sich über die Jahre entwickelt hat. Aber ich will ehrlich sein: Ich hab dazu keine Lust irgendwelche Listen abzugrasen und den 3-Satz mehrfach anzuwenden. Doch wenn es sowas gäbe, könnte man wenigstens mit ein wenig mehr Sicherheit sagen, ob der Bleszinski recht hat oder nicht.
flo-rida86
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von flo-rida86 »

man der typ ist seit langem echt schlimmer als damals Molyneux!

gerade die letzten Monate beweisen doch das Gegenteil.
ein horizon hat sich super verkauft und das als neue ip und ein horizon 3 auch und das als rennspiel.selbst titel die als nische gelten haben sich ganz gut verkauft wie nier oder persona 5 und das sind letztlich alles auch noch exclusiv titel.

cliffy soll mal selbst schauen das er was ordentliches auf den markt bekommt den paragon ist weder ein knaller noch so lukrativ"na sowas und das obwohl es kein AAA ist".
der typ pusht nur seinen eigenen zukünftigen wertegang naja kann ja weiter träumen. :mrgreen:
Zuletzt geändert von flo-rida86 am 24.04.2017 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von flo-rida86 »

Dafuh hat geschrieben: 24.04.2017 16:02 Er hat mit Sony sogar extra noch verallgemeinert eine Firma genannt, die als Publisher und Entwickler sich es ja noch erlauben kann größere neue Projekte zu stemmen. Squarenix muss man da nicht auch noch extra aufführen, möchte ich meinen. Trotzdem werden deren aktuelle Spiele immer wieder hier als Gegenargument zu seiner Aussage hergenommen. But why?
ist ja auch der Witz dran gerade sony und square enix haben in letzter zeit titel rausgebracht die sich eben doch sehr gut verkauft haben obwohl grosse Produktion und jetzt nicht namenhaft so bekannt das es der mainstream kennt.
flo-rida86
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von flo-rida86 »

flo-rida86 hat geschrieben: 24.04.2017 17:01 man der typ ist seit langem echt schlimmer als damals Molyneux!

gerade die letzten Monate beweisen doch das Gegenteil.
ein horizon hat sich super verkauft und das als neue ip und ein horizon 3 auch und das als rennspiel.selbst titel die als nische gelten haben sich ganz gut verkauft wie nier oder persona 5 und das sind letztlich alles auch noch exclusiv titel.

cliffy soll mal selbst schauen das er was ordentliches auf den markt bekommt den paragon ist weder ein knaller noch so lukrativ"na sowas und das obwohl es kein AAA ist".der pusht nur seinen eigenen wertegang naja kann ja weiter träumen.
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Spiritflare82
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von Spiritflare82 »

Kajetan hat geschrieben: 24.04.2017 14:00 Nur gut, dass Horizon Zero Dawn kein AAA-Spiel ist, weil sonst wäre es ja nie erfolgreich geworden. Genauso wenig wie NIER Automata, The Division oder The Witcher keine AAA-Produktionen waren und sind. Cyberpunk 2077 wird mit Sicherheit ein Flopp, weil es wie ein teures AAA-Spiel produziert wird. Hat Cliffy B. schon in Warschau angerufen?

Ach, Cliffy ... ganz unrecht hast Du nicht, aber kennst Du nicht den Spruch: Keine Regel ohne Ausnahme? :)
Horizon ist genehmigt worden weils einem AAA Spielmodell folgt, das mag zwar eine neue Welt sein, der Inhalt ist aber altbekannt, kann man durchwinken weils dem Zeitgeist entspricht, hier wurde sich aus dem Ideenfundus anderer AAA Produktionen bedient. Außerdem kann Sony das stemmen, bei der Werbetrommel verkaufen sich die Exklusivgames für PS4 einfach zu gut.
Nier Automata ist 100pro kein AAA, das Budget kann bei den schlechten Assets garnicht so hoch gewesen sein.
Bleibt der Witcher, der für Triple A noch verhältnismäßig günstig war und sich der Entwickler dafür erstmal in die Nesseln gesetzt hat, in der Hoffnung das wird schon alles-hat geklappt. The Division...ist wie Ghost Recon großer Mist, wird aber gekauft, Ubisoft pumpt gerne viel Geld in Marketing, keine Ahnung wie da die Entwicklungskosten sind, da auch dort die Ideen querverwertet werden...schwamm drüber

ansonsten hat der Mann recht, zu was gibts denn AAA Kosten? richtig, Nachfolger etablierter Spielemarken (Red Dead 2, God of War 4, XYZ 5 usw...).

Ich erwarte für den Rest dieser Generation fast nur noch Nachfolger oder Spiele die auf bekannten Franchises beruhen (Spiderman z.B.). Days Gone mag da vom Konzept her das einzige "Neue" sein...Die meisten Granaten sind doch gezündet worden, brauch man nur mal hier schauen unter "4Players freut sich auf" da seh ich nun keine so megadollen Sachen mehr. Selbst im JRPG Sektor kommt mit "Ni No Kuni 2" ein Nachfolger..
Zuletzt geändert von Spiritflare82 am 24.04.2017 17:18, insgesamt 3-mal geändert.
flo-rida86
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von flo-rida86 »

eigentlichegal hat geschrieben: 24.04.2017 16:56
MrLetiso hat geschrieben: 24.04.2017 16:19 Aber wo Du gerade Deine Definition ansprichst: der kann ich persönlich nicht ansatzweise zustimmen. Sollten wir uns wirklich auf den Pfad der Erklärung eines Marketingbegriffes begeben, würde für mich der Absatz nicht im Geringsten Einfluss auf die "AAA"-Bezeichnung nehmen.
Naja, es ist halt auch schwierig über eine bestimmte Sorte Produkt zu diskutieren, worunter jeder was anderes versteht. Meistens verkommt jede Diskussion dann nur zu einem "Ach dieses Spiel soll AAA sein? Im Leben nicht", "Na was denn sonst für ein Spiel?" etc. pp. Dasselbe sehen wir doch auch regelmäßig beim Begriff Systemseller.

Es wäre auf jeden Fall mal spannend so eine Art Neue-AAA-Index zu haben. Quasi das Verhältnis von AAA-Titeln als neue IP zu der Masse an allen AAA-Titeln und wie der sich über die Jahre entwickelt hat. Aber ich will ehrlich sein: Ich hab dazu keine Lust irgendwelche Listen abzugrasen und den 3-Satz mehrfach anzuwenden. Doch wenn es sowas gäbe, könnte man wenigstens mit ein wenig mehr Sicherheit sagen, ob der Bleszinski recht hat oder nicht.
ist doch ganz einfach ein AAA titel ist eine gross Produktion die in der regel von einem publisher mitfinanziert wird.
das ist keine Ansicht Sache welche titel jetzt AAA ist und wer nicht das ist ein fester begriff in der Branche.
und du hast sogar selber gesagt das nier kein AAA titel ist was nun mal nicht stimmt.

es kommt nicht mal auf den Inhalt oder sonst was an sondern wie teuer der titel in der Produktion war.meistens ist das budget ja auch so hoch weil eben auch bei grossen titel viel marketing betrieben wird.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von Wigggenz »

Da hier die steigenden Preise angesprochen wurden:

Die steigen ja auch nicht durch Zauberhand. Und auf den bloßen Anstieg von Entwicklergehältern ist das auch nicht (in der Hauptsache) zurückzuführen.

Es wird versucht mangelnde inhaltliche Qualität über die bombastischste Grafik, am Besten live eingespielten Orchestersoundtrack, exorbitante Marketingkampagnen, gigantisch große offene Welten, prominente (Drehbuch-)Autoren, Schauspieler als Sprecher oder Modelle uvm auszugleichen. Mehr, größer, glänzender, spektakulärer. Kein Wunder, dass die Kosten steigen, die der dieser Situation natürlich völlig wehrlos ausgelieferte arme Publisher dann natürlich nur noch über Zurückziehen auf bekannte Marken, möglichst simples Gameplay für die möglichst große Zielgruppe und natürlich die am ungernsten angewandten Notwehrinstrumente Day1DLC, Season Pass, MTA und dergleichen tragen kann...
Liesel Weppen
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von Liesel Weppen »

Kajetan hat geschrieben: 24.04.2017 14:00 Nur gut, dass Horizon Zero Dawn kein AAA-Spiel ist, weil sonst wäre es ja nie erfolgreich geworden. Genauso wenig wie NIER Automata, The Division oder The Witcher keine AAA-Produktionen waren und sind.
The Division nimmt den Tom Clancy Bonus mit und The Witcher ist ein Indietitel, kein AAA-Spiel, ausserdem hatte Witcher doch schon 3 Titel.
eigentlichegal hat geschrieben: 24.04.2017 14:02 Das bedeutet, wenn die Kosten immer weiter steigen, und das tun sie, wie man sich leicht ergooglen kann, dass immer mehr Spiele abgesetzt werden müssen, um die Kosten reinzuholen, bzw. einen Gewinn zu erwirtschaften, den die Anteilseigner als akzeptabel erachten.
Dann google doch nichtmal nur nach den Gesamtkosten eines Spiels, sondern auch wie sich die Kosten zusammensetzen, also z.B. aufteilen zwischen wirklicher Entwicklung und Marketing. Dann wirst du feststellen, dass häufig 50-75% der Gesamtkosten auf Marketing entfallen und gar nicht auf die Entwicklung.
Spiele werden eben nicht (wesentlich) teurer, sondern anscheinend wird es teurer, Spiele zu verkaufen.
Daraus könnte man sich dann eher die Frage stellen: Warum brauchen ohnehin schon bekannte AAA-Reihen immernoch so massiven Marketingaufwand? Die sollten doch schon bekannt sein.
eigentlichegal hat geschrieben: 24.04.2017 16:56 Naja, es ist halt auch schwierig über eine bestimmte Sorte Produkt zu diskutieren, worunter jeder was anderes versteht. Meistens verkommt jede Diskussion dann nur zu einem "Ach dieses Spiel soll AAA sein? Im Leben nicht", "Na was denn sonst für ein Spiel?" etc. pp. Dasselbe sehen wir doch auch regelmäßig beim Begriff Systemseller.
Naja, AAA kann ich selber nicht genau definieren. Aber Indietitel zeichnen sich dadurch aus, dass sie von einem unabhängigem Studio (und damit ohne Publisher) entwickelt werden. Witcher 3 ist also definitiv ein Indietitel.
Wenn man AAA nur auf die Produktqualität bezieht, könnte Witcher 3 natürlich auch ein Indie- UND ein AAA-Titel sein.
flo-rida86 hat geschrieben: 24.04.2017 17:14 ist doch ganz einfach ein AAA titel ist eine gross Produktion die in der regel von einem publisher mitfinanziert wird.
das ist keine Ansicht Sache welche titel jetzt AAA ist und wer nicht das ist ein fester begriff in der Branche.
und du hast sogar selber gesagt das nier kein AAA titel ist was nun mal nicht stimmt.
Definiere Großproduktion. Ein Witcher 3 für 81Mio ist also keine Großproduktion, aber ein Metal Gear V für ebenfalls 81Mio ist eine Großproduktion?
AAA-Titel haben afaik immer einen Publisher. The Witcher 3 hat keinen, deshalb ist es ein Indietitel. Metal Gear wurde von Konami gepublished.
Umgekehrt gefragt: Ist jedes Spiel von einem großen Publisher wie EA automatisch ein AAA-Titel?
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sourcOr
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von sourcOr »

eigentlichegal hat geschrieben: 24.04.2017 16:56
MrLetiso hat geschrieben: 24.04.2017 16:19 Aber wo Du gerade Deine Definition ansprichst: der kann ich persönlich nicht ansatzweise zustimmen. Sollten wir uns wirklich auf den Pfad der Erklärung eines Marketingbegriffes begeben, würde für mich der Absatz nicht im Geringsten Einfluss auf die "AAA"-Bezeichnung nehmen.
Naja, es ist halt auch schwierig über eine bestimmte Sorte Produkt zu diskutieren, worunter jeder was anderes versteht. Meistens verkommt jede Diskussion dann nur zu einem "Ach dieses Spiel soll AAA sein? Im Leben nicht", "Na was denn sonst für ein Spiel?" etc. pp. Dasselbe sehen wir doch auch regelmäßig beim Begriff Systemseller.
Wie wärs einfach aufs Budget zu schauen. Wüsst net, was man sonst unter AAA verstehen sollte. Warum sollte Cliff sonst auch behaupten, dass sich das nicht mehr rechnen würde für neue Marken?
Wobei ich ihm da auch net zustimme. Epic haben sich mit Gears halt verrannt und machen jetzt nur noch so mittelgroße Sachen genau wie er anscheinend auch. Man muss aber net immer nur von sich auf andere schließen.
_Semper_
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Re: Spielkultur: Triple-A-Titel rechnen sich laut Cliff Bleszinsky nur noch mit bekannten Markennamen

Beitrag von _Semper_ »

Kajetan hat geschrieben: 24.04.2017 16:08Wir reden hier vom AAA-Bereich. Hier ist Innovation bereits der Verzicht auf eine bloße Fortsetzung bekannter Marken. Die Wahl für ein neues, frisches, unbekanntes Setting ist angesichts der hohen Kosten für ein AAA-Spiel ein nicht gerade kleines Risiko.
das ist ein bekanntes risiko, welches es auch vor 5 oder 10 jahren bereits gab. 2012 wurden zum beispiel kingdoms of amalur, sleeping dogs und dishonored veröffentlicht. 2007 kamen bioshock, assassin's creed, crysis und mass effect. alles neue ips mit ziemlich hohem projektbudget. 2017 sticht horizon jetzt nicht als sonderling in einem meer von teuer produzierten sequels heraus. sondern ist teil einer gewohnten regelmäßigkeit kalkulierbarer risiken bei zugänglichem grundkonzept.
Liesel Weppen hat geschrieben: 24.04.2017 17:47Naja, AAA kann ich selber nicht genau definieren. Aber Indietitel zeichnen sich dadurch aus, dass sie von einem unabhängigem Studio (und damit ohne Publisher) entwickelt werden. Witcher 3 ist also definitiv ein Indietitel.
aaa ist alles, was ein sehr hohes budget bedingt. wer das finanziert, ist letztlich egal. das kann eine stinkreiche einzelperson, mehrere geldgeber oder risikokapital sein. das geht natürlich auch mit einem relativ großen entwickler mit entsprechendem team bzw. outsourcing einher. indie ist das genaue gegenteil. schmales budget und kleines team. mehr ist es nicht.