Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charakters Hainly Abrams

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Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Temeter hat geschrieben: 12.04.2017 14:09Hier gehts nicht um 30+ Geschlechter, sonder um Trans. Und ja, Trans ist von der Neurobiologie (oder wie das heißt) bewiesen.
Und auch solche Leute sind entweder ein Mann, eine Frau oder (und das sind nunmal Ausnahmen im Promiliebereich) haben einen Gendeffekt, der in einer nicht natürlichen Anzahl an Sexualchromosomen mündet.
SethSteiner hat geschrieben: 12.04.2017 14:23Natur ist keine Person. Natur will nichts, sieht nichts vor und plant nichts. Natur ist ein Wort für das biologische System in dem wir uns befinden.
Gut, wenn wir klugscheißen wollen, dass biologische System hat für den Menschen ein binärgeschlechtliches System vorgesehen. Abweichungen davon kommen vor, sind aber a) extrem selten und b) fast ausnahmslos unfruchtbar, womit eine Weitergabe dieser Fehlerhaftigkeit ausgeschlossen wird.

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Kajetan
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Kajetan »

SethSteiner hat geschrieben: 12.04.2017 14:23
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 11.04.2017 15:06Alles was davon abweicht, ist nicht von der Natur vorgesehen und daher eine Abweichung in der Norm.
Natur ist keine Person. Natur will nichts, sieht nichts vor und plant nichts. Natur ist ein Wort für das biologische System in dem wir uns befinden.
Genauer gesagt ist "Natur" nur ein Sammelbegriff für das Universum, in dem wir leben. Natur ist auch kein fixer Zustand mit festen, unverrückbaren Rahmenbedingungen. Natur ist die lebensfeindliche, von Strahlung und Hitze gesättigte Oberfläche das Merkur. Natur ist das vergammelte, nach Abgasen stinkende Parkhaus. Natur ist der Amazonasdschungel, unser Wohnzimmer, die kalten, dunklen Tiefen unsere Ozeane und der auf Titan. Natur ist der mittelalterliche Dofflecken, die Großstadt Jahrhunderte später und auch der wogende Wald am selben Fleck in ein paar Millionen Jahren. Oder umgekehrt. Evolution und Veränderungen sind Natur.

Mein Vater, Biologe durch und durch, hat immer entnervt mit den Augen gerollt, wenn Naturschützer einen ganz spezifischen Zustand als "Natur" definiert haben und diesen ums Verrecken vor jeder Veränderung bewahren wollten. Wanderung von Spezies, das Ausbreiten von Spezies, das immerwährende Neubesetzen ökologischer Nischen, das ewige Spiel von Veränderung, Mutation und Anpassung ... das war für ihn Natur.
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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Temeter  »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 12.04.2017 14:36
Temeter hat geschrieben: 12.04.2017 14:09Hier gehts nicht um 30+ Geschlechter, sonder um Trans. Und ja, Trans ist von der Neurobiologie (oder wie das heißt) bewiesen.
Und auch solche Leute sind entweder ein Mann, eine Frau oder (und das sind nunmal Ausnahmen im Promiliebereich) haben einen Gendeffekt, der in einer nicht natürlichen Anzahl an Sexualchromosomen mündet.
SethSteiner hat geschrieben: 12.04.2017 14:23Natur ist keine Person. Natur will nichts, sieht nichts vor und plant nichts. Natur ist ein Wort für das biologische System in dem wir uns befinden.
Gut, wenn wir klugscheißen wollen, dass biologische System hat für den Menschen ein binärgeschlechtliches System vorgesehen. Abweichungen davon kommen vor, sind aber a) extrem selten und b) fast ausnahmslos unfruchtbar, womit eine Weitergabe dieser Fehlerhaftigkeit ausgeschlossen wird.

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Kajetan
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Kajetan »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 12.04.2017 14:36
Temeter hat geschrieben: 12.04.2017 14:09Hier gehts nicht um 30+ Geschlechter, sonder um Trans. Und ja, Trans ist von der Neurobiologie (oder wie das heißt) bewiesen.
Und auch solche Leute sind entweder ein Mann, eine Frau oder (und das sind nunmal Ausnahmen im Promiliebereich) haben einen Gendeffekt, der in einer nicht natürlichen Anzahl an Sexualchromosomen mündet.
SethSteiner hat geschrieben: 12.04.2017 14:23Natur ist keine Person. Natur will nichts, sieht nichts vor und plant nichts. Natur ist ein Wort für das biologische System in dem wir uns befinden.
Gut, wenn wir klugscheißen wollen, dass biologische System hat für den Menschen ein binärgeschlechtliches System vorgesehen. Abweichungen davon kommen vor, sind aber a) extrem selten und b) fast ausnahmslos unfruchtbar, womit eine Weitergabe dieser Fehlerhaftigkeit ausgeschlossen wird.

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Natürlich sind Transsexuelle fortpflanzungsfähig, können Kinder zeugen und Kinder gebären, sofern die dafür nötigen Organe vorhanden sind. Transsexuelle sind NICHT MEHR zeugungsfähig, wenn man ihnen, wie bei Cisgendern, die Hoden oder die Eierstöcke operativ entfernt. Was bis vor kurzem noch gesetzlicher Zwang war, um z.B. als im Körper eines Mannes geborene Frau als Frau anerkannt zu werden. Eine unsägliche Zwangsverstümmelung, nur weil Menschen mit einem Weltbild wie Deinem frei Schnauze definiert haben, was nach ihrem subjektiven Willen sein darf und was nicht.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von eigentlichegal »

Kajetan hat geschrieben: 12.04.2017 14:42 Mein Vater, Biologe durch und durch, hat immer entnervt mit den Augen gerollt, wenn Naturschützer einen ganz spezifischen Zustand als "Natur" definiert haben und diesen ums Verrecken vor jeder Veränderung bewahren wollten.
Das kann ich auf der einen Seite verstehen, auf der anderen Seite lässt mich dabei aber der Gedanke nicht los, dass solche Leute einfach bewusst versuchen den eigentlichen Grundgedanken hinter der Konservierung von einem als Natur empfundenen Zustand misszuverstehen...
Kajetan hat geschrieben: 12.04.2017 14:51 Natürlich sind Transsexuelle fortpflanzungsfähig, können Kinder zeugen und Kinder gebären, sofern die dafür nötigen Organe vorhanden sind.
Wenn ich ihn richtig verstanden habe redet er aber nicht von zeugungsunfähigen Transsexuellen, sondern von menschlichen Zwittern. Ob die größtenteils zeugungsunfähig sind weiß ich nicht, würde mich aber jetzt auch nicht übermäßig wundern.
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von SethSteiner »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 12.04.2017 14:36 Gut, wenn wir klugscheißen wollen, dass biologische System hat für den Menschen ein binärgeschlechtliches System vorgesehen. Abweichungen davon kommen vor, sind aber a) extrem selten und b) fast ausnahmslos unfruchtbar, womit eine Weitergabe dieser Fehlerhaftigkeit ausgeschlossen wird.

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Nein.
Natur denkt nicht. Sie sieht nichts vor. Es gibt keinen Plan. Natur ist nicht mal eine Sie, denn es ist keine Entität. Auch "Fehlerhaftigkeit" ist nur eine selbstgewählte Bezeichnung, es gibt keine übergeordnete Wesenheit, die etwas in falsch und richtig einordnen würde.

Kajetan hat es ganz gut beschrieben. Natur ist einfach ein extrem allgemeiner Begriff, der im Grunde alles mögliche beinhaltet. Natur ist kein Name einer über uns schwebenden Gottheit, die DNS Stränge erstellt und im Büro einen Ordner mit einer Liste von Dingen hat die gut und schlecht wären oder falsch und richtig, defekt und funktionierend.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Temeter hat geschrieben: 12.04.2017 14:44 Junge, jeder Mensch hat tausende Gendefekte. Blaue Augen sind ein Gendefekt. Evolution kann ein Gendefekt sein. Du hast einfach keine Ahnung, wovon du redest.
Lesen will gelernt sein. Ich sprach davon, dass der Mensch eine binärgeschlechtliche Spezies ist (Mann/Frau) und dass Abweichungen davon nunmal nicht vorgesehen sind und fast immer auf einen Gendefekt hinausläuft.

Soviel dazu, wer hier keine Ahnung hat. 70+ Geschlechter hat nichts mit Wissenschaftlichkeit zu tun, sondern nur mit Ideologie.
Kajetan hat geschrieben: 12.04.2017 14:51Natürlich sind Transsexuelle fortpflanzungsfähig, können Kinder zeugen und Kinder gebären, sofern die dafür nötigen Organe vorhanden sind. Transsexuelle sind NICHT MEHR zeugungsfähig, wenn man ihnen, wie bei Cisgendern, die Hoden oder die Eierstöcke operativ entfernt.
Lesen will gelernt sein, gilt auch hier. Das habe ich doch nie in Abrede gestellt. Könnt ihr eigentlich auch mal Beiträge lesen, ohne zu interpretieren?
Kajetan hat geschrieben: 12.04.2017 14:51Was bis vor kurzem noch gesetzlicher Zwang war, um z.B. als im Körper eines Mannes geborene Frau als Frau anerkannt zu werden. Eine unsägliche Zwangsverstümmelung, nur weil Menschen mit einem Weltbild wie Deinem frei Schnauze definiert haben, was nach ihrem subjektiven Willen sein darf und was nicht.
Wer zwei XX Chromosomen hat, ist eine Frau. Wer ein X und ein Y Chromosom hat, ist ein Mann. Wer eine von diesen zwei Möglichkeiten abweichenden Anzahl an Sexualchromosomen hat, hat einen Gendeffekt.

Das hat nichts mit „subjektiven“ Willen zu tun, sondern mir ca. 200.000 Jahren menschlicher Evolutionsgeschichte.

Hört doch mal mit eurer Ideologie auf, die bar jeder Wissenschaft ist.
SethSteiner hat geschrieben: 12.04.2017 15:27Nein.
Natur denkt nicht. Sie sieht nichts vor. Es gibt keinen Plan. Natur ist nicht mal eine Sie, denn es ist keine Entität. Auch "Fehlerhaftigkeit" ist nur eine selbstgewählte Bezeichnung, es gibt keine übergeordnete Wesenheit, die etwas in falsch und richtig einordnen würde. Kajetan hat es ganz gut beschrieben. Natur ist einfach ein extrem allgemeiner Begriff, der im Grunde alles mögliche beinhaltet. Natur ist kein Name einer über uns schwebenden Gottheit, die DNS Stränge erstellt und im Büro einen Ordner mit einer Liste von Dingen hat die gut und schlecht wären oder falsch und richtig, defekt und funktionierend.
Wenn ein Angehöriger einer Spezies sich nicht reproduzieren kann, dann ist das definitiv ein Fehler, der so nicht vorgesehen war.

Die menschliche Reproduktion beruht nun mal auf einem binärgeschlechtlichen System. Wer etwas anderes behauptet, der lügt schlicht und ergreifend.
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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Temeter  »

Natur ist für gewöhnlich das, was Leute sich als 'normal' vorstellen.

Sprich, einfach ein Ausdruck von Arroganz. Als ob irgendein Durschnittsspießer Existenz und Welt durchschaut hätte.

Was man an der Musterfrau gut erkennen kann. Erkennt ja noch nicht mal, das niemand hier seinen 70 Fantasiegeschlechtern redet.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Man kann sich ja angucken, was in welcher Häufigkeit auftritt und kann dann schon ziemlich genaue Aussagen darüber treffen, was normal ist und was nicht.

Abweichungen von der normalen Anzahl an Sexualchromosomen treten halt im Promiliebereich auf und sind daher die ganz große Ausnahme und nicht die Regel.

Gendeffekte sind nunmal nicht normal. Kann man auch so aktzeptieren, wenn man mal seine ideologische Brille abnimmt.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Temeter  »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 12.04.2017 15:40 Man kann sich ja angucken, was in welcher Häufigkeit auftritt und kann dann schon ziemlich genaue Aussagen darüber treffen, was normal ist und was nicht.
Homogenität ist nicht die Regel. Aber dafür müsst man mehr als Schwarz/Weiß sehen. ;)

Normal/nicht normal ist genauso ein hirnloses Konstrukt wie 'natürlich'. Hilft dir, die Welt einfacher zu machen, ist aber letztend Endes reine Ignoranz.

Hätten Leute immer so gedacht wie du, dann wären Schwarze auch heute noch etwas Unnatürliches in unseren Landen. Aber glücklicherweise haben da klügere Köpfe gesiegt, und sich die Allgemeinheit angepasst.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Kajetan »

eigentlichegal hat geschrieben: 12.04.2017 15:15 Das kann ich auf der einen Seite verstehen, auf der anderen Seite lässt mich dabei aber der Gedanke nicht los, dass solche Leute einfach bewusst versuchen den eigentlichen Grundgedanken hinter der Konservierung von einem als Natur empfundenen Zustand misszuverstehen...
Manchmal kann es schon ein bewusstes Mißverstehen sein, wenn es um persönliche Ziele geht. Aber meist ist das einfach nur Unkenntnis über grundlegende naturwissenschaftliche Zusammenhänge.

Es gibt viele Gründe, warum z.B. der Nationalpark Bayerischer Wald ein Segen für Land, Region, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft ist.

Gründe, die bei einem vehement geführten Kampf gegen eine neue Umgehungsstrasse in der Regel vollkommen irrelevant sind, weil das davon betroffene Umfeld VIEL ZU KLEIN ist, um im größeren okölogischen Rahmen eine Rolle zu spielen. Sprich, ein paar zubetonierte Flächen sind nicht tragisch. Alles mit Asphalt zu überziehen ist hingegen keine wirklich gute Idee, auch wenn es dann nirgendwo mehr Parkplatzsorgen gibt.

Oder wenn die örtliche NaBu-Gruppe um den Güterbahnhof zieht und alles rausreisst, was nicht als "einheimische" Pflanze erkannt wird. Der Begriff "Biologische Kontamination" wird da vollkommen mißverstanden, weil er sich in der Regel auf Extremfälle bezieht, wo einzelne Arten sich derart rasant verbreiten, dass sie das ganze Biotop verändern. Was auch nur aus der Sicht der Menschen schlimm ist. Ein paar Büsche und Baumsamen aus Asien oder Afrika, wie man sie immer wieder um Güterbahnhöfe findet, sind keine Bedrohung für gar nichts, selbst wenn man sie unkontrolliert wachsen ließe. Wenn sie sich überhaupt auf Dauer in dem hier üblichen Klima behaupten können und nicht alle nach ein paar Wintern weggefroren sind.

Es kommt also immer auf das richtige Maß im jeweiligen Kontext an. Was die Sache auch so unverständlich für Fundamental-Schmalspurdenker macht, die von der Komplexität des Universum so überfordert sind, dass sie sich eine eigene, einfachere Welt bauen. Mit Blackjack. Und Huren.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Temeter hat geschrieben: 12.04.2017 15:51Homogenität ist nicht die Regel. Aber dafür müsst man mehr als Schwarz/Weiß sehen. ;)

Normal/nicht normal ist genauso ein hirnloses Konstrukt wie 'natürlich'. Hilft dir, die Welt einfacher zu machen, ist aber letztend Endes reine Ignoranz.
Und Geschlechter sind auch nur „hirnlose Konstrukte“ die sich irgendwann man jemand ausgedacht hat, ne?

Und schon sind wir wieder dabei, 70+ Geschlechter sind normal. 200.000 Jahre menschliche Evolutionsgeschichte nicht.
Temeter hat geschrieben: 12.04.2017 15:51Hätten Leute immer so gedacht wie du, dann wären Schwarze auch heute noch etwas Unnatürliches in unseren Landen. Aber glücklicherweise haben da klügere Köpfe gesiegt, und sich die Allgemeinheit angepasst.
Super, wenn man keine Argumente hat, versucht man es halt mit der Rassismuskeule.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Temeter  »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 12.04.2017 16:00
Temeter hat geschrieben: 12.04.2017 15:51Homogenität ist nicht die Regel. Aber dafür müsst man mehr als Schwarz/Weiß sehen. ;)

Normal/nicht normal ist genauso ein hirnloses Konstrukt wie 'natürlich'. Hilft dir, die Welt einfacher zu machen, ist aber letztend Endes reine Ignoranz.
Und Geschlechter sind auch nur „hirnlose Konstrukte“ die sich irgendwann man jemand ausgedacht hat, ne?

Und schon sind wir wieder dabei, 70+ Geschlechter sind normal. 200.000 Jahre menschliche Evolutionsgeschichte nicht.
Temeter hat geschrieben: 12.04.2017 15:51Hätten Leute immer so gedacht wie du, dann wären Schwarze auch heute noch etwas Unnatürliches in unseren Landen. Aber glücklicherweise haben da klügere Köpfe gesiegt, und sich die Allgemeinheit angepasst.
Super, wenn man keine Argumente hat, versucht man es halt mit der Rassismuskeule.
Ist das die defensive Reflexreaktion, dass dein Weltbild angegriffen wird? :mrgreen:
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von eigentlichegal »

Temeter  hat geschrieben: 12.04.2017 15:51 Normal/nicht normal ist genauso ein hirnloses Konstrukt wie 'natürlich'. Hilft dir, die Welt einfacher zu machen, ist aber letztend Endes reine Ignoranz.
Jetzt kipp doch nicht gleich das Kind mit dem Bade aus. Du würdest dich auch bedanken, wenn du beim Arzt bist und er dir sagt: "Ja, Herr Temeter, bei Ihnen ist alles vollkommen im normalen Bereich." und zwei Wochen später stellt sich raus, du hast Krebs. Denn nach deinem obigen Satz ist es auch normal, wenn eigentlich gesundes Gewebe anfängt krankhaft zu wachsen. Das ist aber nicht normal. Genauso wie die Musterfrau schon recht hat, wenn er/sie behauptet, dass es nunmal a priori beim Menschen Mann (XY) und Frau (XX) gibt. Dabei redet er/sie auch vom biologischen Geschlecht und nicht vom Gender. Wenn eine Abweichung von diesen beiden Genkombinationen auftritt, dann ist es eben nicht das, was wir als normal ansehen. Zwitter sind beim Menschen doch sogar so selten, dass ich bezweifle, dass irgendwer hier im Forum jemanden kennt, der ein Zwitter ist. Normal nimmt hier aber nur den Stellenwert einer Häufigkeitsverteilung ein und nicht einer normativen Beurteilung. Ich sehe nicht, wie das irgendwas mit Ignoranz zu tun haben soll.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Temeter  hat geschrieben: 12.04.2017 16:01 Ist das die defensive Reflexreaktion, dass dein Weltbild angegriffen wird? :mrgreen:
Sagte der User, der auf die Rassimuskeule zurückgreifen musst, als ihm die Argumente ausgingen.

Nennt man das Realsatire?