Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charakters Hainly Abrams

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sourcOr
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von sourcOr »

Veldrin hat geschrieben: 11.04.2017 09:58Aus deren Sicht FÜHLEN sie sich ja nicht als Frau (wenn sie ne Frau sind) oder umgekehrt.
Nein, sie SIND Männer im Frauenkörper und umgekehrt. Man vermutet, dass das an einer dem jeweils anderen Geschlecht ähnelnden Hirnstruktur liegt. Das muss ja nun net unmittelbar evolutionär Sinn ergeben, is bei Homosexualität ja afaik auch net der Fall.
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Veldrin
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Veldrin »

sourcOr hat geschrieben: 11.04.2017 12:56
Veldrin hat geschrieben: 11.04.2017 09:58Aus deren Sicht FÜHLEN sie sich ja nicht als Frau (wenn sie ne Frau sind) oder umgekehrt.
Nein, sie SIND Männer im Frauenkörper und umgekehrt. Man vermutet, dass das an einer dem jeweils anderen Geschlecht ähnelnden Hirnstruktur liegt. Das muss ja nun net unmittelbar evolutionär Sinn ergeben, is bei Homosexualität ja afaik auch net der Fall.
Das klingt dann einleuchtend, falls das so stimmt. Aber egal ob oder ob nicht. Mir ist es Wurst wie Käse, leben und leben lassen.

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 11.04.2017 10:22 Es gibt zwei biologische Geschlechter (da wir dals Mensch wie fast alle Spezien eine binärgeschlechtliche Spezies sind) und davon abweichende Chromosmenfehler in der Anzahl der Sexualchromosomen.

Die spielen sich aber a) im Promiliebereich ab und sind b) fast immer unfruchtbar (ergo, schon die Natur sorgt dafür, dass sich dieser Gendefekt nicht fortsetzt).

Für die 70+ Geschlechter, die sich die neue hippe, progressive Jugend ausgedacht hat, gibt es aber null wissenschaftliche Grundlage (ganz im Gegensatz zur unterschiedlichen Sexualität), das ist einfach eine Ideologie.

Und wie jede Ideologie, verteidgen die Anhänger diese Ideologie, diese auch mit einem krankhaften, fast religiösen Eifer, statt mit fundierten Beweisen.
Ich ignoriere mal deine Widersprüchliche Argumentation. Und nochmal es gibt drei Geschlechter. Mann, Frau, Zwitter (alles was nicht eindeutig weiblich oder männlich ist) Für mich spielt es keine Rolle ob die dann unfruchtbar sind oder nicht. Sie gibt es und dann kann man nicht leugnen und sollte es auch nicht. Meine Meinung. Wer das anders sieht mir egal.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Veldrin hat geschrieben: 11.04.2017 13:51Ich ignoriere mal deine Widersprüchliche Argumentation. Und nochmal es gibt drei Geschlechter. Mann, Frau, Zwitter (alles was nicht eindeutig weiblich oder männlich ist) Für mich spielt es keine Rolle ob die dann unfruchtbar sind oder nicht. Sie gibt es und dann kann man nicht leugnen und sollte es auch nicht. Meine Meinung. Wer das anders sieht mir egal.
Ich sagte doch, dass es Fehler in der Chromosomenanzahl gibt. Und da sich solche Leute so gut wie nicht fortplanzen können, zeigt auch die Natur, dass das so nicht vorgesehen ist.

Der Mensch ist binärgeschlechtlich. Alles andere ist unwissenschaftlich. Das es Gendeffekte gibt, streitet doch niemand ab, am aller wenigstens ich.

Nur sind Gendeffekte nicht die Norm, sondern die absolute Ausnahme (was sich auch an den Zahlen im Promillebereich zeigt, so selten wie das vorkommt).

Aber definitiv nicht gibt es 70+ Geschlechter, die sich die Social Media Generation ausgedacht hat.
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JackyRocks
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von JackyRocks »

Es sind 71. In Deutschland gibts das sowieso noch nicht bei Facebook also beruhigt euch und die 71 sind es auch nur geworden nachdem sich Facebook mit irgendwelchen LGBTQ Advokaten vor dem Launch der 50 Genders in der UK beraten hat. Hier sind die originalen Gender:

Agender

Androgyne

Androgynes

Androgynous

Bigender

Cis

Cis Female

Cis Male

Cis Man

Cis Woman

Cisgender

Cisgender Female

Cisgender Male

Cisgender Man

Cisgender Woman

Female to Male

FTM

Gender Fluid

Gender Nonconforming

Gender Questioning

Gender Variant

Genderqueer

Intersex

Male to Female

MTF

Neither

Neutrois

Non-binary

Other

Pangender

Trans

Trans Female

Trans Male

Trans Man

Trans Person

Trans*Female

Trans*Male

Trans*Man

Trans*Person

Trans*Woman

Transexual

Transexual Female

Transexual Male

Transexual Man

Transexual Person

Transexual Woman

Transgender Female

Transgender Person

Transmasculine

Two-spirit

Ganz wichtig ist hier die Betonung: Gender. Nicht Sex oder Sexuality. Hier geht es ausdrücklich um Gender und damit nicht dem biologischen Geschlecht sondern dem gesellschaftlich entwickelten/verordneten/verorteten Geschlecht. Also als was sehe ich mich selbst und wie beschreibe ich mich selbst. Davon kann man halten was man will, da es aber sogar für "normale" Gender mehrere Optionen gibt geht es hier ausdrücklich um die Ausdrucksweise respektive die Verortung der eigenen Geschlechteridentität in der Gesellschaft.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von billy coen 80 »

Veldrin hat geschrieben: 11.04.2017 13:51...Wer das anders sieht mir egal...
Biologen zum Beispiel. Geschlecht ist eine Kategorie zur funktionellen Zuordnung innerhalb der Zweigeschlechtlichen Reproduktion. Zwitter sind kein drittes Geschlecht. Sie tragen Merkmale beider Geschlechter. Das biologische Konzept der Zweigeschlechtlichkeit bleibt aber auch dort erhalten.

Hermaphroditen, wie man das bei Menschen nennt, sind eine deutlich von der Norm abweichende, fehlerhafte pränatale Entwicklung, ähnlich wie auch die hormonellen und neurologischen Entwicklungen, die zur Transsexualität führen können.

Daher bedarf es auch keiner unmittelbaren evolutionären Relevanz. Es handelt sich um verschwindend geringe Fehlerquoten, die der Reproduktion völlig Latte sein können, weil sie nicht ins Gewicht fallen. Evolutionär interessant werden von der bestehenden Norm abweichende Entwicklungen erst, wenn sie Vorteile einbringen.

Das alles hat aber schlicht nix damit zu tun, die Existenz von Zwittern oder Transsexuellen zu leugnen oder sie gar zu diskriminieren. Dass man immer schnell bei solchen Eindrücken und Anschuldigungen landet liegt zumeist daran, dass der Begriff des Geschlechts von seiner eigentlichen Bedeutung weg und hin zu einer reinen Identkfikationsebene verschoben wurde.

Die Unterscheidung Sex und Gender ist im Übrigen noch bar jeglicher Wissenschaftlichkeit.
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Kensuke Tanabe
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 11.04.2017 09:22Das Problem ist doch eher, dass die wohlstandsverseuchten Kinder in ihrer Bedeutungslosigkeit 70+ Geschlechter erfunden haben, damit man "edgy" ist und sich als was besonderes fühlen kann.
Bitte stimmt für "Edgy" als Unwort des Jahres 2017. :Blauesauge:

Vielleicht wurde es auch schon im letzten Jahr häufig gebraucht, aber mittlerweile lese/höre ich es jeden Tag.
Zuletzt geändert von Kensuke Tanabe am 11.04.2017 14:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Veldrin
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Veldrin »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 11.04.2017 14:14
Veldrin hat geschrieben: 11.04.2017 13:51Ich ignoriere mal deine Widersprüchliche Argumentation. Und nochmal es gibt drei Geschlechter. Mann, Frau, Zwitter (alles was nicht eindeutig weiblich oder männlich ist) Für mich spielt es keine Rolle ob die dann unfruchtbar sind oder nicht. Sie gibt es und dann kann man nicht leugnen und sollte es auch nicht. Meine Meinung. Wer das anders sieht mir egal.
Ich sagte doch, dass es Fehler in der Chromosomenanzahl gibt. Und da sich solche Leute so gut wie nicht fortplanzen können, zeigt auch die Natur, dass das so nicht vorgesehen ist.

Der Mensch ist binärgeschlechtlich. Alles andere ist unwissenschaftlich. Das es Gendeffekte gibt, streitet doch niemand ab, am aller wenigstens ich.

Nur sind Gendeffekte nicht die Norm, sondern die absolute Ausnahme (was sich auch an den Zahlen im Promillebereich zeigt, so selten wie das vorkommt).

Aber definitiv nicht gibt es 70+ Geschlechter, die sich die Social Media Generation ausgedacht hat.
Okay. Formulier es als "Hauptsächlich zwei Geschlechter M und W" Dann bin ich da dabei.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

JackyRocks hat geschrieben: 11.04.2017 14:25 Ganz wichtig ist hier die Betonung: Gender. Nicht Sex oder Sexuality. Hier geht es ausdrücklich um Gender und damit nicht dem biologischen Geschlecht sondern dem gesellschaftlich entwickelten/verordneten/verorteten Geschlecht. Also als was sehe ich mich selbst und wie beschreibe ich mich selbst. Davon kann man halten was man will, da es aber sogar für "normale" Gender mehrere Optionen gibt geht es hier ausdrücklich um die Ausdrucksweise respektive die Verortung der eigenen Geschlechteridentität in der Gesellschaft.
Ich sehe und beschreibe mich als Einhorn. Jeder der das nicht versteht, ist ein Einhornphobist.
Mental King sein hat geschrieben: 11.04.2017 14:52Bitte stimmt für "Edgy" als Unwort des Jahres 2017. :Blauesauge:

Vielleicht wurde es auch schon im letzten Jahr häufig gebraucht, aber mittlerweile lese/höre ich es jeden Tag.
Edgy beschreibt die Wohlstandsverseuchten Hipster der Social Media Generation halt am besten.
Veldrin hat geschrieben: 11.04.2017 14:57Okay. Formulier es als "Hauptsächlich zwei Geschlechter M und W" Dann bin ich da dabei.
Nicht Hauptsächlich. Es gibt zwei biologische Geschlechter. Alles was davon abweicht, ist nicht von der Natur vorgesehen und daher eine Abweichung in der Norm.

Da diese Abweichungen nur sehr selten vorkommen (wie gesagt, im Promiliebereich) und fast immer nicht fortpflanzungsfähig sind, sind diese Abweichungen so nicht vorgesehen.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von CronoKraecker »

Ich dachte immer, dass mit den 70 Genders wäre Satire ;(

Bin kein Experte, aber wenn selbst ich Lücken in diesem Konstrukt sehe, kann es sich eigentlich nur um einen aufgesetzten Versuch zur Individualisierung handeln. Allein diese Facebook-Liste ... da wird am Ende noch versucht P.C. like das Ganze mit Wikipedia-Auszügen von sex-gender-difference zurecht zu biegen, damit man sich schön idelologisch abgrenzen kann. Dabei enthält die Liste sehr wohl auch sex-Elemente (siehe Transsexuelle) und ist somit doch ein Misch-Masch. Wenn schon labern, dann mit etwas mehr Gehalt bitte.

Aus meiner Sicht erreicht die Gemeinde damit das Gegenteil von dem, was sie eigentlich wollen. Die Einteilung in Männlein, Weiblein ist Fakt. Was man darüber hinaus denkt, ist jedem selbst überlassen. Wozu neue Klassen einführen, die wieder nur für Abgrenzungen sorgen. Vllt. ist auch einfach nur das Sendungsbewusstsein der Beteiligten krankhaft ausgebildet und es geht ihnen gar nicht um Akzeptanz.
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Sharkie
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Sharkie »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 11.04.2017 14:14 Ich sagte doch, dass es Fehler in der Chromosomenanzahl gibt. Und da sich solche Leute so gut wie nicht fortplanzen können, zeigt auch die Natur, dass das so nicht vorgesehen ist.

Der Mensch ist binärgeschlechtlich. Alles andere ist unwissenschaftlich.
Unwissenschaftlich ist vor allem die Annahme, in der Natur oder Evolution sei irgendwo irgendwas "vorgesehen". Über das Vorhandensein von Zwecken wird unter entsprechenden Fachleuten viel diskutiert, jedoch ist man sich einig darin, dass die Bezeichnung "Zweck" wenn überhaupt nur als Beschreibung einer evolutionär zufällig(!) zustandegekommenen, systemimmanenten Struktur infrage kommt. Ebenso sind sich seit langer Zeit eigentlich alle einig, dass es keine Zweckrationalität in der Evolution gibt, also dass die Natur weder irgendetwas "vorsieht" oder "entwirft", noch "für etwas sorgt".

Zum Weiterlesen: http://www.spektrum.de/lexikon/biologie ... omie/65691

billy coen 80 hat geschrieben: 11.04.2017 14:37 Die Unterscheidung Sex und Gender ist im Übrigen noch bar jeglicher Wissenschaftlichkeit.
Warum das denn? Die Unterscheidung ist doch theoretisch klar definiert und in der sozialen Realität zu beobachten. Das eine meint biologisches Geschlecht (Pimmel oder Mumu oder je nach Standpunkt sonst noch was), das andere meint sämtliche sozialen Faktoren, die mit diesem Geschlecht korrespondieren. Ist doch wissenschaftlich unter Umständen total sinnvoll, da zu differenzieren. Da muss man noch nicht mal in den Spezialbereich der Gender Studies schauen, das ist ganz normale Soziologie. So ist es doch vollkommen eindeutig, dass das "Frauenbild" oder "Männerbild" einer Kultur vor allem auf der sozialen Ebene stattfindet und relativ wenig mit eigentlicher Biologie zu tun hat.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von billy coen 80 »

Sharkie hat geschrieben: 11.04.2017 19:45
billy coen 80 hat geschrieben: 11.04.2017 14:37 Die Unterscheidung Sex und Gender ist im Übrigen noch bar jeglicher Wissenschaftlichkeit.
Warum das denn? Die Unterscheidung ist doch theoretisch klar definiert und in der sozialen Realität zu beobachten. Das eine meint biologisches Geschlecht (Pimmel oder Mumu oder je nach Standpunkt sonst noch was), das andere meint sämtliche sozialen Faktoren, die mit diesem Geschlecht korrespondieren. Ist doch wissenschaftlich unter Umständen total sinnvoll, da zu differenzieren. Da muss man noch nicht mal in den Spezialbereich der Gender Studies schauen, das ist ganz normale Soziologie. So ist es doch vollkommen eindeutig, dass das "Frauenbild" oder "Männerbild" einer Kultur vor allem auf der sozialen Ebene stattfindet und relativ wenig mit eigentlicher Biologie zu tun hat.
Das sagt so aber auch nur die Soziologie. Irgendwie beschleicht mich immer das Gefühl, da wird Gesellschaft immer wie so eine höhere, den Menschen prägende Macht gesehen und verkannt, dass zunächst Gesellschaft sich durch die Menschen entwickelt und von ihnen geprägt wird. Und diese Menschen folgen auch biologisch geprägten Verhaltensmustern.

Daher ist die Verwendung der Begriffe Sex und Gender auch durchaus strittig, weil sie suggerieren, dass eine glasklare Abgrenzung zwischen sozialem und biologischem Geschlecht immer sinnvoll oder überhaupt möglich wäre. Dieser Eindruck kann aber eigentlich nur bestehen, wenn man Biologie auf Mumus und Pipimänner reduziert. Die Annahme aber, dass sich unterschiedliche Hormonhaushalte und gar neurologische Unterschiede nicht signifikant im Verhalten niederschlagen, halte ich für, auf jeden Fall, sportlich. Und diese Dinge wirken natürlich auch über die Individuen in die Gesellschaft und beeinflussen sie.

Die De Beauvoirsche Metapher von der leeren Tafel bzw. dem leeren Blatt ist als ganzheitliche Aussage gesehen naturwissenschaftlich gesicherter Nonsens.

Daher würde ich es als sehr wichtig erachten, dass gerade im Bereich der Geschlechterwissenschaft die Disziplinen mal stärker ihre Filterblasen verlassen sollten, als es nach meinem Empfinden derzeit der Fall ist. In einem Bereich, auf den offensichtlich mehrere Aspekte gleichzeitig einwirken, die sich dann auch noch gegenseitig befruchten, steht es einem Erkenntnisgewinn eher im Wege, immer nur auf die eigenen Thesen zu pochen, den jeweils anderen Dogmatismus vorzuwerfen, nur um sich selbst ungestört weiterhin im eigenen Dogmatismus suhlen zu können.
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sourcOr
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von sourcOr »

billy coen 80 hat geschrieben: 12.04.2017 08:46Daher ist die Verwendung der Begriffe Sex und Gender auch durchaus strittig, weil sie suggerieren, dass eine glasklare Abgrenzung zwischen sozialem und biologischem Geschlecht immer sinnvoll oder überhaupt möglich wäre. Dieser Eindruck kann aber eigentlich nur bestehen, wenn man Biologie auf Mumus und Pipimänner reduziert. Die Annahme aber, dass sich unterschiedliche Hormonhaushalte und gar neurologische Unterschiede nicht signifikant im Verhalten niederschlagen, halte ich für, auf jeden Fall, sportlich. Und diese Dinge wirken natürlich auch über die Individuen in die Gesellschaft und beeinflussen sie.
Das mag ja sein, aber solange die biologischen Ursachen noch net erschlossen sind, lässt sich das doch nur als rein soziales Phänomen beobachten und dann entsprechend auch einordnen. Von der Biologie aus kann man doch momentan nur sagen "Ja, du bist nen Mann, ne Frau oder irgend was dazwischen", aber dieses "dazwischen" nützt den betroffenen Leuten in der Gesellschaft, die in der Regel klar unterscheiden will, so gut wie gar nix.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Blackcucumbermage »

Also ich habe in der Familie zwei Personen der LGBT, die nicht den ganzen Tag sich über irgendwelche "Ungerechtigkeiten" aufregen. Tatsächlich fallen die beiden kaum als anders gepolte außer man spricht sie direkt darauf an.

Schade ist das man nur den Schreihälsen der LGBT zuhört. Es gibt einige die sowas von genervt davon sind von den Medien und der Spiele Industrie quasi als obszöne Figur ausgenutzt zu werden wie in einem "Zirkus der Abnormitäten". Tatsächlich finde ich werden durch dieses ständige Adressieren und Fokussieren solche Personen eher ausgegrenzt, statt wie normale Menschen behandelt. Ob man Menschen durch Ächtung oder durch ein Podest ausgrenzt statt sie zu akzeptieren läuft auf das gleiche hinaus. Deswegen finde ich das die LGBT Ausgrenzung seit dem ständigen aufkommen dieses Thema zugenommen hat und sich eher verschlechtert als verbessert hat, ich finde auch dadurch hat das Lager der direkten "Homo-Hasser" sehr zugenommen.

Natürlich juckt das die Unternehmen nicht solange die eine weitere Zielgruppe finden und die Kassen klingeln.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Temeter  »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 11.04.2017 10:22 Es gibt zwei biologische Geschlechter (da wir dals Mensch wie fast alle Spezien eine binärgeschlechtliche Spezies sind) und davon abweichende Chromosmenfehler in der Anzahl der Sexualchromosomen.

Die spielen sich aber a) im Promiliebereich ab und sind b) fast immer unfruchtbar (ergo, schon die Natur sorgt dafür, dass sich dieser Gendefekt nicht fortsetzt).

Für die 70+ Geschlechter, die sich die neue hippe, progressive Jugend ausgedacht hat, gibt es aber null wissenschaftliche Grundlage (ganz im Gegensatz zur unterschiedlichen Sexualität), das ist einfach eine Ideologie.

Und wie jede Ideologie, verteidgen die Anhänger diese Ideologie, diese auch mit einem krankhaften, fast religiösen Eifer, statt mit fundierten Beweisen.
Hier gehts nicht um 30+ Geschlechter, sonder um Trans. Und ja, Trans ist von der Neurobiologie (oder wie das heißt) bewiesen.
Blackcucumbermage hat geschrieben: 12.04.2017 14:02 Also ich habe in der Familie zwei Personen der LGBT, die nicht den ganzen Tag sich über irgendwelche "Ungerechtigkeiten" aufregen. Tatsächlich fallen die beiden kaum als anders gepolte außer man spricht sie direkt darauf an.

Schade ist das man nur den Schreihälsen der LGBT zuhört. Es gibt einige die sowas von genervt davon sind von den Medien und der Spiele Industrie quasi als obszöne Figur ausgenutzt zu werden wie in einem "Zirkus der Abnormitäten". Tatsächlich finde ich werden durch dieses ständige Adressieren und Fokussieren solche Personen eher ausgegrenzt, statt wie normale Menschen behandelt. Ob man Menschen durch Ächtung oder durch ein Podest ausgrenzt statt sie zu akzeptieren läuft auf das gleiche hinaus. Deswegen finde ich das die LGBT Ausgrenzung seit dem ständigen aufkommen dieses Thema zugenommen hat und sich eher verschlechtert als verbessert hat, ich finde auch dadurch hat das Lager der direkten "Homo-Hasser" sehr zugenommen.

Natürlich juckt das die Unternehmen nicht solange die eine weitere Zielgruppe finden und die Kassen klingeln.
Hast du überhaupt eine Ahnung, worum es hier geht?
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von SethSteiner »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 11.04.2017 15:06Alles was davon abweicht, ist nicht von der Natur vorgesehen und daher eine Abweichung in der Norm.
Natur ist keine Person. Natur will nichts, sieht nichts vor und plant nichts. Natur ist ein Wort für das biologische System in dem wir uns befinden.