gEoNeO hat geschrieben: ↑29.03.2017 18:04
Anstatt auf Hardware, hätte man echt mehr auf Software setzen sollen.Was bringt die potenteste Hardware, wenn es keine Software dafür gibt. Gut, die Switch hat sich auch ziemlich gut verkauft und die hatte anfangs auch nix, außer Zelda natürlich.
Die PS3 hatte anfänglich wenig Spiele, es gab diverse Internetmemes zu PS3 has no game. PS4 ebenfalls. Jede Konsole hat zum Launch ein eher geringers Angebot - auch wenn es bei Switch, mit bedingt durch den Veröffentlichungszeitraum, noch schlechter aussieht - welches nicht an die Vielfalt einer seit Jahren laufenden Generation heranreicht. Was scheinbar oft als Vergleichsfaktor genommen wird, denn jedes Mal gibt es Beschwerden über den ach so schlechten Launch einer Konsole.
Hardwareleistung ist auch wichtig. Man erinnere sich zu Beginn der Generation mit den unsäglichen Vergleichen der Auflösung und dem Geschreie danach bei PS4XOne. Selbst Kojima wandte sich an die Spieler, es solle auch um andere Aspekte gehen. Bei Switch wird auch immer wieder auf die Hardware verwiesen, sie sei für eine Heimkonsole viel zu schwach und das Geld nicht wert; Nintendo hätte generell lieber eine Konsole mit ordentlich Power raushauen müssen.
Beworben wird nicht Spielmechanik, im großen Stil ist es die Grafik. Hübsche Trailer sind leichter vermittelbar als Gameplay. Man nehme nur aus jüngerer Vergangenheit Horizon Zero Dawn und Zelda. Bei Horizon ist Forennutzern beim Anschauen oft klar, warum das Spiel hohe Wertungen bekommen hat, bei Zelda hingegen gibt es Fragen, was daran jetzt so besonders sein soll, denn in Videos lässt sich da nichts besonderes ausmachen, zumeist wird auf die Grafik verwiesen, die nicht mit Eyecandy verwöhnt.
Ein anderes Thema ist dann noch VR. Dafür braucht es Hardwareleistung, wie es sich unter anderem bei Until Dawn: Rush of Blood für die normale PS4 abzeichnet.