For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- Sir Richfield
- Beiträge: 17249
- Registriert: 24.09.2007 10:02
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Siehe auch Evolve. 
- monotony
- Beiträge: 8138
- Registriert: 30.05.2003 03:39
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
warum dann nicht einfach das angebot selbst limitieren oder bei wiederholter nutzung preislich skalieren? dass eine einzelne nutzung dieser leistungen derart teuer ist, ist doch so nicht zu rechtfertigen. wer zehn jahre lang wow spielt, dem wird man doch wohl mal einen rassenwechsel zugestehen können, ohne dass er dafür 20€ zahlen muss.Kajetan hat geschrieben: ↑24.03.2017 10:24Dazu nur kurz anmerkend:
Dass ein Charakter-Umzug oder eine Charakter-Umbenennung NATÜRLICH NICHT Kosten in Höhe von 20 Euro erzeugen, muss man wohl nicht erklären. Hier entstehen, wenn überhaupt, Kosten pro Datenbank-Änderungen in Höhe von wenigen, sehr, sehr kleinen Cent-Bruchteilen. Aaaaaber ... diese Komfort-Features kosten halt 20 Euro, damit Hinz und Kunz nicht vor lauter Langeweile alle zwei Sekunden Chars umziehen und Chars umbenennen. Die 20 Euro sind klar als Hürde konzipiert, um möglichen Mißbrauch zu erschweren.
grundsätzlich bezog ich mich aber sowieso eher auf mounts und pets, die ebenso mit jeweils 10-20€ zu buche schlagen.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Man macht sich das Leben einfach und setzt einen hohen Preis an. Ende der Diskussion beim Wochenmeeting, alle drängen auf den Feierabend hin
Das ist ein Angebot, welches nach dem Prinzip funktioniert: Wenn die Kunden bereit sind diesen Preis zu zahlen, ist das nicht unser Problem!grundsätzlich bezog ich mich aber sowieso eher auf mounts und pets, die ebenso mit jeweils 10-20€ zu buche schlagen.
Im örtlichen Supermarkt des besseren Zahnärzteviertel bei mir um die Ecke werden zur Zeit Aloevera-Blätter angeboten. Einzelblätter für knapp 4 Euro. Ein einzelnes Blatt!!!! Vollkommen hysterisch-übertriebener Preis. Durch nichts zu rechtfertigen. Die Gewinnspanne liegt wohl im vierstelligen Prozentbereich. Wird aber gekauft. Damit die holden Damen ihre faltige Haut fit für den Lover machen können, während der Ehegatte im neuen Sportwagen junge Dinger aufreissen fährt. Angebot und Nachfrage!
- Raskir
- Beiträge: 10728
- Registriert: 06.12.2011 12:09
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Hmm. Also ich habe das Spiel. Habe keinen Cent extra gezahlt. Gewinne die meisten Spiele. Habe eine die/kill quote von 1/3,2. Habe nicht dass Gefühl dass mir etwas vorenthalten wird. Für einen Rang Ehre Spiele ich ein paar Stunden (so 6-10. Je nach Spielmodi und ob ich Lust habe andere Charaktere zu probieren). Für einen Rang Ehre kann ich dann idr 15 boosterpacks kaufen. Das macht 75 items und 30 davon die höher sind als mein Level. In der Zeit bis ich ein rang Ehre freispiele, bekomme ich noch ca 100 weitere items. Ca 30 davon in der höchsten stufe für mich.
Champion Status kann man sich zwar kaufen aber man spart sich nur wenig Zeit damit. Man ist bestenfalls 15% schneller. Wenn man viele Aufträge macht, nur 8-10% schneller als sonst.
Das heißt, in rund 8 Stunden spielen, bekomme ich Gegenwert in Höhe von 15 boostern und weiteren 100 items was 20 boostern entspricht. Und für Geld kann man sich nichts kaufen außer diese booster und einen exp boost welcher dich minimal schneller leveln lässt für ein paar Tage.
Also ich sehe hier zwar mta aber keine die mir wirklich Vorteile bringen. Die Gegenstände die man in den boostern bekommt sind an das eigene Level gekoppelt. Es bringt nichts sich 100 booster Packungen zu kaufen. Nach spätestens 20 boostern hat man wirklich alle Gegenstände für sein Level. Wirklich alle. Um die Ausrüstung zu bekommen die man möchte, muss man nicht einen Cent extra zahlen. Man kann im besten Fall einen neuen Ehrerang 45 Minuten früher erreichen. Das sind die mta in dem Spiel. Einen Vorteil von 5x45 Minuten (mit Ehre 5 ist man in der höchsten Ausrüstungsstufe) für das erreichen des nächsten Ehre rangs, pro Charakter. Oder anders ausgedrückt. Mit Nutzung von mta ist man mit zwei Charakteren auf Ehre 5 während man ohne sie Nutzung mit einem auf Ehre 5 und dem zweiten auf Ehre 3,5-4 ist.
Mejr bringen mta in dem Spiel nicht
Champion Status kann man sich zwar kaufen aber man spart sich nur wenig Zeit damit. Man ist bestenfalls 15% schneller. Wenn man viele Aufträge macht, nur 8-10% schneller als sonst.
Das heißt, in rund 8 Stunden spielen, bekomme ich Gegenwert in Höhe von 15 boostern und weiteren 100 items was 20 boostern entspricht. Und für Geld kann man sich nichts kaufen außer diese booster und einen exp boost welcher dich minimal schneller leveln lässt für ein paar Tage.
Also ich sehe hier zwar mta aber keine die mir wirklich Vorteile bringen. Die Gegenstände die man in den boostern bekommt sind an das eigene Level gekoppelt. Es bringt nichts sich 100 booster Packungen zu kaufen. Nach spätestens 20 boostern hat man wirklich alle Gegenstände für sein Level. Wirklich alle. Um die Ausrüstung zu bekommen die man möchte, muss man nicht einen Cent extra zahlen. Man kann im besten Fall einen neuen Ehrerang 45 Minuten früher erreichen. Das sind die mta in dem Spiel. Einen Vorteil von 5x45 Minuten (mit Ehre 5 ist man in der höchsten Ausrüstungsstufe) für das erreichen des nächsten Ehre rangs, pro Charakter. Oder anders ausgedrückt. Mit Nutzung von mta ist man mit zwei Charakteren auf Ehre 5 während man ohne sie Nutzung mit einem auf Ehre 5 und dem zweiten auf Ehre 3,5-4 ist.
Mejr bringen mta in dem Spiel nicht
-
Pulsedriver30
- Beiträge: 465
- Registriert: 29.10.2011 10:48
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Also wenn man mal auf die Umsätze Spieleübergreifend achtet, wird man feststellen das die sogenannten Free to play Spiele immo am meisten Umsatz generieren. Da geht es jährlich in den Milliarden Bereich. Also wird es genug Spieler geben die für Extracontent, auch im Vollpreissegment, Geld ausgeben.
Das jetzt die Hersteller versuchen ebenfalls "Extras" zu verkaufen, liegt da auf der Hand. Schön findet das wahrscheinlich niemand, aber wenn ich die Chance habe mein Spiel für 60 Euro zu verkaufen und bei 3 Millionen Kopien 180 Mil. Umsatz zu generieren, oder mein Spiel für 60 Euro verkaufe und zusätzliche 1 - 100 und mehr Euro pro Spiel zu generieren, dann würde ich auch letzteres versuchen.
Als BSsp.: LoL hatte 2015 ca. 1,6 Milliarden US Dollar generiert mit Ftp.
Wahrscheinlich müssen wir Old School Player es einfach akzeptieren, das es in der Zukunft keine 100 % Vollwertigen Day One Spiele mehr geben wird. Jemand der dies möchte muß meistens noch ein paar Jährchen warten um die Complete Edition mit allen DLC usw. auf einmal kaufen zu können. Leider.
Aber dieser Trend, den es jetzt auch schon ne ganze Weile gibt und stetig wächst, wird wohl die Zukunft gehören.
Das jetzt die Hersteller versuchen ebenfalls "Extras" zu verkaufen, liegt da auf der Hand. Schön findet das wahrscheinlich niemand, aber wenn ich die Chance habe mein Spiel für 60 Euro zu verkaufen und bei 3 Millionen Kopien 180 Mil. Umsatz zu generieren, oder mein Spiel für 60 Euro verkaufe und zusätzliche 1 - 100 und mehr Euro pro Spiel zu generieren, dann würde ich auch letzteres versuchen.
Als BSsp.: LoL hatte 2015 ca. 1,6 Milliarden US Dollar generiert mit Ftp.
Wahrscheinlich müssen wir Old School Player es einfach akzeptieren, das es in der Zukunft keine 100 % Vollwertigen Day One Spiele mehr geben wird. Jemand der dies möchte muß meistens noch ein paar Jährchen warten um die Complete Edition mit allen DLC usw. auf einmal kaufen zu können. Leider.
Aber dieser Trend, den es jetzt auch schon ne ganze Weile gibt und stetig wächst, wird wohl die Zukunft gehören.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Das es Dank Internet ja so einfach ist, selbst stark zersplitterte Zielgruppe anzusprechen und zu erreichen, sehe ich keine schlaflosen Nächte auf mich zukommen. Es gibt jetzt schon für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel und jedes Kaufverhalten das passende Angebot, ich muss nichts zähneknirschend akzeptieren.Pulsedriver30 hat geschrieben: ↑24.03.2017 15:10 Wahrscheinlich müssen wir Old School Player es einfach akzeptieren, das es in der Zukunft keine 100 % Vollwertigen Day One Spiele mehr geben wird.
Vor über zehn Jahren stand ich kurz davor dieses Hobby aufzugeben, weil die traditionellen Publisher mein Geld nicht mehr gebraucht haben und mein Geschmack für ihre Bilanzen irrelevant geworden war. Dann kam die Indie-Welle, der Siegeszug von Steam und Crowdfunding und seitdem gibt es jedes Jahr mehr Spiele für meinen Geschmack, als ich jemals die Zeit dafür finden könnte. Ich sehe der Spielezukunft recht gelassen entgegen
- gollum_krumen
- Beiträge: 567
- Registriert: 07.06.2007 23:43
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Also bei Ubisoft fallen mir viele Attribute ein. "Innovativ" wäre jetzt allerdings nicht dabei gewesen.Billy_Bob_bean hat geschrieben: ↑23.03.2017 13:21 Seid doch froh, dass die noch innovative Games machen
Sowas auszudenken kostet halt einen Haufen Geld
Sehe ich ganz anders. Addons gab es schon immer und mir persönlich haben sie nie das Gefühl gegeben, ich könne das Grundspiel zuvor nicht genießen. Gothic 2? Geil. Nacht des Raben? Her damit!Pulsedriver30 hat geschrieben: ↑24.03.2017 15:10 Wahrscheinlich müssen wir Old School Player es einfach akzeptieren, das es in der Zukunft keine 100 % Vollwertigen Day One Spiele mehr geben wird. Jemand der dies möchte muß meistens noch ein paar Jährchen warten um die Complete Edition mit allen DLC usw. auf einmal kaufen zu können. Leider.
Aber dieser Trend, den es jetzt auch schon ne ganze Weile gibt und stetig wächst, wird wohl die Zukunft gehören.
Dass Spiele heute viel verbuggter am Releasetag erscheinen, ist auch ein Mythos. Ganz ehrlich: Ich bin froh, dass Spiele heute meistens gepatcht werden, auch bereits am ersten Tag.
Ich habe in den letzten Jahren mal vermehrt in alte Perlen reingeschaut und sie mal wieder angespielt. Es ist gruselig, durch welche Nostalgie-Brille man da schaut.
Ja, es gab vor 3-5 Jahren eine düstere Durststrecke. Was aber seit zwei Jahren auf dem Markt ist, ist sowohl qualitativ als auch quantitativ sehr viel praller als in den "goldenen" 90ern. Man muss halt nur (wie Kajetan es beschreibt) über seinen Schatten springen und darf nicht beleidigt sein, wenn die großen Publisher einen Haufen Müll produzieren. Einfach ignorieren, es gibt inzwischen SO viel gute Alternativen...
MEINER Meinung nach :wink:
-
Pulsedriver30
- Beiträge: 465
- Registriert: 29.10.2011 10:48
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Man muß das ganze aber auch immer zum damaligen Qualitativen Stand betrachten. Es bringt nichts die heutigen Grafiken und Steuermethoden mit den damaligen Grafiken und Eingabegeräten der Spiele abzugleichen. Zum Beispiel war ein Resident Evil in der damaligen Zeit ein Spiel mit einer Qualität die seines gleichen suchte. Klar sieht es gegen ein heutiges, grafisch und Steuerungstechnisch ziemlich Altbacken aus. Spielerisch würde ich allerdings nicht soweit gehen und sagen das die neueren Spiele Qualitativ alle besser geworden sind. Wenn man z. B. das Rätseldesign eines Ur-RE betrachtet und mit den heutigen vergleicht. Oder die FF - Teile mit dem grafischen 15er vergleicht. Ein Metal Gar Solid mit dem Phantom Pain. Spielerisch, damals und auch Heute noch ein Meilenstein, welcher die neuen Spiele hinterher hecheln. Auch wußte man damals schon das diese Spiele, sofern Sie erscheinen, zu 99,9% laufen müssen. Idealerweise natürlich zu 100%. Einfach weil man noch keine Möglichkeit des Patches auf bspw. der PS/Mega Drive/Amiga/C64 usw. hatte. Heute kommt es immer wieder mal in Spielen zu gravierenden Fehlern. Warum, weil die Spiele meistens zu früh auf den Markt geworfen werden um schnellstmöglich Geld damit zu verdienen. Natürlich Verständlich, aber eben diese damalige Qualitätssicherung, die es früher gab und geben mußte, wird heute in dieser Form eher ignoriert oder erst mit DLC und Patches behoben. Natürlich gibt es auch Heutzutage Ausnahmen. Aber Standard ist es leider nicht mehr. Dies ist aber auch etwas was mich weniger stört. Viel mehr stört mich das die Spiele vermehrt in "Unvollständiger Weise" auf den Markt kommen. Ein Addon ist schön. Wenn es auch eines ist, die Story wirklich um einen Lohnenswerten Aspekt erweitert und nicht 1 Woche nach Spielstart erscheint und Gimmicks bietet wie bspw. das neue RE. Bei manchen Spielen kam es ja auch sogar schonmal vor, das die Inhalte bereits auf der Disc vorab vorhanden waren und nur noch aktiviert wurden, durch das bezahlen eines DLC´s. Daraufhin hatten sich viele Spieler lautstark geärgert. Also lassen die Hersteller jetzt in Zukunft einfach einen Teil der Vorab geplanten Inhalte weg um ihn Postwendend als DLC anbieten zu können. Ebenfalls als bsp. RE. Eine Woche und ca. zwei Wochen danach,da fragt man sich doch echt jetzt? Diese paar kleine Erweiterungen die zwar erstmal beim spielen des Hauptspiels nicht vermisst werden, einfach weil man Sie nicht kannte, sind so zeitnah und mickrig, das es auf jedenfall als zusätzlicher Profit zu werten ist. Das wäre z.B. früher zum frei spielen gewesen. Aber auch ein DLC aller "extremerer Schwiergigkeitsgrad" hatte ich früher immer frei gespielt, wenn er nicht sowieso schon vom Start aus vorhanden war. Neue Char.-Dessins wurden wenn vorgesehen schon integriert oder ebenfalls zum freispielen auf die Software gebannt. Extra Bereiche, die man im Spiel erst dann besuchen konnte, wenn ich es auf schwer einmalig durchgespielt hatte usw. Natürlich nur sofern es vorgesehen war. Fast alles in dieser Richtung wird doch heutzutage extra vermarktet. Früher mußte man als Hersteller solche Extras schon von vornherein mit auf das Hauptspiel packen. Das waren nicht nur Eastereggs, sondern ein tatsächlicher Mehrwert, das Spiel nochmals anzugehen. Und hatte man damals vor, eine Art "Addon" nachträglich zu gestalten, dann war dies damals auch tatsächlich schon eine Art vollwertiges neues Spiel. Nicht selten sogar einfach die Fortsetzung. Also auch ebenfalls ein Mehrwert der sich lohnte. Klar gibt es das auch noch bei manchen heutigen Spielen. Aber leider nicht mehr bei der Mehrheit der Spiele. Wenn ich außerhalb der Indies schaue, wird es da schon ziemlich Mau. The Witcher 3 sehe ich als einen der wenigen Titel der eine Ausnahme bildet. Aber schaut mal was für einen Umsatz dieser generiert hat und vergleicht es mit den zuvor genannten Ftp Games.. Das Geld wird früher oder später auch diesen Hersteller locken und Ihn in Zukunft mehr Bezahl DLC anbieten lassen die wesentlich kleiner ausfallen werden als die famosen Erweiterungen des dritten Teils.gollum_krumen hat geschrieben: ↑24.03.2017 15:57Also bei Ubisoft fallen mir viele Attribute ein. "Innovativ" wäre jetzt allerdings nicht dabei gewesen.Billy_Bob_bean hat geschrieben: ↑23.03.2017 13:21 Seid doch froh, dass die noch innovative Games machen
Sowas auszudenken kostet halt einen Haufen Geld
Sehe ich ganz anders. Addons gab es schon immer und mir persönlich haben sie nie das Gefühl gegeben, ich könne das Grundspiel zuvor nicht genießen. Gothic 2? Geil. Nacht des Raben? Her damit!Pulsedriver30 hat geschrieben: ↑24.03.2017 15:10 Wahrscheinlich müssen wir Old School Player es einfach akzeptieren, das es in der Zukunft keine 100 % Vollwertigen Day One Spiele mehr geben wird. Jemand der dies möchte muß meistens noch ein paar Jährchen warten um die Complete Edition mit allen DLC usw. auf einmal kaufen zu können. Leider.
Aber dieser Trend, den es jetzt auch schon ne ganze Weile gibt und stetig wächst, wird wohl die Zukunft gehören.
Dass Spiele heute viel verbuggter am Releasetag erscheinen, ist auch ein Mythos. Ganz ehrlich: Ich bin froh, dass Spiele heute meistens gepatcht werden, auch bereits am ersten Tag.
Ich habe in den letzten Jahren mal vermehrt in alte Perlen reingeschaut und sie mal wieder angespielt. Es ist gruselig, durch welche Nostalgie-Brille man da schaut.
Ja, es gab vor 3-5 Jahren eine düstere Durststrecke. Was aber seit zwei Jahren auf dem Markt ist, ist sowohl qualitativ als auch quantitativ sehr viel praller als in den "goldenen" 90ern. Man muss halt nur (wie Kajetan es beschreibt) über seinen Schatten springen und darf nicht beleidigt sein, wenn die großen Publisher einen Haufen Müll produzieren. Einfach ignorieren, es gibt inzwischen SO viel gute Alternativen...
MEINER Meinung nach :wink:
Verwerflich ist das bestimmt nicht. Aber traurig allemal.
Trotz allem zocke ich immer noch ziemlich viel, aber eben diese genannten Trends werden noch wesentlich mehr kommen. Und dies wird sich früher oder später auch in der Indieschiene verstärkt zeigen. Das Geld was man hierbei erwirtschaften kann ist einfach viel zu viel als das es die Hersteller ignorieren werden.
- XBLiveTV ONE
- Beiträge: 43
- Registriert: 11.03.2017 15:41
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Ich sehe da das Problem primär bei den Spielern, die meinen sie müssten jede kleine kosmetische Änderung auch tatsächlich haben. Für was? Ich zahle 40-50€ für die Disc-Version und das, was ich dafür dann bekomme, reicht mir auch aus. Und wer sich informiert, der weiß auch im Vorhinein, was er bekommt, und was dann zusätzlich gekauft werden müsste, wenn man es denn haben wollen würde.
Das ist meiner Ansicht nach das Gleiche, wie wenn man in WoW unbedingt den Spektral-Tiger haben muss - tja, da werden dann eben mal 800-1000€ auf eBay fällig. Ich finde, dass man mit der stinknormalen Version von For Honor wirklich genug für den Preis bekommt (sofern man nicht unbedingt die vollkommen überteuerten 69€ beim Digitalkauf hinblättert). Wer mehr will, der zahlt eben auch mehr. Und wer alles will - naja, der muss sich dann auch nicht beschweren, wenn er ganz tief in die Tasche greifen muss. Letztlich liegt es an den Spielern, die ganz offenbar solche Kleinst-DLCs in den vergangenen Jahren gekauft haben - ansonsten würde Ubisoft die Kleinigkeiten wohl auch günstiger (oder gar kostenlos) anbieten. Aber mei: Es kommt halt von reddit... dort tummelt sich sowieso alles, was sich unter Wutgamer 2.0 einordnen lässt.
Das ist meiner Ansicht nach das Gleiche, wie wenn man in WoW unbedingt den Spektral-Tiger haben muss - tja, da werden dann eben mal 800-1000€ auf eBay fällig. Ich finde, dass man mit der stinknormalen Version von For Honor wirklich genug für den Preis bekommt (sofern man nicht unbedingt die vollkommen überteuerten 69€ beim Digitalkauf hinblättert). Wer mehr will, der zahlt eben auch mehr. Und wer alles will - naja, der muss sich dann auch nicht beschweren, wenn er ganz tief in die Tasche greifen muss. Letztlich liegt es an den Spielern, die ganz offenbar solche Kleinst-DLCs in den vergangenen Jahren gekauft haben - ansonsten würde Ubisoft die Kleinigkeiten wohl auch günstiger (oder gar kostenlos) anbieten. Aber mei: Es kommt halt von reddit... dort tummelt sich sowieso alles, was sich unter Wutgamer 2.0 einordnen lässt.
- Wigggenz
- Beiträge: 7449
- Registriert: 08.02.2011 19:10
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Kein Grund persönlich zu werden, weil ich die Preispolitik deiner lieben Publisher kritisiereKleinerMrDerb hat geschrieben: ↑24.03.2017 06:54Sorry für die deutliche Wortwahl aber wie kommst Du eigentlich auf diesen Schwachsinn?
Wenn man ein Brötchen beim Bäcker kauft, dann deckt dieser Preis die Produktionskosten aber bei einem Spiel?
Eine Spieleentwicklung kostet dutzende Millionen und mit deinen 60€ hast DU als Einzelner ein unbedeutendes nichts davon abgegolten.
Du hast einfach nur einen Betrag für etwas gezahlt was Dir der Anbieter dafür gibt... nicht mehr und nicht weniger aber der Entwickler brauch noch millionen weiterer Käufer und oder viele verkaufte DLCs um die Entwicklung damit zu decken und wie der Anbieter seine Kosten wieder rein holen will ist einzig und allein die Entscheidung vom Anbieter.
Natürlich muss Du nicht mit dieser Entscheidung einverstanden sein aber das was Du da von Dir gibts ist und bleib absolut realitätsfremdes Wunschdenken
Zuerst: wo genau habe ich geschrieben, dass ich als einzelner etwas abgelte? Ein Spiel kaufen in der meistens Millionen von Menschen, die alle den (Voll-)Preis zahlen.
Du willst mir ernsthaft erzählen, dass der Entwicklungsaufwand für Day1DLC in vom Budget für das Hauptspiel abgetrennten Budget eingeplant ist? Nie und nimmer. Ein einheitlicher Entwicklungsprozess, Day1DLC, muss exakt zum Releasezeitpunkt verfügbar und damit auch getestet sein etc. wie das Hauptspiel, der wird in einem Wasch mit dem Hauptspiel mitentwickelt, ein einheitliches Budget. Neue Kohle wird höchstens für das fällig, was erst im Anschluss releast wird und nicht Day1.
Willst du mir vielleicht dann erzählen, dass der Entwicklungsaufwand, die Manpower die nötig ist um den Day1DLC (insbesondere Kosmetika wie Skins oder meinetwegen auch irgendwelche Ingame-Goodies) zu entwickeln derart hoch ist und das Entwicklungskosten des Gesamtspiels soweit nach oben treibt, dass die Inhalte im Preisumfang des Hauptspiels zu integrieren die Produktionskosten nicht mehr decken oder die Gewinnspanne in unvertretbarem Ausmaß senken würde? Never. Auch das hat CDPR mit Witcher 3 bewiesen, ein schlechtes Geschäft haben die wohl kaum gemacht.
Das realitätsfremde Denken kann ich bei mir daher eher nicht erkennen.
Und klar kann der Publisher die Preispolitik gestalten wie er möchte und Paywalls einbauen wie er möchte, solange es transparent ist. Im rechtlich erlaubten Rahmen kann er dann natürlich auch doppelt abkassieren. Habe nie etwas anderes behauptet.
- sourcOr
- Beiträge: 13369
- Registriert: 17.09.2005 16:44
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Er meint nicht den Entwicklungsaufwand für den DLC, sondern für das Hauptspiel. Der ist deutlich höher geworden, während die Spielepreise stabil geblieben sind. Diese Lücke versuchen sie dann eben zusätzlich mit DLC zu schließen.Wigggenz hat geschrieben: ↑24.03.2017 19:39Du willst mir ernsthaft erzählen, dass der Entwicklungsaufwand für Day1DLC in vom Budget für das Hauptspiel abgetrennten Budget eingeplant ist? Nie und nimmer. Ein einheitlicher Entwicklungsprozess, Day1DLC, muss exakt zum Releasezeitpunkt verfügbar und damit auch getestet sein etc. wie das Hauptspiel, der wird in einem Wasch mit dem Hauptspiel mitentwickelt, ein einheitliches Budget. Neue Kohle wird höchstens für das fällig, was erst im Anschluss releast wird und nicht Day1.
Willst du mir vielleicht dann erzählen, dass der Entwicklungsaufwand, die Manpower die nötig ist um den Day1DLC (insbesondere Kosmetika wie Skins oder meinetwegen auch irgendwelche Ingame-Goodies) zu entwickeln derart hoch ist und das Entwicklungskosten des Gesamtspiels soweit nach oben treibt, dass die Inhalte im Preisumfang des Hauptspiels zu integrieren die Produktionskosten nicht mehr decken oder die Gewinnspanne in unvertretbarem Ausmaß senken würde? Never. Auch das hat CDPR mit Witcher 3 bewiesen, ein schlechtes Geschäft haben die wohl kaum gemacht.
Und wenn ein paar Wale (jetzt wie im Fall der MTA) ihnen die AAA-Produktionen damit weiterhin finanzieren, dann nehme ich das alles gerne in Kauf.
- Wigggenz
- Beiträge: 7449
- Registriert: 08.02.2011 19:10
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Jaja, das hört man immer wieder, doch was ist mit den Belegen? Wie schaffen es denn sonst bitte Produktionen mit einem Monsterumfang wie Witcher 3 (auch OHNE die Add-Ons) ausreichend profitabel zu sein?sourcOr hat geschrieben: ↑24.03.2017 19:52Er meint nicht den Entwicklungsaufwand für den DLC, sondern für das Hauptspiel. Der ist deutlich höher geworden, während die Spielepreise stabil geblieben sind. Diese Lücke versuchen sie dann eben zusätzlich mit DLC zu schließen.Wigggenz hat geschrieben: ↑24.03.2017 19:39Du willst mir ernsthaft erzählen, dass der Entwicklungsaufwand für Day1DLC in vom Budget für das Hauptspiel abgetrennten Budget eingeplant ist? Nie und nimmer. Ein einheitlicher Entwicklungsprozess, Day1DLC, muss exakt zum Releasezeitpunkt verfügbar und damit auch getestet sein etc. wie das Hauptspiel, der wird in einem Wasch mit dem Hauptspiel mitentwickelt, ein einheitliches Budget. Neue Kohle wird höchstens für das fällig, was erst im Anschluss releast wird und nicht Day1.
Willst du mir vielleicht dann erzählen, dass der Entwicklungsaufwand, die Manpower die nötig ist um den Day1DLC (insbesondere Kosmetika wie Skins oder meinetwegen auch irgendwelche Ingame-Goodies) zu entwickeln derart hoch ist und das Entwicklungskosten des Gesamtspiels soweit nach oben treibt, dass die Inhalte im Preisumfang des Hauptspiels zu integrieren die Produktionskosten nicht mehr decken oder die Gewinnspanne in unvertretbarem Ausmaß senken würde? Never. Auch das hat CDPR mit Witcher 3 bewiesen, ein schlechtes Geschäft haben die wohl kaum gemacht.
Und wenn ein paar Wale (jetzt wie im Fall der MTA) ihnen die AAA-Produktionen damit weiterhin finanzieren, dann nehme ich das alles gerne in Kauf.
- KleinerMrDerb
- Beiträge: 3740
- Registriert: 29.07.2004 14:08
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Es wurde schon einmal genannt aber man kann es auch nochmal wiederholen.
Im Falle von Witcher sind es Billiglöhne, enthusiastische Mitarbeiter die auch mal unzählige unbezahlte Überstunden machen, billigste Arbeitsbedingungen um Miete zu sparen und letzendlich die Risikobereitschaft alles auf eine Karte zu setzen und mit der gesamte Firma russisch Roulette zu spielen.
Wäre der Erfolg ausgeblieben würden hunderte von Mitarbeitern auf der Straße sitzen.
Ist natürlich auch eine Möglichkeit und als Kunde kann man dann sicherlich die Scheuklappen aufsetzen und mit dem Schultern zucken aber so hat es CDP geschafft ein Spiel zu entwickeln für die andere Entwickler das doppelt bis dreifache des Budgets benötigt hätten und entsprechend auch deutlich mehr Verkäufe...
Aus wirtschaftlicher Sicht ist das meiner Meinung nach nicht wirklich ein leuchtendes Beispiel dafür wie man es "richtig" macht.
-
Easy Lee
- Beiträge: 5375
- Registriert: 06.08.2008 17:03
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Doch, ist es. Genaugenommen ist diese Haltung für einen Großteil der Konflikte auf der Welt verantwortlich.EvilGabriel hat geschrieben: ↑23.03.2017 17:50 Mit der Dummheit der Leute Geld zu verdienen ist eigentlich auch nicht verwerflich.
-
EvilGabriel
- Beiträge: 319
- Registriert: 01.12.2011 17:18
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Was ist daran verwerflich?monotony hat geschrieben: ↑24.03.2017 07:48verminderte intelligenz ist eine schwäche. die schwächen anderer auszunutzen ist verwerflich.EvilGabriel hat geschrieben: ↑23.03.2017 21:43Stellt sich jetzt nur die Frage, was diese Erkenntnis mit meiner Aussage zu tun hat.
meine güte, muss ich es dir aufmalen?
Die Leute sind ja wohl mündig genug um selbst entscheiden zu können, ob sie diese Praktiken unterstützen oder nicht.
Selbst der Dümmste der Dummen kann so etwas entscheiden.
Und Fakt ist nun einmal, dass solche Angebote von einem nicht geringen Teil der Spieler angenommen werden.
Richtig erkannt.4P|Benjamin hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:56Wie z.B. Obamacare oder der Bau von Flüchtlingseinrichtungen.Sir Richfield hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:50 Ich bin ein einfacher Mann, ich habe einfache Regeln:
Wenn du dich genötigt siehst, etwas in der Öffentlichkeit zu "erklären", "rechtfertigen" oder sogar "verteidigen", dann war es Scheisse.![]()
