Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Amokbunny
Beiträge: 21
Registriert: 04.01.2008 18:47
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von Amokbunny »

JackyRocks hat geschrieben: 16.03.2017 14:23 Das ist wie in vielen Nichenmedien wie Comics usw. statt den literarischen Anspruch der Comics zu behalten verwurstet man sie lieber in Filmen die auch ein 5 jähriger versteht und statt einem richtigen Regelwerk in das man sich rein lesen muss oder einem Shooter der einfach auch können und Taktik erfordert ist das auch alles runter gedummt und so vereinfacht, dass ich mir jedes Mal denke "Ja Hauptsache es macht bumm" Ich habe die Zeit nie erlebt und vielleicht verkläre ich da auch viel, aber irgendwie denke ich, dass die Zeit in der das Alles eher für Nerds und Geeks war und Leute selber an ihrem Rechner gebastelt haben und Spiele teilweise Jahrzehnte lang weiter gemodded wurden besser war. Mich kotzt es an, dass Alles so vorgekaut ist.
Meiner Meinung nach liegt das nicht unbedingt daran daß die Jugend immer schlimmer wird - das hat man damals über uns schon gesagt. Gerade was Spiele angeht denke ich die Zeit um die Jahrtausendwende war sowas wie ein "sweet-spot": Grafik gut genug um das Auszudrücken was man als Autor wollte, allerdings noch lange nicht so aufwendig und somit so exorbitant teuer. Voice-Over, Cinematics etc? Ging halt nicht. Zu wenig Leistung der Hardware, und vor allem der Speicherplatz. OK, Chris Roberts war damals schon irre, aber von den Diskettenbergen eines Wing Commander habe ich heute noch albträume :mrgreen: (jaja, das war früher, is scho klar, der Punkt is aber klar).

Und das wichtigste: Wir hatten ja nix! Heute, ist mir Spiel X zu anstrengend/langweilig/wasauchimmer spiele ich halt Y. Oder Z. Oder A...BCDEFGHIJK. Wie viele RPGs gabs denn damals? Shooter? Ich hatte nen kleinen Laden um die Ecke, das wars. Da hätte grad mal meine aktuelle Steamlib reingepasst, und die ist wahrlich nicht groß.

Und last not least, in a Nutshell: die Megapublisher wie Ubi, EA etc wollen Geld verdienen, und entwickeln dafür Spiele. Bioware als volle EA-Tochter mittlerweile auch. Als die angefangen haben war das eine Leidenschaft der Gründer: Die haben als gutverdienende Ärzte ihr Geld zusammengenommen und die Hochrisikofirma Bioware gegründet weil sie Spiele machen wollten. Und damit _dann_ Geld verdienen. Die Prioritäten haben sich verschoben (verständlicherweise, EA ist eine AG, muß Shareholder bedienen etc) - von "Wir machen Spiele und wollen damit (natürlich) auch Geld verdienen" zu "Wir wollen Geld verdienen, und machen deswegen Spiele".
Benutzeravatar
JackyRocks
Beiträge: 640
Registriert: 17.11.2014 17:07
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von JackyRocks »

Das mit den Shareholdern hat mir mal einer versucht zu erklären und ich begreife es bis heute nicht. Ich begreife nicht wie ein Unternehmen, dass Jahr für Jahr gut da steht und 5 Mrd Gewinn abwirft schlechter bei Shareholdern und an der Börse da steht als eins das in einem Jahr 500 Mio Gewinn macht und im Nächsten 20 Mrd und danach wieder nur 50 Mio und dann aber 10 Mrd. (Ich hab die Zahlen nicht zusammen gerechnet insofern ist mein Punkt nicht, dass ich nicht verstehe, dass das andere Geschäft in den 3 Jahren ja mehr Gewinn abwirft). Ich raffe nicht wieso ein profitables Unternehmen nicht profitbal und happy sein kann, wenn es jedes Jahr guten Gewinn abwirft, einen ordentlichen Marktanteil hat und stabil ist. Wieso muss man ständig das Rad neu erfinden und am Ende ist das Rad beschissener als das alte und man wäre besser damit verdient gewesen das alte Rad zu upgraden und zu verbessern.
Benutzeravatar
Amokbunny
Beiträge: 21
Registriert: 04.01.2008 18:47
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von Amokbunny »

JackyRocks hat geschrieben: 16.03.2017 14:47 Das mit den Shareholdern hat mir mal einer versucht zu erklären und ich begreife es bis heute nicht. Ich begreife nicht wie ein Unternehmen, dass Jahr für Jahr gut da steht und 5 Mrd Gewinn abwirft schlechter bei Shareholdern und an der Börse da steht als eins das in einem Jahr 500 Mio Gewinn macht und im Nächsten 20 Mrd und danach wieder nur 50 Mio und dann aber 10 Mrd. (Ich hab die Zahlen nicht zusammen gerechnet insofern ist mein Punkt nicht, dass ich nicht verstehe, dass das andere Geschäft in den 3 Jahren ja mehr Gewinn abwirft). Ich raffe nicht wieso ein profitables Unternehmen nicht profitbal und happy sein kann, wenn es jedes Jahr guten Gewinn abwirft, einen ordentlichen Marktanteil hat und stabil ist. Wieso muss man ständig das Rad neu erfinden und am Ende ist das Rad beschissener als das alte und man wäre besser damit verdient gewesen das alte Rad zu upgraden und zu verbessern.
Ganz einfach: der Gewinn wird (normalerweise) anteilsmäßig an die Aktionäre ausgeschüttet, das heißt Du bekommst pro Aktie die Du hälst einen Betrag X. Hab ich nun 1000 EA Aktien ist es schon ein Unterschied ob die insgesamt 10 Mrd oder 100 Mio verteilen (gleiche Gesamtmenge an Aktien vorausgesetzt).
Desweiteren, kann das Unternehmen den Umsatz stetig steigern ist das ein Argument daß die Aktien im Wert steigen: größere Gewinnerwartung. 10% Gewinn von 100 Mrd Umsatz sind absolut mehr als 10% von 10 Mrd.
Das wirkt sich dann wieder auf die Dividende (o.g. Ausschüttung) aus, und schon haben wir die Aktienspirale nach oben (wenns gut läuft ;))
Benutzeravatar
JackyRocks
Beiträge: 640
Registriert: 17.11.2014 17:07
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von JackyRocks »

Amokbunny hat geschrieben: 16.03.2017 14:52
JackyRocks hat geschrieben: 16.03.2017 14:47 Das mit den Shareholdern hat mir mal einer versucht zu erklären und ich begreife es bis heute nicht. Ich begreife nicht wie ein Unternehmen, dass Jahr für Jahr gut da steht und 5 Mrd Gewinn abwirft schlechter bei Shareholdern und an der Börse da steht als eins das in einem Jahr 500 Mio Gewinn macht und im Nächsten 20 Mrd und danach wieder nur 50 Mio und dann aber 10 Mrd. (Ich hab die Zahlen nicht zusammen gerechnet insofern ist mein Punkt nicht, dass ich nicht verstehe, dass das andere Geschäft in den 3 Jahren ja mehr Gewinn abwirft). Ich raffe nicht wieso ein profitables Unternehmen nicht profitbal und happy sein kann, wenn es jedes Jahr guten Gewinn abwirft, einen ordentlichen Marktanteil hat und stabil ist. Wieso muss man ständig das Rad neu erfinden und am Ende ist das Rad beschissener als das alte und man wäre besser damit verdient gewesen das alte Rad zu upgraden und zu verbessern.
Ganz einfach: der Gewinn wird (normalerweise) anteilsmäßig an die Aktionäre ausgeschüttet, das heißt Du bekommst pro Aktie die Du hälst einen Betrag X. Hab ich nun 1000 EA Aktien ist es schon ein Unterschied ob die insgesamt 10 Mrd oder 100 Mio verteilen (gleiche Gesamtmenge an Aktien vorausgesetzt).
Desweiteren, kann das Unternehmen den Umsatz stetig steigern ist das ein Argument daß die Aktien im Wert steigen: größere Gewinnerwartung. 10% Gewinn von 100 Mrd Umsatz sind absolut mehr als 10% von 10 Mrd.
Das wirkt sich dann wieder auf die Dividende (o.g. Ausschüttung) aus, und schon haben wir die Aktienspirale nach oben (wenns gut läuft ;))
Das ist mir schon klar, was mir nicht klar ist ist wieso das sein muss? Kann man nicht sagen: okay der Markt ist ausgereizt, es sei denn es passiert etwas absolut spektakuläres oder wir erfinden irgend etwas das die Welt verändert wird sich an unserer Position und unserem Gewinn nicht wirklich etwas verändern und das ist okay, wir machen einen ordentlichen Batzen Gewinn, wir stehen gut da, unsere Kunden sind zufrieden und wir sind krisenresistent. Ne... immer mehr, immer größer, immer fetter, immer teurerer Scheiss, immer weniger Lohn oder gleich Produktion mit Hilfe von Kinderarbeit usw. Das begreif ich einfach nicht.
Benutzeravatar
Amokbunny
Beiträge: 21
Registriert: 04.01.2008 18:47
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von Amokbunny »

JackyRocks hat geschrieben: 16.03.2017 15:04 Das ist mir schon klar, was mir nicht klar ist ist wieso das sein muss? Kann man nicht sagen: okay der Markt ist ausgereizt, es sei denn es passiert etwas absolut spektakuläres oder wir erfinden irgend etwas das die Welt verändert wird sich an unserer Position und unserem Gewinn nicht wirklich etwas verändern und das ist okay, wir machen einen ordentlichen Batzen Gewinn, wir stehen gut da, unsere Kunden sind zufrieden und wir sind krisenresistent. Ne... immer mehr, immer größer, immer fetter, immer teurerer Scheiss, immer weniger Lohn oder gleich Produktion mit Hilfe von Kinderarbeit usw. Das begreif ich einfach nicht.
Naja, wenn man mit Aktien kein Geld verdienen könnte, warum sollte ich einem Unternehmen dann Geld für Anteile geben? Ergäbe ja keinen Sinn. Also muß ich als Unternehmen welches Geld braucht einen positiven Ausblick haben, der den Aktionären auch was bringt. Das Schlimme ist halt, sind die Anteile mal verkauft haste die Anteilseigner immer noch an der Backe. Was hab ich mit vielen anderen VW verflucht - MEINE AKTIEN! MEIN GELD! Und doch: Man hat überlebt, ist sogar gewachsen - 2016 der größte Autobauer der Welt. Wäre der Laden auf der Stufe von, sagen wir mal Peugeot/PSA wären die wahrscheinlich allein an den Strafen in USA pleitegegangen. Größe schützt halt schon vor Fehlern und auch Konkurrenten, einfach weil man mehr Polster hat.

Um nicht ganz im OT zu versanden:

Und EA - die sind zwar groß, verdienen aber trotzdem kaum Geld, siehe deren Berichte. Von deren Warte ist es überlebenswichtig daß die aufgekauften Franchises sich lange und gut verkaufen, sonst geht der Laden den Bach runter. Und hier könnte langsam der Punkt erreicht sein daß EA zu groß geworden ist: Selbst die großen Einkäufe ziehen nach kurzer Zeit nicht mehr, es wird zuviel vermischt: DICE-Engine für BW Spiele, hat super geklappt, oder das rumschieben der Teams (ME1 Autoren zu SWTOR zB). Es scheint als wäre dies mittlerweile zuviel Synergie. In dem von mir verlinkten GameSpot Preview von heute drückt es einer sehr gut aus: MEA sieht zwar aus wie ein BW spiel - es fühlt sich nur gar nicht mehr so an.
Wofür ja auch das Hochkommen von kleinen Studios wie CDPR spricht.

PS: Zu Deinem letzen Halbsatz, das hat ja nichts mit gewinnstreben per se zu tun, hier wären die Gesetzgeber gefragt. Aber auf das EIs begebe ich mich hier nicht.
Benutzeravatar
JackyRocks
Beiträge: 640
Registriert: 17.11.2014 17:07
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von JackyRocks »

Du kannst doch Geld verdienen. Dividende wird doch ausgeschüttet, wenn es Gewinn gibt. Der einzige Unterschied ist, dass die Dividende halt nach aller Wahrscheinlichkeit nicht steigt.
Benutzeravatar
Amokbunny
Beiträge: 21
Registriert: 04.01.2008 18:47
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von Amokbunny »

Wenn keiner die Aktien nach der Erstausgabe verkaufen oder kaufen würde/dürfte, ja, dann würde das vollends ausreichen. Nur, irgendwann, idealerweise zur Rente, will ich meine Aktien ja auch wieder loswerden und davon meinen Lebensabend finanzieren. Da wärs schon schön wenn ich die minimum zum EK zzgl Inflationsausgleich wieder loswerde, im Idealfall mit einer Rendite die besser ist als "klassische" Anlageformen wie Lebensversicherung o.ä.
Wenn das Unternehmen nicht wächst, warum soll ich dann vertrauen haben daß es beim ersten größeren Fehler nicht den Bach runtergeht? Mehr Gewinn bekommen sie in Deinem Beispiel ja nicht hin, was halt skeptisch macht - im Zweifelsfall kaufe ich dann eher Aktien einer Firma die das schafft. Da ist die Wahrscheinlichkeit daß mir den Driss später jemand für teuer Geld abnimmt einfach größer. Daher haste an der Börse eigentlich keine andere Möglichkeit als solange zu wachsen bis der Kahn schief hängt, dann wird die Firma aufgeteilt, ein paar Teile verkauft und es geht von neuem los. Sieht man grad wunderbar an unseren Energieversorgern.
Benutzeravatar
JackyRocks
Beiträge: 640
Registriert: 17.11.2014 17:07
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von JackyRocks »

Amokbunny hat geschrieben: 16.03.2017 16:10 Wenn keiner die Aktien nach der Erstausgabe verkaufen oder kaufen würde/dürfte, ja, dann würde das vollends ausreichen. Nur, irgendwann, idealerweise zur Rente, will ich meine Aktien ja auch wieder loswerden und davon meinen Lebensabend finanzieren. Da wärs schon schön wenn ich die minimum zum EK zzgl Inflationsausgleich wieder loswerde, im Idealfall mit einer Rendite die besser ist als "klassische" Anlageformen wie Lebensversicherung o.ä.
Wenn das Unternehmen nicht wächst, warum soll ich dann vertrauen haben daß es beim ersten größeren Fehler nicht den Bach runtergeht? Mehr Gewinn bekommen sie in Deinem Beispiel ja nicht hin, was halt skeptisch macht - im Zweifelsfall kaufe ich dann eher Aktien einer Firma die das schafft. Da ist die Wahrscheinlichkeit daß mir den Driss später jemand für teuer Geld abnimmt einfach größer. Daher haste an der Börse eigentlich keine andere Möglichkeit als solange zu wachsen bis der Kahn schief hängt, dann wird die Firma aufgeteilt, ein paar Teile verkauft und es geht von neuem los. Sieht man grad wunderbar an unseren Energieversorgern.
Ich habe doch nirgendwo geschrieben, dass sie keinen Gewinn machen sollen. Ich habe geschrieben, dass ich bis heute nicht verstehe wieso es nicht irgendwann mal gut ist. Wenn ein Unternehmen 10 Mrd Gewinn macht (Gewinn, nicht Umsatz) und dann 10.000 Leute entlässt, dann ist das für mich Schwachsinn. Mein Punkt war, dass wir nicht mehr im 18. Jhd leben und irgendwann sind Marktanteile ausgereizt, das heißt Wachstum erzielst du nur noch über sozial unverträgliche Dinge. Das wird dann aber trotzdem gemacht damit man nicht an der Börse aufs Gesicht bekommt, obwohl die 10 Mrd Gewinn auch gut wären. Du würdest deine Dividende erhalten die bis zu deiner Rente die Ausgaben für die Anteile locker deckt und sicher übersteigen würde und danach könnte sie ein 30 jähriger kaufen der nach einer stabilen Anlage sucht und du holst, abzüglich der Inflation, dein Investment wieder rein, hast also die 30 Jahre Dividende (von mir aus 900 Euro im Jahr) als Gewinn. Das sind immerhin 27.000 Euro. Das finde ich keinen so schlechten Deal.
eigentlichegal
Beiträge: 1338
Registriert: 12.08.2013 16:09
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von eigentlichegal »

Ich glaube einfach, dass sich die Spiele der Spielerschaft anpassen. Ich habe vor kurzem das NES-Mini bekommen und ich war wirklich verblüfft, wie schwer so ziemlich alle Spiele auf dem Mini sind. Zumindest, wenn man es mit heutigen Spielen vergleicht. Selbst so etwas simples wie Gradius hat mich daran gehindert bei den ersten Versuchen ins zweite Level zu kommen. Sowas wäre heutzutage undenkbar. Dennoch muss ich sagen habe ich festgestellt, dass mich das heute eher nervt. Ich möchte nicht, wenn ich nur eine Stunde Zeit zum zocken habe, ein und dasselbe Level immer wieder spielen, sondern ich möchte ein gewisses Maß an Fortschritt erzielen. Damit plädiere ich nicht dafür alle Spiele anspruchslos zu gestalten, aber ich möchte darauf hinweisen, dass es mittlerweile Spieler gibt, die sich vor 10 oder 15 Jahren andere Spiele gewünscht haben als heute.
Benutzeravatar
Amokbunny
Beiträge: 21
Registriert: 04.01.2008 18:47
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von Amokbunny »

Ich widerspreche Dir gar nicht :wink: Klar, vorausgesetzt Du hast ein Portfolio im Wert von 200k Euros dann machste evtl ein paar hunderter Gewinn. Nur, bis dahin? Als normaler Mensch fängt man ja mit einem sehr überschaubaren Betrag an, mit dem Du vielleicht dreifuffzig im Jahr ausbezahlt bekommst. Dann haste noch Aktien die eben schlecht laufen, Firma macht Verlust etc, die verkaufst Du dann hoffentlich rechtzeitig bevor Du Verlust machst. Mit dem Erlös...der Kreislauf ist klar. Und ganz prinzipiell hast Du für die Aktien ja auch ne Menge hingeblättert, wäre ja scho fei dämlich das nicht im Alter wieder einzucashen.

Und Wachstum kommt - idealerweise - von Innovation und Produktivitätssteigerung. Nimm Google: die gab es vor 30 Jahren noch gar nicht (give or take, bin mir grad ned so sicher wie lange) - und heute sind das mit die teuersten und profitabelsten Aktien. Warum? Innovatives Produkt, die erste funktionierende Suchmaschine. Erschaffung von Werten durch Innovation. Dafür sind halt auf dem Weg Yahoo, CompuServe, SUN und wie sie alle hießen verschwunden - aufgekauft, Pleite. Das ganze ist leider eben nicht statisch, daher ist die Lebensaktie leider völlig unrealistisch. Du mußt ab und an immer was abstoßen und neu kaufen.

Daß Firmen auch Ar***l**** sind - geschenkt. Ist aber IMHO eben eine andere Baustelle, da Rücksichtslosigkeit zwar systemimmanent ist, aber (gerade in Europa, in den US weniger) vom Staat eingehegt werden kann. Betonung auf kann - funktioniert offensichtlich nicht wirklich im Moment. Da bin ich ganz bei Dir. Nur ist da die Wirtschaft mMn der falsche Adressat.


Und was ist denn die Alternative von EA? Auf Kante zu nähen und mit +/- Null zu planen ist halt gefährlich, denn das setzt voraus daß Deine Planung auch immer genau so eintrifft, was ja recht unwahrscheinlich ist. Am Ende wirst Du Spiele haben die besser laufen, und welche die Floppen.
Bei EA läuft vor allem FIFA besser. In 2016 SCHON WIEDER 20% mehr Umsatz damit gemacht. Unglaublich. Was gar nicht läuft ist SWTOR. Viel Geld reingebuttert, was aber nicht wieder reinkommt. Laufende Kosten deckt man zwar mit leichtem Überschuß, aber ob die die Entwicklungskosten je wieder reinbekommen...die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null.

Daher hast Du sowieso nie Stillstand beim Umsatz/Gewinn, geht gar nicht. Das erklärt dann am Ende auch die mangelnde Risikobereitschaft und das Gleichmachen von eigentlich völlig unterschiedlichen Spielen: Was hip ist verkauft sich. Mit DA:I und ME:A ist man auf den hippen Openworldzug aufgesprungen, und die Zahlen geben ihnen ja Recht. DA:I hat sich verdammt gut verkauft (leider...seufz). Aber solange daß so ist, und sich der hundertste Battlefieldaufguß oder das x.te vershooterte DA/ME besser verkauft als klassische RPGs wird sich nix ändern. Die CoD-Masse ist größer als wir ollen Überbleibsel :Vaterschlumpf:

Das ändert sich erst wenn ein sackteurer Titel wie ME:A so richtig floppt und Geld kostet. Passiert das nicht, wird die Kuh gemolken bis zum St.Nimmerleinstag. Würd ich ja auch so machen als Chef :p
Benutzeravatar
Randall Flagg78
Beiträge: 2145
Registriert: 27.12.2012 13:15
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von Randall Flagg78 »

Ich hoffe es wird was und es bringt den Witcher Effekt mit. Da bin ich mit dem Teil vorher auch nie warm geworden und fand die letzte Iteration phantastisch.
Ich befürchte allerdings, ein Inquisition im Weltall. Bisher kam dieses Jahr gar nichts für mich, ich spiele eigentlich nur noch Madden.
Das einzige was ich mir gekauft habe, in diesem Jahr, war For Honor und das hätte ich mir besser gespart.
yopparai
Beiträge: 19704
Registriert: 02.03.2014 09:49
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von yopparai »

Hmm... ich hab gerade irgendwie das gegenteilige Problem... Da gibt's noch so viele Titel die ich mir anschauen will, dass mir die Zeit fehlt. Nier Automata, Horizon, ein paar ältere Titel die ich billig im Sale geschossen hab wie Bloodborne, dann noch Zelda an dem ich gerade dransitze und bei Gravity Rush 2 und Resident Evil 7 VR war ich auch noch nicht ganz durch. Mir fällt immer häufiger auf, dass gar nicht die finanzielle Seite das Problem ist, sondern die Zeit...
Benutzeravatar
superboss
Beiträge: 5641
Registriert: 26.10.2009 17:59
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von superboss »

Ich spiel auch grad Zelda, da brauch ich momentan kein Me.
Aber zocken werd ich es sicherlich noch.
Benutzeravatar
Randall Flagg78
Beiträge: 2145
Registriert: 27.12.2012 13:15
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect: Andromeda - Trailer stimmt auf den anstehenden Verkaufsstart ein

Beitrag von Randall Flagg78 »

yopparai hat geschrieben: 16.03.2017 19:08 Hmm... ich hab gerade irgendwie das gegenteilige Problem... Da gibt's noch so viele Titel die ich mir anschauen will, dass mir die Zeit fehlt. Nier Automata, Horizon, ein paar ältere Titel die ich billig im Sale geschossen hab wie Bloodborne, dann noch Zelda an dem ich gerade dransitze und bei Gravity Rush 2 und Resident Evil 7 VR war ich auch noch nicht ganz durch. Mir fällt immer häufiger auf, dass gar nicht die finanzielle Seite das Problem ist, sondern die Zeit...
Resident Evil wollte ich mir eigentlich auch holen, kann mich aber nicht dazu durchringen. Ich bin ein solcher Schiss Hase, was solche Spiele angeht.
Verstehe das selbst nicht. Mit solchen Filmen habe ich keinerlei Probleme und Gewalt schreckt mich auch nicht ab. Aber ich kann so etwas nicht spielen. Ein Outlast z.B. habe ich schon 5x angefangen, komme aber nicht weiter. Ich traue mich dann irgendwann nicht mehr vorwärts, dass ist mir alles zu aufregend.
Nier hätte ich Lust drauf, aber mangels PS4 wird das auch nichts. Hab mir schon überlegt, mir mal so eine Slim zu holen. Sony hat ja, in letzter Zeit, einige gute Sachen raus gebracht..Irgendwie habe ich, seit dem Witcher, nichts mehr gespielt, was mich wirklich vom Hocker gerissen hat.
Und den habe ich mittlerweile 2x komplett gespielt. Irgendwie denke ich manchmal, dass es an mir liegt und ich langsam die Lust verliere.
Aber so richtig glauben kann ich das nicht. Liegt an den Spielen, m.M.n.