Kajetan hat geschrieben: ↑07.03.2017 15:36
SEGA trägt zumindest nichts Konstruktives zur Verbesserung der Lage bei. Schon CoH 2 wurde in meinen Augen kaputtverDLCiert und anstatt konsequent auf MP zu setzen, doch wieder ne halbgare SP-Kampagne drangeschraubt. Entweder mache ich beides richtig oder nur eines, aber nicht irgendeinen Schrunz, nur damit man eine andere Zielgruppe noch halbwegs mit abschöpfen kann.
PS: Bescheidenheit war noch nie meine Stärke, hrhrhr!
Der Singleplayer finanziert weitere Inhalte für den Multiplayer. Ich glaube manch einer hier hat ein falsches Bild davon wie populär solche Titel nur wegen ihrer halbgaren SP-Kampagne sind.
Die Singleplayer-Fraktion in CoH2 ist groß. Nur ist die eben nicht so häufig in Foren etc. präsent.
Die Kampagne in CoH und DoW2 waren schon nicht mehr mein Ding. Das lag aber auch am Gameplay. Eher Mikrolastig, kein richtiger Basenbau...von den ganzen Dlcs zu schweigen.
cM0 hat geschrieben: ↑07.03.2017 15:17
Naja, so schlecht wird es schon nicht werden. Schau dir Teil 1 an, ist noch immer ein sehr gutes Spiel.
III wird aber nichts mit I gemeinsam haben bis auf den Basenbau. Kein Deckungssystem, kein Vet, kein Retreat, dafür ein neues "Phasensystem" und MOBA-Gamemode Naja, manches davon hat womöglich auch erst mit CoH bzw DoWII eine Rolle gespielt. DoWI habe ich zu wenig gespielt und ist zu lange her.
Relic scheint sich bewusst von dem entfernen zu wollen, was ihre RTS Titel interessant gemacht hat. Um das Erstinteresse der Masse zu wecken womöglich ein guter Schachzug. Wenn sie aber zeitgleich die Probleme übernehmen, die bisher all ihre Titel hatten, dann werden sie große Probleme damit haben die Spieler auch zu halten.
cM0 hat geschrieben: ↑07.03.2017 15:17 Aber abseits davon: Wenn man mit Total War nichts anfangen kann, ist RTS wirklich ziemlich tot. Vor kurzem kam Halo Wars 2, aber das ist viel zu kurz im SP. Das war auch nicht gerade komplex.
Was RTS generell angeht: Am liebsten wäre mir ja ein neues C&C. Wobei, wenn ich mir den letzten Teil anschaue, vielleicht doch lieber nicht Ich würde aber auch ein neues AoE nehmen oder Warcraft 4. Aber das wird wohl alles nichts, bzw. Warcraft 4 vlt irgendwann in vielen Jahren :/ Das sind für mich so die Highlights in diesem Genre, neben einigen anderen.
Leaks hat geschrieben: ↑07.03.2017 15:22
Hat das Ding überhaupt eine nennenswerte Kampagne? Aber so eine Kaufwarnung ist schon ok. Dazu gibts sicherlich auch noch Unmengen an Dlcs und MTs. Kein Wunder, dass das Genre am Boden liegt.
SEGA trägt zumindest nichts Konstruktives zur Verbesserung der Lage bei. Schon CoH 2 wurde in meinen Augen kaputtverDLCiert und anstatt konsequent auf MP zu setzen, doch wieder ne halbgare SP-Kampagne drangeschraubt. Entweder mache ich beides richtig oder nur eines, aber nicht irgendeinen Schrunz, nur damit man eine andere Zielgruppe noch halbwegs mit abschöpfen kann.
PS: Bescheidenheit war noch nie meine Stärke, hrhrhr!
Mit deiner Erfahrung in Sachen Spielen solltest du eigentlich wissen, dass MP immer nur für einen kleinen Teil der RTS-Spielerschaft von Bedeutung war. Entweder kriegst du deinen halbherzigen MP, oder gar keinen.
Wobei, war da irgendwo ein Problem bei CoH1 oder DoW1? Wirklich dämlich wurde es ja nur in CoH2 mit deren beklopten Commander'n.
Temeter hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:13
Mit deiner Erfahrung in Sachen Spielen solltest du eigentlich wissen, dass MP immer nur für einen kleinen Teil der RTS-Spielerschaft von Bedeutung war. Entweder kriegst du deinen halbherzigen MP, oder gar keinen.
Bis die Flatrate für alle erschwinglich war. Starcraft ist erst durch den MP so populär geworden. Warcraft 3 hatte einen sehr beliebten und guten MP. Wobei Warcraft einen guten Mix von allen hatte. Guter SP+Moddingcommunity+guter MP.
Das Grundspiel C&C Generals(ohne das Addon) ist bis heute eines der besten MP-RTS.
Zu behaupten, daß MP in RTS nur einen kleinen Teil ausgemacht hat, finde ich falsch. MOBAs kommen aus dem RTS-Genre und ohne eine grosse MP-Community, wäre das niemals möglich gewesen.
Es geht halt wie immer wieder darum, dass man den Weg vom SP (Dune 2) über SP/MP mit Optionen (C&C) hin zum Internet-Only ohne besonderen Grund gefunden hat.
Jetzt ist ein RTS kein SIM City, aber ausschließlich Online als Spielmodus anzubieten ist hier halt genauso albern.
Ja, dass euch "Ich habe eh keine Freunde mit PC mehr in der Nähe wohnen und LAN habe ich nie kennengelernt, so dass ich es auch nicht vermissen kann" Spieler das nicht juckt, das ist mir klar. Dafür habe ich auch Verständnis.
DESHALB halte ich es nicht für zuviel verlangt, dass man auch Verständnis für uns "Ich zock's halt durch die Kampagne und bei viel Lust mal mit 'nem Kumpel" Spieler hat.
Bzw. mit uns "Ich möchte das spielen, wenn ich Lust und vor allem Zeit habe. Und nicht wenn die Sterne gerade günstig stehen." alten Säcken, die wir es halt gewöhnt sind, uns nichts vom Publisher vorschreiben zu lassen, wann, wo und wie wir die gekaufte Lizenz nutzen.
Temeter hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:13
Mit deiner Erfahrung in Sachen Spielen solltest du eigentlich wissen, dass MP immer nur für einen kleinen Teil der RTS-Spielerschaft von Bedeutung war. Entweder kriegst du deinen halbherzigen MP, oder gar keinen.
Bis die Flatrate für alle erschwinglich war. Starcraft ist erst durch den MP so populär geworden. Warcraft 3 hatte einen sehr beliebten und guten MP. Wobei Warcraft einen guten Mix von allen hatte. Guter SP+Moddingcommunity+guter MP.
Das Grundspiel C&C Generals(ohne das Addon) ist bis heute eines der besten MP-RTS.
Zu behaupten, daß MP in RTS nur einen kleinen Teil ausgemacht hat, finde ich falsch. MOBAs kommen aus dem RTS-Genre und ohne eine grosse MP-Community, wäre das niemals möglich gewesen.
Gerade Starcraft ist eins der schwersten MP Spiele, die es gibt. Sowas war niemals mehr als eine winzige Nische. Und das im RTS Genre, welches ohnenhin niemals riesig war.
Nur MOBAs hatten jemals diesen großen Andrang, weil sie sehr viel einfacher und simpler sind. Kannst ja die Verkaufszahlen von späten RTS mit MOBA-Spielerzahlen vergleichen, das sind völlig andere Dimensionen.
MP ist und war immer eine Nische. Selbst Call of Duty spielen die meisten Leute für den Singleplayer.
Unter dem Aspekt hätte ich ja gerne mal Blizzards Zahlen zu einer ihrer anderen Franchise. Wie da so die Verteilung von Leuten ist, die einfach was vor sich hin totkloppen vs Gruppen, die immer zusammen spielen vs. Randos, die einfach auf "Join game" klicken.
Bonuspunkte natürlich, wenn man dann noch misst, was genau die dann tun. (Das ist schlechter Humor! Diese Daten werden natürlich erhoben. Blizzard kann mir zu jedem Zeitpunkt am Tag sagen, wie viele Leute gerade was genau tun.)
cM0 hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:08
Was RTS generell angeht: Am liebsten wäre mir ja ein neues C&C. Wobei, wenn ich mir den letzten Teil anschaue, vielleicht doch lieber nicht Ich würde aber auch ein neues AoE nehmen oder Warcraft 4. Aber das wird wohl alles nichts, bzw. Warcraft 4 vlt irgendwann in vielen Jahren :/ Das sind für mich so die Highlights in diesem Genre, neben einigen anderen.
Und mich würde höchstens noch ein neues C&C interessieren, aber dann wohl auch nur im Sale. Mit AoE und Warcraft bin ich nie in Berührung gekommen und entsprechend gering ist da mein Interesse. Und ich denke, dass genau das ein Problem für das RTS Genre ist: Die Spielergruppen und ihre Wünsche sind zu unterschiedlich und deren Wille ein RTS zu kaufen, dass etwas zu sehr von den eigenen Wünschen abweicht zu gering. Das hast du bis zu einem gewissen Grad natürlich auch in anderen Genres, aber bei der Echtzeitstrategie fällt es eben doch schon stark auf wie sich die Geister da scheiden.
Sir Richfield hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:12
Naja, sind wir mal ehrlich, was genau hat Dawn of War jetzt interessant gemacht?
Ich weiß nicht was es für den Großteil der Spieler war. Ich vermute Setting, Basenbau und Liebe fürs Detail. Setting und Basenbau bleiben bei DoWIII. Gameplay und Detail eher nicht so
Sir Richfield hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:49
Jetzt ist ein RTS kein SIM City, aber ausschließlich Online als Spielmodus anzubieten ist hier halt genauso albern.
Albern? Auf jeden Fall. Wirtschaftlich sinnvoll? Leider ja.
Temeter hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:54
Gerade Starcraft ist eins der schwersten MP Spiele, die es gibt. Sowas war niemals mehr als eine winzige Nische. Und das im RTS Genre, welches ohnenhin niemals riesig war.
Erzähl das mal den Asiaten. Dank deren Spielerzahlen wird Starcraft 1 immer noch mit Patches versorgt. Ich meine Starcraft ist mittlerweile ca 15 Jahre alt, wenn nicht sogar älter.
Temeter hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:54
Nur MOBAs hatten jemals diesen großen Andrang, weil sie sehr viel einfacher und simpler sind. Kannst ja die Verkaufszahlen von späten RTS mit MOBA-Spielerzahlen vergleichen, das sind völlig andere Dimensionen.
Also Verkaufszahlen bei MOBAs wird schwierig, da alle bekannten und erfolgreichen MOBAs F2P-Spiele sind. Das sind trotzdem andere Dimensionen, was den Umsatz angeht, da gebe ich dir Recht. Aber ohne eine aktive und grosse RTS-MP-Community wäre das nie möglich gewesen.
Temeter hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:54
MP ist und war immer eine Nische. Selbst Call of Duty spielen die meisten Leute für den Singleplayer.
Sir Richfield hat geschrieben: ↑07.03.2017 17:04
(Das ist schlechter Humor! Diese Daten werden natürlich erhoben. Blizzard kann mir zu jedem Zeitpunkt am Tag sagen, wie viele Leute gerade was genau tun.)
Da es laut Kotaku.com mittlerweile Overwatch-Cosplay-Darkrooms in Sexclubs gibt ... WILL ICH DAS ALLES GAR NICHT WISSEN!!!!
Sir Richfield hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:49
Jetzt ist ein RTS kein SIM City, aber ausschließlich Online als Spielmodus anzubieten ist hier halt genauso albern.
Albern? Auf jeden Fall. Wirtschaftlich sinnvoll? Leider ja.
Temeter hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:54
Gerade Starcraft ist eins der schwersten MP Spiele, die es gibt. Sowas war niemals mehr als eine winzige Nische. Und das im RTS Genre, welches ohnenhin niemals riesig war.
Erzähl das mal den Asiaten. Dank deren Spielerzahlen wird Starcraft 1 immer noch mit Patches versorgt. Ich meine Starcraft ist mittlerweile ca 15 Jahre alt, wenn nicht sogar älter.
Temeter hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:54
Nur MOBAs hatten jemals diesen großen Andrang, weil sie sehr viel einfacher und simpler sind. Kannst ja die Verkaufszahlen von späten RTS mit MOBA-Spielerzahlen vergleichen, das sind völlig andere Dimensionen.
Also Verkaufszahlen bei MOBAs wird schwierig, da alle bekannten und erfolgreichen MOBAs F2P-Spiele sind. Das sind trotzdem andere Dimensionen, was den Umsatz angeht, da gebe ich dir Recht. Aber ohne eine aktive und grosse RTS-MP-Community wäre das nie möglich gewesen.
Temeter hat geschrieben: ↑07.03.2017 16:54
MP ist und war immer eine Nische. Selbst Call of Duty spielen die meisten Leute für den Singleplayer.
:wink:
1. Sind das hauptsächlich Koreaner, und ja, damit ist es immer noch eine Nische, die sich nicht auf andere Spiele übertragen lässt, geschweige denn andere Länder.
2. Habe ich Spielerzahlen geschrieben. Und nein, wenn F2P MOBAs 50 mal so viele Spieler wie RTS haben, dann ist das nicht die RTS-Spielerschaft, die für die MOBA-Größe verantwortlich ist.
3. Da guckste. Keine Ahnung, aber hauptsache was gepostet.