Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

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DonDonat
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von DonDonat »

yopparai hat geschrieben:Das Problem ist und bleibt die Software. Ich sehe bisher eigentlich nur ein einziges den Vollpreis lohnendes echtes Spiel, Resident Evil 7. Das ist auf der anderen Seite aber gleich so gut in VR, dass es mir zumindest die Zuversicht zurückgibt, dass es überhaupt möglich ist, gescheite Software dafür zu entwickeln.
Wobei man bei RE7 aber auch sagen muss dass es für manche wohl etwas zu intensiv in VR ist :lol:

Ich hab RE7 bisher noch nicht selbst gespielt, da ich es mit der Vive eigentlich in VR testen möchte, weiß aber auch noch nicht ob ich dass tatsächlich durchhalten werde: die Immersion ist halt schon echt krass mit der Vive und wer weiß ob es nicht doch zu intensiv ist^^
unknown_18
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von unknown_18 »

DonDonat hat geschrieben:Elite Dangerous würde ich in VR wohl auch viel länger spielen, nur sind die Menüs bzw. die Schrift nach wie vor viel zu klein für die Vive: kaum lesbar trifft es da ziemlich gut :cry:
Hast du dich denn mal intensiver damit auseinander gesetzt alles richtig für ED einzustellen? Da gibt es diverse Tricks wie man die Schrift deutlich besser lesbar hin kriegt. Ich hatte jedenfalls selbst mit meiner Rift DK2 nur wenig Probleme Schrift lesen zu können, nach dem ich alles entsprechend angepasst hatte, und die hat eine geringere Auflösung.
Die Titel, die eventuell länger motivieren könnten sind meist zu Preisen oberhalb der 20€ zu haben, was einfach viel zu viel ist.
Spiele Preise richten sich eben nach den Entwicklungskosten vs zu erwartenden Verkaufszahlen. Also müssen bei VR Titeln zur Zeit eben deutlich weniger Käufer die Entwicklungskosten wieder einspielen, das macht die Preise teurer.

Aber eigentlich sollte das Niemand wundern, wer glaubt nur die VR Brillen wären teuer ist naiv. VR selbst ist als Ganzes in jedem Bereich teuer, eben weil es noch Nische ist. Entsprechend werden VR Spiele erst dann billiger, wenn VR Brillen bei der breiten Masse angekommen sind und somit auch billiger werden.
johndoe984149
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von johndoe984149 »

DonDonat hat geschrieben:
Shackal hat geschrieben:Meine Beobachtung und Wahrnehmung sind eher kürzer so Mitte des Jahres bekommen wir eine neue Generation von VR auch Preiswerter und der Kampf der Systeme.
Für mich wären für VR einfach mehr langzeitmotivierende Titeln nötig: bisher hab ich die meiste Zeit in Audioshield verbracht, gefolgt von The Lab und dann weit dahinter Sportsbar VR (vorher Pool Nations VR).
Elite Dangerous würde ich in VR wohl auch viel länger spielen, nur sind die Menüs bzw. die Schrift nach wie vor viel zu klein für die Vive: kaum lesbar trifft es da ziemlich gut :cry:
Die Titel, die eventuell länger motivieren könnten sind meist zu Preisen oberhalb der 20€ zu haben, was einfach viel zu viel ist.
Langzeit Motivation brauche ich aber allgemein ausgenommen eher EAs und mal bisschen herum klimpern dann darf es nur nicht viel Kosten.
In VR gibt es für mich beides nicht nur paar Experimental Spielchen für VR aber dafür 800+Graka Geld auszugeben ?
Heute bin ich eher knapp bei Finanzen da meine Fähigkeiten auch nicht mehr benötigt werden bzw nur als 1E Jobber :D
Bis es vernünftige Spiele gibt können noch gut 2-3 Jahre vergehen aber das überlebt derzeitigen Status VR nicht.
johndoe984149
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von johndoe984149 »

Cheraa hat geschrieben:Mal schauen, wie sich VR überhaupt entwickelt.
Am PC erreicht es einfach keine Massen, als das sich Entwickler in Risiken stürzen.
Auf PS4 ist die Preisstruktur der Spiele ein Todesstoß Argument für PS VR, diese ganzen Tech Demos für 40-60€ sind nen Witz. Der wohl einzige Titel, welcher Vollpreis wert ist, dürfte RE7 sein, der Rest hätte für 10-20€ über den Tisch gehen müssen. Egal ob EvE, Until Dawn, Robinson, Battleborn, etc., alles nichts mehr wie Tech Demos und Möglichkeitsstudien.

Wer will schon Software kaufen für 60€ die einem zum kotzen bringt und gerade bei VR verhält es sich sehr unberechenbar ob man ein Spiel verträgt oder nicht.
Das bezweifle ich mal das es für Konsolen in guter Qualität möglich sein wird da hat der PC(wohl mein derzeitiges Unwissen 8) ) wesentlich bessere Voraussetzungen.

Aber wenn ein Hardware Produzent nur auf ein Hardware System setzt dann hat er verloren.
Ich gehe eher mal davon aus das der PC wesentlich mehr für VR geeignet ist und auch bessere Möglichkeiten für VR gibt und das Problem ist eher ein mehr wert zu schaffend er 1500 E rechtfertige.

Wer war zuerst da die Henne oder das EI :P
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reflection
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von reflection »

Das klingt doch nach einem vernünftigem Zyklus.

War ich anfangs noch skeptisch, was die Auflösung der Brillen anging, hat sich das gelegt, seit ich mir Ende Dez eine Oculus für 555€ bei Saturn bestellt habe. Zuhause alles angeschlossen, Assetto Corsa gestartet und mit einem Porsche über die Nordschleife gebrettert. 8O Ein absolut unfassbares Erlebnis. Ich erinnere mich, dass ich ähnlich geflasht war, als ich 1994 erstmals Doom gespielt habe, ein so einschneidenes Erlebnis ist das in meinen Augen.

Doch ich gebe zu: für mich als Sim-Racing Enthusiast (Iracing, Assetto Corsa) ist VR ein Traum, da sehe ich gerne über die Auflösung hinweg. Auch, dass man in den Spielen hier und da die Effekte runterschrauben muss, um eine konstante Framerate zu gewährleisten ist anfänglich schade, aber man merkt es teilweise kaum.

Auch Elite Dangerous ist für mich in VR quasi ein neues Erlebnis, es wird durch die dritte Dimension so viel mehr Tiefe und Immersion hinzugefügt.

Ich freue mich auf die nächsten Generationen an VR-Brillen und werde sicherlich auch zugreifen (wahrscheinlich mitsamt einem neuen Rechner, der den Anforderungen gerecht wird), aber die Geräte der aktuellen Generation machen mich schon zu einem glücklichen Gamer.
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Onekles
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von Onekles »

Die Luft ist doch eh raus. Bei der zweiten Generation rechne ich mit noch katastrophaleren Verkaufszahlen als bisher schon. Einfach weil der Hype jetzt fehlt. Wie sehr die Leute nach VR lechzen, sehe ich daran, dass mein lokaler Media Markt die Rift mittlerweile für 333 Euro vertickt - und die Dinger stapeln sich trotzdem noch bis unter die Decke.

VR hat seinen Platz bei den Smartphones gefunden. Da geht's richtig ab, da gibt's Software ohne Ende (zwar nur wenige Spiele, aber was soll's), es ist billig, es ist zugänglich, es ist kabellos, es ist die Zukunft von VR. Ich glaube nicht ernsthaft daran, dass bei den High-End-Lösungen noch viel kommt.
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beatnicker
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von beatnicker »

Onekles hat geschrieben:Wie sehr die Leute nach VR lechzen, sehe ich daran, dass mein lokaler Media Markt die Rift mittlerweile für 333 Euro vertickt - und die Dinger stapeln sich trotzdem noch bis unter die Decke.
Um 333 hol ich's mir! Wo genau bitte?
lichtpunkt
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von lichtpunkt »

beatnicker hat geschrieben:
Onekles hat geschrieben:Wie sehr die Leute nach VR lechzen, sehe ich daran, dass mein lokaler Media Markt die Rift mittlerweile für 333 Euro vertickt - und die Dinger stapeln sich trotzdem noch bis unter die Decke.
Um 333 hol ich's mir! Wo genau bitte?
Das hätte ich auch mal gerne gewusst, aber ich schätze mal da hat sich beatnicker entweder verguckt oder aber falsch erinnert. Es sei denn, es hat ein Mediamarkt in der brandenburgischen Wüste eröffnet, wo sich Wölfe und Bären um die Einkaufswagen kloppen und die einzigen Kunden fressen die sich bis dahin versehentlich verfahren haben.
Für 333 würde ich sogar 2 nehmen, nicht weil ichs brauch, sondern weil mich die Gier bei diesem Schnäppchen blind werden lässt.
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reflection
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von reflection »

Onekles hat geschrieben:Die Luft ist doch eh raus. Bei der zweiten Generation rechne ich mit noch katastrophaleren Verkaufszahlen als bisher schon. Einfach weil der Hype jetzt fehlt. Wie sehr die Leute nach VR lechzen, sehe ich daran, dass mein lokaler Media Markt die Rift mittlerweile für 333 Euro vertickt - und die Dinger stapeln sich trotzdem noch bis unter die Decke.

VR hat seinen Platz bei den Smartphones gefunden. Da geht's richtig ab, da gibt's Software ohne Ende (zwar nur wenige Spiele, aber was soll's), es ist billig, es ist zugänglich, es ist kabellos, es ist die Zukunft von VR. Ich glaube nicht ernsthaft daran, dass bei den High-End-Lösungen noch viel kommt.
:lol:

Du Spaßvogel.
Wahrscheinlich hättest du auch Ende des 19. Jahrhunderts das Auto verdammt und auf die Kutsche geschworen. Wofür sollte so ein Auto gut sein?!
GrinderFX
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von GrinderFX »

Naja, man muss aber schon sehr blind auf beiden Augen sein, um die fehlende Nachfrage nicht zu sehen.
Das sieht man selbst hier im Forum, wo bei den allermeisten VR Artikeln nicht ein einziger Kommentar zu geschrieben wird. Und das ist schon DAS Forum für sowas.
Es gibt momentan absolut keine Nachfrage und dementsprechend sehen auch die Verkaufszahlen und die dafür erscheinenden Titel aus.
Denn niemand entwickelt Exclusivtitel oder gar AAA Titel für eine Plattform, die gerade mal 500 000 Verkaufte Einheiten hat. Selbst wenn sich dann jeder 5. das Spiel kauft, was schon weit zu optimistisch ist, macht das gerade mal 100 000 verkaufte Einheiten und das ist für ein Spiel, welches Millionen gekostet hat einfach Geldverbrennung. Und gerade das passiert auch gerade am PC, es kommen echt nur low Budget und richtig schlechte VR Titel und die Verkaufszahlen gehen im Moment gegen 0. Gabs sogar eine News dazu hier.
Wer da einen Erfolg sieht, muss schon sehr blind sein.
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reflection
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von reflection »

GrinderFX hat geschrieben:Naja, man muss aber schon sehr blind auf beiden Augen sein, um die fehlende Nachfrage nicht zu sehen.
Das sieht man selbst hier im Forum, wo bei den allermeisten VR Artikeln nicht ein einziger Kommentar zu geschrieben wird. Und das ist schon DAS Forum für sowas.
Es gibt momentan absolut keine Nachfrage und dementsprechend sehen auch die Verkaufszahlen und die dafür erscheinenden Titel aus.
Denn niemand entwickelt Exclusivtitel oder gar AAA Titel für eine Plattform, die gerade mal 500 000 Verkaufte Einheiten hat. Selbst wenn sich dann jeder 5. das Spiel kauft, was schon weit zu optimistisch ist, macht das gerade mal 100 000 verkaufte Einheiten und das ist für ein Spiel, welches Millionen gekostet hat einfach Geldverbrennung. Und gerade das passiert auch gerade am PC, es kommen echt nur low Budget und richtig schlechte VR Titel und die Verkaufszahlen gehen im Moment gegen 0. Gabs sogar eine News dazu hier.
Wer da einen Erfolg sieht, muss schon sehr blind sein.
Fair enough.

Aller Anfang ist schwer.
Aber ich denke, sobald VR aus den Kinderschuhen raus ist, die Auflösung stimmt und der Preis auch runter geht, dann wird man einen Durchbruch erleben. Für mich liegen die Vorteile auf der Hand: kein normaler Bildschirm kann derartige Immersion bieten, man ist quasi mittendrin. Mich persönlich stört da auch die Auflösung nicht momentan. Gerade eben noch Subnautica gespielt und da war ich richtiggehend begeistert wegen dieser Unterwasserwelt.

Mir ist es mittlerweile schleierhaft, wie man krampfhaft am zocken am Monitor festhält bzw. das Potential und die Zukunft von VR schlecht redet.
johndoe984149
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von johndoe984149 »

reflection hat geschrieben: Mir ist es mittlerweile schleierhaft, wie man krampfhaft am zocken am Monitor festhält bzw. das Potential und die Zukunft von VR schlecht redet.
Das kann ich sehr einfach beantworten :D
Als erste müsste ich eine gute Graka Kaufen also so 800E dann müsste ich VR Kaufen nochmal 800E und wer weiß welche folge kosten entstehen.
Dann erkenne ich das für mich fast nichts an Software gibt also entsteht Frust und für Porno und paar Experimentelle Software für was brauche ich nochmal VR ?

Meine Spiele sind ohne Probleme am Normalen Monitor Spielbar und bieten ein Preis/Leistung Vergleich und mal abgeshen die FB VR ist das letzte was ich kaufen würde.

Folge ich bin mehr als Bankrott wenn ich VR zulegen würde und auch Bekannte die sich VR leisten können Fragen mich "Warum soll ich mir VR Kaufen ? für Spiele die ich auch gewohnt bin am normalen Monitor zu Spielen ?"

Mit 1800 Euro,wenn mein 4 Jahre alter Com , ausreicht kann ich mir viele Dinge vorstellen die für weniger feld wesentlich mehr bringen.

Mal abgesehen habe ich den Eindruck das Dezember/Januar viele Finanzelle am Kämpfen sind und langsam in Panik Modus kommen auch wenn sie noch eine große Show abziehen.

Also welchen Grund sollte ich haben mir VR zu leisten ? :twisted:
Alte Technik die schon mehrere Jahre alt sind Konzerne Reicher machen mit Rattenschwanz an Kosten ?
Es gibt für mich nichts reizvollen an spielen für die ich VR brauche.......

Vor Jahren als die ersten Led Mons. Raus kamen habe ich mir LED Mon. gekaufte s war ein Umgewöhnen aber durchrechnen Kosten udn Nutzen habe ich mir dann 2 gekauft :P
Also wo steht der Nutzen von VR außer folge Kosten ?
GrinderFX
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von GrinderFX »

reflection hat geschrieben: Fair enough.

Aller Anfang ist schwer.
Aber ich denke, sobald VR aus den Kinderschuhen raus ist, die Auflösung stimmt und der Preis auch runter geht, dann wird man einen Durchbruch erleben. Für mich liegen die Vorteile auf der Hand: kein normaler Bildschirm kann derartige Immersion bieten, man ist quasi mittendrin. Mich persönlich stört da auch die Auflösung nicht momentan. Gerade eben noch Subnautica gespielt und da war ich richtiggehend begeistert wegen dieser Unterwasserwelt.

Mir ist es mittlerweile schleierhaft, wie man krampfhaft am zocken am Monitor festhält bzw. das Potential und die Zukunft von VR schlecht redet.

Das Problem ist eher wie bei der Eisenbahn. Eine Magnetschwebebahn ist auch deutlich schneller und energiesparender, nur liegen halt überall andere Schienen und die Anschaffung ist richtig teuer, zumindest einmalig.
Die meisten Spiele, die für normale Ausgabegeräte gemacht sind, sind eben nicht so wirklich VR Kompatibel, wie es hier viele verkaufen wollen. Ein moderner Shooter auf einer VR Brille läuft eben doch nicht so toll, da man sich viel zu schnell bewegt und der Körper damit nicht klar kommt. Somit ist man zu unterschiedlich zu den aktuellen Ausgabegeräten und müsste eigentlich vollkommen unabhängige, selbstständige Titel bringen, würde damit aber nur eine sehr kleine Zielgruppe ansprechen, da VR eben nicht sonderlich weit verbreitet ist. Klar ist die Technik deutlich besser aber ohne große Verbreitung wirds schwer und die wird es zu dem Preis nicht geben.
Entweder überleben die Anbieter so lange bis es sich preislich lohnt und durchsetzt oder die Anbieter sterben vorher und die Technologie versinkt wie vor 20 Jahren in der Vergessenheit.

Aber da wir in einer schnellen Welt leben und die Aktionäre und Anteilseigner das schnelle Geld machen wollen, sehe ich da keine rosige Zukunft.
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von unknown_18 »

Tja, der Meinung kann ich mich so gar nicht anschließen. VR wird nicht wieder verschwinden, zumal VR nicht bloß für Spiele da ist sondern für wesentlich mehr und genau darum ist es schon jetzt in vielen Firmen vertreten. Ein Architekt, der seinen Kunden eine virtuelle Begehung bieten kann oder das geplante Objekt erst mal selbst begehen kann um Schwächen zu entdecken, die er ohne VR erst beim Bau bemerkt hätte... für den Berufszweig ist VR top. Ebenso Maschinen Bauer, die die Maschinen ihren Kunden erst mal virtuell zeigen können, gerade auch auf Messen eine große Erleichterung.

Hier ist es völlig wurscht ob VR im Konsumer Markt ankommt oder nicht, bei den Firmen ist VR längst angekommen, für Firmen interne Zwecke. Und sehr viele Produkte, die sich im Geschäftsbereich etablieren konnten, fanden, wenn die Zeit reif dafür war, auch den Weg in den Konsumer Markt. Darum sehe ich es als unmöglich an, dass VR derart scheitern könnte, das es wieder in der Versenkung verschwindet.

Generell bin ich solche Diskussionen eh leid, es ist immer das gleiche... eine neue Technologie kommt auf den Konsumer Markt, weil sei aber noch neu ist ist sie teuer und hat noch Kinderkrankheiten und schon wird sie schlecht geredet und am Erfolg gezweifelt, obwohl der Erfolg auf der Hand liegt. Genau das gleiche war es damals mit der SSD und heute? Wer will noch einen PC ohne SSD betreiben? Auch bei der SSD hab ich von Anfang an an den Erfolg geglaubt, weil die Vorteile einfach überragend im Vergleich zur HDD waren und es eben nur eine Frage der Zeit war bis sie günstig und langlebig genug sind. Ähnlich ist es jetzt bei VR, auch hier braucht es einfach Zeit und die Zeit wird kommen, 100%ig, dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen so sicher bin ich mir dabei.
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Onekles
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Re: Generationssprünge bei den Virtual-Reality-Headsets soll zwischen einem Jahr oder drei Jahren dauern

Beitrag von Onekles »

Ein Projektor ist auch toller als ein stinknormaler Fernseher. Macht ein viel größeres Bild, kannste die ganze Wand mit ausleuchten. Hat's trotzdem nie über die Nische hinausgeschafft. Plasma war besser als LCD, Betamax war besser als VHS, ach, ich könnte ewig weitermachen. Letzten Endes kommt es aber vor allem auf den Preis und die Bequemlichkeit an. Ich selbst bin ja voll mit VR ausgestattet, neben Oculus Rift hab ich auch Gear VR hier rumfliegen. Ich habe aber so gut wie nie Bock, mir den ganzen Kram anzuschnallen. Hängt auch mit fehlender Software zusammen, aber ich setz mich auch nicht mehr ins Kino, um Filme damit zu schauen. War am Anfang toll und aufregend, ist mittlerweile öde geworden.

Bei VR stellt sich einfach eine große Ernüchterung nach der ersten Begeisterung ein. Ich war auch voll auf dem Hype Train, was hab ich nicht alles rumgefrickelt. Ich hab mein ganzes Netzwerk auf VR umgestellt, konnte am Ende von so ziemlich jedem Gerät auf das andere streamen. Mit viel Arbeit konnte ich am Ende von der PS4 und der Wii U auf die Oculus streamen und vom Rechner auf die Gear VR. War alles toll und super. Aber irgendwann war der Zauber halt verflogen. Alles gesehen, alles erlebt, zurück zum Monitor. Einfacher, schneller und ich kann zusammen mit meinem Sohn oder Freunden daddeln.

Ich kann natürlich schlecht über den gesamten Markt urteilen und nicht viel mehr als Anekdoten erzählen. In meinem Umkreis hab ich aber eben sehr deutlich feststellen können, dass die anfängliche Begeisterung ebenso schnell verfliegt wie damals bei 3D. Das Ding ist, dass VR letzten Endes nichts Neues bringt. Es sind immer noch die selben Inhalte, nur halt anders präsentiert. Man verpasst nichts, wenn man ein Spiel nicht in VR spielt. Bei Filmen verpasst man in VR sogar häufig was, weil man grad in die falsche Richtung guckt. Kannste natürlich dann ständig zurückspulen, aber wer hat denn da Bock drauf. Die Verkaufszahlen sind ein sehr starkes Indiz für mich, dass auch der Rest der Welt im Allgemeinen so denkt. Der Hype ist ja nicht einfach verflogen. Der ist mit Überschallgeschwindigkeit in den Keller gestürzt.

Resident Evil 7 in VR will ich noch ausprobieren, ich werd mir dafür aber keine PSVR kaufen, hab schon genug Geld für den Quatsch rausgeschmissen. Ansonsten, vielleicht ändert sich ja nochmal was, wenn die Teile mal eine gescheite Auflösung bekommen und das Sichtfeld deutlich erweitert wird, sodass man nicht ständig das Gefühl hat, eine Taucherbrille zu tragen. Wirklich dramatische Unterschiede nur durch bessere Technik erwarte ich nicht ernsthaft. Aber ich will mal abwarten.
Zuletzt geändert von Onekles am 31.01.2017 10:13, insgesamt 1-mal geändert.