Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.com

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Wigggenz
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wigggenz »

heretikeen hat geschrieben:Meine Güte, dieses ständige Wiederkauen der ewig gleichen auswendig gelernten Argumente, dass es ja gar keine "Raub"kopie sein und bli bla blubb mit dem Endresultat, dass klauen irgendwie schon okay ist, weil's ja gar nicht klauen ist. Macht doch, was ihr wollt, aber hört bitte endlich mal auf, euch dafür künstlich rechtfertigen zu wollen. Steht einfach dazu, dass ihr zu geizig seid, für eure digitalen Medien zu bezahlen, und gut ist es.
Und wo habe ich (oder jemand anderes der sich an dem polemischen Kampfbegriff stößt) geschrieben es sei ok? Kannst du das irgendwie zitieren? Ich bin weiter gegen Schwarzkopien, denn auch das Urheberrecht ist nunmal eine legitime Rechtsposition, die man nicht einfach verletzen darf.

Was ich aber auch nicht ok finde, ist das übertriebene Aufbauschen von Schwarzkopien zu einem digitalen Kapitalverbrechen, was auf unterbewusster Ebene durch die ständige Verwendung eines Begriffs, der Gewaltanwendung oder entsprechende Drohung auf juristischer Ebene zwingend voraussetzt und auch im gewöhnlichen Sprachgebrauch damit assoziiert wird, geschieht. Damit sollen Schwarzkopien weit über ihren eigentlichen Unrechtsgehalt hinaus dämonisiert werden, um alles was unter dem Postulat des "Kampfes gegen Raubkopierer" eingesetzt wird, zu legitimieren. DRM-Maßnahmen wie Accountbindung zB, die dem dienen sollten, von den Kunden hingenommen wurden, aber nicht funktioniert haben (also den noch nichtmals nachgewiesenen Schaden beim Publisher nicht verhindern konnten) und eigentlich nur den Gebrauchtmarkt ausrotteten.

Aber wenn man drauf hinweist, dass Raubkopie der falsche Begriff ist, gilt man natürlich als Nutzer oder Unterstützer von Schwarzkopien. Wie dumm kann man sein um zu dieser Schlussfolgerung zu kommen?

Und klar ist Schwarzkopie auch nicht 100% korrekt, aber immerhin ab der Sache nicht völlig vorbei (schwarz ist ja umgangssprachlich ja nicht mehr als ein Synonym für illegal bzw nicht erlaubt) und auch nicht so polemisch reißerisch aufgeladen.
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Levi 
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Levi  »

Wiggenz: du vielleicht nicht, aber es treiben sich hier eben genug von der Sorte rum, die ihre illegalen Kopien versuchen irgendwie "legal" zu quatschen, anstelle sich einfach einzugestehen, was sie tun.

(vor allem immer wieder zu beobachten, wenn es ums Thema Emulatoren/Roms geht ;)
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YoRHa No.9 Type S
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von YoRHa No.9 Type S »

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Wulgaru
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wulgaru »

Für mich ist der Begriff der Schwarzkopie schon im Kern eine rhetorisches Mittel um einen Vorgang sprachlich abzumildern. Es klingt schlicht nicht so schlimm wie Raubkopie. Richtig ist aber offiziell sowieso keines der beiden Worte, wie hier ja auch schon dargelegt wurde.

Letztendlich ist das aber seit Jahren die gleiche Diskussion. Ich bin hier sicher nicht neutral, aber es ist schon ein bisschen ermüdend. Die eine Seite die mit Begriffen wie "Industriepropaganda" daherkommt und die andere mit "Verbrechen". Es dreht sich aber wie eben auch hier aus irgendeinem Grunde immer um Semantik....es ist Diebstahl weil, es ist kein Diebstahl weil. Schwarzkopie ist richtig weil die Definition folgendermaßen ist, Raubkopie ist präziser weil usw.

Finde ich fast schon ein Lehrstück für Internet-Nerd-kultur, denn "normale" Menschen würden überhaupt nicht kapieren wovon wir hier reden.
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danke15jahre4p
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von danke15jahre4p »

Wulgaru hat geschrieben:Für mich ist der Begriff der Schwarzkopie schon im Kern eine rhetorisches Mittel um einen Vorgang sprachlich abzumildern.
es geht nicht um abmilderung. sondern darum nicht falsche begriffe zu verwenden. schwarzkopie ist sicherlich näher an der korrekten bezeichnung als raubkopie, denn mit raub hat das ganze nichts zu tun.

greetingz
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Kajetan
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Kajetan »

Wulgaru hat geschrieben:Finde ich fast schon ein Lehrstück für Internet-Nerd-kultur, denn "normale" Menschen würden überhaupt nicht kapieren wovon wir hier reden.
Weisst Du, was normale Menschen tun? Kopieren bis die Leitung oder der USB-Stick glüht und sich genau Nullkommanull Gedanken um Begrifflichkeiten machen.
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Kensuke Tanabe
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Kajetan hat geschrieben:Weisst Du, was normale Menschen tun? Kopieren bis die Leitung oder der USB-Stick glüht und sich genau Nullkommanull Gedanken um Begrifflichkeiten machen.
So sieht meine Erfahrung auch aus.
Raubkopieren ist wie Tiere essen.
Und dann gibt es halt die Veganer die es moralisch verwerflich sehen, weil man anderen damit schadet. :wink:
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Wigggenz
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wigggenz »

Wulgaru hat geschrieben:Für mich ist der Begriff der Schwarzkopie schon im Kern eine rhetorisches Mittel um einen Vorgang sprachlich abzumildern. Es klingt schlicht nicht so schlimm wie Raubkopie. Richtig ist aber offiziell sowieso keines der beiden Worte, wie hier ja auch schon dargelegt wurde.

Letztendlich ist das aber seit Jahren die gleiche Diskussion. Ich bin hier sicher nicht neutral, aber es ist schon ein bisschen ermüdend. Die eine Seite die mit Begriffen wie "Industriepropaganda" daherkommt und die andere mit "Verbrechen". Es dreht sich aber wie eben auch hier aus irgendeinem Grunde immer um Semantik....es ist Diebstahl weil, es ist kein Diebstahl weil. Schwarzkopie ist richtig weil die Definition folgendermaßen ist, Raubkopie ist präziser weil usw.

Finde ich fast schon ein Lehrstück für Internet-Nerd-kultur, denn "normale" Menschen würden überhaupt nicht kapieren wovon wir hier reden.
Mal nicht auf die Metaebene flüchten und bei der Sache bleiben...

Wenn sich sachliche Argumente für die Verwendung des Begriffs Raubkopie anstatt Schwarzkopie (wobei zweiteres lediglich eine umgangssprachliche Bezeichnung für illegale/unerlaubte Kopie ist, was ein zu 100% korrekter Begriff ist) finden lassen, dann her damit.

Schwarzkopie, wenn auch umgangssprachlich, mildert demnach nichts ab, da es den Sachverhalt vollständig beschreibt und nichts weglässt. Dagegen verschärft der Begriff Raubkopie das ganze über den eigentlichen Sachverhalt hinaus, da es Elemente suggeriert, die einfach nicht gegeben sind.

Klar kann man jetzt behaupten Nerddiskussion mimimi, aber warum sollte man etwas so offensichtlich falsches einfach so stehen lassen. Vor allem im scheidenden Jahr 2016 wo Diskussionen zum Thema Wortwahl so präsent waren wie noch nie.
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Temeter 
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Temeter  »

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'nuff said
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Temeter 
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Temeter  »

Metal King Slime hat geschrieben:So sieht meine Erfahrung auch aus.
Raubkopieren ist wie Tiere essen.
Und dann gibt es halt die Veganer die es moralisch verwerflich sehen, weil man anderen damit schadet. :wink:
Beim Tiere essen kannst du wenigstens ein Argument machen, dass der Fleischkonsum ordentlich zum Klimawandel beiträgt. Das ist immer noch keine Lösung, aber wenigstens ein interessanter Sachverhalt.

Beim Raubkopieren ist es eher WAS MACHST DU DENN DA SIEHST DU DENN NICHT DEN REIN THEORETISCHEN VERLUST DEN DU VERURSACHST (wie lange dauert es wohl bis ein Kleingeist da Motivation rauslesen will :mrgreen: )
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Wulgaru
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wulgaru »

Wigggenz hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Für mich ist der Begriff der Schwarzkopie schon im Kern eine rhetorisches Mittel um einen Vorgang sprachlich abzumildern. Es klingt schlicht nicht so schlimm wie Raubkopie. Richtig ist aber offiziell sowieso keines der beiden Worte, wie hier ja auch schon dargelegt wurde.

Letztendlich ist das aber seit Jahren die gleiche Diskussion. Ich bin hier sicher nicht neutral, aber es ist schon ein bisschen ermüdend. Die eine Seite die mit Begriffen wie "Industriepropaganda" daherkommt und die andere mit "Verbrechen". Es dreht sich aber wie eben auch hier aus irgendeinem Grunde immer um Semantik....es ist Diebstahl weil, es ist kein Diebstahl weil. Schwarzkopie ist richtig weil die Definition folgendermaßen ist, Raubkopie ist präziser weil usw.

Finde ich fast schon ein Lehrstück für Internet-Nerd-kultur, denn "normale" Menschen würden überhaupt nicht kapieren wovon wir hier reden.
Mal nicht auf die Metaebene flüchten und bei der Sache bleiben...

Wenn sich sachliche Argumente für die Verwendung des Begriffs Raubkopie anstatt Schwarzkopie (wobei zweiteres lediglich eine umgangssprachliche Bezeichnung für illegale/unerlaubte Kopie ist, was ein zu 100% korrekter Begriff ist) finden lassen, dann her damit.

Schwarzkopie, wenn auch umgangssprachlich, mildert demnach nichts ab, da es den Sachverhalt vollständig beschreibt und nichts weglässt. Dagegen verschärft der Begriff Raubkopie das ganze über den eigentlichen Sachverhalt hinaus, da es Elemente suggeriert, die einfach nicht gegeben sind.

Klar kann man jetzt behaupten Nerddiskussion mimimi, aber warum sollte man etwas so offensichtlich falsches einfach so stehen lassen. Vor allem im scheidenden Jahr 2016 wo Diskussionen zum Thema Wortwahl so präsent waren wie noch nie.
Naja, seitenlang über die Definition eines Wortes diskutieren, wenn es damit angefangen hat, ob es okay ist das Spiel aus dem Netz zu diskutieren ist jetzt zwar nicht Meta aber so Off-Topic, dass ich glaube ich auch Meta gehen kann. :wink:

Was Schwarzkopie allerdings jetzt mal positiv gedacht besser beschreibt, ist mir wie gesagt nicht klar. Es gibt Schwarzbrennerei, also illegale Herstellung von Alkohol, was einerseits natürlich auch als Protest gegen eine Prohibition passieren kann, andererseits gefährlich gepanschte Scheiße in den Handel bringt. Es gibt den Schwarzmarkt, wo an der Steuer vorbei Handel getrieben wird, es gibt Schwarzarbeit wo ähnliches gilt.

Wenn man also Schwarzkopieren benutzen will, zieht man Vergleiche zu einem dieser Begriffe...und daher halte ich es eben für Semantik, denn hier geht es um physische Dinge die hergestellt, mit denen Handel getrieben wird oder Arbeit die verrichtet wird. Wenn es einem also um die Grammatik geht, bei der Kopie nichts physisches gestohlen wird und daher Raubkopie falsch ist, dann ist Schwarzkopie kein guter Ersatz...außer das er irgendwie netter klingt, weil Raub ein paar mehr Nebenbedeutungen hat, die mit Gewalt assoziiert werden.

Es bleiben schlicht beides Kunstwörter und ich finde nicht das eines präziser ist.
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Temeter 
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Temeter  »

Ein objektiverer Begriff wäre übrigens illegale Privatkopie, denke ich mal. Kein Grund, sich auf Schwarzkopie festzufahren.
Wulgaru hat geschrieben:denn hier geht es um physische Dinge die hergestellt, mit denen Handel getrieben wird oder Arbeit die verrichtet wird
Eben nicht. Daten, auf denen Spiele beruhen, lassen sich ohne Zusatzkosten unendlich vervielfältigen. Die eigentlichen Serverkosten von Seiten wie Piratebay werden ja kaum von Publishern bezahlt.

Es keine physischen Grenzen für digitale Spiele.
Wulgaru hat geschrieben:Es bleiben schlicht beides Kunstwörter und ich finde nicht das eines präziser ist.
Nur war das nicht der Inhalt deiner Posty. Der war in etwa 'das sagt ihr nur um Raubkopiererei zu verteidigen', oder 'die Erwähnung eurer Meinung wird Raubkopierer stärken'.
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Wulgaru
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wulgaru »

Temeter  hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:denn hier geht es um physische Dinge die hergestellt, mit denen Handel getrieben wird oder Arbeit die verrichtet wird
Eben nicht. Daten, auf denen Spiele beruhen, lassen sich ohne Zusatzkosten unendlich vervielfältigen. Die eigentlichen Serverkosten von Seiten wie Piratebay werden ja kaum von Publishern bezahlt.

Es keine physischen Grenzen für digitale Spiele.
Wulgaru hat geschrieben:Es bleiben schlicht beides Kunstwörter und ich finde nicht das eines präziser ist.
Nur war das nicht der Inhalt deiner Posty. Der war in etwa 'das sagt ihr nur um Raubkopiererei zu verteidigen', oder 'die Erwähnung eurer Meinung wird Raubkopierer stärken'.
Das steht da eigentlich nicht, ich behaupte nur das Schwarzkopieren auch zur Verharmlosung eines Sachverhaltes als Wort benutzt wird. Es ist gut, wenn es hier offenbar viele Leute nicht tun, aber das es getan wird bzw. das zu leugnen, halte ich für relativ naiv.

Was den oberen Teil angeht....gerade wenn ich deiner Argumentation folge, solltest du dir meinen Post nochmal durchlesen, denn den Satz dessen Ende du zitierst, dient doch dazu zu unterstreichen das Schwarzkopie ähnlich unpräzise wie Raubkopie ist, da andere "Schwarzbegriffe" sich eben auf physische Dinge beziehen und ich würde doch meinen das der von einem dieser von mir genannten Beispiele kommen wird oder fällt mir da der richtige Ursprung nicht ein?
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Wigggenz
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wigggenz »

Schwarzbrennerei bezeichnet illegale Alkoholproduktion, Schwarzmarkt illegalen Handel und Schwarzarbeit illegal abgewickelte Arbeit. Übrigens ist Schwarzfahren das illegale Nutzen von Transportmitteln und damit auch nichts "Physisches". All diese Begriffe sind zwar umgangssprachlich und leicht vereinfachend, aber nicht in der Sache verfälschend im Gegensatz zu Raubkopie.

Die Assoziationen zu Panschen und Steuerhinterziehungentstehen erst über mehrere Ecken und sind nicht zu vergleichen mit dem, was "Raubkopie" mit sich bringt, denn schon der Begriff des Raubes setzt eine Gewaltanwendung oder entsprechende Androhung in Verbindung mit der Wegnahme einer physischen Sache voraus.

Und mir ist nach wie vor nicht klar warum die Verwendung des Begriffs Schwarzkopie etwas verharmlosen sollte. Welches Element des illegalen Kopierens ist in diesem Begriff nicht erfasst?
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danke15jahre4p
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von danke15jahre4p »

Wigggenz hat geschrieben:Schwarzbrennerei bezeichnet illegale Alkoholproduktion...
jop, bzw. das brennen von alkohol ohne lizenz, also nichts anderes wie bei einer schwarzkopie, sprich eine kopie ohne lizenz diese benützen zu dürfen, passt also.

was das ganze mit raub zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.

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