SethSteiner hat geschrieben:Temeter hat geschrieben:SethSteiner hat geschrieben:Was automatische Deckung angeht: Ich decke das wäre alles andere als schlecht. Gemeinhin kann man in shootern nun Mal kaum sehen, ob man wirklich in Deckung ist oder ob der Kopf noch rausschaut und an Wänden, Ecken oder anderen Deckungsmöglichkeiten. Gutes bspw. in Star Wars ist der Gefangenentrakt. Man kann in einem Shooter nicht mit dem Rücken an einer Wand lehnen und gleichzeitig seitlich schießen.
Aber das ist doch genau das gleiche mit auto-Deckungssystem. Selbst viele Covershooter haben das Problem, dass du in Deckung noch getroffen werden kannst; gerade mit deinen Space-Marine Elefanten in Gears. 'Gelöst' wurde es dann mit einem magischen Schutzschild, durch das du einfach unverwundbar in Deckung bist.
Egoshooter erlauben dir wenigstens, ein echtes Gefühl für deinen Charachter zu entwickeln.
Das ist dann allerdings eine Frage der Umsetzung. Ich habe aber gerade bei vielen Shootern das Problem, dass ich einfach nicht sehen kann, ob mein Modell wirklich in Deckung ist oder nicht, optimalerweise sollte man nur treffbar sei aus einem richtigen Winkel oder wenn man sich aus der Deckung bewegt um zu schießen. Ich denke bei dem System eigentlich auch weniger an Gears of War als an.. wie hieß das noch.. ich glaube irgendso ein Rainbow Six Spiel. Zumindest in meiner Erinnerung hatte es das gut gemacht.
Rainbow Six Vegas. Aka der Titel, ab dem die Reihe bergab ging
Hat eine gewisse Ironie, dass sie erst wieder mit Siege toll wurde, welches sich rein auf die Egoperspektive verlässt. Und gleichzeitig sehr viel wert darauf legt, dass du Deckung und Sichtlinien richtig ausnutzt, und gleichzeitig nach verdächtigen Löchern in der Wand ausschau hältst.
In Spielen wie Battlefield 1 oder CSGO ist eigentlich ähnlich. Mit der Zeit lernst du einfach, deine Silhouette vor dem Hintergrund einzuschätzen. Mit einem Coversystem musst du dich darauf verlassen, dass deine Deckung hoch genug ist, und dein Charachter sich tief genug duckt. Die Schulterperspektive ist dabei auch nicht perfekt.
Ich finde ansonsten das Ego-Shooter Gefühl auch deutlich besser aber gerade bei Star Wars, wo es ja wirklich mehrere Szenen gibt in denen Protagonisten und Darsteller in Deckung sind und schießen, wäre es nicht schlecht gewesen auch gerade sowas nachzustellen.
Ist persönliche Vorliebe, aber genau deswegen mag ich 3rd Person nicht: Die Perspektive ist großartig, um etwas nachzustellen, aber nicht dafür geeignet, etwas großartiges zu Spielen.
@sourcOr
Ich hätte auch befürwortet, sich auf eine Perspektive zu beschränken. Entweder reines Third Person oder First Person aber die Mischung ist dämlich. Wer da First Person bevorzugt ist immer gehandicapped. Und ich denke gerade dieser Arcadige Gedanke macht das Spiel auch.. na ja einfach zu einem ziemlic lausigen Shooter. Gerade auch weil es auch noch reiner Multiplayer ist, wo Balancing und Tiefe eigentlich eine wichtigere Rolle spielen sollte.
Nicht an mich, aber das trifft es ganz gut: Meiner Meinung nach ist der Mix von 1st und 3rd nicht so das Problem, sondern die Fokuslosigkeit. Ist einer der grundlegend funktionellen, professional gebauten Shooter, die wirklich jedes bischen Spieltiefe und Charachter im Gameplay vermissen lassen.