Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.com
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
subjektive moral beschreibt das nichtgelten lassen einer höheren komplexität und das verurteilen anderer eben nur auf basis von moral.
objektive moral lässt jedoch freiräume für komplexere zusammenhänge und das verständnis dieser ohne direkt die moral als solche zu untergraben.
greetingz
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yopparai
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Ich liebe dieses Forum. Ein Artikel, der das Thema illegale Schwarzkopien behandelt (ich hoffe, diese Formulierung tritt jetzt niemandem auf die Füße), und schon ab Seite zwei geht es um philosophische Betrachtungen zu Gesetzgebung, Moral und deren Objektivität. 
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- Onekles
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Haben sie auch nicht. Die schmeißen nur mit Schlagwörtern um sich rum, die sie selbst nicht verstehen.
Teraflops!
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- Temeter
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Und die Perspektive ist doch das verdammt arme an der Geschichte. Man verteidigt einen inkorrekten Begriff, der sich schon in seiner Zusammensetzung selbst widerspricht (Raub≠Kopie), wegen Angst, es würde irgendwie ganz schlimme Folgen haben, wenn man die Unsinnigkeit auch nur erwähnt.Levi hat geschrieben:Das blöde an diesem Kommentar: Idioten im Forum werden es Missbrauchen, um ihre illegale Kopiererei noch zu verteidigen. Was hält wirklich schade ist.
Fühlt sich an, als würde man mit den Mitarbeitern des deutschen Propagandabüros sprechen. Dachte, die wären vor einer Weile außer Mode gekommen, aber scheint ja einige Fans zu geben.
Bitte, wenn einige Leute so gereizt auf simple Fakten reagieren, reibt man doch gerne ein bischen Salz in die Wunde.yopparai hat geschrieben:Ich liebe dieses Forum. Ein Artikel, der das Thema illegale Schwarzkopien behandelt (ich hoffe, diese Formulierung tritt jetzt niemandem auf die Füße), und schon ab Seite zwei geht es um philosophische Betrachtungen zu Gesetzgebung, Moral und deren Objektivität.
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- Todesglubsch
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Ja, das auch. Die konzentrieren sich aber nur auf Rollenspiele, Rockmusik und ich glaub mittlerweile haben sie auch Killerspiele in ihr Sortiment genommen, obwohl sie die viel zu brutal finden.Metal King Slime hat geschrieben: Und ich würde mich nicht wundern wenn satanistische Sekten dahinter stecken, die Menschenopfer praktizieren.
- poldonius
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Und schon wieder muss man sich rechtfertigen. Göttlich.Temeter hat geschrieben:Und regelmäßig gibts so einen dummen Post, der einem irgendwelche verschwörerische Absichten unterstellt, nur weil man einen Fakt (!) verdeutlicht.
Außerdem nein: Es ist kein klauen. Das Wort hat eine Bedeutung, und die ist hier nicht der Fall.
Ich schwarzkopiere () übrigens nicht, aber falls das für dich ein Argument hast, ist das schon ziemlich arm.
Wenn man etwas an sich nimmt ohne zu bezahlen, bzw. sich etwas widerrechtlich aneignet ohne den Preis zu bezahlen nennt man das klauen oder auch Diebstahl. Das rafft eigentlich selbst jeder 5-jährige.
- Bachstail
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Ein Diebstahl bzw. Raub setzt aber vorraus, dass die beklaute Person den Gegenstand dann nicht mehr besitzt.Und schon wieder muss man sich rechtfertigen. Göttlich.
Wenn man etwas an sich nimmt ohne zu bezahlen, bzw. sich etwas widerrechtlich aneignet ohne den Preis zu bezahlen nennt man das klauen oder auch Diebstahl. Das rafft eigentlich selbst jeder 5-jährige.
Dem wäre hier aber nicht so, da man hier schlicht kopiert, man klaut also rein gar nichts, da der "Beklaute" seinen Gegenstand nach wie vor besitzt.
Hier wird also vervielfältigt, nicht geklaut oder geraubt.
Deswegen ist die Begrifflichkeit "Raubkopie" schwachsinn (ebenso wie Diebstahlkopie), was sie im Übrigen so oder so ist, da Raub Gewalt voraussetzt.
- Temeter
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Btw, laut Wikipedia ist Schwarzkopie auch nicht ganz korrekt. Anscheinend ist es einfach nur eine illegale Kopie, dafür gibts keinen speziellen Begriff.
Ich mag überzogene Industrie-Propaganda einfach nicht, erst recht nicht, wenn sie von ekligen Vereinen gepusht werden, die sich im Umkehrschluss bereits ähnlich polemische Namen wie Copyright-Mafia eingefangen haben.
Wenn du eine Kopie machst, eignest du dir nichts an, du nimmst dir nichts. Du kopierst Daten, aber die Daten und Urheberrechte sind immer noch genau da, wo sie vorher waren.
Ändert das irgendetwas an der Moral daran, wenn du dir besagte illegale Kopie machst? Nope! Ist immer noch unmoralisch. Aber dazu habe ich mich auch gar nicht geäußert.
Untermalt aber ganz gut, wie die Industrie den Begriff pusht.Der Begriff „Raubkopie“ wird oft als ungenau und übertrieben bezeichnet.[29][4] Das Wort beinhalte den Vorwurf eines Raubes, also ein Verbrechen im Sinne des StGB, was von der Kampagne Raubkopierer sind Verbrecher auch so transportiert wurde: die Werbespots, die sich an die Verbraucher richteten und vor allem auch in Kinos liefen, suggerierten, dass man als „Raubkopierer“ mit einer Strafe von bis zu 5 Jahren Haft rechnen müsse. Dies wurde jedoch als irreführend kritisiert,[30] da sich diese gesetzlich im deutschen Urheberrecht verankerte Höchststrafe (§ 108a UrhG) an gewerbliche Schwarzkopierer richtet.[3] Abseits davon verwendete selbst der Verband Zukunft Medien Marketing, von dem diese Werbespots initiiert wurden, die Bezeichnung „illegale Kopien“.[29]
Ich mag überzogene Industrie-Propaganda einfach nicht, erst recht nicht, wenn sie von ekligen Vereinen gepusht werden, die sich im Umkehrschluss bereits ähnlich polemische Namen wie Copyright-Mafia eingefangen haben.
Ein 5-jähriger sollte auch verstehen, dass man beim stehlen etwas wegnimmt, und es danach nicht mehr beim Eigentümer ist. Wie du schon sagst.poldonius hat geschrieben:Und schon wieder muss man sich rechtfertigen. Göttlich.Temeter hat geschrieben:Und regelmäßig gibts so einen dummen Post, der einem irgendwelche verschwörerische Absichten unterstellt, nur weil man einen Fakt (!) verdeutlicht.
Außerdem nein: Es ist kein klauen. Das Wort hat eine Bedeutung, und die ist hier nicht der Fall.
Ich schwarzkopiere () übrigens nicht, aber falls das für dich ein Argument hast, ist das schon ziemlich arm.
Wenn man etwas an sich nimmt ohne zu bezahlen, bzw. sich etwas widerrechtlich aneignet ohne den Preis zu bezahlen nennt man das klauen oder auch Diebstahl. Das rafft eigentlich selbst jeder 5-jährige.
Wenn du eine Kopie machst, eignest du dir nichts an, du nimmst dir nichts. Du kopierst Daten, aber die Daten und Urheberrechte sind immer noch genau da, wo sie vorher waren.
Ändert das irgendetwas an der Moral daran, wenn du dir besagte illegale Kopie machst? Nope! Ist immer noch unmoralisch. Aber dazu habe ich mich auch gar nicht geäußert.
Zuletzt geändert von Temeter am 27.12.2016 13:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Doc Angelo
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Ja, das stimmt schon. Mit dem Kopieren von etwas ist jeder von uns aufgewachsen. Als ich 6 Jahre alt war, durfte ich zusehen, wie aus einer Spielkassette für den C16 *hexhex* plötzlich 2 Spiele wurden. Man brauchte bloß den teuren Doppelkassetten-Rekorder, so viel Zeit wie das Originalband halt lang war, und eine Leerkassette. Also kann man ganz klar sagen, das ich mit dem Thema "Kopie eines geistigen Werkes" aufgewachsen bin.Kajetan hat geschrieben:ALLE HIER in dieser Diskussion sind mit diesem Thema aufgewachsen. Die Holperigkeit basiert daher nur auf dem Umstand, dass manche Teilnehmer der Diskussion die Komplexität des Themas weiterhin nicht verstehen oder verstehen wollen, weil sie das Thema nur aus ihrer subjektiven Moralsicht heraus betrachten und bewerten, weil sie der Propaganda der Industrie so sehr auf den Leim gegangen sind, dass sie gar nicht mehr merken, wie sehr sie ihr auf den Leim gegangen sind.Doc Angelo hat geschrieben:Die meisten sind mit diesen Umständen nicht aufgewachsen. Ich denke da kann man ruhig ein Auge zudrücken, wenn die Diskussion hier und da ein wenig holprig ist.
Allerdings hab ich mich in dem Alter noch nicht wirklich mit dem Thema kritisch auseinander gesetzt, noch hat es sonstwer aus meinem Dunstkreis getan. Das hat dann noch so ca. 20 Jahre gedauert.
Mit "Thema" meinte ich eher die ganze Diskussion um den Wert eines geistigen Werkes. Und so weit ich weiß, gibt es da noch immer keiner gute und breit bekannte Lösung für das Problem. Was macht den Wert eines Buches aus? Die Anzahl der Buchstaben? Die Menge des Hypes? Wohl kaum. Aber wie bemisst man sowas? Welcher Preis ist gerechtfertigt? Sollte die gebundene Ausgabe genau so viel kosten wie das eBook? Und sollte das Buch auf ewig den gleichen Preis haben, auch wenn der Autor schon längst einen akzeptablen Stundenlohn für die Erschaffung des Buches erhalten hat? Sollte es ab diesem Zeitpunkt kostenlos sein? Ist es in Ordnung, sich eine solche "illegale Kopie eines geistigen Werkes" zu beschaffen, bevor der Autor genug Geld eingenommen hat, um sein Leben zu bestreiten? Ist es OK das zu tun, weil der Autor gesagt hat, das er nichts gegen "illegale Kopien seines geistigen Werkes" tun kann und deswegen nicht darüber nachdenkt? Wenn er sagt, das er es OK findet, wenn arme Menschen sein Werk kopieren - wie arm bin ich? Sollte man sich überhaupt darum kümmern?
Ich vermute das eher wenige mit diesen Gedanken aufgewachsen sind. Das ist ein Thema was immer noch nicht durchgekaut ist. Und das obwohl es mitten in der Gesellschaft angekommen ist. Wer übrigens Artikel zu solchen Themen hat - nur her damit. Ich find das immer ziemlich interessant.
- Temeter
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Haha, das sind die richtigen - und verdammt schweren - Fragen, denen man sich stellen muss, wenn man sich richtig mit dem Thema auseinandersetzt. In der hälte der Fälle wirst du damit gleichzeitig auf viele Füße treten, weil sich eben eine arge Sensibilität zu dem Thema entwickelt hat.Doc Angelo hat geschrieben:SpoilerShowJa, das stimmt schon. Mit dem Kopieren von etwas ist jeder von uns aufgewachsen. Als ich 6 Jahre alt war, durfte ich zusehen, wie aus einer Spielkassette für den C16 *hexhex* plötzlich 2 Spiele wurden. Man brauchte bloß den teuren Doppelkassetten-Rekorder, so viel Zeit wie das Originalband halt lang war, und eine Leerkassette. Also kann man ganz klar sagen, das ich mit dem Thema "Kopie eines geistigen Werkes" aufgewachsen bin.
Allerdings hab ich mich in dem Alter noch nicht wirklich mit dem Thema kritisch auseinander gesetzt, noch hat es sonstwer aus meinem Dunstkreis getan. Das hat dann noch so ca. 20 Jahre gedauert.
Mit "Thema" meinte ich eher die ganze Diskussion um den Wert eines geistigen Werkes. Und so weit ich weiß, gibt es da noch immer keiner gute und breit bekannte Lösung für das Problem. Was macht den Wert eines Buches aus? Die Anzahl der Buchstaben? Die Menge des Hypes? Wohl kaum. Aber wie bemisst man sowas? Welcher Preis ist gerechtfertigt? Sollte die gebundene Ausgabe genau so viel kosten wie das eBook? Und sollte das Buch auf ewig den gleichen Preis haben, auch wenn der Autor schon längst einen akzeptablen Stundenlohn für die Erschaffung des Buches erhalten hat? Sollte es ab diesem Zeitpunkt kostenlos sein? Ist es in Ordnung, sich eine solche "illegale Kopie eines geistigen Werkes" zu beschaffen, bevor der Autor genug Geld eingenommen hat, um sein Leben zu bestreiten? Ist es OK das zu tun, weil der Autor gesagt hat, das er nichts gegen "illegale Kopien seines geistigen Werkes" tun kann und deswegen nicht darüber nachdenkt? Wenn er sagt, das er es OK findet, wenn arme Menschen sein Werk kopieren - wie arm bin ich? Sollte man sich überhaupt darum kümmern?
Ich vermute das eher wenige mit diesen Gedanken aufgewachsen sind. Das ist ein Thema was immer noch nicht durchgekaut ist. Und das obwohl es mitten in der Gesellschaft angekommen ist. Wer übrigens Artikel zu solchen Themen hat - nur her damit. Ich find das immer ziemlich interessant.
Vermutlich kein Wunder, das wir hier stattdessen semantisch/philosophische Diskussionen über Industriewörter betreiben.
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johndoe527990
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Und dein Beitrag hier ist andere dir unbekannte Personen als Idioten zu bezeichnen.Levi hat geschrieben:Das blöde an diesem Kommentar: Idioten im Forum werden es Missbrauchen, um ihre illegale Kopiererei noch zu verteidigen. Was hält wirklich schade ist.
Ist eine Beleidigung nicht auch nach StGB strafbar, also illegal?
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Doc Angelo
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Das ist ja irgendwie das interessante daran. Die Tatsache, das das Thema so hohe Wellen schlägt, zeigt das da Gesprächsbedarf ist und noch kein Konsens gefunden wurde, mit dem sich die meisten wohlfühlen können. Und das von allen "Seiten" der Thematik. Sowohl von "DRM-Gläubigern" als auch von "Geistes-Piraten". So lange das Thema so hoch gekocht wird, nehme ich den Teilnehmern der Diskussion nicht ab, das es ihnen wirklich egal sei.Temeter hat geschrieben:In der hälfte der Fälle wirst du damit gleichzeitig auf viele Füße treten, weil sich eben eine arge Sensibilität zu dem Thema entwickelt hat.
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Seppel21
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Du kannst nur eine legale Privatkopie anfertigen, wenn Du das Spiel selber legal besitzt. Wenn Du das Original kopierst, ist es eine Privatkopie, und in diesem Falle legal. Wenn Du solche Kopien verbreitest, oder eine solche Kopie herunterlädst, dann ist es illegal.Metal King Slime hat geschrieben:Todesglubsch hat geschrieben:Mhhh nopeMetal King Slime hat geschrieben: Beides ist falsch, es heißt Privatkopie! =)Aus rechtlicher Sicht besteht da tatsächlich ein Unterschied. Eine Privatkopie ist rechtlich sogar erlaubt - auch ohne Zustimmung des Rechtsinhabers. "...wenn die Kopie für das zukünftige Funktionieren des Computerprogramms notwendig ist..." oder so ähnlich.
Aber das rechtliche Blabla nutzt auch weder den Begriff Schwarz-, noch den Begriff Raubkopie.=pIm deutschen Urheberrechtsgesetz werden die Begriffe „Raubkopie“ und „Schwarzkopie“ nicht verwendet. Stattdessen wird beschrieben, welche Rechte und Pflichten Urheber bei der Verwertung und Nutzer bei der Nutzung geschützter Werke haben. „Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch“ von Werken, sogenannte Privatkopien, sind nach § 53 des Urheberrechtsgesetzes (Novelle vom 10. September 2003) unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Dabei darf jedoch keine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Quelle verwendet werden (§ 53 Abs. 1 UrhG),[2] so dass zum Beispiel Privatkopien aus Tauschbörsen nicht zulässig sind. Soweit der Berechtigte wegen eines effektiven Kopierschutzes keine Privatkopie fertigen kann, hat der Rechtsinhaber die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen, um von der entsprechenden Bestimmung Gebrauch machen zu können (§ 95b Abs. 1 Nr. 6 UrhG). Einem BGH-Urteil von 1978 zufolge liegt bei Audiomedien die Grenze bei sieben Privatkopien.[3] Die anzahlsmäßig achte Kopie ist demnach bereits eine illegale Kopie.
Wie gesagt es heißt Privatkopie!
Deswegen würde ich nur von Privatkopien sprechen, wenn man diese selbst angefertigt hat. In allen anderen Fällen ist es eine Raubkopie.
- Kajetan
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Das liegt daran, dass man sich ja nicht einmal einig darüber ist, ob überhaupt ein Problem besteht und wenn ja, wie dieses aussiehtDoc Angelo hat geschrieben:Und so weit ich weiß, gibt es da noch immer keiner gute und breit bekannte Lösung für das Problem.
Viele Fragen, auf die man heute noch keine oder keine vernünftige Antwort hat.Was macht den Wert eines Buches aus? Die Anzahl der Buchstaben? Die Menge des Hypes? Wohl kaum. Aber wie bemisst man sowas? Welcher Preis ist gerechtfertigt? Sollte die gebundene Ausgabe genau so viel kosten wie das eBook? Und sollte das Buch auf ewig den gleichen Preis haben, auch wenn der Autor schon längst einen akzeptablen Stundenlohn für die Erschaffung des Buches erhalten hat? Sollte es ab diesem Zeitpunkt kostenlos sein? Ist es in Ordnung, sich eine solche "illegale Kopie eines geistigen Werkes" zu beschaffen, bevor der Autor genug Geld eingenommen hat, um sein Leben zu bestreiten? Ist es OK das zu tun, weil der Autor gesagt hat, das er nichts gegen "illegale Kopien seines geistigen Werkes" tun kann und deswegen nicht darüber nachdenkt? Wenn er sagt, das er es OK findet, wenn arme Menschen sein Werk kopieren - wie arm bin ich? Sollte man sich überhaupt darum kümmern?
Grundsätzlich ist das Urheberrecht, welches dem Inhalteerschaffer die Möglichkeit gibt aus seinem geistigen Werk einen Wert zu erschaffen, richtig und wichtig. Sinnlose Maximalforderungen nach seiner Abschaffung sind lediglich das, sinnlos. Die Frage ist dabei nur, wie man einen halbwegs sinnvollen Ausgleich zwischen dem Kreativen und seinen Rezipienten/Kunden hinbekommt. Die letzten Jahrzehnte haben lediglich eine Sträkung des Mittlers zwischen Kreativen und Rezipienten gesehen, bis zur Extremform der Lex Disney, wo auf Grund der kommerziellen Interessen einer einzigen Firma das komplette Urheberrecht zu Gunsten der Rechteverwerter verbogen wird. Da wurden plötzlich die Nachkommen der Kreativen als Argument erfunden, obwohl sie weder mit Erschaffen des Werkes, noch dem Vermitteln, geschweige dem Konsumieren des Werkes etwas zu tun haben. Nur damit die uninformierte Öffentlichkeit nicht mitbekommt, dass hier eine Firma es erfolgreich geschafft hat sich passende Gesetze stricken zu lassen.
Und weil die Gesetzgeber landauf, landab diese Richtugn immer stärker ausbauen wollen, Kreative immer weniger Rechte haben sollen, Konsumenten nur noch Pflichten haben, muss man sich auch nicht wundern, wenn das Urheberrecht in seiner Gesamtheit immer weniger anerkannt und respektiert wird. Es ist aktuell schlichtweg nicht fair, und viel zu einseitig zu Gunsten von Firmen gestrickt, die eh schon fett damit Geld verdienen, die aber den Hals nicht vollbekommen und noch mehr haben wollen.
Das stimmt. Man ist damit aufgewachsen, aber man hat sich ausser einer oberflächlichen Beschäftigung "Stehlen ist böse, m'kay?" nicht damit beschäftigt.Ich vermute das eher wenige mit diesen Gedanken aufgewachsen sind. Das ist ein Thema was immer noch nicht durchgekaut ist. Und das obwohl es mitten in der Gesellschaft angekommen ist.
- Kajetan
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co
Schwarzkopie. Das sind Schwarzkopien, da hier lediglich auf dem Blatt Papier das Urheberrecht verletzt wird, ein simpler Regelverstoß vorliegt und niemand weiß, ob da überhaupt ein Schaden entsteht.Seppel21 hat geschrieben: Deswegen würde ich nur von Privatkopien sprechen, wenn man diese selbst angefertigt hat. In allen anderen Fällen ist es eine Raubkopie.
Raubkopien sollte man bitte für die Fälle reserviert lassen, wo sich jemand illegal Inhalte aneignet, um diese im gewerblichen (!) Rahmen zu Geld zu machen. Denn hier lässt sich zweifelsfrei ein Schaden feststellen und die äusserst krumme Analogie vom "Raub" am ehesten noch anwenden.
