cM0 hat geschrieben:tormente hat geschrieben:
Demnach zahlt sich die Globalisierung, bzw. Digitalisierung für den Endverbrauchergamer aus. Ganz ohne Keyshops.
Ich schrieb "größtenteils". Würde das auf Konsolen im gleichen Ausmaß stattfinden, würden die Stimmen lauter aus anderen Ecken tönen.
Habe ich je das Gegenteil behauptet? Schade dass du auf meine anderen Punkte so gar nicht eingehst. Mit Keyshops zahlt sich die Globalisierung eben noch mehr aus, wo ist da das Problem? Nochmal: Jedes Unternehmen kauft da Arbeitskräfte ein, wo es günstig ist. Warum sollte ich als Verbraucher das mit dem Kauf von Keys anders handhaben?
Das tun die Unternehmen übrigens nicht aus Nächstenliebe zu ihren Kunden, um günstige Spiele anzubieten, sondern damit ihr Gewinn noch mehr steigt.
Ja, das hast du?
Ich habe kein Problem damit wenn Globalisierung sich auch für Kunden und nicht nur für Unternehmen lohnt.
Bezogen auf den von dir zitierten Ausschnitt, ist das eindeutig. Globilisierung lohnt sich für den Gamer (Kunden) erst, wenn er seine Keys (das Produkt) für den niedrigsten Preis (im Ausland) erwirbt. Vorher nicht.
Auf welche anderen "Punkte" sollte ich eingehen? Sehe da nix.
Jedes Unternehmen kauft da Arbeitskräfte ein, wo es günstig ist.
Was als moralisch verwerflich betrachtet wird. Siehe Thread.
Aber der Endkunde darf alles. Solang im rechtlichen Rahmen, moralisch voll ok. Der Kunde ist König und so. Ihn trifft keine Schuld, denn er ist genauso Opfer der unbarmherzigen Konzerne, wie der kleine für Hungerlohn schufftende südostasiatische Minenarbeiter. Alle in einem Boot. Proletarier der Welt vereinigt euch.
leifman hat geschrieben:
öhm, als der horse-dlc für die xbox360 veröffentlich wurde, war von g2a noch weit und breit nichts zu sehen...
Die Praktik, game keys aus schattigen Quellen zu verkaufen, hat G2A ins Leben gerufen?
Desweiteren:
Das Problem sind nicht nur Keyseller. Die machen nur einen Teil aus. Den ich sehr gering einschätze. Betrifft es ja größtenteils die Plattform PC.
aber klar, wenn du meinst die kunden von videospiele, die also vollkommen legal ihr geld dafür ausgeben und so den ganzen puff am laufen halten, sind letztendlich selber dran schuld wenn sie mit mta's und dlc's drangsaliert werden, ist alles gut.
Sehr erwachsen und sehr differenziert. Bestättigt nur meine Ansicht. Und wie der "Puff" von der generösen Community am laufen gehalten wird...
Vollkommen legal. Lol.
wenn die kunden die nur 15 euro ausgeben anstelle von 25 euro schon exploiter sind, was sind dann erst gebrauchtsoftwarekäufer oder die nicht day one sondern erst nach 2 jahren käufer? was sind die dann erst? der letzte abschaum?
jeden gamer sollte man dazu zwingen spiele day one für 70,- euro zu kaufen, dann gibbet auch keine mta's mehr, wa!?
naiver blödsinn.
Blödsinnig naiv ist dein wildes re-interpretieren und überzeichnen. Grotesk durch und durch. Preise sinken so schnell auf niedrigst Niveau, man bekommt heute das Zeug nur so hinterhergeschmissen, trotzdem muss man das Herausquetschen des letzten Bisschens rechtfertigen. Trotz der offensichtlichen Dubiosität. 1:1 Verhalten, was man den niederträchtigen Unternehmern vorwirft.
Welche Entwickler kaufen überhaupt "programmierleistungen" im Ausland ein? Als wenn die Fachkräfte nicht allen Herrenländer (bis auf Entwicklungsländer) zugange wären.
mhhh... was wohl das ubisoft studio in chengdu so macht, oder in moscow, oder was macht das electronic arts studio so in hyderabad, indien?
sicherlich däumchendrehen...
greetingz[/quote]
Was Ubisoft Chengdu oder das "Business Office" in Moskau so treiben, würde ich sehr gerne in allen Details von dir erfahren. Über Wirtschaftlichkeit, eigentliche Tätigkeit und Lohn/Gehaltsunterschiede. Ubisoft Chengdu, eines der wenigen Entwicklerstudios, die nicht auf europäischem und nord-amerikanischem Kontinenten zu finden sind. Was, wenn man die Ausführungen hier so liest, nicht so sein dürfte. Wird doch alles im "billigen" Ausland produziert.
Igorsam hat geschrieben:Balmung hat geschrieben:Jaja, immer diese Doppelmoral hier, einerseits hier einen auf Geiz ist Geil machen, weil man nicht dazu breit ist für ein Spiel so viel zu zahlen, dabei sind die Preise für AAA Titel noch nie billiger gewesen und werden immer teuer in der Herstellung. Auf der anderen Seite dann aber die Entwickler dafür angreifen, dass sie alles mögliche versuchen um die Entwicklungskosten zu reduzieren.
Immer mehr wollen, aber immer weniger dafür zahlen wollen. Und dann wundern wieso die Rechnung nicht auf geht.
Schonmal überlegt wieso das so ist?
Es ist unglaublich leicht zu erklären, früher war der Markt ein Nischenmarkt, heute ist er der größte Markt überhaupt.
Einfach erklärt, wenn etwas damals 100 Euro in der Produktion kostete, bei 1 Euro pro digitalem Spiel, heute aber 1000 Euro in der Produktion kostet aber immernoch bei 1 Euro pro digitalem Spiel - hat man trozdem wesentlich mehr Gewinn, wenn eben früher 100 Leute das gekauft haben und heute 100.000 ...
Abseits davon gehen mir die Kosten als Konsument sowieso am Arsch vorbei, nicht weil ich ignorant bin, sondern weil ich es bescheuert finde, dass man teilweise gleichviel oder doppelt soviel für Marketing rausgibt wie für die Produktion, wieso soll ich für soeinen Blödsinn extra zahlen? (Mal abseits davon, dass man wohl auch künstlich übertreibt weils gut klingt fürs Marketing ...)
Schonmal überlegt, dass diese fantasierte Milchmädchenrechnung unzutreffend ist und warum soviel fürs Marketing drauf geht?
Denn es könnte ja sein, dass es zwar kein Nischenmarkt [sic] mehr ist, sich allerdings kehrseitig eine große Menge Mitbewerber und Konkurrenzprodukte (Stichwort: Globalisierung/Digitalisierung) auf den Markt gedrängt haben und Marketingkosten deshalb exponentiell gestiegen sind, weil man aus der exponentiell gewachsenen Masse herausstechen möchte.