Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von regionalen Preisunterschieden

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Onekles
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Onekles »

Diese ewige Heulerei. Der Gebrauchtmarkt wurde erfolgreich gelyncht und mit Denuvo können raubmordkopien momentan auch nicht als Sündenbock herhalten. Also muss man sich jetzt einen anderen Teufel suchen, um eine Rechtfertigung für miese Umsätze zu finden. Hauptsache, es ist immer irgendwer anders schuld. Trion Worlds. Wenn ich auf deren Webseite gucke, sehe ich endloses Mittelmaß. Uninspirierte Spiele, die die Welt nicht braucht. Konzentriert euch lieber darauf, gute Spiele zu programmieren, statt öffentlich rumzuheulen. Dann klappt's auch mit dem Umsatz.

Ich kauf weiterhin Keys. Die sind billiger, das Produkt ist das Gleiche. Ich bin doch nicht bescheuert und ich bin auch nciht die Wohlfahrt für Entwickler, die sich benachteiligt fühlen. Wenn mein Geschäftsmodell nicht funktioniert, mach ich mir Gedanken um eben jenes und nicht um den Kunden oder die Zwischenhändler.

Lächerlich.
Rapidity01
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Rapidity01 »

Arbitrage-Prozesse sind vollkommen normal. Die wiederum führen früher oder später zur Angleichunge der Preise. Sich nun also über vollkommen natürliche Marktmechanismen aufzuregen ist schon ziemlich lächerlich. Zumal die Produzenten genau das gleiche veranstalten.
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Amaunir
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Amaunir »

Da sind sie zum Teil aber auch selber dran schuld. Man wollte damals den Gebrauchtmarkt aushebeln, da kann man nur sagen, Herzlichen Glückwunsch, das habt ihr geschafft. Doch nun gibt es eben einen neuen Markt mit den Keystores. Ich hätte gerne mein Spiel weiterhin im Laden mit Handbuch gekauft, aber nun wo ich nur noch einen Code bekomme und mir dann das Spiel selbst runterladen darf, da schaue ich natürlich wo ich den am günstigste bekomme zumal man das Spiel ja auch nicht mehr weiterverkaufen kann.

Wobei es immer drauf ankommt worum es sich handelt. Nintendo Spiele kaufe ich generell beim Release weil ich da genau weiß dass die eh nicht billiger werden. Die Publisher-AAA-Großproduktionen ignoriere ich normalerweise, weil die auch extrem im Preis fallen nach ein paar Wochen und Spiele wo ich mir nicht sicher bin kaufe ich direkt bei Steam weil man es da unproblematisch wieder zurückgeben kann.

Sims3 mit seinen tausenden von Add-Ons wo EA immer noch in seinem Shop 40 Euro für haben möchte, die habe ich mir hingegen auch mit einem Key besorgt. Gewundert hatte es mich aber schon, weil das alles globale Keys waren. Man könnte die ja sicherlich auch regional eingrenzen, haben sie aber nicht gemacht und da hatte ich dann auch kein schlechtes Gewissen dabei.
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cM0
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von cM0 »

Todesglubsch hat geschrieben:Hm... diese Geiz ist Geil-Mentalität von manchen hier ist doch recht widerlich. Wie giftig es hier abgeht, nur, weil man jemanden das Recht nehmen will, einen Luxusartikel günstiger zu kaufen. Ich kann ja die Kritik, wie geschrieben, durchaus verstehen: Da bietet man seinen Artikel günstiger in einkommensschwächeren Ländern an und was passiert? Die Wohlhabenden kaufen dort ein.
Als würde man seinen dicken Geldbeutel rumschwenken und sich dann dennoch bei der Suppenküche anstellen, weil's dort günstiger ist. :D

Wie dem auch sei: Wenn dieses "Exploiting" tatsächlich so ein großes Problem wäre, dann wird sich das auf kurz oder lang selbst Regeln. Wie bereits geschrieben: Mit Geolocks, mit Keysperren, keine Keyverkäufe mehr in Billigländern, mit was weiß ich. Solange aber das nicht passiert, soll heißen: Solange niemand aktiv etwas dagegen unternimmt, scheint das Problem aber nicht so schlimm zu sein, wie es manche Personen behaupten. Vermutlich hat Hartsman sich einfach nur ausgekotzt. Wenn ich sieben Keys teste und drei davon waren geklaut, der Rest aus Billigländern, wäre ich vielleicht auch etwas angesäuert.

Aus verkaufs- und entwicklungstechnischer Sicht, sind diese Season Pässe eigentlich garnicht so verkehrt. Da wird bereits während der Spielentwicklung entschieden ob Zusatzinhalte entwickelt werden oder nicht - und diese werden verkauft, wenn der Spieler noch heiß auf das Spiel ist. Wie war's denn früher? Da kam ein Spiel raus, dann schaute man sich erstmal die Verkaufszahlen an und dann überlegte man ob man vielleicht ein Add-on rausbringen könnte, welches dann ein Jahr später erschien ... und die Leute kauften es. Weil es nichts anderes gab. Aber heute kommen doch teilweise in einem Monat mehr große, wichtige Blockbuster raus, als damals in einem Jahr.
Ich hoffe du meinst mit giftig nicht mich :D

Ich kann mich über mein Gehalt zwar nicht beklagen, aber nicht jeder in Deutschland verdient gut. Die Zeiten sind einfach vorbei. Ich kann mich auch an meine Zeiten als Schüler erinnern, da konnte ich mir maximal 1 Spiel pro Jahr leisten und dann gab es vlt noch ein schon etwas günstigeres Spiel zu Weihnachten. Solange man nicht weiß warum Leute günstiger im Ausland einkaufen, ist es schwer das ganze zu beurteilen. Allerdings hast du Recht: Wenn das Problem zu groß wird, werden die Publisher das Ganze schon durch Regionsperren regeln.

Früher haben aber auch deutlich weniger Spiele ein Addon bekommen. Heute ist ein Season Pass bei großen Titeln ja quasi schon Pflicht. Sicher ist das aus Sicht der Entwickler eine gute Sache, aber mich bringt es eben dazu, die Spiele erst als Goty bei nem Sale zu zu kaufen, denn ich bin ja kein Entwickler / Publisher ;) Das ist zwar was anderes als Keyshops, aber genau wie dort sieht der Publisher nicht den Vollpreis von mir und Hand aufs Herz: Das machst du sicher auch :) Gibt Ausnahmen wie Forza Horizon 3, Witcher 3 oder zuletzt sogar Battlefield 1, aber wenn ich die Wahl habe länger zu warten und dafür alle Inhalte des Spiels bugfrei zu einem günstigeren Preis zu erhalten, dann warte ich lieber. Dazu muss man auch sagen, dass es den Gebrauchtmarkt auf dem PC ja nicht mehr gibt über den früher viele Leute gespart haben. Ich mag Steam wirklich aber das ist schon schade.

Balmung hat geschrieben:Vor allem immer dieses Gelaber von wegen Season Pass und DLCs dienen lediglich der Gewinnmaximierung. Das ist einfach Blödsinn, es ist eine weitere Einnahmequelle um überhaupt genug Gewinn man Ende zu machen und die Entwicklungskosten für ein Spiel wieder einzuspielen. Diese Dinge wurden nicht erfunden um den Gewinn nach oben zu treiben sondern um die höheren Entwicklungskosten in den Griff zu kriegen ohne die Spielpreise anheben zu müssen. Aber wie will man dafür auch Verständnis von Spielern erwarten? Die meisten haben von Spieleentwicklung nicht einen Hauch einer Ahnung und ohne diese ist das schwer nachzuvollziehen.
Naja wie gesagt, die ganz großen haben damit angefangen und zwar zu Zeiten, in denen es ihnen wirklich sehr gut ging.
Balmung hat geschrieben:Heute wird doch primär über die Preise gejammert, weil es so viel mehr AAA Titel im Jahr gibt als noch vor 10 Jahren. Und natürlich muss man alle AAA Titel unbedingt spielen, was dann natürlich mehr kostet. Was tut man also wenn man mehr Spiele hat, aber nicht mehr ausgeben will als früher? Man wird geizig und plötzlich ist man nicht mehr bereit so viel für ein Spiel hin zu legen, trotz höherer Entwicklungskosten.
Ich kann nur für mich sprechen aber alle AAA Titel zu spielen, schaff ich eh schon lange nicht mehr, gerade weil ich ja viele (j)rpgs und auch kleine Indietitel spiele. Die Indietitel kauf ich übrigens gern zum Vollpreis, weil ich die Firmen unterstützen möchte. Oft handhabe ich das bei jrpgs genauso, einfach weil es davon mittlerweile nicht mehr viele gute gibt und die Brache wirklich etwas kränkelt.

Aber bei den meisten anderen AAA Titeln warte ich auf ein günstiges Angebot in nem Sale und schlage dann zu. Wie gesagt, gibt Ausnahmen, siehe mein Text weiter oben. Die Alternative wäre dass ich mir gar keine Spiele mehr kaufe, bis ich alles durch hab, was ich besitze. Dann sieht die Gamingbranche aber sicher 10 Jahre kein Geld mehr von mir ;) Das heißt auch dass die schon gut an mir verdient haben.

Ich klinke mich nun aber auch aus aus dieser Diskussion. Meine Meinung ist bekannt und ich will mich hier nicht streiten. Soll jeder machen wie ers für richtig hält.
Zuletzt geändert von cM0 am 26.12.2016 12:09, insgesamt 2-mal geändert.
Felerlos
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Felerlos »

Regionale Preisunterschiede zu entdecken und zu nutzen ist doch kein Betrug. Das ist der Job eines Händlers und wird seit Jahrhunderten praktiziert. Kreditkartenbetrug ist natürlich etwas anderes.
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Herschfeldt
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Herschfeldt »

Top Kommentar: So funktioniert der Steamwintersale hahahaha.
Habe mir da beim Sale schön Deus Ex Mankind Devided für 16 € geholt. Also, wenn Steam so eine Aktion hat, supporte ich die Plattform und hole mir das Game da und nicht woanders!!! Falls Steam etc. zu teuer, hol immer schön hier: http://www.keyforsteam.de/. Darüber hinaus hatte ich noch nie Probleme. Bei gar keinem (!) der Anbieter. Es werden sogar Supportanfragen beantwortet und versucht zu helfen.
Wer bezahlt den freiwillig 60 € für ein neues Game?? DAS ist einer der vielen Gründe, warum der PC schon immer meine liebste Spieleplattform war und ist und bleibt. Und die Alternative ist denen wohl lieber z.B. Sharing und Kekse!!!???
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James Dean
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von James Dean »

Ich war bereits Kunde unterschiedlicher Keyhändler (GreenManGaming, Kinguin, G2play, G2A und ein oder zwei andere). Bisher habe ich tatsächlich nirgendwo schlechte Erfahrungen gesammelt, außer bei G2A. Ich hatte mir damals Pillars of Eternity für GOG gekauft (vor ein oder zwei Jahren für lächerliche 7.50 €). Spielen wollte ich es erst ein Jahr später und realisierte dann, dass GOG das Spiel aus meiner Bibliothek gelöscht hat. Auf Anfrage beim Support erfuhr ich dann, dass der Key damals durch geklaute Kreditkarten erworben und weiterverkauft worden war. Habe mich dann bei GOG entschuldigt und bedankt und seitdem nie wieder etwas da gekauft. Ich kann daher den Vorwurf Hartsmans gut nachvollziehen.

Die Sache mit dem Region-Exploiting ist natürlich Schwachsinn und etwas, was mich seit Jahren aufregt. Weltkonzerne beanspruchen den Globalisierungsprozess für sich, aber sobald der Endkunde davon profitieren möchte, wird ein Region-Lock-System implementiert (siehe die ganzen RU-only Keys für diverse Spiele, die sich regulär auch gar nicht mehr bei Steam außerhalb Russlands aktivieren lassen).
Caparino
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Caparino »

Also der Publisher kann IMMER den Preis bestimmten solange keine krummen Dinger laufen.
Zur Not muss jener sich eben aus einen Land zurückziehen oder den Preis bezogen aufs Einkommen stark erhöhen um den Weiterverkauf in andere Länder zu unterbinden. Irgendwo muss also doch ein Gewinn bei rausspringen sonst hätten alle schon die Reißleine gezogen.

Die Sale Problematik ist das die Leute Rabatte gewohnt sind und Zeitexklusivität aufgegeben wurde. Wenn man nach 2-3 Monaten den Kinofilm als DvD beim Discounter entdeckt sinkt der "Wert" des Kinos doch erheblich. Als Gegenbeispiel nenne ich mal Blizzard mit ihren Franchise. Die werden nur äussert selten im Preis gesenkt und eigentlich nie verramscht. Das erzeugt eine gewisse Wertigkeit das man nicht drauf warten braucht das ein Spiel in 2 Monaten für die Hälfte kaufen kann. So kann man ruhig bei Release kaufen und sich nicht in 2 Monaten über dne Preisverfall ärgern. Die Rabattschlachten, auch im Einzelhandel, lassen ein unrabattierten Artikel ja fast wie eine Beleidigung wirken. Die Händler haben sich Schnäppchenjäger herangezogen also müssen sie damit auch klarkommen oder gegensteuern.

Und das 16€ Deus ex über mir. Steam ist nur die Plattform, der Verkäufer ist der Publisher. Auch die Rabatte kann nur der Publisher geben. Man kann sich also nicht nachher hinstellen und darüber jammern das Deus Ex für nur 16€ verkauft wurde. Irgendwo hat einer ne Kalkulation aufgemacht und die sagt: Wir verkaufen das Spiel nicht mehr gut, lass uns Preis senken solange das Spiel Grafisch noch aktuell ist und mitnehmen was geht aka Gewinnmaximierung.
Zuletzt geändert von Caparino am 26.12.2016 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
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adventureFAN
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von adventureFAN »

Der Trick ist, bei G2A und Kinguin nicht bei Usern zu kaufen, sondern bei größeren Keysellern. Da ist die Chance geringer solche illegalen Keys zu bekommen. Jedenfalls hatte ich bisher einen solchen Fall und der war eben bei so einem User-Kauf.
Ayngush
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Ayngush »

Tja...

Wenn es dem Herausgeber nicht gefällt, dass seine Spiele für einen Wechselkurs von 3 USD auf den Philippinen verkauft werden (und dann den Zweitmarkt zugeführt werden - aber das kann ja dem ursprünglichen Herausgeber egal sein), dann rate ich ihm seine Spiele nicht für 3 USD auf den Philippinen in internationaler Sprache anzubieten.

Das es Zwischenhändler gibt, die das in einer rechtlichen Grauzone (Umsatzsteuer, Importzoll, ...) für sich ausnutzen ist halt Kapitalismus und wird auf großer Bühne jeden Tag betrieben. Sei das Amazon "Deutschland", die ich in Luxemburg bezahle, Apfel, Google, Gesichtsbuch & Zwitschern Hauptfirmensitze in Irland / den Niederlanden, wenn es um die US-Steuern geht, Irgendwelche China-Weiterverkäufer auf eBay oder Amazon Marketplace... und letztlich alle Firmen, die Auftragsfertigungen im günstigeren Ausland betreiben, Steuern nicht dort abführen, wo sie eigentlich anfallen, Importzölle durch geschicktes verlagern des Firmensitzes umgehen, Währungsspekulationen betreiben, indem Teile einmal (virtuell) rund um die Welt transportiert werden usw.

Im Prinzip regt sich da also jemand auf, dass er im Kapitalismus lebt und dort seine Waren anbietet. Nun... Wäre ihm die Auftragsfertigung einer Planwirtschaft lieber? Hat ja schon mal so gut funktioniert.
johndoe1794441
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von johndoe1794441 »

Onekles hat geschrieben:Der Gebrauchtmarkt wurde erfolgreich gelyncht und mit Denuvo können raubmordkopien momentan auch nicht als Sündenbock herhalten
Es heißt "Raubkopie", nicht "Raubmordkopie". Analog zum "Raubtier", nicht "Raubmordtier".

Ansonsten habe ich keine Hemmungen, regionale Preisunterschiede zu meinem Vorteil auszunutzen. Ich habe mir dieses System schließlich nicht einfallen lassen, und finde allgemein, dass ein Download ein recht erbärmlicher Gegenwert für immerhin 60 Euro ist.
Zuletzt geändert von johndoe1794441 am 26.12.2016 13:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Todesglubsch
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Todesglubsch »

Entwickler:
"Wir lassen den Hauptteil des Spiels hier bei uns in Teuerland programmieren. Teile werden aber ins Ausland nach Billigland ausgelagert. Dadurch können wir dem Westen einen Spielepreis von "nur" 70€ anbieten. Ohne die Auslagerung müssten wir Preise von 200€ pro Spiel verlangen. Damit der kaufschwache Osten auch die Spiele genießen kann, subventioniert der Westpreis etwas den günstigen Ostpreis."**

Reicher Käufer:
*murmelt was von Doppelmoral und kauft sich billigen Ostkey*


Ich könnte ja euer Gemotze verstehen, wenn es sich hier um Produkte handelt, die ausnahmslos in Billigländern zusammengeschraubt werden. Wie alles aus dem Elektronik-Bereich. Aber das ist bei Games ja nicht der Fall. Und sind wir mal ehrlich: Kontrolliert ihr vor dem Kauf, ob Billigländer eingesetzt wurden? Die meisten hier, die nicht einmal ein Mindestmaß an Verständnis haben und nur auf ihre Geiz-ist-geil-Mentalität pochen machen das garantiert nicht. Die kaufen es günstig - selbst dann, wenn das Spiel komplett teuer im Westen produziert wurde.

**Mir ist klar, dass dieses Szenario sehr stark geschönt wurde. Aber so giftig wie man sich hier verhält, MUSS ich mich einfach stark dagegenlehnen.

@An den User irgendwo oben drüber
Ich hab keine Ahnung ob ich dich gemeint habe. Ich registrier die Usernamen hier nicht und merk mir nur die Avatare ... manchmal :D
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von TheSoulcollector »

Grunz Grunz hat geschrieben:
Onekles hat geschrieben:Der Gebrauchtmarkt wurde erfolgreich gelyncht und mit Denuvo können raubmordkopien momentan auch nicht als Sündenbock herhalten
Es heißt "Raubkopie", nicht "Raubmordkopie". Analog zum "Raubtier", nicht "Raubmordtier".

Ansonsten habe ich keine Hemmungen, regionale Preisunterschiede zu meinem Vorteil auszunutzen. Ich habe mir dieses System schließlich nicht einfallen lassen, und finde allgemein, dass ein Download ein recht erbärmlicher Gegenwert für immerhin 60 Euro ist.
Raubmordkopie ist als satirische Übertreibung der Nutzer von Raubkopie zusehen. Den Begriff Raubkopie hat die Industrie geprägt. zu sehen. Aber eigentlich ist nicht mal Raubkopie richtig, denn Raub schließt die Anwendung oder Androhung von Gewalt mit ein. Korrekt wäre also Diebstahlkopie.
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|Chris|
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von |Chris| »

Einige scheinen ja ziemlich getriggert zu sein und fühlen sich direkt persönlich angegriffen.

Ich kaufe und verkaufe auf g2play. Ich nehme mal an es wird, genauso wie Kinguin, from selben Netzwerk an Personen betrieben. Ich verstehe das Problem, bin aber nicht bereit Spiele für bis zu 100 Euro Vollpreis zu kaufen. Und seien wir mal ehrlich die mittlerweile Angebotene 'Standard' Version ohne Season Pass und im schlimmsten Teil fehlende Quests fühlt sich nicht vollständig an. Möchte ich ein komplettes Spiel muss ich meistens die 'Ultimate' Edition kaufen.

Insbesondere bei Fee-2-Pay Spielen fehlt mir jede Einsicht. Bei Publishern die ich mehr schätze oder deren Angebote ich als fair einschätze sieht es anders aus. Genauso bei Indie Titen welche ich direkt von offiziellen Platformen kaufe. Das macht es nicht besser und der richtige Weg wäre weniger zu konsumieren, aber dazu bin ich wohl zu viel Arschloch. Und dazu kann einer auch mal stehen anstatt zu versuchen das eigene Verhalten als moralisch überlegen darzustellen :>
Caparino
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg

Beitrag von Caparino »

@ Todesglubsch

Und was ist daran falsch?
Angebot und Nachfrage. Lohnt sich nicht Veröffentlichung in einem Billigland weil die Reichenland Leute dort einkaufen muss man entweder den Preis dort anheben oder sich aus den Markt zurück ziehen. Welch gottgegebenes Recht hat man auf Gewinnmaximierung durch Globalisierung und dem Kundne vorschreiben zu wollen wo man kaufen muss.