Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von regionalen Preisunterschieden
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
unknown_18
- Beiträge: 26973
- Registriert: 05.08.2002 13:11
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Jaja, immer diese Doppelmoral hier, einerseits hier einen auf Geiz ist Geil machen, weil man nicht dazu breit ist für ein Spiel so viel zu zahlen, dabei sind die Preise für AAA Titel noch nie billiger gewesen und werden immer teuer in der Herstellung. Auf der anderen Seite dann aber die Entwickler dafür angreifen, dass sie alles mögliche versuchen um die Entwicklungskosten zu reduzieren.
Immer mehr wollen, aber immer weniger dafür zahlen wollen. Und dann wundern wieso die Rechnung nicht auf geht.
Immer mehr wollen, aber immer weniger dafür zahlen wollen. Und dann wundern wieso die Rechnung nicht auf geht.
- cM0
- Moderator
- Beiträge: 8847
- Registriert: 30.08.2009 22:58
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Nun, so ist es aber nicht. Was gab es denn vorher: Produktionen im günstigeren Ausland oder vermehrt Einkäufe in Keyshops?
Es ist doch genauso Doppelmoral wenn im Ausland produziert aber nicht gekauft werden darf.
AAA Titel kosten mittlerweile oft 70€ und damit es nicht getan. Da kommt dann noch ein Season Pass für mittlerweile 40 - 50€ dazu. Aktuelles Beispiel: Forza Horizon 3 kostet in der Ultimate Edition ganze 100€. Die beinhaltet aber nicht den Season Pass. Der kostet nochmal 30€ extra. Aber auch das ist nicht alles, denn man kann davon ausgehen dass in Zukunft Autopakete erscheinen, die extra bezahlt werden müssen. Da kann ich schon verstehen dass Leute lieber indirekt im Ausland kaufen.
Diese ganzen Season Pass und DLC Geschichten wurden auch erst so richtig von den ganz großen Studios losgetreten und das sind die, die eh massig Gewinn einfahren. Die wollten nur einfach noch mehr Gewinn (wie jedes Unternehmen), müssen sich dann aber nicht wundern wenn einige Kunden zu Keys greifen. Wie gesagt, das ist eh nicht Masse denn die kauft weiter fleißig bei Steam und co ein.
Unabhängig davon kauf ich die meisten Spiele bei Sales und bin gar nicht so der riesen Keyshop-Käufer, aber das nur am Rande.
AAA Titel kosten mittlerweile oft 70€ und damit es nicht getan. Da kommt dann noch ein Season Pass für mittlerweile 40 - 50€ dazu. Aktuelles Beispiel: Forza Horizon 3 kostet in der Ultimate Edition ganze 100€. Die beinhaltet aber nicht den Season Pass. Der kostet nochmal 30€ extra. Aber auch das ist nicht alles, denn man kann davon ausgehen dass in Zukunft Autopakete erscheinen, die extra bezahlt werden müssen. Da kann ich schon verstehen dass Leute lieber indirekt im Ausland kaufen.
Diese ganzen Season Pass und DLC Geschichten wurden auch erst so richtig von den ganz großen Studios losgetreten und das sind die, die eh massig Gewinn einfahren. Die wollten nur einfach noch mehr Gewinn (wie jedes Unternehmen), müssen sich dann aber nicht wundern wenn einige Kunden zu Keys greifen. Wie gesagt, das ist eh nicht Masse denn die kauft weiter fleißig bei Steam und co ein.
Unabhängig davon kauf ich die meisten Spiele bei Sales und bin gar nicht so der riesen Keyshop-Käufer, aber das nur am Rande.
- Todesglubsch
- Beiträge: 16285
- Registriert: 02.12.2010 11:21
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Hm... diese Geiz ist Geil-Mentalität von manchen hier ist doch recht widerlich. Wie giftig es hier abgeht, nur, weil man jemanden das Recht nehmen will, einen Luxusartikel günstiger zu kaufen. Ich kann ja die Kritik, wie geschrieben, durchaus verstehen: Da bietet man seinen Artikel günstiger in einkommensschwächeren Ländern an und was passiert? Die Wohlhabenden kaufen dort ein.
Als würde man seinen dicken Geldbeutel rumschwenken und sich dann dennoch bei der Suppenküche anstellen, weil's dort günstiger ist.
Wie dem auch sei: Wenn dieses "Exploiting" tatsächlich so ein großes Problem wäre, dann wird sich das auf kurz oder lang selbst Regeln. Wie bereits geschrieben: Mit Geolocks, mit Keysperren, keine Keyverkäufe mehr in Billigländern, mit was weiß ich. Solange aber das nicht passiert, soll heißen: Solange niemand aktiv etwas dagegen unternimmt, scheint das Problem aber nicht so schlimm zu sein, wie es manche Personen behaupten. Vermutlich hat Hartsman sich einfach nur ausgekotzt. Wenn ich sieben Keys teste und drei davon waren geklaut, der Rest aus Billigländern, wäre ich vielleicht auch etwas angesäuert.
So und jetzt auch noch ein kurzes Auskotzen von mir: Mal eben die Preise von zwei Titeln überprüft, die ich gerne haben wollte - und beide kosten selbst bei G2A immer noch über 30€. Es ist also doch irgendwie möglich, seine Preise trotz Keystores "höher" zu halten.
Als würde man seinen dicken Geldbeutel rumschwenken und sich dann dennoch bei der Suppenküche anstellen, weil's dort günstiger ist.
Wie dem auch sei: Wenn dieses "Exploiting" tatsächlich so ein großes Problem wäre, dann wird sich das auf kurz oder lang selbst Regeln. Wie bereits geschrieben: Mit Geolocks, mit Keysperren, keine Keyverkäufe mehr in Billigländern, mit was weiß ich. Solange aber das nicht passiert, soll heißen: Solange niemand aktiv etwas dagegen unternimmt, scheint das Problem aber nicht so schlimm zu sein, wie es manche Personen behaupten. Vermutlich hat Hartsman sich einfach nur ausgekotzt. Wenn ich sieben Keys teste und drei davon waren geklaut, der Rest aus Billigländern, wäre ich vielleicht auch etwas angesäuert.
So und jetzt auch noch ein kurzes Auskotzen von mir: Mal eben die Preise von zwei Titeln überprüft, die ich gerne haben wollte - und beide kosten selbst bei G2A immer noch über 30€. Es ist also doch irgendwie möglich, seine Preise trotz Keystores "höher" zu halten.
Aus verkaufs- und entwicklungstechnischer Sicht, sind diese Season Pässe eigentlich garnicht so verkehrt. Da wird bereits während der Spielentwicklung entschieden ob Zusatzinhalte entwickelt werden oder nicht - und diese werden verkauft, wenn der Spieler noch heiß auf das Spiel ist. Wie war's denn früher? Da kam ein Spiel raus, dann schaute man sich erstmal die Verkaufszahlen an und dann überlegte man ob man vielleicht ein Add-on rausbringen könnte, welches dann ein Jahr später erschien ... und die Leute kauften es. Weil es nichts anderes gab. Aber heute kommen doch teilweise in einem Monat mehr große, wichtige Blockbuster raus, als damals in einem Jahr.Diese ganzen Season Pass und DLC Geschichten wurden auch erst so richtig von den ganz großen Studios losgetreten und das sind die, die eh massig Gewinn einfahren. Die wollten nur einfach noch mehr Gewinn (wie jedes Unternehmen), müssen sich dann aber nicht wundern wenn einige Kunden zu Keys greifen.
-
unknown_18
- Beiträge: 26973
- Registriert: 05.08.2002 13:11
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Vor allem immer dieses Gelaber von wegen Season Pass und DLCs dienen lediglich der Gewinnmaximierung. Das ist einfach Blödsinn, es ist eine weitere Einnahmequelle um überhaupt genug Gewinn man Ende zu machen und die Entwicklungskosten für ein Spiel wieder einzuspielen. Diese Dinge wurden nicht erfunden um den Gewinn nach oben zu treiben sondern um die höheren Entwicklungskosten in den Griff zu kriegen ohne die Spielpreise anheben zu müssen. Aber wie will man dafür auch Verständnis von Spielern erwarten? Die meisten haben von Spieleentwicklung nicht einen Hauch einer Ahnung und ohne diese ist das schwer nachzuvollziehen.
Heute wird doch primär über die Preise gejammert, weil es so viel mehr AAA Titel im Jahr gibt als noch vor 10 Jahren. Und natürlich muss man alle AAA Titel unbedingt spielen, was dann natürlich mehr kostet. Was tut man also wenn man mehr Spiele hat, aber nicht mehr ausgeben will als früher? Man wird geizig und plötzlich ist man nicht mehr bereit so viel für ein Spiel hin zu legen, trotz höherer Entwicklungskosten.
Ist nur ein weiteres Beispiel wie Spieler mit ihren seltsamen Einstellungen der Spiele Branche schaden. Würden sie einfach sagen ich kaufe nicht mehr Spiele im Jahr als früher, dann würde sich der Markt von selbst regeln. So aber geht der ganze Spielemarkt so langsam vor die Hunde und Jeder schiebt die Schuld von sich auf die Anderen. Und mit "Jeder" meine ich nicht nur die Spieler.
Heute wird doch primär über die Preise gejammert, weil es so viel mehr AAA Titel im Jahr gibt als noch vor 10 Jahren. Und natürlich muss man alle AAA Titel unbedingt spielen, was dann natürlich mehr kostet. Was tut man also wenn man mehr Spiele hat, aber nicht mehr ausgeben will als früher? Man wird geizig und plötzlich ist man nicht mehr bereit so viel für ein Spiel hin zu legen, trotz höherer Entwicklungskosten.
Ist nur ein weiteres Beispiel wie Spieler mit ihren seltsamen Einstellungen der Spiele Branche schaden. Würden sie einfach sagen ich kaufe nicht mehr Spiele im Jahr als früher, dann würde sich der Markt von selbst regeln. So aber geht der ganze Spielemarkt so langsam vor die Hunde und Jeder schiebt die Schuld von sich auf die Anderen. Und mit "Jeder" meine ich nicht nur die Spieler.
- Blackcucumbermage
- Beiträge: 119
- Registriert: 12.07.2014 18:20
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Naja schaut man ein paar kritische releases an, wie dishonored 2 deus ex mankind divided, mafia 3, Xcom 2 sieht man das die das spiel sogar total verbuggt und eher in einer Beta phase abliefern, jedenfalls nach den User-wertungen. Ich kaufe auch keine Games mehr zum release, bei mir ist jedes Release Datum ein Jahr weiter hinten dran. Wenns ums Geld geht sollen die halt mal mehr auf Ihre Inhalte schauen, ich jedenfalls will nicht für die endlosen Grind Simulatoren Zahlen die es mittlerweile gibt und davon sind ja auch schon Spiele wie Witcher 3 betroffen zumindest was die Taucherei in Skellige angeht. Mittlerweile zocke ich kaum noch und lese sogar lieber. Wenn dann Games die einem wirklich mal wieder eine Interessante Erfahrung bieten wie z.b. Divinity, Undertale und vielleicht gibt es ja mal wieder irgendwann ein Spiel das an KOTOR ran reicht.Balmung hat geschrieben:Vor allem immer dieses Gelaber von wegen Season Pass und DLCs dienen lediglich der Gewinnmaximierung. Das ist einfach Blödsinn, es ist eine weitere Einnahmequelle um überhaupt genug Gewinn man Ende zu machen und die Entwicklungskosten für ein Spiel wieder einzuspielen. Diese Dinge wurden nicht erfunden um den Gewinn nach oben zu treiben sondern um die höheren Entwicklungskosten in den Griff zu kriegen ohne die Spielpreise anheben zu müssen. Aber wie will man dafür auch Verständnis von Spielern erwarten? Die meisten haben von Spieleentwicklung nicht einen Hauch einer Ahnung und ohne diese ist das schwer nachzuvollziehen.
Heute wird doch primär über die Preise gejammert, weil es so viel mehr AAA Titel im Jahr gibt als noch vor 10 Jahren. Und natürlich muss man alle AAA Titel unbedingt spielen, was dann natürlich mehr kostet. Was tut man also wenn man mehr Spiele hat, aber nicht mehr ausgeben will als früher? Man wird geizig und plötzlich ist man nicht mehr bereit so viel für ein Spiel hin zu legen, trotz höherer Entwicklungskosten.
Ist nur ein weiteres Beispiel wie Spieler mit ihren seltsamen Einstellungen der Spiele Branche schaden. Würden sie einfach sagen ich kaufe nicht mehr Spiele im Jahr als früher, dann würde sich der Markt von selbst regeln. So aber geht der ganze Spielemarkt so langsam vor die Hunde und Jeder schiebt die Schuld von sich auf die Anderen. Und mit "Jeder" meine ich nicht nur die Spieler.
- Peter__Piper
- Beiträge: 6852
- Registriert: 16.11.2009 01:34
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Sehr einseitige Sichtweise...Balmung hat geschrieben:Vor allem immer dieses Gelaber von wegen Season Pass und DLCs dienen lediglich der Gewinnmaximierung. Das ist einfach Blödsinn, es ist eine weitere Einnahmequelle um überhaupt genug Gewinn man Ende zu machen und die Entwicklungskosten für ein Spiel wieder einzuspielen. Diese Dinge wurden nicht erfunden um den Gewinn nach oben zu treiben sondern um die höheren Entwicklungskosten in den Griff zu kriegen ohne die Spielpreise anheben zu müssen. Aber wie will man dafür auch Verständnis von Spielern erwarten? Die meisten haben von Spieleentwicklung nicht einen Hauch einer Ahnung und ohne diese ist das schwer nachzuvollziehen.
Heute wird doch primär über die Preise gejammert, weil es so viel mehr AAA Titel im Jahr gibt als noch vor 10 Jahren. Und natürlich muss man alle AAA Titel unbedingt spielen, was dann natürlich mehr kostet. Was tut man also wenn man mehr Spiele hat, aber nicht mehr ausgeben will als früher? Man wird geizig und plötzlich ist man nicht mehr bereit so viel für ein Spiel hin zu legen, trotz höherer Entwicklungskosten.
Ist nur ein weiteres Beispiel wie Spieler mit ihren seltsamen Einstellungen der Spiele Branche schaden. Würden sie einfach sagen ich kaufe nicht mehr Spiele im Jahr als früher, dann würde sich der Markt von selbst regeln. So aber geht der ganze Spielemarkt so langsam vor die Hunde und Jeder schiebt die Schuld von sich auf die Anderen. Und mit "Jeder" meine ich nicht nur die Spieler.
Und dass als Konsument
Ich wusste garnicht das man in der Gamingbranche so wenig Gewinne einfahren kann
Den exorbitante Wachstum den Publisher wie EA, Avtivison etc wiederfahren ist hab ich mir dann wohl nur eingebildet.
Und nur dank DLC können sie sich also gerade noch so über Wasser halten - sehr Interessant.
Niemand spricht der Spieleentwicklung sein hohes Risiko ab. Da muss ne Menge Geld vorgestreckt werden bevor da der Gewinn bei rumkommt. Aber trotzdem ist es eine sehr lukrative Branche !
Und Risiko gibt es in vielen Branchen.
Bsp. in der Baubranche - da müssen auch unsummen an Kohlen vorgestreckt werden bevor Gewinn bei rumkommt.
Das Leben ist halt kein Ponyhof und die Welt nicht so schwarz/weiß wie du sie dir hier pinselst.
Traurig ist eher wie du dich hinstellst, Publisher die teils Milliardengwinne einfahren verteidigst.
Und dann auch noch den schwarzen Peter den Konsumenten in die Schuhe schiebst.
Sicher könnte man auch in der Spielbranche bewusster und nachhaltiger als Konsument umgehen - aber das gilt ebenso, wenn nicht eher mehr noch für die Publisher.
Da kann man nurnoch mit dem Kopf schütteln.
Watt ne schräge Sichtweise.
Angepasster und Blauäugiger geht´s ja kaum noch...
- Arkatrex
- Beiträge: 2216
- Registriert: 07.12.2010 07:35
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Uh, jetzt muss ich mich als Saleskäufer aber echt mies fühlen...das heisst ja...das heisst ja..ich kann es kaum aussprechen..bei einem 2 für 1 Sale bekommt einer der Hersteller...ja . gar nix *wein*...die armen Kinder....
- Andarus
- Beiträge: 613
- Registriert: 13.11.2006 02:43
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Jeder fucking Keyseller basiert sein Geschäft auf Ausnutzung von regionalen Preisunterschieden... who cares! 
Ich kauf fast alle Spiele aus dem Ausland. Ich zahl doch nicht die Wucherpreise in Deutschland!
Ich kauf fast alle Spiele aus dem Ausland. Ich zahl doch nicht die Wucherpreise in Deutschland!
-
Easy Lee
- Beiträge: 5375
- Registriert: 06.08.2008 17:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Spielepublisher sind ganz vorne dabei, wenn es um die Ausnutzung der freien Marktwirtschaft geht. Ich würde mich deshalb nicht zu weit mit der Kritik aus dem Fenster lehnen. Speziell, wenn man selbst auf F2P setzt.
-
unknown_18
- Beiträge: 26973
- Registriert: 05.08.2002 13:11
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
In der Spiele Branche geht es nicht bloß darum Gewinne zu scheffeln. Mit Spielen die sich gut verkaufen lassen werden nun mal auch mehr risikoreichere Projekte wie Mirrors Edge mitfinanziert. Es ist ja nun auch nicht so als würde der Gewinn nicht wieder investiert. Kein Publisher kann sich bei den Kosten heutzutage einen wirklich richtigen Flop mehr leisten.Peter__Piper hat geschrieben:Sehr einseitige Sichtweise...
Und dass als Konsument![]()
Ich wusste garnicht das man in der Gamingbranche so wenig Gewinne einfahren kann![]()
Den exorbitante Wachstum den Publisher wie EA, Avtivison etc wiederfahren ist hab ich mir dann wohl nur eingebildet.
Und nur dank DLC können sie sich also gerade noch so über Wasser halten - sehr Interessant.
Und natürlich sind Aktiengesellschaften immer darauf aus ihren Gewinn zu steigern, so funktioniert nun mal das beknackte Börsensystem, das uns alle noch irgendwann ruinieren wird.
Ich pinsele die Welt nicht schwarz/weiß sondern zeige lediglich die andere Seite von dem was Andere hier schreiben. Das dazwischen noch viel Luft ist und man noch mehr in Details gehen müsste, logisch, streite ich gar nicht ab.Niemand spricht der Spieleentwicklung sein hohes Risiko ab. Da muss ne Menge Geld vorgestreckt werden bevor da der Gewinn bei rumkommt. Aber trotzdem ist es eine sehr lukrative Branche !
Und Risiko gibt es in vielen Branchen.
Bsp. in der Baubranche - da müssen auch unsummen an Kohlen vorgestreckt werden bevor Gewinn bei rumkommt.
Das Leben ist halt kein Ponyhof und die Welt nicht so schwarz/weiß wie du sie dir hier pinselst.
Tue ich das? Mit meiner letzten Aussage hab ich auch die Firmen mit ins Boot gezogen. Jeder trägt einen Teil mit dazu bei wieso es so ist wie es ist, egal ob Spieler oder Entwickler. Und jedes mal ist es die gleiche Gemeinsamkeit um die sich alles dreht: Geld. Um was sollte es auch sonst gehen als wieder mal das Geld.Traurig ist eher wie du dich hinstellst, Publisher die teils Milliardengwinne einfahren verteidigst.
Und dann auch noch den schwarzen Peter den Konsumenten in die Schuhe schiebst.
Ach, komm, es ist doch immer das gleiche, die Konsumenten zeigen auf die Firmen und die Firmen auf die Konsumenten, wenn auch nicht so direkt wie umgekehrt, weil letztere auf das Geld ihrer Kunden angewiesen sind. So eine News wie hier ist ja nun eher die Ausnahme als die Regel.Sicher könnte man auch in der Spielbranche bewusster und nachhaltiger als Konsument umgehen - aber das gilt ebenso, wenn nicht eher mehr noch für die Publisher.
Ich reagiere nur allergisch, wenn User mal wieder versuchen die Schuld 100% den Firmen in die Schuhe zu schieben und sich selbst als vollkommenes Unschuldslamm hin zu stellen. Ich hab nirgends behauptet, dass es genau umgekehrt wäre. Jeder trägt seine Teilschuld und ich nehme mich da auch nicht selbst von aus.Da kann man nurnoch mit dem Kopf schütteln.
Watt ne schräge Sichtweise.
Angepasster und Blauäugiger geht´s ja kaum noch...
-
johndoe1841603
- Beiträge: 926
- Registriert: 02.06.2016 16:57
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Ich bin nur Konsument. Als Konsument geht es mir auch am Arsch vorbei ob die games Branche den Bach runter geht und Spiele irgendwann 200,- aufwärts kosten. Entweder ich kaufe dann noch, oder ich lass es bleiben. Kann mich persönlich auch anders beschäftigen und hab in meinem Leben genug Zeit liegen lassen was Videospiele angeht.
Trotzdem kaufe ich generell beim billigsten, wenn möglich.
Trotzdem kaufe ich generell beim billigsten, wenn möglich.
- The_Outlaw
- Beiträge: 1616
- Registriert: 17.10.2007 20:45
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Würde auch nicht alles unterstreichen, aber im Kern halt Balmung Recht. Der Preisverfall ist auch bei großen Titeln vor allem auf dem PC inzwischen geradezu absurd, nach teilweise wenigen Wochen kann man schon 10-20€ sparen. Und dennoch gibt es genug Konsumenten, die es als ein ihnen scheinbar gottgegebenes Recht sehen, für Spiele am besten (so gut wie) nichts bezahlen zu müssen.Peter__Piper hat geschrieben:Sehr einseitige Sichtweise...
Unter'm Strich sind viele Spieler exakt genauso geizig wie die Entwickler, biegen sich ihre Welt aber einfach mit anderen Ausreden zurecht.
- adventureFAN
- Beiträge: 6985
- Registriert: 13.04.2011 16:57
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Ich verfolge ganz klar einer Regel: Ich will verdammt noch mal den günstigstens Preis von einem Spiel bezahlen. Selbst bei ganz frischen PS4-Spielen suche ich immer die günstigste Variante raus. Entweder aus einem anderen EU-Land importieren oder gebraucht kaufen.
Wie hier ja schon oft gesagt wird: Bei den Unternehmen ist es ja nicht anders. Die wollen auch so günstig wie möglich produzieren oder Steuern sparen wo es nur geht. Warum dürfen wir Endkunden nicht genauso handeln?
Geiz ist geil, das ist mein Motto.
Wie hier ja schon oft gesagt wird: Bei den Unternehmen ist es ja nicht anders. Die wollen auch so günstig wie möglich produzieren oder Steuern sparen wo es nur geht. Warum dürfen wir Endkunden nicht genauso handeln?
Geiz ist geil, das ist mein Motto.
- Brakiri
- Beiträge: 3482
- Registriert: 19.09.2006 11:34
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Muss den meisten hier recht geben.
Es kann nicht sein, dass die Unternehmen zum mehr Geld scheffeln ihre Arbeitskraft in Niedriglohnländern einkaufen und wir, die wir seit 20 Jahren Reallohnverluste haben, grade entspart werden und wo Millionen von Jobs hier und in den USA nach Indien und China gehen und somit die Kaufkraft der Leute in Industrienationen immer weiter nachlässt, aber weiterhin 50-70€ für ein Spiel zahlen sollen, obwohl es mittels Keyshops für 20 geht.
Globalisierung nutzt heute schon vielen Leuten nichts, hat ihnen die Jobs gekostet oder verhindert, dass sie Reallohnwachstum haben, während die Steuern dieser Leute dazu genutzt wird, die Banken zu retten und damit die Vermögen der Reichen. Man wird also doppelt ausgenommen, den viele Reiche zahlen im Vergleich zum Einkommen sehr wenig Steuern (in den USA. hier geht es sogar noch).
Wenn die Firmen und deren Eigner die Leute ausbeuten und für 3€ am Tag in China produzieren, dann ist das toll und eben Globalisierung, wenn die Konsumenten die wenigen Vorteile die sie durch Globalisierung haben, nutzen, dann ist das Böse, Betrug und Exploit.
Naja, die müssen nur laut genug scheien und Gabriel und Co genug Kohle zufliessen lassen, dann wird der Gesetzgeber schon dafür sorgen, dass auch diese Löcher gestopft werden.
Genau der gleiche Blödsinn mit Fakenews. Die Ami-Wahl lief nicht so wie vom Establishment gewollt und nun waren es "Fake News", russische Hacker usw. die es ermöglicht haben, nicht etwa die Hälfte der Amerikaner die arbeitslos sind, von Foodstamps leben müssen oder aktiv Angst um ihren Job haben müssen, so schlecht er auch bezahlt ist.
Glaubt den Medien und den Politikern echt überhaupt noch jemand etwas?
CNN sind Fake News.
Sorry fürs Off-topic
Es kann nicht sein, dass die Unternehmen zum mehr Geld scheffeln ihre Arbeitskraft in Niedriglohnländern einkaufen und wir, die wir seit 20 Jahren Reallohnverluste haben, grade entspart werden und wo Millionen von Jobs hier und in den USA nach Indien und China gehen und somit die Kaufkraft der Leute in Industrienationen immer weiter nachlässt, aber weiterhin 50-70€ für ein Spiel zahlen sollen, obwohl es mittels Keyshops für 20 geht.
Globalisierung nutzt heute schon vielen Leuten nichts, hat ihnen die Jobs gekostet oder verhindert, dass sie Reallohnwachstum haben, während die Steuern dieser Leute dazu genutzt wird, die Banken zu retten und damit die Vermögen der Reichen. Man wird also doppelt ausgenommen, den viele Reiche zahlen im Vergleich zum Einkommen sehr wenig Steuern (in den USA. hier geht es sogar noch).
Wenn die Firmen und deren Eigner die Leute ausbeuten und für 3€ am Tag in China produzieren, dann ist das toll und eben Globalisierung, wenn die Konsumenten die wenigen Vorteile die sie durch Globalisierung haben, nutzen, dann ist das Böse, Betrug und Exploit.
Naja, die müssen nur laut genug scheien und Gabriel und Co genug Kohle zufliessen lassen, dann wird der Gesetzgeber schon dafür sorgen, dass auch diese Löcher gestopft werden.
Genau der gleiche Blödsinn mit Fakenews. Die Ami-Wahl lief nicht so wie vom Establishment gewollt und nun waren es "Fake News", russische Hacker usw. die es ermöglicht haben, nicht etwa die Hälfte der Amerikaner die arbeitslos sind, von Foodstamps leben müssen oder aktiv Angst um ihren Job haben müssen, so schlecht er auch bezahlt ist.
Glaubt den Medien und den Politikern echt überhaupt noch jemand etwas?
CNN sind Fake News.
Sorry fürs Off-topic
-
heretikeen
- Beiträge: 918
- Registriert: 19.12.2012 14:37
- Persönliche Nachricht:
Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Was für ein Witz. Die "regionalen Preisunterschiede" sind den Unternehmen ganz recht, solange es um das Outsourcing von Arbeitskräften geht, aber die Kunden in den wohlhabenden Ländern schröpft man dann schon ganz gerne. Da ist es dann wieder Unrecht, die Preisunterschiede auszunutzen.
