Das Rollenspiel Corven der Indie-Entwickler Titans of Ether will sich voll und ganz trotz offener Welt auf die Geschichte konzentrieren. Auf eine Sprachausgabe verzichtet man allerdings und bedient sich den klassischen Schrifteinblendungen. Auch auf eine Minikarte und anderen Einblendungen verzichtet man bewusst, um ein Retro-Gefügl zu erzeugen. Neben Geheimnissen will man ebenfalls ein Handwerkss...
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Corven - Path of Redemption: Indie-Rollenspiel mit offener Welt
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- Todesglubsch
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Re: Corven - Path of Redemption: Indie-Rollenspiel mit offener Welt
Verzichtet man wegen Immersionsgründen ... oder wegen Budgetgründen? 
Ich erinner mich an ein paar RPGs die hierzulande bei Frogster (RIP) erschienen. Die hatten auch keine Minimap. Die waren unspielbar. (Gut, das wären sie vermutlich auch mit Minimap gewesen)
Ich erinner mich an ein paar RPGs die hierzulande bei Frogster (RIP) erschienen. Die hatten auch keine Minimap. Die waren unspielbar. (Gut, das wären sie vermutlich auch mit Minimap gewesen)
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heretikeen
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Re: Corven - Path of Redemption: Indie-Rollenspiel mit offener Welt
Steht doch da: Um ein Retro-Geflügel zu erzeugen.Todesglubsch hat geschrieben:Verzichtet man wegen Immersionsgründen ... oder wegen Budgetgründen?
Ich für meinen Teil bin froh um die Komfort-Errungenschaften moderner RPGs.
- Todesglubsch
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Re: Corven - Path of Redemption: Indie-Rollenspiel mit offener Welt
Mich Interessiert halt der *wahre* Grund - und nicht das PR-Sprech ... oder das, was ein überhasteter Redakteur daraus macht. Aber das Retro-Geflügel hab ich echt nicht wahrgenommen.heretikeen hat geschrieben:Steht doch da: Um ein Retro-Geflügel zu erzeugen.Todesglubsch hat geschrieben:Verzichtet man wegen Immersionsgründen ... oder wegen Budgetgründen?
- NewRaven
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Re: Corven - Path of Redemption: Indie-Rollenspiel mit offener Welt
Also genauer gesagt ist es ein Retro-Gefügl 
Niemand wird dir übrigens die wirklichen Absichten der Devs erörtern können - außer ein Dev
Ich sehe es so: eine fehlende Mini-Map würde ich persönlich jetzt nicht mit "retro"-Gefühl verbinden. Es gab damals wie heute Spiele, die brauchen sie (vorwiegend aber nicht ausschließlich MMOs und auch mitunter auch in abgewandelter Form als Kompass Games wie Fallout/TES) und es gibt Spiele, die brauchen sie nicht, weil ihr Gameplay nicht darauf ausgelegt ist. Die gabs damals wie heute. Hast du eine markante Welt, ggf. noch "Straßenschilder" an jeder Ecke und überschaubare Ziele für den Spieler, brauchst du auch keine Minimap. Hast du eine riesige Welt, in der man sich einfach verläuft - wo man als Spieler gern eine Minimap hätte, aber dein Spiel hat sie nicht, so ist das nicht retro, sondern dumm
Fehlende Voiceovers hingegen dürften in der Tat dem Budget geschuldet sein, bieten nun aber, da das ja nun schon einmal feststeht, wenigstens die Option, umfangreiche Dialoge mit vielen Verzweigungen zu implementieren. Wenn man keine Sprecher hat, muss man die nämlich auch nicht für doppelt oder dreifach eingesprochene Dialogzeilen mit nur marginalen inhaltlichen Änderungen bezahlen. Also, nutzt die Möglichkeit, die euch dieser "Nachteil" bietet und macht einen Vorteil daraus.
Niemand wird dir übrigens die wirklichen Absichten der Devs erörtern können - außer ein Dev
Ich sehe es so: eine fehlende Mini-Map würde ich persönlich jetzt nicht mit "retro"-Gefühl verbinden. Es gab damals wie heute Spiele, die brauchen sie (vorwiegend aber nicht ausschließlich MMOs und auch mitunter auch in abgewandelter Form als Kompass Games wie Fallout/TES) und es gibt Spiele, die brauchen sie nicht, weil ihr Gameplay nicht darauf ausgelegt ist. Die gabs damals wie heute. Hast du eine markante Welt, ggf. noch "Straßenschilder" an jeder Ecke und überschaubare Ziele für den Spieler, brauchst du auch keine Minimap. Hast du eine riesige Welt, in der man sich einfach verläuft - wo man als Spieler gern eine Minimap hätte, aber dein Spiel hat sie nicht, so ist das nicht retro, sondern dumm
Fehlende Voiceovers hingegen dürften in der Tat dem Budget geschuldet sein, bieten nun aber, da das ja nun schon einmal feststeht, wenigstens die Option, umfangreiche Dialoge mit vielen Verzweigungen zu implementieren. Wenn man keine Sprecher hat, muss man die nämlich auch nicht für doppelt oder dreifach eingesprochene Dialogzeilen mit nur marginalen inhaltlichen Änderungen bezahlen. Also, nutzt die Möglichkeit, die euch dieser "Nachteil" bietet und macht einen Vorteil daraus.
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Liesel Weppen
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Re: Corven - Path of Redemption: Indie-Rollenspiel mit offener Welt
Find ich gut. Sprachausgabe stört mich ehrlich gesagt sogar in RPGs. Eine Karte braucht man, aber es muss keine permanent sichtbare Minimap sein.
- cM0
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Re: Corven - Path of Redemption: Indie-Rollenspiel mit offener Welt
Gesprochene Dialoge wären schon schön aber je nachdem wie viel man lesen muss, kann ich auch ohne gut leben. Die Sache mit der nicht vorhandenen Minimap finde ich sogar sehr gut, sofern die Welt nicht zu groß ist.
Erinnert sich hier jemand daran wie es z. B. früher bei Gothic war? Man hatte eine ganze Weile gar keine Karte und musste sich am Anfang einfach so orientieren. Das lädt doch schön zum freien Erkunden ein.
Man konnte dann im Laufe des Spiels verschiedene Karte kaufen, die zu Anfang aber recht teuer waren. Auch diese Karten wurden aber nie permanent eingeblendet, sondern man musste sie sich über das Inventar ansehen um sich zu orientieren. Das ist super für die Immersion.
Erinnert sich hier jemand daran wie es z. B. früher bei Gothic war? Man hatte eine ganze Weile gar keine Karte und musste sich am Anfang einfach so orientieren. Das lädt doch schön zum freien Erkunden ein.
Man konnte dann im Laufe des Spiels verschiedene Karte kaufen, die zu Anfang aber recht teuer waren. Auch diese Karten wurden aber nie permanent eingeblendet, sondern man musste sie sich über das Inventar ansehen um sich zu orientieren. Das ist super für die Immersion.
- Todesglubsch
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Re: Corven - Path of Redemption: Indie-Rollenspiel mit offener Welt
Ja, war richtig immersiv jedes Mal das hässliche Inventar aufzurufen und in unserem bodenlosen Kästchenrucksack nach der Karte suchen zu müssen.Auch diese Karten wurden aber nie permanent eingeblendet, sondern man musste sie sich über das Inventar ansehen um sich zu orientieren. Das ist super für die Immersion.
Ich empfand die Karten in Gothic als durchgehend nutzlos. Aber ich brauch die inGame-Karten auch nicht um die Spielwelt zu sehen (außer in verzwackten Dungeons), sondern um zu wissen wo ich bereits war und wo nicht. Das konnten die Karten halt nicht.
- cM0
- Moderator
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Re: Corven - Path of Redemption: Indie-Rollenspiel mit offener Welt
Naja, ist sicher ein bisschen Geschmackssache und ja, das Inventar war nicht toll. Aber die ganze Art wie die Karte eingebaut wurde, war eben realistisch und daher hats durchaus zur Immersion beigetragen 
