Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
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- Wulgaru
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Steam und Itunes waren jeweils die Wunschziele von politischen Schwarzkopieren? 
- greenelve
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Na endlich kommt die Wahrheit ans Licht. 
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johndoe1238056
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
iTunes kann man durchaus als Folge von Napster verstehen und Seth hat nicht von Steam, sondern von Streams geredet und der Erfolg von Kino.to oder wie die Seite hieß, ist natürlich auch dem geschuldet, dass es damals eben noch kein Netflix oder Amazon Prime gab.
Die Existenz dieser beiden Seiten alleine werden mehr für die Entstehung der genannten kommerziellen Angebote getan haben, als alle Beschwerdebriefe an die Musik- und Filmindustrie zusammengerechnet.
Die Existenz dieser beiden Seiten alleine werden mehr für die Entstehung der genannten kommerziellen Angebote getan haben, als alle Beschwerdebriefe an die Musik- und Filmindustrie zusammengerechnet.
- Wulgaru
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Ob das aber geil ist, ist doch eine völlig andere Frage und so war es schon impliziert. Wie gesagt sind Itunes, Netflix und Steam alle für sich sehr gute Produkte (die man jeweils kritisch sehen kann oder eben nicht), aber es ist doch niemals der Hintergedanke gewesen sowas zu erschaffen, wenn man Kino.to angesurft hat.
Ich verwehre mich einfach gegen diesen aktivistischen Gedanken bei sowas, das halte ich für größtenteils absolut konstruiert um das ganze für sich und andere zu rechtfertigen. Wohlgemerkt verurteile ich niemanden der das macht und wir haben alle schon bei GoT gemacht, würde ich fast mal vermuten...aber man soll sich bitte nicht als Robin Hood inszenieren. Das ist man nicht, man will einfach konsumieren.
Ich verwehre mich einfach gegen diesen aktivistischen Gedanken bei sowas, das halte ich für größtenteils absolut konstruiert um das ganze für sich und andere zu rechtfertigen. Wohlgemerkt verurteile ich niemanden der das macht und wir haben alle schon bei GoT gemacht, würde ich fast mal vermuten...aber man soll sich bitte nicht als Robin Hood inszenieren. Das ist man nicht, man will einfach konsumieren.
- SethSteiner
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Ganz genau so und das meinte ich. Und man konnte es auch noch an einer anderen Sache sehen, nämlich der DRM Geschichte bei den Musikdownloads, die hat sich irgendwann erledigt und sicher nicht, weil die Musikindustrie auf ein Mal der Meinung wäre, DRM sei doof, sondern eher weil sie gemerkt haben, die Nutzer finden DRM doof. Natürlich haben Netflix, iTunes und Co. nicht dazu geführt, dass niemand mehr schwarzkopiert aber sie haben sich einer Nachfrage angenommen, die ihnen erst die potentielle Kundschaft aufgezeigt hat.Akabei hat geschrieben:iTunes kann man durchaus als Folge von Napster verstehen und Seth hat nicht von Steam, sondern von Streams geredet und der Erfolg von Kino.to oder wie die Seite hieß, ist natürlich auch dem geschuldet, dass es damals eben noch kein Netflix oder Amazon Prime gab.
Die Existenz dieser beiden Seiten alleine werden mehr für die Entstehung der genannten kommerziellen Angebote getan haben, als alle Beschwerdebriefe an die Musik- und Filmindustrie zusammengerechnet.
Und von aktivistischen Gedanken rede ich nebenbei überhaupt nicht. Es geht um Mechanismen, die Motive sind vielfältig, warum jemand dieses oder jenes tut, das gilt für schwarzkopieren und streamen geanuso wie für kaufen oder Abo abschließen. Man muss einfach differenzieren und das passiert nicht bei einigen Kommentaren hier, die mehr als nur unter die Gürtellinie gingen.
Zuletzt geändert von SethSteiner am 12.12.2016 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
- greenelve
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Das ist aber Ursache und Wirkung. Napster war viel Bequemlichkeit sofort und kostenlos an Musik zu kommen. Was die Industrie, mit u.a. Itunes daraus gemacht hat, war nie Ziel oder Inhalt von Napster und dessen Nutzern. Die Industrie hat lediglich die zwei Bedürfnisse der Bequemlichkeit und einzelne Lieder anzubieten, anstatt dass der Kunde alles aus einem Album kaufen muss, herausgefiltert und bedient.
Bei Streams ist es ziemlich egal. The Grand Tour, mit den drei Hanseln von Top Gear, hat einen neuen Rekord für illegale Downloads aufgestellt. Und das, obwohl es bei einem Streamingdienst gegen Geld läuft. Aber das ist eben der Hauptknackpunkt: Geld. Es kostet. Das andere ist kostenlos.
Letztlich ist das Ganze aber kein legitimes Mittel, um seinen Unwillen zu bekunden. Und das war die Aussage, für welche die Erklärungen hinzugefügt wurden.
Denn dann könnte man auch einfach verzichten, anstatt es sich woanders zu beziehen. Von mir aus bei Produktbeschreibungen oder in offiziellen Foren die Aussage hinterlassen, warum man mit dem Produkt in jener Form unzufrieden ist. Firmen schaffen es auch "irgendwie" zu erfahren, warum dieses oder jenes geschieht.
Bei Streams ist es ziemlich egal. The Grand Tour, mit den drei Hanseln von Top Gear, hat einen neuen Rekord für illegale Downloads aufgestellt. Und das, obwohl es bei einem Streamingdienst gegen Geld läuft. Aber das ist eben der Hauptknackpunkt: Geld. Es kostet. Das andere ist kostenlos.
Letztlich ist das Ganze aber kein legitimes Mittel, um seinen Unwillen zu bekunden. Und das war die Aussage, für welche die Erklärungen hinzugefügt wurden.
Denn dann könnte man auch einfach verzichten, anstatt es sich woanders zu beziehen. Von mir aus bei Produktbeschreibungen oder in offiziellen Foren die Aussage hinterlassen, warum man mit dem Produkt in jener Form unzufrieden ist. Firmen schaffen es auch "irgendwie" zu erfahren, warum dieses oder jenes geschieht.
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johndoe1238056
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Kino.to hat natürlich niemand angesurft um Netflix zu erschaffen. Nichtsdestotrotz hat alleine die Existenz dafür gesorgt, dass etliche Firmen einen kommerziellen Erfolg in Streaming-Diensten gesehen haben.
Mit dem aktuellen Fall von Super Mario Run hat das allerdings rein gar nichts zu tun und das exzessives Raubkopieren des Spiels zu einem grundsätzlichen Umdenken in Sachen Always-On bei Nintendo führen würde, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Da würde eher das Gegenteil passieren und man würde noch zusätzliche Kopierschutzmechanismen einbauen.
Mit dem aktuellen Fall von Super Mario Run hat das allerdings rein gar nichts zu tun und das exzessives Raubkopieren des Spiels zu einem grundsätzlichen Umdenken in Sachen Always-On bei Nintendo führen würde, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Da würde eher das Gegenteil passieren und man würde noch zusätzliche Kopierschutzmechanismen einbauen.
- greenelve
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Das ist aber der Unterschied zwischen Protest, Unmut zeigen und auf der anderen Seite die Wirtschaft, die Gewinne sieht. Firmen haben massig Kunden gesehen, denen sie etwas verkaufen können. Warum die Kunden bei kino und anderen Seiten sind, ist denen egal.Akabei hat geschrieben:Kino.to hat natürlich niemand angesurft um Netflix zu erschaffen. Nichtsdestotrotz hat alleine die Existenz dafür gesorgt, dass etliche Firmen einen kommerziellen Erfolg in Streaming-Diensten gesehen haben.
Und ja, ich bezweifel auch, dass exzessives Raubkopieren bei Nintendo etwas ändert. Denn das Ganze wird ja erst deswegen eingebracht. Gäbe es die Befürchtung vo solchen Exzessen nicht, hätte Nintendo auch weniger Bedenken always on zum Schutz einsetzen zu müssen. Aber das zeigt die Mentalität dahinter: Schwarzkopieren wird weniger aus Unmut gemacht, sondern weil es kostenlos möglich ist.
- Wulgaru
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Ja, aber das ist doch nicht gut bzw. nicht per se gut.Akabei hat geschrieben:Kino.to hat natürlich niemand angesurft um Netflix zu erschaffen. Nichtsdestotrotz hat alleine die Existenz dafür gesorgt, dass etliche Firmen einen kommerziellen Erfolg in Streaming-Diensten gesehen haben.
Die Diskussion hat sich hier ja darum gedreht das einige sehr hart über Schwarzkopierer geurteilt haben, worauf dann sowas kam, von wegen es hatte ja doch Effekte bzw. Nutzen und das sehe ich halt einfach nicht. Das sind zufällige Nebenprodukte.
Ich bin mir im übrigen auch gar nicht sicher ob Netflix als Grundkonzept überhaupt etwas mit illegalem Streaming zu tun hat, mir scheint es eher die Videothek und das klassische Pay-TV zu attackieren und nicht zuletzt das lineare Fernsehen. Kino.to war all das ja nicht. Das hat man angesurft um Filme nicht bezahlen zu müssen und um Serien zu sehen, die hier eventuell noch nicht laufen...und das machen die Leute auch immer noch, denn diese Form von Plattformen haben sich schließlich auch weiter entwickelt. Für mich sind da einfach keine Zusammenhänge.
- Chibiterasu
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Napster und Kino.to setzten die jeweilige Industrie schlicht unter Druck irgendwelche Alternativen anzubieten.
Da gab es ja einfach noch nix.
Jetzt gibt es zwar Netflix und iTunes aber viele streamen immer noch über irgendwelche Seiten oder hören Musik über Youtube - einfach weil es gratis ist. Das war damals die Hauptmotivation und ist es heute noch.
Da hat sich nix geändert.
Dinge wie Spotify sind ja schon fast aus ner "Verzweiflung" heraus entstanden (also nicht der Dienst aber dass das von Musikern supported wird). Für viele Künstler ist das quasi nicht ertragreich. Der durchschnittliche Kunde ist halt gerade so bereit die paar Euro pro Monat zu zahlen um Zugang zu ner extrem großen Musikbibliothek zu haben. Bei Netflix das gleiche.
Also gibt es halt jetzt parallel auch legale Angebote für Leute die das nutzen wollen - ist halt immer noch besser als nur illegale Varianten.
Schwarzkopien von Videospielen begünstigten eigentlich eher die DRM Sache schlechthin und zwar Steam.
Erst in Folge darauf hat GOG einen Markt für DRM freie Angebote gesehen.
Darauf lässt man sich dementsprechend aber auch nur bei Klassikern und Indies ein - also eher Nischenspiele für Liebhaber, die gerne Geld dafür ausgeben.
Für die großen Allerweltsspiele wäre das wohl finanzieller Selbstmord.
Da gab es ja einfach noch nix.
Jetzt gibt es zwar Netflix und iTunes aber viele streamen immer noch über irgendwelche Seiten oder hören Musik über Youtube - einfach weil es gratis ist. Das war damals die Hauptmotivation und ist es heute noch.
Da hat sich nix geändert.
Dinge wie Spotify sind ja schon fast aus ner "Verzweiflung" heraus entstanden (also nicht der Dienst aber dass das von Musikern supported wird). Für viele Künstler ist das quasi nicht ertragreich. Der durchschnittliche Kunde ist halt gerade so bereit die paar Euro pro Monat zu zahlen um Zugang zu ner extrem großen Musikbibliothek zu haben. Bei Netflix das gleiche.
Also gibt es halt jetzt parallel auch legale Angebote für Leute die das nutzen wollen - ist halt immer noch besser als nur illegale Varianten.
Schwarzkopien von Videospielen begünstigten eigentlich eher die DRM Sache schlechthin und zwar Steam.
Erst in Folge darauf hat GOG einen Markt für DRM freie Angebote gesehen.
Darauf lässt man sich dementsprechend aber auch nur bei Klassikern und Indies ein - also eher Nischenspiele für Liebhaber, die gerne Geld dafür ausgeben.
Für die großen Allerweltsspiele wäre das wohl finanzieller Selbstmord.
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CritsJumper
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Ihr habt seltsame Sichtweisen. Die DRM-Industrie hat doch eindeutig gesiegt. Überall sind Crypto-Chips drin, alles wird mit Wasserzeichen versehen und oder mit Nutzer-Accounts. Die Contentmafia legt sogar schon Honigtöpfe aus, damit der Arnungslose Nutzer in seine Falle tappt und wenn dann genug Geld und Beweismittel zusammen gekommen sind wird eine Klage raus gerollt.
Aber ich denke da ist man relativ freundlich so das nur jene die die Daten verteilen, vermarkten eher im Visier stehen als die Nutzer welche sich ein mal im Jahr oder Monat einen Song, Bild oder Videostream anschauen.
Doch es stimmt schon es gibt viel bessere und kosten günstigere Alternativen. Allem voran die Werbemaschine Google/Youtube.
Gesiegt hat die DRM Industrie schon deswegen weil die meisten es nicht mal mehr merken. Genausowenig wie die meisten Gamer nicht merken ob ihr Gerät/App gerade online oder Offline ist und welche Daten da überhaupt gesendet werden.
Mit dem Wort Gratis sollte man sehr vorsichtig sein im Internet. So viel wie da viele verlieren, und sei es über überteuerte Angebote für die dann Geld ausgegeben wird. Also ich wäre da vorsichtig.
Was übrigens die seltsamen Grauzonen Seiten betrifft. Ich denke ehrlich gesagt nicht das die an gesurft wurden weil es gratis ist. Sondern wenn man halt einen Film sofort sehen wollte und nicht 6 Monate warten. Für mich immer noch ein Unding das hier nicht auch sofort wie in den USA oder UK, direkt zu dessen Release für das selbe Geld wie ein Kinobesuch, der Stream erworben werden kann, oder eben für den dreifachen Preis gleich ein Datenträger oder eine Kopie.
Allways-On Verbindungen/Produkte meide ich eigentlich umfassend. Würde die PS4, das so wie die erste X-One Ankündigen handhaben, hätte ich schon längst aufgehört zu spielen oder würde anfangen Spiele selber zu entwickeln. ;D
Aber das was aktuell im Smartphone-App-Markt abläuft, finde ich noch relativ gezügelt. So gibt es ja noch die Apps welche offline funktionieren und sich nach einem einmaligen Download starten lassen. Allerdings Titel wie Pokemon Go, überschreiten da eine ethische Grenze wie ich finde :/
Aber ich denke da ist man relativ freundlich so das nur jene die die Daten verteilen, vermarkten eher im Visier stehen als die Nutzer welche sich ein mal im Jahr oder Monat einen Song, Bild oder Videostream anschauen.
Doch es stimmt schon es gibt viel bessere und kosten günstigere Alternativen. Allem voran die Werbemaschine Google/Youtube.
Gesiegt hat die DRM Industrie schon deswegen weil die meisten es nicht mal mehr merken. Genausowenig wie die meisten Gamer nicht merken ob ihr Gerät/App gerade online oder Offline ist und welche Daten da überhaupt gesendet werden.
Mit dem Wort Gratis sollte man sehr vorsichtig sein im Internet. So viel wie da viele verlieren, und sei es über überteuerte Angebote für die dann Geld ausgegeben wird. Also ich wäre da vorsichtig.
Was übrigens die seltsamen Grauzonen Seiten betrifft. Ich denke ehrlich gesagt nicht das die an gesurft wurden weil es gratis ist. Sondern wenn man halt einen Film sofort sehen wollte und nicht 6 Monate warten. Für mich immer noch ein Unding das hier nicht auch sofort wie in den USA oder UK, direkt zu dessen Release für das selbe Geld wie ein Kinobesuch, der Stream erworben werden kann, oder eben für den dreifachen Preis gleich ein Datenträger oder eine Kopie.
Allways-On Verbindungen/Produkte meide ich eigentlich umfassend. Würde die PS4, das so wie die erste X-One Ankündigen handhaben, hätte ich schon längst aufgehört zu spielen oder würde anfangen Spiele selber zu entwickeln. ;D
Aber das was aktuell im Smartphone-App-Markt abläuft, finde ich noch relativ gezügelt. So gibt es ja noch die Apps welche offline funktionieren und sich nach einem einmaligen Download starten lassen. Allerdings Titel wie Pokemon Go, überschreiten da eine ethische Grenze wie ich finde :/
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johndoe1238056
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Ist das hauseigene The Witcher 3 nicht das Gegenbeispiel, dass man eben auch ohne DRM große PC-Spiele veröffentlichen kann, ohne seine Firma in den Abgrund zu reiten?Chibiterasu hat geschrieben:Erst in Folge darauf hat GOG einen Markt für DRM freie Angebote gesehen.
Darauf lässt man sich dementsprechend aber auch nur bei Klassikern und Indies ein - also eher Nischenspiele für Liebhaber, die gerne Geld dafür ausgeben.
Für die großen Allerweltsspiele wäre das wohl finanzieller Selbstmord.
- Peter__Piper
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
War der Witcher nicht am anfang immer mit DRM und wurde dann jeweils mit der EE nicht der Kopierschutz erst rausgepachet ?Akabei hat geschrieben:Ist das hauseigene The Witcher 3 nicht das Gegenbeispiel, dass man eben auch ohne DRM große PC-Spiele veröffentlichen kann, ohne seine Firma in den Abgrund zu reiten?Chibiterasu hat geschrieben:Erst in Folge darauf hat GOG einen Markt für DRM freie Angebote gesehen.
Darauf lässt man sich dementsprechend aber auch nur bei Klassikern und Indies ein - also eher Nischenspiele für Liebhaber, die gerne Geld dafür ausgeben.
Für die großen Allerweltsspiele wäre das wohl finanzieller Selbstmord.
- Chibiterasu
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Für mich ist das kein gutes Gegenbeispiel, weil The Witcher DRM frei bei GOG für mich immer das (positiv besetzte) trojanische Pferd gewesen ist mit dem man die Leute dazu bringt sich GOG Accounts anzulegen.Akabei hat geschrieben:Ist das hauseigene The Witcher 3 nicht das Gegenbeispiel, dass man eben auch ohne DRM große PC-Spiele veröffentlichen kann, ohne seine Firma in den Abgrund zu reiten?Chibiterasu hat geschrieben:Erst in Folge darauf hat GOG einen Markt für DRM freie Angebote gesehen.
Darauf lässt man sich dementsprechend aber auch nur bei Klassikern und Indies ein - also eher Nischenspiele für Liebhaber, die gerne Geld dafür ausgeben.
Für die großen Allerweltsspiele wäre das wohl finanzieller Selbstmord.
Wie Half Life 2 damals für die Anlegung von Steam-Accounts.
Es wirkt halt nicht recht glaubhaft, wenn man ne DRM freie Plattform anbietet und dann sein eigenes AAA Spiel nicht dort anbietet. Und Witcher 1 (und 2?) gab es ja glaub ich gar nicht von Anfang an dort.
GOG war ja länger wirklich nur für Klassiker zuständig.
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johndoe1238056
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
@Peter Piper: Man musste sich bei gog anmelden um sich Patches runterladen zu können. Den Datenträger an sich konnte man aber, wenn ich mich recht entsinne, auch direkt nutzen und auf der Disk war auch kein Kopierschutz.
@Chibiterasu: War das so? Das muss dann aber tatsächlich bei Teil 1 so gewesen sein und wie schon erwähnt, abgesehen von (im Fall von Witcher 3 allerdings dringend nötigen) Patches brauchte man gog für die Aktivierung, im Gegensatz zu Half Life 2 und Steam, eben nicht.
@Chibiterasu: War das so? Das muss dann aber tatsächlich bei Teil 1 so gewesen sein und wie schon erwähnt, abgesehen von (im Fall von Witcher 3 allerdings dringend nötigen) Patches brauchte man gog für die Aktivierung, im Gegensatz zu Half Life 2 und Steam, eben nicht.
