Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Sicher das dass nicht nur ein Gerücht ist? Die produzieren doch nicht extra aufwendig ein mobiles Mario Game, investieren dafür etliches Geld in Werbung nur um das Endprodukt danach in den Müll zu schmeißen! Wie sollen denn dann die Produktions Kosten wieder hereinkommen, wenn keiner die App kaufen wird aufgrund des grenz debilen Always-On Zwang?
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johndoe1238056
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Ich kann jetzt nicht für den Großteil der Spiele sprechen, aber die, die ich in Humble Mobile Bundles erstanden habe, benötigen alle kein Always-On und das sind auch alles kommerzielle Titel. Keine Ahnung wieso Nintendo meint, dass es hier unabdingbar ist um sein Spiel vor Raubkopien zu schützen.
- Ultimatix
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Word! Ich besitze rund 50 Mobile Games und davon benötigen nur 2 eine Always On Verbindung zum Internet, aber auch nur weil diese zwei reine Multiplayer Online Titel sind.Akabei hat geschrieben:Ich kann jetzt nicht für den Großteil der Spiele sprechen, aber die, die ich in Humble Mobile Bundles erstanden habe, benötigen alle kein Always-On und das sind auch alles kommerzielle Titel. Keine Ahnung wieso Nintendo meint, dass es hier unabdingbar ist um sein Spiel vor Raubkopien zu schützen.
- monotony
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
die frage ist doch, wo der unterschied liegt? ob boykott oder raubkopie, der effekt ist der gleiche. der publisher bekommt kein geld. er muss doch niemandem etwas beweisen, außer, dass er nicht bereit ist, für so eine gängelung geld zu zahlen.Chibiterasu hat geschrieben:Sehr bequem sich so den zu schwachen Willen für einen Boykott schönzureden.bloub hat geschrieben: sehr naiv, publisher kennen für zu geringe verkäufe nur einen grund und zwar den der "raubkopien". boykott bringt rein gar nichts, wenn es darum geht, publisher zum umdenken zu bewegen.
- DARK-THREAT
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Boykott = Niemand (Publisher, Entwickler) bekommt Geld und Zustimmungmonotony hat geschrieben:die frage ist doch, wo der unterschied liegt? ob boykott oder raubkopie, der effekt ist der gleiche. der publisher bekommt kein geld. er muss doch niemandem etwas beweisen, außer, dass er nicht bereit ist, für so eine gängelung geld zu zahlen.Chibiterasu hat geschrieben:Sehr bequem sich so den zu schwachen Willen für einen Boykott schönzureden.bloub hat geschrieben: sehr naiv, publisher kennen für zu geringe verkäufe nur einen grund und zwar den der "raubkopien". boykott bringt rein gar nichts, wenn es darum geht, publisher zum umdenken zu bewegen.
Raubkopie = der Produzent der illegalen Kopie bekommt Zustimmung und zum Teil Geld durch Werbung etc
Darin liegt der Unterschied. Oder glaubt hier noch jemand, dass diese User das für umsonst oder nur aus Spass machen? Dahinter steckt Kalkül. Und das ist nicht nur dem Publisher und dem Entwickler zu Schaden. Was schlimm genug ist.
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bloub
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
ohje wieder so einer, dem völlig der sinn zur realität fehlt.Chibiterasu hat geschrieben:Sehr bequem sich so den zu schwachen Willen für einen Boykott schönzureden.bloub hat geschrieben: sehr naiv, publisher kennen für zu geringe verkäufe nur einen grund und zwar den der "raubkopien". boykott bringt rein gar nichts, wenn es darum geht, publisher zum umdenken zu bewegen.
- Chibiterasu
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Naja, ein Spiel raubzukopieren weil man die Methoden die verwendet werden um solche Raubkopien zu verhindern schlecht findet, ist halt einfach nur heuchlerisch.monotony hat geschrieben:die frage ist doch, wo der unterschied liegt? ob boykott oder raubkopie, der effekt ist der gleiche. der publisher bekommt kein geld. er muss doch niemandem etwas beweisen, außer, dass er nicht bereit ist, für so eine gängelung geld zu zahlen.Chibiterasu hat geschrieben:Sehr bequem sich so den zu schwachen Willen für einen Boykott schönzureden.bloub hat geschrieben: sehr naiv, publisher kennen für zu geringe verkäufe nur einen grund und zwar den der "raubkopien". boykott bringt rein gar nichts, wenn es darum geht, publisher zum umdenken zu bewegen.
Ich denke man täuscht sich absolut, wenn man der Meinung ist, dass ein Publisher nicht unterscheidet ob das eigene Spiel boykottiert oder einfach nur illegal geladen wird.
- Wigggenz
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Der Unterschied zwischen Boykott und Schwarzkopie (das ist der korrekte Begriff) ist, dass man bei ersterem dem Publisher sein Desinteresse und seine Missbilligung zu verstehen gibt, ohne dabei das Gesetz, nämlich das Urheberrecht zu brechen.
Schaden nimmt der Publisher keinen, zumindest nicht materiell, höchstens ideell mit dem verletzten Urheberrecht. Es sei denn, es steht fest, dass der Schwarzkopienutzer das Spiel ansonsten mit Sicherheit gekauft hätte.
Das gesagt, ist denke ich klar dass man immer boykottieren anstatt schwarzkopieren sollte. Steigende Zahlen bei Schwarzkopie-Schätzungen ist nur Musik in den Ohren der Verfechter von DRM aller Art.
Schaden nimmt der Publisher keinen, zumindest nicht materiell, höchstens ideell mit dem verletzten Urheberrecht. Es sei denn, es steht fest, dass der Schwarzkopienutzer das Spiel ansonsten mit Sicherheit gekauft hätte.
Das gesagt, ist denke ich klar dass man immer boykottieren anstatt schwarzkopieren sollte. Steigende Zahlen bei Schwarzkopie-Schätzungen ist nur Musik in den Ohren der Verfechter von DRM aller Art.
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Zinssm
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Wahre Worte!Wigggenz hat geschrieben:Der Unterschied zwischen Boykott und Schwarzkopie (das ist der korrekte Begriff) ist, dass man bei ersterem dem Publisher sein Desinteresse und seine Missbilligung zu verstehen gibt, ohne dabei das Gesetz, nämlich das Urheberrecht zu brechen.
Schaden nimmt der Publisher keinen, zumindest nicht materiell, höchstens ideell mit dem verletzten Urheberrecht. Es sei denn, es steht fest, dass der Schwarzkopienutzer das Spiel ansonsten mit Sicherheit gekauft hätte.
Das gesagt, ist denke ich klar dass man immer boykottieren anstatt schwarzkopieren sollte. Steigende Zahlen bei Schwarzkopie-Schätzungen ist nur Musik in den Ohren der Verfechter von DRM aller Art.
- Chibiterasu
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Stimmt. Gilt aber auch im Umkehrschluss.Wigggenz hat geschrieben: Schaden nimmt der Publisher keinen, zumindest nicht materiell, höchstens ideell mit dem verletzten Urheberrecht. Es sei denn, es steht fest, dass der Schwarzkopienutzer das Spiel ansonsten mit Sicherheit gekauft hätte.
Der Publisher sieht anhand der illegalen Download-Zahlen nur, dass scheinbar ein Interesse an dem Spiel da ist - jedoch nicht die Bereitschaft dafür zu zahlen.
Niemand weiß exakt, was die Gründe dafür sind, warum ein Spiel illegal geladen wird oder nicht - und somit hat ein Publisher auch nicht die Sicherheit dass das Spiel gekauft werden würde, wenn ein weniger restriktiver Kopierschutz zum Einsatz käme. So eine Begründung könnte nämlich auch nur ein vorgeschobener Grund für Geiz, fehlendes Unrechtsbewusstsein bzw. Scheiß-drauf Mentalität sein.
Daher spricht mMn ein Verzicht samt Feedback warum verzichtet wurde, die deutlichste Sprache.
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Dennis4022
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Doch weil die immer noch nicht begriffen haben, das ein Raubkopierer kein verlorener Kunde ist.DARK-THREAT hat geschrieben:Ja natürlich, nur ist die Schuld nicht den Publishern und Entwicklern zuzuschieben.Dennis4022 hat geschrieben: Was für ein Publisher-Käse den Du hier wiederkäust. Raubkopierer spielen ihre Spiele ohne Onlinezwang und Kopierschutz-Gängelung, die Zeche zahlt immer nur der ehrliche Kunde.
- Wigggenz
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Nichts anderes habe ich mit meinem Post eigentlich ausgedrückt- nur weniger ausführlich formuliert, nämlich nach dem von dir zitierten Teil...Chibiterasu hat geschrieben:Stimmt. Gilt aber auch im Umkehrschluss.Wigggenz hat geschrieben: Schaden nimmt der Publisher keinen, zumindest nicht materiell, höchstens ideell mit dem verletzten Urheberrecht. Es sei denn, es steht fest, dass der Schwarzkopienutzer das Spiel ansonsten mit Sicherheit gekauft hätte.
Der Publisher sieht anhand der illegalen Download-Zahlen nur, dass scheinbar ein Interesse an dem Spiel da ist - jedoch nicht die Bereitschaft dafür zu zahlen.
Niemand weiß exakt, was die Gründe dafür sind, warum ein Spiel illegal geladen wird oder nicht - und somit hat ein Publisher auch nicht die Sicherheit dass das Spiel gekauft werden würde, wenn ein weniger restriktiver Kopierschutz zum Einsatz käme. So eine Begründung könnte nämlich auch nur ein vorgeschobener Grund für Geiz, fehlendes Unrechtsbewusstsein bzw. Scheiß-drauf Mentalität sein.
Daher spricht mMn ein Verzicht samt Feedback warum verzichtet wurde, die deutlichste Sprache.
- Chibiterasu
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Ja, hab ich schon so verstanden, war mehr bekräftigend gemeint.
- monotony
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
genau das ist doch der gewünschte effekt. und statistiken einzelner torrent-indexer sind ja nun alles andere als repräsentativ. es gibt keine gesammelten, illegalen downloadzahlen, aus denen man sinnig schlussfolgerungen ziehen könnte.Chibiterasu hat geschrieben:Stimmt. Gilt aber auch im Umkehrschluss.Wigggenz hat geschrieben: Schaden nimmt der Publisher keinen, zumindest nicht materiell, höchstens ideell mit dem verletzten Urheberrecht. Es sei denn, es steht fest, dass der Schwarzkopienutzer das Spiel ansonsten mit Sicherheit gekauft hätte.
Der Publisher sieht anhand der illegalen Download-Zahlen nur, dass scheinbar ein Interesse an dem Spiel da ist - jedoch nicht die Bereitschaft dafür zu zahlen.
Niemand weiß exakt, was die Gründe dafür sind, warum ein Spiel ̶i̶̶l̶̶l̶̶e̶̶g̶̶a̶̶l̶̶ ̶̶g̶̶e̶̶l̶̶a̶̶d̶̶e̶̶n̶ nicht gekauft wird [...]
FTFY
nochmal, wo ist abseits rechtlicher bedenken der unterschied? du siehst aus einem bestimmten grund, hier der kopierschutz, von einer kaufentscheidung ab. was du danach tust, ist doch dafür nicht mehr relevant. inwieweit ist ein boykott jetzt effektiver?
Chibiterasu hat geschrieben:So eine Begründung könnte nämlich auch nur ein vorgeschobener Grund für Geiz, fehlendes Unrechtsbewusstsein bzw. Scheiß-drauf Mentalität sein.
da ist er endlich, des pudels kern. unterstellungen und das "unrechtsbewusstsein", weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
- Levi
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Re: Super Mario Run: Benötigt offenbar eine Always-On-Verbindung
Alle Leute, die illegale Kopien auch noch verteidigen, sind Abschaum sondergleichen.
Softwareentwicklung ist Arbeit. Leute die glauben sich deren Ergebnisse, mit welcher Rechtfertigung auch immer, zu erschleichen, und prinzipiell mündige genug sind, sind einfach minderwertig und haben scheinbar kein Gefühl dafür, dass in unserer Gesellschaft Arbeit entlohnt gehört. Wenn ihr der Meinung seit etwas ist sein geforderten Gegenwert nicht wert: dann verzichtet drauf. Das hat etwas mit simplen Menschenverstand zu tun.
Wer sich angesprochen fühlt: bitte. War mir ein Vergnügen.
Softwareentwicklung ist Arbeit. Leute die glauben sich deren Ergebnisse, mit welcher Rechtfertigung auch immer, zu erschleichen, und prinzipiell mündige genug sind, sind einfach minderwertig und haben scheinbar kein Gefühl dafür, dass in unserer Gesellschaft Arbeit entlohnt gehört. Wenn ihr der Meinung seit etwas ist sein geforderten Gegenwert nicht wert: dann verzichtet drauf. Das hat etwas mit simplen Menschenverstand zu tun.
Wer sich angesprochen fühlt: bitte. War mir ein Vergnügen.
