Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Hier könnt ihr über Trailer, Video-Fazit & Co diskutieren.

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
4P|BOT2
Beiträge: 149236
Registriert: 10.07.2002 12:27
Persönliche Nachricht:

Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von 4P|BOT2 »

Miklas
Beiträge: 6
Registriert: 01.12.2012 15:36
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Miklas »

Die vertretenen Spiele haben ihre bösen Macken keine Frage.
Aber speziell beim gesprochenen Text über MGV kam mir direkt in denn Sinn: Ach, also so wie bei Fallout 3, nur mit spannender Hauptstory. Oder wie bei Skyrim, nur mit spannender Hauptstory.

Es fällt mir persönlich wirklich schwer zu verstehen, warum Bethesda im Bereich Open World immer so als Paradeentwickler gefeiert wird, obwohl vieles auf schlampige Programmierung und fehlendes Interesse, endlich einmal einen Hauptkonflikt spannend voran zu bringen, zurück geht. Ganz zu Schweigen davon, dass für mich persönlich mit der Einführung der Snyths in Fallout 4 "die 50er Jahre werden in einer Paralleldimension weitergesponnen-Formel" schlicht und einfach mit den Füßen getreten wurde.
Aber nicht nur 4players verzeiht diesem Entwickler leider viel zu viel. Natürlich: Auch ich fand in genannten Bethesda Titeln Momente, in denen ich die Atmosphäre genießen konnte. Anders als z.B. FNV (als leider zum Release unfertige Auftragsarbeit der fähigen Geschichtenerzähler von Obsidian) wollte ich genannte Bethesda-Entwickluingen Titel aber nach 20-25 Stunden nicht mehr weiterspielen, weil alles wie gestreckt wirkte und ich Langeweile verspürte, wie ich sie bei anderen RPGs mit hohen Magazinbewertungen (DA:O, Pilars of Eternity; Divinity: Original Sin, etc.) nicht kenne.
Aber anscheinend habe nur ich eine seltsame Bethesda - Allergie ;)
Benutzeravatar
EllieJoel
Beiträge: 1574
Registriert: 04.05.2016 06:51
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von EllieJoel »

Die Fallout 4 Welt ist mindestens genauso lieblos und langweilig wie die von Dragon Age Inqusition. Unglaublich blöde hol / bring / kill quests ohne Kontext langweilige hauptstory und nebenmissionen fast jedes Gebäude sieht exakt gleich aus. Dragon Age hatte wenigstens eine halbwegs interessante Story und Charaktere. Hatte damit weitaus mehr Spaß als mit Fallout 4. Fallout 4 hat mich innerhalb kürzester Zeit so angeödet das ich es nicht mal geschafft hab die 8-10 Stunden Hauptstory durchzuspielen.
Benutzeravatar
Gildarts
Beiträge: 551
Registriert: 21.05.2011 22:02
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Gildarts »

Gute Liste an Spielen. Wenn man noch Fallout 4 dazu gepackt hätte, wäre sie Perfekt.
Benutzeravatar
Jondoan
Beiträge: 2776
Registriert: 21.08.2013 15:42
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Jondoan »

Miklas hat geschrieben:Die vertretenen Spiele haben ihre bösen Macken keine Frage.
Aber speziell beim gesprochenen Text über MGV kam mir direkt in denn Sinn: Ach, also so wie bei Fallout 3, nur mit spannender Hauptstory. Oder wie bei Skyrim, nur mit spannender Hauptstory.

Es fällt mir persönlich wirklich schwer zu verstehen, warum Bethesda im Bereich Open World immer so als Paradeentwickler gefeiert wird, obwohl vieles auf schlampige Programmierung und fehlendes Interesse, endlich einmal einen Hauptkonflikt spannend voran zu bringen, zurück geht. Ganz zu Schweigen davon, dass für mich persönlich mit der Einführung der Snyths in Fallout 4 "die 50er Jahre werden in einer Paralleldimension weitergesponnen-Formel" schlicht und einfach mit den Füßen getreten wurde.
Aber nicht nur 4players verzeiht diesem Entwickler leider viel zu viel. Natürlich: Auch ich fand in genannten Bethesda Titeln Momente, in denen ich die Atmosphäre genießen konnte. Anders als z.B. FNV (als leider zum Release unfertige Auftragsarbeit der fähigen Geschichtenerzähler von Obsidian) wollte ich genannte Bethesda-Entwickluingen Titel aber nach 20-25 Stunden nicht mehr weiterspielen, weil alles wie gestreckt wirkte und ich Langeweile verspürte, wie ich sie bei anderen RPGs mit hohen Magazinbewertungen (DA:O, Pilars of Eternity; Divinity: Original Sin, etc.) nicht kenne.
Aber anscheinend habe nur ich eine seltsame Bethesda - Allergie ;)
Also was ich an Beths Openworlds so liebe, ist einfach die Detailverliebtheit und andererseits "das große Ganze". Jede Bethwelt wirkt einfach unglaublich fertig und rund. Was es auch toll macht sind die unterschiedlichen Dungeons, die alle eine kleinere Geschichte erzählen. Sowas saugt mich oftmals mehr ein, als irgendwelche elenlangen Zwischensequenzen. Auch in Sachen Hauptkonflikt ist es so eine Sache. Es ist einfach schwer, einen Konflikt ohne einen gut geschriebenen Charakter zu erzählen, und das ist bei Beth Spielen nunmal die große Variable. Bei Fallout klappt es ja schon eher, aber man merkt ja eben, dass der eine den Zyniker spielt, der seinen Sohn befreien will und andere den Wissenschaftsfreak, der nur das Commonwealth regieren möchte. Das unterscheidet man dann, indem man doofe Standardantworten vorgibt, die ja nicht sonderlich gut ankamen. Bei TES wäre es sogar noch schwieriger, dank der zig Rassen. Nene, die sollen sich lieber auf gute Questlines abseits der Hauptstory fokusieren, die den Protagonisten nur als "zufällig anwesenden Random Dude" mit einbezieht, das ist mir tausendmal lieber. Klar, gehen tut es auch mit gutem Hauptkonflikt, Bioware versucht es ja immer wieder. Kann man drüber streiten, ob erfolgreich oder nicht. Aber in Sachen Openworld können sie auf jeden Fall noch was von Beth lernen! In DA:I hatte ich kaum Spaß mit der Welt an sich, die Story aber hielt mich bei Laune. Müsste ich wählen, was mir wichtiger ist, würde ich mich immer für die Welt entscheiden, weil ich eben primär noch immer ein Spiel spielen will.
Heruwath
Beiträge: 1023
Registriert: 26.03.2008 12:06
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Heruwath »

Miklas hat geschrieben:Die vertretenen Spiele haben ihre bösen Macken keine Frage.
Aber speziell beim gesprochenen Text über MGV kam mir direkt in denn Sinn: Ach, also so wie bei Fallout 3, nur mit spannender Hauptstory. Oder wie bei Skyrim, nur mit spannender Hauptstory.

Es fällt mir persönlich wirklich schwer zu verstehen, warum Bethesda im Bereich Open World immer so als Paradeentwickler gefeiert wird, obwohl vieles auf schlampige Programmierung und fehlendes Interesse, endlich einmal einen Hauptkonflikt spannend voran zu bringen, zurück geht. Ganz zu Schweigen davon, dass für mich persönlich mit der Einführung der Snyths in Fallout 4 "die 50er Jahre werden in einer Paralleldimension weitergesponnen-Formel" schlicht und einfach mit den Füßen getreten wurde.
Aber nicht nur 4players verzeiht diesem Entwickler leider viel zu viel. Natürlich: Auch ich fand in genannten Bethesda Titeln Momente, in denen ich die Atmosphäre genießen konnte. Anders als z.B. FNV (als leider zum Release unfertige Auftragsarbeit der fähigen Geschichtenerzähler von Obsidian) wollte ich genannte Bethesda-Entwickluingen Titel aber nach 20-25 Stunden nicht mehr weiterspielen, weil alles wie gestreckt wirkte und ich Langeweile verspürte, wie ich sie bei anderen RPGs mit hohen Magazinbewertungen (DA:O, Pilars of Eternity; Divinity: Original Sin, etc.) nicht kenne.
Aber anscheinend habe nur ich eine seltsame Bethesda - Allergie ;)
Ja die Quests oder Stories waren noch nie die Stärke von Bethesda Spielen. Das haben andere Spiele eindeutig besser raus, allen voran Witcher 3 mit seinem abwechslungsreichen Design von Quests und dem dynamischen System. Das hat natürlich zur Folge, dass ein Witcher 3 mengentechnisch es niemals mit einem Skyrim aufnehmen kann. Es gab super detailierte und lebendige Städte und Dörfer, welche man meistens nur einmal oder zweimal besuchte um eine Quest abzugeben oder abzuholen. Auch hier galt bei Witcher 3 Qualität statt Quantität, was allerdings dazu führte, dass etwas von der Liebe zum Detail (einer anderen Qualität des Spiels) untergegangen ist.

Um aber nun direkt auf deine Frage einzugehen. Die Stärke von Bethesda ist es Geschichten mit den locations zu erzählen. Jede Stadt in Skyrim war relativ einzigartig. Man hat sie so oft besucht, dass man sie irgendwann komplett auswendig kannte. Sie hatten alle ihren einzigartigen Charme und eine nahezu greifbare, interessante Geschichte. Nicht die, welche durch quests erzählt wird, sondern die mystische, manchmal dezent versteckte Geschichte, welche von der location selbst erzählt wird. Die Quests, die einen hinführen sind meistens stumpf, aber genau das ist das Besondere daran. Die Quest ist nur der Grund eine location zu besuchen. Den Spielspaß bezieht man aus der location selbst. Da hat selbst Witcher 3 nicht auf diesem hohen Niveau bereit gestellt. Musste es auch nicht, denn es hat in anderen Bereichen geglänzt. Locations aus Bethesda Spielen bleiben einem hängen, während bei Witcher 3 man sich eher an die Aufträge oder Charaktere erinnert. Man muss nur ganz genau hören was den Leuten im Kopf hängen bleibt, wenn sie über ein Spiel erzählen und man kennt die Stärke des Spiels. Ich würde ein Wette darauf eingehen, dass die meisten Geschichten in Fallout oder Skyrim damit anfangen, dass man über eine location spricht. "Ich hab da so ein Haus gefunden... " "Ich war in dem Comicladen in Boston..." "Als ich durch den glowing sea gestreift bin...". Jeder erinnert sich an das Dunwich building in Fallout 3 oder das Saw Parkhaus in Fallout 4. Erlebnise und Geschichten werden an locations geheftet.

Ich mache diesen Versuch sehr gerne. Zu sehen an welchen Teil des Spiels die Leute ihre Erlebnise festmachen. Probiere es mal mit Dragon Age Inquisistion. Einfach die Leute mal ihre Geschichten Erzählen lassen.
Benutzeravatar
EllieJoel
Beiträge: 1574
Registriert: 04.05.2016 06:51
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von EllieJoel »

Heruwath hat geschrieben:
Miklas hat geschrieben:Die vertretenen Spiele haben ihre bösen Macken keine Frage.
Aber speziell beim gesprochenen Text über MGV kam mir direkt in denn Sinn: Ach, also so wie bei Fallout 3, nur mit spannender Hauptstory. Oder wie bei Skyrim, nur mit spannender Hauptstory.

Es fällt mir persönlich wirklich schwer zu verstehen, warum Bethesda im Bereich Open World immer so als Paradeentwickler gefeiert wird, obwohl vieles auf schlampige Programmierung und fehlendes Interesse, endlich einmal einen Hauptkonflikt spannend voran zu bringen, zurück geht. Ganz zu Schweigen davon, dass für mich persönlich mit der Einführung der Snyths in Fallout 4 "die 50er Jahre werden in einer Paralleldimension weitergesponnen-Formel" schlicht und einfach mit den Füßen getreten wurde.
Aber nicht nur 4players verzeiht diesem Entwickler leider viel zu viel. Natürlich: Auch ich fand in genannten Bethesda Titeln Momente, in denen ich die Atmosphäre genießen konnte. Anders als z.B. FNV (als leider zum Release unfertige Auftragsarbeit der fähigen Geschichtenerzähler von Obsidian) wollte ich genannte Bethesda-Entwickluingen Titel aber nach 20-25 Stunden nicht mehr weiterspielen, weil alles wie gestreckt wirkte und ich Langeweile verspürte, wie ich sie bei anderen RPGs mit hohen Magazinbewertungen (DA:O, Pilars of Eternity; Divinity: Original Sin, etc.) nicht kenne.
Aber anscheinend habe nur ich eine seltsame Bethesda - Allergie ;)
Man muss nur ganz genau hören was den Leuten im Kopf hängen bleibt, wenn sie über ein Spiel erzählen und man kennt die Stärke des Spiels.
Oder die Schwächen was bei Fallout und vor allen bei Skyrim am meisten hängen geblieben sind sind die monströsen Ladezeiten selbst wenn man die kleinste Hütte betritt. Hat man bei Skyrim die Diebesgilder Quest gemacht musste man 6 Ladebildschirme ertragen bis man eine Quest abgegeben und eine neue Annehmen konnte. -1. Nach Rifton -2. Zur Diebesgilde 1 -3. Diebesgilde 2 -4. Zurück Diebesgilde Teil 1- 5. Rifton - 6. und wieder zum nächsten Ziel. Die reinste Qual. Selbst Fallout 4 hat das kaum verbessert alle paar Minuten wird man komplett raus gerissen mit ewig lange Ladezeiten. Kann da aber nur über die Konsolen Versionen reden.
Benutzeravatar
lovestar
Beiträge: 508
Registriert: 08.03.2012 15:25
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von lovestar »

Miklas hat geschrieben:Die vertretenen Spiele haben ihre bösen Macken keine Frage.
Aber speziell beim gesprochenen Text über MGV kam mir direkt in denn Sinn: Ach, also so wie bei Fallout 3, nur mit spannender Hauptstory. Oder wie bei Skyrim, nur mit spannender Hauptstory.

Es fällt mir persönlich wirklich schwer zu verstehen, warum Bethesda im Bereich Open World immer so als Paradeentwickler gefeiert wird, obwohl vieles auf schlampige Programmierung und fehlendes Interesse, endlich einmal einen Hauptkonflikt spannend voran zu bringen, zurück geht. Ganz zu Schweigen davon, dass für mich persönlich mit der Einführung der Snyths in Fallout 4 "die 50er Jahre werden in einer Paralleldimension weitergesponnen-Formel" schlicht und einfach mit den Füßen getreten wurde.
Aber nicht nur 4players verzeiht diesem Entwickler leider viel zu viel. Natürlich: Auch ich fand in genannten Bethesda Titeln Momente, in denen ich die Atmosphäre genießen konnte. Anders als z.B. FNV (als leider zum Release unfertige Auftragsarbeit der fähigen Geschichtenerzähler von Obsidian) wollte ich genannte Bethesda-Entwickluingen Titel aber nach 20-25 Stunden nicht mehr weiterspielen, weil alles wie gestreckt wirkte und ich Langeweile verspürte, wie ich sie bei anderen RPGs mit hohen Magazinbewertungen (DA:O, Pilars of Eternity; Divinity: Original Sin, etc.) nicht kenne.
Aber anscheinend habe nur ich eine seltsame Bethesda - Allergie ;)
ich spiele rpgs seit baldurs gate und es ist einfach "mein" genre. muss dir bei skyrim komplett zustimmen..habe es nie durchgespielt, weil es so belanglos ist und sehr viele unlogische momente gibt. dazu sind einige mechanismen total kaputt gewesen..das macht the witcher einfach 1000mal besser und glaubwürdiger.
Heruwath
Beiträge: 1023
Registriert: 26.03.2008 12:06
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Heruwath »

EllieJoel hat geschrieben:
Oder die Schwächen was bei Fallout und vor allen bei Skyrim am meisten hängen geblieben sind sind die monströsen Ladezeiten selbst wenn man die kleinste Hütte betritt. Hat man bei Skyrim die Diebesgilder Quest gemacht musste man 6 Ladebildschirme ertragen bis man eine Quest abgegeben und eine neue Annehmen konnte. -1. Nach Rifton -2. Zur Diebesgilde 1 -3. Diebesgilde 2 -4. Zurück Diebesgilde Teil 1- 5. Rifton - 6. und wieder zum nächsten Ziel. Die reinste Qual. Selbst Fallout 4 hat das kaum verbessert alle paar Minuten wird man komplett raus gerissen mit ewig lange Ladezeiten. Kann da aber nur über die Konsolen Versionen reden.

Oh ja, ganz genau. Die Schwächen werden auch durch solche Unterhaltungen sichtbar. Witcher 3 hat zum Beispiel von der Erzählung her den Bogen überspannt. Sehr viele Leute, die ich kenne hatten das gefühlt, dass das Spiel zu lange gedauert hat, obwohl die reine Zeit nicht so groß ist. Als Punkt haben sie genannt, dass es einfach nicht enden wollte.
Benutzeravatar
Rooster
Beiträge: 2940
Registriert: 06.12.2010 13:36
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Rooster »

seltsames video. die open worlds von gta, fallout, witcher etc. sind so grundverschieden dass man nicht einfach über einen kamm scheren kann imo. haben alle ihre individuellen stärken und schwächen. ist mgsv leblos? ziemlich! aber in skyrim kann ich nicht so schön mit den k.i. spielen wie in mgsv. in gta wimmelt es von "lebendigen" npcs nur mit ihnen reden wie in fallout kann ich nicht etc. etc.... äpfel und birnen und ziemlich fragwürdiger vergleich.
Benutzeravatar
SaperioN_ist_weg
Beiträge: 1408
Registriert: 24.04.2015 11:03
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von SaperioN_ist_weg »

Seit dem Capcom es auch geschafft hat RE 7 wieder zu den alten Wurzeln zu bringen, habe ich die Hoffnung bei Beth noch nicht aufgegeben.
Aber blind kaufen werde ich definitiv nichts mehr bei denen.
Darkdepths
Beiträge: 71
Registriert: 28.09.2014 01:04
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Darkdepths »

Oh ja, ganz genau. Die Schwächen werden auch durch solche Unterhaltungen sichtbar. Witcher 3 hat zum Beispiel von der Erzählung her den Bogen überspannt. Sehr viele Leute, die ich kenne hatten das gefühlt, dass das Spiel zu lange gedauert hat, obwohl die reine Zeit nicht so groß ist. Als Punkt haben sie genannt, dass es einfach nicht enden wollte.
Das ist bei mir und meinem Bekanntenkreis zum Beispiel genau anders. Ich habe es genossen das das Spiel lang war da gleichzeitig die Welt so authentisch und die Story großartig dargestellt wurden das ich gar nicht genug davon kriegen konnte. :-) Das Spiel hat eben nicht nur Masse sondern auch tiefe geliefert.

Von den genannten Spielen hatte ich bloß DAI gezockt und kann dem Bericht nur zustimmen. Hier wurde versucht eine möglichst große Welt zu erschaffen ohne sie mit Inhalt zu füllen. Man konnte die gesamten Nebengebiete weglassen ohne was zu verpassen da es weder der Story, Charakterentwicklung oder Beziehung zu den Gefährten vorangebracht hat.
Das Spiel war nach meiner Vorfreude die bislang größte Enttäuschung die ich bei Games je hatte.
scrai
Beiträge: 10
Registriert: 30.11.2016 07:10
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von scrai »

Komisch, FallOut habe ich nur den dritten Teil angetestet und kaum war ich aus dem Untergrundbunker raus auch wieder gelassen. Morrowind konnte mich ein paar Tage fesseln, Oblivion und Skyrim kaum ein paar Stunden. Dragon Age Inquisition habe ich verschlungen wie nix anderes.

Klar war das Kampfsystem zu simpel, sicher hätten die ganzen OpenWorld Gebiete ein paar mehr Dialoge gebraucht um die Subquests und den Sammelkram zu rahmen (das hätte auch gereicht, Content war eigentlich genug da) - aber das Spiel als solches war einfach wieder ein Suchtispiel wie es nur Bioware hinbekommt. Bioware Spiele haben einfach etwas ganz besonderes, man freut sich über Jahre auf den nächsten Teil um endlich zu wissen, wie es weitergeht. Enttäuscht hat mich bisher keins. Und die Lore ist sowohl bei Mass Effect als auch bei DA wirklich deep :D

Wer sitzt denn schon auf Kohlen und fragt sich, was denn nun nach skyrim mit der Welt passiert? Ich nicht.
Intoxic
Beiträge: 95
Registriert: 17.11.2009 16:04
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Intoxic »

scrai hat geschrieben:Komisch, FallOut habe ich nur den dritten Teil angetestet und kaum war ich aus dem Untergrundbunker raus auch wieder gelassen. Morrowind konnte mich ein paar Tage fesseln, Oblivion und Skyrim kaum ein paar Stunden. Dragon Age Inquisition habe ich verschlungen wie nix anderes.

Klar war das Kampfsystem zu simpel, sicher hätten die ganzen OpenWorld Gebiete ein paar mehr Dialoge gebraucht um die Subquests und den Sammelkram zu rahmen (das hätte auch gereicht, Content war eigentlich genug da) - aber das Spiel als solches war einfach wieder ein Suchtispiel wie es nur Bioware hinbekommt. Bioware Spiele haben einfach etwas ganz besonderes, man freut sich über Jahre auf den nächsten Teil um endlich zu wissen, wie es weitergeht. Enttäuscht hat mich bisher keins. Und die Lore ist sowohl bei Mass Effect als auch bei DA wirklich deep :D

Wer sitzt denn schon auf Kohlen und fragt sich, was denn nun nach skyrim mit der Welt passiert? Ich nicht.
Mir geht es ähnlich irgendwie haben ich alle Teile (Fallout und Morrowind) angefangen aber nur einen zu Ende gespielt. Mir persönlich war es zu frei und einfach "too much" Dragon Age hab ich 2 Teile duchgespielt und den 3ten jetzt grade als Angebot gekauft bin aber noch nicht sehr weit gekommen.
Benutzeravatar
Jörg Luibl
Beiträge: 9619
Registriert: 08.08.2002 15:17
Persönliche Nachricht:

Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Jörg Luibl »

EllieJoel hat geschrieben:Die Fallout 4 Welt ist mindestens genauso lieblos und langweilig wie die von Dragon Age Inqusition.
Tja, so spalten Spiele. Die Unterschiede in der Anziehungskraft könnten aus meiner Sicht größer nicht sein. Denn das eine Spiel kann seine Schwächen gerade aufgrund des Designs der offenen Welt kaschieren, das andere macht sie noch schlimmer. Um es mal böse zu formulieren: Dragon Age Inquisition könnte irgendwo im Ödland von Fallout 4 ein (kostenloser) DLC-Nebenschauplatz für Fantasymutanten sein. Am besten unter Tage als Themenpark, das entspräche dann der Qualität, die BioWare mittlerweile anbietet. Aber Glück auf, Andromeda kommt.