Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
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katzenjoghurt
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Öhh... Welche Ubi-Spiele waren denn fragmentiert mit Lücken, die durch DLCs aufgefüllt wurden?
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johndoe702394
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Ja, was willst du? Glaubst, nur weil jemand bei Ubi erzählt,dass sie keine unfertigen Spoele mit DLC komplettieren wollen, dass sich da was ändert?!ronny_83 hat geschrieben:Vielleicht hörst du einfach auf, auf meine Post zu antworten, um dann hinterher zu behaupten , ich würde irgendwas aus dem Zusammenhang reißen. Du gehst mir langsam ziemlich auf den Sack, du Nase.Radium1978 hat geschrieben: Mein erster Spruch war bezogen auf deinen Ersten Kommentar, das pickst du dir aber Zusammenhanglos einen Teil meines Posts raus. Deswegen schwätzt du nur dummes Zeug und kriegst von mir nur einen Dummen Spruch.
Also mach ruhig weiter so! Den Osterhasen gibt's nämlich auch nicht!
Ich hab was über Ubisoft gesagt, du meintest, es gibt den Weihnachtsmann nicht, ich hab das zitiert und als unlustig empfunden. Wo hat da der Zusammenhang gefehlt? Vielleicht sortierst du deine Gedankengänge mal und schaust nach, ob du nicht mit jemand anderem kommuniziert hast.
Ich wieder mich gerne: Dann glaube weiter an den Weihnachtsmann.
- Kasmo
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
http://www.4players.de/4players.php/spi ... ommen.htmlÖhh... Welche Ubi-Spiele waren denn fragmentiert mit Lücken, die durch DLCs aufgefüllt wurden?
Zb. das neue Anno 2205, das schon ab Start extrem unfertig wirkte. Als dann auch noch die Season Pass Verarsche dazu kam, das man den Season Pass Käufern den letzten DLC verweigern wollte lief das Fass über.
Schön zu sehen das unser Anno 2205 Aufschrei hier eine Einsicht bei Ubi bewirkt hat, war von Anfang an vorderster Front dabei und hab dafür gekämpft.
Ändert sich Ubi nämlich nicht, gibts alles nur noch in der GOTY(mit allen DLC) für 5€ in einem Sale, nicht mein Problem. Das ist dann Ubis Problem! Denn wie schon geschrieben wurde, reden können sie viel, jetzt müssen erstmal Jahre lang Beweise kommen das sie sich geändert haben! Fürs erste gilt es nur die GOTY zu kaufen!
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johndoe1197293
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Ein Käufer mehr.^^Kasmo hat geschrieben:Ändert sich Ubi nämlich nicht, gibts alles nur noch in der GOTY(mit allen DLC) für 5€ in einem Sale, nicht mein Problem. Das ist dann Ubis Problem!
- Billie?
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Hm, aber die Operator in Siege bieten einem doch - wenn man sie denn erstanden hat - Vorteile, da sie spielrelevante Items bieten, die ich in meinen Gefechten einsetzen kann. Bin mir nicht sicher, ob das so ein gutes Beispiel ist, denn wenn ich eine Karte nicht habe, dann spiel ich sie nicht, aber wenn mir der Operator fehlt, dann fehlt mir eventuell das Perk / das item, was ich brauche und was mein Gegenüber besitzt.
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Dennis4022
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Den Weihnachtsmann gab es schon Jahrhunderte bevor es Coca Cola gab, erfunden haben die den ganz sicher nicht.Radium1978 hat geschrieben:Du, ich muss dir was sagen. Den Weihnachtsmann gibt es garnicht. Der ist nur ne Erfindung von Coca Cola.ronny_83 hat geschrieben:Ich halte Ubisoft von den großen Publishern für am fähigsten, aus Fehlern dazuzulernen. Hoffen wir, dass das zu besseren und kompletteren Spielen führt und nicht irgendwas neues den Weg kreuzt.
Sie haben das heutige einheitliche Bild, das wir von ihm haben durch einen Werbespot geprägt, aber auch das war auch nur von längst existierenden Bildern übernommen worden.
- Kajetan
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Solche Käufer bringen Ubisoft oder anderen Majors aber nix. Was da nicht innerhalb von ein, zwei Monaten nach Release gekauft wird, interessiert nicht mehr. Das ist dann Back-Katalog, der halt monetarisiert wird, um vielleicht die Betriebsausgaben decken zu können. Oder anderer, wenig aufregender Kram, mit dem man keine Investoren halten kannCryTharsis hat geschrieben:Ein Käufer mehr.^^Kasmo hat geschrieben:Ändert sich Ubi nämlich nicht, gibts alles nur noch in der GOTY(mit allen DLC) für 5€ in einem Sale, nicht mein Problem. Das ist dann Ubis Problem!
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johndoe1197293
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Ergo bringt es was.Kajetan hat geschrieben:Solche Käufer bringen Ubisoft oder anderen Majors aber nix. Was da nicht innerhalb von ein, zwei Monaten nach Release gekauft wird, interessiert nicht mehr. Das ist dann Back-Katalog, der halt monetarisiert wird, um vielleicht die Betriebsausgaben decken zu können. Oder anderer, wenig aufregender Kram, mit dem man keine Investoren halten kann
- Sir Richfield
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Also wer einen Entwickler/Publisher nicht unterstützen will und trotzdem ihr Zeug kauft, der ist natürlich etwas... sagen wir mal naiv.CryTharsis hat geschrieben:Ergo bringt es was.Wozu gibt es wohl sales. Deswegen sind diese Konsum-Guerillas, mit ihrem ich-wische-denen-eins aus-indem-ich`s-im-sale-kaufe-Ethos so witzig: sie wollen einen Titel oder Publisher nicht unterstützen... tun`s aber trotzdem.
Dennoch ist das Verhalten ja nicht falsch. Kaufen, wenn einem das Preis-/Leistungverhältnis zusagt ist so ziemlich die Definition des "Mündigen Kunden", also genau dieser Sorte Mensch, die den Anbietern ein Dorn im Auge ist.
Wenn alle so wären, wäre der Markt schneller bereinigt, als so mancher sich umsehen kann.
Stell dir vor, niemand hätte Batman Arkham Knight gekauft, weil ALLE Medien gemeldet hätten, dass das technischer Schrott ist.
(Oder stell dir vor, Steam Refund hätte es da nicht gegeben.
Das schöne an meiner idealen Welt ist: Du kannst dich immer noch individuell entscheiden, ob du mit den dir bekannt gemachten Unzulänglichkeiten des Spiels leben kannst. Du fällst aber nicht mehr auf die Fresse weil du die Katze im Sack kaufst.
Bzw. ändert sich auch nix für die Leute, die halt die bunte Packung im Laden kaufen. Ausser dass die vielleicht, evtl. unter strengen Maßstäben eher davon ausgehen kann, dass das Zeug wenigstens funktioniert als jetzt, wo man anhand der Preorders würfelt, ob man den Entwicklern Geld für einen Day-one patch gibt...
- Kajetan
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
NopeCryTharsis hat geschrieben: Ergo bringt es was.Wozu gibt es wohl sales. Deswegen sind diese Konsum-Guerillas, mit ihrem ich-wische-denen-eins aus-indem-ich`s-im-sale-kaufe-Ethos so witzig: sie wollen einen Titel oder Publisher nicht unterstützen... tun`s aber trotzdem.
Die großen, börsen-notierten Publisher sind explizit (!) darauf angewiesen, dass die Umsätze neuer Spiele hauptsächlich in den ersten beiden Monaten erfolgen. Auf diesen Umsätzen basiert die Einschätzung der Investoren, ob der Laden für das nächste Jahr gute Rendite und Wertsteigerung verspricht oder ob man seine Anteile besser umschichten sollte. Das ist noch ein Überbleibsel aus den Prä-Digitalen Vertriebswegen, wo es Spiele nur via Retail gab und Regalplatz rar und teuer war. Nach 2-3 Monaten sind die Spiele nämlich aus den Regal verschwunden, weil sie Platz für die nächsten Neuerscheinungen machen mussten. Und was nicht im Regal stand, wurde nicht verkauft. Dass man via Steam und Co. eine wesentlich entspannteren und langfristigen Verkaufsablauf hat, interessiert in Investorenkreisen niemand. Longtail ist doof, damit kann niemand dort was anfangen. Hier zählt immer noch, wie sich ein neuer Titel im Pre-Ordering und in den ersten zwei Monaten schlägt.
Und DESWEGEN schadet man den Majors, wenn man das Spiel nicht im ersten Vierteljahr kauft. Kauft man es später oder gar nicht, spielt keine große Rolle mehr. Mag sein, dass Investoren in zehn Jahren gelernt haben den Wert eines Publishers anders zu beurteilen. JETZT zählen aber nur Pre-order und die ersten beiden Monate.
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johndoe1197293
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Unterstützung bleibt Unterstützung. 
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johndoe-freename-1249351
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Ich musste gerade schwer lachen wie oft haben wir das jetzt schon Ea und ubisoft gehört??? Ne Publisher sind einfach das letzte. Ich wette 10000000000 das ihnen sonst irgend ein fiesen abzocker trick haben für kafsüchtige Kinder die nichts daäfur können man sieht ja die verschuldung der Jugendlichen heute. Durschnitt 10 000 Euro pro Kopf.
ne eigentlich 
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johndoe-freename-1249351
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Angelsächsischer kapitalismus wie er leibt und lebt. Zum mittag essen mit den Manager und dem Teufel hehehe gabriel....
- Sir Richfield
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Diese Verkürzung funktioniert nicht.CryTharsis hat geschrieben:Unterstützung bleibt Unterstützung.
Wie Kajetan und ich dir erläutern wollen, kann man jemanden auch zu Tode "unterstützen".
Klar bekommen die Geld durch einen Sale und das Geld kann für die auch Profitabel sein.
ABER NUR, wenn das Spiel vor dem Sale seine Herstellungskosten eingespielt hat und der Verkauf von Keys keine weiteren Kosten verursacht. (Weshalb man das Zeug halt bei Steam im Store lässt. Valve hält den Speicher vor und wickelt den Verkauf ab, Publisher muss nix tun, ausser Geld einstreichen.)
Wenn keiner Anno 2205 zum Vollpreis innerhalb der ersten Wochen gekauft hätte, sondern alle auf einen Sale gewartet hätten, dann wäre Anno 2205 ein Riesenflop geworden, der Verluste! gemacht hätte.
Und selbst WENN die Leute dann in einem 25% vom Originalpreis Sale zugegriffen hätten, dann müssten das ja - kann einer Kopfrechnen? - DEUTLICH mehr Leute kaufen, damit das wieder in den Profit kommt.
Das ist unrealistisch, besonders da Anno2205 eher ein Nischentitel ist. Keine kleine Nische, aber niemand bei Ubisoft rechnet mit CoD artigen Absatzzahlen.
PS: Ich halte es auch für fraglich, ob man die Entwickler unterstützt, wenn man das hier kauft...
- Kajetan
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Re: Ubisoft: Will bei DLC-Politik umdenken
Nein, eben nicht. Wenn in den ersten beiden Monaten keine nennenswerten Umsätze erfolgen, der Preis gesenkt werden muss, die Kalkulation nicht mehr stimmt, die Investoren sauer werden, frische Gelder für Neuproduktionen nicht in ausreichendem Maße bereitgestellt werden können ... dann sinkt der Kurs, Investoren springen ab und der große, börsennotierte Major ist bald kein großer, börsennotierter Major mehr, sondern entweder ein kleiner, privat geführter Mittelstandspublisher oder (was wahrscheinlicher ist) in Einzelteile zerlegte Insolvenzmasse.CryTharsis hat geschrieben:Unterstützung bleibt Unterstützung.
Der große, börsennotierte Major kann mit Longtail-Umsätzen, die über die Jahre so reintröpfeln, NÄMLICH NIX ANFANGEN!!!!! Da muss es sofort nach Release in der Kasse krachen, weil es als großer, börsennotierter Major nicht mehr ausreicht "nur" Gewinn zu machen. Wenn da das Portfolio der Anleger nicht im Wert gesteigert werden kann, schmeissen die Anleger die Aktie wieder aus dem Portfolio, die Aktie verkommt zum Pennystock, man kommt nicht mehr so einfach an frisches Geld für Investitionen, die Banken werden vorsichtig und dann platzt eines Tages die Kreditlinie. Und somit die Firma.
Was Du als "moralische" Unterstützung betrachtest, ist vollkommen irrelevant, weil die Umsätze in den ersten beiden Monaten nach Spielerelease überlebenswichtig für das Unternehmen in seiner jetzigen Form sind.
