Pokémon Sonne & Mond - Test

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camü
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von camü » 22.11.2016 21:56

Ultima89 hat geschrieben:Ja, im Prinzip hast du Recht. Denn du schreibst auch "teilweise sind die Typenkombinationen sehr gut". "Teilweise" können wir uns immer die Punkte raussuchen, die stören. Den einen stört es, den anderen nicht.

Daher bleiben wir mal nur beim Meta, weil das ganz sicher kein Detail ist, sondern auffällt, dass (geschätzt) 80% der Pokemon alleine wegen ihrer Werte keine Verwendung im Meta finden können. Ich rechne auch hier damit, dass irgendjemand die Aussage bringt, dass man mit einem 1500er Viech auch eine Chance haben kann, wenn man es richtig spielt und und und.

Wer aber Meta gezockt hat, weiß, dass das in den höheren Rängen ein großes Risiko darstellt und man das spätestens auf der WM nicht mehr eingehen kann. Auf selbiger findet man dann immer die gleichen Visagen an Taschenmonstern und das ist mein Hauptkritikpunkt. Jemand mit Rattikarl unter den Top 30? Nein? Mit Smettbo? Snobilikat, Magcargo, Pelipper?
Ibitak, Noctuh? Die Liste wird sehr lange.

Ich bin an sich nur auf das Meta fokussiert. Diese Einstellung muss man nicht teilen. Aber wenn sich da nur wenig bewegt, habe ich auch wenig Lust, Pokemon zu zocken. Die Haupt-Verkaufsargumente aus casual-Player-Sicht sind ja auch nicht gerade der Renner. Mehr Pokemon und eine schöne Welt, ein paar Z-Attacken, ok, die Pokis fange ich mir, die meisten verschwinden für immer in den Boxen und das wars. Die sonstigen Neuerungen alle ganz nett, aber das reicht zumindest mir nicht.
Wenn die Alola-Formen durch neue Megaentwicklungen ersetzt worden wären, DAS wäre der Hammer gewesen. Seit ORAS erzielte man damit zumindest ansatzweise ein Balancing. Hat man leider nicht fortgesetzt.

Was mir auch als zweischneidiges Schwert erscheint: Die Pokemon-Box. Einerseits ein Riesengeschenk, weil ich dann nicht immer alle Pokemon in einer Edition neu fangen muss, obwohl ich das schon in zig anderen davor getan habe. Andererseits kann ich so bei jeder neuen Edition sofort alle Pokemon draufladen (meinetwegen auch erst nach einem bestimmten Punkt im Spiel) und muss dann nur noch ca 80 neue fangen. Das geht recht fix.

Hier kann man dasselbe Argument wie beim EP-Teiler nennen: "Ja du musst das ja nicht machen!".
...ging es bei Pokemon nicht schon immer darum, etwas nicht machen zu müssen, damit man mehr Spielspaß hat? Nehmen wir die obigen beiden Punkte und die Nutzlocke-Challenge; ich musste mir selbst einen virtuelles Korsett anlegen, um das Spiel künstlich schwerer zu machen. Weil die Entwickler es nicht schwerer gebacken kriegen oder es nicht tun wollen.

Pokemon bekommt immer mehr etwas von diesem "reguliere es dir so, dass es für dich selbst passt". Aber das ist doch nicht meine Aufgabe.
oh man, jedes meta verzichtet auf 80% content, egal ob magic, hearthstone pokemon tcg / vgc, warhammer 40 k (spiel da mal orks im aktuellen meta :(. )... dass ist ganz normal, dass im competitive nur krankes zeug im meta zusammengestellt wird, da jeder gewinnen möchte.
Pokemon geht es dank smoggon da sehr gut, weil es da wenigstens verschiedene metas gibt mit uber, ou, uu etc...
des weiteren, dass Spiel hat als zielgruppe durchaus 6 jährige und ist für viele das erste spiel. Natürlich soll das Spiel die nicht frusten sondern spaß machen.
Pokemon lässt dir die möglichkeiten, auf den ep-teiler zu verzichten, und pokemon die verloren haben frei zu lassen etc. du kannst dir selber die Herausforderung geben die du haben möchtest. Nur weil pokemon ein breiteres Zielpublikum zulässt muss es sich nicht auf die "elite" beschränken. Pokemon möchte vor allem eines sein, offen für alle, das wurde doch gerade im ersten trailer deutlich. Meine ganz ehrlich, wer ein extrem forderndes pokemon möchte sollte blind eine nuzlocke machen und nicht eine hohe schwierigkeit erwarten... ich habe z.b. auch kein historisch akkurates bf1 erwartet. Ich will nicht die ki schnitzer entschuldigen, aber was ich bisher in lps gesehen habe machte bei mir eher das bild dass das deutlich besser geworden ist, mit geschicktem items nutzen... tarnsteine in kombi mit rote karte z.b.

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adler.Kaos
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von adler.Kaos » 22.11.2016 22:23

Das Problem ist doch aber nicht, dass die Zielgruppe 6jährige sind, sondern, dass für den mittlerweile sehr erfahrenen Pokemon-Fan, und davon sollte es bei diesem Franchise ja genug geben, nur diese dämlichen (finde ich) selbstauferlegten Challenges gibt, obwohl das wohl nicht wirklich schwer ins Spiel zu bringen wäre.
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von camü » 22.11.2016 22:43

adlerfront hat geschrieben:Das Problem ist doch aber nicht, dass die Zielgruppe 6jährige sind, sondern, dass für den mittlerweile sehr erfahrenen Pokemon-Fan, und davon sollte es bei diesem Franchise ja genug geben, nur diese dämlichen (finde ich) selbstauferlegten Challenges gibt, obwohl das wohl nicht wirklich schwer ins Spiel zu bringen wäre.
und wenn die im spiel aufgenommen werden gibt es wieder leute, die sich wünschen, dass der onlinemodus nur für die zugelassen wird, die die challange geschafft haben oder das wenigstens getrennt wird...
Außerdem wo ist der unterschied ? Ob ich mir selbst regeln auferlege und dadurch mehr spaß habe, oder das spiel mir die auferlegt kommt auf das selbe raus.
Des weiteren, einerseits wünschen dass die challenges im spiel aufgenommen werden und andererseits sagen dass man die dämlich findet und das mit einem satz... auch schon irgendwie kunst

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adler.Kaos
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von adler.Kaos » 22.11.2016 23:45

camü hat geschrieben:
und wenn die im spiel aufgenommen werden gibt es wieder leute, die sich wünschen, dass der onlinemodus nur für die zugelassen wird, die die challange geschafft haben oder das wenigstens getrennt wird...
Außerdem wo ist der unterschied ? Ob ich mir selbst regeln auferlege und dadurch mehr spaß habe, oder das spiel mir die auferlegt kommt auf das selbe raus.
Des weiteren, einerseits wünschen dass die challenges im spiel aufgenommen werden und andererseits sagen dass man die dämlich findet und das mit einem satz... auch schon irgendwie kunst

Falsch verstanden, dämlich finde ich nicht die Challenge, sondern dass man sie sich selbst auferlegen muss.
Was du da für Schlussfolgerungen für den MP draus ziehst, verstehe ich nicht...

Selbst erdachte Schwierigkeiten sind natürlich immer möglich, nicht nur bei Pokémon.
Aber allein dass es mittlerweile so viele beliebte gibt, zeigt doch, dass der Bedarf für eine gesteigerte Herausforderung da ist.
Er wird aber ignoriert und nicht bedient. Wieso auch immer.
So muss man sich irgendwelche komischen Sachen überlegen, die auch noch ins Spieldesign passen müssen, welches dafür gar nicht vorgesehen ist.
Das wäre so, wenn bei z.B. COD nur noch ein moderater oder einfacher Schwierigkeitsgrad angeboten würde, mit dem Hinweis, dass Leute, die es gerne schwerer hätten, ja nur mit Pistole und Messer herumlaufen können.

Ich für meinen Teil würde mir einfach nur wünschen, dass mich ab und an auch mal ein 0815 Trainer ins Schwitzen bringt, in den ich gedankenlos reingelaufen bin. Das kann nach 20 Jahren Pokemon nun wahrlich nicht zu viel verlangt sein.
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von camü » 23.11.2016 00:59

Nicht falsch verstehen, ich kann nachvollziehen, dass ein herausforderndes Pokemon seinen reiz hat. Aber herausforderung und pokemon singleplayer verbinde ich wirklich nicht miteinander und ist sicherlich für mich nicht der Kaufgrund für ein Pokemon und ist auch etwas was ich nicht wirklich erwarte. Ich fände das auch iwi unpassend zu den doch eher kindlich gehaltenen stil.
ich kann das schon verstehen, dass man sich bei pokemon eine höhere schwierigkeit wünscht, aber ich kann mir das eher in einem eigenen Ableger vorstellen als in der Hauptserie. Ein pokemon in der Zeit der Kriege die in X/Y (geschichte rund um Azett) als hintergrund dienen, mit einen erwachsenen helden, finde ich für solche projekte weit passender, als die Hauptserie tatsächlich schwer zu gestalten.
Fände ich persönlich weit interressanter und passender, als die schwierigkeit in der hauptserie höher zu drehen. Aber hey so hat jeder seine eigene ansicht ;)

Steffensteffen
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Steffensteffen » 23.11.2016 01:38

Ich möchte an dieser Stelle mal auf eine Reihe kostenloser Pokemon Romhacks verweisen, die in vielen Bereichen Verbesserungen vorgenommen haben, die von offizieller Seite auf der Strecke geblieben sind.

Wenn ihr eine Herausforderung sucht, die nicht im Online-Modus liegt, dann schaut euch mal Pokemon Zeta/Omikron, Pokemon Insurgency und Pokemon Reborn an. Das ist vor allem etwas für diejenigen, die Pokemon in 2D bevorzugen :)

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Bachstail
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Bachstail » 23.11.2016 05:21

Ich beziehe mich auf Smogon und da kannst du mir nicht erzählen, dass wenigstens ein Drittel aller Pokemon bei den besten Spielern (erfolgreich!) Verwendung finden.
Es gibt das Tiering System nicht umsonst.

Es mag sein, dass nicht alles im OU spielbar wird aber das muss es auch gar nicht, dafür gibt es ja die niedrigeren Tiers, denn auch da gibt es logischerweise Top Spieler.

Alles in allem sieht es sehr gut aus, momentan dominieren drei bis vier neue Pokemon das OU und zwar nicht nur, weil sie häufig genutzt werden, sondern weil sie auch tatsächlich stark sind.

Eines steht sogar kurz davort, aus dem OU gebanned zu werden.

Allein die vier neuen legendären Pokemon, die Tapus, sind sehr präsent und stark, da sie mit ihren Fähigkeiten neue Aspekte in das Meta Game einfügen und mehr Optionen schaffen.

Sicherlich hast du recht, wenn du schreibst, dass wir hier abwarten müssen, denn noch ist alles Zukunftsmusik aber ich kann dir als langjähriger, competitiver Spieler (seit Generation Zwei) schreiben, dass ich durchaus große Hoffnung in diese Generation setze und ich enorm viel Potenzial sehe.

Vielleicht straft mich die Zukunft lügen und ich irre mich komplett aber momentan sieht alles sehr gut aus.

Das Meta Game muss sich schlicht noch formen und dies wird wieder ein paar Monate dauern.

Übrigens :

Da du dich nun offensichtlich auf Smogon beziehst, ist deine Kritik, GAME FREAK würde nicht für das Meta Game balancen, nicht mehr haltbar und somit kein Kritikpunkt mehr.

Denn wie bereits erwähnt, hat Smogon mit GAME FREAK nichts zu tun, die Smogon University ist lediglich ein Zuammenschluss von Fans, welche damals nicht nach den Regeln von GAME FREAK spielen wollten, da GAME FREAK anfing, die Doppelkämpfe als ihr Turnierformat an den Mann zu bringen und da wollten besagte Fans eben nicht mitmachen.

Ich bin mir sicher, GAME FREAK würde die Serie lieber einstampfen, als irgend eines ihrer Pokemon auf das Meta Game von Smogon zu balancen, dies haben sie nie getan und werden sie auch nie tun.

Allein diese Generation ist der beste Beweis dafür, denn viele, neue Pokemon sind für Doppelkämpfe konzipiert worden, viele Fähigkeiten, Moves und Typen sind auf das VGC-Format zurechtgeschnitten worden.

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Ultima89 » 23.11.2016 08:46

Bachstail: Es spielt keine Rolle, ob ich mich auf Smogon beziehe oder nicht. Die Unterteilung in Tiers ist nur ein Anhaltspunkt für das Balancing.

Wenn wir die Smogon-Schablone weglassen, betrachten wir uns nur mal die Pokemon-WMs. Nochmal: Wo findet man da Ibitak zb in einem Team? Völlig schnuppe, welches Tier das ist - es wird bei den letzten 30 Spielern NICHT verwendet. Wenn das das einzige wäre, wärs ja nicht so schlimm. Aber es betrifft 80%.

camü: Wo wir beim Thema sind. Es ist absolut pauschalisiert, dass jedes meta auf 80% content verzichtet. Das tun Spiele, die beschissen gebalanct sind, wie yu-gi-oh zb. Dasselbe bei Magic. Aber nur, weil das oft so ist, ist das doch kein Argument, ein gutes Balancing nicht verlangen zu dürfen. Komischerweise kriegt Blizzard es bei seinen meisten Spielen hin, ein fast perfektes Balancing auf die Beine zu stellen. Kann also nicht so schwer sein. Dasselbe gab es bei Duels of Heroes. Da landeten 80% der Karten nicht in der Tonne sondern im META.

Das Rezept sieht eher so aus: Wenn ein Entwickler WILL, dass es ein gebalanctes Spiel wird, dann kriegt er das auch hin.
Einem stimme ich zu: Game Freak will es nicht. Ja, es will nicht so wie Smogon, aber es will auch nicht mit einer anderen Einteilung, es will überhaupt nicht. Ein Vorschlag gefällt mir aber: Soll GF doch eine Parallelversion rausbringen, die besonders schwer ist.

Warum macht man das nicht so, dass es in Zukunft immer wie auch dazumal 1 Tag- und Nacht-Edition gibt und die dritte ist neuerdings dann die derb schwere. So hat jeder was davon. Die Kiddies und die "Großen".

Und meinen Tribut an adlerfront: Genau so sehe ich es auch. Es ist einfach dämlich, sich selbst irgendeine Challenge zu setzen, obwohl die Entwickler das könnten. GF will seine Formel nicht ändern, ich hoffe da eher auf ein Spinoff wie Pokemon Tekken, das die richtige Zielgruppe bedient.

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Mr_v_der_Muehle
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Mr_v_der_Muehle » 23.11.2016 10:14

Heißt hier jemand von euch zufällig Stephan Gerner?

Spaß beiseite: habe mir die ersten beiden Parts vom Lets Play von RBTV angeschaut und konnte keine schlechte Performance feststellen, liegt das evtl. am 3D Modus? (Die haben auf dem alten 3DS gespielt)

Ein wenig schlau machen muss ich mich auch, meine Freundin freut sich schon seit Monaten auf das Spiel. :D
http://www.soundcloud.com/coo-music

SPECK TO THE FUTURE, der beste (Gaming-) Podcast:
www.soundcloud.com/speckfuture

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von camü » 23.11.2016 13:52

Ultima89 hat geschrieben:
camü: Wo wir beim Thema sind. Es ist absolut pauschalisiert, dass jedes meta auf 80% content verzichtet. Das tun Spiele, die beschissen gebalanct sind, wie yu-gi-oh zb. Dasselbe bei Magic. Aber nur, weil das oft so ist, ist das doch kein Argument, ein gutes Balancing nicht verlangen zu dürfen. Komischerweise kriegt Blizzard es bei seinen meisten Spielen hin, ein fast perfektes Balancing auf die Beine zu stellen. Kann also nicht so schwer sein. Dasselbe gab es bei Duels of Heroes. Da landeten 80% der Karten nicht in der Tonne sondern im META.

Das Rezept sieht eher so aus: Wenn ein Entwickler WILL, dass es ein gebalanctes Spiel wird, dann kriegt er das auch hin.
Einem stimme ich zu: Game Freak will es nicht. Ja, es will nicht so wie Smogon, aber es will auch nicht mit einer anderen Einteilung, es will überhaupt nicht. Ein Vorschlag gefällt mir aber: Soll GF doch eine Parallelversion rausbringen, die besonders schwer ist.
Nur weil Blizzard das Meta ständig ändert, ist das noch lange nicht ein so perfektes Balancing wie du hier behauptest. Schau dir doch einmal Hearthstone an... ein großteil der Karten sind nicht verwendbar... Hinzu kommt, dass Blizzard Karten nur noch im Anything goes zulässt, um im Hauptmeta das Balancing iwi zu retten und neue Karten einführen zu können... Kannst du dich an Sachen wie Secret pala erinnern und wie lange das gedauert hatte bis der generft wurde? Wenn ich das richtig im Kopf habe, ist derzeit der Shamane im Meta übertrieben stark, habe das spiel aber länger nicht mehr verfolgt.
Nein, Blizzard ist nicht das Balancingwunder was Spiele betrifft und hearthstone ist das beste Beispiel dafür, weil auch hier 80% der Karten unnütz sind... Blizzard macht nur die Illusion eines guten Balancings, weil einmal im halben Jahr neue Karten hinzukommen die das Meta wieder über den Haufen werfen.
Ich finde das auch nicht verwunderlich. Kartenspiele und Pokemon lassen eine Unmenge an Konbinationen zu, die kannst du als Entwickler vorher nur sehr schwer abschätzen.... Das Ergebnis ist, dass wenn sich eine große anzahl an Leuten mit dem Spiel beschäftigen Kombinationen gefunden werden die einfach extrem gut sind....
Deswegen wird auf Smogon in tiers unterschieden um mehr Pokemon im Meta haben zu können...
Ein Entwickler wird nicht alle Kombinationen bei 801 Viechern und der dazugehörenden Menge an Items, Movepools etc. abschätzen können.

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Ultima89 » 23.11.2016 14:23

Naja, Hearthstone hatte ich als Beispiel für gutes Balancing auch nicht aufgeführt. Ich dachte da eher an Starcraft oder Warcraft 3.

Dass man bei Pokemon keine nahezu perfekte Balance hinkriegen wird, ohne dass sich manche Viecher zu stark ähneln, ist auch klar. Die Arbeit macht sich auch keiner. Aber bei all der kritischen Betrachtung: Man kann zumindest verlangen, dass man Vollkrüppel wie entwickelte Pokemon, die einen Gesamtwert von 1550 (!) haben, etwas aufpimpt.

Es würde schon reichen, wenn Gamefreak neue Megasteine hinzugefügt hätte.

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von camü » 23.11.2016 16:45

Nur passt der vergleich mit starcraft/warcraft eher nicht... ich habe hearthstone genommen, weil da eine ähnliche unübersichtlichkeit durch masse an Karten existiert wie bei Pokemon...
Und btw. Bei pokemon sun wurden einige Base stats angepasst... ich gebe dir recht, es wäre schön gewesen neue megaentwicklungen zu sehen, und man hätte sicherlich mehr anpassen können aber ich denke, dass sich insgesamt an der teamvarianz die man im competitive sieht dann auch nicht so viel ändern würde.
Naja, heute ist es raus, nachher werde ich mir ein eigenes Bild machen und um über das competitive zu urteilen ist es eh noch zu früh... dafür muss sich das neue Meta auch erst einmal bilden ;)

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Hokurn » 23.11.2016 16:52

Es ist ja nicht nur ein Spiel mit strategischen Kämpfen sondern auch ein Rollenspiel in dem die Ratte und der Drache nicht gleichwertig sein sollten...
Klar wäre es schöner wenn man mehr als 100 Pokemon benutzen möchte, aber es wird ja immerhin auch eine Welt simuliert.
Außerdem müsste man mal schauen wie viele Pokemon tatsächlich benutzt werden und wie viele Vorentwicklung dadurch auch "quasi benutzt" werden. Ich glaube, dass die Quote um einiges besser ist als sie dargestellt wird.

Der Taktiker hat ja sowieso einen größeren Pool als ich, der mit einigen Ausnahmen den Fokus auf die ersten Generationen setzt...

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Ultima89 » 23.11.2016 17:23

Vielleicht muss einfach nur ein neues Pokemon Stadium her. Ich kann mich an das erste erinnern, wo es den sog. Mini-cup gab und nur nicht entwickelte Pokemon Zutritt hatten. Also das erste mal eine ansatzweise Tier-Unterteilung.
Das war ein völlig anderes Spielerlebnis. Wer nimmt den bitteschön Drachenwut mit seinen 40 DMG-Punkten in ein Moveset fürs Meta? Aber im Minicup hat die Attacke gerockt, weil das bei vielen Pokemon fast alle KP gezogen hat.

So hatte man hier ein Meta im Meta. Als Kind wusste ich das nicht zu schätzen, "warum die Kleinen antreten lassen, wenn ich regulär Mewtu und Lavados in den Ring schicken kann?". Heute sehe ich das anders. So ein Prinzip wäre auch willkommen für ein weiteres Pokemon Stadium, vllt auf der neuen Switch.

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Hokurn » 23.11.2016 17:44

Ultima89 hat geschrieben:Vielleicht muss einfach nur ein neues Pokemon Stadium her. Ich kann mich an das erste erinnern, wo es den sog. Mini-cup gab und nur nicht entwickelte Pokemon Zutritt hatten. Also das erste mal eine ansatzweise Tier-Unterteilung.
Das war ein völlig anderes Spielerlebnis.
Das hätte tatsächlich etwas. Insbesondere Kämpfe mit Zweit-Entwicklungen führe ich gar nicht...
Entweder hat man eines das sich gar net entwickelt oder man hat etwas in der letzten Stufe.
Wär interessant was da so genutzt wird...
Ab und zu hat eine zweite Stufe ja auch nochmal nen anderen Typ.

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