The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Uncharted 4 oder Titanfall 2 werden

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DARK-THREAT
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von DARK-THREAT »

Bei Inside bin ich am überlegen, ob es diese (aktuell) 13,39 Euro wert ist... :/
DEMDEM
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von DEMDEM »

CryTharsis hat geschrieben:Ich verstehe was du meinst, nur geht`s halt nicht nur darum.
Aber abgesehen davon: "alles nach Schottland fühlt sich irgendwie zu Uncharted-gewöhnlich an"? Sorry, aber das Spiel entwickelt sich erst nach diesem Abschnitt so richtig und emanzipiert sich im Verlauf von dem recht engen Serien-Korsett.
Aber klar, das Spiel war ja sowieso "kurz nach dem Release komplett irrelevant"... :P
Mir soll`s egal sein, ich würde den Preis eh Inside, Dishonored 2 oder Titanfall 2 geben.
Wie gesagt: Uncharted meets The Last of Us. Oder vielleicht auch etwas Tomb Raider, wenn dir der Vergleich besser passt.
CJHunter hat geschrieben:Der Vergleich hinkt doch wieder mal gewaltig. Uncharted ist auch kein Spiel was man über Wochen oder gar Monate regelmäßig spielt wie reine MP-Games a la Overwatch. Man wird über die SP-Kampagne blendend unterhalten, spielt vielleicht nochmal den MP etwas an und das wars dann...Aber all das ändert doch nichts daran wie gut oder wie schlecht ein Spiel ist. Inside wurde doch auch nominiert und das dauert wie lange?. 3-4h?....
Man muss ein Spiel nicht ewig lang spielen müssen, damit es eine Relevanz hat. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
CJHunter
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von CJHunter »

Randall Flagg78 hat geschrieben:
CJHunter hat geschrieben:Inside ist wohl hoffentlich ein WItz???. Nichts gegen Indies per se, spiel ich mittlerweile auch hier und da ganz gerne, aber das Spiel ist ähnlich simpel aufgebaut wie Limbo (nicht erähnenswerte Grafik, keine Story, Inszenierung (gibts da überhaupt eine?), keine Sprachausgabe etc.)....
Du willst Inside gespielt haben und fragst ernsthaft, ob es eine Inszenierung gibt?
Das ist mal wirklich harter Tobak. Ich habe selten ein Spiel gesehen, wo so gut wie jede Szenerie perfekt ausgeleuchtet und arrangiert gewesen ist, wie bei Inside.
Ich bin wirklich kein großer Indie Fan und konnte Limbo nicht wirklich etwas abgewinnen, aber Inside ist so ziemlich das dichteste und best inszenierte Spiel, welches ich gespielt habe.
Oder fehlt die Bling Bling Cutscene ala Uncharted und die platten Teenie Witze, gepaart mit "großen und echt wahren Gefühlen" eines Drake, auf dem Niveau eines Groschenromans?
Keine Inszenierung, aua...
Lass mich raten: Du würdest Kunst nicht erkennen, wenn Du direkt drin stehst, oder=
Muhahahaha.. keine Inszenierung... köstlich... wirklich...
Wird noch für einige Lacher, im Bekanntenkreis sorgen, vielen Dank.. :lol: :lol:
Limbo hab ich gespielt, fand ich ganz nett. Inside ist ja vom selben Entwickler und beim kurzen Reinschauen fiel mir gleich das ähnliche Spielprinzip, gepaart mit dem nahezu gleichen Grafikstil auf...Gespielt hab ichs noch nicht, werd ich bei Gelegenheit eventuell mal...

Ansonsten geh ich auf dein anschliessendes kindisches, dümmliches Gestichel und Gehate gar nicht drauf ein. Damit hast dich selbst für eine sachliche Diskussion ins Aus bugsiert indem du gleich persönlich werden musst.. Vielleicht noch soviel, von "Inszenierung" verstehen wir beide scheinbar was anderes...
Zuletzt geändert von CJHunter am 19.11.2016 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
CJHunter
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von CJHunter »

DEMDEM hat geschrieben:
CryTharsis hat geschrieben:Ich verstehe was du meinst, nur geht`s halt nicht nur darum.
Aber abgesehen davon: "alles nach Schottland fühlt sich irgendwie zu Uncharted-gewöhnlich an"? Sorry, aber das Spiel entwickelt sich erst nach diesem Abschnitt so richtig und emanzipiert sich im Verlauf von dem recht engen Serien-Korsett.
Aber klar, das Spiel war ja sowieso "kurz nach dem Release komplett irrelevant"... :P
Mir soll`s egal sein, ich würde den Preis eh Inside, Dishonored 2 oder Titanfall 2 geben.
Wie gesagt: Uncharted meets The Last of Us. Oder vielleicht auch etwas Tomb Raider, wenn dir der Vergleich besser passt.
CJHunter hat geschrieben:Der Vergleich hinkt doch wieder mal gewaltig. Uncharted ist auch kein Spiel was man über Wochen oder gar Monate regelmäßig spielt wie reine MP-Games a la Overwatch. Man wird über die SP-Kampagne blendend unterhalten, spielt vielleicht nochmal den MP etwas an und das wars dann...Aber all das ändert doch nichts daran wie gut oder wie schlecht ein Spiel ist. Inside wurde doch auch nominiert und das dauert wie lange?. 3-4h?....
Man muss ein Spiel nicht ewig lang spielen müssen, damit es eine Relevanz hat. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Dennoch kannst du ein reines SP-Spiel was in etwas 10-12h dauert nicht mit einem reinen MP-SPiel vergleichen an dem du Wochen und Monate deinen Spass haben KANNST. Ist ja auch logisch das Lezteres länger im BILDE und in den Köpfen der Spieler bleibt. An der spielerischen Qualität oder am Verkaufserfolg ändert das ja nichts...WIe kommst du denn eigentlich drauf das Uncharted 4 nicht mehr relevant ist?. Das Spiel und das Studio sind mehrfach nominiert...
Mouche Volante
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von Mouche Volante »

Als einziger PS4 First Party AAA-Titel in diesem Jahr ist Uncharted natürlich relevant.
CJHunter
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von CJHunter »

Mouche Volante hat geschrieben:Als einziger PS4 First Party AAA-Titel in diesem Jahr ist Uncharted natürlich relevant.
Selbst wenns mehr geworden wären (The Last Guardian kommt ja noch) hätte sich da sicherlich nichts Grundlegendes geändert..
johndoe1824162
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von johndoe1824162 »

Relevanz hatten Demons Souls, Heavy Rain, Journey. Um jetzt mal bei PSexklusiv zu bleiben. Uncharted ist nur more of the same.
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Kensuke Tanabe
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Mein GotY ist bis jetzt Dragon Quest VII. :D
CJHunter
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von CJHunter »

Leaks hat geschrieben:Relevanz hatten Demons Souls, Heavy Rain, Journey. Um jetzt mal bei PSexklusiv zu bleiben. Uncharted ist nur more of the same.
So darfst dann quasi bei jeder IP argumentieren die mind. 2 Nachfolger hat/hatte;-). Im Endeffekt sollte man ein Spiel für sich nehmen und die spielerische Qualität betrachten und sich nicht sagen naja von Uncharted gabs ja schon 3 Teile. Klar macht Teil 4 nicht viel anders als die ersten 3 Ableger, aber war Teil 4 gut?...Und ob. Deswegen ist ein "more of the same" letztlich völlig egal wenn das Gesamtpaket wieder mal top war und neue Impulse setzte...Halo, Gears oder God of War wären auch so Kandidaten, wobei da überall die Qualität nachliess...
johndoe1824162
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von johndoe1824162 »

Die spielerische Qualität kann man ja gerade bei Uncharted diskutieren. ;-) Welche neuen Impulse hat es gesetzt? Da wird doch in Zukunft kaum noch einer drüber sprechen und geht als Teil 4 ein. Im Gegensatz zu den Genannten.
CJHunter
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von CJHunter »

Leaks hat geschrieben:Die spielerische Qualität kann man ja gerade bei Uncharted diskutieren. ;-) Welche neuen Impulse hat es gesetzt? Da wird doch in Zukunft kaum noch einer drüber sprechen und geht als Teil 4 ein. Im Gegensatz zu den Genannten.
Na les dir doch gleich mal den 4p-Test durch:-)...“Uncharted 4: A Thief's End ist ein visueller Hochgenuss und definiert hinsichtlich der Regie den Höhepunkt der Serie. Spektakuläre Action und reife Erzählweise fließen ineinander. Ein grandioses Action-Adventure.”...Nicht jeder muss Uncharted mögen, wäre ja sonst langweilig, aber diese Sticheleien hier immer gegen gewisse IP´s sind schon verwunderlich. Ich bin ja noch nicht so lang hier im 4p-Forum, aber wenn es um die Zugpferde diverser Plattformen geht werden da gerne mal Seitenhiebe verteilt...

Also über die Uncharted-Reihe werden auch noch in Zukunft genug Leute sprechen, dafür war die Reihe zu hochklassig und zu erfolgreich...

P.S: Zu deinen genannten Titeln, nun ja. Heavy Rain lass ich noch gelten, Demon´s Souls war eher was für Leute mit einer masochistischen Ader und Journey.....habs selbst "gespielt". die langweiligsten 2h meines bisherigen Videospiellebens...
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saxxon.de
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von saxxon.de »

CJHunter hat geschrieben:Vielleicht noch soviel, von "Inszenierung" verstehen wir beide scheinbar was anderes...
"Inszenierung" bedeutet die Art und Weise wie etwas präsentiert wird, nicht mehr und nicht weniger. Bei einem Spiel die Mischung aus Grafik, Sound, Regie, Artdesign, eventuelle Eigenheiten in der Steuerung.

Ein Spiel kann unmöglich keine Inszenierung haben. Sogar Tetris hat eine Inszenierung: sehr nüchtern und funktionell.

Du magst jetzt vielleicht glauben diese Definition von "Inszenierung" sei meine Meinung, ist es aber nicht. Du darfst den Begriff gerne mal googlen und feststellen, dass das keine Meinung sondern ein Fakt ist. Wenn du etwas anderes darunter verstehst, dann ist das deine Sache und das kannst du auch gerne tun - aber dann ist es schlicht falsch.

Randall hat also insofern zwischen den ganzen Beleidigungen recht, dass die Frage ob "Inside" eine Inszenierung hat, wirklich absurd ist - denn wie gesagt kann es unmöglich nicht inszeniert sein.

Ansonsten zeigt dein Satz zu "Journey" dass du Kunst tatsächlich nicht erkennst, wenn du drin stehst. Kann dich natürlich gern gelangweilt haben, Spaß ist subjektiv. Viele Leute langweilen die großen Kunstwerke der Welt auch. Ist jedem selbst überlassen. Dann liegt es aber nicht am Kunstwerk sondern daran, dass man keinen Zugang dazu gefunden hat.

Mich hat damals mein erster Durchgang ein bisschen enttäuscht, nach all dem Lob das das Spiel bekommen hat. Im zweiten Durchgang hatte ich das gesamte Spiel hindurch den selben Partner und das war absolut einzigartig und gehört zum besten was ich in über 25 Jahren als Videospieler erlebt hab. Das Spiel ist jetzt 4 Jahre alt und an diesen einen Durchgang kann ich mich immer noch sehr gut erinnern, so besonders war das Erlebnis. Und da bin ich nicht alleine. Hat bei dir eben nicht geklappt, ist nicht schlimm. Das liegt dann aber an dir und nicht am Spiel. Was auch nicht schlimm ist.
CJHunter
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von CJHunter »

saxxon.de hat geschrieben:
CJHunter hat geschrieben:Vielleicht noch soviel, von "Inszenierung" verstehen wir beide scheinbar was anderes...
"Inszenierung" bedeutet die Art und Weise wie etwas präsentiert wird, nicht mehr und nicht weniger. Bei einem Spiel die Mischung aus Grafik, Sound, Regie, Artdesign, eventuelle Eigenheiten in der Steuerung.

Ein Spiel kann unmöglich keine Inszenierung haben. Sogar Tetris hat eine Inszenierung: sehr nüchtern und funktionell.

Du magst jetzt vielleicht glauben diese Definition von "Inszenierung" sei meine Meinung, ist es aber nicht. Du darfst den Begriff gerne mal googlen und feststellen, dass das keine Meinung sondern ein Fakt ist. Wenn du etwas anderes darunter verstehst, dann ist das deine Sache und das kannst du auch gerne tun - aber dann ist es schlicht falsch.

Randall hat also insofern zwischen den ganzen Beleidigungen recht, dass die Frage ob "Inside" eine Inszenierung hat, wirklich absurd ist - denn wie gesagt kann es unmöglich nicht inszeniert sein.

Ansonsten zeigt dein Satz zu "Journey" dass du Kunst tatsächlich nicht erkennst, wenn du drin stehst. Kann dich natürlich gern gelangweilt haben, Spaß ist subjektiv. Viele Leute langweilen die großen Kunstwerke der Welt auch. Ist jedem selbst überlassen. Dann liegt es aber nicht am Kunstwerk sondern daran, dass man keinen Zugang dazu gefunden hat.

Mich hat damals mein erster Durchgang ein bisschen enttäuscht, nach all dem Lob das das Spiel bekommen hat. Im zweiten Durchgang hatte ich das gesamte Spiel hindurch den selben Partner und das war absolut einzigartig und gehört zum besten was ich in über 25 Jahren als Videospieler erlebt hab. Das Spiel ist jetzt 4 Jahre alt und an diesen einen Durchgang kann ich mich immer noch sehr gut erinnern, so besonders war das Erlebnis. Und da bin ich nicht alleine. Hat bei dir eben nicht geklappt, ist nicht schlimm. Das liegt dann aber an dir und nicht am Spiel. Was auch nicht schlimm ist.
Völlig richtig, aber dann kann man eben sachlich und fundiert argumetieren wie du und kein kindisches Gestichel an den Tag legen. Natürlich geb ich dir da Recht, da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. Die Begriffe "nüchtern" und "funktionell" treffen es ganz gut, so würde ich die Inszenerung bei Limbo, Inside oder Journey bezeichnen...Unter Inszenierung wie ich es gesehen habe bzw. wie ich es beschrieben hätte wären z.b. bei CoD, Tomb Raider, Uncharted, Halo und Konsorten zu finden. Da explodiert und blitzt es, man ballert, fährt, fliegt oder was auch immer durch einen Levelabschnitt, alles wird hollywoodreif in Szene gesetzt, man springt von Cutscene zu Cutscene und und und...Darunter verstehe ich z.b. eine "richtige" Inszenierung...

Um nochmal kurz ein Wort zu Journey zu verlieren. Ich kann schon verstehen warum Journey viele gepackt hat, warum es so gut bewertet wurde und haufenweise Preise abgeräumt hat. in MEINEN Augen muss ein Spiel aber auch unterhalten, es muss eine erzählerische Komponente beinhalten und ein Spiel muss mir mehr geben als eine triste Welt mit (zugegeben genialer) Musikuntermalung und einer 2-stündigen Wanderung zum Gipfel in denen quasi nichts passiert...Das mag Kunst sein, aber es ist mMn keine Unterhaltung...Bei Limbo könnte man da wenigstens noch die Rätsel hervorheben, alles andere (bis auf die Atmosphäre) war aber genauso trist...Journey hat halt irgendwie so gar nichts, aber wie gesagt, es mag für viele Kunst sein, akzeptiere ich vollkommen. Für mich war es 2h pure Langeweile...Da fand ich flower sogar noch spaßiger...
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manu!
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

Beitrag von manu! »

Best Multiplayer Game : Gears of War 4 .... :lol: :lol: :lol:
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saxxon.de
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Re: The Game Awards 2016: 2016: Die nominierten Spiele stehen fest; "Spiel des Jahres" kann Doom, Inside, Overwatch, Unc

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CJHunter hat geschrieben: Völlig richtig, aber dann kann man eben sachlich und fundiert argumetieren wie du und kein kindisches Gestichel an den Tag legen.
Logisch.
CJHunter hat geschrieben:Unter Inszenierung wie ich es gesehen habe bzw. wie ich es beschrieben hätte wären z.b. bei CoD, Tomb Raider, Uncharted, Halo und Konsorten zu finden. Da explodiert und blitzt es, man ballert, fährt, fliegt oder was auch immer durch einen Levelabschnitt, alles wird hollywoodreif in Szene gesetzt, man springt von Cutscene zu Cutscene und und und...Darunter verstehe ich z.b. eine "richtige" Inszenierung...
Kein Problem, aber das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Mir persönlich ist bei einem Spiel gewissermaßen das Spiel am Wichtigsten. Was du aufzählst ist für mich alles nur schmückendes Beiwerk. Ein gutes Spiel braucht für mich keine Story, keine Charaktere, keine tolle Grafik, keinen tollen Sound. Ein gutes Spiel muss sich für mich interessant spielen. Andersrum, ein Spiel das all das oben Genannte hat, muss spielerische Qualitäten aufweisen - auch wenn das vielleicht nur bedeutet dass sehr simple Mechaniken sich sehr gut anfühlen. Konkretes Beispiel: The Order 1886. Hat alles was du oben aufzählst. Die Mechaniken sind aber oft hakelig, das Ding ist total durchgescriptet und so statisch wie das erste Modern Warfare aus heutiger Sicht. Hinter einer Kiste hocken und Moorhühner erschießen. Gähn. Da helfen all die schöne Hochglanzgrafik und die exzellenten Cutscenes nichts.

Zu Journey: Das Spiel ist etwas ganz Anderes, wenn man es mit dem richtigen Partner spielt. Dann dreht sich das ganze Spiel nämlich plötzlich darum mit dem anderen zu interagieren, aufeinander aufzupassen, aufeinander zu warten und um die Angst den Partner zu verlieren. Um nur mal ein kleines Beispiel zu nennen: Mit den Tönen die man beim Druck auf Kreis ausstoßen kann, lädt man sich gegenseitig den Schal wieder auf, wenn man nahe genug beieinander ist. Das bedeutet, dass man mit dem richtigen Partner durch abwechselndes Drücken von X und O durch das gesamte Spiel fliegen kann statt zu laufen. Und du kannst mir glauben: Wenn du mit jemandem unterwegs bist, mit dem du es geschafft hast nonverbal so zu kommunizieren, dass DAS funktioniert - dann reden wir von zwei vollkommen unterschiedlichen Spielen.

Allein deswegen, sorry: Du magst es vielleicht mal durchgespielt haben, oder zwei oder drei Mal. Aber deine Sichtweise des Spiels sagt mir eindeutig dass du es nicht erlebt hast. Fairerweise muss ich aber dann auch einräumen dass das echt schwer ist - weil alles davon abhängt wie sich die andere Person verhält. Ich hab' es im Laufe der Jahre sicher um die 10x durchgespielt und nur ein einziges Mal dieses geradezu magische Erlebnis gehabt.