JCD_Bionicman hat geschrieben:Das hängt dann sicher ein bisschen davon ab, wie man den Durchschnitt definiert, aber ohne ordentliche Office-Suite, ohne Itunes zwecks Sync mit iOS Geräten, ohne Clients für die gängigen Cloud-Speicher, ohne ordentlich im System Integrierte Mail- und Kalenderprogramme samt Push-Benachrichtigungen fehlen mir einfach essentielle Dinge, die ich im Alltag wie selbstverständlich verwende.
Der Durchschnitts-User braucht einen Browser, ein Programm zum Betrachten von Bildern und Abspielen von Multimedia-Inhalten und etwas, mit der er Briefe schreiben kann.
Sobald eine Tabellenkalkulation im Spiel ist, geht's schon in die Profi Richtung.
Und das alles kannst du halt auch mit einer Linux Distri haben.
iTunes ist natürlich speziell, das brauchen halt Viele. Ich würde eher mein mobiles Device wegwerfen, das mich an sowas kettet, aber ich bin halt eh nicht Zielgruppe dieser Firma.
Sicher besteht das Risiko und ich bin beileibe kein Fan von Windows, aber man muss auch mal realistisch bleiben.
Ich weiß schon, was du meinst und mein Post war ein wenig... arg hart.
Das mit den Treibern und der Verbreitung nervt mich halt enorm. (Also - im übertragenen Sinne, da ich für mich privat auch Windows nutze - aus eben der Bequemlichkeit, die du meinst.

)
Weil ich das für hausgemacht halte.
Ich will ja nicht sagen, dass sich Linux schon längst durchgesetzt hätte, wenn die Treiber von den Hardware Herstellern vernünftig wären, aber ich glaube die Verteilung wäre etwas höher.
Aber wenn ich lese, dass die jetzt "Telemetrie" erheben und NVidia ihre Tools hinter DRM und Onlinezwang versteckt...
Ich habe zweifel, dass die ein Interesse an Kunden mit Fachwissen haben...
Aber warum soll ich mir das als 08/15 Zocker antun, wenn ich auch einfach ein OS von der Stange haben kann.
Da spricht die Masterrace und das Alter aus mir, wenn ich sage: Damit man gezwungen ist, sich ein paar Grundlagen draufzuschaffen, die dann bei der täglichen Arbeit helfen, denn es gibt keinen Bereich mehr ohne PC.
Wer nicht mal mehr das bisschen Windows Gefrickel leisten will, soll sich eine Konsole kaufen.
Meine Herausforderung bei Win10 ist, dass ich absehe, dass MS ihr System so zumachen will wie Apple.
An Windows fand ich bisher gut, dass es einen Mittelweg zwischen Linux und MacOS darstellte.
Das meiste funzt out-of-the-box, aber wenn was ist, habe ich eine Chance zu fummeln.
Bei Spielen aus dem Win Store ist man davon abhängig, dass der Publisher dem Entwickler gnädigerweise Geld gibt, essentielle Dinge nachzupatchen, wie Kantenglättung oder Aufhebung der Bildratensperre.
Von mir aus auch so. Valve hat sich die wichtigen Leute jedenfalls nicht ins Boot holen können. Dass sie Microsoft in dieser Sache zum Wohle des PC Gamings die Stirn geboten haben, glauben sie ja nicht mal selbst.
Nö, Valve tut Dinge nur zu ihrem eigenen Wohle.
An der Stelle hätte sich das halt zufällig mit dem Wohl des Kunden im Allgemeinen gedeckt. Ohne dass der Kunde es wüsste.

Aber wenn man das Thema "bewirbt" mit Hardware, die aussieht wie eine Konsole, aber deutlich teuerer ist als ein vergleichbarer PC in einem Standardgehäuse, dann muss man sich nicht wundern.
Was wen da geritten hat, das würde ich gerne wissen wollen.
Und ich finde das auch kaum verwunderlich. Was gewinnt bspw. NVIDIA durch Steam OS? Oder anders, was verlieren sie durch den Windows-Store?
Naja, man könnte den ein-oder anderen Kunden erhalten. Eigentlich hätte es ja wenig Sinn, seine Zielgruppe zu beschneiden.
Aber ich fürchte, AMD und Nvidia wollen lieber Konsumenten als Kunden haben.
Kunden vergleichen nachher noch Werte und entscheiden sich dann für das bessere Angebot... furchtbar!