Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen Schatz an geistigem Eigentum besitzen"

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heretikeen
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von heretikeen »

Balmung hat geschrieben:Jo, zum einen wird ja Niemand gezwungen diese zu kaufen
Ändert nichts dran, dass das Remastern trotzdem Ressourcen bei den Entwicklern bindet, die man auch konstruktiv für die Entwicklung neuer Spiele einsetzen könnte.
Dieser dämliche Remaster-Trend ist wie auch das Weggehen von SP-Kampagnen hin zu Schwerpunkt auf MP (bestes Beispiel die MOBAs) reine Faulheit seitens der Entwickler. Halt "nix Neues machen müssen" statt "die sollen sich ihren Content selber machen".
unknown_18
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von unknown_18 »

heretikeen hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Jo, zum einen wird ja Niemand gezwungen diese zu kaufen
Ändert nichts dran, dass das Remastern trotzdem Ressourcen bei den Entwicklern bindet, die man auch konstruktiv für die Entwicklung neuer Spiele einsetzen könnte.
Das ist immer so eine dämliche 08/15 Argumentation. Noch nie konnte Jemand wirklich beweisen, dass das wirklich so ist, das ist lediglich eine Urbane Legende.

Davon ab könnte ich genauso behaupten, dass Remasters nicht viel Geld kosten, aber noch mal reichlich Geld in die Kassen der Entwickler spült. Geld, das sie in die Entwicklung neuer Titel stecken können, wodurch diese eben sogar eher mehr Ressourcen haben.
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Kajetan
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von Kajetan »

Balmung hat geschrieben:
heretikeen hat geschrieben: Ändert nichts dran, dass das Remastern trotzdem Ressourcen bei den Entwicklern bindet, die man auch konstruktiv für die Entwicklung neuer Spiele einsetzen könnte.
Das ist immer so eine dämliche 08/15 Argumentation. Noch nie konnte Jemand wirklich beweisen, dass das wirklich so ist, das ist lediglich eine Urbane Legende.
Es stimmt aber. Remasters machen sich ja nicht von alleine, da muss Arbeitsleistung aufgewandt werden, die man auch in die Entwicklung neuer Spiele stecken könnte. Aber warum sich mehr Mühe als nötig machen? Remasters bringen gutes Geld mit vergleichsweise wenig Aufwand.
Davon ab könnte ich genauso behaupten, dass Remasters nicht viel Geld kosten, aber noch mal reichlich Geld in die Kassen der Entwickler spült. Geld, das sie in die Entwicklung neuer Titel stecken können, wodurch diese eben sogar eher mehr Ressourcen haben.
Das stimmt natürlich auch(!). Denn hier gibt es mehr als nur eine gültige Antwort :)
unknown_18
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von unknown_18 »

Nein, es gibt nur eine Antwort und die ist das es schwachsinnig ist so zu argumentieren, denn wir wissen nicht wie die Studios das tatsächlich jeweils bei ihren Titeln handhaben. Manche gehen ja auch hin und beauftragen eine externe Firma damit das Remaster anzufertigen. Somit sind null eigene Ressourcen belegt.

Manche gehen auch hin und stellen für das Remaster einfach neue Leute ein, ist ja nicht so als wären Entwickler starre Konstrukte mit einem festen Arbeiterstamm. Im Gegenteil, ich würde sogar behaupten die Games Branche ist einer der Branchen mit den meisten Bewegungen in der Anzahl an Angestellten. Und wenn die Firmen gar richtig planen, dann wird an den Remastern einfach gearbeitet wenn eh gerade Ressourcen dafür frei sind. Gewisse Leute braucht man nur in bestimmten Stadien der Spieleentwicklung und diese sind somit frei um an einem Remaster zu arbeiten. Besser als entlassen zu werden. ;)

Und genau deshalb ist es einfach Schwachsinn pauschal zu behaupten das durch Remaster Resourcen bei neuen Spielen fehlen würde. Das ist einfach so eine hanebüchene Behauptung... so wie zu behaupten jeder Killerspiel Spieler ist ein potentieller Amokläufer... oder anders gesagt: mit solchen Behauptungen macht man es sich sehr einfach und ignoriert Dutzende von Argumente.
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Kajetan
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von Kajetan »

Balmung hat geschrieben:Nein, es gibt nur eine Antwort und die ist das es schwachsinnig ist so zu argumentieren, denn wir wissen nicht wie die Studios das tatsächlich jeweils bei ihren Titeln handhaben. Manche gehen ja auch hin und beauftragen eine externe Firma damit das Remaster anzufertigen. Somit sind null eigene Ressourcen belegt.
Geld ist keine Ressource? :)
Und genau deshalb ist es einfach Schwachsinn pauschal zu behaupten das durch Remaster Resourcen bei neuen Spielen fehlen würde.
Geld, welches man für die Produktion von Remasters ausgibt, könnte (!) man auch in neue Spiele stecken :)
Das ist einfach so eine hanebüchene Behauptung... so wie zu behaupten jeder Killerspiel Spieler ist ein potentieller Amokläufer... oder anders gesagt: mit solchen Behauptungen macht man es sich sehr einfach und ignoriert Dutzende von Argumente.
Das ist keine hanebüchene Behauptung. Sie stimmt. Man könnte (!) das Geld, welches in die Produktion von Remasters gesteckt wird, natürlich auch in die Produktion von neuen Titeln stecken, diese damit besser machen.

Wer aber so argumentiert (und hier kommt der Punkt, wo man argumentativ ansetzen muss), der ignoriert die kommerzielle Realität. Denn es geht Publishern und auch Entwicklern nicht um das "Bessermachen" von neuen Spielen, sondern ums Geld verdienen. Und wenn man mit vergleichsweise bescheidenem Aufwand gutes Geld über Remasters machen kann, dann wird das selbstverständlich gemacht. Und wenn man dabei Ressourcen von neuen Spielen abziehen muss.

Insofern stimmt dieser Vorwurf auf einer theoretischen Ebene. Er ignoriert jedoch vollständig die kommerzielle Wirklichkeit in dieser Branche. Es wird dort investiert, wo Geld gemacht werden kann und nicht dort, wo wir uns das wünschen.
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Knarfe1000
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von Knarfe1000 »

Hokurn hat geschrieben:
thaiwazz hat geschrieben:
Hokurn hat geschrieben:
Bitte den ganzen Beitrag lesen...
Bei GTA 4 habe ich den Begriff Remake angesprochen und hier nochmal angedeutet, dass da mehr als ein Remaster kommen müsste.
Ich finde Max Payne 3 gelungen und hatte Spaß mit dem Spiel. Insofern ist es logisch, dass ich ähnlich gelagerte Spiele in der Reihe bevorzugen würde. Das muss natürlich nicht dein Geschmack sein. Ich denke trotzdem, dass ich meinen behalten kann. ;)
Ich denke einfach, dass MP 1 und 2 nicht sehr gut gealtert sind und es dem Spiel eher nutzen als schaden würde. Ist ok wenn du das nicht so siehst...
Der 3. Teil war eine Beleidigung für das ganze Franchise. Abgesehen davon sieht Max Payne 2 auch heute noch vernünftig aus und spielt sich noch immer großartig. Aber klar... ist aus der Zeit gefallen... es gibt keine Spielfluß-zerstörenden Cover-Mechaniken und keine Videosequenzen in denen es wie bei den Youtube Kids alle 5 Sekunden nen Cut gibt... :roll:
... :roll:
Da gibt´s nix zu rollen, er hat Recht.
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Hokurn
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von Hokurn »

Knarfe1000 hat geschrieben: Da gibt´s nix zu rollen, er hat Recht.
Doch schon...
Ich habe beschrieben, dass ich Max Payne 3 als gutes Spiel empfinde.
Mir gefällt die Story, Steuerung, Locations und die Inszenierung. Das habe ich nicht so genau beschrieben, aber das ist auch nicht so wichtig für meine Aussage.
Dann kommt der erste der etwas da gegen schreibt. Da konnte ich nur antworten, dass es mir halt gefallen hat. Geschmack eben. Nun kommt wieder jemand mit Argumenten. Was soll ich dem antworten? Oder dir?
Es hat mir halt gefallen. Die Schießereien waren packend inszeniert. Dann war das Gameplay mit dem Springen und der Bullettime spaßig. Das Trefferfeedback war super. Das hat mir halt gefallen... So gut, dass ich sogar nochmal ein paar Stunden in den MP investiert habe, der mir auch richtig gefallen hat.
Außerdem hab ich gerne mal aus anderen Gründen das Stadion von Sao Paolo virtuell besucht. ;)
Das Retrolevel war dazu sympathisch gemacht und hat das Spiel mit aufgewertet.
Ein älteres Max Panye würde sich für mich da iwie altbackend anfühlen. Die zu steuernden Charaktere von Rockstar fühlen sich auch erst ab 2010 weniger statisch an. Zumindest empfinde ich da einen Unterschied zwischen Red Dead Redemption und GT4. Max Payne 3 und GT5 fühlen sich da natürlich noch ein Stück harmonischer an.
Das ist aber alles Geschmackssache und auch du wirst Max Payne 2 nach wie vor lieber mögen...
Ich mag den 3. halt trotzdem.
unknown_18
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von unknown_18 »

Kajetan hat geschrieben:Das ist keine hanebüchene Behauptung. Sie stimmt. Man könnte (!) das Geld, welches in die Produktion von Remasters gesteckt wird, natürlich auch in die Produktion von neuen Titeln stecken, diese damit besser machen.
Nein, eben nicht, es würde nur dann stimmen, wenn ein neues Spiel zur gleichen Zeit entsteht in der auch ein Remaster gemacht wird. Wenn aber zum Beispiel gerade an einem Spiel gearbeitet wird, das in 2 Jahren fertig sein soll und man steckt bereits einige Monate in der Entwicklung, dann steht das Geld Budget für dieses Spiel längst fest und andere Projekte haben darauf keinen Einfluss.

Wenn dann gar noch das Remake vor dem neuen Spiel fertig ist und verkauft wird, kann wiederum ein Teil der Einnahmen verwendet werden um das neue Spiel noch besser zu machen.

Wenn also ein Jahr bereits an einem neuen Spiel gearbeitet und dann eine Externe Firma mit einem Remake eines älteren Titels beauftragt und dieses dann verkauft wird noch lange bevor das neue Spiel fertig ist... wo wurden da Ressourcen verschenkt?

Bei manchen Remakes mag das ja stimmen, aber kann man wirklich bei absolut jedem Remake behaupten es würden Ressourcen für neue Titel verschenkt? Das bezweifle ich eben und nur darum ging es mir.
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Knarfe1000
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von Knarfe1000 »

Hokurn hat geschrieben:
Knarfe1000 hat geschrieben: Da gibt´s nix zu rollen, er hat Recht.
Doch schon...
Ich habe beschrieben, dass ich Max Payne 3 als gutes Spiel empfinde.
Mir gefällt die Story, Steuerung, Locations und die Inszenierung. Das habe ich nicht so genau beschrieben, aber das ist auch nicht so wichtig für meine Aussage.
Dann kommt der erste der etwas da gegen schreibt. Da konnte ich nur antworten, dass es mir halt gefallen hat. Geschmack eben. Nun kommt wieder jemand mit Argumenten. Was soll ich dem antworten? Oder dir?
Es hat mir halt gefallen. Die Schießereien waren packend inszeniert. Dann war das Gameplay mit dem Springen und der Bullettime spaßig. Das Trefferfeedback war super. Das hat mir halt gefallen... So gut, dass ich sogar nochmal ein paar Stunden in den MP investiert habe, der mir auch richtig gefallen hat.
Außerdem hab ich gerne mal aus anderen Gründen das Stadion von Sao Paolo virtuell besucht. ;)
Das Retrolevel war dazu sympathisch gemacht und hat das Spiel mit aufgewertet.
Ein älteres Max Panye würde sich für mich da iwie altbackend anfühlen. Die zu steuernden Charaktere von Rockstar fühlen sich auch erst ab 2010 weniger statisch an. Zumindest empfinde ich da einen Unterschied zwischen Red Dead Redemption und GT4. Max Payne 3 und GT5 fühlen sich da natürlich noch ein Stück harmonischer an.
Das ist aber alles Geschmackssache und auch du wirst Max Payne 2 nach wie vor lieber mögen...
Ich mag den 3. halt trotzdem.
OK, da gibt´s nichts gegen zu sagen :D


Ich fand MP 3 auch nicht komplett mistig, nur eben als unpassendes, unwürdiges Sequel zu einer meiner Lieblings-Franchises. Als Deckungsshooter war das Spiel nicht mal übel.
johndoe1824162
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von johndoe1824162 »

Das Gunplay und der Anspruch war sehr ordentlich. Nur war es eben kein Max Payne. Richtig nervig die ständigen Zwischensequenzen.
thaiwazz
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von thaiwazz »

Hokurn hat geschrieben:
Knarfe1000 hat geschrieben: Da gibt´s nix zu rollen, er hat Recht.
Doch schon...
Ich habe beschrieben, dass ich Max Payne 3 als gutes Spiel empfinde.
Mir gefällt die Story, Steuerung, Locations und die Inszenierung. Das habe ich nicht so genau beschrieben, aber das ist auch nicht so wichtig für meine Aussage.
Dann kommt der erste der etwas da gegen schreibt. Da konnte ich nur antworten, dass es mir halt gefallen hat. Geschmack eben. Nun kommt wieder jemand mit Argumenten. Was soll ich dem antworten? Oder dir?
Es hat mir halt gefallen. Die Schießereien waren packend inszeniert. Dann war das Gameplay mit dem Springen und der Bullettime spaßig. Das Trefferfeedback war super. Das hat mir halt gefallen... So gut, dass ich sogar nochmal ein paar Stunden in den MP investiert habe, der mir auch richtig gefallen hat.
Außerdem hab ich gerne mal aus anderen Gründen das Stadion von Sao Paolo virtuell besucht. ;)
Das Retrolevel war dazu sympathisch gemacht und hat das Spiel mit aufgewertet.
Ein älteres Max Panye würde sich für mich da iwie altbackend anfühlen. Die zu steuernden Charaktere von Rockstar fühlen sich auch erst ab 2010 weniger statisch an. Zumindest empfinde ich da einen Unterschied zwischen Red Dead Redemption und GT4. Max Payne 3 und GT5 fühlen sich da natürlich noch ein Stück harmonischer an.
Das ist aber alles Geschmackssache und auch du wirst Max Payne 2 nach wie vor lieber mögen...
Ich mag den 3. halt trotzdem.
Der dritte Teil mag zwar ein passabler Cover Shooter sein, aber passt aber nicht in die Max Payne Reihe, da das Gesamtpaket einfach zu unrund war. Der erste Teil war war vom Stil her ein 90er Jahre Rachefilm. Schön düster & dreckig. Der zweite war dann halt die Film Noir Love Story. Das wurde weiter durch die deutlich weiterentwickelte Optik der Farbtöne (gerade unter Bullettime!) unterstrichen. Dazu die verbesserte Bullettime (flüssigereres Gameplay durch die Nachladeanimationen und möglichkeit, weiterzufeuern wenn man nen Dodge ausgeführt hat.)

Teil 3. war einfach nur noch ein wahllos zusammengewürfelter Haufen von Ideen. Die Story erinnerte mich entfernt an "Mann unter Feuer". Die Bullettime wurde stellenweise nutzlos, da man gezwungen wurde, die m.M. nach nur halbgare Coverfuntion zu nutzen. Die Missionen waren teilweise grausig - ich erinnere mich nur an eine Mission bei der Max sich anfangs aus ner Flasche nen Schalldämpfer baut und schleichend loslegen will, aber nach 3 Gegnern ballert man wieder nur blöde um sich. Dazu endet die Mission dann auch noch in einer Railshootersequenz auf nem Motorboot. Wenn einem nix garnix mehr einfällt dann halt Railshooting.... die meiste Atmosphäre hatten immernoch die Sequenzen die in New York spielten, aber auch die wurden durch die merkwürdige Optik der Zwischensequenzen zerstört (hallo epileptischer Anfall!). Interessant dass Du auch das Trefferfeedback erwähnst. Ich fand allgemein das Waffenhandling unterirdisch und Trefferfeedback gabs quasi nur durch optische Anzeige am Fadenkreuz. Aber vlt gabs auch unterschiede zwischen den Plattformen, ich habs am PC gespielt und da fühlte es sich wie ein schlechter Port an. Der Multiplayer war auch grottig. Halt wieder zwischen den Stühlen - halbgarer Covershooter mit Bullettimeeffekten und shootdoding. Passt m.M. nach nicht zusammen. Dazu ein nerviges unlocking System, was dazu führte dass man als Anfänger gegen die deutlich besser ausgerüsteten Gegnern kaum eine Chance hatte. Insgesamt halt einfach ein unrunderes Paket als man es von Remedy gewohnt ist.
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Hokurn
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Re: Take-Two: Ist laut Zelnick an weiteren Remasters interessiert: "Die gute Nachricht ist, dass wir einen reichhaltigen

Beitrag von Hokurn »

Knarfe1000 hat geschrieben: OK, da gibt´s nichts gegen zu sagen :D
Ich fand MP 3 auch nicht komplett mistig, nur eben als unpassendes, unwürdiges Sequel zu einer meiner Lieblings-Franchises. Als Deckungsshooter war das Spiel nicht mal übel.
Das mag sein...
Mir fehlt da aber auch ein wenig die Bindung zu der Serie an sich. Daher betrachte ich das wohl nicht so emotional.
thaiwazz hat geschrieben: Der dritte Teil mag zwar ein passabler Cover Shooter sein, aber passt aber nicht in die Max Payne Reihe, da das Gesamtpaket einfach zu unrund war. Der erste Teil war war vom Stil her ein 90er Jahre Rachefilm. Schön düster & dreckig. Der zweite war dann halt die Film Noir Love Story. Das wurde weiter durch die deutlich weiterentwickelte Optik der Farbtöne (gerade unter Bullettime!) unterstrichen. Dazu die verbesserte Bullettime (flüssigereres Gameplay durch die Nachladeanimationen und möglichkeit, weiterzufeuern wenn man nen Dodge ausgeführt hat.)

Teil 3. war einfach nur noch ein wahllos zusammengewürfelter Haufen von Ideen. Die Story erinnerte mich entfernt an "Mann unter Feuer". Die Bullettime wurde stellenweise nutzlos, da man gezwungen wurde, die m.M. nach nur halbgare Coverfuntion zu nutzen. Die Missionen waren teilweise grausig - ich erinnere mich nur an eine Mission bei der Max sich anfangs aus ner Flasche nen Schalldämpfer baut und schleichend loslegen will, aber nach 3 Gegnern ballert man wieder nur blöde um sich. Dazu endet die Mission dann auch noch in einer Railshootersequenz auf nem Motorboot. Wenn einem nix garnix mehr einfällt dann halt Railshooting.... die meiste Atmosphäre hatten immernoch die Sequenzen die in New York spielten, aber auch die wurden durch die merkwürdige Optik der Zwischensequenzen zerstört (hallo epileptischer Anfall!). Interessant dass Du auch das Trefferfeedback erwähnst. Ich fand allgemein das Waffenhandling unterirdisch und Trefferfeedback gabs quasi nur durch optische Anzeige am Fadenkreuz. Aber vlt gabs auch unterschiede zwischen den Plattformen, ich habs am PC gespielt und da fühlte es sich wie ein schlechter Port an. Der Multiplayer war auch grottig. Halt wieder zwischen den Stühlen - halbgarer Covershooter mit Bullettimeeffekten und shootdoding. Passt m.M. nach nicht zusammen. Dazu ein nerviges unlocking System, was dazu führte dass man als Anfänger gegen die deutlich besser ausgerüsteten Gegnern kaum eine Chance hatte. Insgesamt halt einfach ein unrunderes Paket als man es von Remedy gewohnt ist.
Bis zum Trefferfeedback sprichst du nur Punkte an, die du halt so auslegst. Du hast es so negativ bewertet. ich positiv. Mir kommt es auch nicht wahllos zusammengewürfelt vor. Das klingt halt mehr nach Phrase als nach einem Argument. Es mag natürlich sein, dass dir die neue Stilrichtung nicht gefällt. Das ist schade, aber auch nur ein neutraler Punkt und nichts positives oder negatives.
Das Trefferfeedback und Waffenhandling wirkte auf mich als Spieler der PS3 Fassung besser als bei manchem anderen Third Person Spiel. Daher mein positiver Eindruck. Bei mir fallen getroffene Feinde auch zurück. Was du auf dem PC gespielt hast kann ich natürlich nicht beurteilen und habe keinen Vergleich. Aber auch mein kurzer Einblick in die PC Fassung (Multiplayer) war nicht anders. Aber ich bin im PC Gameplay auch net so drin, dass ich da gute und schlechte Ports beurteilen könnte. Das Unlock System war echt nicht so dolle, weil ich bisher keines mochte, aber ich brauche bei anderen aktuelleren Shootern weitaus mehr Zeit bis ich den wichtigen teil freischalte. Insgesamt ist deine MP Bewertung ja wieder sehr subjektiv. Ich hatte halt Spaß damit.

Wenn dir MP 2 und auch Teil 1 gefallen habe und du den Settingwechsel bzw auch den inhaltlichen Wechsel nicht magst ist es wohl ein bescheidenes Spiel. Handwerklich kann man da aber nicht so viel aussetzen wie du es versuchst. Für mich sind da aber auch mehr Phrasen drin als Argumentation. ;)