Alter Sack hat geschrieben:
So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Ich hab vor kurzem nochmal versucht den Hexer, nach angefangenen 20 Stunden, weiterzuspielen. 5 Stunden habe ich nochmal drauf gekriegt dann war Schluss. Ich denke das wars jetzt auch. Ich komme bei dem Spiel einfach nicht an den Punkt wo es Spass macht und ich denke der kommt auch nicht mehr.
Aber die Kritikpunkte die du ansprichst hat der Hexer doch auch. Der ist von Anfang an viel zu mächtig und das Kampfsystem (wie überhaupt die ganze Steuerung) ist mindestens ebenso grottig. Also da schenken sich beide nicht viel.
Na ja, dass ein Hexer übermächtig ist, ist ja irgendwie auch nichts neues und, angesichts der Buchvorlagen, auch vollkommen verständlich.
Das Kampfsystem ist wirklich nichts besonderes, da gebe ich Dir recht. Aber um Längen besser als das von Skyrim, ist es allemal, aus meiner Sicht.
Ich hab bisher alle Dark Souls Teile gespielt, Ninja Gaiden und den Witcher 2x. Einmal auf "Blut, Schweiß und Tränen" und dann nochmal auf Todesmarsch. Ich beiße mir gerne mal die Zähne aus.
Bisher hab ich nur, bie 2 Spielen, auf leicht umgestellt: Das eine war Dragon Age Inquisition, weil ich die Kämpfe unglaublich langweilig fand und das andere war Skyrim.
Bei letzterem deswegen, weil ich dauernd gestorben bin, da ich einfach niemanden getroffen habe, mit dieser elendigen Fuchtelei.
Mir kam das immer vor, als würde ich Topfschlagen machen, mit entsprechenden Ergebnissen.
Wie schon gesagt, ist das Kampfsystem, beim Witcher, sicher nicht ideal. Aber, auf den höheren Graden gewinnt es tatäschlich, vor allem wenn man sich die Mühe macht, die vielen Tränke und Öle, die man herstellen kann, auch einzusetzen.
Scheinen aber nicht viele zu machen. Auf der One kann man, unter Erfolgen, die Statistiken, mit anderen Spielern vergleichen.
Ich bin, bei den gebrauten Tränken, mit großem Abstand, der erste, von allen die es gespielt haben. Mir ist auch, in diversen Lets Plays aufgefallen, dass die Leute sich lieber irgendwelche Nahrungsmittel reinpfeiffen, die sie kaufen müssen, oder irgendwo stehlen, als die Tränke zu benutzen.
Was den reinen Schwertkampf angeht, ist der Witcher sicher kein Paradebesipiel und rangiert nicht mal unter meinen Top 10, eventuell nicht mal Top 20.
Aber es ist, bei weitem, tiefer, als Skyrim. Natürlich wird man das nie erfahren, wenn man nur die unteren Grade ausprobiert, wo man lediglich meditieren braucht, um seine Gesundheit wieder aufzufüllen.
Aber die Kämpfe sind eh zweitrangig und ich gehe jedem, wenn ich kann, aus dem Weg. Hab mein Axii ausgebaut und kann Leute einfach zum nichtkämpfen "überreden". Fragezeichen mache ich auch keine, nachdem ich, im ersten Gang, gemerkt habe, dass es da nichts zu holen gibt und diese, für das eigentliche Spiel , keinerlei Relevanz haben.
Was mich aber fesselt, ist die Geschichte. Nicht unbedingt das Motiv, welches eher ausgelutscht ist. Aber die Weise und die Inszenierung.
Diese findet sich auch in den allermeisten Nebenquests wieder, von denen viele wirklich richtig gut sind. Da kommt Skyrim, nicht mal im Ansatz, heran.
Aber wie Du sagst: So unterschiedlich ist das. Ich nähere mich so langsam, der 400 Stunden Marke und finde es immer noch prima.
Auch landschaftlich gehört es mit zum schönsten, was ich kenne. Weil es konsistent ist und nicht eine Wüste, neben Schnee, neben Elfen, neben Zwergen usw.
Aber das ist sicher Geschmackssache.
Viel Spaß mit Skyrim!