Das ist bei mir genau anders herum. Mich nervt dieses Gefühl etwas zu verpassen. Andererseits lege ich keinen Wert auf die Illusion "eine „persönliche“ interaktive Geschichte erlebt zu haben". Denn egal ob die Entwickler nur einen roten Faden oder 100 in das Spiel gepackt haben. Der Weg war vorbestimmt. Es spielt keine Rolle wie viele vorbestimmte Wege es noch gibt, die ich nie gesehen habe. Am Ende habe ich nur einen erlebt. Und da in der Wirtschaft nun mal alles Geld kostet, bedeutet Mehrausgabe an de reinen Stelle immer Sparen an einer anderen. Und unter diesem Aspekt wünsche ich mir doch lieber ein längeres und spannenderes Spiel, als ein zerdröseltes, von dem ich dann nur einen Bruchteil sehe und von dem mir die spannendsten Geschichten vielleicht noch entgehen, weil ich Entscheidungen treffe, die mir diese Wege verwehren.Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Ich kann entsprechend gut damit leben, vieles NICHT gesehen zu haben, ohne 100%-Komplettierungs-Drang.
TL;DR: Der frei Wille in Spielen ist eh eine Illusion egal wie viele Wege existieren und welche Konsequenzen die haben. Dann lieber die Ressourcen für etwas verwenden, was ich auch zu Gesicht bekomme.
