leifman hat geschrieben:darf er doch, nur obs gut fürs geschäft und arbeitsvertragstechnisch okay ist, wird sich dann zeigen.
Hat sein Arbeitgeber doch schon zu geäußert. Ergo, was soll der Shitstorm?
leifman hat geschrieben:palmer hat hier schlechte arbeit geleistet, ganz einfach.
Komisch, dass lese ich aus der Erklärung von Palmers Chef gar nicht raus. Kannst du mir die Stelle zeigen, wo Palmers Arbeitgeber Palmer schlechte Arbeit attestiert?
leifman hat geschrieben:wenn ein dachdecker in seiner freizeit besoffen den kunden anpöbelt bei dem die firma bei der er arbeitet grad das dach macht, fällt es auch auf die firma zurück.
Ich wusste gar nicht, dass Palmer irgendwie gepöbelt hat. Ergo zieht die Analogie hier nicht.
leifman hat geschrieben:nochmal, du siehst geister wo keine sind.
Warum gibt es dann einen "Shitstorm", wenn der Arbeitgeber Palmers erklärt, es wäre alles ok? Dann müsste die Empörung doch eigentlich schlagartig enden, oder nicht?
leifman hat geschrieben:das sind keine zustände, das ist das professionelle prozedre in firmen, und wenns hier um milliardengeschäfte geht, hat palmer seinen job verfehlt.
Aber Palmer hat doch gar nichts gemacht, was mit seinem Job zu tun hatte.
leifman hat geschrieben:das fragst du ernsthaft?
Ja, natürlich. Es sein denn, du willst, das wir in Deutschland wieder Zustände haben, wo die Richter nach Gesinnung ausgesucht werden.
Ist in Deutschland zweimal schief gegangen, danke, kann ich drauf verzichten.
leifman hat geschrieben:es reicht schon wenn der verdacht einer befangenheit aufkommt, ist übrigens im sport genau so, wenn ein schiedsrichter öffentlich verkündet er hasst den fc bayer wird er nie mehr ein spiel von denen pfeiffen, und wenns ganz hart kommt, garkeins mehr.
In deinem Szenario hat der Richter aber nichts "öffentlich verkündet". Ergo passt der Vergleich nicht.
leifman hat geschrieben:darfstz du, nur dann verfehlst du deinen job und musst damit rechnen gefeuert zu werden.
Also soll man im Endeffekt für die "falsche" politische Einstellung seinen berufliche Existenz verlieren?
Und ich sehe Geister, die nirgends sind?
leifman hat geschrieben:andere frage, welche politische richtung verfolgt Dieter Zetsche? und was wäre wenn rauskommt er unterstützt eine radikale linke partei?
Vermutlich unwahrscheinlich, angesichts seines Postens. Aber was wäre wenn dem so wäre?
Solange der nichts gesetzeswidriges tut, wo ist das Problem?
leifman hat geschrieben:wie gesagt, forderung nach kündigung ist übertrieben, aber das haben wir ja schon abgehakt.
Haben wir? Ich kann mich daran erinnern, dass du vor zwei Absätzen noch das:
leifman hat geschrieben:darfstz du, nur dann verfehlst du deinen job und musst damit rechnen gefeuert zu werden.
gesagt hast.
leifman hat geschrieben:
er hat seinen job nicht gut gemacht, ganz einfach.
greetingz
Das ist deine Meinung und kein feststehender Fakt. Zumal er seinen Job in dem Moment nicht gemacht hat, er hat es als Privatperson getan. Und (oh Wunder) das sagt sogar sein Arbeitgeber.
Chibiterasu hat geschrieben:das kommt auf deinen Job und deine Geschäftspartner drauf an. Da wird es sicher was geben. Schreib halt mal was Rassistisches auf Facebook und probier's aus...
Du lebst nicht in einem Vakuum.
Schlechter Vergleich, Rassismus ist Volksverhetzung und daher strafbar. Herr Palmer hat ja nichts dergleichen getan.
Chibiterasu hat geschrieben:Anderes Beispiel (ein etwas abgehobeneres um von der Politik wegzukommen):
Ein bekannter Konzern entscheidet sich 2% der Einnahmen für den Schutz von afrikanischen Großsäugern zu spenden und arbeitet dafür mit diversen NGOs zusammen.
Und dann stellt sicher heraus, dass der CEO des Konzerns in seiner Freizeit nach Afrika fliegt und Löwen und Elefanten
abknallt.
Wäre es da so seltsam, wenn die NGOs oder Kunden des Konzerns Konsequenzen für den CEO fordern würden?
Schon wieder ein schlechter Vergleich. Wilderei ist strafbar. Herr Palmer hat ja nichts dergleichen getan.
Chibiterasu hat geschrieben:Diese Aussage, dass die Privatperson komplett von der Person im Beruf getrennt werden muss wird auch häufig von Schreibtischtätern missbraucht. Das ist dann der umgekehrte Fall.
"Eigentlich bin ich ja gegen Kinderarbeit aber ich verdiene halt einen Haufen Kohle in dem Textilunternehmen und tu was man mir anschafft".
Ist natürlich bequemer die Eigenverantwortung auszuklammern und sich stillschweigend ins Gesamtwerk einzufügen.
Unter dem Aspekt, können wir ja mal fragen, wo die Produkte von Oculus hergestellt werden und zu welchen Bedingungen.
Chibiterasu hat geschrieben:Ich sehe das eher als Fortschritt an, dass man hier nicht nur den wirtschaftlichen Aspekt betrachtet sondern auch (wieder?) ne Ethik dazukommt.
Du kannst es nennen wie du willst, es läuft auf einen Gesinnungstest hinaus. Und das ist mit demokratischen Werten nicht vereinbar.