Wenn du dich öffentlich für eine Partei/Person aussprichst und ich als Geschäftspartner deiner Firma, dann von deiner Firma indirekt verlange, sie sollen dich rausschmeißen, findest du das dann auch noch ok?Chibiterasu hat geschrieben:Ich finde es komplett ok, dass man seine Geschäftsbeziehungen frei wählen kann.
Ich würde auch mit keinem Unternehmen irgendeinen Deal machen, welches politisch weit rechts stehende Menschen beschäftigt und damit kein Problem hat.
Das steht jedem frei.
Freie Meinungsäußerung heißt, dass Palmer Luckey zwar ziemlich alles sagen darf was er will (und dafür nicht iuristisch belangt werden kann) aber jeder andere darf auch seine Konsequenzen daraus ziehen und selbst seine Meinung dazu äußern.
Wie das wieder manche mit Diktatur verwechseln können...?
Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne gegen Clinton: "Es tut mir zutiefst leid"
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Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Da ich nicht in so einem Anstellungsverhältnis bin, ist das jetzt für mich mal nur theoretisch - aber:Kaaruzo hat geschrieben:Wenn du dich öffentlich für eine Partei/Person aussprichst und ich als Geschäftspartner deiner Firma, dann von deiner Firma indirekt verlange, sie sollen dich rausschmeißen, findest du das dann auch noch ok?Chibiterasu hat geschrieben:Ich finde es komplett ok, dass man seine Geschäftsbeziehungen frei wählen kann.
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Wenn die Partei die ich unterstütze so kontroverse Dinge äußert, dass Geschäftspartner meiner Firma sich dazu genötigt sähen, das zu fordern - ok.
Meine Firma muss dem ja nicht nachkommen. Aber man sieht dann halt für was eine Firma steht und für was nicht.
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Diese Aktion finde ich persönlich auch schon etwas überzogen, grenzt ja schon an Nötigung / Erpessung. Aber es ist eben genau dasselbe. Kann ich denn diesen Leuten jetzt verbieten, keine Geschäfte mehr mit Occulus zu machen? Ist das nicht auch deren Freiheit, selbst zu entscheiden? Auch wenn es scheinbar nur an einer Person hängt?Kaaruzo hat geschrieben:Wenn du dich öffentlich für eine Partei/Person aussprichst und ich als Geschäftspartner deiner Firma, dann von deiner Firma indirekt verlange, sie sollen dich rausschmeißen, findest du das dann auch noch ok?Chibiterasu hat geschrieben:Ich finde es komplett ok, dass man seine Geschäftsbeziehungen frei wählen kann.
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Verdrehe seine aussage nicht. Das hat er mit keiner Silbe erwähnt. Ich stimme ihm zu mit jedem Wort. Die indirekte forderung des rauswurfs geht aber auch für mich zu weit. Aber sein Kommentar hat das nicht erwähnt, lass also diese passiv-aggrisivitätKaaruzo hat geschrieben:Wenn du dich öffentlich für eine Partei/Person aussprichst und ich als Geschäftspartner deiner Firma, dann von deiner Firma indirekt verlange, sie sollen dich rausschmeißen, findest du das dann auch noch ok?Chibiterasu hat geschrieben:Ich finde es komplett ok, dass man seine Geschäftsbeziehungen frei wählen kann.
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Freie Meinungsäußerung heißt, dass Palmer Luckey zwar ziemlich alles sagen darf was er will (und dafür nicht iuristisch belangt werden kann) aber jeder andere darf auch seine Konsequenzen daraus ziehen und selbst seine Meinung dazu äußern.
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Edit:
Gut jetzt hat er es doch gesagt, ändert aber nichts an seinem ersten, von dir zitierten Post. Ich kann solche Sachen wie von dir echt nicht abhaben.
Zuletzt geändert von Raskir am 26.09.2016 15:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Also sind kontroverse Dinge letztendlich ein Risiko eventuell seinen Job zu verlieren? Und das findest du ok?Chibiterasu hat geschrieben:Da ich nicht in so einem Anstellungsverhältnis bin, ist das jetzt für mich mal nur theoretisch - aber:
Wenn die Partei die ich unterstütze so kontroverse Dinge äußert, dass Geschäftspartner meiner Firma sich dazu genötigt sähen, das zu fordern - ok.
Meine Firma muss dem ja nicht nachkommen. Aber man sieht dann halt für was eine Firma steht und für was nicht.
Also wieder zurück zum Blockwart?
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
seine arbeit ist die öffentlichkeitsarbeit, jetzt hat er öffentlich durchblicken lassen, dass er gegen clinton ist, also ja, seine arbeit ist nun durch eine unneutrale politische sicht beeinflusst.Kaaruzo hat geschrieben:Solange er im Namen seiner Firma spricht. Gibt es irgendwelche Anzeichen, dass seine Tätigkeit im Zusammenhang mit seiner Arbeit passiert ist?
kann er, muss sich dann jedoch auch damit abfinden wenn er genau auf dieser ebene angegriffen wird und wenn es auf seine firma zurückfällt, tja, hat er nicht gut gearbeitet.Nein. Also kann er als Privatmann tun und lassen, was er will. (Vorausgesetzt er hält sich dabei an die Gesetze. Und allen Anschein nach, hat er das ja auch getan).
lass mich raten, wenn ein richter in berlin sich privat für die npd engagiert wirft es keine unbequeme fragen auf wenn deutsche mit migrationshintergrund verurteilt, wa!?Also wo ist jetzt das Problem? Richtig, es gibt keins.
kann er ja machen, nur wenns dann rauskommt ist er als richter nicht mehr tragbar.
auch wenn du es nicht wahrhaben willst, aber in gewissen poistionen muss neutralität gewahrt werden, da ist man nicht mehr privat, man steht in der öffentlichkeit, beeinflusst dinge auch wenn man nicht direkt für seine arbeit unterwegs ist.
und immernoch nein, wenn er gegen trump agiert hätte, würde der shitstorm aus der republikanerecke kommen, mit uinterstützer eine kriegstreiberin etc.Aber selbstverständlich spielt das eine Rolle. Steht es doch exemplarische für die Heuchelei und Doppelmoral, die bei dieser Frage an den Tag gelegt wird.
nur weil du vermutlich auf der "einen" seite stehst, argumentierst du jetzt so, aber es spielt für die verpfllichtende einhaltung der neutralität keine rolle welche politische richtung palmer favourisiert, schwierig ist es nur, dass er eine favourisiert.
du kämpfst hier gegen geister die nicht da sind.
die forderung geht klar zu weit.Ach die indirekte Forderung, ihn zu entlassen, ist also kein derartiger Versuch?
greetingz
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Ist doch schon immer Realität, sorry. Es kommt halt drauf an wie kontrovers.Kaaruzo hat geschrieben:Also sind kontroverse Dinge letztendlich ein Risiko eventuell seinen Job zu verlieren? Und das findest du ok?Chibiterasu hat geschrieben:Da ich nicht in so einem Anstellungsverhältnis bin, ist das jetzt für mich mal nur theoretisch - aber:
Wenn die Partei die ich unterstütze so kontroverse Dinge äußert, dass Geschäftspartner meiner Firma sich dazu genötigt sähen, das zu fordern - ok.
Meine Firma muss dem ja nicht nachkommen. Aber man sieht dann halt für was eine Firma steht und für was nicht.
Also wieder zurück zum Blockwart?
Jedes Privatunternehmen überlegt sich gut mit wem man sich ins Boot setzt.
Und er hat ja auch nicht nur gesagt, dass er Trump unterstützt oder für dessen Kampagne spendet sondern er hat für eine Schmutzkampagne gegen die Wahl-Konkurrentin gespendet.
Nennt sich Rufschädigung und kann bei uns soviel ich weiß auch durchaus zur Anzeige gebracht werden.
- danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
eben, war nie anders, es gibt sogar verträge die einen arbeitnehmer an verpflichtende neutralität binden, damit eben das unternehmen keinen schaden nimmt wenn jemand innerhalb der firma für etwas kontroverses einsteht.Chibiterasu hat geschrieben:Ist doch schon immer Realität, sorry. Es kommt halt drauf an wie kontrovers.Kaaruzo hat geschrieben:Also sind kontroverse Dinge letztendlich ein Risiko eventuell seinen Job zu verlieren? Und das findest du ok?Chibiterasu hat geschrieben:Da ich nicht in so einem Anstellungsverhältnis bin, ist das jetzt für mich mal nur theoretisch - aber:
Wenn die Partei die ich unterstütze so kontroverse Dinge äußert, dass Geschäftspartner meiner Firma sich dazu genötigt sähen, das zu fordern - ok.
Meine Firma muss dem ja nicht nachkommen. Aber man sieht dann halt für was eine Firma steht und für was nicht.
Also wieder zurück zum Blockwart?
Jedes Privatunternehmen überlegt sich gut mit wem man sich ins Boot setzt.
anscheinend hat palmer seinen job nicht verstanden.
greetingz
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Vollkommen egal, wie er dazu steht, das ficht nämlich den potentiellen Automatismus nicht an.Kaaruzo hat geschrieben:Wenn du dich öffentlich für eine Partei/Person aussprichst und ich als Geschäftspartner deiner Firma, dann von deiner Firma indirekt verlange, sie sollen dich rausschmeißen, findest du das dann auch noch ok?Chibiterasu hat geschrieben:Ich finde es komplett ok, dass man seine Geschäftsbeziehungen frei wählen kann.
Ich würde auch mit keinem Unternehmen irgendeinen Deal machen, welches politisch weit rechts stehende Menschen beschäftigt und damit kein Problem hat.
Das steht jedem frei.
Freie Meinungsäußerung heißt, dass Palmer Luckey zwar ziemlich alles sagen darf was er will (und dafür nicht iuristisch belangt werden kann) aber jeder andere darf auch seine Konsequenzen daraus ziehen und selbst seine Meinung dazu äußern.
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Palmer tut Dinge - Ok
Einige Leute finden das nicht gut - Ok
Einige Leute finden das gut - Ok
Gedanken darüber machen, ob sein Gesicht, das fast ikonisch für eine neue, milliardenschwere Industrie steht, für das Unternehmen verbraucht ist - Ok
Was da jetzt jemand fordert, fordern kann man überaus viel, ist eigentlich relativ belanglos. Unter anderem, da man die Motivation bloß erahnen kann.
Zuletzt geändert von NomDeGuerre am 26.09.2016 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Ist sie nicht. Außer, man ist der Meinung, dass jeder Sprecher einer Firma, sich nicht mehr öffentlich politisch äußern darf.leifman hat geschrieben:seine arbeit ist die öffentlichkeitsarbeit, jetzt hat er öffentlich durchblicken lassen, dass er gegen clinton ist, also ja, seine arbeit ist nun durch eine unneutrale politische sicht beeinflusst.
Wenn seine Arbeit in seiner Firma anstandslos war, warum sollte es auf die Firma zurückfallen? Genau, das ist doch der Punkt, der zu Recht kritisiert wird.leifman hat geschrieben:kann er, muss sich dann jedoch auch damit abfinden wenn er genau auf dieser ebene angegriffen wird und wenn es auf seine firma zurückfällt, tja, hat er nicht gut gearbeitet.
Genauso schafft man unkritische Bürger, die sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen, aus Angst vor ihrer beruflichen Zukunft.
Und solche Zustände soll man denn auch noch gutheißen?
Solange er im Einklang mit den Gesetzen Recht spricht, nein warum auch?leifman hat geschrieben:lass mich raten, wenn ein richter in berlin sich privat für die npd engagiert wirft es keine unbequeme fragen auf wenn deutsche mit migrationshintergrund verurteilt, wa!?
Entweder er beugt Recht, dann gehört er entlassen und die notwendigen Gesetze dafür gibt es bereits oder er spricht Recht im Einklang mit den Gesetzen, dann ist seine (private) politische Meinung egal.
Gegenfrage: Würde es bei dir unbequeme Fragen aufwerfen, wenn ein Richter der sich privat für die Linke engagiert, offensichtlich Nazis verurteilt?
Also läuft es im Endeffekt darauf hinaus, dass man als öffentliche Person keine (öffentliche) politische Meinung haben darf?leifman hat geschrieben:auch wenn du es nicht wahrhaben willst, aber in gewissen poistionen muss neutralität gewahrt werden, da ist man nicht mehr privat, man steht in der öffentlichkeit, beeinflusst dinge auch wenn man nicht direkt für seine arbeit unterwegs ist.
Gäbe es dann auch Forderungen nach seiner Kündigung?leifman hat geschrieben:und immernoch nein, wenn er gegen trump agiert hätte, würde der shitstorm aus der republikanerecke kommen, mit uinterstützer eine kriegstreiberin etc.
Seine Neutralität als Arbeitnehmer hat er ja auch nicht verletzt.leifman hat geschrieben:nur weil du vermutlich auf der "einen" seite stehst, argumentierst du jetzt so, aber es spielt für die verpfllichtende einhaltung der neutralität keine rolle welche politische richtung palmer favourisiert, schwierig ist es nur, dass er eine favourisiert.
Stimmt, weil es kein Geist ist, sondern ein real existierendes Problem.leifman hat geschrieben:du kämpfst hier gegen geister die nicht da sind.
Die politische Korrektheit. Damit schafft man eine Schere im Kopf der Leute.
Genau wegen solcher Vorfälle, wie diesem hier.
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johndoe1044785
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Kaaruzo hat geschrieben:Ist sie nicht. Außer, man ist der Meinung, dass jeder Sprecher einer Firma, sich nicht mehr öffentlich politisch äußern darf.leifman hat geschrieben:seine arbeit ist die öffentlichkeitsarbeit, jetzt hat er öffentlich durchblicken lassen, dass er gegen clinton ist, also ja, seine arbeit ist nun durch eine unneutrale politische sicht beeinflusst.
eine firma, die sich einen sprecher leistet, hat compliance und damit hat sich dein punkt erledigt.
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yopparai
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Palmer ist bei Oculus nunmal auch nicht der Karl Arsch mit dem Putzeimer auf dem Flur. Er steht halt schon mehr in der Öffentlichkeit. Natürlich darf er trotzdem politisch aktiv sein. Aber er muss damit rechnen, dass diese Aktivität nicht von seinem Job getrennt gesehen wird. Ob das gut ist oder nicht steht überhaupt nicht zur Debatte, es ist das gute Recht eines Jeden zu entscheiden ob einem das etwas bei der Wahl der Geschäftspartner ausmacht oder eben nicht. Das ist auch keine besonders neue Entwicklung, das war immer schon so. + das was Flex zur Compliance sagt.
Btw., wenn man wegen der politischen Einstellung eines ranghohen Mitarbeiters einer Firma die Zusammenarbeit mit dieser Firma aufkündigt, kann das noch einen anderen Grund haben als nur diese politische Einstellung selbst: Vielleicht war die Zusammenarbeit schon vorher nicht so besonders doll.
Btw., wenn man wegen der politischen Einstellung eines ranghohen Mitarbeiters einer Firma die Zusammenarbeit mit dieser Firma aufkündigt, kann das noch einen anderen Grund haben als nur diese politische Einstellung selbst: Vielleicht war die Zusammenarbeit schon vorher nicht so besonders doll.
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Ich find's traurig, dass hier manche offenbar nicht in der Lage sind, den Zusammenhang zu sehen:
Ja, Palmer darf unterstützen wen er will, das ist sein gutes Recht. Aber ebenso isses das gute Recht eines jeden Geschäftspartner Oculus Rift in Zukunft zu meiden, weil einem Palmers Ausrichtung nicht gefällt. DAS ist der Knackpunkt. Als CEO schlägt sich jede seiner Aktionen auf die Firma nieder. Es verbietet ihm niemand den Mund, aber ihm sollte halt klar sein, dass er somit, gewollt oder nicht, Einfluss auf die Wahrnehmung von sich und seiner Firma nimmt.
Ja, Palmer darf unterstützen wen er will, das ist sein gutes Recht. Aber ebenso isses das gute Recht eines jeden Geschäftspartner Oculus Rift in Zukunft zu meiden, weil einem Palmers Ausrichtung nicht gefällt. DAS ist der Knackpunkt. Als CEO schlägt sich jede seiner Aktionen auf die Firma nieder. Es verbietet ihm niemand den Mund, aber ihm sollte halt klar sein, dass er somit, gewollt oder nicht, Einfluss auf die Wahrnehmung von sich und seiner Firma nimmt.
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Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
Flextastic hat geschrieben:eine firma, die sich einen sprecher leistet, hat compliance und damit hat sich dein punkt erledigt.
Ach du kennst den genauen Vertragsinhalt zwischen Oculus und Palmer Luckey?
Na, dann lass uns mal an deinem Wissen teilhaben. Ich bin gespannt.
Komisch nur, dass ein eigener Arbeitgeber folgendes gesagt hat:
Auch Oculus' CEO Brendan Iribe äußerte sich mittlerweile auf Facebook zum Thema:
Ich möchte Stelung zu den kürzlichen Pressegeschichten über Palmer nehmen. Ich weiß, dass es Palmer zutiefst leid tut, welche Auswirkungen diese Situation auf das Unternehmen, unsere Partner und die Industrie nimmt. Jedem bei Oculus ist es freigestellt, die Themen oder Ziele zu verfolgen, die ihnen am Herzen liegen, egal, ob wir diese Ansichten teilen oder nicht. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Palmer unabhängig als Privatperson gehandelt hat und damit in keinster Weise das Unternehmen repräsentiert hat."
Lässt meiner Meinung nach, keine Frage offen. Selbst sein Arbeitgeber, bestätigt, dass seine Äußerung als Privatperson getroffen worden.
Also wo ist jetzt das Problem?
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johndoe1044785
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg
das nennt sich schadensbegrenzung und du darfst davon ausgehen, das es zuvor ein gespräch mit herrn luckey und der rechtsabteilung gab 
