Imperator Palpatine hat geschrieben:bloub hat geschrieben:rekuzar hat geschrieben:Ich kann verstehen das man gegen Clinton ist, aber nicht das man für Trump ist.
nur weil jemand gegen clinotn ist, ist der nicht automatisch für trump. tip: auf den wahlzettel anfang november stehen mehr wie 2 namen drauf

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Willst du deine Stimme wirklich wegwerfen ?
https://www.youtube.com/watch?v=4v7XXSt9XRM
@ SethSteiner
Wie sagte Peter Scholl Latour einst passend : " Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta! "
Und wer wie du zwischen Konservativen und Rassisten nicht unterscheiden kann oder sogar will, ist Teil des Problems.
Vergiss es einfach. Du diskutierst hier mit weltfremden Menschen, die im Schlaraffenland sozialisiert wurden und sich dabei kostenlos ein linke Überzeugung zulegten, als moralisches Sahnehäbuchen zu ihrem materiellen Wohlstand. Ging mir übrigens genauso, nur meine Einstellung musste ich anpassen und bin damit nicht in den 80ern stehengeblieben.
Tatsächlich würde ich mich immer noch als links bezeichnen, denn Gleichberechtigung, Fairness und ja, auch Humanität steht noch immer auf meiner Agenda. Viele der Neo-Linken würden mich allerdings wohl nicht mehr so bezeichnen, da ich mit dem Islam meine großen Probleme habe, genau wie zuvor mit der katholischen Kirche. Deren Macht ist eingeebnet, sie hat sich sozialisiert, sozusagen und betreibt noch Krankenhäuser und Kitas, die übrigens für alle offen stehen. Die Christen Kirchen kümmern mich nicht mehr sonderlich, auch wenn ich für eine komplette Abschaffung sämtlicher Privilegien für alle Religionen wäre, allem voran dem schulischen Unterricht.
Der Islam hingegen, sofern er sich in meinen Gefilden in Europa befindet, ist ein anderes Thema. Diese Ideologie kann ich HIER nicht akzeptieren.
Ich bin in meinem Leben viel gereist, beruflich wie privat. Vor allem war ich in den meisten arabischen Staaten und in ganz Südost Asien unterwegs. PSL war dabei natürlich auch Pflichtlektüre.
So lernt man doch einige Kulturen und deren Wesen etwas kennen. Das sich hier idR Vietnamesen erfolgreich integrieren, wundert mich keine Sekunde, dass es Araber idR nicht schaffen, allerdings auch nicht. Wobei ich keineswegs andere Kulturen sowie deren Religionen kritisiere. Wer bin ich, als Gast in einem fremden Land, die dortigen Lebensweisen zu bewerten? Im Gegenteil, ich hatte viele sehr gute Erfahrungen gerade auch in Nordafrika bis zum Oman, wenn man von den Touristenstränden wegbleibt, die ohnehin nie mein Ziel waren. Hier treffen aber Gegensätze aufeinander, die unüberwindlich sind. Diese alle zu benennen sprengt den Rahmen hier, vielleicht ist die Aussage bezeichnend, dass ich unzählige Europäer kenne und getroffen haben, die in Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam leben, in den arabischen Staaten habe ich nicht einen Westler gesehen, der dort über längere Zeit lebt oder gelebt hat.
Das arabische Familien- und Clanwesen, das Ausleben der Religion, mit all den Animositäten innerhalb der islamischen Strömungen, ist nicht mit dem Leben im Westen kompatibel. Warum wohl funktioniert nirgendwo dort ein Demokratie? Und nein, daran sind nicht die US Bomben schuld, sondern die jahrhundertelang gelebten Strukturen.
Eine westliche Gesellschaft kann nur funktionieren, indem der Anteil an nicht kompatiblen Soziologieen ein gewisses Maß nicht übersteigt. Man kann das (nicht die Menschen) gerne mit einem Anteil an Nazis vergleichen, den eine Gesellschaft tragen kann, gibt es zu viele, haben wir ein Problem.
Abschliessend emfphele jedem, der hier so herumlabert, einfach mal einen Flieger in den Libanon zu nehmen, kostet 300 Euro, dort kann man sich ein Auto mieten und überall herumfahren. Eine Woche ist dazu erst einmal ausreichend. Selbst die verrufene Bekaa Ebene kann problemlos bereist werden, man wird nicht beschossen oder entführt, die Warnungen des Auswärtigen Amtes können ignoriert werden. Logischerweise sollte man der syrischen Grenze derzeit nicht allzu nahe kommen. Lest euch in das Thema ein, der Bürgerkrieg, der Einfluss der Hamas bei den Palästinensern, die übrigens auch als Flüchtlinge kamen und einmal dort nur Gäste waren. Geht in die islamischen Viertel, in die christlichen, fahrt in die drusischen Dörfer. Dann reden wir weiter.
Wer meint, die Welt zu kennen, weil er mal nen Joint in Phuket rauchte oder 3 Tage allinclusive in Dubai war, überschätzt seine Kompetenz leider masslos.
Viele der refugee-welcome Fraktion meinen es ohne Zweifel gut. Leider wird dabei zu kurz gedacht, die Folgen nicht bedacht und dass Humanismus nur funktioniert, wenn die Strukturen dazu vorhanden sind, ist vielen dabei nicht bewusst.
Kein Land kann die ganze Welt retten, auch das finanzstarke Deutschland nicht. Was übrigens auch nicht so bleiben muss. Gerade in meinen Asienreisen bin ich zur Überzeugung gekommen, dass die Zeiten des Wohlstandes hier zu Ende gehen, in den schwächeren Regionen Europas ja schon sichtbar. Was passiert eigentlich dann, wenn in ein paar Jahren die Millionen von Abhängigen von Staatsknete nicht mehr finanziert werden können? Schon mal daran gedacht? Humanität muss bezahlt werden können, sonst geht sie nach hinten los.