Selbiges für Amazon-Kunden:Kajetan hat geschrieben: Auto, Schlüssel dreh, Brumm, Fahren. Spiel, Hardware einschalt, zocken. Rotwein, saufen, schädel (ohne sich explizit mit Herkunftsland oder Rebsorte jemals beschäftigt zu haben). Smartphone, power on, facebook surfen.
Fertig.
EA macht Spiele für Fertig-Leute. Was sowohl für EA als auch für die Fertig-Leute vollkommen legitim ist. Denn man macht ja auch Fertig-Autos für Leute wie michUnd ich lebe in einem Fertig-Haus, ohne jemals zu ahnen, was Architekt, Bauarbeiter und Handwerker hier unerkanntermaßen für Bockmist gebaut haben. Weil ich nicht dabei war, als es gebaut wurde, sondern nur der Nachmieter des ursprünglichen Hausherren bin. Für mich genügt es, dass es bei Regen trocken bleibt, im Winter warm und im Sommer kühl ist. Dass man dieses Haus um Größenordnungen besser bauen könnte ... mit Sicherheit. Interessiert mich aber nicht. Mir genügt das.
Und deswegen genügt es EAs Zielgruppe auch, dass da was Buntes und Schickes auf dem Bildschirm passiert, wo man ein paar nette Stunden mit verbringen kann. Denen genügt das.
Klicken, fertig.
Die zahlen heute 50€ im Jahr für Leistungen, die sie vor zwei Jahren gratis bekamen,
Die Bücherläden hier bestellen per Amazon, damit der Kunde das Buch am nächsten Tag abholen kann.
Die Einzelhändler hier werben um mehr Schaufensterbummel und regionalen Einkauf.
40% der Pakete gehen auf Amazon.
In einigen Großstädten testet Amazon mittlerweile einen eigenen Zustelldienst.
Da wächst a bisserl was grosser ran.
