The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untoten

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4P|BOT2
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The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untoten

Beitrag von 4P|BOT2 »

Die dritte Staffel von The Walking Dead mit dem Untertitel A New Frontier beginnt im November dieses Jahres, wie Entwickler Telltale bekannt gibt. Die neuen Folgen sollen sowohl auf PC und Mac sowie nicht näher genannten Konsolen und mobilen Plattformen erscheinen. Den Inhalt umreißt die Pressemitteilung mit den folgenden Worten:"'Diese dritte Staffel führt sowohl die Geschichte der vorhergehenden...

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Todesglubsch
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Todesglubsch »

"Telltale betont dabei, dass die in den ersten beiden Staffeln getroffenen Entscheidungen berücksichtigt werden."

Arbeitet Murray jetzt für Telltale?
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Ryo Hazuki
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Ryo Hazuki »

oh cool ich freu mich! :Hüpf:
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Solon25
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Solon25 »

Wird ja auch langsam Zeit...
johndoe1740845
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von johndoe1740845 »

Auf die dritte Staffel bin ich sehr gespannt, doch das die Entscheidungen aus den vorherigen Staffeln eine große Rolle spielen werden, bezweifle ich doch sehr. Bereits in der zweiten Staffel gab es kaum etwas davon zu sehen, abseits von ein paar Gesprächen.

Trotzdem freue ich mich drauf, denn die meisten der letztjährigen Staffeln fand ich dann doch recht öde.
Doc Angelo
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Doc Angelo »

Bin schon sehr gespannt. Werde aber wie immer die ganze Staffel abwarten und dann man sehen, wie die Staffel so ankommt. Bei Telltale war ja einiges an Besetzungsfluktuation, und ich glaube einige der entscheidenen Schöpfer der ersten Staffel sind gar nicht mehr dabei.

Das die Entscheidungen nicht so viel beeinflussen wie einige glauben ist mir bewusst. Ich finde aber auch das Telltale noch nie bewusst falsche Angaben gemacht hat. Es ist ja schlicht und ergreifend unmöglich ein Spiel herzustellen, wo jede Entscheidung zu vollkommen unterschiedlichen Spielabläufen führt. Es geht einfach nicht. Von daher freue ich mich auf kleine Anspielungen meiner Entscheidungen voriger Spiele, die mir die Gewissensbisse der damaligen Entscheidungen wieder in Erinnerung rufen.
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Raskir
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Raskir »

Doc Angelo hat geschrieben:Bin schon sehr gespannt. Werde aber wie immer die ganze Staffel abwarten und dann man sehen, wie die Staffel so ankommt. Bei Telltale war ja einiges an Besetzungsfluktuation, und ich glaube einige der entscheidenen Schöpfer der ersten Staffel sind gar nicht mehr dabei.

Das die Entscheidungen nicht so viel beeinflussen wie einige glauben ist mir bewusst. Ich finde aber auch das Telltale noch nie bewusst falsche Angaben gemacht hat. Es ist ja schlicht und ergreifend unmöglich ein Spiel herzustellen, wo jede Entscheidung zu vollkommen unterschiedlichen Spielabläufen führt. Es geht einfach nicht. Von daher freue ich mich auf kleine Anspielungen meiner Entscheidungen voriger Spiele, die mir die Gewissensbisse der damaligen Entscheidungen wieder in Erinnerung rufen.
Ich beziehe mich auf das markierte. Nein das ist nicht möglich und das wollen auch die wenigsten. Aber es sollte sehr wohl Entscheidungen im spiel passieren die nachhaltige Konsequenzen haben und am ende zu einem komplett anderen Ergebnis führen. Heavy rain hat es gut vorgemacht (unabhängig von der story und dem Drehbuch), da haben sich die wenigsten Entscheidungen stark ausgewirkt aber hin und wieder kam das dann vor. Und das macht für mich die Würze aus. Ohne zu wissen welche Entscheidung oder Aktion folgen haben wird geht man ganz anders an das Spiel ran.

Bei staffel 1 von wd gab es nicht eine sache die man wirklich beeinflussen konnte, man konnte nur gewisse Tode hinauszögern. Staffel 2 war da ein bisschen besser aber noch lange nicht gut, da konnte man eigentlich auch nur das Szenario ganz am ende beeinflussen und selbst das konnte man absolut frei entscheiden und auch noch ganz konkret. Da ist telltale mMn ganz schwach. Sie haben große stärken, besonders die Regie. Aber gerade bei einem so ernsten spiel wiegt das für mich schwer. Tales from Borderlands liebe ich obwohl es nicht viel anders ist (aber sogar weitreichender in den Konsequenzen als twd) aber ich fand dass die Story und der Humor das spiel alleine getragen haben.
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Todesglubsch
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Todesglubsch »

Jedes kleinste Detail kann nicht berücksichtigt werden. Aber, rein fiktives Beispiel: Man bekommt die Auswahl ob man sich Lager A oder Lager B anschließt. Das bevorzugte Lager (oder besser: Das Lager das aufgrund der bisher getroffenen Entscheidungen gewählt wurde) ist das Zentrum für das nächste Kapitel. D.h. ja, rein technsich gibt's dann zwei mögliche Kapitel. Im Kapitel darauf besucht man dann das andere Lager, damit das Budget richtig genutzt wird und man alle Assets in allen Durchgängen verwenden kann. Danach kann man die Story ggfs. ja wieder zusammenlaufen lassen.

Wird aber nicht passieren. Telltale steht auf der Stelle.
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Gildarts
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Gildarts »

Hoffentlich besser als Season 2
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JuJuManiac - Angewidert von den 4P Eigentümern
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von JuJuManiac - Angewidert von den 4P Eigentümern »

*gäääähn*

Ich war großer Fan der ersten Season und fand sogar die Zweite noch ganz ok. Aber Telltale hat sein Gamedesign ausgelutscht und nach absolut lieblosen Schnarch-Titeln wie Game of Thrones oder TWD: Michonne, muss ganz dringend eine Generalüberholung her, sowohl technisch, inhaltlich und aus Aspekten des Storytelling heraus.

Weiter generische Titel am Fließband rauszuhausen wird das Studio irgendwann den Kopf kosten.
bloub
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von bloub »

Raskir hat geschrieben:Bei staffel 1 von wd gab es nicht eine sache die man wirklich beeinflussen konnte, man konnte nur gewisse Tode hinauszögern.
zombie genre eben. da ist die frage nicht, wer stirbt, sondern wer wann stirbt.
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Fox81
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Fox81 »

Raskir hat geschrieben:
Doc Angelo hat geschrieben:Bin schon sehr gespannt. Werde aber wie immer die ganze Staffel abwarten und dann man sehen, wie die Staffel so ankommt. Bei Telltale war ja einiges an Besetzungsfluktuation, und ich glaube einige der entscheidenen Schöpfer der ersten Staffel sind gar nicht mehr dabei.

Das die Entscheidungen nicht so viel beeinflussen wie einige glauben ist mir bewusst. Ich finde aber auch das Telltale noch nie bewusst falsche Angaben gemacht hat. Es ist ja schlicht und ergreifend unmöglich ein Spiel herzustellen, wo jede Entscheidung zu vollkommen unterschiedlichen Spielabläufen führt. Es geht einfach nicht. Von daher freue ich mich auf kleine Anspielungen meiner Entscheidungen voriger Spiele, die mir die Gewissensbisse der damaligen Entscheidungen wieder in Erinnerung rufen.
Ich beziehe mich auf das markierte. Nein das ist nicht möglich und das wollen auch die wenigsten. Aber es sollte sehr wohl Entscheidungen im spiel passieren die nachhaltige Konsequenzen haben und am ende zu einem komplett anderen Ergebnis führen. Heavy rain hat es gut vorgemacht (unabhängig von der story und dem Drehbuch), da haben sich die wenigsten Entscheidungen stark ausgewirkt aber hin und wieder kam das dann vor. Und das macht für mich die Würze aus. Ohne zu wissen welche Entscheidung oder Aktion folgen haben wird geht man ganz anders an das Spiel ran.

Bei staffel 1 von wd gab es nicht eine sache die man wirklich beeinflussen konnte, man konnte nur gewisse Tode hinauszögern. Staffel 2 war da ein bisschen besser aber noch lange nicht gut, da konnte man eigentlich auch nur das Szenario ganz am ende beeinflussen und selbst das konnte man absolut frei entscheiden und auch noch ganz konkret. Da ist telltale mMn ganz schwach. Sie haben große stärken, besonders die Regie. Aber gerade bei einem so ernsten spiel wiegt das für mich schwer. Tales from Borderlands liebe ich obwohl es nicht viel anders ist (aber sogar weitreichender in den Konsequenzen als twd) aber ich fand dass die Story und der Humor das spiel alleine getragen haben.
Ich beziehe mich jetzt mal ebenfalls auf das Makierte und sage es ist doch möglich. Witcher 3 hat dieses, in meinen Augen, auf eindrucksvolle art bewiesen . Ich habe allein in dem Kapitel um den Roten Baron und die Muhmen aufgrund meiner Entscheidungen völlig unterschiedliche Handlungsverläufe erlebt. Auch die Erweiterung Blood and Wine ist ein schönes Beispiel dafür. In Witcher 3 haben sogar ein paar der Entscheidungen die ich in Nebenmissionen getroffen habe sich auf den Inhalt des weiteren Spiels ausgewirkt. Das fand ich sehr beeindruckend und ich möchte gar nicht wissen wieviel Aufwand dahinter steckt. In dieser Form wie CD Projekt Red das geschafft hat, erwarte ich das auch gar nicht von Telltale. Aber etwas mehr Einfluss und unterschiedliche Kosequenzen würde ich mir schon Wünschen. Wäre schon Klasse wenn man z.B. den Tod eines Charakters auch mal verhindern könnte.

Nachtrag: Ich habe das schöne Wort "Jede" überlesen. Nein ein Spiel in der JEDE Entscheidung einfluss auf die Handlung nimmt ist sicherlich nicht möglich, dass muss aber auch nicht sein es reicht wenn einige wichtige Entscheidungen einfluss nehmen können.
Doc Angelo
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Doc Angelo »

Todesglubsch hat geschrieben:Aber, rein fiktives Beispiel: Man bekommt die Auswahl ob man sich Lager A oder Lager B anschließt. Das bevorzugte Lager (oder besser: Das Lager das aufgrund der bisher getroffenen Entscheidungen gewählt wurde) ist das Zentrum für das nächste Kapitel. D.h. ja, rein technsich gibt's dann zwei mögliche Kapitel. Im Kapitel darauf besucht man dann das andere Lager, damit das Budget richtig genutzt wird und man alle Assets in allen Durchgängen verwenden kann. Danach kann man die Story ggfs. ja wieder zusammenlaufen lassen.
Das würde ja auch bedeuten, das wenn man erst Lager B besucht, das man im nächsten Kapitel dann Lager A besucht - und umgekehrt. Natürlich hätte man dann die Texturen und die Objekte verwenden können. Allerdings braucht man für beide Wege eine ganz unterschiedliche Story. Das Verhalten der Charaktere und deren Gespräche hängen davon ab, welches Lager man zuerst besucht. Man müsste also nicht nur 2 verschiedene Story-Lines für diese Abschnitte (dieses Kapitel und nächstes Kapitel) schreiben. Und man müsste zusätzlich darauf achten, das beide Story-Lines im weiteren Kontext der Staffel noch immer einen Sinn ergeben und - noch viel wichtiger - auch auf die gesamte Staffel bezogen eine gute Story ergeben. Ganz davon abgesehen, das die Anzahl der Sätze, die die Sprecher einsprechen müssen, sich stark erhöht.
Fox81 hat geschrieben:Wäre schon Klasse wenn man z.B. den Tod eines Charakters auch mal verhindern könnte.
Kann ich absolut verstehen. Das wäre einfach der Wahnsinn, wenn das so funktionieren würde. Und man könnte das auch tun. Aber ich glaube das hat auch handfeste Nachteile: Stell dir vor, in Staffel 1 könnte man das Leben eines Kumpels von Clementine retten. Er wird nun in Staffel 2 und vielleicht sogar Staffel 3 immer mit dabei sein - aber halt nur für diejenigen, die ihn gerettet haben. Wollte man das mit möglichst geringen Mitteln bewältigen, müsste man den Charakter im Grunde zu einem "Story-Zombie" machen. Er bewegt sich noch, ist oft mit im Bild - und manchmal sagt er sogar was. Aber niemals macht er etwas, was die Story voran bringt. Wichtig für die Story-Line kann er nicht mehr sein - denn sonst wäre man gezwungen, zwei Story-Lines zu schreiben. Eine, in der er lebt und durch seine Aussagen und Aktionen in der Gruppe aktiv am Geschick der Gruppe mitwirkt, und eine wo er keine Rolle mehr spielt weil er halt tot ist.

Das ist der Grund, warum Charaktere, die man nicht selbst getötet hat, nicht mehr all zu lange relevant bleiben. Weil es sonst eine sich immer weiter verzweigende Story-Hölle wäre.

Ich für meinen Teil wähle lieber eine in sich stimmige und gute Geschichte mit dem Anschein folgenreicher Entscheidungen, als die von mir skizzierte Alternative. Für mich ist der Hauptgrund, was ich an TWD so toll finde, das ich entscheiden kann, ob ich (als der Hauptprotagonist) etwas tue oder nicht tue. Diese Entscheidung zu fällen und dann selbst den Knopf zu drücken macht die Erfahrung für mich aus. Natürlich weiß ich, das der weitere Geschichtsverlauf größtenteils vorgegeben ist, aber daran denke ich nicht. Warum sollte ich mir selbst die Immersion zerstören?
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Todesglubsch
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Todesglubsch »

Doc Angelo hat geschrieben: Das würde ja auch bedeuten...
Korrekt. Das sind im Grunde zwei Kapitel in einem. Man kann's ja auch ans Ende stellen, dann muss man wenigstens innerhalb der Staffel nicht so viele Konsequenzen berücksichtigen. Sicher, es läuft so oder so auf größere Budgetkosten raus. Und weiter? Besser als ständig das gleiche vom Fließband rollen zu lassen - und dann auch noch immer in diesem gräßlichen Episodenformat mit lausiger Lokalisierung.

Naja, im Gegensatz zu Telltales erstes Spiel stellen sie mittlerweile immerhin die Staffeln zu Ende. :roll:
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Fox81
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Re: The Walking Dead: Staffel 3 - A New Frontier, Episode 1 - Clementine zieht im November wieder in die Welt der Untote

Beitrag von Fox81 »

Doc Angelo hat geschrieben:
Fox81 hat geschrieben:Wäre schon Klasse wenn man z.B. den Tod eines Charakters auch mal verhindern könnte.
Kann ich absolut verstehen. Das wäre einfach der Wahnsinn, wenn das so funktionieren würde. Und man könnte das auch tun. Aber ich glaube das hat auch handfeste Nachteile: Stell dir vor, in Staffel 1 könnte man das Leben eines Kumpels von Clementine retten. Er wird nun in Staffel 2 und vielleicht sogar Staffel 3 immer mit dabei sein - aber halt nur für diejenigen, die ihn gerettet haben. Wollte man das mit möglichst geringen Mitteln bewältigen, müsste man den Charakter im Grunde zu einem "Story-Zombie" machen. Er bewegt sich noch, ist oft mit im Bild - und manchmal sagt er sogar was. Aber niemals macht er etwas, was die Story voran bringt. Wichtig für die Story-Line kann er nicht mehr sein - denn sonst wäre man gezwungen, zwei Story-Lines zu schreiben. Eine, in der er lebt und durch seine Aussagen und Aktionen in der Gruppe aktiv am Geschick der Gruppe mitwirkt, und eine wo er keine Rolle mehr spielt weil er halt tot ist.

Das ist der Grund, warum Charaktere, die man nicht selbst getötet hat, nicht mehr all zu lange relevant bleiben. Weil es sonst eine sich immer weiter verzweigende Story-Hölle wäre.

Ich für meinen Teil wähle lieber eine in sich stimmige und gute Geschichte mit dem Anschein folgenreicher Entscheidungen, als die von mir skizzierte Alternative. Für mich ist der Hauptgrund, was ich an TWD so toll finde, das ich entscheiden kann, ob ich (als der Hauptprotagonist) etwas tue oder nicht tue. Diese Entscheidung zu fällen und dann selbst den Knopf zu drücken macht die Erfahrung für mich aus. Natürlich weiß ich, das der weitere Geschichtsverlauf größtenteils vorgegeben ist, aber daran denke ich nicht. Warum sollte ich mir selbst die Immersion zerstören?
Ich gebe dir Recht was den Aufwand betrifft. Aber schonmal Banner Saga gespielt?. Da werden Figuren in den nächsten Teil mitgenommen, die entweder im ersten Teil Sterben oder eben nicht. In einem Fall geht es um sehr wichtige Caraktere. Ich habe den zweiten Teil noch nicht begonnen, daher kann ich nicht sagen wie gut Ihnen das gelungen ist, dennoch gibt es Entwickler die diesen aufwendigen Weg scheinbar gehen und das Studio hinter Banner Saga ist auch nicht besonder Groß.
Davon ab, wird Clementin in der zweiten Staffel eh von ihrer Gruppe getrennt und stößt auf neue Figuren, von daher würde das von dir beschriebene Problem in diesem speziellen Fall gar nicht auftreten. Also kann man dem Spieler das gute Gefühl geben eine figur gerettet zu haben und dann geht die Figur später ihre Wege und kommt auch nicht weiter vor. sicherlich ein einfacher weg, aber wär doch schon mal was.
Ein weiteres Beispiel dafür das, das möglich ist, ist auch hier wieder der Witcher. Ich habe z.B. Keira Metz getötet. Weshalb Sie mir im späteren Kapitel nicht mehr zur verfügung stand.
Ich hätte sie auch am leben lassen können und so hätte Sie mir im späteren Verlauf noch bei der Verteidigung von Kaer Morhen behilflich sein können. Wäre sicher nicht mehr der Hochtrabend wichtige Auftritt gewesen, aber es gab die Möglichkeit.
Aber wie gesagt CD Projekt hat sicher noch andere Möglichkeiten als Telltale.