Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radikale Veränderungen im Spieldesign"

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unknown_18
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von unknown_18 »

Alter Sack hat geschrieben:Aber sowas von JA.

Videospiele sind nichts anderes als ein luxuriöses Konsumgut. Nicht mehr und nicht weniger. Das hat nichts mit Kampf und Stolz zu tun. Man kann trefflich darüber streiten und darf natürlich auch kritisieren aber das sind Luxusprobleme.
Und wieder: nein!

Was du beschreibst ist lediglich was Videospiele generell sind, aber nicht was sie für einzelne Spieler bedeuten können. Wenn Videospiele für dich lediglich das bedeuten was sie generell sind, dann tust du mir eher schon leid. Für mich sind Videospiele ein wichtiges leidenschaftliches Hobby, das mich fast mein ganzen Leben lang schon begleitet.

Für mich sind diese so wichtig wie für andere Musik und versuche mal einem leidenschaftlichen Musik Liebhaber zu verbieten Musik zu hören, weil es ist ja nur ein luxurioses Konsumgut, das Niemand zum Leben braucht, was ja eine der Voraussetzungen ist um ein solches Konsumgut zu sein. Genauso wenig könnte ich ohne Videospiele leben, wobei ich den Musik Vergleich auch nicht ohne Grund machte, denn ohne Musik könnte ich auch nicht auf Dauer.
Und wie bei allen nicht existenzabhängigen Konsumgütern bestimmt die Masse der Käufer am Ende des Tages wo der Zug hingeht. Und das ist das normalste von der Welt.
Nope, das ist das was uns Firmen sehr erfolgreich über Jahrzehnte eingetrichtert haben, damit bei ihnen die Kasse stimmt, dass das aber Blödsinn ist sieht man wiederum bei der Musik. Bunter könnte die Musik gar nicht aussehen und egal welches Genre, es wird mehr als ausreichend bedient, es entstehen höchstens neue Genres, aber alte verschwinden nicht einfach oder werden zu einem Abklatsch davon verformt.
Und was sollen Spielen den sonst anderes sein als ein Unterhaltungsmedium? Der künstlerische Anteil ist immer noch so verschwindend gering das es sich nur lohnt dort einige Spiele herauszupicken. 99% ist reine Unterhaltung und Bespaßung und da sind MMORPGs ganz vorne mit dabei.
Ok, jetzt kann ich dich ohnehin absolut nicht mehr ernst nehmen, man merkt du hast null Ahnung von Spiele Entwicklung, ansonsten wüsstest du was da für künstlerische Leistung drin steckt.
Kajetan hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: Balmungs Problem besteht darin, dass er immer noch nicht akzeptiert hat, dass seine Vorlieben nicht mehr Standard sind, sondern sich mittlerweile in der Special-Interest-Nische befinden. Er erwartet von Firmen, die nur Geld verdienen wollen, dass sie seinen Nischen-Geschmack bedienen und gibt, weil er durchaus verstanden hat, dass Firmen nur Geld verdienen wollen, Menschen mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein als er.
Falsch, mein Problem ist, dass die große breite Masse erwartet das vor allem für sie produziert wird und der Rest soll sich gefälligst damit abfinden, dass sie für nur noch die Brotkrumen übrig bleiben.
Mein Reden. Du gibst Leuten mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein. Denn wer an die Masse verkaufen möchte, muss produzieren, was die Masse haben will. Dein Geschmack wird schlichtweg nicht (mehr) bedient. Meiner übrigens vielfach auch nicht mehr. So what? Eine ganz normale Sache, wenn ein Marktbereich die Nische verlässt und zu einem Aberbilliarden Dollar schweren Massenmarkt heranwächst. Learn to live with it! Oder nicht. Deine Entscheidung!

:Vaterschlumpf:
Ja, so kann man das durchaus sehen, wenn man ein braves Schaf ist das mit der Herde mit läuft und das Ganze nicht mal in Frage stellt.

Ja ja, die armen Opfer der Firmen Propagandas. Klappt wunderbar, irgendwann nehmen es fast Alle als normalstes von der Welt hin, dass es so läuft und fragen nicht mal mehr ob es nicht auch anders ginge. Den Firmen mit ihrer Gewinnmaximierungsstrategie freut es, haben sogar noch jede Menge Verteidiger unter den Kunden an ihrer Seite.
unknown_18
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von unknown_18 »

casanoffi hat geschrieben:Ganz schwieriges Thema.

Ein, in meinen Augen, sehr guter Beitrag (und grundsätzlich ein, in meinen Augen, sehr guter YouTuber, wenn es speziell um diese Themen geht) bezüglich dieser grundlegenden Problematik von Online-Rollenspielen: https://www.youtube.com/watch?v=VD7f6gOodYQ
Den hab ich sogar schon mal gesehen wegen einem solchen MMORPG Thema, werd ich mir mal anhören. ^^
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Kajetan
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von Kajetan »

Balmung hat geschrieben: Ja, so kann man das durchaus sehen, wenn man ein braves Schaf ist das mit der Herde mit läuft und das Ganze nicht mal in Frage stellt.

Ja ja, die armen Opfer der Firmen Propagandas. Klappt wunderbar, irgendwann nehmen es fast Alle als normalstes von der Welt hin, dass es so läuft und fragen nicht mal mehr ob es nicht auch anders ginge. Den Firmen mit ihrer Gewinnmaximierungsstrategie freut es, haben sogar noch jede Menge Verteidiger unter den Kunden an ihrer Seite.
Balmung, tief durchatmen, ein paar Schritte zur Seite treten. Hilft. Wirklich, ehrlich :)
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Alter Sack
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von Alter Sack »

Balmung hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Aber sowas von JA.

Videospiele sind nichts anderes als ein luxuriöses Konsumgut. Nicht mehr und nicht weniger. Das hat nichts mit Kampf und Stolz zu tun. Man kann trefflich darüber streiten und darf natürlich auch kritisieren aber das sind Luxusprobleme.
Und wieder: nein!

Was du beschreibst ist lediglich was Videospiele generell sind, aber nicht was sie für einzelne Spieler bedeuten können. Wenn Videospiele für dich lediglich das bedeuten was sie generell sind, dann tust du mir eher schon leid. Für mich sind Videospiele ein wichtiges leidenschaftliches Hobby, das mich fast mein ganzen Leben lang schon begleitet.

Für mich sind diese so wichtig wie für andere Musik und versuche mal einem leidenschaftlichen Musik Liebhaber zu verbieten Musik zu hören, weil es ist ja nur ein luxurioses Konsumgut, das Niemand zum Leben braucht, was ja eine der Voraussetzungen ist um ein solches Konsumgut zu sein. Genauso wenig könnte ich ohne Videospiele leben, wobei ich den Musik Vergleich auch nicht ohne Grund machte, denn ohne Musik könnte ich auch nicht auf Dauer.
Und wie bei allen nicht existenzabhängigen Konsumgütern bestimmt die Masse der Käufer am Ende des Tages wo der Zug hingeht. Und das ist das normalste von der Welt.
Nope, das ist das was uns Firmen sehr erfolgreich über Jahrzehnte eingetrichtert haben, damit bei ihnen die Kasse stimmt, dass das aber Blödsinn ist sieht man wiederum bei der Musik. Bunter könnte die Musik gar nicht aussehen und egal welches Genre, es wird mehr als ausreichend bedient, es entstehen höchstens neue Genres, aber alte verschwinden nicht einfach oder werden zu einem Abklatsch davon verformt.
Und was sollen Spielen den sonst anderes sein als ein Unterhaltungsmedium? Der künstlerische Anteil ist immer noch so verschwindend gering das es sich nur lohnt dort einige Spiele herauszupicken. 99% ist reine Unterhaltung und Bespaßung und da sind MMORPGs ganz vorne mit dabei.
Ok, jetzt kann ich dich ohnehin absolut nicht mehr ernst nehmen, man merkt du hast null Ahnung von Spiele Entwicklung, ansonsten wüsstest du was da für künstlerische Leistung drin steckt.
Kajetan hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Falsch, mein Problem ist, dass die große breite Masse erwartet das vor allem für sie produziert wird und der Rest soll sich gefälligst damit abfinden, dass sie für nur noch die Brotkrumen übrig bleiben.
Mein Reden. Du gibst Leuten mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein. Denn wer an die Masse verkaufen möchte, muss produzieren, was die Masse haben will. Dein Geschmack wird schlichtweg nicht (mehr) bedient. Meiner übrigens vielfach auch nicht mehr. So what? Eine ganz normale Sache, wenn ein Marktbereich die Nische verlässt und zu einem Aberbilliarden Dollar schweren Massenmarkt heranwächst. Learn to live with it! Oder nicht. Deine Entscheidung!

:Vaterschlumpf:
Ja, so kann man das durchaus sehen, wenn man ein braves Schaf ist das mit der Herde mit läuft und das Ganze nicht mal in Frage stellt.

Ja ja, die armen Opfer der Firmen Propagandas. Klappt wunderbar, irgendwann nehmen es fast Alle als normalstes von der Welt hin, dass es so läuft und fragen nicht mal mehr ob es nicht auch anders ginge. Den Firmen mit ihrer Gewinnmaximierungsstrategie freut es, haben sogar noch jede Menge Verteidiger unter den Kunden an ihrer Seite.
Junge komm runter. (Sowas wollte ich eigentlich nicht schreiben aber du hast anscheinend vollkommen die Beziehung zur Realität verloren) Keiner verbietet dir etwas. Nur muss auch keiner was für dich machen.
Ich spiele auch seid über 30 Jahren mal mehr und mal weniger wie es die zeit neben Beruf und Familie erlaubt oder erlaubt hat.
Ein Hobby leidenschaftlich auszuleben ist eine Sache aber Fanatismus ist was anderes.
Ich gebe dir mal einen Tip. Alles was du da machst ist nicht real. Es sind nur Algorithmen und Pixel. Auch VR ist nicht real egal wie gut es irgendwann aussehen wird. Du müsstest vielleicht mal neue Prioritäten setzen.
Das hört sich ja schon krankhaft an.

Also wer hier jetzt wen nicht mehr ernst nehmen kann lass ich mal dahingestellt.
unknown_18
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von unknown_18 »

Fanatismus... :lol:

Ok, lassen wir das, das hat mit euch beiden keinen Sinn.

Edit: ok, eine Sache will ich noch los werden dazu: was mich einfach primär stört ist der Egoismus von Menschen, der sich durch unsere ganze menschliche Existenz zieht und für viele Probleme auf der Welt verantwortlich ist. Und genau der gleiche Egoismus findet man auch unter den Spielern direkt wieder, weil die Spieler nur ihr Vorteil interessiert, nicht ob dieser Vorteil auch für das Spiel selbst gut ist, was er nämlich sehr oft nicht ist.

Und ja, auch ich bin egoistisch, aber im Sinne der MMORPGs, ich denke immer daran was primär für das Spiel gut ist und erst an zweiter Stelle kommt der Spieler, weil wenn es für das Spiel gut ist, dann auch für viele Spieler.

Ein besseres Spiel macht auch den richtigen Spielern mehr Spaß und wer durch ein besseres Spiel weniger Spaß hat ist im falschen Spiel, ganz einfach.

Wir alle spielen wohl auch deswegen um für eine Zeit das RL ausblenden zu können und nur Spaß zu haben. Wie soll das aber gehen wenn man Online mit dem selben Mist wie im RL konfrontiert wird?


Was ich nach dem Video von casanoffi noch sagen will und das richtet sich nicht an euch beide, nur um es extra zu erwähnen:

Gutes Video, das spricht gut eines der Probleme der Online Spiele an, nicht nur der MMORPGs. Zu viele Spieler sind (Open) PvP Fans, wollen aber nur hilflos andere Spieler abschlachten in der Hoffnung ihnen den Tag zu versauen und eben nicht wirklich an kompetitivem PvP interessiert, denn dann würden sie keine MMORPGs spielen.

Klasse, Level und Ausrüstung sorgen immer für keinen fairen Kampf, weil in 99,9% der Fälle sind eben beide Charaktere im PvP Kampf nicht auf der gleichen Stufe und daher wird es immer verzerrt ob nun der eine Spieler gewonnen hat weil er besser ist oder weil er eben doch den stärkeren Charakter hat. In einem Duell dürfen sich die Spieler ruhig hauen, aber darüber jammern das die Klassen dafür nicht balanciert sind macht keinen Sinn.

Und open PvP ist immer optional, man kann es tun, sollte es aber in den meisten Fällen nicht und wer es dennoch tut spielt zwar nach den Spielregeln, aber ein Trottel ist er trotzdem, wie es im Video so schön am Ende formuliert wurde. Open PvP ist viel mehr dafür da die Option zu haben einen Anderen umzuhauen, wenn dieser mir auf den Sack geht und damit nicht aufhören will, dann muss ich aber mit den Konsequenzen auch leben dafür das ich einen anderen Spieler getötet habe, was ich kann wenn mich ein anderer Spieler nur lange genug genervt hat. Und genau da ist das nächste Problem: die Konsequenzen fehlen schlicht, da gibt es keine Strafe die Ganker überlegen lässt ob sie das wirklich tun sollten weil dann... Wir reden schließlich hier von einem MMORPG, dann sollten diese Spiele aber bitte sehr auch ein RPG sein und nicht irgendwas anderes nur um eine Zielgruppe an Land zu ziehen, die da nicht rein gehört.

Er spricht da auch No Man's Sky an und das sich PvP Fans darüber aufregen, dass es kein PvP gibt. Es gibt da so ein Interview, weiß nicht mehr von wem das war, da wurde Murray gefragt ob NMS PvP hat und gleich die zweite Frage war ob man andere Spieler auch grieven können wird. Wer weiß, vielleicht haben sie den MP mit aus dem Grund rausgeworfen. Wie er im Video hab ich zu viele MP Titel gespielt um ernsthaft daran glauben zu können das die Spieler in NMS PvP wollten um "gutes" PvP zu machen, der Großteil will nur "schlechtes" PvP um sich selbst gut zu fühlen und nicht schlecht, weil man ständig gegen bessere Spieler verliert und zu faul ist etwas für seinen eigenen Skill zu tun.

Das Video hat mich auch noch auf einen schönen anderen Vergleich gebracht, warum ich derart Probleme mit der Entwicklung des MMORPG Genres habe. Damals hatten wir Ultima Online, Ever Quest und Dark Age of Camelot. Alle drei gehörten praktisch einem eigenen Genre innerhalb der MMORPGs an, Sandbox, GvG und Themen Park. Heute ist alles zusammen gemixt, mal mehr mal weniger. So wie Rockstar die Genre 3rd Person Shooter, Renn- und Flugspiele und vielleicht noch andere zusammen gemixt hat um daraus eben ein GTA zu machen. Es kann also aus mehreren Genres etwas neues entstehen, nur gibt es einen entscheidenen Unterschied zu MMORPGs: Neben GTA gibt es auch heute noch 3rd Person Shooter, Renn- und Flugspiele separat für sich, das gibt es bei MMORPGs nicht mehr, da gibt es nur noch diesen Mix, vielleicht mal mehr mal weniger stark in eine Richtung ausgelegt, aber reine Sandbox, reine GvG oder reine Themen Parks gibt es kaum noch oder gar nicht mehr unter den neuen MMORPGs. Ein strahlendes MMORPG, in einer Qualität eines GTA, gibt es aber auch nicht wirklich. Es gibt nur Mix und 08/15.
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casanoffi
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von casanoffi »

Balmung hat geschrieben:
Spoiler
Show
Was ich nach dem Video von casanoffi noch sagen will und das richtet sich nicht an euch beide, nur um es extra zu erwähnen:

Gutes Video, das spricht gut eines der Probleme der Online Spiele an, nicht nur der MMORPGs. Zu viele Spieler sind (Open) PvP Fans, wollen aber nur hilflos andere Spieler abschlachten in der Hoffnung ihnen den Tag zu versauen und eben nicht wirklich an kompetitivem PvP interessiert, denn dann würden sie keine MMORPGs spielen.

Klasse, Level und Ausrüstung sorgen immer für keinen fairen Kampf, weil in 99,9% der Fälle sind eben beide Charaktere im PvP Kampf nicht auf der gleichen Stufe und daher wird es immer verzerrt ob nun der eine Spieler gewonnen hat weil er besser ist oder weil er eben doch den stärkeren Charakter hat. In einem Duell dürfen sich die Spieler ruhig hauen, aber darüber jammern das die Klassen dafür nicht balanciert sind macht keinen Sinn.

Und open PvP ist immer optional, man kann es tun, sollte es aber in den meisten Fällen nicht und wer es dennoch tut spielt zwar nach den Spielregeln, aber ein Trottel ist er trotzdem, wie es im Video so schön am Ende formuliert wurde. Open PvP ist viel mehr dafür da die Option zu haben einen Anderen umzuhauen, wenn dieser mir auf den Sack geht und damit nicht aufhören will, dann muss ich aber mit den Konsequenzen auch leben dafür das ich einen anderen Spieler getötet habe, was ich kann wenn mich ein anderer Spieler nur lange genug genervt hat. Und genau da ist das nächste Problem: die Konsequenzen fehlen schlicht, da gibt es keine Strafe die Ganker überlegen lässt ob sie das wirklich tun sollten weil dann... Wir reden schließlich hier von einem MMORPG, dann sollten diese Spiele aber bitte sehr auch ein RPG sein und nicht irgendwas anderes nur um eine Zielgruppe an Land zu ziehen, die da nicht rein gehört.

Er spricht da auch No Man's Sky an und das sich PvP Fans darüber aufregen, dass es kein PvP gibt. Es gibt da so ein Interview, weiß nicht mehr von wem das war, da wurde Murray gefragt ob NMS PvP hat und gleich die zweite Frage war ob man andere Spieler auch grieven können wird. Wer weiß, vielleicht haben sie den MP mit aus dem Grund rausgeworfen. Wie er im Video hab ich zu viele MP Titel gespielt um ernsthaft daran glauben zu können das die Spieler in NMS PvP wollten um "gutes" PvP zu machen, der Großteil will nur "schlechtes" PvP um sich selbst gut zu fühlen und nicht schlecht, weil man ständig gegen bessere Spieler verliert und zu faul ist etwas für seinen eigenen Skill zu tun.

Das Video hat mich auch noch auf einen schönen anderen Vergleich gebracht, warum ich derart Probleme mit der Entwicklung des MMORPG Genres habe. Damals hatten wir Ultima Online, Ever Quest und Dark Age of Camelot. Alle drei gehörten praktisch einem eigenen Genre innerhalb der MMORPGs an, Sandbox, GvG und Themen Park. Heute ist alles zusammen gemixt, mal mehr mal weniger. So wie Rockstar die Genre 3rd Person Shooter, Renn- und Flugspiele und vielleicht noch andere zusammen gemixt hat um daraus eben ein GTA zu machen. Es kann also aus mehreren Genres etwas neues entstehen, nur gibt es einen entscheidenen Unterschied zu MMORPGs: Neben GTA gibt es auch heute noch 3rd Person Shooter, Renn- und Flugspiele separat für sich, das gibt es bei MMORPGs nicht mehr, da gibt es nur noch diesen Mix, vielleicht mal mehr mal weniger stark in eine Richtung ausgelegt, aber reine Sandbox, reine GvG oder reine Themen Parks gibt es kaum noch oder gar nicht mehr unter den neuen MMORPGs. Ein strahlendes MMORPG, in einer Qualität eines GTA, gibt es aber auch nicht wirklich. Es gibt nur Mix und 08/15.
Freut mich, dass Dich das Video angesprochen hatte - hab ich schon vermutet, weil ich durch die Topics zu Elite Dangerous die Einschätzung habe, dass wir in dem Bereich einen recht ähnlichen Geschmack haben.

Der Typ hat noch einige andere Beiträge zu dem Thema MMOs, die Dir gefallen könnten ^^
Ich höre mir diese immer wieder gerne an.

Auch seine etwas längeren Beiträge zu den Themen PvP finde ich äußerst unterhaltsam.
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von unknown_18 »

casanoffi hat geschrieben:Freut mich, dass Dich das Video angesprochen hatte - hab ich schon vermutet, weil ich durch die Topics zu Elite Dangerous die Einschätzung habe, dass wir in dem Bereich einen recht ähnlichen Geschmack haben.
Ja, ist mir da auch aufgefallen, daher lese ich auch gerne mal was du so zu solchen Themen schreibst. ^^
Der Typ hat noch einige andere Beiträge zu dem Thema MMOs, die Dir gefallen könnten ^^
Ich höre mir diese immer wieder gerne an.
Bin wie gesagt schon vor ein paar Monaten über eines seiner Videos gestolpert, ich glaub auch das hatte Jemand verlinkt gehabt. Auch das war damals ein gutes Video zu den Problemen des MMORPG Genres, das mir gut gefallen hat. Glaub da ging es sogar darum was das Genre einmal ausgemacht hatte.
Auch seine etwas längeren Beiträge zu den Themen PvP finde ich äußerst unterhaltsam.
Jo, ging bei deinem verlinkten ja auch um PvP. Hab ihn mal abonniert, mal ab und zu ein Video gucken, mir gefällt das er zwar grob ähnlich denkt wie ich, aber dennoch noch eine etwas andere Sichtweise und gute Argumente einbringt. Das was er in deinem Video zu PvP gesagt hat hab ich teilweise auch noch nie von der Sichtweise aus gesehen. Er hat aber recht damit, auch wenn das wohl einige seiner Viewer nicht wahr haben wollen. ;)

Ist allerdings nichts für mich um sich das vor dem zu Bett gehen anzusehen, danach kann ich garantiert erst mal nicht mehr schlafen. :lol:
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von casanoffi »

Balmung hat geschrieben:Ist allerdings nichts für mich um sich das vor dem zu Bett gehen anzusehen, danach kann ich garantiert erst mal nicht mehr schlafen. :lol:
Ich hör ihn mir gerne als "Schlaflektüre" an, wenn der einen ablässt, kann ich einfach nur mit einem schmunzeln friedlich einschlafen :biggrin:
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Alter Sack
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von Alter Sack »

Balmung hat geschrieben:Fanatismus... :lol:

Ok, lassen wir das, das hat mit euch beiden keinen Sinn.

Edit: ok, eine Sache will ich noch los werden dazu: was mich einfach primär stört ist der Egoismus von Menschen, der sich durch unsere ganze menschliche Existenz zieht und für viele Probleme auf der Welt verantwortlich ist. Und genau der gleiche Egoismus findet man auch unter den Spielern direkt wieder, weil die Spieler nur ihr Vorteil interessiert, nicht ob dieser Vorteil auch für das Spiel selbst gut ist, was er nämlich sehr oft nicht ist.

Und ja, auch ich bin egoistisch, aber im Sinne der MMORPGs, ich denke immer daran was primär für das Spiel gut ist und erst an zweiter Stelle kommt der Spieler, weil wenn es für das Spiel gut ist, dann auch für viele Spieler.

Ein besseres Spiel macht auch den richtigen Spielern mehr Spaß und wer durch ein besseres Spiel weniger Spaß hat ist im falschen Spiel, ganz einfach.

...
Eigentlich wollte ich ja auch nichts mehr schreiben aber bei soviel Arroganz und Selbstverliebtheit bleibt einem ja kaum ne Wahl.

Der Einzige der egoistisch ist bist du (wie du auch schon selbst festgestellt hast, nur die Analyse war noch nicht ganz richtig).
Man kann Menschen keinen Egoismus vorwerfen nur weil sie was anderes wollen als du.

Und nochmals. Spiele sind nur Algorithmen und Pixel. Die Spieler sind es die Spiele mit Leben füllen, deshalb kommen die Spieler immer an erster Stelle. Dem Spiel ist es vollkommen egal ob du was für es tust oder nicht und dem ist es auch egal wie es programmiert ist. Ein Spiel lebt nicht. (Allein das ich so einen Satz für dich schreiben muss ist schon lachhaft)

Und was einem Spieler Spass macht oder nicht ist ihm selbst überlassen und das ist weder falsch noch richtig. Es ist eine persönliche Entscheidung des Geschmacks. Das ist kein Kampf Gut gegen Böse ...

Ich frage mich echt ob du nur trollst oder das wirklich so meinst. Wenn es letzteres ist hast du wirklich ein Problem ... Allein der Satz in einem vorherigen Post von dir das du ohne Spiele nicht leben kannst. Ich hoffe für dich das es nur ne Übertreibung war ...
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von unknown_18 »

Alter Sack hat geschrieben:Man kann Menschen keinen Egoismus vorwerfen nur weil sie was anderes wollen als du.
Doch, kann man, nämlich dann wenn sie etwas, das Anderen gefällt wie es ist, für sich geändert haben wollen und eine Änderung es für sie besser, aber für die Anderen schlechter macht. Genau das ist Egoismus.
Und nochmals. Spiele sind nur Algorithmen und Pixel. Die Spieler sind es die Spiele mit Leben füllen, deshalb kommen die Spieler immer an erster Stelle. Dem Spiel ist es vollkommen egal ob du was für es tust oder nicht und dem ist es auch egal wie es programmiert ist. Ein Spiel lebt nicht. (Allein das ich so einen Satz für dich schreiben muss ist schon lachhaft)
Sorry, aber das Argument ist so lachhaft, das mir schlicht die richtigen Worte fehlen. Du versucht hier Spiele klein zu reden und die Spieler über alles zu stellen und genau dieser Mist ist Hauptverantwortlich dafür warum die MMORPGs heute so mies sind.

Das ist im übrigen das was ich meine wenn ich sage das Spieler Spiele nicht ernst nehmen und sie nur als Mittel zum Zweck sehen ihren Spaß zu haben. So zu denken bedeutet das absolut jedes Spiel jederzeit austauschbar wird. Und ich würde behaupten das ist die typische Denkweise eines Casual Spielers, eines Spielers der Spiele nur als Unterhaltungszweck sieht.

Und genau darum sage ich in letzter Zeit immer: früher waren Spieler die Nerds für alle Anderen, heute sind wir Nerds auch für Casuals, die zwar selbst spielen, aber auch sie kapieren es nicht was wir in Spielen sehen und werden es auch nie kapieren, da können sie noch so viele Spiele spielen. Wir leben Spiele, ihr spielt nur.
Und was einem Spieler Spass macht oder nicht ist ihm selbst überlassen und das ist weder falsch noch richtig. Es ist eine persönliche Entscheidung des Geschmacks. Das ist kein Kampf Gut gegen Böse ...
Wenn es denn nur so einfach wäre, dann würde ja Jeder nur das spielen, was ihm tatsächlich richtig Spaß macht und nicht MMORPGs, wo sie ständig über Grinding jammern, darüber Jammern in Gruppen spielen zu müssen, darüber jammern das alles zu schwer ist, das alles zu lange dauert usw. Von daher ist es sehr wohl ein Kampf Gut gegen Böse, auf der einen Seite die Spieler, die wirklich ein MMORPG spielen wollen, auf der anderen die, die irgendwas anderes spielen wollen aber trotzdem zu MMORPGs greifen und damit ersteren über Jahre hinweg das Genre immer mehr versaut haben, weil die Betreiber gemerkt haben, dass man auch mit den falschen Spielern im Genre mehr Geld einnehmen kann.
Ich frage mich echt ob du nur trollst oder das wirklich so meinst. Wenn es letzteres ist hast du wirklich ein Problem ... Allein der Satz in einem vorherigen Post von dir das du ohne Spiele nicht leben kannst. Ich hoffe für dich das es nur ne Übertreibung war ...
Tja, und genau deswegen wirst du Spieler wie mich niemals verstehen können und immer als "nicht normal" ansehen. So ist das eben wenn man etwas mit mehr Leidenschaft auslebt als es die breite Masse tut. Gibt genug andere Bereiche da werden solche Leute genauso schief angesehen, nur weil ihnen Dinge wichtiger sind als der großen breiten Masse, die ihre Moralvorstellungen diesen Leuten aufzwingen wollen, denn sonst würden sie nicht so auf diese Leute herunter blicken.

Im Grunde tun mir Leute wie du aber leid, denn das bedeutet sie haben nichts in ihrem Leben an dem sie mit solcher Leidenschaft hängen wie ich eben an Spielen, denn sonst könnten sie es verstehen, oder sie sind typische brave Durchschnittsmenschen, bloß nicht aus der Rolle fallen.
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Kajetan
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von Kajetan »

Balmung hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Man kann Menschen keinen Egoismus vorwerfen nur weil sie was anderes wollen als du.
Doch, kann man, nämlich dann wenn sie etwas, das Anderen gefällt wie es ist, für sich geändert haben wollen und eine Änderung es für sie besser, aber für die Anderen schlechter macht. Genau das ist Egoismus.
Nur gut, dass Du ja nicht willst, dass Spiele, die anderen gefallen, so geändert werden, dass sie Dir wieder gefallen, dafür den anderen halt nicht mehr.

Balmung, Du bist ein schönes Beispiel für den Geisterfahrer, der sich nach einer Verkehrsmeldung darüber beklagt, dass ihm nicht nur ein Geisterfahrer, sondern Hunderte (!) entgegenkommen!
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von unknown_18 »

Kajetan hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Man kann Menschen keinen Egoismus vorwerfen nur weil sie was anderes wollen als du.
Doch, kann man, nämlich dann wenn sie etwas, das Anderen gefällt wie es ist, für sich geändert haben wollen und eine Änderung es für sie besser, aber für die Anderen schlechter macht. Genau das ist Egoismus.
Nur gut, dass Du ja nicht willst, dass Spiele, die anderen gefallen, so geändert werden, dass sie Dir wieder gefallen, dafür den anderen halt nicht mehr.
Tja, ich weiß wie du es meintest, doch ich muss dich enttäuschen, denn genau das will ich gerade nicht. Wie ich in einem meiner Beiträge schon schrieb will ich ein buntes MMORPG Genre, so das für Jeden was dabei ist, und keine graue MMORPG Masse, die es allen Recht machen wollen (was unmöglich ist).

Ich sagte auch schon zig mal hier im Forum, dass ich nicht erwarte, das sich ein Spiel an mich anpasst, ich nehme die Spiele wie sie sind und passe mich an, so lange ich mich nicht zu sehr verbiegen muss, was eben bei den MMORPGs inzwischen der Fall ist. Noch nie hat aber irgend Jemand auch nur einmal gehört, dass ich mir irgend eine Änderung gewünscht habe, ich sage nur immer wie ich es gemacht hätte, das ist kein Wunsch und auch kein fordern. Wenn ich von so etwas rede, dann ist immer das MMORPG Genre allgemein gemeint, auf der ebene Wünsche und fordere ich.
Balmung, Du bist ein schönes Beispiel für den Geisterfahrer, der sich nach einer Verkehrsmeldung darüber beklagt, dass ihm nicht nur ein Geisterfahrer, sondern Hunderte (!) entgegenkommen!
Nope, ich bin der einzige der Richtig fährt, weil der Rest wurde dank falscher Ausschilderung auf die falsche Seite gelenkt. Sorum passt es eher, wobei ich über die Jahre mehr als genug Spieler getroffen habe, die ganz genauso wie ich denken. Das du das so aber siehst ist normal, das ist eben Randgruppe gegen die große breite Masse, die Randgruppe kann da immer nur verlieren.

Edit: Und ich weiß das ich Recht habe schon allein über meine zahlreichen Versuche eine sinnvolle Diskussion darüber führen zu wollen wie ein rein fiktives(!) MMORPG am Besten aussehen sollte damit es funktioniert. Das Ergebnis war am Ende immer Streitereien weil einem User irgendwas aus seiner egoistischen Sicht nicht gefiel oder weil die Diskussion gleich Richtung "das ist nicht umsetzbar, weil (zu teuer/zu aufwendig/zu kleine Zielgruppe/<irgendwas einsetzen was mit dem eigentlichen Thema gar nichts zu tun hat>)" abdriftete und so schnell abgewürgt wurde. Ich hatte bisher nur eine einzige produktive Diskussion, die dann auch prompt viele neue interessante Ideen und Aspekte einbrachten und das war weil die Gruppe nur aus Leuten meines Schlages bestand und kein Casual daran beteiligt war, keine Firmenversteher, keine Egoisten, nur das MMORPG zählte.
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von Alter Sack »

Balmung hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Man kann Menschen keinen Egoismus vorwerfen nur weil sie was anderes wollen als du.
Doch, kann man, nämlich dann wenn sie etwas, das Anderen gefällt wie es ist, für sich geändert haben wollen und eine Änderung es für sie besser, aber für die Anderen schlechter macht. Genau das ist Egoismus.
Und nochmals. Spiele sind nur Algorithmen und Pixel. Die Spieler sind es die Spiele mit Leben füllen, deshalb kommen die Spieler immer an erster Stelle. Dem Spiel ist es vollkommen egal ob du was für es tust oder nicht und dem ist es auch egal wie es programmiert ist. Ein Spiel lebt nicht. (Allein das ich so einen Satz für dich schreiben muss ist schon lachhaft)
Sorry, aber das Argument ist so lachhaft, das mir schlicht die richtigen Worte fehlen. Du versucht hier Spiele klein zu reden und die Spieler über alles zu stellen und genau dieser Mist ist Hauptverantwortlich dafür warum die MMORPGs heute so mies sind.

Das ist im übrigen das was ich meine wenn ich sage das Spieler Spiele nicht ernst nehmen und sie nur als Mittel zum Zweck sehen ihren Spaß zu haben. So zu denken bedeutet das absolut jedes Spiel jederzeit austauschbar wird. Und ich würde behaupten das ist die typische Denkweise eines Casual Spielers, eines Spielers der Spiele nur als Unterhaltungszweck sieht.

Und genau darum sage ich in letzter Zeit immer: früher waren Spieler die Nerds für alle Anderen, heute sind wir Nerds auch für Casuals, die zwar selbst spielen, aber auch sie kapieren es nicht was wir in Spielen sehen und werden es auch nie kapieren, da können sie noch so viele Spiele spielen. Wir leben Spiele, ihr spielt nur.
Und was einem Spieler Spass macht oder nicht ist ihm selbst überlassen und das ist weder falsch noch richtig. Es ist eine persönliche Entscheidung des Geschmacks. Das ist kein Kampf Gut gegen Böse ...
Wenn es denn nur so einfach wäre, dann würde ja Jeder nur das spielen, was ihm tatsächlich richtig Spaß macht und nicht MMORPGs, wo sie ständig über Grinding jammern, darüber Jammern in Gruppen spielen zu müssen, darüber jammern das alles zu schwer ist, das alles zu lange dauert usw. Von daher ist es sehr wohl ein Kampf Gut gegen Böse, auf der einen Seite die Spieler, die wirklich ein MMORPG spielen wollen, auf der anderen die, die irgendwas anderes spielen wollen aber trotzdem zu MMORPGs greifen und damit ersteren über Jahre hinweg das Genre immer mehr versaut haben, weil die Betreiber gemerkt haben, dass man auch mit den falschen Spielern im Genre mehr Geld einnehmen kann.
Ich frage mich echt ob du nur trollst oder das wirklich so meinst. Wenn es letzteres ist hast du wirklich ein Problem ... Allein der Satz in einem vorherigen Post von dir das du ohne Spiele nicht leben kannst. Ich hoffe für dich das es nur ne Übertreibung war ...
Tja, und genau deswegen wirst du Spieler wie mich niemals verstehen können und immer als "nicht normal" ansehen. So ist das eben wenn man etwas mit mehr Leidenschaft auslebt als es die breite Masse tut. Gibt genug andere Bereiche da werden solche Leute genauso schief angesehen, nur weil ihnen Dinge wichtiger sind als der großen breiten Masse, die ihre Moralvorstellungen diesen Leuten aufzwingen wollen, denn sonst würden sie nicht so auf diese Leute herunter blicken.

Im Grunde tun mir Leute wie du aber leid, denn das bedeutet sie haben nichts in ihrem Leben an dem sie mit solcher Leidenschaft hängen wie ich eben an Spielen, denn sonst könnten sie es verstehen, oder sie sind typische brave Durchschnittsmenschen, bloß nicht aus der Rolle fallen.
Es gibt eine Grenze zwischen Leidenschaft und krankhaft.
Und bitte kein Mitleid von dir. Ich möchte wirklich nicht auch nur in die Nähe deiner Einstellung kommen. Ich habe einige Leidenschaften unter anderem auch Videospiele seit mehr als 30 Jahren aber die haben bestimmt nicht Prio 1. Dafür habe ich zuviel mit dem realen Leben zu tun als ständen die ganz oben. Und ehrlich gesagt würde ich das auch für krank halten. Es gibt zig Dinge im Leben die wichtiger sind als Videospiele. Wenn du da nichts hast dann tust eher du mir Leid.
unknown_18
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi

Beitrag von unknown_18 »

Ich sagte nirgends, dass sie in meinem Leben die höchste Priorität hätten, aber unter all meinen Hobbies steht es mit Abstand ganz oben.

Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung das Jeder das Recht hat für sich selbst zu bestimmten was ihm wichtig im Leben ist. Manche sind zum Beispiel auch von ihrer Arbeit besessen und für die steht das an erster Stelle in ihrem Leben. Das ist aber deren Sache, deswegen verurteile ich sie nicht oder drücke ihnen meine Vorstellung auf wie ein "gesundes" Leben auszusehen hat, dazu neigt nämlich unsere heutige Gesellschaft extremst. Jeder hat am Besten ein typischer Familienmensch mit Kindern zu sein, wenn Paare schon keine Kinder haben reicht das um schief angesehen zu werden. Wie eben auch Spieler wie ich, die in Spielen mehr sehen.

Aber genug davon.