Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radikale Veränderungen im Spieldesign"
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Das klassische MMORPG ist halt ein Nischengenre für Enthusiasten. Es war nie das Ziel damit eine breite Spielerschicht anzusprechen (wenn natürlich auch aus monetärer Sicht wünschenswert). Fokus war die Abbildung einer virtuellen Welt und darin Abenteuer zu erleben. Dass je mehr Spieler zum Genre kamen, die Inhalte und Prioritäten sich änderten, halte ich für keinen Zufall. Auch ich mache in Online-Spielen mittlerweile vieles gern alleine, weil mir der Spielstil der anderen oft nicht zusagt ("Schneller! Den Dungeon schafft man in 10 Minuten!"). Nichtsdestotrotz ist es doch eine traurige Entwicklung, wenn MMO-Welten zu lediglich hübscheren Lobbys verkommen.
- ZackeZells
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Marobod hat geschrieben:
Haette ArcheAge zB nicht dieses leidliche WorkPointgebahren, es haette sicherlich mehr Spieler.
Außerdem ein SWG 2 wuerde klappen, ist ja SW drinthe old republic laeuft ja komischerweise auch noch, auch wenn ich das Spiel lahm finde
Das mit STarwars als MMO ist son Lizenzding, SWG wurde abgeschaltet, weil damals noch Lucasarts die Lizenz nicht verlängern wollte, da man in SWtOR mehr Spieler/Geld zum abschöpfen sah.
Archage hatte ich mir 2-3 mal versucht anzuschauen, musste es je nach 2-3 STunden ausmachen - hat mich nichtmehr begeistern können, auch wenn das Konzept auf dem Papier gut klang.
BTW-SWG: Daddel immer noch auf Reckoning alle paar Tage ein bisschen herum - hab da mittlerweile auch alles erreicht und bei ner kleinen Community ists eher mühsal nen crafter am laufen zu halten, gibt ja nix zu tun ausser noch mehr zu produzieren und Lager zu befüllen - wenn die Kundschaft ausbleibt machts keinen Spass ;(
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unknown_18
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
ArcheAge wäre dann gut gewesen, wenn es so geworden wäre wie es ursprünglich hätte werden sollen. Nicht den Abklatsch den wir da in EU gekriegt haben.
FFXIV hat angeblich laut Gerüchten (gibt keine offizielle Aussage) 500.000 aktive Spieler, bei insgesamt verkaufen 6 Millionen Exemplaren (also ohne Test Accounts). Und ich hab nichts bisher gehört das das nicht für das MMORPG ausreicht. Das wären im Monat dennoch rund 5,5 Millionen Euro Einnahmen (bei 11 Euro Abo pro Monat), davon sollte man die laufenden Kosten gut decken können und immer noch Gewinn machen.
Und mal ehrlich, was sind 500.000 aktive Abos? Also 500.000 Menschen? Das ist nichts, wenn man sich sonst mal Spielerzahlen von anderen Titeln ansieht.
Das Problem ist viel eher wie die Firmen denken. Sie denken sie können mit MMORPGs nur Spieler ansprechen, die gerne Krieger spielen und alles andere wie Crafter und weitere Berufe sind eher Nebensache. Man könnte leicht mehr Spieler anziehen, wenn man diesen eben auch entsprechend gewichtetes Gameplay bieten würde. Es gibt genug Spieler die keine Lust haben Krieger zu spielen, die wären gerne Crafter oder würden irgendwas anderes in der Spielwelt machen, was nichts mit kämpfen zu tun hat. Umgekehrt gibt es genug Spieler die wollen nur kämpfen und nicht craften, müssen es aber teilweise sogar. Bei Black Desert Online muss jeder craften, weil es sich schlicht nicht lohnt Sachen zu craften und dann im AH zu verkaufen, da macht man Minus, weil die Rohstoffe so gut wie immer mehr Wert sind als die damit hergestellten Sachen. Da wird also den Spielern das Craften quasi aufgedrückt.
Warum also nicht mehr Spieler ansprechen, in dem man sich eben nicht der breite Masse anbiedert sondern schlicht das Gameplay breiter macht? Vor allem sorgen nämlich nicht Kampf Klassen, die auf einer Stufe mit diesen stehen, auch dafür das die Spieler wieder mehr miteinander in Kontakt kommen. Etwas was mal die Stärke des Genres war.
Aber das geht natürlich alles nur, wenn man das MMORPG richtig strickt und richtig vertreibt. Mit Free to Play geht das definitiv NICHT! Damit kann man nicht die Qualität liefern, die so ein MMORPG nötig hätte, das geht nur mit einem Abo Modell. Und das ist ja auch der Witz daran: das scheitern des Abo Modells ist mit der Qualität der MMORPGs fest verwoben. Bietet man zu wenig Qualität, sind zu wenige bereit dafür monatlich zu zahlen, bietet man viel Qualität (wie es auch durchaus FFXIV tut), dann sind die Spieler auch bereit dafür im Monat eine gewisse Summe zu zahlen. Je höher die Qualität, desto mehr.
Nur traut sich das eben kein Entwickler, zu viele haben (aus ihrer eigenen Dummheit heraus) sich schon die Finger daran verbrannt. Eigene Dummheit deswegen, weil die Entwickler ständig die gleichen Fehler immer wiederholen und bei anderen Dingen zu wenig Risiko gehen und zu sehr auf bestehendes setzen, was aber oftmals Dinge sind, die dem Genre und damit dem MMORPG selbst schaden.
Vor allem sollte man auch eines nicht vergessen: um so besser die Qualität ist um so länger bleiben die Spieler auch und um so weniger muss man abgehende Spieler durch neue Spieler auffangen.
Beim Rest stimme ich dir übrigens 100% zu, das Genre hatte so viel Potential, wir standen damals ja noch am Anfang der Möglichkeiten, aber welchen Weg es eingeschlagen hat seit dem WoW Hype... traurig. Von den ehemaligen Werten des Genres ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Es braucht auch nicht die breite Masse, das ist ein Irrglaube.Hamu-Sumo hat geschrieben:Das klassische MMORPG ist halt ein Nischengenre für Enthusiasten. Es war nie das Ziel damit eine breite Spielerschicht anzusprechen (wenn natürlich auch aus monetärer Sicht wünschenswert). Fokus war die Abbildung einer virtuellen Welt und darin Abenteuer zu erleben. Dass je mehr Spieler zum Genre kamen, die Inhalte und Prioritäten sich änderten, halte ich für keinen Zufall. Auch ich mache in Online-Spielen mittlerweile vieles gern alleine, weil mir der Spielstil der anderen oft nicht zusagt ("Schneller! Den Dungeon schafft man in 10 Minuten!"). Nichtsdestotrotz ist es doch eine traurige Entwicklung, wenn MMO-Welten zu lediglich hübscheren Lobbys verkommen.
FFXIV hat angeblich laut Gerüchten (gibt keine offizielle Aussage) 500.000 aktive Spieler, bei insgesamt verkaufen 6 Millionen Exemplaren (also ohne Test Accounts). Und ich hab nichts bisher gehört das das nicht für das MMORPG ausreicht. Das wären im Monat dennoch rund 5,5 Millionen Euro Einnahmen (bei 11 Euro Abo pro Monat), davon sollte man die laufenden Kosten gut decken können und immer noch Gewinn machen.
Und mal ehrlich, was sind 500.000 aktive Abos? Also 500.000 Menschen? Das ist nichts, wenn man sich sonst mal Spielerzahlen von anderen Titeln ansieht.
Das Problem ist viel eher wie die Firmen denken. Sie denken sie können mit MMORPGs nur Spieler ansprechen, die gerne Krieger spielen und alles andere wie Crafter und weitere Berufe sind eher Nebensache. Man könnte leicht mehr Spieler anziehen, wenn man diesen eben auch entsprechend gewichtetes Gameplay bieten würde. Es gibt genug Spieler die keine Lust haben Krieger zu spielen, die wären gerne Crafter oder würden irgendwas anderes in der Spielwelt machen, was nichts mit kämpfen zu tun hat. Umgekehrt gibt es genug Spieler die wollen nur kämpfen und nicht craften, müssen es aber teilweise sogar. Bei Black Desert Online muss jeder craften, weil es sich schlicht nicht lohnt Sachen zu craften und dann im AH zu verkaufen, da macht man Minus, weil die Rohstoffe so gut wie immer mehr Wert sind als die damit hergestellten Sachen. Da wird also den Spielern das Craften quasi aufgedrückt.
Warum also nicht mehr Spieler ansprechen, in dem man sich eben nicht der breite Masse anbiedert sondern schlicht das Gameplay breiter macht? Vor allem sorgen nämlich nicht Kampf Klassen, die auf einer Stufe mit diesen stehen, auch dafür das die Spieler wieder mehr miteinander in Kontakt kommen. Etwas was mal die Stärke des Genres war.
Aber das geht natürlich alles nur, wenn man das MMORPG richtig strickt und richtig vertreibt. Mit Free to Play geht das definitiv NICHT! Damit kann man nicht die Qualität liefern, die so ein MMORPG nötig hätte, das geht nur mit einem Abo Modell. Und das ist ja auch der Witz daran: das scheitern des Abo Modells ist mit der Qualität der MMORPGs fest verwoben. Bietet man zu wenig Qualität, sind zu wenige bereit dafür monatlich zu zahlen, bietet man viel Qualität (wie es auch durchaus FFXIV tut), dann sind die Spieler auch bereit dafür im Monat eine gewisse Summe zu zahlen. Je höher die Qualität, desto mehr.
Nur traut sich das eben kein Entwickler, zu viele haben (aus ihrer eigenen Dummheit heraus) sich schon die Finger daran verbrannt. Eigene Dummheit deswegen, weil die Entwickler ständig die gleichen Fehler immer wiederholen und bei anderen Dingen zu wenig Risiko gehen und zu sehr auf bestehendes setzen, was aber oftmals Dinge sind, die dem Genre und damit dem MMORPG selbst schaden.
Vor allem sollte man auch eines nicht vergessen: um so besser die Qualität ist um so länger bleiben die Spieler auch und um so weniger muss man abgehende Spieler durch neue Spieler auffangen.
Beim Rest stimme ich dir übrigens 100% zu, das Genre hatte so viel Potential, wir standen damals ja noch am Anfang der Möglichkeiten, aber welchen Weg es eingeschlagen hat seit dem WoW Hype... traurig. Von den ehemaligen Werten des Genres ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 31.08.2016 23:21, insgesamt 1-mal geändert.
- ZackeZells
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
DaoC hatte Anfang der 2000er gut 50.000 Spieler und es lief damals schon profitabel für den Betreiber, bei nem Abopreis von glaub 13 Dmark - denke Heut zutage sind die Betriebskosten für Server und 1-2 GM nicht höher, eher geringer wie anno dazumal.Balmung hat geschrieben: FFXIV hat angeblich laut Gerüchten (gibt keine offizielle Aussage) 500.000 aktive Spieler, bei insgesamt verkaufen 6 Millionen Exemplaren (also ohne Test Accounts). Und ich hab nichts bisher gehört das das nicht für das MMORPG ausreicht. Das wären im Monat dennoch rund 5,5 Millionen Euro Einnahmen (bei 11 Euro Abo pro Monat), davon sollte man die laufenden Kosten gut decken können und immer noch Gewinn machen.
Was ist den mit Richard Garriots Projekt, der sollte doch mit seinem Shroud of the Avatar in`ner fortgeschrittenen Alpha stecken - hat da jmd Erfahrungsberichte?
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unknown_18
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Ich denke die Kosten sind heute schon höher, ein Teil der laufenden Kosten deckt ja auch die Weiterentwicklung ab, natürlich nicht alles, dafür sind ja die Bezahl-Addons da, aber die Grafik der heutigen MMOs ist natürlich schon auf einem ganz anderen Standard als damals und ich bin mir sicher die Server Software wird auch etwas komplexer sein. Dazu geht es ja auch bei dem Genre immer mehr hin zu einem Echtzeitkampfsystem anstatt das typische anklicken und Skill auslösen. Die Anforderungen und Kosten dürften da schon gestiegen sein. Vor allem denke ich mal das es schon etwas dauert bis die Entwicklungskosten eines höherwärtigen MMOs wieder komplett eingespielt sind, die Verkaufszahlen sind ja nicht so hoch wie bei normalen Titeln, aber die Entwicklungskosten dennoch extrem hoch für eine große Spielwelt.
SotA hab ich bisher noch nie richtig gespielt, hab nur mitbekommen das diesen Monat zum letzten mal die Server reseted wurden, aber fertig ist es glaub noch immer nicht. Vor 2 Jahren hatte ich glaub das letzte mal kurz reingeguckt. Ich hab damals als Backer auch nur deshalb Geld gegeben, weil ich das Projekt unterstützenswert fand, weniger um es ernsthaft selbst zu spielen. Wollte es mir erst angucken wenn es fertig ist um zu sehen was Garriot am Ende daraus gemacht hat.
SotA hab ich bisher noch nie richtig gespielt, hab nur mitbekommen das diesen Monat zum letzten mal die Server reseted wurden, aber fertig ist es glaub noch immer nicht. Vor 2 Jahren hatte ich glaub das letzte mal kurz reingeguckt. Ich hab damals als Backer auch nur deshalb Geld gegeben, weil ich das Projekt unterstützenswert fand, weniger um es ernsthaft selbst zu spielen. Wollte es mir erst angucken wenn es fertig ist um zu sehen was Garriot am Ende daraus gemacht hat.
- ZackeZells
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Da hast du recht, die hohen Grafikstandards sind schon ein Kostentreiber, drum gibt es ja immer weniger Spiel zum selben Preis als im Jahr zuvor, jetzt bei den jährlichen Aufgüssen gesehen.Balmung hat geschrieben:Ich denke die Kosten sind heute schon höher, ein Teil der laufenden Kosten deckt ja auch die Weiterentwicklung ab, natürlich nicht alles, dafür sind ja die Bezahl-Addons da, aber die Grafik der heutigen MMOs ist natürlich schon auf einem ganz anderen Standard als damals und ich bin mir sicher die Server Software wird auch etwas komplexer sein. Dazu geht es ja auch bei dem Genre immer mehr hin zu einem Echtzeitkampfsystem anstatt das typische anklicken und Skill auslösen. Die Anforderungen und Kosten dürften da schon gestiegen sein. Vor allem denke ich mal das es schon etwas dauert bis die Entwicklungskosten eines höherwärtigen MMOs wieder komplett eingespielt sind, die Verkaufszahlen sind ja nicht so hoch wie bei normalen Titeln, aber die Entwicklungskosten dennoch extrem hoch für eine große Spielwelt.
Denke auch ein Online-RPG mit anderen/neuen Mechaniken zu finanzieren ist ne heikle Sache - niemand garantiert das die Spieler zum einen kommen, zum anderen über Monate hinweg das Abo aufrecht erhalten.
Mitte der 00er Jahre war die Erfolgsformel von WoW so etabliert das Clone aus dem Boden sprossen noch und nöcher, die Titel die etwas anders machten haben davon nicht profitiert, eher das Gegenteil, wurden auf F2P umgestellt und dann in der Versenkung verschwunden, Stichwort "Tabula Rasa"
Die Zeit der online-RPG´s ist vorerst vorbei, evtl. in 5-10 Jahren, wennn WoW nur noch über Freeshardsläuft, erweckt ein kleines Team das Genre durch nen Titel der zufällig wie ne Bombe einschlägt neu - so wie die Space Opera, die lebt auch wieder auf.
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unknown_18
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Ja, sehe ich auch so. Das Genre hat eigentlich nur eine Zukunft, wenn es erst mal komplett stirbt, wenn die jetzigen MMO Spieler komplett das Interesse verlieren. Nur dann hat man eine Chance irgendwann mit einem neuen MMORPG dann auch die richtigen Spieler anzusprechen.ZackeZells hat geschrieben:Die Zeit der online-RPG´s ist vorerst vorbei, evtl. in 5-10 Jahren, wennn WoW nur noch über Freeshardsläuft, erweckt ein kleines Team das Genre durch nen Titel der zufällig wie ne Bombe einschlägt neu - so wie die Space Opera, die lebt auch wieder auf.
Aktuell läuft es ja eher so: neues MMO wird released, die breite Masse stürzt sich drauf und hinterlässt nach wenigen Wochen fast nur noch verbrannte Erde. Wie ein Heuschreckenschwarm verhalten sich die MMOler. Aber man spürt schon jetzt, dass das Interesse an MMOs in den letzten 2-3 Jahren ziemlich nachgelassen hat, dank auch etliches Flops.
Mal sehen wann es dann so weit ist. Man kann aber nur hoffen, dass es dann ein MMORPG ist, das den Namen zurecht trägt.
Im übrigen mag ich den Begriff Online-Rollenspiel nicht, weil das steht im Prinzip für ORPG, also ein RPG nur halt Online und ein MMORPG ist genau DAS nicht. Auch Yoshida nutzt diese Abkürzung und wenn man seine Aussagen liest passt es auch, er denkt wirklich ein MMORPG wäre ein Online-RPG und nicht mehr. Und darum hoffe ich, dass dieses MMORPG, das zukünftig das Genre neu beleben soll, nicht von ihm kommt.
- ZackeZells
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Bis 2012 habe ich mir auch fast alles/vieles angeschaut und das Gamedesign war oft auch regelrecht darauf ausgelegt "verkonsumiert" zu werden - Im Endgame gabs ja kaum Anreize weiter zu machen, also ab zum nächsten Fastfoodtitel. Das Lag nicht nur an den Spielern, die Produzenten haben/hatten uns darauf konditioniert.Balmung hat geschrieben:
Aktuell läuft es ja eher so: neues MMO wird released, die breite Masse stürzt sich drauf und hinterlässt nach wenigen Wochen fast nur noch verbrannte Erde. Wie ein Heuschreckenschwarm verhalten sich die MMOler. Aber man spürt schon jetzt, dass das Interesse an MMOs in den letzten 2-3 Jahren ziemlich nachgelassen hat, dank auch etliches Flops.
Hatte bis 2012 auch nen Clan mit dem ich in vielen Titeln unterwegs war.
Biste im TS erschienen und die halbe Gilde war in nem neu benannten Raum - nach 5 Minuten Plausch lief der download von "next MMorpg" schon..... von daher warens nur unterschiedliche Spiele, aber meist ein fester Kern mit dem man erkundete...
Hatte doch weiter oben von MMOrpg´s geschrieben - die Buchstabensuppe finde ich pers. ziemlich wiederlich und es komplett auszuschreiben nutzt ein Keyboard mega abIm übrigen mag ich den Begriff Online-Rollenspiel nicht, weil das steht im Prinzip für ORPG, also ein RPG nur halt Online und ein MMORPG ist genau DAS nicht. Auch Yoshida nutzt diese Abkürzung und wenn man seine Aussagen liest passt es auch, er denkt wirklich ein MMORPG wäre ein Online-RPG und nicht mehr.
- Alter Sack
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Jeder hat das Recht sich zu wünschen was er will. Und in diesem Fall wird auch zu Recht dem Wunsch stattgegeben.Balmung hat geschrieben: Dann sollen sie was anderes spielen, Punkt. Das gibt ihnen kein Recht sich zu wünschen das sich ein Genre so lange verbiegt bis es nicht mehr anständig funktioniert, nur damit sie auch mitspielen können. So eine Einstellung finde ich einfach nur zum kotzen, so ala "Ich will auch mitspielen!!! Aber ändert das und das und...". Das ist Kleinkinder Gehabe.
Nur weil du aus deiner Ecke nicht rauskommst heißt das nicht das sich die Welt nicht weiter dreht.
Die Spielerlandschaft hat sich in den letzten 20-30 Jahren erheblich geändert und diese Spieler wünschen sich jetzt was anderes und die Entwickler kommen dem Wunsch nach aus Selbsterhaltungsgründen.
Das ist weder zum kotzen noch Kleinkindergehabe.
Spiele sind Freizeitgestaltung, nicht mehr und nicht weniger. Und wenn sich diese ändert müssen sich auch die Spiele(hersteller) dem anpassen. Und sowohl die Zeit wie auch der Umgang mit Spielen hat sich geändert. Die Gruppe die 300+ Stunden ein Spiel zockt ist nicht mehr relevant.
Am Ende bestimmt der die Musik der sie auch bezahlt.
Ich denke das ist dein Problem. Da bleibt nur die Frage ob du dich anpassen willst oder nicht. Ich denke nicht das die anderen 99% sich nach dir richten müssen und zum Glück auch nicht werden.Balmung hat geschrieben: Meine Art zu spielen ist schlicht gefühlt mit 99% der heutigen Spieler nicht kompatibel und auf eine Suche der Nadel im Heuhaufen hab ich keinen Nerv mehr.
- Kajetan
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Balmungs Problem besteht darin, dass er immer noch nicht akzeptiert hat, dass seine Vorlieben nicht mehr Standard sind, sondern sich mittlerweile in der Special-Interest-Nische befinden. Er erwartet von Firmen, die nur Geld verdienen wollen, dass sie seinen Nischen-Geschmack bedienen und gibt, weil er durchaus verstanden hat, dass Firmen nur Geld verdienen wollen, Menschen mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein als er.Alter Sack hat geschrieben: Ich denke das ist dein Problem. Da bleibt nur die Frage ob du dich anpassen willst oder nicht. Ich denke nicht das die anderen 99% sich nach dir richten müssen und zum Glück auch nicht werden.
Ich kann nachvollziehen, wie es ihm geht und warum er so vehement und leidenschaftlich für seine Sache eintritt. Ich war dort. Kein guter Ort. Ein Ort, der keinen Bestand hat. Ein sinnloser Kampf gegen Windmühlenflügel ohne Aussicht auf Erfolg. Unergiebige Sturheit. Stattdessen habe ich gelernt los zu lassen. Und ich habe begriffen, dass es selbst in der Nische MEHR ALS GENUG Spiele gibt, die mich bis ans Ende meiner physischen Tage beschäftigen können.
Aber ein kleiner Trost für Leute wie Balmung: Geschichte verläuft zyklisch, Geschmäcker sind zyklisch. Was gestern angesagt war und heute alter, fader Shice ist, kann übermorgen wieder das total hippe coole Zeugs sein, hinter dem die Massen herrennen, weil es eben anders als das Zeugs von morgen ist
- Alter Sack
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Ja da hast du wohl Recht.Kajetan hat geschrieben:Balmungs Problem besteht darin, dass er immer noch nicht akzeptiert hat, dass seine Vorlieben nicht mehr Standard sind, sondern sich mittlerweile in der Special-Interest-Nische befinden. Er erwartet von Firmen, die nur Geld verdienen wollen, dass sie seinen Nischen-Geschmack bedienen und gibt, weil er durchaus verstanden hat, dass Firmen nur Geld verdienen wollen, Menschen mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein als er.Alter Sack hat geschrieben: Ich denke das ist dein Problem. Da bleibt nur die Frage ob du dich anpassen willst oder nicht. Ich denke nicht das die anderen 99% sich nach dir richten müssen und zum Glück auch nicht werden.
Ich kann nachvollziehen, wie es ihm geht und warum er so vehement und leidenschaftlich für seine Sache eintritt. Ich war dort. Kein guter Ort. Ein Ort, der keinen Bestand hat. Ein sinnloser Kampf gegen Windmühlenflügel ohne Aussicht auf Erfolg. Unergiebige Sturheit. Stattdessen habe ich gelernt los zu lassen. Und ich habe begriffen, dass es selbst in der Nische MEHR ALS GENUG Spiele gibt, die mich bis ans Ende meiner physischen Tage beschäftigen können.
Aber ein kleiner Trost für Leute wie Balmung: Geschichte verläuft zyklisch, Geschmäcker sind zyklisch. Was gestern angesagt war und heute alter, fader Shice ist, kann übermorgen wieder das total hippe coole Zeugs sein, hinter dem die Massen herrennen, weil es eben anders als das Zeugs von morgen istEs kann daher gut möglich sein, dass in 10-20 Jahren seine Art von MMO wieder total angesagt ist.
Man muss das ja auch nicht gut finden aber man sollte schon bestehende Dinge wahrnehmen und akzeptieren.
Ich kann ihn ja zum Teil auch verstehen aber ich verstehe auch wie sich Spieler und Firmen den geänderten Bedingungen anpassen. Ich bin ein großer Fan klassischer SP-RPGs (also wirklich regelbasierter RPGs). Leider sind Rollenspiel heute entweder mehr Sandbox oder Action-Adventure aber schon lange keine regelbasierten RPGs mehr (also die großen Produktionen). Also weiche ich aus auf kleinere Produktionen oder zum Teil auf "MMORPGs" die mir solche Erfahrungen dann zum Teil noch bieten können.
Dennoch finde ich die Entwicklung nicht zum kotzen oder stempel die Spieler als Kleinkinder ab die diese Entwicklung wünschen. Ich kann diese Entwicklung sogar verstehen warum sie so ist und akzeptiere das und mache das beste daraus.
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unknown_18
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Falsch, mein Problem ist, dass die große breite Masse erwartet das vor allem für sie produziert wird und der Rest soll sich gefälligst damit abfinden, dass sie für nur noch die Brotkrumen übrig bleiben.Kajetan hat geschrieben:Balmungs Problem besteht darin, dass er immer noch nicht akzeptiert hat, dass seine Vorlieben nicht mehr Standard sind, sondern sich mittlerweile in der Special-Interest-Nische befinden. Er erwartet von Firmen, die nur Geld verdienen wollen, dass sie seinen Nischen-Geschmack bedienen und gibt, weil er durchaus verstanden hat, dass Firmen nur Geld verdienen wollen, Menschen mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein als er.Alter Sack hat geschrieben: Ich denke das ist dein Problem. Da bleibt nur die Frage ob du dich anpassen willst oder nicht. Ich denke nicht das die anderen 99% sich nach dir richten müssen und zum Glück auch nicht werden.
Diese Nische, die du ansprichst, gibt es schlicht nicht. Es gibt da draußen immer noch genauso viele Spieler, die ein ordentliches und zeitaufwendiges MMORPG spielen wollen, sie werden nur schlicht nicht mehr bedient weil die Firmen lieber risikoloser die breite Masse ansprechen wollen.
Mein Problem ist also viel mehr die Einseitigkeit im MMORPG Genre, das Genre könnte so dermaßen bunt sein und für absolut Jeden etwas bieten, aber nein, statt dessen ist das Genre nur noch eine graue Masse.
Ich weiß schon seit Jahren, dass es ein sinnloser Kampf ist und ich mir da keine Hoffnungen mehr machen brauche, tue ich auch nicht. Aber bedeutet das, dass ich nicht mehr kritisieren darf? Sicher nicht. Und ja, ich hab auch genug andere Spiele Genres mit denen ich meinen Spaß habe, nur MMORPG und Mutliplayer Titel gehören eben nicht mehr großartig dazu.Ich kann nachvollziehen, wie es ihm geht und warum er so vehement und leidenschaftlich für seine Sache eintritt. Ich war dort. Kein guter Ort. Ein Ort, der keinen Bestand hat. Ein sinnloser Kampf gegen Windmühlenflügel ohne Aussicht auf Erfolg. Unergiebige Sturheit. Stattdessen habe ich gelernt los zu lassen. Und ich habe begriffen, dass es selbst in der Nische MEHR ALS GENUG Spiele gibt, die mich bis ans Ende meiner physischen Tage beschäftigen können.
Und mein Problem was ich da im Zitat meinte, gilt für alle Multiplayer und hat nichts mit Geschmack zu tun sondern wie geschrieben mit meiner Art zu spielen und ich werde mich garantiert nicht für die breite Masse der Spieler verbiegen und somit Spiele nur noch als Unterhaltungsmedium, als Mittel zum Zweck der Bespaßung zu sehen. Spiele sind mehr als das für mich und das hat für mich auch einfach etwas mit eigenem Stolz zu tun, damit ich morgens noch in den Spiegel gucken kann.
Im übrigen hab ich mich über 5 Jahre lang immer an die MMORPGs angepasst, nur irgendwann war der Punkt erreicht bei dem anpassen nicht mehr ging, weil man mir die letzten Grundelemente geraubt hat. Und damals hab ich dann eben das Genre aufgegeben. Wobei wenn man es genau nimmt, spiele ich ja sogar noch solche Spiele, ich nenne sie nur nicht mehr MMORPG und spiele sie wie ein Offline RPG. So hab ich fast 4 Monate Black Desert Online gespielt, Solo macht es durchaus Spaß, schöne glaubwürdige Spielwelt ohne Teleport. Nur als MMORPG kann ich es eben nicht ansehen, entsprechend wird es auch von mir als MMORPG auch kritisiert, aber außerhalb des Spiels, innerhalb blende ich das aus, da ist es wie gesagt nur ein Solo Online RPG.
Einfach nur: nein.Alter Sack hat geschrieben:Jeder hat das Recht sich zu wünschen was er will. Und in diesem Fall wird auch zu Recht dem Wunsch stattgegeben.
- Alter Sack
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Aber sowas von JA.Balmung hat geschrieben:Falsch, mein Problem ist, dass die große breite Masse erwartet das vor allem für sie produziert wird und der Rest soll sich gefälligst damit abfinden, dass sie für nur noch die Brotkrumen übrig bleiben.Kajetan hat geschrieben:Balmungs Problem besteht darin, dass er immer noch nicht akzeptiert hat, dass seine Vorlieben nicht mehr Standard sind, sondern sich mittlerweile in der Special-Interest-Nische befinden. Er erwartet von Firmen, die nur Geld verdienen wollen, dass sie seinen Nischen-Geschmack bedienen und gibt, weil er durchaus verstanden hat, dass Firmen nur Geld verdienen wollen, Menschen mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein als er.Alter Sack hat geschrieben: Ich denke das ist dein Problem. Da bleibt nur die Frage ob du dich anpassen willst oder nicht. Ich denke nicht das die anderen 99% sich nach dir richten müssen und zum Glück auch nicht werden.
Diese Nische, die du ansprichst, gibt es schlicht nicht. Es gibt da draußen immer noch genauso viele Spieler, die ein ordentliches und zeitaufwendiges MMORPG spielen wollen, sie werden nur schlicht nicht mehr bedient weil die Firmen lieber risikoloser die breite Masse ansprechen wollen.
Mein Problem ist also viel mehr die Einseitigkeit im MMORPG Genre, das Genre könnte so dermaßen bunt sein und für absolut Jeden etwas bieten, aber nein, statt dessen ist das Genre nur noch eine graue Masse.
Ich weiß schon seit Jahren, dass es ein sinnloser Kampf ist und ich mir da keine Hoffnungen mehr machen brauche, tue ich auch nicht. Aber bedeutet das, dass ich nicht mehr kritisieren darf? Sicher nicht. Und ja, ich hab auch genug andere Spiele Genres mit denen ich meinen Spaß habe, nur MMORPG und Mutliplayer Titel gehören eben nicht mehr großartig dazu.Ich kann nachvollziehen, wie es ihm geht und warum er so vehement und leidenschaftlich für seine Sache eintritt. Ich war dort. Kein guter Ort. Ein Ort, der keinen Bestand hat. Ein sinnloser Kampf gegen Windmühlenflügel ohne Aussicht auf Erfolg. Unergiebige Sturheit. Stattdessen habe ich gelernt los zu lassen. Und ich habe begriffen, dass es selbst in der Nische MEHR ALS GENUG Spiele gibt, die mich bis ans Ende meiner physischen Tage beschäftigen können.
Und mein Problem was ich da im Zitat meinte, gilt für alle Multiplayer und hat nichts mit Geschmack zu tun sondern wie geschrieben mit meiner Art zu spielen und ich werde mich garantiert nicht für die breite Masse der Spieler verbiegen und somit Spiele nur noch als Unterhaltungsmedium, als Mittel zum Zweck der Bespaßung zu sehen. Spiele sind mehr als das für mich und das hat für mich auch einfach etwas mit eigenem Stolz zu tun, damit ich morgens noch in den Spiegel gucken kann.
Im übrigen hab ich mich über 5 Jahre lang immer an die MMORPGs angepasst, nur irgendwann war der Punkt erreicht bei dem anpassen nicht mehr ging, weil man mir die letzten Grundelemente geraubt hat. Und damals hab ich dann eben das Genre aufgegeben. Wobei wenn man es genau nimmt, spiele ich ja sogar noch solche Spiele, ich nenne sie nur nicht mehr MMORPG und spiele sie wie ein Offline RPG. So hab ich fast 4 Monate Black Desert Online gespielt, Solo macht es durchaus Spaß, schöne glaubwürdige Spielwelt ohne Teleport. Nur als MMORPG kann ich es eben nicht ansehen, entsprechend wird es auch von mir als MMORPG auch kritisiert, aber außerhalb des Spiels, innerhalb blende ich das aus, da ist es wie gesagt nur ein Solo Online RPG.
Einfach nur: nein.Alter Sack hat geschrieben:Jeder hat das Recht sich zu wünschen was er will. Und in diesem Fall wird auch zu Recht dem Wunsch stattgegeben.
Videospiele sind nichts anderes als ein luxuriöses Konsumgut. Nicht mehr und nicht weniger. Das hat nichts mit Kampf und Stolz zu tun. Man kann trefflich darüber streiten und darf natürlich auch kritisieren aber das sind Luxusprobleme. Und wie bei allen nicht existenzabhängigen Konsumgütern bestimmt die Masse der Käufer am Ende des Tages wo der Zug hingeht. Und das ist das normalste von der Welt.
Und was sollen Spielen den sonst anderes sein als ein Unterhaltungsmedium? Der künstlerische Anteil ist immer noch so verschwindend gering das es sich nur lohnt dort einige Spiele herauszupicken. 99% ist reine Unterhaltung und Bespaßung und da sind MMORPGs ganz vorne mit dabei.
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Mein Reden. Du gibst Leuten mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein. Denn wer an die Masse verkaufen möchte, muss produzieren, was die Masse haben will. Dein Geschmack wird schlichtweg nicht (mehr) bedient. Meiner übrigens vielfach auch nicht mehr. So what? Eine ganz normale Sache, wenn ein Marktbereich die Nische verlässt und zu einem Aberbilliarden Dollar schweren Massenmarkt heranwächst. Learn to live with it! Oder nicht. Deine Entscheidung!Balmung hat geschrieben:Falsch, mein Problem ist, dass die große breite Masse erwartet das vor allem für sie produziert wird und der Rest soll sich gefälligst damit abfinden, dass sie für nur noch die Brotkrumen übrig bleiben.Kajetan hat geschrieben:Balmungs Problem besteht darin, dass er immer noch nicht akzeptiert hat, dass seine Vorlieben nicht mehr Standard sind, sondern sich mittlerweile in der Special-Interest-Nische befinden. Er erwartet von Firmen, die nur Geld verdienen wollen, dass sie seinen Nischen-Geschmack bedienen und gibt, weil er durchaus verstanden hat, dass Firmen nur Geld verdienen wollen, Menschen mit einem anderen Geschmack die Schuld daran zahlreicher zu sein als er.Alter Sack hat geschrieben: Ich denke das ist dein Problem. Da bleibt nur die Frage ob du dich anpassen willst oder nicht. Ich denke nicht das die anderen 99% sich nach dir richten müssen und zum Glück auch nicht werden.
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Ganz schwieriges Thema.
Ein, in meinen Augen, sehr guter Beitrag (und grundsätzlich ein, in meinen Augen, sehr guter YouTuber, wenn es speziell um diese Themen geht) bezüglich dieser grundlegenden Problematik von Online-Rollenspielen: https://www.youtube.com/watch?v=VD7f6gOodYQ
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