Die App macht diese Leute nicht doof, die waren schon vorher doof. PGO hilft nur bei der Erkennung potentieller DarwinAward-Preisträger.Sarkasmus hat geschrieben: Wenn man das Internet bemüht finden man bestimmt noch mehr Beispiele wie diese App die Menschen verdummen lässt und das alles nur weil sie ein "seltenes" Pokemon fangen wollen.
Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln in der Zukunft; Riesenerfolg in den USA
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- Kajetan
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
- Raksoris
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Die Leute verdummen nicht, sie waren einfach schon vorher dumm.Sarkasmus hat geschrieben:Also ich bin nicht zu Alt für das Franchise mit 27, gut ich spiele zZ auch nur das Remake von Rubin auf dem 3DS und davor hatte ich auch nur Gold, Gelb und Blau aber es macht mir immer noch Spaß.
Nach den letzten Nachrichten über Pokemon Go bin ich doch recht froh wein Windows Phone zu haben, denn anscheinend lässt Pokemon Go wirklich die Leute verdummen.
Da stürzen Leute von Klippen oder stören die Bewohner eines Mehrfamilienahauses mitten in der Nacht weil es dort ein Pokemon zu fangen gibt.
Wenn man das Internet bemüht finden man bestimmt noch mehr Beispiele wie diese App die Menschen verdummen lässt und das alles nur weil sie ein "seltenes" Pokemon fangen wollen.
Wären sie nicht von der Klippe gestürzt um Pokemon zu fangen, wären sie von der Klippe gestürzt weil se ein cooles Selfie von sich machen wollten
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Cheraa
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Geo Caching für Computer Nerds und Kids, oder nicht?
- Kajetan
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Nein. Für alle, die ein Smartphone haben und glauben, das jetzt machen zu müssen.Cheraa hat geschrieben:Geo Caching für Computer Nerds und Kids, oder nicht?
Am Samstag an einer Hochzeitsgesellschaft vorbeigelaufen. Eine Gruppe von fein gekleideten, nicht unattraktiven Damen (!) zwischen 20 und 30 haben sich plötzlich von der Partymenge abgesetzt, wild schreiend, alle auf das Smartphone starrend, weil wohl in der Nähe ein Pokemon zu fangen war.
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DitDit
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Kajetan hat geschrieben:Nein. Für alle, die ein Smartphone haben und glauben, das jetzt machen zu müssen.Cheraa hat geschrieben:Geo Caching für Computer Nerds und Kids, oder nicht?
Am Samstag an einer Hochzeitsgesellschaft vorbeigelaufen. Eine Gruppe von fein gekleideten, nicht unattraktiven Damen (!) zwischen 20 und 30 haben sich plötzlich von der Partymenge abgesetzt, wild schreiend, alle auf das Smartphone starrend, weil wohl in der Nähe ein Pokemon zu fangen war.
ich bezweifle das pokemon go schuld is das die gruppe von damen sich plötzlich peinlich benimmt. wenn es pokemon go nicht wäre dann wäre was anderes der grund gewesen. und wenn es am ende der alkohol ist.
wie schon im thread geschrieben pokemon go ist nur ein grund keine ursache für die ganzen aktionen die die leute bringen. dumme leute machen auch sonst dumme sachen, wenn man sie vor sich selbst schützen will, müsste man sie schon wegsperren.
aber wenigstens bekommen wir unterhaltung während wir all das beobachten können
- Kajetan
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Ich habe nicht gesagt, dass sie sich peinlich benommen haben. Ich habe nur gesagt, dass Pokemon GO mehr Leute spielen als dieses typische Bild vom kleinen Kind oder dem Pickel-Nerd.DitDit hat geschrieben:ich bezweifle das pokemon go schuld is das die gruppe von damen sich plötzlich peinlich benimmt.
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AtzenMiro
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Da bin ich echt sprachlos. Bei dieser geballten Dummheit hilft echt nichts mehr. Was hat denn das nun wieder mit dem anderen zu tun, wtf? Verlangen Mikrowellen von dir, dass du da Tiere reinsteckst und deswegen dich davor warnen muss? Nein, die Warnung gibt es, weil dumme Menschen auf die Idee kommen könnten es machen zu wollen. Pokemon Go auf der andere Seite motiviert aber aktiv den Nutzer dazu sich an Orte zu begeben, an denen er nichts zu suchen hat. Die App dürfte da erst gar kein Pokemon anzeigen, das ist das Problem.Levi hat geschrieben:@AtzenMiro da kommen wir in Territorium, wo wir keine heißen Getränke mehr ausschenken dürfen, bei Mikrowellen darauf hinweisen, dass keine Kleintiere rein zu stecken sind und erklären müssen, dass ein Tempomat kein Autopilot ist.
Ein winzig klein bißchen Eigenverantwortung kann man von Menschen noch erwarten.
Und was jetzt heiße Getränke damit zu tun haben, erschließt sich mir auch nicht. Das riecht mir stark nach Beispielen raussuchen, bei denen dumme Menschen irgendwas erreicht haben, nur weil man keine Argumente selber hat.
Lasst das doch mit den Beispielen, die sind allesamt daneben.
Es geht nicht darum, dass man sich beim "spielen" mit Pokemon Go verletzen kann, wie bei allen anderen Spielen auch, sondern dass die App die Nutzer dazu aktiv animiert, in dem es tiefverwurzelte, menschliche Triebe stimuliert.
Es ist ein Unterschied, ob das Spiel von mir verlangt ein Pokemon auf der anderen Straßenseite zu fangen, auf dessen Weg dorthin man sich von einem vorbeifahrenden Auto anfahren lassen könnte, oder von mir verlangt ein Pokemon an einer absolut gefährlichen Stelle zu fangen. Im ersten Fall begebe ich mich nur in Gefahr, wenn ich aus eigenen Nachsicht unnötige Risiken eingehe. Im letzeren begebe ich mich aber grundlegend in Gefahr.
Eine Warnung davor bringt also nicht viel, um sich von einer Verantwortung zu drücken, während die App aktiv genau dieses Verhalten fördert. Weil ihr ja so scharf auf Vergleiche seid, nehmen wir doch den Kampfsport. Es wird gewarnt, dass man sich im Ring verletzen kann, was aber den Veranstalter auch dort nicht aus der Verantwortung löst. Denn es gibt ein Regelwerkt, es gibt Punkterichter sowie ein Ringrichter und es gibt Erste-Hilfe-Kräfte, weil damit gerechnet wird, dass es zu Verletzungen kommt und man entsprechend handeln muss. Wenn man in irgendeinem Fall nun fahrlässig gehandelt hat, dann muss man dafür gerade stehen. Da kann man sich auch nicht rausreden mit "ist ja Kampfsport und wir haben ja davor gewarnt".
Und genau das ist mein Anliegen. Manche Pokemon dürften an bestimmten Stellen einfach nicht erscheinen. DAS MUSS nachgebessert werden und da kann sich der Entwickler von der Verantwortung NICHT lösen.
Vorallem sind genau diese Probleme wohl auch die Gründe, warum Nintendo nicht mit an Bord ist. Warum also verteidigst du, Levi, jetzt die App so vehement. Nintendo ist sehr stark, manche würden behaupten zu stark, um ihr familienfreundliches Image besorgt. Die haben die App 100%ig nicht abgesegnet, wäre nicht mal überrascht, wenn sie sich dagegen gestellt haben. Also unterlass doch einfach deine absurde Fanboy-Beißreflexe, die sind hier einfach unangebracht. Es ist nur mehr als offensichtlich, dass du entweder null Argumente hast, oder einfach die Problematik nicht verstehen kannst, oder was ich eher vermute, willst.
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AtzenMiro
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Es gibt nicht umsonst Gesetze, die zum Beispiel das Telefonieren am Steuer mit Handy in der Hand verbieten. Jeder weiß, dass man es nicht machen soll, aber es machen trotzdem welche. Entsprechend müssen Gesetze her, die so ein Verhalten bestrafen. Das selbe mit dem zu schnellen Fahren, etc. pp.SethSteiner hat geschrieben:Der Vergleich passt. Pokemon Gos Ziel ist es nicht sich mitten auf die Straße zu stellen und auch nicht sich auf ein Übungsgelände der Bundeswehr oder Holocaust Gedenkmale. Wenn das also vorkommt, dann ist das so nicht beabsichtigt und muss überarbeitet werden, eben genau wie wenn in einem Navi etwas schief läuft. Das Problem ist eben nur, dass mancher meint, eben doch auf die Straße zu gehen oder das Gelände oder Pokemons auf Holocaust Gedenkmalen zu fangen. Nur ist das halt nichts, was sich im Verlauf der Zeit nicht von selbst lösen würde. Ich bezweifle ernsthaft, dass irgenein Navi-Entwickler zu Rechenschaft gezogen wird, wenn der Autofahrer nicht auf die Straße guckt und dann in den See fährt, anstatt auf der Straße. Ich kann mich natürlich auch irren, immerhin haben schon andere Leute viel Geld dafür bekommen, dass sie selbst Fehler machen. Sollte jetzt aber denke ich nicht im Sinn der Sache sein.
Warum soll man nicht mit der Unvorsicht oder tatsächlich der Dummheit einiger Nutzer argumentieren? Weder eine App, noch ein Navi nimmt einem ab, seinen eigenen Verstand zu gebrauchen. Wenn ein Kaffeebecher heiss ist, dann sauf ich nicht drauf los, wenn da ein Bundeswehr-Übungsgelände ist (das bestimmt nicht einfach zugänglich ist), latsch ich nicht einfach rauf. Sollte die App trotzdem angepasst werden? Vermutlich schon und wird es auch. Aber zu erwarten, dass alle Orte der Erde vorher genau abgecheckt werden? Nein, ich denke nicht dass das die Aufgabe Niantics ist.
Wenn jemand zum Beispiel die Straße überqueren will und sich nicht richtig abgesichert hat, dass auch kein Auto gerade kommt, dann aber von einem Raser überfahren wird, dann liegt die Schuld auch beim Raser, weil er zu schnell gefahren ist und nicht bei dem/der, der/die fahrlässig über die Straße gegangen ist. Genau für solche Fälle gibt es die Gesetze.
Das selbe Prinzip sollte man auch bei Pokemon Go anwenden.
Bei deinem Navi-Beispiel: wenn du, weil du während der Fahrt zu deinem Ziel in ein See fährst, weil du auf dein Navi geguckt hast, dann ist das deine Schuld. Wenn das Navi dich aber in ein See führt, dann liegt die Schuld beim Navi. Was ist daran so schwer zu verstehen? Mal davon abgesehen lässt du auch die Verhätlnismässigkeit völlig ausser Acht, was dein Navi-Beispiel nur weiter ad absurdum führen würde.
Und nur mal so nebenbei: Bundeswehr-Übungsgelände sind sehr zugänglich. Hier sollte auch die Bundeswehr, bzw. der Bund nachhelfen, keine Frage.
Und es geht auch nicht darum, die Schuld alleine der App zu geben. Sondern darum, dass sich die App nicht von einer Verantwortung drücken kann. Mal davon abgesehen reden wir zu großen Teilen von Minderjährigen und man realistisch bleiben sollte.
- Wigggenz
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
AtzenMiro faselt hier was von moralischer Verantwortung der Entwickler für die Dummheit der Kunden, die zu blöd sind, auf ihre Umgebung zu achten etc. und versucht Anderen geballte Dummheit zu unterstellen?
Geh lieber auf Bild.de und ergötze dich da mit deinen Meinungsgenossen an Schlagzeilen, dass irgendjemand etwas dummes getan hat während Pokemon Go auf dem Handy lief.
Wie sieht denn ein von dir gefordertes hartes gesetzliches Durchgreifen gegen Pokemon Go aus, hmm?
Geh lieber auf Bild.de und ergötze dich da mit deinen Meinungsgenossen an Schlagzeilen, dass irgendjemand etwas dummes getan hat während Pokemon Go auf dem Handy lief.
Wie sieht denn ein von dir gefordertes hartes gesetzliches Durchgreifen gegen Pokemon Go aus, hmm?
- SethSteiner
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Ich weiß nicht ob wir zu großen Teilen von Minderjährigen sprechen aber wenn es um Verantwortung geht, dann ist die Verantwortung vor allem, wenn Fehler erkannt wird auf diese zu reagieren. Wenn ein Navi-Hersteller ganz bewusst nichts tut, dann wäre er auch zur Verantwortung zu ziehen aber man kann eben nicht erwarten, dass geographische Programme, so nenne ich sie jetzt mal, völlig fehlerfrei handeln und dann die Hersteller zu belangen sind, nicht etwa wenn sie bewusst Verbesserungen vermeiden, sondern die Nutzer einfach blind auf das Handy starren. Um bei dem "Telefonieren am Steuer"-Beispiel Bezug zu nehmen, auch da würde ja kein Handyhersteller zur Verantwortung gezogen, wenn jemand zu schnell fährt oder von der Straße abkommt, weil jemand sich damit abgelenkt hat. Und natürlich sollten diese Gesetze auch für Pokemon Go Nutzer und jeden anderen AR-Spiele-Nutzer gelten.
- Das Miez
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Die größte Ziel- bzw. Nutzergruppe wird wohl zwischen 10 (Kinder, die just ihr erstes Smartphone erhalten haben - dürfte in einigen Fällen aber auch jünger ausfallen) und knapp 30 (Generation, die mit den ersten Pokémon-Spielen und -Karten groß geworden ist) Jahren liegen.
Ohne es bislang heruntergeladen bzw. gespielt zu haben, interessiert mich, wie genau der Algorithmus funktioniert, der die Orte und Auswahl der jeweiligen Pokémon bestimmt. Während manche schreiben, dass die Wasserarten tendenziell eher in der Nähe von Seen, Flüssen etc. zu finden sind, schreiben andere, dass dem eben nicht so wäre. Ähnliches, was Geisterarten und Friedhöfe angeht; ferner - ganz interessant und auch naheliegend - Tag- und Nachtphasen sowie verschiedene Wetterzustände.
Was letzteres betrifft, könnte man es als Firma über gewisse Zufälligkeiten für eine gewisse Zeitspanne durchaus motivierend gestalten, auch was dann den Zwang zum Online-Tausch mit anderen Nutzern weltweit angeht.
So könnte man auch bestimmte Klima- und Vegetationszonen sowie Landformen - oder allgemein: Landschaftselemente - einbeziehen.
(und Nintendo bietet irgendwann geführte Geocaching-Kurse bei Nacht / durch Städte / Wälder etc. an, dicht gefolgt von gesponsorten Kreuzfahrten, um seltene Wasser- oder Eisexemplare zu erhalten...wie damals mit den "Glitzerkarten"^^)
Wenn man nicht zu offenkundig den Eindruck erweckt, gewisse "Kunden" aufgrund ihrer Örtlichkeit / Ortsgebundenheit arg einzuschränken (extreme Beispiele: die Bewohner von Spitzbergen finden zu 90% lediglich besagte Eisexemplare oder der Beduinenjunge nahe der Sahara muss sich primär mit Feuerexemplaren zufriedengeben), lässt sich darauf mit Sicherheit ein florierendes Geschäftsmodell aufbauen - wobei ich momentan, auch aufgrund fehlender Erfahrungen, absolut nicht einschätzen kann, wie lange der aktuell wohl große Hype beibehalten wird. Zumindest an der Spielmechanik sollte man (den einschlägigen Meinungen mancher Veteranen) noch schrauben, da sie allzu banal und auf "minimalistisches Handyspiel für zwischendurch" geeicht scheint.
Ohne es bislang heruntergeladen bzw. gespielt zu haben, interessiert mich, wie genau der Algorithmus funktioniert, der die Orte und Auswahl der jeweiligen Pokémon bestimmt. Während manche schreiben, dass die Wasserarten tendenziell eher in der Nähe von Seen, Flüssen etc. zu finden sind, schreiben andere, dass dem eben nicht so wäre. Ähnliches, was Geisterarten und Friedhöfe angeht; ferner - ganz interessant und auch naheliegend - Tag- und Nachtphasen sowie verschiedene Wetterzustände.
Was letzteres betrifft, könnte man es als Firma über gewisse Zufälligkeiten für eine gewisse Zeitspanne durchaus motivierend gestalten, auch was dann den Zwang zum Online-Tausch mit anderen Nutzern weltweit angeht.
So könnte man auch bestimmte Klima- und Vegetationszonen sowie Landformen - oder allgemein: Landschaftselemente - einbeziehen.
(und Nintendo bietet irgendwann geführte Geocaching-Kurse bei Nacht / durch Städte / Wälder etc. an, dicht gefolgt von gesponsorten Kreuzfahrten, um seltene Wasser- oder Eisexemplare zu erhalten...wie damals mit den "Glitzerkarten"^^)
Wenn man nicht zu offenkundig den Eindruck erweckt, gewisse "Kunden" aufgrund ihrer Örtlichkeit / Ortsgebundenheit arg einzuschränken (extreme Beispiele: die Bewohner von Spitzbergen finden zu 90% lediglich besagte Eisexemplare oder der Beduinenjunge nahe der Sahara muss sich primär mit Feuerexemplaren zufriedengeben), lässt sich darauf mit Sicherheit ein florierendes Geschäftsmodell aufbauen - wobei ich momentan, auch aufgrund fehlender Erfahrungen, absolut nicht einschätzen kann, wie lange der aktuell wohl große Hype beibehalten wird. Zumindest an der Spielmechanik sollte man (den einschlägigen Meinungen mancher Veteranen) noch schrauben, da sie allzu banal und auf "minimalistisches Handyspiel für zwischendurch" geeicht scheint.
- Jondoan
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Jeder, mit dem ich bisher darüber gesprochen hat, meinte in etwa:
"Ist lutig, einen Tag lang rumzustreifen, aber glaube nichts auf Dauer"
Das Ding wird so schnell wieder verschwinden, wie es aufgetaucht ist. Jedenfalls wird diese Megawelle nicht allzu lange bestehen. Bin auch mal gespannt, wann DLCs und Co eingeführt wird^^
"Ist lutig, einen Tag lang rumzustreifen, aber glaube nichts auf Dauer"
Das Ding wird so schnell wieder verschwinden, wie es aufgetaucht ist. Jedenfalls wird diese Megawelle nicht allzu lange bestehen. Bin auch mal gespannt, wann DLCs und Co eingeführt wird^^
- Sevulon
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
Der Programmieralgorithmus lässt eben überall auf der Welt Pokemon auftauchen. Wie echte Tiere quasi. Einen Vogel kümmert es ja auch nicht, ob er gerade auf einem Minenfeld landet, salopp gesagt. Ich sehe da schon die Spieler in der Verantwortung selbst zu erkennen: "Okay, das Pokemon ist offensichtlich an einem Ort, an dem ich nichts verloren habe. Pech gehabt" - alles andere ist auch nur schwer umsetzbar. Woher sollen denn irgendwelche Programmierer in Japan oder in den USA wissen, wo bspw. in Deutschland gerade die Bundeswehr ein Manöver durchführt. Oder bei welchem Privatgrundstück Walter Müller besonders wütend wird, wenn Kids den Rasen betreten. Genau wie in der Türkei sicherlich auch während dem Putsch Pokemon auf den Straßen auftauchten, aber man ja wohl hoffentlich trotzdem so schlau war zu erkennen: Hm, das Pickachu ist es mir jetzt vielleicht doch nicht wert mein Leben zu riskieren.AtzenMiro hat geschrieben:Pokemon Go auf der andere Seite motiviert aber aktiv den Nutzer dazu sich an Orte zu begeben, an denen er nichts zu suchen hat. Die App dürfte da erst gar kein Pokemon anzeigen, das ist das Problem.
Gesunder Menschenverstand und so. Wer keinen hat.. dem ist eh nicht mehr zu helfen.
Ich weiß zwar nicht, was das Geschlecht oder die Attraktivität damit zu tun hat, aber: Eine Gruppe von Leuten hat Spaß mit einem Spiel. Ist doch schön. Ich sehe daran nichts schlimmes, nur weil du das scheinbar peinlich findest.Kajetan hat geschrieben:Am Samstag an einer Hochzeitsgesellschaft vorbeigelaufen. Eine Gruppe von fein gekleideten, nicht unattraktiven Damen (!) zwischen 20 und 30 haben sich plötzlich von der Partymenge abgesetzt, wild schreiend, alle auf das Smartphone starrend, weil wohl in der Nähe ein Pokemon zu fangen war.
- Kajetan
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
*seufz*Sevulon hat geschrieben:Ich weiß zwar nicht, was das Geschlecht oder die Attraktivität damit zu tun hat, aber: Eine Gruppe von Leuten hat Spaß mit einem Spiel. Ist doch schön. Ich sehe daran nichts schlimmes, nur weil du das scheinbar peinlich findest.Kajetan hat geschrieben:Am Samstag an einer Hochzeitsgesellschaft vorbeigelaufen. Eine Gruppe von fein gekleideten, nicht unattraktiven Damen (!) zwischen 20 und 30 haben sich plötzlich von der Partymenge abgesetzt, wild schreiend, alle auf das Smartphone starrend, weil wohl in der Nähe ein Pokemon zu fangen war.
Nirgendwo sage ich, dass ich das peinlich fand. Das war eine Antwort auf die Aussage, ob PGO Geocaching für Nerds und Kids sei. Darauf meine Antwort, dass PGO auch von Personen gespielt wird, die nun gar nicht in dieses Klischee passen.
KONTEXT!!!!!
- Levi
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Re: Pokémon GO: Kontroverse Diskussionen um Fundorte; gesponserte Orte mit ausgewählten Partnern; Tauschen und Handeln i
@AtzenMiro ... aha... aja ...
Nur zur Info: Pokemon Go motiviert die User nicht dazu irgendwo hinzugehen, wo sie nichts zu suchen haben.
Es gibt an "verbotenen" oder "unangemessenen" Orten nichts, was es nicht auch woanders gibt.
Aber schön wie viel du so schreiben kannst. Bekomme ich auf diese kurze Antwort auch nochmal so einen Rant?!
... finde es wirklich unterhaltsam, wie viel Energie Leute in so etwas stecken können 
PS: bevor du dich beschwerst, dass ich nicht genauer auf deinen Post eingegangen bin. Nach einer stumpfen Beleidigung und einer nicht haltbaren Behauptung fehlt mir dir Motivation, mich noch groß mit so einen Post auseinander zu setzen.
Nur zur Info: Pokemon Go motiviert die User nicht dazu irgendwo hinzugehen, wo sie nichts zu suchen haben.
Es gibt an "verbotenen" oder "unangemessenen" Orten nichts, was es nicht auch woanders gibt.
Aber schön wie viel du so schreiben kannst. Bekomme ich auf diese kurze Antwort auch nochmal so einen Rant?!
PS: bevor du dich beschwerst, dass ich nicht genauer auf deinen Post eingegangen bin. Nach einer stumpfen Beleidigung und einer nicht haltbaren Behauptung fehlt mir dir Motivation, mich noch groß mit so einen Post auseinander zu setzen.
