Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

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Kajetan
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Kajetan »

Pioneer82 hat geschrieben: Cheater sind ja nach wie vor dann da. Nur man schottet sich von der Masse ab.
Richtig. Denn das ist der einzig sinnvolle Weg, wenn man nicht mit Cheatern spielen will. Du machst die Türe zu und lässt nur Leute rein, von denen Du weisst, dass sie nicht bescheissen.

Alles andere ist doch totaler Hirnfick. Sich am ersten Samstag des Monats mitten in die Fußgängerzone stellen und verlangen, dass alle Fußgänger ruhig sind und sich verpissen, damit man endlich in Ruhe einkaufen kann. Das ist das Mindset derjenigen, die sich über Cheater in Spielen beschweren, wo es keine Möglichkeit gibt solche Leute selber rauszukicken.
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magandi
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von magandi »

Kajetan hat geschrieben:
Aber Menschen sind so, wie sie nunmal sind. Es gibt genug Menschen, die immer und ums Verrecken gewinnen müssen, die nicht verlieren können. Wir können die Menschen nicht ändern, also müssen wir ihnen aus dem Weg gehen. Und jetzt kommen wir regelmäßig zum Knackpunkt all dieser Diskussionen: Wir KÖNNEN solchen Menschen aber nicht aus dem Weg gehen, weil wir selber keine Overwatch-Server aufsetzen und adminstrieren können. Wir können uns nicht in ein Zimmer mit Tür zurückziehen, sondern dürfen nur in der großen Turnhalle zocken, wo jeder rein kommt, wo man niemanden rausschmeissen kann.
ist nun blizzard an allem schuld? man kann sicher auch in overwatch cheater kicken und melden aber wie kann man sich sicher sein? und was wenn man unrechtmässig auf einem privaten server gekickt wird? die spieleentwickler trifft keine schuld.
Marobod
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Marobod »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben:Wenn diese Klagen keinen Erfolg bringen, dann müssen die Gesetzgeber eben nachbessern und Gesetze schaffen, die wenigstens den Verkauf von Mogelsoftware unter Strafe stellen.

Am besten gleich die Haende abhacken, damit er es nie wieder machen kann O.o


Kajetan hat Recht, solange es Nutzer gibt,die sowas kaufen, ist es auch lukrativ ,das Angebot bereitzustellen. Die Schuld liegt aber auch bei den Anbietern der Spiele, erstens weil , wie Kajetan auch richtig sagte, sie einem keine Kontrolle ueber eigene Server geben und zweitens sie nicht genug tun, um solche Software zu kontern. Jetzt bruellen oder schnaufen sie nur in einen leeren Raum mit ihrem Anwaltsgedudel, ich frag mich sowieso, weshalb die Amerikaner immer gern vor ihren gerichtengegen auslaendische Firmen klagen , welche nichtmal in den USA ansaessig sind, mit deren (unwahrscheinlichen) Urteilen kannd er Angeklagte sich dann maximal den Arsch abwischen.
Marobod
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Marobod »

Diablo 2 war damals auch voller Cheater, davon hab ich aber selten was mitbekommen,da ich generell mit Freunden gespielt habe on und offline, da ich eigene Server machen konnte.
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Pioneer82
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Pioneer82 »

Kajetan hat geschrieben:
Pioneer82 hat geschrieben: Cheater sind ja nach wie vor dann da. Nur man schottet sich von der Masse ab.
Richtig. Denn das ist der einzig sinnvolle Weg, wenn man nicht mit Cheatern spielen will. Du machst die Türe zu und lässt nur Leute rein, von denen Du weisst, dass sie nicht bescheissen.

Alles andere ist doch totaler Hirnfick. Sich am ersten Samstag des Monats mitten in die Fußgängerzone stellen und verlangen, dass alle Fußgänger ruhig sind und sich verpissen, damit man endlich in Ruhe einkaufen kann. Das ist das Mindset derjenigen, die sich über Cheater in Spielen beschweren, wo es keine Möglichkeit gibt solche Leute selber rauszukicken.
Ja gut stimmt hast schon recht. Andere Möglichkeit seh ich auch nicht.
Aber ich beschwer mich nicht mehr, hab mich schon lange mit der aktuellen Situation abgefunden. :Blauesauge:
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Kajetan
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Kajetan »

magandi hat geschrieben: ist nun blizzard an allem schuld?
Nein, nicht an allem. Blizzard ist nicht Schuld daran, dass Leute in einem Spiel bescheissen wollen. Blizzard ist nur Schuld daran, dass man solchen Leuten nur auf einem Weg aus dem selbigen gehen kann: Nicht Overwatch spielen!

Gut, ich kann ja verstehen, wenn sich jemand über Cheater in einem MP-Spiel aufregt. Regt mich auch auf. Ich rege mich ja schon auf, wenn das Spiel selbst in einem SP-Spiel bescheisst ohne Ende. Aber seit es kaum noch Möglichkeiten gibt eigene Partien aufzusetzen und sich gemütlich in einem abgeschlossenen Netz zu treffen, spiele ich keine MP-Spiele mehr. In meiner Bekanntschaft wird maximal nur noch ge-MMO'ed und dann auch nur auf PvE/RPG-Servern, wo sich der Anteil von Testosteron-Spacken in Grenzen hält. Weil wir keine Möglichkeit mehr haben die Tür zu zumachen. Wir wählen nämlich Möglichkeit B. Nicht mehr solche Spiele zocken!

Abgesehen davon ... ich finde es auch sehr interessant, dass Spiele wie Overwatch enorm populär sind und viel und lange gespielt werden, obwohl es doch die voll arg chlimmen Cheater gibt. Entweder ist die Cheat-Problematik nicht so schlimm, wie hier gerne getan wird oder die große Popularität rührt davon, dass sich fast nur Cheater in diesen Spielen tummeln :)
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Aurellian
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Aurellian »

Kajetan hat geschrieben:Und jetzt kommen wir regelmäßig zum Knackpunkt all dieser Diskussionen: Wir KÖNNEN solchen Menschen aber nicht aus dem Weg gehen, weil wir selber keine Overwatch-Server aufsetzen und adminstrieren können. Wir können uns nicht in ein Zimmer mit Tür zurückziehen, sondern dürfen nur in der großen Turnhalle zocken, wo jeder rein kommt, wo man niemanden rausschmeissen kann.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie man wahlweise Cheater oder Cheat-Anbieter zum Teufel wünscht, aber kein Wort über die Spiele-Anbieter verliert, die einem im Laufe der letzten zehn Jahre jegliche Möglichkeit genommen haben Cheatern aus dem Weg zu gehen.
Naja, fairerweise muss man hinzufügen: Auch selbst aufgesetzte, gut administrierte Server sind kein Heilmittel gegen Cheater. Ich erinnere mich noch gut an meinen damaligen Lieblings-BF2-Server. Die Jungs von DWJ haben sich alle Mühe gegeben, Regelbrecher und Cheater ordentlich zu bannen und trotzdem gab es noch viel zu viele von denen. Sei es, weil ein Admin auch nicht alles sieht, sei es, weil gerade keiner online war, seien es andere Gründe.

Da ist es schon besser, etwas näher an den Wurzeln anzusetzen und gegen diejenigen vorzugehen, die die entsprechenden Tools herstellen. Ob Blizzard das hier ernsthaft tut oder ob es pure PR ist, sei dahingestellt. Sinnvoll und nötig wäre es - wobei das keine Entschuldigung für das Weglassen ordentlicher Server-Optionen sein kann.
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Kajetan
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Kajetan »

Aurellian hat geschrieben: Naja, fairerweise muss man hinzufügen: Auch selbst aufgesetzte, gut administrierte Server sind kein Heilmittel gegen Cheater.
Richtig. Aber hier geht es ja nicht um 100%-Cheater-Schutz, sondern die Möglichkeit SELBER entscheiden zu können, wer wann wie warum gekickt wird. Man kann Server-Zugänge nicht offen für jeden gestalten, sondern nur gegen Passwort und auf Einladung. usw. usf. Man hat mehr Kontrolle.
Da ist es schon besser, etwas näher an den Wurzeln anzusetzen und gegen diejenigen vorzugehen, die die entsprechenden Tools herstellen.
Blizzard geht aber nur gegen die vor, die aus Trainern und Cheat-Tools ein Geschäftsmodell machen und ihre Produkte aktiv bewerben. Deswegen ist das meiner Meinung nach nur hohle PR, die an der grundlegenden Situation kein Stück ändern wird, selbst wenn Blizzard diesen Prozess gewinnen sollte. Was ich mir angesichts der Geschichte von Bossland nur schwerlich vorstellen kann, weil man dort offenbar sich ganz genau anschaut, welche Lücken man nutzen kann.
No_Names
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von No_Names »

Richtig. Aber hier geht es ja nicht um 100%-Cheater-Schutz, sondern die Möglichkeit SELBER entscheiden zu können, wer wann wie warum gekickt wird.
Das hat mich übrigens schon zu CS / CSS Zeiten gestört. Wenn ich auf solch administrieren Servern gespielt habe, wurde ich öfters gekickt, weil ich besser als der Administrator war.
Da ist es mir dann doch lieber, wenn Blizzard einen guten Anti Cheat Schutz einbaut. Auch wenn es das nie zu 100 % geben wird.
Es gibt einen Kopierschutz der alles im RAM verschlüsselt und bis jetzt noch nicht geknackt werden konnte. Dies wäre auch für Online Spiele interessant. Diese Hacks lesen doch alle den Ram Speicher aus.
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Aurellian
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Aurellian »

No_Names hat geschrieben:Das hat mich übrigens schon zu CS / CSS Zeiten gestört. Wenn ich auf solch administrieren Servern gespielt habe, wurde ich öfters gekickt, weil ich besser als der Administrator war.
Kommt mir nicht vollkommen unbekannt vor. Ein paar Bans hab ich mir damals in BF2 auch gefangen, weil ich mit den Jets wirklich gut war und das einige Leute wohl wirklich geärgert hat. Jedes System hat auch seine Nachteile.
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WTannenbaum
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von WTannenbaum »

Cloonix hat geschrieben:Mal einen blöden Vergleich in den Raum geworfen:

Wenn ich eine Sicherheitslücke im Online-Banking gefunden habe, die bewirkt, dass meine Überweisungen ohne Verzögerung getätigt werden und beim Empfänger sofort ankommt, eine App hierzu entwickel, diese an Dritte verkaufe und mir damit wirtschaftlichen Profit erarbeite...

was ist dann der Unterschied wenn ich das gleiche mit einem geistigen Gut mache, das dadurch unbestritten einen wirtschaftlichen - wenn auch schwer meßbaren - Schaden erleidet?
Der Vergleich ist tatsächlich sehr blöd.
Größter Unterschied ist, dass Du mit einer solchen App nicht den anderen Kontobesitzern Schaden zufügst. Bei Overwatch leiden die Spieler drunter, die die Cheatsoftware nicht benutzen, da sich andere im Spiel einen enormen Vorteil verschaffen. In deinem Beispiel, funktioniert das Konto für die non-Cheater wie gehabt. Für die non-Cheater in Overwatch leidet der Spielspaß gravierend unter solchem Abschaum und das Produkt kann nicht mehr Ordnungsgemäß benutzt werden bzw. wird im Extremfall unspielbar.

Des Weiteren lebt ein Spiel wie Overwatch (Multiplayertitel der auf mehrere Jahre ausgelegt ist) von seiner Community. Wenn bekannt wird, dass das Game mit Cheater-Abschaum verseucht ist, spricht sich das schnell herum und die Nutzerzahlen sinken rapide. Damit kann ein erfolgreicher Titel sehr schnell in der Versenkung verschwinden.
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sphinx2k
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von sphinx2k »

magandi hat geschrieben: ist nun blizzard an allem schuld? man kann sicher auch in overwatch cheater kicken und melden aber wie kann man sich sicher sein? und was wenn man unrechtmässig auf einem privaten server gekickt wird? die spieleentwickler trifft keine schuld.
Hab die Story schon mal zu nem anderen Thema geschrieben. Ein paar Bekannten von mir waren richtig gut in Counterstrike 1.6 wohlgemerkt. Dort haben sie sich nen Spaß draus gemacht auf Server zu Joinen, und dann ging es drum wer es schafft innerhalb von 2 Stunden von möglichst vielen Server gekickt zu werden. Natürlich ohne zu Cheaten, aber weil zu zu gut waren ist der Standard kick Grund Cheater gewesen.

Also es wir natürlich passieren das man mal ohne Grund vom Server gekickt wird. Allerdings schließt ein Server der einem selbst gehört ja nicht als alternative Schnellsuche aus wo man auf Offiziellen Servern spielt.
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MesseNoire
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von MesseNoire »

Pioneer82 hat geschrieben:Als PC Spieler muss man mit Cheats leben. Gehört leider dazu . Da hilft auch sone PR Klage nichts. ^^
Warum als PC Spieler? Diablo 3, das auch von Blizzard ist, ist auf Konsolen wohl so ziemlich das mit Abstand kaputteste Spiel, was Cheater und Hacker angeht, auf dem PC ist das dagegen sauber. Kommt immer aufs Spiel an.

Wer online meint zu cheaten und anderen alles kaputt zu machen, ist sowieso 'ne gescheiterte Existenz.
Arzila
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Arzila »

No_Names hat geschrieben:
Richtig. Aber hier geht es ja nicht um 100%-Cheater-Schutz, sondern die Möglichkeit SELBER entscheiden zu können, wer wann wie warum gekickt wird.
Das hat mich übrigens schon zu CS / CSS Zeiten gestört. Wenn ich auf solch administrieren Servern gespielt habe, wurde ich öfters gekickt, weil ich besser als der Administrator war.
Da ist es mir dann doch lieber, wenn Blizzard einen guten Anti Cheat Schutz einbaut. Auch wenn es das nie zu 100 % geben wird.
Es gibt einen Kopierschutz der alles im RAM verschlüsselt und bis jetzt noch nicht geknackt werden konnte. Dies wäre auch für Online Spiele interessant. Diese Hacks lesen doch alle den Ram Speicher aus.

Achja was wäre das den für ein schutz wo *kopierschutz* gegen cheater hilft? Wo wird sowas benuzt? im mars?

Es wird immer cheater geben solange es spiele gibt entweder lern es oder lass es. Es gibt kein schutz gegen sie... Es wird immer einen weg geben zu mogeln. Und ein Kopierschutz als cheatschutz? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Redest du von denuvo :Häschen: :Häschen:
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Scorcher24_
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Re: Blizzard: Verklagt Entwickler von Cheat-Bot für Overwatch

Beitrag von Scorcher24_ »

EvilReaper hat geschrieben:Cheaten ist das Letzte, darüber kann man sich einig sein. Aber die Klage hat absolut 0 Erfolgschancen. Zum einen, weil sie in den USA eingereicht wurde, wo die Firma nicht vertreten ist, sondern nur in Deutschland (und somit die Verstöße gegen z.B. AGBs ohnehin keine Rechtsgültigkeit hätte hierzulande). .
Hörts doch mal auf mit diesem Bullshit auf Facebook Niveau. Natürlich haben (generell gesprochen) AGB von US Firmen hier Gültigkeit. Es ist ein Vertrag und solange da keine rechtswidrigen Klauseln drin sind, sind die gültig. Dies generell auszuschliessen, ist falsch.
http://www.akademie.de/wissen/it-vertra ... agb-rechts

Genauso wie du kategorisch ausschliesst, dass die durch die Klage keine Konsequenzen in DE zu befürchten haben, auch falsch. Siehe:
Einzelpersonen oder ein Unternehmen können in den USA verklagt werden, wenn das U.S. Gericht die
personenbezogene Zuständigkeit („Personal Jurisdiction“) und die sachliche Zuständigkeit („Subject
matter Jurisdiction“) inne hat. Die jeweilige Zuständigkeit des Gerichts wird im Einzelfall bestimmt.
Selbst wenn weder der Wohnsitz oder der gewöhnliche Aufenthalt bzw. der Sitz der Gesellschaft in den
USA besteht, so kann die Einzelperson bzw. das Unternehmen in den USA verklagt werden, wenn
beispielsweise sogenannte „Minimum Contacts“ zu dem Bundesstaat, in welchem die Klage
eingereicht wurde, bestehen. „Minimum Contacts“ können bereits durch den Besuch bzw. durch
Unternehmenswerbung oder Geschäftstätigkeiten in dem Bundesstaat hergestellt werden. Das
„Haager Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke im
Ausland in Zivil- und Handelssachen vom 15. November 1965“, das von den USA und der
Bundesrepublik Deutschland ratifiziert worden sind, sieht dabei ein vereinfachtes und beschleunigtes
Verfahren für im Ausland zuzustellende gerichtliche und außergerichtliche Schriftstücke vor
sowie
Ein spezielles Abkommen über die Anerkennung von Gerichtsurteilen besteht zwischen den USA und
Deutschland nicht. Ein in den USA ergangenes Urteil kann grundsätzlich unter Berücksichtigung von §
328 ZPO in Deutschland anerkannt werden. Eine Besonderheit gilt allerdings hinsichtlich des
Strafschadensersatzes („Punitive Damages“). Dieser ist zivilrechtlich ein Schadensersatzbetrag, der
dem Schädiger als Wiedergutmachung und gleichzeitig als Strafe für den durch ihn verursachten
Schaden auferlegt wird. Die Vollstreckung von Punitive Damages ist in Deutschland jedoch nur in
Ausnahmefällen möglich. Anerkannt werden Punitive Damages nur, soweit durch die Zahlung an den
Geschädigten ein Ersatz für die Prozess- und Anwaltskosten sowie für die sonstigen
verfahrensbedingten Beeinträchtigungen gewährt wird.
Quelle:
https://www.duesseldorf.ihk.de/blob/dih ... n-data.pdf

Siehe auch:
https://dejure.org/gesetze/ZPO/328.html

Die Chance einen großen Betrag bezahlen zu müssen, ist gering, aber das Urteil an sich könnte in DE rechtskräftig werden und dadurch könnte die Firma auch durch deutsche, von Blizzard engagierte, Anwälte abgemahnt werden bis sie eben damit aufhören, das Programm zu Verfügung zu stellen.

Zum Thema: Cheater haben kleine Monitore. Geht wieder in den Sandkasten, den anderen die Förmchen klauen, dann geht ihr wenigstens nicht mir aufn Sack.