Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

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Wulgaru
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Wulgaru »

Temeter  hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:Ich verstehe, ist also so bei den US-Präsidentschaftswahlen, wo Wahlmänner, Stimmenanteil und Bevölkerung nicht zwangsläufig im Verhältnis stehen?
Jupp. Deswegen haben Torys und Labour (ähnlich wie Dems und GOP in den USA) auch so lange als einzige die britische Politik bestimmt, deswegen ist es so schwer andere Parteien ins Unterhaus zu bringen.

Obwohl ... ich muss mal Tante Google fragen, habe da gerade was von Wahlreformen im Kopf, weiß nur nicht, ob man die angehen wollte oder schon durchgeführt hat ...
Ah, das ist also der Grund für das Zwei-Politik-System in den US? Wieder was gelernt!
Naja GB hat ja mehr Parteien die durchaus relevant sind und die USA hatten mal mehr Parteien. Heutzutage hätten die US-Grünen, diverse charismatische Independent-Leute oder die Libertarians sicherlich Chancen bei vereinzelten Wahlen sehr passabel abzuschneiden und wahrscheinlich dadurch den großen die entscheidenden Stimmen wegzunehmen.

Das das nicht passiert liegt heute eher daran das es einen Pakt der beiden großen Parteien mit den großen Medienanstalten gibt. Medienpräsenz ist alles und auch der Hauptgrund warum Sanders und Trump nicht Indy sind.
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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

Wulgaru hat geschrieben:Naja GB hat ja mehr Parteien die durchaus relevant sind und die USA hatten mal mehr Parteien. Heutzutage hätten die US-Grünen, diverse charismatische Independent-Leute oder die Libertarians sicherlich Chancen bei vereinzelten Wahlen sehr passabel abzuschneiden und wahrscheinlich dadurch den großen die entscheidenden Stimmen wegzunehmen.

Das das nicht passiert liegt heute eher daran das es einen Pakt der beiden großen Parteien mit den großen Medienanstalten gibt. Medienpräsenz ist alles und auch der Hauptgrund warum Sanders und Trump nicht Indy sind.
Dürfte schwer sein, Trump anders zu erklären. Sanders klang wohl zu vernünftig auf Dauer.
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SethSteiner
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von SethSteiner »

@Kaaruzo
Lies noch mal durch was du geschrieben hast. Dinge wie "Zur Demokratie gehört es auch, dass man als Verlierer seine Niederlage akzeptiert." sind im Kern undemokratisch. Das anfechten von Ergebnissen gehört in einer Demokratie dazu. Wir haben hier schon mehrmals gezeigt, dass das mit Nigel Farage so gewesen wäre und du wirst mich sicher nicht sagen hören, er hätte es zu akzeptieren. Demokratie lebt davon, dass es mehr als eine Ebene gibt und Themen, egal ob entschieden oder nicht, konstant zum Diskurs stehen.

@leifman
Nein, hat man nicht. Man hat manipuliert und gelogen, nebenbei bemerkt natürlich nicht nur von einer Seite. Dieser Wahlkampf war fern davon sauber zusein und das extrem knappe Ergebnis, in der die Mehrheit offensichtlich eben keine gesicherte Mehrheit ist, zeigt das deutlich. Das nicht nur Vollhonks zur Wahl gegangen sind, bezweifle ich auch nicht und ich sage ebensowenig, dass man das Ergebnis nicht akzeptieren und alles seinen Gang gehen lassen kann. Was ich aber sage ist, dass wenn man das alle akzeptieren muss (!), wenn man der Ansicht ist, dass demokratische Mechanismen nicht angwendet werden dürfen, nichts mehr mit Demokratie zutun haben.
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Wulgaru
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Wulgaru »

Temeter  hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Naja GB hat ja mehr Parteien die durchaus relevant sind und die USA hatten mal mehr Parteien. Heutzutage hätten die US-Grünen, diverse charismatische Independent-Leute oder die Libertarians sicherlich Chancen bei vereinzelten Wahlen sehr passabel abzuschneiden und wahrscheinlich dadurch den großen die entscheidenden Stimmen wegzunehmen.

Das das nicht passiert liegt heute eher daran das es einen Pakt der beiden großen Parteien mit den großen Medienanstalten gibt. Medienpräsenz ist alles und auch der Hauptgrund warum Sanders und Trump nicht Indy sind.
Dürfte schwer sein, Trump anders zu erklären. Sanders klang wohl zu vernünftig auf Dauer.
Ist aber auch Sanders Verhängnis letztendlich. Er war ja immer Indy. Die Demokraten haben ihn als Außenseiter betrachtet und waren sehr eindeutig Team Hilary. Als Indy schaffst du es aber weder in TV-Debatten noch auf Wahlzettel. Da haben die beiden Parteien absurde Hürden geschaffen. Liegt also zwar auch am Wahlsystem, aber eben auch daran das die kleinen gar nicht erst ne Chance kriegen.

Naja...hoffen wir das es da zumindest halbwegs okay ausgeht. Brexit und Trump verkraftet die Realität glaube ich ned. :wink:
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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

Wulgaru hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Naja GB hat ja mehr Parteien die durchaus relevant sind und die USA hatten mal mehr Parteien. Heutzutage hätten die US-Grünen, diverse charismatische Independent-Leute oder die Libertarians sicherlich Chancen bei vereinzelten Wahlen sehr passabel abzuschneiden und wahrscheinlich dadurch den großen die entscheidenden Stimmen wegzunehmen.

Das das nicht passiert liegt heute eher daran das es einen Pakt der beiden großen Parteien mit den großen Medienanstalten gibt. Medienpräsenz ist alles und auch der Hauptgrund warum Sanders und Trump nicht Indy sind.
Dürfte schwer sein, Trump anders zu erklären. Sanders klang wohl zu vernünftig auf Dauer.
Ist aber auch Sanders Verhängnis letztendlich. Er war ja immer Indy. Die Demokraten haben ihn als Außenseiter betrachtet und waren sehr eindeutig Team Hilary. Als Indy schaffst du es aber weder in TV-Debatten noch auf Wahlzettel. Da haben die beiden Parteien absurde Hürden geschaffen. Liegt also zwar auch am Wahlsystem, aber eben auch daran das die kleinen gar nicht erst ne Chance kriegen.

Naja...hoffen wir das es da zumindest halbwegs okay ausgeht. Brexit und Trump verkraftet die Realität glaube ich ned. :wink:
Ich bezweifle, dass Trump wirklich gewählt wird, selbst viele Konservative finden ihn nicht allzu angenehm. Hillary ist keine gute Aussicht, aber Heuschnupfen ist immer noch besser als Cholera.
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Kajetan
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kajetan »

Wulgaru hat geschrieben:Das das nicht passiert liegt heute eher daran das es einen Pakt der beiden großen Parteien mit den großen Medienanstalten gibt. Medienpräsenz ist alles und auch der Hauptgrund warum Sanders und Trump nicht Indy sind.
*seufz*

Wahlsystem.

Deswegen fürchten Dems und die GOP jeden Unabhängigen, der zur Wahl antritt, weil dieser in den jeweiligen Bundesstaaten vielleicht die nötigen paar Prozentpunkte kosten könnte, die man für die Spitzenposition benötigt. Denn im Wahlsystem der USA spielt es keine Rolle, ob Du in einem Bundesstaat 49% der Stimmen bekommst. Wenn der andere Kandidat 51% der Stimmen bekommt, bekommt er auch ALLE Wahlmännerstimmen dieses Bundesstaates. Weil er der Gewinner ist. Winner takes it all.
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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

Kajetan hat geschrieben:Winner takes it all.
Und das ist eben nicht demokratisch, auch wenn einige uns das hier weißmachen wollen. :mrgreen:
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Wulgaru
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Wulgaru »

Kajetan hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Das das nicht passiert liegt heute eher daran das es einen Pakt der beiden großen Parteien mit den großen Medienanstalten gibt. Medienpräsenz ist alles und auch der Hauptgrund warum Sanders und Trump nicht Indy sind.
*seufz*

Wahlsystem.

Deswegen fürchten Dems und die GOP jeden Unabhängigen, der zur Wahl antritt, weil dieser in den jeweiligen Bundesstaaten vielleicht die nötigen paar Prozentpunkte kosten könnte, die man für die Spitzenposition benötigt. Denn im Wahlsystem der USA spielt es keine Rolle, ob Du in einem Bundesstaat 49% der Stimmen bekommst. Wenn der andere Kandidat 51% der Stimmen bekommt, bekommt er auch ALLE Wahlmännerstimmen dieses Bundesstaates. Weil er der Gewinner ist. Winner takes it all.
Das ist nur ein Element. Weil sie sich fürchten verhindern sie auch aktiv das diese potentiellen Störfeuerkandidaten überhaupt auf den Wahlzettel kommen und das hat ja jetzt nicht wirklich was mit einem Winner-takes-it-all-Prinzip zu tun, sondern mit zwei sind schon da und machen die Tür zu. Ganz zu schweigen das es mittlerweile nicht passierbare Hürden für die Teilnahme an TV-Duellen gibt, die sie bei Bedarf noch mal verschärfen (dieser One-Issue-Money out of Politics-Typ hätte die Kriterien zum Beispiel erfüllt und dann haben sie sie nochmal geändert).

Das Wahlsystem hat zum Zwei-Parteien-System geführt, weil nur die klassischerweise die Infrastruktur für einen Wahlkampf in so einem riesigem Land stellen konnten bzw. es sich nur für zwei gelohnt hat, aber das es heute immer noch so ist, liegt nicht am Wahlsystem. UK zeigt das ja, da links und rechts der beiden Klassiker andere Parteien durchaus etabliert sind.
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Das Miez
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Das Miez »

Kleines Angeberwissen am Rande: Maine und Nebraska vergeben als einzige Bundesstaaten ihre Wahlmänner proportional zum Wahlergebnis. Habe ich selbst erst jetzt gelesen. ;)

Ansonsten:

Bild

Angenehmen Fußballabend. :Vaterschlumpf:

PS: Mich hätte es gefreut, wenn Trump und Sanders eine unabhängige Kampagne durchgezogen hätten, damit etwas mehr Diversität im Wahlkampf aufkommt und man zukünftig etwas besser einschätzen kann, wie sich die USA politisch / ideologisch aufteilt und ggf. entwickelt. Bin, jetzt lediglich als Außenstehender, ein bisschen müde vom "Entweder-oder-System". ;)
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Kajetan
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kajetan »

Wulgaru hat geschrieben: Das ist nur ein Element.
Es ist DAS Element! DAS hauptursächliche, verantwortliche und alles andere bestimmende Element, welches zu den beiden Zwei-Parteien-Systemen in den USA und GB geführt hat.
Weil sie sich fürchten verhindern sie auch aktiv das diese potentiellen Störfeuerkandidaten überhaupt auf den Wahlzettel kommen und das hat ja jetzt nicht wirklich was mit einem Winner-takes-it-all-Prinzip zu tun, sondern mit zwei sind schon da und machen die Tür zu. Ganz zu schweigen das es mittlerweile nicht passierbare Hürden für die Teilnahme an TV-Duellen gibt, die sie bei Bedarf noch mal verschärfen (dieser One-Issue-Money out of Politics-Typ hätte die Kriterien zum Beispiel erfüllt und dann haben sie sie nochmal geändert).
Geh doch mal bitte einen Schritt zurück. Warum glaubst, machen die all das, was Du beschrieben hast? Weil das "Winner takes all"-Prinzip gilt. Es gilt zu verhindern, dass man potenielle Stimmen an kleine Parteien und Ausseiter abgibt, um nicht den Sieg in Wahlbezirken zu riskieren. Weil ... nur der Gewinner des Wahlbezirks bekommt alle zu vergebenden Sitze, nur der Gewinner bekommt alle Wahlmänner. Alle anderen gehen komplett leer aus, selbst wenn die Wahl mit 49 zu 51 verloren wurde.
Das Wahlsystem hat zum Zwei-Parteien-System geführt, weil nur die klassischerweise die Infrastruktur für einen Wahlkampf in so einem riesigem Land stellen konnten bzw. es sich nur für zwei gelohnt hat, aber das es heute immer noch so ist, liegt nicht am Wahlsystem. UK zeigt das ja, da links und rechts der beiden Klassiker andere Parteien durchaus etabliert sind.
https://de.wikipedia.org/wiki/Britische ... ahlen_2015

Schau Dir bitte die Sitzverteilung an. Andere Parteien als die Torys und Labour sind vollkommen irrelevant und bedeutungslos. Und nicht wenige dieser kleinen Parteien sind auch nur vertreten, weil sie regionale Sonderrechte in Schottland, Nordirland oder Wales haben. Ein Winner-Takes-All-System favorisiert immer die großen Parteien, die kleinen bekommen maximal ein paar Kindersitze hinten rechts, wo es zu den Toiletten geht.
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Wulgaru
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Wulgaru »

Kajetan hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben: Das ist nur ein Element.
Es ist DAS Element! DAS hauptursächliche, verantwortliche und alles andere bestimmende Element, welches zu den beiden Zwei-Parteien-Systemen in den USA und GB geführt hat.
Ja, ich glaube das schrieb ich auch schon. Ich weiß was ein Mehrheitswahlrecht ist und kenne sogar den Unterschied zum Verhältniswahlrecht, sieh mal einer an :wink: . Entweder reden wir aneinander vorbei oder bist wieder in diesem Modus wo du unbedingt Leute belehren musst. Kajetan. Das die das was die machen um ihre Position zu sichern...glauben machen zu müssen, zeigt doch das sie Angst davor haben das trotz des Wahlsystems heute größere Chancen für kleinere Parteien bestehen und nichts anderes schreibe ich. Hier geht es doch nicht nur um die Präsidentenwahl, denn letztendlich würden solche kleinen Kandidaten ja auch von beiden Parteien stehlen, sondern auch um Sitze im Kongress usw. das dies durch Medienkontrolle und Wahlzettel-Hürden verhindert wird hat nichts mit einem Mehrheitswahlrecht zu tun.

Das Mehrheitswahlrecht hat die heutige Parteienstruktur erschaffen, das die Struktur zementiert wird ist aber reiner Machtmissbrauch dieser beiden großen, da es heute locker möglich wäre als Drittpartei einen Wahlkampf zu führen, wenn es zum Beispiel wie in anderen Ländern Gesetze gebe die halbwegs gleiche Medienpräsens gewährleisten. Das es die nicht gibt ist abermals nicht im Wahlrecht begründet.

Kannst dir jetzt aussuchen ob du wieder so tun willst als wenn ich etwas elementares nicht verstanden hätte und mir von oben herab kommen oder es dabei belassen. Im ersteren Falle kommst du mal wieder ne Weile auf Ignore bei mir. :wink:
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Kajetan
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kajetan »

Wulgaru hat geschrieben:Entweder reden wir aneinander vorbei ...
Ich will das nicht grundsätzlich ausschliessen :)

Nein, meiner Meinung nach können kleine Parteien in solchen Wahlsystemen NIEMALS eine nennenswerte Rolle spielen. Solange "Winner takes all" gilt, bleiben die etablierten Machtblöcke bestehen und es ändert sich nichts. Wie gesagt, schau Dir das britische Parlament an. Labour und die Torys haben seit Jahrzehnten massiv Dreck am Stecken und regieren das Land, als gehöre es den jeweiligen Parteifunktionären persönlich. Und doch belegen beide weiterhin die mit Abstand meisten Plätze im Parlament. Woran sich nichts ändern wird, sofern es nicht zu einer Wahlreform kommt, in der Sitze nicht nach "Winner takes all", sondern anteilig nach Stimmen vergeben werden.
Vernon
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Vernon »

Irgendwie sieht das Ganze nach einem Pokerspiel aus, bei dem ein großer Bluff in die Hose ging, beginnend mit Versprechen Camerons ans britische Volk, im Falle seiner Wiederwahl bei der Wahl letztes Jahr (oder wars dieses Jahr?) ein Referendum zu erlauben. Dann drehte er sich zur EU um und verlangte mehr Kekse in Form von Privilegien und Cash, damit das Königreich in der EU bleibt. Und die EU gab mehr Kekse.
Nur schien niemand der führenden Köpfe in UK mit diesem Ausgang des Referendums gerechnet zu haben. Ich habe mich anfangs gewundert, warum der Juncker gleich danach darauf bestand, dass Britannien die EU nun zügig verlassen solle. Keiner der scheinbaren Sieger dort wollte den Austritt. Cameron, Johnson, ... alle am zurücktreten.

Tut mir echt leid für die Briten, mindestens für jene, die sich fürs Bleiben entschieden haben. Wer weiss, vielleicht hat es auch etwas Gutes für sie. Vielleicht werden sie besser dastehen. Oder vielleicht etwas Läuterndes: man hört weniger "die EU ist schuld", und die Nationalisten finden andere Sündenböcke. Stimmt es, daß Größbritannien garnicht zum Schengen-Abkommen gehört?
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AIex
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von AIex »

Allerdings merkt er gleichzeitig an, dass "Verkäufe in UK aufgrund der Währungsumrechnung weniger profitabel sein werden

genau denn bisher hatten sie ja kein Pfund oder wie oder was du Depp
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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

AIex hat geschrieben:Allerdings merkt er gleichzeitig an, dass "Verkäufe in UK aufgrund der Währungsumrechnung weniger profitabel sein werden

genau denn bisher hatten sie ja kein Pfund oder wie oder was du Depp
Vielleicht solltest du mal ein bischen näher hinschauen, bevor du so harsche Wortze benutzt? :P

Er spricht über den Wertverfall des Pfunds.