Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

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danke15jahre4p
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von danke15jahre4p »

SethSteiner hat geschrieben:Die Umsetzung (wieso strikt?) umzusetzen ist nicht wahnsinn, wahnsinn ist es Mehrheitsentscheidungen als unanfechtbar darzustellen, etwas das man nicht diskutieren darf, etwas das man gefälligst umzusetzen hat, selbst wenn es rechtlich überhaupt keine Notwendigkeit dafür gibt und wie jetzt schon mehrmals gesagt, Mechanismen zu ignorieren die dazu da sind, eben nicht jede Entscheidung einfach umzusetzen. Was ist das für ein Demokratieverständnis?
nun, so wurde es vor der wahl festgelegt.

man kann doch nicht wählen lassen und nach der wahl auf einmal die spielregeln ändern.

so wie du es gerne gehabt hättest, hätte man es dann vor der wahl kommunizieren müssen, sprich, man sagt, wir machen eine umfrage wieviele überhaupt drinne bleinen wollen und wieviele nicht und auf basis dessen diskutieren wir dann in wie fern ein brexit realisierbar, gewollt und durchführbar ist.

nein, man hat dem volk ganz klar kommuniziert, der ausgang der wahl ist bindend für einen brexit oder halt nicht.

wenn man sich daran nicht hält, ist es undemokratisch, aber sicherlich nicht wenn man sich an das hält was vor der wahl kommuniziert wurde.

greetingz
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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

leifman hat geschrieben:nun, so wurde es vor der wahl festgelegt.
Genaugenommen war das nur eine Aussage von Cameron, kein Gesetz. Und der ist ja jetzt weg vom Fenster.
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danke15jahre4p
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von danke15jahre4p »

Temeter  hat geschrieben:
leifman hat geschrieben:nun, so wurde es vor der wahl festgelegt.
Genaugenommen war das nur eine Aussage von Cameron, kein Gesetz. Und der ist ja jetzt weg vom Fenster.
"nur" von cameron? er ist halt "nur" der premier von großbritnnien.

es ist vollkommen wurscht ob das referendum rechtlich bindend ist oder nicht, wenn man jetzt meint in irgendeiner art und weise sich da rauszuwinden oder weitere referenden anzuleiern, ist das volksverarschung auf allerhöchstem niveau.

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Zuletzt geändert von danke15jahre4p am 30.06.2016 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
Kaaruzo
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kaaruzo »

SethSteiner hat geschrieben:Undemokratisch ist es, wenn man die Hälfte der Bevölkerung einfach ignoriert und meint, Mechanismen wie die Möglichkeit ein Referendum abzulehnen, sollten einfach ignoriert wären. Ehrlich jetzt? Diese Tendenzen, Minderheiten, selbst wenn sie zum halben Volk gehören, zu ignorieren und auf Teufel komm raus alles umzusetzen, was eine vermeintliche Mehrheit will, ist der reine Wahnsinn.
Ein Wahnsinn, den man Demokratie nennt.

Die Demokratie ist definitiv nicht perfekt, aber ein besseres Staatsmodell fällt mir nicht ein.

Du findest es falsch, das halbe Volk zu ignorieren. Und was ist mit der anderen Hälfte? Hättest du auch so argumentiert, wenn das „Remain-Lager“ gewonnen hätte?

Zur Demokratie gehört es auch, dass man als Verlierer seine Niederlage akzeptiert.
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SethSteiner
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von SethSteiner »

leifman hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:Die Umsetzung (wieso strikt?) umzusetzen ist nicht wahnsinn, wahnsinn ist es Mehrheitsentscheidungen als unanfechtbar darzustellen, etwas das man nicht diskutieren darf, etwas das man gefälligst umzusetzen hat, selbst wenn es rechtlich überhaupt keine Notwendigkeit dafür gibt und wie jetzt schon mehrmals gesagt, Mechanismen zu ignorieren die dazu da sind, eben nicht jede Entscheidung einfach umzusetzen. Was ist das für ein Demokratieverständnis?
nun, so wurde es vor der wahl festgelegt.

man kann doch nicht wählen lassen und nach der wahl auf einmal die spielregeln ändern.

so wie du es gerne gehabt hättest, hätte man es dann vor der wahl kommunizieren müssen, sprich, man sagt, wir machen eine umfrage wieviele überhaupt drinne bleinen wollen und wieviele nicht und auf basis dessen diskutieren wir dann in wie fern ein brexit realisierbar, gewollt und durchführbar ist.

nein, man hat dem volk ganz klar kommuniziert, der ausgang der wahl ist bindend für einen brexit oder halt nicht.

wenn man sich daran nicht hält, ist es undemokratisch, aber sicherlich nicht wenn man sich an das hält was vor der wahl kommuniziert wurde.

greetingz
Und wenn man vor der Wahl festlegt, dass man alle Polen an Laternenmaste aufknüpft, kann man auch nicht die Spielregeln ändern und soll es durchziehen? Vor der Wahl wurde kommuniziert, dass 350 Millionen Pfund an den NHS gehen, Pustekuchen. Aber gebrochene Wahlversprechen, Lügen und Manipulationen sind alle okay, wenn man aber anregt, dass man sich an das Votum nicht hält und beim Status Quo bleibt, was man vor und während der Wahl genauso wissen konnte, weil das der Weg ist, wie das ganze nun mal abläuft ja kein Geheimnis war, ist das nicht okay? Was bitte ist demokratisch daran, wenn man Schutzmechanismen eben dieses Landes aushebeln will?

@Kaaruzo
Nein, gehört es nicht. Du redest von Diktatur.
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Alter Sack
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Alter Sack »

SethSteiner hat geschrieben:Undemokratisch ist es, wenn man die Hälfte der Bevölkerung einfach ignoriert und meint, Mechanismen wie die Möglichkeit ein Referendum abzulehnen, sollten einfach ignoriert wären. Ehrlich jetzt? Diese Tendenzen, Minderheiten, selbst wenn sie zum halben Volk gehören, zu ignorieren und auf Teufel komm raus alles umzusetzen, was eine vermeintliche Mehrheit will, ist der reine Wahnsinn.
Das ist Quatsch. Man ignoriert nicht die Hälfte der Bevölkerung. Man trifft Entscheidungen auf Basis der Mehrheit der Bevölkerung. Selbst wenn die Mehrheit nur eine Stimme ist.
Es gab eine Wahl mit Ja oder Nein. Die Mehrheit hat sich dagegen entschieden. So ist das in der Demokratie.
Einen Minderheitenschutz gibt es hier nicht im klassischen Sinne. Hier wurden keine Menschenrechte zur Frage gestellt.

@Kajetan: Selbst wenn die Mehrheit im Unterhaus für den Verbleib in der EU wäre werden sie den Austritt doch durchziehen. Auch wenn das Referendum nicht rechtlich bindend ist würde das Ignorieren des Ergebnisses ein politisches Erdbeben in UK auslösen und UK ebenso wie der EU dauerhaft soviel Schaden zufügen das das ganze zusammenbrechen könnte. Es ist eine demokratische Entscheidung die man durchsetzen muss egal ob es einem gefällt oder nicht.
Mir wäre es auch lieber UK wäre in der EU aber ein Graus wäre es für mich wenn man den Austritt jetzt nicht umsetzen würde. Dann kannste auch direkt die Demokratie abschaffen.
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Wulgaru
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Wulgaru »

Temeter  hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:Wäre ein zweites Referendum denn weniger gültig als das erste?
Nein, aber wenn es diesmal anders ausgeht, glaubt man doch nicht das man die Brexiter damit vom Hals hat? Das Problem ist ja jetzt nicht nur Ukip. Große Teile der Torries und auch ihrer Wähler wollen das. Auch die älteren Labour-Wähler. Ein zweites Referendum mit günstigem Ausgang für Europa würde ein drittes nach sich ziehen bzw. wehe denjenigen parlamentarischen Kräften die das verwehren wollten.

Weswegen ich übrigens jetzt auch ganz neutral einen Volksentscheid mit einer ja/nein-Option bei so etwas elementarem für völlig absurd halte. Man könnte über diese Sache wahrscheinlich 100mal abstimmen und würde jedesmal ein knappes Ergebnis erhalten, welches in die eine oder andere Richtung ausschlagen könnte. Man könnte genauso gut würfeln.
Imo könnte man auch einfach viele Referenden mehr machen, bis sich tatsächlich eine deutliche Mehrheit dafür ausspricht. Gerade ja/nein Dinger sollten eigentlich eine sehr klare Antwort erfordern. Ist doch bescheuert, wenns am Ende mehr Zufall als alles andere ist?

Vielleicht sollte man sich auch erstmal darüber im klar werden, was denn genau mit einem EU-Austritt erreicht werden soll. Diese Art von Kommunikation und Entscheidungsfindung ist doch eigentlich die Aufgabe der Politiker. Wenn es 50/50 ist, sollte eher mal ein Kompromiss gefunden werden.
Auch das ist ein Problem der Volksentscheide. Ja/nein ist eben keine Komplexe Aussage. Die Frage muss theoretisch sehr komplex und präzise gestellt werden. Brexit ist eben das genaue Gegenteil davon.

Nur fraglich ob es was bringt, denn die Abstimmung über die ehemalige Verfassung der EU wurde in Frankreich und Irland ja jetzt auch nicht so gehandhabt, dass sich die Bürger diesen Vertragstext durchgelesen haben. Da wurde mit ähnlichen Ängsten, aber auch mit ähnlichen positiven Allgemeinplätzen gearbeitet. Letztendlich weiß man aber (da man diese Abstimmungen eben schon ausführlich untersuchen konnte), dass es der Ablehnung damals eben eher um allgemeinen Protest gegen die eigene Regierung (gar nicht mal nur um die EU) ging als um eine Absage an eine Verfassung.

Bei aller Dummheit die ich einem Brexit sehe, kann man zumindest das diesmal nicht unterstellen. Die Leute die Brexit wirklich wollen, wollen raus aus der EU. Ob sie verstehen was das bedeutet oder ob das eine allgemein kluge Idee ist, sind für mich andere Fragen, aber man kann schon klar sagen das hier ein Wunsch des Volkes geäußert wird. Das Problem ist eben das dies ein Lehrbuchbeispiel für die Tyrannei der Mehrheit ist, weil es kein zurück mehr gäbe. ja/nein kennt keine Nuancen oder Kompromisse.

Ich denke es hat schon Gründe warum wir ne repräsentative Demokratie haben bzw. GB ja auch. Volksentscheide sind sexy, aber fair sind sie nicht und konstruktiv schon gar nicht. :wink:
Zuletzt geändert von Wulgaru am 30.06.2016 17:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

leifman hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:
leifman hat geschrieben:nun, so wurde es vor der wahl festgelegt.
Genaugenommen war das nur eine Aussage von Cameron, kein Gesetz. Und der ist ja jetzt weg vom Fenster.
"nur" von cameron? er ist halt "nur" der premier von großbritnnien.

es ist vollkommen wurscht ob das referendum rechtlich bindend ist oder nicht, wenn man jetzt meint in irgendeiner art und weise sich da rauszuwinden oder weitere referenden anzuleiern, ist das volksverarschung auf allerhöchstem niveau.

greetingz
Das Volk nochmal zu fragen, ob sie das auch wirklich wollen, weil die erste Wahl superknapp war, ist sie total verarschen?

Wird das Volk durch ein zweites Referendum jetzt weniger mündig oder wie?
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SethSteiner
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von SethSteiner »

Alter Sack hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:Undemokratisch ist es, wenn man die Hälfte der Bevölkerung einfach ignoriert und meint, Mechanismen wie die Möglichkeit ein Referendum abzulehnen, sollten einfach ignoriert wären. Ehrlich jetzt? Diese Tendenzen, Minderheiten, selbst wenn sie zum halben Volk gehören, zu ignorieren und auf Teufel komm raus alles umzusetzen, was eine vermeintliche Mehrheit will, ist der reine Wahnsinn.
Das ist Quatsch. Man ignoriert nicht die Hälfte der Bevölkerung. Man trifft Entscheidungen auf Basis der Mehrheit der Bevölkerung. Selbst wenn die Mehrheit nur eine Stimme ist.
Es gab eine Wahl mit Ja oder Nein. Die Mehrheit hat sich dagegen entschieden. So ist das in der Demokratie.
Einen Minderheitenschutz gibt es hier nicht im klassischen Sinne. Hier wurden keine Menschenrechte zur Frage gestellt.

@Kajetan: Selbst wenn die Mehrheit im Unterhaus für den Verbleib in der EU wäre werden sie den Austritt doch durchziehen. Auch wenn das Referendum nicht rechtlich bindend ist würde das Ignorieren des Ergebnisses ein politisches Erdbeben in UK auslösen und UK ebenso wie der EU dauerhaft soviel Schaden zufügen das das ganze zusammenbrechen könnte. Es ist eine demokratische Entscheidung die man durchsetzen muss egal ob es einem gefällt oder nicht.
Mir wäre es auch lieber UK wäre in der EU aber ein Graus wäre es für mich wenn man den Austritt jetzt nicht umsetzen würde. Dann kannste auch direkt die Demokratie abschaffen.
Nein, hier wurden keine Menschenrechte in Frage gestellt, nur die Zukunft des Landes. Who cares :roll:
Kannst auch die Demokratie abschaffen, wenn du die Mechanismen nicht mehr brauchst.
Kaaruzo
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kaaruzo »

SethSteiner hat geschrieben: @Kaaruzo
Nein, gehört es nicht. Du redest von Diktatur.
Dir passt das Ergebnis der Mehrheit nicht, aber ich rede von Diktatur?

Vor so viel „Logik“ ziehe ich demütig meinen Hut.
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danke15jahre4p
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von danke15jahre4p »

du betrachstest die ganze brexit geschichte zu einseitig, interessant wäre es zu wissen wie du argumentieren würdest wenn der brexit nicht die mehrheit bekommen hätte.

denn du schreibst ja
SethSteiner hat geschrieben:Und wenn man vor der Wahl festlegt, dass man alle Polen an Laternenmaste aufknüpft, kann man auch nicht die Spielregeln ändern und soll es durchziehen?
also ist für dich unumstößlich der brexit etwas schlechtes, aber ist er das?

ich vermute ja auch, dass der brexit vorallem für england ein sehr hartes brot werden wird, nur darf ich doch deswegen nicht die prämissen infrage stellen unter denen in GB gewählt wurde.

erstens beschäftigt der brexit die britten nicht erst seit gestern, und zweitens, sind das nicht nur vollhonks die da zur wahl gegangen sind.

jetzt die mehrheit einfach überollen zu wollen nur weil einem das ergebnis nicht schmeckt, ist nicht nur undemokratisch sondern schon diktatorisch.

den britten wurde monatelang ganz klar gesagt was sie dort wählen, das ergebnis hat man zu respektieren.

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Kaaruzo
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kaaruzo »

Temeter hat geschrieben:Das Volk nochmal zu fragen, ob sie das auch wirklich wollen, weil die erste Wahl superknapp war, ist sie total verarschen?

Wird das Volk durch ein zweites Referendum jetzt weniger mündig oder wie?
Achso, solange wählen lassen, bis das Ergebnis stimmt?
johndoe1824162
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von johndoe1824162 »

Der Hammer. Aber da können sich die deutschen Weltverbesserer hier auf den Kopf stellen. Es interessiert in UK niemanden. Die Wahl wird nicht wiederholt. Der Brexit kommt und der EU wird hoffentlich ein Licht aufgehen.
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danke15jahre4p
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von danke15jahre4p »

Temeter  hat geschrieben:Das Volk nochmal zu fragen, ob sie das auch wirklich wollen, weil die erste Wahl superknapp war, ist sie total verarschen?
ja, wäre es.

keine verarschung wäre es wenn man von vornherein gesagt hätte, man macht ein best of three und diskutiert nach jeder erfolgten wahl.

es gab jedoch nie ein best of three, es wurde ganz klar kommuniziert über was die britten einmal, per einfacher mehrheit abzustimmen haben.

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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

leifman hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:Das Volk nochmal zu fragen, ob sie das auch wirklich wollen, weil die erste Wahl superknapp war, ist sie total verarschen?
ja, wäre es.

keine verarschung wäre es wenn man von vornherein gesagt hätte, man macht ein best of three und diskutiert nach jeder erfolgten wahl.

es gab jedoch nie ein best of three, es wurde ganz klar kommuniziert über was die britten einmal abzustimmen haben.

greetingz
Aber ob die Premierpfeife nun sagt, 'das hier ist das Wort von Gott!' oder nicht, ändert doch kaum etwas an der eigentlichen Wahl. Im Grunden könnte man ihn sogar für die Aussage kritisieren, die unnötig Druck erzeugt, wenn der Brexit folge einer längeren Diskussion hätte sein sollen.
Kaaruzo hat geschrieben:Achso, solange wählen lassen, bis das Ergebnis stimmt?
Solange, bis du ein klares Ergebnis bekommst. Wenn zum Beispiel 2/3, oder auch nur 60% für ein Ding wählen, dann gibt es einen Konsens, nach dem man Handeln kann.
Zuletzt geändert von Temeter  am 30.06.2016 17:26, insgesamt 1-mal geändert.