Der Eindruck kommt hier bei einigen rüber bzw. das man das Votum ja auch ignorieren kann. Bei anderen Ausgang würde man das hier wohl eher weniger lesen. Also warum?Temeter hat geschrieben:Wer schreit denn nach Neuwahl?
Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
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johndoe1824162
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
- Alter Sack
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Ähhh ehrlich jetzt!!! Man gibt dem Volk die Möglichkeit darüber abzustimmen was es will. Das hat es gemacht. Dann muss man das umsetzen ansonsten wäre das ganze eine Farce. Das wäre das undemokratischete Verhalten überhaupt. Das würde die Demokratie ab absurdum führen. Auch Farage hätte kein zweites Referendum bekommen.SethSteiner hat geschrieben:Warum muss sie sich daran halten? Es ist vollkommen absurd einen Mechanismus dazwischen zu schalten, der die Möglichkeit gibt, einen anderen Weg einzuschlagen und dann zusagen, es gäbe keine Alternative. Farage selbst wollte ein zweites Referendum, wenn es umgekehrt ausgeht aber jetzt soll das unmöglich sein? Geradezu wahnwitzig.Alter Sack hat geschrieben:Natürlich muss sie sich daran halten (auch wenn es rechtlich nicht bindend ist). Ich kann doch kein Referendum abhalten um es anschließend zu ignorieren nur weil mir das Ergebnis nicht passt. Selbst eine Wiederholung ist quasi nicht möglich aus dem gleichen Grund. Deshalb fielen doch allen die Kinnladen so weit runter weil man es jetzt durchziehen muss..asm hat geschrieben:Die Regierung muss sich nicht an das Ergebnis halten. Und ich denke das wird sie auch nicht tun, es steht immerhin der Finanzplatz von London auf dem Spiel und der Finanzsektor ist extremst wichtig für UK.
Und der Finanzplatz London wird natürlich drunter leiden da bestimmte Geschäfte nur getätigt werden dürfen wenn besagte Gesellschaften einen Sitz in der EU haben. Und damit sind keine Briefkastenfirmen gemeint.
@Kajetan: Man kann es rechtlich aber nicht moralisch. Und man wird es auch nicht machen. Man wird das jetzt durchziehen ... man muss es moralisch sogar durchziehen. Dieses Referendum hatte die ganz klare Aussage das man den Ausgang als Meinung des Volkes nimmt und diesen umsetzen wird. Auf Spekulationen ob die Meinung innerhalb weniger Tage gekippt ist oder nicht wird man keine Rücksicht nehmen können weil es Spekulationen sind.
- Temeter
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Man spricht nur darüber, dass ein weiteres Votum in der Tat möglich ist, und das Ergebnis in keinster Weise bindend ist.Leaks hat geschrieben:Der Eindruck kommt hier bei einigen rüber bzw. das man das Votum ja auch ignorieren kann. Bei anderen Ausgang würde man das hier wohl eher weniger lesen. Also warum?Temeter hat geschrieben:Wer schreit denn nach Neuwahl?
Nichts gegen dich, aber ich hasse politische Debatten, weil viel zu oft alleine die objektive Erwähnung eines Umstands gleich zu Protesten und Empörung führen kann.
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johndoe1824162
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Na gut. Dann solltest du eventuell mal davon absehen hier Horrorszenarien aufzubauen. Das wirkt dann etwas...seltsam.
- Temeter
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Genau, in Wirklichkeit habe ich total eine politische Agenda, mit der ich die Welt über das 4Players Forum verändern will. >_>Leaks hat geschrieben:Na gut. Dann solltest du eventuell mal davon absehen hier Horrorszenarien aufzubauen. Das wirkt dann etwas...seltsam.
Edit: Ist fast wie Bullshit Bingo, wenn man mal darüber nachdenkt.
- Aurellian
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Ich werfe hier einfach mal klein Nigel in den Raum:Leaks hat geschrieben:Der Eindruck kommt hier bei einigen rüber bzw. das man das Votum ja auch ignorieren kann. Bei anderen Ausgang würde man das hier wohl eher weniger lesen. Also warum?
http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/ni ... nd-8277457
- SethSteiner
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Undemokratisch ist es, wenn man die Hälfte der Bevölkerung einfach ignoriert und meint, Mechanismen wie die Möglichkeit ein Referendum abzulehnen, sollten einfach ignoriert wären. Ehrlich jetzt? Diese Tendenzen, Minderheiten, selbst wenn sie zum halben Volk gehören, zu ignorieren und auf Teufel komm raus alles umzusetzen, was eine vermeintliche Mehrheit will, ist der reine Wahnsinn.Alter Sack hat geschrieben:Ähhh ehrlich jetzt!!! Man gibt dem Volk die Möglichkeit darüber abzustimmen was es will. Das hat es gemacht. Dann muss man das umsetzen ansonsten wäre das ganze eine Farce. Das wäre das undemokratischete Verhalten überhaupt. Das würde die Demokratie ab absurdum führen. Auch Farage hätte kein zweites Referendum bekommen.SethSteiner hat geschrieben:Warum muss sie sich daran halten? Es ist vollkommen absurd einen Mechanismus dazwischen zu schalten, der die Möglichkeit gibt, einen anderen Weg einzuschlagen und dann zusagen, es gäbe keine Alternative. Farage selbst wollte ein zweites Referendum, wenn es umgekehrt ausgeht aber jetzt soll das unmöglich sein? Geradezu wahnwitzig.Alter Sack hat geschrieben:
Natürlich muss sie sich daran halten (auch wenn es rechtlich nicht bindend ist). Ich kann doch kein Referendum abhalten um es anschließend zu ignorieren nur weil mir das Ergebnis nicht passt. Selbst eine Wiederholung ist quasi nicht möglich aus dem gleichen Grund. Deshalb fielen doch allen die Kinnladen so weit runter weil man es jetzt durchziehen muss.
Und der Finanzplatz London wird natürlich drunter leiden da bestimmte Geschäfte nur getätigt werden dürfen wenn besagte Gesellschaften einen Sitz in der EU haben. Und damit sind keine Briefkastenfirmen gemeint.
@Kajetan: Man kann es rechtlich aber nicht moralisch. Und man wird es auch nicht machen. Man wird das jetzt durchziehen ... man muss es moralisch sogar durchziehen. Dieses Referendum hatte die ganz klare Aussage das man den Ausgang als Meinung des Volkes nimmt und diesen umsetzen wird. Auf Spekulationen ob die Meinung innerhalb weniger Tage gekippt ist oder nicht wird man keine Rücksicht nehmen können weil es Spekulationen sind.
- Kajetan
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Das aktuelle Parlament besteht aus mehrheitlich aus "Remain"-Abgeordneten. Da wird keine Mehrheit für einen Brexit zustandekommen. Man sollte da schon realistisch bleiben und nicht die eigene Moralität als Maßstab für das Handeln der Unterhaus-Abgeordneten nehmen. Die können das natürlich ganz anders sehen als Du.Alter Sack hat geschrieben:@Kajetan: Man kann es rechtlich aber nicht moralisch.
Sollten sich bei einer neuen Parlamentswahl die Mehrheitsverhältnisse ändern, dann wird das Parlament natürlich den Brexit umsetzen und den MP damit beauftragen die "Kündigung" nach Artikel 50 einzureichen. Dann ist der Brexit rechtlich sauber durchgezogen, was die Grundlage für einen Rechtsstaat ist, der Großbritannien ja sein möchte. Unterhauswahlen finden alle fünf Jahre statt, die nächste AFAIK in vier Jahren. Wenn die Bevölkerungsmehrheit in vier Jahren IMMER NOCH den Brexit ausgeführt sehen möchte, kann es entsprechend das Unterhaus wählen. Dann hätte man aus Sicht der Briten (!) eine Einheit aus moralisch richtig und rechtlich richtig. Ich glaube, die Briten können noch vier Jahre warten, wenn es ihnen wirklich wichtig damit ist. Der Brexit läuft ihnen nicht davon.
Zuletzt geändert von Kajetan am 30.06.2016 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe1824162
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Deine (vielen) Beiträge kann man hier doch nachlesen. Pure Langeweile?Temeter hat geschrieben:Genau, in Wirklichkeit habe ich total eine politische Agenda, mit der ich die Welt über das 4Players Forum verändern will. >_>Leaks hat geschrieben:Na gut. Dann solltest du eventuell mal davon absehen hier Horrorszenarien aufzubauen. Das wirkt dann etwas...seltsam.
Edit: Ist fast wie Bullshit Bingo, wenn man mal darüber nachdenkt.
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.asm
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Nein.Alter Sack hat geschrieben:Ähhh ehrlich jetzt!!! Man gibt dem Volk die Möglichkeit darüber abzustimmen was es will. Das hat es gemacht. Dann muss man das umsetzenSethSteiner hat geschrieben:Warum muss sie sich daran halten? Es ist vollkommen absurd einen Mechanismus dazwischen zu schalten, der die Möglichkeit gibt, einen anderen Weg einzuschlagen und dann zusagen, es gäbe keine Alternative. Farage selbst wollte ein zweites Referendum, wenn es umgekehrt ausgeht aber jetzt soll das unmöglich sein? Geradezu wahnwitzig.Alter Sack hat geschrieben:
Natürlich muss sie sich daran halten (auch wenn es rechtlich nicht bindend ist). Ich kann doch kein Referendum abhalten um es anschließend zu ignorieren nur weil mir das Ergebnis nicht passt. Selbst eine Wiederholung ist quasi nicht möglich aus dem gleichen Grund. Deshalb fielen doch allen die Kinnladen so weit runter weil man es jetzt durchziehen muss.
Und der Finanzplatz London wird natürlich drunter leiden da bestimmte Geschäfte nur getätigt werden dürfen wenn besagte Gesellschaften einen Sitz in der EU haben. Und damit sind keine Briefkastenfirmen gemeint.
Ich sage damit nicht, dass ich das super toll finde, aber das sind nun mal die Spielregeln.
- Temeter
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Wäre ein zweites Referendum denn weniger gültig als das erste?
- danke15jahre4p
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
wat?SethSteiner hat geschrieben:Diese Tendenzen, Minderheiten, selbst wenn sie zum halben Volk gehören, zu ignorieren und auf Teufel komm raus alles umzusetzen, was eine vermeintliche Mehrheit will, ist der reine Wahnsinn.
wahnsinn war es eventuell nur, die einfache mehrheit als ein "gültiges" wahlergebnis festzulegen.
jetzt ein zweites referendum anleiern zu wollen oder von undemokratisch zu sprechen ist wahnsinn, aber sicherlich nicht die strikte umsetzung von dem was mehrheitlich gewählt wurde.
greetingz
- Wulgaru
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Nein, aber wenn es diesmal anders ausgeht, glaubt man doch nicht das man die Brexiter damit vom Hals hat? Das Problem ist ja jetzt nicht nur Ukip. Große Teile der Torries und auch ihrer Wähler wollen das. Cameron wollte die damit ruhigstellen, wenn wir einmal Brexit und einmal Remain als Ergebnis hätten ist gar nichts gelöst. Auch die älteren Labour-Wähler sind häufig im Brexit-Lager zu finden. Ein zweites Referendum mit günstigem Ausgang für Europa würde ein drittes nach sich ziehen bzw. wehe denjenigen parlamentarischen Kräften die das verwehren wollten.Temeter hat geschrieben:Wäre ein zweites Referendum denn weniger gültig als das erste?
Weswegen ich übrigens jetzt auch ganz neutral einen Volksentscheid mit einer ja/nein-Option bei so etwas elementarem für völlig absurd halte. Man könnte über diese Sache wahrscheinlich 100mal abstimmen und würde jedesmal ein knappes Ergebnis erhalten, welches in die eine oder andere Richtung ausschlagen könnte. Man könnte genauso gut würfeln. Das einzige was dadurch festgestellt und zementiert wird, ist eine Spaltung des Landes.
- SethSteiner
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Die Umsetzung (wieso strikt?) umzusetzen ist nicht wahnsinn, wahnsinn ist es Mehrheitsentscheidungen als unanfechtbar darzustellen, etwas das man nicht diskutieren darf, etwas das man gefälligst umzusetzen hat, selbst wenn es rechtlich überhaupt keine Notwendigkeit dafür gibt und wie jetzt schon mehrmals gesagt, Mechanismen zu ignorieren die dazu da sind, eben nicht jede Entscheidung einfach umzusetzen. Was ist das für ein Demokratieverständnis?
- Temeter
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit
Imo könnte man auch einfach viele Referenden mehr machen, bis sich tatsächlich eine deutliche Mehrheit dafür ausspricht. Gerade ja/nein Dinger sollten eigentlich eine sehr klare Antwort erfordern. Ist doch bescheuert, wenns am Ende mehr Zufall als alles andere ist?Wulgaru hat geschrieben:Nein, aber wenn es diesmal anders ausgeht, glaubt man doch nicht das man die Brexiter damit vom Hals hat? Das Problem ist ja jetzt nicht nur Ukip. Große Teile der Torries und auch ihrer Wähler wollen das. Auch die älteren Labour-Wähler. Ein zweites Referendum mit günstigem Ausgang für Europa würde ein drittes nach sich ziehen bzw. wehe denjenigen parlamentarischen Kräften die das verwehren wollten.Temeter hat geschrieben:Wäre ein zweites Referendum denn weniger gültig als das erste?
Weswegen ich übrigens jetzt auch ganz neutral einen Volksentscheid mit einer ja/nein-Option bei so etwas elementarem für völlig absurd halte. Man könnte über diese Sache wahrscheinlich 100mal abstimmen und würde jedesmal ein knappes Ergebnis erhalten, welches in die eine oder andere Richtung ausschlagen könnte. Man könnte genauso gut würfeln.
Vielleicht sollte man sich auch erstmal darüber im klar werden, was denn genau mit einem EU-Austritt erreicht werden soll. Diese Art von Kommunikation und Entscheidungsfindung ist doch eigentlich die Aufgabe der Politiker. Wenn es 50/50 ist, sollte eher mal ein Kompromiss gefunden werden.
