Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Temeter  »

Imperator Palpatine hat geschrieben:Quote
Ist das jetzt der neue Trendbegriff für Dinge, die sich Leute in Spielen wünschen?
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Wulgaru
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Wulgaru »

Ich frage mich sowieso was Bioware mit irgendwelchen modernen Trends die möglicherweise diesbezüglich Einzug halten zu tun haben könnte. Die haben doch nun wirklich lange vor den Diskussionen der letzten 3 Jahre mit Beziehungen in ihren Rollenspielen angefangen und diese Optionen immer weiter erweitert. Man erinnere sich noch an den "Skandal" um lesbischen Aliensex in Mass Effect 1.

Man kann von diesem Entwickler ja mittlerweile halten was man will, aber in diesen Fragen hat er sich in meinen Augen nie von Trends leiten lassen bzw. hat die wohl eher gesetzt und die Leute die die Spiele von Bioware mögen, haben auch nie Probleme damit gehabt.
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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Temeter  »

Wulgaru hat geschrieben:Ich frage mich sowieso was Bioware mit irgendwelchen modernen Trends die möglicherweise diesbezüglich Einzug halten zu tun haben könnte. Die haben doch nun wirklich lange vor den Diskussionen der letzten 3 Jahre mit Beziehungen in ihren Rollenspielen angefangen und diese Optionen immer weiter erweitert. Man erinnere sich noch an den "Skandal" um lesbischen Aliensex in Mass Effect 1.

Man kann von diesem Entwickler ja mittlerweile halten was man will, aber in diesen Fragen hat er sich in meinen Augen nie von Trends leiten lassen bzw. hat die wohl eher gesetzt und die Leute die die Spiele von Bioware mögen, haben auch nie Probleme damit gehabt.
In Knights of the Old Republic, 2003, gabs auch schon einen homosexuellen Char inklusive Romanze.
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Erstarrung
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Erstarrung »

Imperator Palpatine hat geschrieben:Es kann dann ermüdend wirken wenn man das Gefühl bekommt dass diese Gruppierungen/Figuren nicht einfügt werden weil sie interessant sind oder sich entsprechend in die Geschichte einfügen sondern sie nur kreiert werden damit sich keine sexuelle/geschlechtliche Ausrichtung vor den Kopf gestossen fühlt und auf Twitter und Co keinen Shitstorm auslöst.
Das Argument verstehe ich nicht... Nehmen wir mal an, BioWare hat jetzt einen Charakter mit interessanter Hintergrundgeschichte und mit eigener Persönlichkeit entworfen, der noch dazu eng mit der Geschichte verwoben ist. Jetzt geht BioWare her und überlegt sich, dass es, weil der Charakter eben so interessant ist, bestimmt Spieler gibt, die mit diesem NPC gerne eine Romanze eingehen würden.
Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, meinst Du, wenn BioWare jetzt hergeht und sagt, gut, dann ist dieser Charakter offen für eine Romanze mit dem PC, dann würde das dem Charakter etwas von seiner Originalität nehmen, und Dir das Gefühl geben, der NPC wäre nur aus Quotengründen eingebaut, während in dem Falle, dass BioWare sagt, gut, dann ist dieser Charakter offen für eine Romanze mit dem PC, aber nur und ausschließlich dann, wenn der PC das andere Geschlecht hat, als der NPC, dann würde es auf Dich nicht so wirken, als wäre der NPC nur aus Quotengründen eingebaut... Ich sage Dir ganz ehrlich, die dahinterstehende Logik habe ich jetzt nicht kapiert...
dod91
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von dod91 »

da zeigt bioware nur den weiblichen char des nächsten Mass Effect und es bricht eine debatte an, die an lächerlichkeit nicht mehr zu schlagen ist! wenn irgendjemand sich an optionen die man als spieler hat, stört, dann soll er/sie es nicht spielen, egal ob es das nächste game of the century wird. bioware hat lange vor debatten auf weibliche helden und homosexualität gesetzt. da jetzt so ein fass aufzumachen ist ein spiegel einer entwicklung die zeigt, das sich die diskusion von gewalt/killerspielen zu sexsistich/homophob wandelt.
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Culgan
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Culgan »

Bei den Bioware Spielen der letzten Zeit fühlt sich die Party wie ein bunter Haufen an und damit meine ich nicht die Hautfarbe oder Rassenzugehörigkeit. Es ist einfach nicht glaubwürdig wenn die Truppe jedesmal so zusammengewürfelt ist, als könnte es jeder mit jedem treiben. Alleine in Dragon Age Inquisition, ein Schwuler, eine Lesbe und zwei Bi. Ich habe ja kein Problem damit aber das ist einfach aufgesetzt hoch 10, vor allem wenn sie es auch immer rausposaunen müssen wie stolz sie darauf sind. Typisches hinterherhecheln eines Trends von Bioware.
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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Temeter  »

Culgan hat geschrieben:Bei den Bioware Spielen der letzten Zeit fühlt sich die Party wie ein bunter Haufen an und damit meine ich nicht die Hautfarbe oder Rassenzugehörigkeit. Es ist einfach nicht glaubwürdig wenn die Truppe jedesmal so zusammengewürfelt ist, als könnte es jeder mit jedem treiben. Alleine in Dragon Age Inquisition, ein Schwuler, eine Lesbe und zwei Bi. Ich habe ja kein Problem damit aber das ist einfach aufgesetzt hoch 10, vor allem wenn sie es auch immer rausposaunen müssen wie stolz sie darauf sind. Typisches hinterherhecheln eines Trends von Bioware.
So, deine Multi-Spezies Abenteurer-Truppe ist dir also nicht glaubwürdig genug. :lol:

Zeigt sich doch schon, dass bei dir was da nicht stimmt, wenn über-diverse Sexualität wirklich das einzige Problem ist.
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Culgan
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Culgan »

Temeter  hat geschrieben:
Culgan hat geschrieben:Bei den Bioware Spielen der letzten Zeit fühlt sich die Party wie ein bunter Haufen an und damit meine ich nicht die Hautfarbe oder Rassenzugehörigkeit. Es ist einfach nicht glaubwürdig wenn die Truppe jedesmal so zusammengewürfelt ist, als könnte es jeder mit jedem treiben. Alleine in Dragon Age Inquisition, ein Schwuler, eine Lesbe und zwei Bi. Ich habe ja kein Problem damit aber das ist einfach aufgesetzt hoch 10, vor allem wenn sie es auch immer rausposaunen müssen wie stolz sie darauf sind. Typisches hinterherhecheln eines Trends von Bioware.
So, deine Multi-Spezies Abenteurer-Truppe ist dir also nicht glaubwürdig genug. :lol:

Zeigt sich doch schon, dass bei dir was da nicht stimmt, wenn über-diverse Sexualität wirklich das einzige Problem ist.
Nein ist sie nicht, vor allem nicht mit ihren aufgesetzten Sexualitäten, nur damit Bioware sich brüsten kann wie progressiv sie doch sind. Und danke bei mir ist alles in Ordnung.
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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Temeter  »

Culgan hat geschrieben:Nein ist sie nicht, vor allem nicht mit ihren aufgesetzten Sexualitäten, nur damit Bioware sich brüsten kann wie progressiv sie doch sind. Und danke bei mir ist alles in Ordnung.
Bild

Und da redest du von aufgesetzt...

Ne, ist schon interessant zu sehen, wie beim Thema Sexualität immer gleich andere Maßstäbe angesetzt werden müssen.

Aber muss schon richtig scheiße sein, wenn Leute mit einem schwulen Char mehr als einen Mitleidscharachter kriegen, wa? Muss dir das Leben ja richtig schwer machen, und dir gar am Spiel den Spaß ruinieren.
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Culgan
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Culgan »

Temeter  hat geschrieben:
Culgan hat geschrieben:Nein ist sie nicht, vor allem nicht mit ihren aufgesetzten Sexualitäten, nur damit Bioware sich brüsten kann wie progressiv sie doch sind. Und danke bei mir ist alles in Ordnung.
Bild

Und da redest du von aufgesetzt...

Ne, ist schon interessant zu sehen, wie beim Thema Sexualität immer gleich andere Maßstäbe angesetzt werden müssen.

Aber muss schon richtig scheiße sein, wenn Leute mit einem schwulen Char mehr als einen Mitleidscharachter kriegen, wa? Muss dir das Leben ja richtig schwer machen, und dir gar am Spiel den Spaß ruinieren.
Und ich habe dir mit DAI das Gegenteil aufgezeigt, was willst du mir mit DAO sagen? Das es nicht so ist nur weil es zwei homosexuelle Romanzen gibt. Mit DAI hat man ja gesehen wie sich das ganze entwickelt hat. Und nochmal nur damit du es verstehst, selbst wenn die ganze Party schwul ist, wäre es mir egal solange es nicht biowaretypisch aufgeklatscht ist um einige positive Nachrichten zu generieren.

Wenn du der Meinung bist, sie machen das nur aus Nächstenliebe damit jeder gleich behandelt wird, dann freu dich doch aber lass mir meine. Und da wir uns eh im Kreis drehen kannst du dir auch die nächste Antwort sparen.
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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Temeter  »

Culgan hat geschrieben:Und ich habe dir mit DAI das Gegenteil aufgezeigt, was willst du mir mit DAO sagen? Das es nicht so ist nur weil es zwei homosexuelle Romanzen gibt. Mit DAI hat man ja gesehen wie sich das ganze entwickelt hat. Und nochmal nur damit du es verstehst, selbst wenn die ganze Party schwul ist, wäre es mir egal solange es nicht biowaretypisch aufgeklatscht ist um einige positive Nachrichten zu generieren.
Die Parties in DA waren schon immer ein völlig absurder Haufen, das war mein Punkt. War nur das erste Bild das ich gefunden habe, das zog sich durch jeden Teil.

Mal näher gefragt, was ist denn der Unterschied zwischen einfach nur einer Truppe mit überzogen diverser Sexualität, die nicht stört, und aufgeklatschte Sexualität, um postive Nachrichtigen zu generieren?

Ich meine, wenn es einige Leute denn gut finden, was ist daran so falsch? Oder freut es die, ähm, 'falschen' Leute?
Wenn du der Meinung bist, sie machen das nur aus Nächstenliebe damit jeder gleich behandelt wird, dann freu dich doch aber lass mir meine.
Naja, du kannst andere aber anscheinend nicht das ihre haben lassen. Andere freuen sich doch darüber, und dich stört es nur aus einer sehr abstrakten Vermutung, bei der du das ganze rein aus eine politisierten Blickwinkel siehst, der mit dem eigentlichen Spiel wenig zu tun hat?

Und btw, wenn überhaupt, sagst du gerade, dass sie es entweder aus übertriebener Nächstenlieber oder PR machen. Ich vermute einfach mal, das sie es einfach so machen wollten, solange wir nichts genaueres darüber wissen, und man die Devs da schon respektieren sollte.
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Wulgaru
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Wulgaru »

Temeter  hat geschrieben:
Mal näher gefragt, was ist denn der Unterschied zwischen einfach nur einer Truppe mit überzogen diverser Sexualität, die nicht stört, und aufgeklatschte Sexualität, um postive Nachrichtigen zu generieren?
Das ist glaube ich die richtigste Frage die man in dieser Sache stellen kann, weil es bei all dem ganzem rumlavieren für die Leute die mit "aufgesetzt" und "politisch korrekt" usw. argumentieren dann wirklich langsam unangenehm wird. Ich habe in den Biowarespielen jedenfalls noch nicht gedacht das sich der jeweiligen homo- oder bisexuelle Charakter anders bzw. "aufgesetzt" verhält, verglichen mit den Heteros. Was ist denn damit gemeint? Das läuft doch am Ende auf nichts anderes hinaus, als das ein homosexueller Charakter per Definition aufgesetzt ist und daher ja nicht ins Spiel soll.

Wie gesagt....Bioware hat solche Trends mit Charakteren verschiedener Sexualität, ja überhaupt erst was Beziehungen zwischen Charas in RPGs angeht ja in hohem Maße selbst gesetzt. Mag durchaus sein das dies schon immer eine Marketing-Kalkulation war, aber darauf sind sie eben auch mit als erste gekommen und es ist zudem sowieso nur eine von dutzenden solcher Marketingkalkulationen wie zum Beispiel diese Shepard-Sache die sie in dieser News erläutern ja auch eine war.
Zuletzt geändert von Wulgaru am 26.06.2016 11:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Amokbunny
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Amokbunny »

SethSteiner hat geschrieben:Ich habe deinen Text schon gelesen aber bestimmte Sätze erzeugen einen bestimmten Klang. Sachen wie "figuren nicht weil sie interessant sind, sondern aus Grund XY" kommen auch ständig nur bei Homosexualität. Man braucht schon nur mal sagen, dass es sie gibt (wie bei Bioware) und zack: "Oha, Quotentucken für die linksgrünversifften Gutmenschen und SWJler". Und selbst wenn es dann tatsächlich einen Shitstorm gäbe, wenn Leute ihren Missmut äußern, was ist daran eigentlich so schlecht? Ich will nun Mal keine weiße, männliche Hete spielen, wenn also ein Rollenspiel eine Charakterauswahl bietet aber keine Frau, dann find ich das blöd und sag das auch, wenn es Beziehungen bietet aber keine homosexuellen, dann ebenfalls.
Also der Shitstorm "pro" wird begrüßt, der Shitstorm "dagegen" ist allerdings sexistisches Teufelszeug? Das ist genau das Problem, es wird eine Toleranz eingefordert die man selbst nicht zu leisten imstande ist. Es kann nicht jedes Spiel für jeden Spieler gemacht werden, und es soll auch nicht. Willst Du in jedem Spiel, Film, Buch völlige Beliebigkeit, so daß sich ja auch jeder irgendwie mit irgendwas identifizieren kann? Wobei diese Einstellung schon den Einheitsbrei erklärt, der dem Kunden mehr und mehr vorgesetzt wird. Wenn Beliebigkeit zum hervorstehenden Merkmal wird finde ich das einfach Schade, denn Unterschiede haben Reiz.
Ich will auch so vieles nicht - aber da hatte mein alter Vater einen gutes Argument: Bub, mach die Augen zu, dann siehste was Du bekommst. Meint: Etwas arrangieren und anpassen gehört eben dazu. "Anything goes" ist zivilisationslose Anarchie - einfach mal Clockwork Orange schauen.
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Amokbunny
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Amokbunny »

Temeter  hat geschrieben:
Culgan hat geschrieben:Bei den Bioware Spielen der letzten Zeit fühlt sich die Party wie ein bunter Haufen an und damit meine ich nicht die Hautfarbe oder Rassenzugehörigkeit. Es ist einfach nicht glaubwürdig wenn die Truppe jedesmal so zusammengewürfelt ist, als könnte es jeder mit jedem treiben. Alleine in Dragon Age Inquisition, ein Schwuler, eine Lesbe und zwei Bi. Ich habe ja kein Problem damit aber das ist einfach aufgesetzt hoch 10, vor allem wenn sie es auch immer rausposaunen müssen wie stolz sie darauf sind. Typisches hinterherhecheln eines Trends von Bioware.
So, deine Multi-Spezies Abenteurer-Truppe ist dir also nicht glaubwürdig genug. :lol:

Zeigt sich doch schon, dass bei dir was da nicht stimmt, wenn über-diverse Sexualität wirklich das einzige Problem ist.
Das Stichwort ist "Beliebigkeit". So bunt eine RP-Truppe auch ist, sie ist nie beliebig. Wenn nun aber auf einmal ein Charakterelement als beliebig für die Mehrheit der Charaktere daregstellt wird hat dies schon ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Auch ein Spiel spielt nicht im Nichts, sondern in einem Kontext, einer Welt. Auch eine fiktive Welt hat Regeln, muß (mit Ausnahmen) logisch nachvollziehbar sein. Und ja, dann ist es unglaubwürdig wenn meine ganze Welt außerhalb der Gruppe "Normalverteilung" hat, meine Gruppe aber eine weit mehr als signifikant andere Verteilung. Das ist schlicht und ergreifend beschissenes Schreiben.
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Imperator Palpatine
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Imperator Palpatine »

Erstarrung hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:Es kann dann ermüdend wirken wenn man das Gefühl bekommt dass diese Gruppierungen/Figuren nicht einfügt werden weil sie interessant sind oder sich entsprechend in die Geschichte einfügen sondern sie nur kreiert werden damit sich keine sexuelle/geschlechtliche Ausrichtung vor den Kopf gestossen fühlt und auf Twitter und Co keinen Shitstorm auslöst.
Das Argument verstehe ich nicht... Nehmen wir mal an, BioWare hat jetzt einen Charakter mit interessanter Hintergrundgeschichte und mit eigener Persönlichkeit entworfen, der noch dazu eng mit der Geschichte verwoben ist. Jetzt geht BioWare her und überlegt sich, dass es, weil der Charakter eben so interessant ist, bestimmt Spieler gibt, die mit diesem NPC gerne eine Romanze eingehen würden.
Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, meinst Du, wenn BioWare jetzt hergeht und sagt, gut, dann ist dieser Charakter offen für eine Romanze mit dem PC, dann würde das dem Charakter etwas von seiner Originalität nehmen, und Dir das Gefühl geben, der NPC wäre nur aus Quotengründen eingebaut, während in dem Falle, dass BioWare sagt, gut, dann ist dieser Charakter offen für eine Romanze mit dem PC, aber nur und ausschließlich dann, wenn der PC das andere Geschlecht hat, als der NPC, dann würde es auf Dich nicht so wirken, als wäre der NPC nur aus Quotengründen eingebaut... Ich sage Dir ganz ehrlich, die dahinterstehende Logik habe ich jetzt nicht kapiert...
Noch einmal ich beziehe dies nicht nur auf das Geschlecht/die sexuelle Ausrichtung.
Nichts spricht gegen einen mehr als interessanten Charakter der eben partout nicht offen für eine amouröse Beziehung ist.
Nur frage ich mich ob mittlerweile dann bei einem internen Entscheidungsprozess am Ende nicht gesagt wird dass jener Charakter X jetzt aber z.B lesbisch sein muss, weil man das Spektrum noch nicht abgedeckt hat. Und dann Charakter Y im folgenden schwul wird damit jene Gruppierung zufrieden ist. Und zwar unabhängig vom NPC und seiner Charakterisierung und Hintergrundgeschichte an sich.
Da kann ich Culgan schon verstehen wenn er sagt es mutet seltsam an wenn es dort wirklich jeder mit jedem treiben kann.

An sich mag ich freie Wahlmöglichkeiten aber mittlerweile würde ich mir im gewissen Sinne mehr Entscheidungen wünschen die sich wirklich nachhaltig auswirken und kein Sandbox System in dem die Aktionen und die Einstellung meines Avatars im Grunde genommen innerhalb der Gruppe keine Auswirkungen haben. Und dazu kann für mich auch die sexuelle Ausrichtung stehen wie ich es in einem vorherigen Post beschrieb.
In Mass Effect hat Bioware ja oftmals im Ansatz gezeigt wie die Spannungen innerhalb der Rassen aufgrund von historischen Rivalitäten vorhanden sind. Das Verhältnis der Kroganer zu den Salarianern aufgrund der Genophage oder wie die Asari auf Angehörige ihrer Spezies reagieren deren Eltern eben beide Asari sind wie in Liaras Fall.
Wie gesagt wenn das Storytechnisch gut ausgearbeitet ist, warum nicht ?
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 26.06.2016 11:22, insgesamt 2-mal geändert.