Andarus hat geschrieben:Der Tag an dem ich in Mass Effect einen weiblichen Char spiele, ist der Tag an dem die Hölle zufriert!
Aber wie bei Bioware typisch werden die wieder ihre Schwuletten, Asiaten, Schwatten und Lesbierinnen Quote einhalten.
Scheiß egal ob es zu den Charakteren passt, mindensts die Hälfte müssen Schwuletten sein!
Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
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- ASoulToBear
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Herzlichen Glückwunsch für den dümmsten Kommentar des Tages!
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Bitte nicht den Vogel zitieren /sigh
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AtzenMiro
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Natürlich ist das von Andarus sehr übertrieben dargestellt, aber überspitzt hat er doch recht. Bei Bioware-Spielen hat man mittlerweile doch das Gefühl, dass die Charaktere zu sehr zu Schablonen verkommen um bestimmte Klischees ganz gezielt zu erfüllen. Warum müssen sich die Charaktere über ihre sexuelle Orientierung definieren? Ist ein Homosexueller anders als ein Heterosexueller rein charakterlich? Schränkt irgend eine sexuelle Orientierung den Charakter irgendwie ein, dass sich der Charakter ausschließlich über diese Orientierung sich definiert?ASoulToBear hat geschrieben:Herzlichen Glückwunsch für den dümmsten Kommentar des Tages!
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Andarus hat geschrieben:[...]
Kann man nur hoffen, dass es in ME: Andromeda nicht so schlimm wird wie in Dragon Age 2 +3.
- SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Überspitzt hat er nicht Recht, weil es halt nicht so ist. Nicht dass es das in Bioware-Spielen nicht gegeben hätte aber ich erinnere mich doch recht gut an die EA Jahre und in denen war es mit Homosexualität ein sehr zweischneidiges Schwert. Heteros hatten es immer leicht in den Titeln, man darf nicht vergessen es gab immer Romanzen (schon in Baldurs Gate), homosexuelle Beziehungen gab es dagegen kaum und waren auch in den EA Jahren eher rar gesäht. Gerade wenn man meint es seie doch egal, stellt sich die Frage, wieso man nicht einfach jeden Charakter auswählen kann. Schließlich definiert sich ja so gut wie keiner über seine Sexualität aber auch damit haben so einige Probleme. Ich finde das Problem war schon immer viel mehr Biowares Ansatz, dass es nie um Beziehungen ging, sondern jemanden in die Kiste zu kriegen und sobald das erreicht ist, war es das größtenteils. Leider geht die Kritik dagegen mehr in die Richtung, dass homosexuelle Figuren an sich problematisch sind. Auch wenn ich an Bioware kaum noch Interesse habe aber ich bin sehr froh, dass sie zumindest am Ansatz, homosexuelle Figuren unterzubringen, bisher nichts geändert haben. Gerade bei lautstarken Stimmen, die schon ein Problem damit hatten, dass sie von einem Mann angemacht wurden.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Was genau war in DA 2 und 3 jetzt so schlimm, bzw. inwiefern kann man deine Fragen darauf beziehen?AtzenMiro hat geschrieben:Natürlich ist das von Andarus sehr übertrieben dargestellt, aber überspitzt hat er doch recht. Bei Bioware-Spielen hat man mittlerweile doch das Gefühl, dass die Charaktere zu sehr zu Schablonen verkommen um bestimmte Klischees ganz gezielt zu erfüllen. Warum müssen sich die Charaktere über ihre sexuelle Orientierung definieren? Ist ein Homosexueller anders als ein Heterosexueller rein charakterlich? Schränkt irgend eine sexuelle Orientierung den Charakter irgendwie ein, dass sich der Charakter ausschließlich über diese Orientierung sich definiert?
Kann man nur hoffen, dass es in ME: Andromeda nicht so schlimm wird wie in Dragon Age 2 +3.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Mhm ich bin da eher gespalten.SethSteiner hat geschrieben: Ich finde das Problem war schon immer viel mehr Biowares Ansatz, dass es nie um Beziehungen ging, sondern jemanden in die Kiste zu kriegen und sobald das erreicht ist, war es das größtenteils. Leider geht die Kritik dagegen mehr in die Richtung, dass homosexuelle Figuren an sich problematisch sind. Auch wenn ich an Bioware kaum noch Interesse habe aber ich bin sehr froh, dass sie zumindest am Ansatz, homosexuelle Figuren unterzubringen, bisher nichts geändert haben. Gerade bei lautstarken Stimmen, die schon ein Problem damit hatten, dass sie von einem Mann angemacht wurden.
Es gefiel mir dass man in Mass Effekt durch andere Dialogzeilen " belohnt " wurde wenn man über alle drei Teile hinweg einer Person treu gelieben ist. Da gab es dann auch das Wort Liebe und Aussagen bezüglich Kindern etc. So etwas sollte definitiv ausgebaut werden.
Was mir aber ein wenig missfällt ist, dass man mittlerweile versucht das komplette sexuelle Spekrum abzudecken damit der Avatar quasi tausende Beziehungsmöglichkeiten hat. Ich möchte da eigentlich nicht mit der Realität kommen aber dass sich quasi derart viele schwule, lesbische, bisexuelle und wer weiss was noch auf meinem Schiff oder meiner Gruppe befinden, finde ich dann schon arg übertrieben. Ich kann da schon jene Stimmen verstehen die das Gefühl haben dass da ein überzogener Tanz um das Goldene Kalb veranstaltet wird um sich für das Marketing das Etikett progressiv anheften zu können. Und ja dann wirkt es wirklich schablonenhaft was schade ist da Bioware an sich von Figuren und Dialogen zu weitaus mehr fähig ist und auf hohem Niveau agiert, zumindest für mich persönlich.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Ich finde es immer etwas zwiespältig bei einem Videospiel mit der Realität zu kommen. Die Romanzen sind ja ein Teil des Spiels und sexuelle Orientierung ist in den seltensten Fällen charakterbestimmend, wieso also sollte man da unbedingt künstlich eine Quote einbauen, nämlich sowohl hetero als auch homo, anstatt einfach alle bi zu machen? Ich denke du wirst nicht Kritik üben, dass diverse SciFi Dinge wenig realistisch sind, sondern sie als Teil des Spiels akzeptieren. Warum fällt das bei Romanzen so schwer? Ich als Femshep Spieler war von Anfang an auf Tali abgefahren und wollte gern mit ihr eine Beziehung und das war ja auch mal geplant aber wurde dann nur halb umgesetzt und nicht eingebaut. Sowas ist aus rein spieltechnischer Sicht ziemlich frustrierend. Ich kann nicht sehen, wie mehr Möglichkeiten ein Tanz um das goldene Kalb sein sollen. Es ist doch eher umgekehrt. Diese Fokussierung auf Hetero und es anderen nicht zu gönnen genauso Wahlmöglichkeiten zu haben wie man selbst, ist ein Tanz ums Goldene Kalb. Ich hab drei Teile gewartet und gar nichts gekriegt von Bioware, wohingegen Sheploo mit Tali ins Bett durfte.. ja und das war dann leider auch quasi mal wieder das Ende gewesen. Natürlich macht Bioware auch mal einen ticken mehr aber grundsätzlich ist Sex am Ende einer Beziehung angesiedelt, wirklich gut ausgearbeitet war das nie.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Weil ich ( Hard ) Sci-Fi vor allen Dingen mit technischer Entwicklung etc verbinde aber das nur nebenbei. Es ist doch viel reizvoller zu Beginn nicht zu wissen ob und welcher Charakter empfänglich für die Avancen des eigenen Avatars ist anstatt zu wissen dass man bei fast jedem " landen " kann. Es wäre auch mal mutig keinen geeigneten " Kandidaten " entsprechend des eigenen Verhaltens und der getroffenen Entscheidungen zu finden aber dies ist im Moment leider Zukunftsmusik.SethSteiner hat geschrieben:Ich finde es immer etwas zwiespältig bei einem Videospiel mit der Realität zu kommen. Die Romanzen sind ja ein Teil des Spiels und sexuelle Orientierung ist in den seltensten Fällen charakterbestimmend, wieso also sollte man da unbedingt künstlich eine Quote einbauen, nämlich sowohl hetero als auch homo, anstatt einfach alle bi zu machen? Ich denke du wirst nicht Kritik üben, dass diverse SciFi Dinge wenig realistisch sind, sondern sie als Teil des Spiels akzeptieren. Warum fällt das bei Romanzen so schwer? Ich als Femshep Spieler war von Anfang an auf Tali abgefahren und wollte gern mit ihr eine Beziehung und das war ja auch mal geplant aber wurde dann nur halb umgesetzt und nicht eingebaut. Sowas ist aus rein spieltechnischer Sicht ziemlich frustrierend. Ich kann nicht sehen, wie mehr Möglichkeiten ein Tanz um das goldene Kalb sein sollen. Es ist doch eher umgekehrt. Diese Fokussierung auf Hetero und es anderen nicht zu gönnen genauso Wahlmöglichkeiten zu haben wie man selbst, ist ein Tanz ums Goldene Kalb. Ich hab drei Teile gewartet und gar nichts gekriegt von Bioware, wohingegen Sheploo mit Tali ins Bett durfte.. ja und das war dann leider auch quasi mal wieder das Ende gewesen. Natürlich macht Bioware auch mal einen ticken mehr aber grundsätzlich ist Sex am Ende einer Beziehung angesiedelt, wirklich gut ausgearbeitet war das nie.
Ich sehe da nämlich mittlerweile umgekehrt eine Quote die ich ein wenig unpassend empfinde. Da aber zumindest in den Mass Effect Spielen ( Dragon Age habe ich nie gespielt ) meiner Erfahrung nach - wie auch du richtig erwähnst - die Charaktere weder direkt noch ausschliesslich durch ihre Sexualität definiert werden, stellte es für mich auch keinen Weltuntergang dar.
Ich z.B mochte den " default " Shepard absolut, auch von der - englischen - Stimme her und konnte mich mit der Figur aus vielerlei Gründen identifizieren.
- SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Wieso ist es reizvoller von Beginn an nicht zu wissen ob und welcher Charakter empfänglich für Avancen ist? Wer gleichgeschlechtlich will, findet in fast allen Spielen mit Romanzen zumeist zwischen 0 und 1 Figur für den eigenen Avatar. Heterosexuelle Avatare haben hingegen um ein halbes Dutzend zur Wahl. Wie schon gesagt, das ist frustrierend und es macht keinen Spaß, was ja eigentlich dr Sinn eines Spielelements sein sollte. Dagegen ausgerechnet die eine Figur dann aber auch noch als Quote zu bezeichnen, sorry aber ich empfinde es als zutiefst beleidigend einem nicht mal das zu gönnen, na schönen dank auch.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Weil es ein Element der Überraschung enthält ?SethSteiner hat geschrieben:Wieso ist es reizvoller von Beginn an nicht zu wissen ob und welcher Charakter empfänglich für Avancen ist? Wer gleichgeschlechtlich will, findet in fast allen Spielen mit Romanzen zumeist zwischen 0 und 1 Figur für den eigenen Avatar. Heterosexuelle Avatare haben hingegen um ein halbes Dutzend zur Wahl. Wie schon gesagt, das ist frustrierend und es macht keinen Spaß, was ja eigentlich dr Sinn eines Spielelements sein sollte. Dagegen ausgerechnet die eine Figur dann aber auch noch als Quote zu bezeichnen, sorry aber ich empfinde es als zutiefst beleidigend einem nicht mal das zu gönnen, na schönen dank auch.
Und Heterosexualität ist auf diesem Planeten nun einmal quantitativ die dominante Ausrichtung, ich sehe nicht unbedingt ein Problem damit wenn sich das entsprechend in Medien wie Spielen oder Filmen wiederspiegelt. Und wie bereits gesagt von mir könnte man bei Bioware ruhig auch einmal Figuren kreieren die partout nicht auf die möglichen romantischen Avancen des Avatars reagieren, unabhängig vom Geschlecht.
Es geht dann auch nicht darum dir oder anderen etwas nicht zu gönnen sondern einfach festzustellen dass der Trend jetzt aber auch wirklich jede Gruppierung mit einer Figur abzubilden ein wenig ermüdend wirkt.
Ich vermisse da allgemein die Zeiten in denen die eigenen Taten von Mitgliedern der eigenen Party entsprechend kommentiert werden und sich auf die Beziehung zum Avatar auswirken, bis hin zum Austritt aus der Gemeinschaft.
Gerne auch mit dem Thema Sexualität/Identität. Z.b. könnte es darum gehen das man dringend benötigte Ressourcen oder besondere Mitglieder und deren Boni braucht oder gerne hätte aber deren Einstellung zu Homosexuellen absolut negativ ist. Was dann auch vom homosexuellen Partymitglied kommentiert wird inklusive der Drohung die Gruppe zu verlassen wenn man sich mit diesen Leuten einlässt. Oder dass die Spannungen innerhalb der Gruppe dann entsprechend sind.
Der Miranda / Jack Konflikt hatte da ja auch mögliches Potenzial aufgezeigt.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 26.06.2016 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
- SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Wo ist die Überraschung, wenn Hetero-Charaktere sowieso mit fast allem was bei drei auf den Bäumen ist eine Beziehung eingehen können, Homo-Charaktere aber quasi eine Münze werfen können, ob es überhaupt auch nur einen einzigen Charakter für sie gibt? Natürlich hat das alles was mit gönnen zutun, wieso sonst so Worte wie Quote nutzen? Dass du die "Quote" unpassend findest hat was von: Ich will nur heterosexuelle Beziehungen. Das bedeutet im Umkehrschluß halt, du gönnst mir 0 Romanzen in einem Rollenspiel, nur weil "Hetero die quantitativ dominante Ausrichtung ist". Und wie gesagt, dieses Realitätsargument ist extrem seltsam, wenn es obendrein um Fantasy und SciFi geht, wo quasi nichts realistisch ist. Ich versteh auch gar nicht, wie du einen Trend sehen kannst, jede Gruppierung abzubilden. Homosexuelle (und Bisexuelle) sind nicht wohl kaum alle Gruppierungen die es gibt. Überhaupt, ermüdend. 100% Heterosexualität ist nicht ermüdend, 1% alles andere dagegen schon? Wtf?
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Taddl
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Ich denke das würde nur dazu führen, dass die Charaktere sich als zu beliebig und austauschbar anfühlen würden. (Gut geschriebene) Charaktere zeichnen sich durch ihre vordefinierten Eigenheiten aus, die man entweder mag oder nicht mag, aber sie sind nun mal da. Charakter X verfügt (um bei RPGs zu bleiben) über eine feste Klasse, die man vielleicht gerade nicht gebrauchen kann, über eine bestimmte (Fantasy-/Alien-)Rasse, mit der man in manchen Regionen möglicherweise Probleme bekommt, eine Gesinnung (extrem gut, extrem böse, oder am besten etwas dazwischen ^^) und eine sexuelle Orientierung, die ebenso zu seinen Merkmalen gehören und mit dazu beitragen, den Charakter zu definieren.SethSteiner hat geschrieben:Ich finde es immer etwas zwiespältig bei einem Videospiel mit der Realität zu kommen. Die Romanzen sind ja ein Teil des Spiels und sexuelle Orientierung ist in den seltensten Fällen charakterbestimmend, wieso also sollte man da unbedingt künstlich eine Quote einbauen, nämlich sowohl hetero als auch homo, anstatt einfach alle bi zu machen?
In Baldur's Gate 2 war es sogar noch möglich, bei manchen Partymitglieder die Gesinnung zu verändern, wenn man lange genug auf sie eingeredet hat und mit gutem (oder schlechtem) Beispiel vorangegangen ist. Aber die sexuelle Orientierung der Partymitglieder manipulieren zu können wäre ja albern. Diese suchst du dir bekanntlich nicht aus - das tun die Japaner für dich! (Wer den Joke nicht verstanden hat: http://www.southpark.de/alle-episoden/s ... ek-x-craig
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Irgendwie habe ich das Gefühl du hast meinen Text nicht gelesen...SethSteiner hat geschrieben:Wo ist die Überraschung, wenn Hetero-Charaktere sowieso mit fast allem was bei drei auf den Bäumen ist eine Beziehung eingehen können, Homo-Charaktere aber quasi eine Münze werfen können, ob es überhaupt auch nur einen einzigen Charakter für sie gibt? Natürlich hat das alles was mit gönnen zutun, wieso sonst so Worte wie Quote nutzen? Dass du die "Quote" unpassend findest hat was von: Ich will nur heterosexuelle Beziehungen. Das bedeutet im Umkehrschluß halt, du gönnst mir 0 Romanzen in einem Rollenspiel, nur weil "Hetero die quantitativ dominante Ausrichtung ist". Und wie gesagt, dieses Realitätsargument ist extrem seltsam, wenn es obendrein um Fantasy und SciFi geht, wo quasi nichts realistisch ist. Ich versteh auch gar nicht, wie du einen Trend sehen kannst, jede Gruppierung abzubilden. Homosexuelle (und Bisexuelle) sind nicht wohl kaum alle Gruppierungen die es gibt. Überhaupt, ermüdend. 100% Heterosexualität ist nicht ermüdend, 1% alles andere dagegen schon? Wtf?
Ich schrieb doch dass man gerne auch Charaktere erschaffen kann/sollte die eben nicht direkt dem Charme des Avatars verfallen sondern schlicht und ergreifend kein Interesse zeigen. Unabhängig von der sexuellen Ausrichtung. Und überhaupt , muss man eine Beziehung eingehen nur weil sie möglich ist ?
Es kann dann ermüdend wirken wenn man das Gefühl bekommt dass diese Gruppierungen/Figuren nicht einfügt werden weil sie interessant sind oder sich entsprechend in die Geschichte einfügen sondern sie nur kreiert werden damit sich keine sexuelle/geschlechtliche Ausrichtung vor den Kopf gestossen fühlt und auf Twitter und Co keinen Shitstorm auslöst.
- SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Ich habe deinen Text schon gelesen aber bestimmte Sätze erzeugen einen bestimmten Klang. Sachen wie "figuren nicht weil sie interessant sind, sondern aus Grund XY" kommen auch ständig nur bei Homosexualität. Man braucht schon nur mal sagen, dass es sie gibt (wie bei Bioware) und zack: "Oha, Quotentucken für die linksgrünversifften Gutmenschen und SWJler". Und selbst wenn es dann tatsächlich einen Shitstorm gäbe, wenn Leute ihren Missmut äußern, was ist daran eigentlich so schlecht? Ich will nun Mal keine weiße, männliche Hete spielen, wenn also ein Rollenspiel eine Charakterauswahl bietet aber keine Frau, dann find ich das blöd und sag das auch, wenn es Beziehungen bietet aber keine homosexuellen, dann ebenfalls. Es ist und bleibt ein Gameplayelement, das wenn es gut gemacht gelobt wird und wenn es schlecht, unzureichend oder langweilig ist, kritisiert oder angegangen wird. Nebenbei, ist es ja nicht so als würde bei Videospielen großartig Dinge eingefügt werden, weil sie der Geschichte dienen oder interessant wären, gerade Mass Effect ist da ja ein prima Beispiel.
Zur Frage:
Nein, man muss keine Beziehung eingehen, nur weil sie möglich ist. Deshalb blieb meine FemShep auch allein.
Zur Frage:
Nein, man muss keine Beziehung eingehen, nur weil sie möglich ist. Deshalb blieb meine FemShep auch allein.
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PBSDrakon
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden
Ich mochte mal kurz meine Erfahrung mit solchen Erscheinungen als Videospiel Karkater in diesem Post wiedergeben. Ich spiel momentan ein wenig NBA2K15(PS+User) und mein Karakter den ich erschaffen habe für Meine Karriere, mit rumgespiele an den Parametern sieht genau so aus wie mein Mass Effect(1-3 Importiert). Als ich die übereinkunft des Karkater Design gesehen habe ich mich gefragt was ist das alles für ein Scheiß, und habe mich gefragt spiel ich Mass Effect 3(Platin Trophies Wahnsinn Durchlauf) weiter oder NBA2K15 habe ich mich für NBA entschieden den Mass Effect läuft nicht weg, und hat auch so sein wiederholdenden Reiz. Naja was ich da mit sagen will es hat mich geschockt vielleicht ist es unterbewusst das ich an an ugly face hänge?. Und soviel würde ich auf solche News nicht gegeben aber eben verblüffend.
