The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

SectionOne
Beiträge: 2240
Registriert: 20.11.2003 20:24
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von SectionOne »

Taddl hat geschrieben:
SectionOne hat geschrieben:
Azurech hat geschrieben: Nö, wird sich nicht meiner Meinung nach. Haben nicht so viele Parallelen wie man vermuten mag. Für mich ist TES ein ganz anderes Spielgefühl.
Seh ich genauso. Größter Unterschied mMn ist der, das ich in Elder Scrolls mein persönliches Abenteuer erleben kann, wären ich beim Witcher in die Haut eines Protagonisten schlüpfe und dessen Abenteuer erlebe.
Was ist an den Elder Scrolls Spielen persönlich, wenn der Ausgang jeder einzelnen Quest fix vorgegeben ist und ich nicht nach eigener Gesinnung entscheiden kann? Auch die Mainquests könnten in der TES-Reihe nicht unpersönlicher (und langweiliger) ausfallen...
Bei TES ist nicht bei jeder Quest der Ausgang fix vorgegeben, es gibt genug Quest bei denen man Entscheidungen treffen muss. Aber das man beim nächsten TES hier vieles besser machen kann und muss, habe ich in meinem Post auch geschrieben. Natürlich hast du den Teil gekonnt ignoriert :roll:

Aber wenn ich bei TES von meinem persönlichen Abenteuer spreche, dann meine ich damit nicht alleine die Quests. Ich kann, nachdem ich mich für eine Rasse und Klasse entschieden habe frei durch die Welt streifen, Banditenlager ausheben, Höhlen erforschen, kann mein Geld als Jäger oder Händler verdienen, ich kann Waffen, Rüstungen oder Tränke herstellen und verkaufen oder ich bin selber Bandit und überfalle Reisende denen ich begegne. All das kann ich tun ohne eine einzige Quest anzunehmen.
Benutzeravatar
TheLaughingMan
Beiträge: 3861
Registriert: 27.01.2011 12:49
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von TheLaughingMan »

Steffensteffen hat geschrieben:Wenn man Morrowind als Beispiel nimmt, kann man den eigenen Charakter uneingeschränkt nach der eigenen Gesinnung spielen. Ja, es gibt vorgegebene Pfade, man muss denen aber nicht folgen. Viele Quests haben verschiedene Lösungswege und Ausgänge:

Recht früh im Spiel kann man z. B. eine Sklavin eskortieren, in deren Magen Drogen geschmuggelt werden. Überlasst man sie ihrem Schicksal und liefert sie beim Sklavenhändler ab, oder bringt man sie in die Argonische Botschaft, wo ihr geholfen wird? Alternativ kann man sie auch umbringen und die Drogen für sich selbst behalten.

Das Spiel ist voll mit solchen Quests und bietet in jeder Hinsicht größere Freiheiten bei der Charakterentfaltung als es Witcher 3 je könnte. Die beiden Spiele haben ohnehin nicht viel miteinander zu tun, außer der Tatsache, dass sie Open World sind.
Das war vor 14 Jahren. Seitdem sind Beth Games was die eigenen Entscheidungen für den Ausgang einer Quest angeht nicht nur stagniert sondern haben sich zurück entwickelt. Bei einem Spiel wie Witcher mit einer festgeschriebenen Persönlichkeit des Main Chars würde es keinen Sinn ergeben wenn Geralt sich plötzlich wie ein Psychopath aufführen würde. DAS wäre eigentlich die große Stärke eines RPGs im Bethesda Stil, aber hier macht man sich einfach immer weniger Mühe dem Spieler die Möglichkeiten zu bieten diese aus zu leben. Natürlich kann man sich in seinem Kopf alles mögliche vorstellen wie die Welt auf einen reagiert oder welche Art Persönlichkeit man hat, aber wenn man diesen Job selbst machen muss weil die Entwickler zu faul oder zu inkompetent sind eine Welt zu erschaffen die entsprechend reagiert ist das ein Armutszeugnis.
Benutzeravatar
Obscura_Nox
Beiträge: 3988
Registriert: 18.01.2010 15:00
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Obscura_Nox »

Da sich dieser Thread jetzt ohnehin fast in ein Skyrim vs The Witcher 3 verwandelt hat, muss ich an dieser Stelle einfach etwas fragen. Ich habe meine Graka übertaktet, und aufgrund von Stabilitätstest The Witcher 3 gespielt. Immer so die erste Stunde vielleicht, dann neu angefangen damit ich nicht zuviel gespoilert werde (Habe den zweiten Teil noch nicht fertig) und so weiter. Und...wo sind hier bitte die tollen Dialog Optionen? Man hat meist, zumindest in der ersten Stunde, 2 Möglichkeiten zu antworten. Die emotionale Tragweite schwankt dann irgendwo zwischen den Möglichkeiten "Interessiert, Quest annehmen" und "Keine Zeit, Quest ablehnen."


Versteht mich nicht falsch. Die richtigen Dialoge sind wohl dutzende Male besser geschrieben als die von TES:V, und gefallen mir richtig gut. Aber in Sachen Auswahlmöglichkeit, Dialogoption und somit "Immersive" Charaktergestaltung hinkts genauso wie Skyrim, wenn nicht sogar noch mehr. Ändert sich dass im Laufe des Spiels noch? Oder wurde hier von so manch einem einfach nur Bullshit erzählt?
Benutzeravatar
Steffensteffen
Beiträge: 379
Registriert: 24.03.2011 17:14
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Steffensteffen »

TheLaughingMan hat geschrieben:
Steffensteffen hat geschrieben:Wenn man Morrowind als Beispiel nimmt, kann man den eigenen Charakter uneingeschränkt nach der eigenen Gesinnung spielen. Ja, es gibt vorgegebene Pfade, man muss denen aber nicht folgen. Viele Quests haben verschiedene Lösungswege und Ausgänge:

Recht früh im Spiel kann man z. B. eine Sklavin eskortieren, in deren Magen Drogen geschmuggelt werden. Überlasst man sie ihrem Schicksal und liefert sie beim Sklavenhändler ab, oder bringt man sie in die Argonische Botschaft, wo ihr geholfen wird? Alternativ kann man sie auch umbringen und die Drogen für sich selbst behalten.

Das Spiel ist voll mit solchen Quests und bietet in jeder Hinsicht größere Freiheiten bei der Charakterentfaltung als es Witcher 3 je könnte. Die beiden Spiele haben ohnehin nicht viel miteinander zu tun, außer der Tatsache, dass sie Open World sind.
Das war vor 14 Jahren. Seitdem sind Beth Games was die eigenen Entscheidungen für den Ausgang einer Quest angeht nicht nur stagniert sondern haben sich zurück entwickelt. Bei einem Spiel wie Witcher mit einer festgeschriebenen Persönlichkeit des Main Chars würde es keinen Sinn ergeben wenn Geralt sich plötzlich wie ein Psychopath aufführen würde. DAS wäre eigentlich die große Stärke eines RPGs im Bethesda Stil, aber hier macht man sich einfach immer weniger Mühe dem Spieler die Möglichkeiten zu bieten diese aus zu leben. Natürlich kann man sich in seinem Kopf alles mögliche vorstellen wie die Welt auf einen reagiert oder welche Art Persönlichkeit man hat, aber wenn man diesen Job selbst machen muss weil die Entwickler zu faul oder zu inkompetent sind eine Welt zu erschaffen die entsprechend reagiert ist das ein Armutszeugnis.
Da stimme ich dir vollkommen zu. Skyrim ist definitiv kein Morrowind und viele Spieleserien stagnieren. Elder Scrolls ist da ein keine Ausnahme – ganz im Gegenteil.

Ich wollte darauf hinaus, dass Witcher und Elder Scrolls vielleicht einen ähnlichen Markt ansprechen, als Spiele aber völlig verschieden sind.

Witcher 3 hat vieles sehr gut gemacht, stimuliert aber ganz andere Reize innerhalb des RPG-Sektors. Geralt hat natürlich eine vorgegebene Persönlichkeit, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Um einen etablierten Charakter lässt dich mMn eine viel intensivere und ausgeklügeltere Geschichte stricken, die dann natürlich eingeschränkter ist, als das Sandkastenkonzept von Elder Scrolls.
Benutzeravatar
Purple Heart
Beiträge: 2984
Registriert: 20.09.2013 15:14
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Purple Heart »

Caparino hat geschrieben:Den sei dir versichert das New Vegas noch das beste der Spiele war. Leider musste das Spieldesign sich der uralten Engine beugen und auch Rückschritte in Kauf nehmen gerade in Bezug der Konsolen was Ladezonen angeht.
Ja diese Krüppelengine bremst New Vegas leider sehr stark aus. :/
Allgemein ist diese Engine einfach nur ein Graus. Beth hat soviel Kohle. Aber das CoD Prinzip scheint ja aufzugehen. Solange den alten Scheiß benutzen bis es nicht mehr geht.
Taddl
Beiträge: 50
Registriert: 16.07.2014 21:54
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Taddl »

SectionOne hat geschrieben:
Taddl hat geschrieben:
SectionOne hat geschrieben:
Seh ich genauso. Größter Unterschied mMn ist der, das ich in Elder Scrolls mein persönliches Abenteuer erleben kann, wären ich beim Witcher in die Haut eines Protagonisten schlüpfe und dessen Abenteuer erlebe.
Was ist an den Elder Scrolls Spielen persönlich, wenn der Ausgang jeder einzelnen Quest fix vorgegeben ist und ich nicht nach eigener Gesinnung entscheiden kann? Auch die Mainquests könnten in der TES-Reihe nicht unpersönlicher (und langweiliger) ausfallen...
Bei TES ist nicht bei jeder Quest der Ausgang fix vorgegeben, es gibt genug Quest bei denen man Entscheidungen treffen muss. Aber das man beim nächsten TES hier vieles besser machen kann und muss, habe ich in meinem Post auch geschrieben. Natürlich hast du den Teil gekonnt ignoriert :roll:

Aber wenn ich bei TES von meinem persönlichen Abenteuer spreche, dann meine ich damit nicht alleine die Quests. Ich kann, nachdem ich mich für eine Rasse und Klasse entschieden habe frei durch die Welt streifen, Banditenlager ausheben, Höhlen erforschen, kann mein Geld als Jäger oder Händler verdienen, ich kann Waffen, Rüstungen oder Tränke herstellen und verkaufen oder ich bin selber Bandit und überfalle Reisende denen ich begegne. All das kann ich tun ohne eine einzige Quest anzunehmen.
Wann denn das letzte Mal? Ich erinnere mich noch wehmütig an Morrowind, bei dem sich Diebesgilde, Kriegergilde und Magiergilde mit fortschreitendem Handlungsstrang gegenseitig immer stärker misstrauen und den Spieler mit Attentaten beauftragen, sodass sie sich irgendwann zwangsweise ausschließen und man sich für eine entscheiden muss.

Genauso die drei großen Häuser Hlaalu, Redoran, und Telvanni, die gänzlich unterschiedliche Talente (nicht zuletzt Verhandlungsgeschick und Diplomatie) und Grade an Skrupellosigkeit erfordern. Ja selbst die an sich starre Haupthandlung konnte man auf eine ganz spezielle Weise lösen (siehe "Klinge (Main)", Anmerkung unten). Das ganze garniert mit richtigen Klassen sorgten für einen beachtlichen Wiederspielwert.

Doch spätestens seit Skyrim ist alles ein belangloser Einheitsbrei geworden, in dem der Spieler in der Lage sein muss in einem Durchgang alles erreichen zu können. Entscheidungen und Konsequenzen sind out - man könnte ja jemandem auf den Schlipps treten. Das höchste der Gefühle ist da noch der Bürgerkrieg, bei man wählen darf, ob man zusammen mit roten oder blauen Männchen rumschnetzelt. Was ist die vielgepriesene Freiheit in einem Skyrim wert, wenn es keinerlei glaubwürdige Konsequenzen für meine Taten gibt? Ich kann zum Meister jeder beliebigen Gilde aufsteigen und Thane jeder Region werden, und kein Schwein nimmt mich als solchen wahr. Die ach so tolle Freiheit, dass man auf die Story pfeifen und eine Laufbahn als Schmuggler starten kann, ist lediglich Einbildung des Spielers; das Spiel selbst zeigt auf ein solches Vorhaben keinerlei Reaktion. Bethesda ist nach Morrowind stinkfaul geworden und gibt sich einen Dreck Mühe, solche "Spielerkarrieren" ernsthaft zu simulieren.

Obscura_Nox hat geschrieben:Da sich dieser Thread jetzt ohnehin fast in ein Skyrim vs The Witcher 3 verwandelt hat, muss ich an dieser Stelle einfach etwas fragen. Ich habe meine Graka übertaktet, und aufgrund von Stabilitätstest The Witcher 3 gespielt. Immer so die erste Stunde vielleicht, dann neu angefangen damit ich nicht zuviel gespoilert werde (Habe den zweiten Teil noch nicht fertig) und so weiter. Und...wo sind hier bitte die tollen Dialog Optionen? Man hat meist, zumindest in der ersten Stunde, 2 Möglichkeiten zu antworten. Die emotionale Tragweite schwankt dann irgendwo zwischen den Möglichkeiten "Interessiert, Quest annehmen" und "Keine Zeit, Quest ablehnen."


Versteht mich nicht falsch. Die richtigen Dialoge sind wohl dutzende Male besser geschrieben als die von TES:V, und gefallen mir richtig gut. Aber in Sachen Auswahlmöglichkeit, Dialogoption und somit "Immersive" Charaktergestaltung hinkts genauso wie Skyrim, wenn nicht sogar noch mehr. Ändert sich dass im Laufe des Spiels noch? Oder wurde hier von so manch einem einfach nur Bullshit erzählt?
Ohne spoilern zu wollen aber ja, sowohl Dialoge als auch Quests mit teils gravierenden Entscheidungen und Konsequenzen werden im Verlauf noch sehr viel besser und du hast bislang noch rein gar nichts vom
Spiel gesehen. :P Im Ernst, was erwartest du bitte nach einer Stunde Spielzeit? Das war zu Beginn von Witcher 1 und 2 auch nicht anders; sowas braucht einfach Zeit um sich zu entwickeln.
Benutzeravatar
Usul
Beiträge: 11398
Registriert: 13.06.2010 06:54
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Usul »

Taddl hat geschrieben:Die ach so tolle Freiheit, dass man auf die Story pfeifen und eine Laufbahn als Schmuggler starten kann, ist lediglich Einbildung des Spielers; das Spiel selbst zeigt auf ein solches Vorhaben keinerlei Reaktion.
*seufz* Ja, diese naiven Spieler, lassen sich mittlerweile ja auch wirklich alles gefallen und bilden sich dann auch noch was darauf ein! Zum Glück gibt es noch jene, die nicht so blauäugig sind und den vollen Durchblick haben! *seufz*
SectionOne
Beiträge: 2240
Registriert: 20.11.2003 20:24
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von SectionOne »

Taddl hat geschrieben: Doch spätestens seit Skyrim ist alles ein belangloser Einheitsbrei geworden, in dem der Spieler in der Lage sein muss in einem Durchgang alles erreichen zu können. Entscheidungen und Konsequenzen sind out - man könnte ja jemandem auf den Schlipps treten.
Das TES Perfekt ist hat niemand behauptet, auch das Bethesda sich im laufe der Jahre verschlechtert hat ist nicht von der Hand zu weisen. Das ist mit ein Grund wieso ich Fallout 4 ignoriere und eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber einem TES6 habe. Sollte Beth diese nicht erfüllen können, wird das nächste TES von mir ebenso ignoriert. Aber selbst ein Skyrim bietet mir mehr Möglichkeiten, mein persönliches Abenteuer zu erleben als es ein Witcher 3 tut. Denn, wie schon von gesagt und von dir abermals gekonnt ignoriert, ich kann auch vieles außerhalb von Quests und Storylines tun!

Was ich nicht verstehe ist, wieso dies gleich wieder einen Beißreflex bei den Fans vom Witcher auslöst? Was ist so schlimm daran das ein TES andere Möglichkeiten bietet als ein Witcher? CDP hat sich nun mal entschieden einen Geschichte rund um einen fixen Charakter zu erzählen, mit all den Vor- und Nachteilen die das mit sich bringt. Und diesen Job haben sie ganz gut erledigt wie ich finde. Also wieso kann man die Stärken und Schwächen der jeweiligen Spiele nicht einfach akzeptieren und es gut sein lassen?
Caparino
Beiträge: 742
Registriert: 27.11.2014 20:17
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Caparino »

Du sollst in Witcher garnicht DEIN Abenteuer erleben sondern das Abenteuer von Geralt den Witcher "lenken".
Open World in Witcher hat das Spiel mehr geschadet als es nützt in meinen Augen weil die Inszenierung leidet bzw. Meilensteinartig mit dem Fortschreiten des Hauptquests immer nur Intervallartig auftritt. Skyrim ist für mich das gleiche nur um noch auf die bissl Storyschnipsel zu verzichten. Das Problem ist in meinen Augen das 95% der eigenen Geschichte im Kopf stattfinden muss und nicht auf dem Bildschirm, da kann ich auch nen gutes Buch lesen oder einfach nur Träumen.
Benutzeravatar
Obscura_Nox
Beiträge: 3988
Registriert: 18.01.2010 15:00
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Obscura_Nox »

Caparino hat geschrieben:Du sollst in Witcher garnicht DEIN Abenteuer erleben sondern das Abenteuer von Geralt den Witcher "lenken".
Open World in Witcher hat das Spiel mehr geschadet als es nützt in meinen Augen weil die Inszenierung leidet bzw. Meilensteinartig mit dem Fortschreiten des Hauptquests immer nur Intervallartig auftritt. Skyrim ist für mich das gleiche nur um noch auf die bissl Storyschnipsel zu verzichten. Das Problem ist in meinen Augen das 95% der eigenen Geschichte im Kopf stattfinden muss und nicht auf dem Bildschirm, da kann ich auch nen gutes Buch lesen oder einfach nur Träumen.

Und genau das ist es was viele daran reizt, ne eigene Geschichte im Kopf ablaufen zu lassen. Und genau das geht eben nicht mit einem Buch, denn dort kann man sich zwar in Charaktere reinversetzen, aber keine eigenen erstellen.
Caparino
Beiträge: 742
Registriert: 27.11.2014 20:17
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Caparino »

Ja aber die Schattenseite ist das alles so "gewöhnlich" ist da alles dem eigenen Geist entspringt. Wie will man sich selber überraschen? Bei Morrowind hatte die Landschaft allein genug WTF Momente wo man merkte das ist nicht meinen Hirn entsprungen, Skyrim dagegen kann man sich leider auch selber zusammenreimen ohne Anstrengung.
Vorallem wie will man sich überraschen? Oh ich denke mir ein Attentat auf mich aus... warte... NPC suchen, anhauen, so tun als ob der andere angefangen hat und ihn besiegen... danach sich selber auf die Schulter klopfen was fürn toller Hecht man doch ist dieses heimtückische Attentat abgewendet zu haben? :?

Ich lese doch auch nicht ein selbst geschriebendes Buch mit Spannung wo ich das Ende schon kenne oder ein Film wo man selbst die Regie führte. Ein Spiel muss mich fesseln können indem es mir die Realität/Ideen eines anderen aufzeigt oder auch aufzwingt.

Den in Wahrheit muss du garnicht Skyrim spielen um deine Geschichte zu erleben das kannst auch im Bett wenn die Dekce anstarrst. Skyrim ist da mehr Zufallsgenerator weil irgendwas passiert und man drauf reagieren muss.
Benutzeravatar
Obscura_Nox
Beiträge: 3988
Registriert: 18.01.2010 15:00
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Obscura_Nox »

Spiele sind eben limitiert. Man kann nicht alle Möglichkeiten abdecken. Und ja, Skyrim versucht leider auch nicht besonders alle abzudecken. Aber das sind eben unterschiedliche Präferenzen. Ist n bisschen wie sich Herr der Ringe anzugucken, zu lesen usw, oder Das Schwarze Auge oder DnD zu spielen. Ich tue ja auch nicht so als wäre die Welt meiner Fantasie entstanden, ich denke mir eine Spielfigur aus und handle dann eisern so, wie sie handeln würde.
Benutzeravatar
Usul
Beiträge: 11398
Registriert: 13.06.2010 06:54
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Usul »

Caparino hat geschrieben:Den in Wahrheit muss du garnicht Skyrim spielen um deine Geschichte zu erleben das kannst auch im Bett wenn die Dekce anstarrst.
Es ist eher so, daß offensichtlich DU Skyrim nicht spielen mußt, um eine Geschichte zu erleben... will heißen: Verallgemeinere doch am besten nicht. Deine Eindrücke sind schön und gut, aber daß andere Leute andere Eindrücke haben, sollte ja auch nicht so schwer zu verstehen sein. Ich fand die Landschaft z.B. in Skyrim durchaus beachtlich - WTF würde ich nicht sagen, aber recht begeisternd. Nicht umsonst wird Skyrim auch Wandersimulator genannt - weil es nicht wenige Leute gibt, die tatsächlich durchs Land laufen oder reiten, statt die Schnellreise zu benutzen. Eben weil ihnen die Landschaft gefällt. Dir, wenn ich es nicht falsch verstehe, nicht so ganz. Aber am besten schließen wir nicht von uns auf andere.

Obscura_Nox hat geschrieben:[...]ich denke mir eine Spielfigur aus und handle dann eisern so, wie sie handeln würde.
Wie im richtigen P&P eben - wenn man nicht charaktergerecht handelt, wird man durch den Spielleiter auf irgendeine Weise "bestraft". Bei Skyrim besteht die "Strafe" dann eben durch geringeren Spielspaß. ;) (Sofern man nicht Spaß daran findet, alles zu machen, was man machen kann.)
Benutzeravatar
Obscura_Nox
Beiträge: 3988
Registriert: 18.01.2010 15:00
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Obscura_Nox »

Richtig. Skyrim macht (allein aufgrund der Möglichkeit an Mods) soviel Spaß wie du willst. Erinnert mich ein bisschen an Bulletstorm vor einigen Jahren. Du kannst es spielen wie jeden anderen Shooter und hast nach 2 Stunden keinen Bock mehr, oder du versuchst wirklich Skillshots zu machen und neue rauszufinden.


Wenn es jetzt so klingt als würde ich auf Teufel komm raus Skyrim verteidigen - Es hat mehr als genug Schwächen. Ich finde Morrowind auch um Welten besser. Aber in Sachen selbst auferlegter Immersion gibt es derzeit, zumindest im aktuellen Triple A Bereich, nicht wirklich Alternativen außer die TES Spiele. Fallout vielleicht noch.
Benutzeravatar
Sindri
Beiträge: 1895
Registriert: 30.12.2011 22:52
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls 6: Sei laut Todd Howard noch sehr weit entfernt

Beitrag von Sindri »

Taddl hat geschrieben: Man ist halt nicht irgendein Furz ohne jedes Gedächtnis und Persönlichkeit, der gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen wird bzw. flüchtet und sich als auserwählter Retter der Welt entpuppt, wieder und wieder und wieder...
Gerald ist natürlich tausend mal besser, weil er so coole lange weiße Haare hat und voll den coolen bösen Blick drauf hat.
Ich habe noch in keinem RPG so einen langweilligen Charakter gesehen, der wirklich alle möchtegern Badass Klischees vereint.
Der einzige Hauptgrund für mich W3 nicht zu spielen. Und natürlich deren Fans, die in jedem Fallout/Elder Scrolls Thread allen erzählen müssen wie toll und besser W3 als alles andere sei.