Temeter hat geschrieben:Unity war einfach nur verbuggt, dass zu Fixen war nicht schwer. Watch Dogs wurde viel kritischer unter die Lupe genommen.
Das habe ich aber ganz anders wahrgenommen. Nach Unity ging der Aktienkurs von Ubi in den Keller, das Unternehmen hat einen deftigen Imageschaden erleiden müssen und das Spiel verkaufte sich schlechter als erwartet, was auch direkte Auswirkungen auf die Fortsetzung hatte. Und hier sprechen wir von einer etablierten Reihe, da ist die Enttäuschung in jeder Hinsicht größer, vor allem weil die Vorgänger stets gut ankamen und man sich keinen Patzer in der Hauptreihe erlaubt hat.
Klar trug Ubi von der Downgrade-Geschichte bei Watch Dogs auch einen Imageschaden davon, aber das Spiel hat sich "wenigstens" rekordmässig verkauft und wurde von der Kritik ziemlich positiv aufgenommen.
Temeter hat geschrieben:Die Verkaufszahlen sagen da auch nicht so viel aus. Toll, es ist der größte Start einer neuen IP; wie viele neue, groß produzierte IPs wurden denn davor von AAA Publishern gestartet? Gerade auf den neuen Konsolen?
Hm, was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Es ging um neue IPs allgemein, nicht was jetzt kurz davor, oder nur in der aktuellen Gen neu raus kam. Und klar sagen Verkaufszahlen was aus.
Temeter hat geschrieben:Alleine schon, dass der Hauptcharachter begraben und der Fokus ein bischen umgestellt wird, zeigt doch schon, dass man sich der Kritik wenigstens bewusst ist. Bei AC ist das praktisch nicht passiert, mehr Abwechslung als Black Flag gab es dort nie.
Dieser Prozess dürfte gerade stattfinden, nach dem Unity für so viel Ärger gesorgt hat. Syndicate musste noch erscheinen, klar, aber nun hat man die Reißleine gezogen. Davon abgesehen gab es auch bei AC nach dem ersten Teil eine deutliche Entwicklung, mit dem der Wechsel des Protagonisten und des settings einherging.