Werden Schüler in den USA tatsächlich erst so spät mit dem "heroischen" Eingriff in WKII und dem Vietnam Desaster konfrontiert? Hätte gedacht, dass es ähnlich früh auf der Tagesordnung steht wie bei uns der 2. Weltkrieg."Erster Weltkrieg - wir waren besorgt, dass viele der jüngeren Konsumenten dort draußen gar nicht wissen würden, dass es den Zweiten Weltkrieg, Vietnam oder den Ersten Weltkrieg gab."
Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsumenten" überhaupt bekannt sei
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- WTannenbaum
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
- AIex
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
Das sagt weniger über die Bildung der Zielgruppe aus als über die Bildung der EA Manager.
- the curie-ous
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
Vorallem da die Freedom and Democracy Expeditionary Force auch im 1.WK allen zurückgebliebenen Wilden auf den rechten Weg bringen konnten.
Das muss doch im amerikanischen Schulunterricht glorreich erwähnt werden, dass die USA den europäischen Kontinent zweimal vom Unrecht erlöst hat.
Das muss doch im amerikanischen Schulunterricht glorreich erwähnt werden, dass die USA den europäischen Kontinent zweimal vom Unrecht erlöst hat.
- JeffreyLebowski
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
Danke.. besser hätte ich auch nicht antworten können :wink:Kajetan hat geschrieben:Was Stalin und Co. fabriziert haben, war eine lupenreine Diktatur, in deren Stukturen NICHTS richtig funktionieren kann. Auch wenn ich alles andere als ein Freund von platten, stumpfen und nutzlosen Ideologien bin ... aber mit Sozialismus hatten Stalins paranoide Auswüchse oder gar Maos "Großer Sprung nach vorne" nicht viel zu tun. Das war nichts weiter als heller Wahnsinn!Imperator Palpatine hat geschrieben:Sind über 100 Millionen tote "Testobjekte " noch nicht genug...?
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blinded_medusa
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
SethSteiner hat geschrieben:USK Freigeben haben keine wissenschaftliche Basis also warum soll man sich um sie scheren? Und keine Jugendfreigabe wegen der Thematik? Warum? Willst du die Jugend verblöden?blinded_medusa hat geschrieben:"Die jüngeren Konsumenten..."??
Ab wieviel Jahren soll dieses Spiel denn frei verkäuflich sein? Schert sich denn überhaupt noch jemand über die USK-Beschränkungen?
Jedes Videospiel mit so einer schwierigen Thematik sollte grundsätzlich keine Jugendfreigabe erhalten.
Wieso denn verblöden? Als ob EA mit solchen Spielen einen pädagogisch wertvollen Beitrag zur Bildung leisten würde...
Mir geht es um den sensiblen Umgang mit diesem Thema. Wenn ein Spiel in solch einem Setting ein Unterhaltungswert generieren will, dann sollte es nur erwachsenen Personen zugänglich gemacht werden, die auch eher damit umgehen können. Obwohl ich auch nicht pauschal dafür meine Hand ins Feuer lege. ^^
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Baralin
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
Ich hatte in Geschichte auch WWII bis zum Umfallen - und in Religion und Deutsch. Der erste Weltkrieg kam da mehr am Rande vor!
- SethSteiner
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
EA leistet sicher keinen pädagogisch wertvollen Beitrag mit dem Titel, wohl aber wird der Titel dazu führen, dass man sich mit dem ersten Weltkrieg auseinandersetzt und sei es nur oberflächlich. Würde man nur Erwachsenen gestatten Kontakt zu bestimmten Themen zu haben und wenn dazu schon der erste Weltkrieg gilt, dann dürfte es sich wohl um zehntausende, wenn nicht hunderttausende von Dingen handeln, dann würde die Jugend selbstverständlich umgehend verblöden. Wie sollte sie auch nicht? Alles was sie konsumieren dürfte wäre trivialer Natur. Erst nach achtzehn Jahren dürften sie schlagartig in Kontakt mit komplexeren Themen kommen, mit der Realität, der Geschichte, tieferen Fragen. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso man meint ein Mensch solle achtzehn Jahre von allem ferngehalten werden, was irgendwie brutaler, härter, ehrlicher oder komplexer wäre.blinded_medusa hat geschrieben:SethSteiner hat geschrieben:USK Freigeben haben keine wissenschaftliche Basis also warum soll man sich um sie scheren? Und keine Jugendfreigabe wegen der Thematik? Warum? Willst du die Jugend verblöden?blinded_medusa hat geschrieben:"Die jüngeren Konsumenten..."??
Ab wieviel Jahren soll dieses Spiel denn frei verkäuflich sein? Schert sich denn überhaupt noch jemand über die USK-Beschränkungen?
Jedes Videospiel mit so einer schwierigen Thematik sollte grundsätzlich keine Jugendfreigabe erhalten.
Wieso denn verblöden? Als ob EA mit solchen Spielen einen pädagogisch wertvollen Beitrag zur Bildung leisten würde...
Mir geht es um den sensiblen Umgang mit diesem Thema. Wenn ein Spiel in solch einem Setting ein Unterhaltungswert generieren will, dann sollte es nur erwachsenen Personen zugänglich gemacht werden, die auch eher damit umgehen können. Obwohl ich auch nicht pauschal dafür meine Hand ins Feuer lege. ^^
- NomDeGuerre
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
"Weiterlesen EA-Chef lehnte 1. Weltkrieg zunächst ab"
Man, da war man in Fleury, ist durch Douaumont gestiefelt und im Beinhaus erschauert, aber das ist mir neu!
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
Roha hat geschrieben:Ich hoffe nur dass die die Kampagne nicht um die französische Seite stricken. Immer nur Waffe wegwerfen und flüchten wird auf Dauer langweilig![]()
- Guffi McGuffinstein
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
Interessante Diskussion. Vor allem wenn es um deutschen Geschichtsunterricht und den Wissensstand von US Amerikanern geht. Zu letzterem sollte man vielleicht mal bedenken, dass in Deutschland auch nur wenige eine echte Ahnung vom Unabhängigkeitskrieg und alsbald folgenden Bürgerkrieg in den USA weiß.
Die USA sind ja auch mehr oder weniger aus eigenem Interesse in den ersten Weltkrieg eingeschritten, wobei Deutschlands uneingeschränkter U Boot Krieg als überzeugender Grund sicher auch mit zu beigetragen hat. Im Gegensatz zu Europa wurden sie aber nicht direkt angegriffen. Das war dann im 2. Weltkrieg mit dem Angriff auf Pearl Harbor wieder anders.
In Sachen WW II ist Deutschland auch ein Sonderfall mit der exzessiven Behandlung des Holocaust. Ich war zu Schulzeiten mal in den USA, hab' dort den Geschichtsunterricht zum 2. Weltkrieg mitbekommen und da ging es primär um den chronologischen Verlauf der Kampfhandlungen welche übrigens wiederum in Deutschland bisweilen nicht so umfangreich behandelt werden. Von der Ardennenoffensive oder das Scheitern von Market Garden hab' ich erst durch Band of Brothers was mitbekommen und mich darauf hin näher damit beschäftigt.
Viel schlimmer finde ich, dass die deutsche Entstehungsgeschichte zumindest bei mir, eher lapidar abgehandelt wurde. Deutsch-Französischer Krieg, Bißmarck... wurde alles in kürzester Zeit durchgerissen um dann 10 mal in ein jüdisches Museum zu gehen und die Nazi Zeit jahrelang immer wieder durchzukauen. Irgendwann kam dann noch die DDR und der Mauerfall dazu. Kalter Krieg, Eiserner Vorhang oder Kuba Krise blieben dabei aber auch direkt mal wieder ziemlich auf der Strecke.
Die USA sind ja auch mehr oder weniger aus eigenem Interesse in den ersten Weltkrieg eingeschritten, wobei Deutschlands uneingeschränkter U Boot Krieg als überzeugender Grund sicher auch mit zu beigetragen hat. Im Gegensatz zu Europa wurden sie aber nicht direkt angegriffen. Das war dann im 2. Weltkrieg mit dem Angriff auf Pearl Harbor wieder anders.
In Sachen WW II ist Deutschland auch ein Sonderfall mit der exzessiven Behandlung des Holocaust. Ich war zu Schulzeiten mal in den USA, hab' dort den Geschichtsunterricht zum 2. Weltkrieg mitbekommen und da ging es primär um den chronologischen Verlauf der Kampfhandlungen welche übrigens wiederum in Deutschland bisweilen nicht so umfangreich behandelt werden. Von der Ardennenoffensive oder das Scheitern von Market Garden hab' ich erst durch Band of Brothers was mitbekommen und mich darauf hin näher damit beschäftigt.
Viel schlimmer finde ich, dass die deutsche Entstehungsgeschichte zumindest bei mir, eher lapidar abgehandelt wurde. Deutsch-Französischer Krieg, Bißmarck... wurde alles in kürzester Zeit durchgerissen um dann 10 mal in ein jüdisches Museum zu gehen und die Nazi Zeit jahrelang immer wieder durchzukauen. Irgendwann kam dann noch die DDR und der Mauerfall dazu. Kalter Krieg, Eiserner Vorhang oder Kuba Krise blieben dabei aber auch direkt mal wieder ziemlich auf der Strecke.
Zuletzt geändert von Guffi McGuffinstein am 07.06.2016 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe1044785
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
offensichtlich noch viel zu wenig, schaut man heute ins land.
- NomDeGuerre
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
"Viel schlimmer finde ich, dass die deutsche Entstehungsgeschichte zumindest bei mir, eher lapidar abgehandelt wurde. "
Kommt vermutlich auch auf das Bundesland an. In meinem Fall, Frankreich ist einen pazifistischen Steinwurf entfernt, war der Erste Weltkrieg großes Thema.
Die"amerikanische Bildungsfrage" ist mehrheitlich von einem antiamerikanischen Wust überzogen. Bei aller gerechtfertigten Kritik, gerade auch am öffentlichen Schulsystem, wird einfach mal ausgeblendet, dass es dort die besten Unis gibt und es dementsprechend Nobelpreise regnet. Der Ami ist halt dumm und dick, der Deutsche hingegen, guck einfach mal auf die Straße, ein topgebildeter, sehniger Windhund.
/e falschen Satz zitiert.. Windhund!
Kommt vermutlich auch auf das Bundesland an. In meinem Fall, Frankreich ist einen pazifistischen Steinwurf entfernt, war der Erste Weltkrieg großes Thema.
Die"amerikanische Bildungsfrage" ist mehrheitlich von einem antiamerikanischen Wust überzogen. Bei aller gerechtfertigten Kritik, gerade auch am öffentlichen Schulsystem, wird einfach mal ausgeblendet, dass es dort die besten Unis gibt und es dementsprechend Nobelpreise regnet. Der Ami ist halt dumm und dick, der Deutsche hingegen, guck einfach mal auf die Straße, ein topgebildeter, sehniger Windhund.
/e falschen Satz zitiert.. Windhund!
- sourcOr
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
Naja, dass es super Unis gibt, macht das Schulsystem ja nicht wirklich besser. Und gerade das ist doch besonders wichtig, denn da müssen fast alle durch. Was bringt es, ne bessere Elite zu haben, wenn der Rest dafür umso doofer ist?NomDeGuerre hat geschrieben:"Viel schlimmer finde ich, dass die deutsche Entstehungsgeschichte zumindest bei mir, eher lapidar abgehandelt wurde. "
Kommt vermutlich auch auf das Bundesland an. In meinem Fall, Frankreich ist einen pazifistischen Steinwurf entfernt, war der Erste Weltkrieg großes Thema.
Die"amerikanische Bildungsfrage" ist mehrheitlich von einem antiamerikanischen Wust überzogen. Bei aller gerechtfertigten Kritik, gerade auch am öffentlichen Schulsystem, wird einfach mal ausgeblendet, dass es dort die besten Unis gibt und es dementsprechend Nobelpreise regnet. Der Ami ist halt dumm und dick, der Deutsche hingegen, guck einfach mal auf die Straße, ein topgebildeter, sehniger Windhund.
/e falschen Satz zitiert.. Windhund!
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johndoe984149
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
Korrekt nur viele Menschen sehen es eher als Gescheiterter Sozialismus an,weil der Start noch recht gut gelungen ist aber dann andere Kräfte die Macht übernahmen.Kajetan hat geschrieben:Was Stalin und Co. fabriziert haben, war eine lupenreine Diktatur, in deren Stukturen NICHTS richtig funktionieren kann. Auch wenn ich alles andere als ein Freund von platten, stumpfen und nutzlosen Ideologien bin ... aber mit Sozialismus hatten Stalins paranoide Auswüchse oder gar Maos "Großer Sprung nach vorne" nicht viel zu tun. Das war nichts weiter als heller Wahnsinn!Imperator Palpatine hat geschrieben:Sind über 100 Millionen tote "Testobjekte " noch nicht genug...?
Es ist wie du gesagt hast eine Diktatur gewesen wo man zwar so tat als würde man Kommunismus/Sozialismus Ausüben aber die oben an der macht waren haben im Absoluten Luxus gelebt wie auch die je nach Rang auch gut gelebt habend er Rest musste Zahlen und das nicht wenig und war halt nur eine andere Form des Kapitalismus.
- NomDeGuerre
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument
Hab doch geschrieben, dass die Kritik gerechtfertigt ist. Wobei das eigentlich Sache der US-Bürger ist. Mich nervt bloß die Verve, mit der meist unwidersprochen mitunter rassistische und üble Klischees zur Wahrheit erklärt werden. Das ganze führt allerdings ziemlich vom Thema weg und ist bislang auch nur oberflächlich angekratzt.sourcOr hat geschrieben: Naja, dass es super Unis gibt, macht das Schulsystem ja nicht wirklich besser. Und gerade das ist doch besonders wichtig, denn da müssen fast alle durch. Was bringt es, ne bessere Elite zu haben, wenn der Rest dafür umso doofer ist?
